[NO] Unterwegs zum nördlichsten "Festland"-Übernachtungsplatz Europas

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  • Trolltinden
    Gerne im Forum
    • 14.01.2013
    • 61

    • Meine Reisen

    [NO] Unterwegs zum nördlichsten "Festland"-Übernachtungsplatz Europas

    Tourentyp
    Lat
    Lon
    Mitreisende

    29./30. Juni 2013
    Kurz-Tripp zum Knivskjelodden 71°11'08"

    In diesem Sommer 2013 hatten wir das Privileg, wieder mal den Norden zu geniessen. Die Mitternachtssonne strahlte und strahlte. So landeten wir auf der Insel Magerøya. Nach dem üblichen Touristentrip und den obligaten Familienfotos am Seezeichen am Nordkapp wollten wir aber mit dem Zelt am nördlichsten Punkt Europas übernachten und die Mitternachtssonne erleben. So haben wir unsere Trekkingrucksäcke auf dem Campingplatz im idyllischen Skarsvog gepackt.



    Tag 1
    Die Rucksäcke sind gepackt, wir geniessen noch das traumhafte Wetter in Skarsvog und der super schönen Landschaft. Nach dem Mittagessen packen wir langsam den Wohnwagen zusammen und fahren dann am späteren Nachmittag zum Parkplatz an E69 Richtung Nordkapp, Höhe des Jalgavarri. Der Parkplatz wurde wohl vor 1-2 Jahren frisch gemacht. Grosszügig mit viel Platz, auch für unseren Wohnwagen. Die bevorstehende Wanderung ist nicht sehr anspruchsvoll. So können wir uns schön Zeit lassen um die Landschaft auf dieser beindruckenden Insel zu geniessen. Also, Rucksack aufsetzen und los gehts. Trump, unser Hund will nun auch endlich los. Das Wetter ist traumhaft. Der Weg ist steinig und wir laufen links vom Jalgavarri vorbei hinunter an den Sümpfen vorbei. Bald kommt auch das kleine Seelein.







    Dann öffnet sich der Blick zum Storkjeftan. Danach kommt die Abzweigung Richtung Knivksjelvatna. Jetzt geht es immer rauf und runter über die Hügelzüge. Die Blicke öffnen sich zum Nordkapp und zur Knivskjelbukta. Einfach faszinierend diese Landschaft. Es begegnen uns immer wieder Leute, die auf dem Rückweg sind. Wir mit unseren beiden grossen Rucksäcken werden von den teils nur mit Wasserflasche tragenden Wanderen mit staunenden Augen angesehen. Ja, wir haben viel Gepäck dabei, dafür haben wir es heute Abend am nördlichsten Punkt Europas auch gemütlich. Bald folgt der steile Abstieg in die Knivskjelvika. Ist aber kein Problem.













    Von da an geht es dann noch der felsigen Landzunge entlang... und siehe da - wir haben das Ziel erreicht.
    Natürlich tragen wir uns im Gipfelbuch ein, wir sind die letzten von nur fünf Besuchern an diesem Tag.







    Jetzt wird das Zelt aufgebaut und das Geniessen kann beginnen. Mit einem feinen Abendessen sitzen wir nur noch da und staunen - schauen zum Nordkapp hinüber und sagen immer wieder - hier sind wir allein und das auch noch nördlicher Weit nach Mitternacht und bei strahlendem Sonnenschein werden wir müde und es geht ins Zelt.













    Tag 2
    Der Himmel ist bewölkt. Wieder geht es der Landzunge entlang zurück in die Bucht. Nun müssen wir die 300m wieder raufkrakseln. Wir lassen uns Zeit und schauen immer wieder in die Landschaft. Dann beginnt es bald zu regnen, welch ein Glück hatten wir, dass wir diesen Ausflug bei dem super Wetter geniessen konnten. Einmaliges Erlebnis - einfach empfehlenswert.


    Wanderzeit (gemütliches Tempo)
    Tag 1: ca. 3.5h (Höhenmeter 300 runter)
    Tag 2: ca. 4h (Höhenmeter 300 rauf)
    Zuletzt geändert von Trolltinden; 30.12.2013, 20:48.

