[SE] Schlimmer? Geht immer! Reg. Sarek - Padjelanta - Sulitelma - Kvikkjokk

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  • woelfchen
    Erfahren
    • 20.03.2010
    • 254

    • Meine Reisen

    [SE] Schlimmer? Geht immer! Reg. Sarek - Padjelanta - Sulitelma - Kvikkjokk

    Tourentyp
    Lat
    Lon
    Mitreisende
    Trekkingtour Sarek / Padjelanta / am Rande von Sulitelma (Nordkalottleden)
    15.08.2011 bis 09.09.2011
    Motto: „Schlimmer? Geht immer!“

    15.08.2011

    Wir starteten unsere Trekkingtour in Kvikkjokk nach einem ausgiebigen Frühstück etwa gegen 9:30 Uhr. Das Wetter sah vielversprechend aus. Schäfchenwolken am Himmel, die Sonne schien bei einer Tageshöchsttemperatur von 21,4 °C.
    Geplant war eine 4-wöchige Tour durch die Nationalparks Sarek und Padjelanta sowie einen Abstecher durch das Sulitelma-Gebirge.

    Die Region verwirrt wie schon im vergangenen Jahr die Technik meiner kleinen mobilen Wetterstation. Die Wettervorhersage des Barometers wechselt stündlich von sonnig zu sonnig mit Wolken zu Wolken mit Regen zu Gewitter zu bewölkt zu sonnig und bewölkt usw.

    Die Rucksäcke wurden beim Parkplatz oberhalb der Fjällstation auf die Schultern befördert. Bei meinem Mann elegant mit einem verzerrten Gesicht und einer Menge Gegenkraft, damit er beim "hinaufschleudern" nicht "mitgeschleudert" wird. Ich bekomme meinen gerade mal wenige Zentimeter hochgehoben … also auf die Knie und … puh … da braucht es einiges an Kraft in den Beinen und ein Auto zum Abstützen um wieder hochzukommen. Man, waren die Dinger schwer! Ca. 40 kg pro Person ist doch schon ziemlich hart. Daheim kam mir das gar nicht so schwer vor, als ich ein paarmal die Treppe hinauf und hinunter gelaufen bin

    Nach den ersten Kilometern auf dem Kungsleden Richtung Norden kamen mir die ersten Zweifel an unserem Vorhaben. Aber kneifen … das geht nun wirklich nicht! Einen Kilometer weiter hatte mein Mann dann Mitleid, weil ich kaum noch einen Fuß vor den anderen gesetzt bekam und entwendete einen Packsack, der außen am Rucksack angebracht war, um ihn selbst zu schleppen. Wunderbar, der wog zwar nur 3 kg, fühlten sich aber wie 10 kg an, die ich nun los war.

    Das erste Stück des Weges war uns noch vom vergangen Jahr bekannt, als wir von Kvikkjokk nach Aktse gewandert sind. Bis auf wenige Ausnahmen ging es durch einen Birken- und Fichtenwald, gelegentlich durch sumpfige Abschnitte und mal über kleinere Bäche. Schwer zu wandern war der Abschnitt nicht. Brücken und Bohlenstege erleichterten die nassen Passagen, keine starken An- und Abstiege. Die Mücken flogen um uns herum und deshalb wurde doch noch etwas Langärmeliges trotz der warmen Temperaturen übergezogen.


    Kungsleden im Kvikkjokk-Kabla Fjällurwald Naturreservat


    Ubmasjkjåhkå


    Noch (er)strahlen wir auf der Brücke beim Lagerplatz über den Ubmasjkjåhkå

    Warum vergisst man eigentlich immer die Strapazen der ersten Tage??? Wir liefen den Kungsleden bis zum Abzweig nach Pårek und von dort immer entlang eines gut erkennbaren Pfades bis zum Ende des Stuor-Dáhta. Ich war total erschöpft. Mit dem hohen Gewicht auf dem Rücken war dieses auf und ab über Steine und Wurzeln eine Tortur. Zumindest waren auch hier die meisten moorigen Abschnitte mit Stegen versehen.


    Nach dem Abzweig vom Kundsleden Richtung Pårek


    Nach dem Abzweig vom Kundsleden Richtung Pårek


    Stuor-Dáhtá


    Stuor-Dáhtá

    Wir fanden am Stuor-Dáhta keinen Zeltplatz für uns und schlichen schleppend die nächste steinige Steigung hinauf. Es zog sich! Zwischendurch sahen wir immer mal wieder Rentiere.

    An einem kleinen Bach kurz vor der Grenze zum Sarek Nationalpark fanden wir ein schönes Plätzchen zum Übernachten in einem lichten Birkenwäldchen neben einer Sumpffläche. Ich hätte keinen Schritt mehr weiter gehen können. Ich fror vor Erschöpfung bekam aber gleichzeitig nichts mehr runter. Weder Wasser noch Nahrung. Das Wasser wurde gleich mit einem zuckerhaltigen Mineralgetränkezusatz versetzt. Es funktionierte – zum einem bekam ich Flüssigkeit hinunter, zum anderen spürte ich wenig später, wie wieder Leben in die Gliedmaßen zurückkehrte und das Zittern aufhörte.

    Neben einem warmen Feuerchen verbrachten wir den ersten Abend im Freien. Der Himmel hatte sich inzwischen zugezogen, der Wind hatte aufgefrischt, es blieb aber trocken.


    Mein "Männe" macht Holz für mein warmes Feuerchen


    So lässt es sich aushalten!
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von woelfchen; 03.01.2012, 21:47. Grund: PGX Datei hinzugefügt

  • T0M

    Fuchs
    • 13.08.2009
    • 1505

    • Meine Reisen

    #2
    Bin gespannt, wie es weitergeht!

    Ihr müsstet zeitgleich mit einer vierköpfigen Gruppe unterwegs gewesen sein, einer hatte einen Lederhut auf. Irgendwie waren die Vier auf dem halben Kungsleden bekannt, immerhin hatten sie wohl knapp 40 kg auf dem Rücken, einer hatte sogar einen Elektrorasierer dabei. Habt ihr die gesehen?

    Kommentar


    • paddel
      Fuchs
      • 25.04.2007
      • 1849

      • Meine Reisen

      #3
      AW: [SE] Schlimmer? Geht immer! Reg. Sarek - Padjelanta - Sulitelma - Kvikkjokk

      Grund: Tippfehler
      die 40 Kg pro Person waren auch ein Tippfehler?

      Tolle Bilder!!!
      Froh schlägt das Herz im Reisekittel,
      vorausgesetzt man hat die Mittel.

      W.Busch

      Kommentar


      • woelfchen
        Erfahren
        • 20.03.2010
        • 254

        • Meine Reisen

        #4
        AW: [SE] Schlimmer? Geht immer! Reg. Sarek - Padjelanta - Sulitelma - Kvikkjokk

        Zitat von paddel Beitrag anzeigen
        die 40 Kg pro Person waren auch ein Tippfehler?
        ...
        Ne, leider nicht! Es gibt halt Erfahrungen, die muss man mal gemacht haben . Aber wir waren nicht die mit dem Elektrorasierer, die TOM erwähnte.


        @ TOM:
        Nein, die vier haben wir nicht getroffen. Aber dafür gab es Menschen im Sarek, die einen ernsthaft fragten, wie wir die Flüsse durchwaten würden. Sie selbst hätten seit Tagen nur noch nasse Füße und schauten sich erst einmal unsere Watschuhe an ... und mussten sich erst einmal dran gewöhnen, dass im Sarek nichts markiert ist und es hin und wieder mal keine Pfade gibt .... oder Menschen, mit total blutigen Füßen im Padjelanta, die wegen der permanent nassen Wanderschuhe nur noch mit Sandalen herumliefen

        Kommentar


        • smeagolvomloh
          Fuchs
          • 07.06.2008
          • 1929

          • Meine Reisen

          #5
          AW: [SE] Schlimmer? Geht immer! Reg. Sarek - Padjelanta - Sulitelma - Kvikkjokk

          Wirklich schöne Bilder!
          Freue mich ebenfalls auf die Fortsetzung.
          "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit."
          Wilhelm von Humboldt, 1767-1835

          Kommentar


          • andrea2
            Dauerbesucher
            • 23.09.2010
            • 749

            • Meine Reisen

            #6
            AW: [SE] Schlimmer? Geht immer! Reg. Sarek - Padjelanta - Sulitelma - Kvikkjokk

            Hallo Wölfchen,

            schön, dass ihr wieder da seid. Und der Anfang dieses Berichtes ist ja schon wieder traumhaft.