  • Tie_Fish
    Alter Hase
    • 03.01.2008
    • 3550

    • Meine Reisen

    #2
    AW: [NO] Unterwegs zum nördlichsten "Festland"-Übernachtungsplatz Europas

    Coole Sache, ich hoffe, dass ich das irgendwann auch mal an meine Tour anhängen kann. Danke!
    Grüße, Tie »

    Kommentar


    • Mika Hautamaeki
      Alter Hase
      • 30.05.2007
      • 3949

      • Meine Reisen

      #3
      AW: [NO] Unterwegs zum nördlichsten "Festland"-Übernachtungsplatz Europas

      OT: Hmm, naja, Festland ist es ja nicht unbedingt , aber der Platz ist wirklich genial. Ich nächtigte dort auch anno domini 2006, allerdings knapp unterhalb des Abstiegs vom Hochplateau (steife Brise aus Süd war der Grund). Der Platz ist wirklich genial und für die Gegend und den gesamten Touristrom noch ein ziemlicher "Geheimtip!"
      So möchtig ist die krankhafte Neigung des Menschen, unbekümmert um das widersprechende Zeugnis wohlbegründeter Thatsachen oder allgemein anerkannter Naturgesetze, ungesehene Räume mit Wundergestalten zu füllen.
      A. v. Humboldt.

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      • teuchter
        Gerne im Forum
        • 06.01.2012
        • 53

        • Meine Reisen

        #4
        AW: [NO] Unterwegs zum nördlichsten "Festland"-Übernachtungsplatz Europas

        Sehr schönes Plätzchen habt ihr euch da ausgesucht. Und so extrafriedlich im wunderbaren Sonnenschein. Danke für den Bericht.
        Ich war etwa 1 1/2 Monate nach euch dort oben und hatte mir überlegt, dort zu zelten. Ich war dann aber doch froh über die Jugi, wurde nämlich unterwegs ein paar Mal gut geduscht und frisch war es auch. Aber dafür waren die Abschnitte, in denen die Sonne rauskam, umso schöner.
        Kamen bei euch auch die Rentiere so nahe?

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        • Mika Hautamaeki
          Alter Hase
          • 30.05.2007
          • 3949

          • Meine Reisen

          #5
          AW: [NO] Unterwegs zum nördlichsten "Festland"-Übernachtungsplatz Europas

          Zitat von teuchter Beitrag anzeigen
          Sehr schönes Plätzchen habt ihr euch da ausgesucht. Und so extrafriedlich im wunderbaren Sonnenschein. Danke für den Bericht.
          Ich war etwa 1 1/2 Monate nach euch dort oben und hatte mir überlegt, dort zu zelten. Ich war dann aber doch froh über die Jugi, wurde nämlich unterwegs ein paar Mal gut geduscht und frisch war es auch. Aber dafür waren die Abschnitte, in denen die Sonne rauskam, umso schöner.
          Kamen bei euch auch die Rentiere so nahe?
          Ja, Rentiere sind so neugierig, die haben auch schon an meiner Fraus Kopf geknabbert (durch die Zeltplane)
          So möchtig ist die krankhafte Neigung des Menschen, unbekümmert um das widersprechende Zeugnis wohlbegründeter Thatsachen oder allgemein anerkannter Naturgesetze, ungesehene Räume mit Wundergestalten zu füllen.
          A. v. Humboldt.

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          • Mythmonger
            Erfahren
            • 17.05.2006
            • 189

            • Meine Reisen

            #6
            AW: [NO] Unterwegs zum nördlichsten "Festland"-Übernachtungsplatz Europas

            Tolle Bilder und eine schöne Beschreibung!
            Soul of a Vagabond
            Nordsüchtig. Webentwickler. Fantasyliebhaber. Boulderer. Deutschlandentdecker.

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            • Trolltinden
              Gerne im Forum
              • 14.01.2013
              • 61

              • Meine Reisen

              #7
              AW: [NO] Unterwegs zum nördlichsten "Festland"-Übernachtungsplatz Europas

              Danke für eure Worte. Es ist ein echt schönes Plätzchen... und mit der Mitternachtssonne, dem weissen Licht, bekommt der Ort seinen speziellen Charme. Und, Festland ist es definitiv nicht - man sagt es halt so... da wäre für die Region bei Slettnes treffender, wo wir auch in diesem Sommer waren.

              Die Rentiere sind nicht so scheu, wie man es sich vorstellt. Unser Hund fand dies nicht so toll, so blieben die Rens nach ein paar "wuffs" auch auf Distanz


              Hier noch den Knivskjelodden vom Nordkapp her.

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              • theslayer
                Dauerbesucher
                • 13.11.2013
                • 569

                • Meine Reisen

                #8
                AW: [NO] Unterwegs zum nördlichsten "Festland"-Übernachtungsplatz Europas

                Tolle Bilder und ein super Campplatz!
                Danke fürs zeigen.

                Grüße
                Daniel
                Auf meinem Blog Longing for the Horizon:
                Pamir Highway 2019 / Sarek 2018 / Padjelantaleden 2017 / 4500km Radtour Berlin-Nordkapp 2017 / Kungsleden 2015 / Kungsleden 2014 / Israel-Hike 2014 und viele kleinere Radtouren (Berlin - Kopenhagen / Prag - Berlin etc.)

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