            Ich kann mich noch gut erinnnern, wie wir vor über 20 Jahren von Kvikkjokk nach Pårek geschlichen sind. Dir Rucksäcke hatten sicher über 30 kg, und die Steigung ist dann schon heftig. Alle paar 100 m Pause. Aber 40 kg !!

            Freu mich schon riesig auf die Fortsetzung.

            Kommentar


            • woelfchen
              Erfahren
              • 20.03.2010
              • 254

              • Meine Reisen

              #7
              AW: [SE] Schlimmer? Geht immer! Reg. Sarek - Padjelanta - Sulitelma - Kvikkjokk

              Vielen lieben Dank für die schnellen und vor allem auch positiven Rückmeldungen. Das freut und schmeichelt einen doch sehr.

              16.08.2011

              Gegen 4:00 Uhr wachte ich auf, das Zelt leuchtete in einem so merkwürdigen Licht, dass man sofort hinaus schauen musste. Ich staunte über die wenigen von der Sonne rot angestrahlten Wolken und über den fast vollen Mond am zart rosa bis violetten Himmel. Die Wolken vom Abend zuvor waren verschwunden. Weil die Mücken mich wieder ärgerten, kroch ich ohne die Kamera zu holen, um dieses tolle Farbenspiel festzuhalten, wieder ins Zelt zurück. Die Nacht war mild gewesen, die Schlafsäcke brauchten gar nicht zugezogen zu werden.

              Gegen 8:00 Uhr wachten wir auf und hörten … ein leises Trommeln auf dem Zelt. Oh man! Vor ein paar Stunden war es noch so schön gewesen und jetzt waren die Berge in Wolken und es nieselte. Hin und wieder lies der Himmel auch mal ein paar mehr Tropfen hinunterfallen. Das Frühstück konnten wir noch in Ruhe außerhalb des Zeltes zu uns nehmen und während wir anschließend überlegten, die Regenkleidung über zu ziehen oder es ohne zu versuchen, wurde uns auch schon die Entscheidung abgenommen. Also wurden die Rucksäcke mit den selbst geschneiderten Raincovern verhüllt und wir ebenfalls wasserdicht verpackt.

              Es ging noch ein wenig bergauf. Nach ein paar hundert Metern passierten wir die Nationalparkgrenze zum Sarek. Während einer kurzen Pause entdeckte ich vier Jungvögel im Baum nebenan, die von ihrer Mutter gefüttert wurden. Schnell das Objektiv gewechselt und schon ging es auf die „Pirsch“. Dies sollte auch einer der wenigen Höhepunkte des Tages werden. Ich kam bis auf wenige Meter an die Vögel heran. Die Vogelkinder waren von meiner Anwesenheit eher unbeeindruckt, der „Futtersklave“ in Form der Vogelmutter, war da doch wesentlich misstrauischer und entfernte sich immer weiter.


              Vögel ... weiß vielleicht jemand zufällig, was das für welche sind?



              Bis zum Etappenziel sahen wir noch unzählige Rentiere und an die 15 Frösche, sowie eine Vielzahl anderer kleinerer Vögel. Die Strecke bis zur Mitte der Pårek-Ebene ließ sich sehr gut laufen, dann wurde es steinig und hügelig. Die Hügel hatten wir von der Ferne aus schon sehen können und fanden, dass diese Hügel als Vordergrund zum Pårtemassiv richtig interessant wirkten - zumindest, als wir das Gebirgsmassiv noch sehen konnten


              Pårek-Hochebene


              Welch seltenes Tier in Lappland ! Was mag das wohl sein ... böse Zungen behaupten, es wäre ein Elch

              Auch hier auf der Pårek-Ebene waren beinahe alle sumpfigen Passagen mit Bohlenstegen ausgelegt. Einzig die Watstelle beim Boarekjávrre war problematischer als erwartet. Ich hatte doch Bilder gesehen und Berichte gelesen, wo man über dreieckige Holzbauten, gefüllt mit Steinen einfach trockenen Fußes auf die andere Uferseite gelangen konnte. Stattdessen befanden sich diese Holzkonstruktionen meist unterhalb der Wasseroberfläche und auch viel zu weit auseinander. Hier und da konnte man meinen, dass diese Wathilfe komplett fehlen würde. So mussten wir hin und wieder – bzw. eher häufiger – auf tiefer im Wasser gelegene rutschige Steine ausweichen. Daher zogen wir sicherheitshalber gleich die Watschuhe an, was sich tatsächlich als weise Entscheidung herausstellte. Ein paar Mal rutschte ich von den Steinen ab und dann sogleich etwas über knietief im Wasser.


              Watstelle beiim Boarekjávrre


              Watstelle beiim Boarekjávrre

              Der Wanderpfad, der nach wie vor gut erkennbar war, führte so an der Samisiedlung Pårek vorbei, dass man keine Hütten zwischen den Bäumen ausmachen konnte. Mal ließ es sich gut, mal weniger gut, d. h. steinig, stetig bergauf laufen. Wir suchten uns einen Lagerplatz oberhalb der Baumgrenze in der Nähe eines Baches. Die verhangene Hochebene, die von vielen kleinen Seen durchsetzt war, konnten wir von hier aus sehr schön überblicken … bis sie fast ganz im Regen verschwand. Das Pårtemassiv hingegen versteckte sich in dichten Wolken. Immerhin konnten wir unser Zelt noch trocken aufstellen, auf das es weniger später gleich wieder anfing von oben nass zu werden.

              Unterwegs trafen wir an diesem Tag viele Wanderer. Bei einem größeren Zelt in der Nähe des Boarekjávrre lagen Rentiergeweihe. Diese wollten wir auf der Tour auch gerne sammeln. Ich sagte nur: „Wenn wir schnell genug laufen können, haben wir schon mal zwei!“ Was war wohl abschreckender, das Laufen oder das zusätzliche Gewicht?

              Mein Barometer war nach wie vor genauso wechselhaft wie am Vortag. Die bildliche Vorschau taugte anscheinend nichts, von daher sollte man besser gleich einen Blick auf das eigentliche Barometer werfen. Hmmm … vielleicht doch lieber nicht! Sonst könnte die Hoffnung noch in Depressionen umschlagen. Dann wäre das Ding ja sogar ein "Stimmungsbarometer".
              Angehängte Dateien
              Zuletzt geändert von woelfchen; 03.01.2012, 21:50.

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              • Sabine38

                Lebt im Forum
                • 07.06.2010
                • 5368

                • Meine Reisen

                #8
                AW: [SE] Schlimmer? Geht immer! Reg. Sarek - Padjelanta - Sulitelma - Kvikkjokk

                Was für Bilder, da kommt Fernweh auf! Aber 40 kg? Heiliger Strohsack, da wäre ich schon nach dem ersten Kilometer am Ende!
                Uuuups... ;-)

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                • Antracis
                  Fuchs
                  • 29.05.2010
                  • 1267

                  • Meine Reisen

                  #9
                  AW: [SE] Schlimmer? Geht immer! Reg. Sarek - Padjelanta - Sulitelma - Kvikkjokk

                  @woelfchen: Wie immer traumhafte Bilder und unterhaltsam geschrieben.

                  Wir dachten ja, wir wären mit 18 und 20 Kilo schon schwer unterwegs gewesen ( war ja auch nur für 10 Tage ), aber ihr stellt ja jetzt alles in den Schatten.

                  Hoffe, dass es im weiteren Bericht dennoch auch weiter so viele schöne Momente geben wird, wie bisher.

                  lg
                  Sascha

                  Kommentar


                  • andrea2
                    Dauerbesucher
                    • 23.09.2010
                    • 749

                    • Meine Reisen

                    #10
                    AW: [SE] Schlimmer? Geht immer! Reg. Sarek - Padjelanta - Sulitelma - Kvikkjokk

                    Zitat von woelfchen Beitrag anzeigen


                    Vögel ... weiß vielleicht jemand zufällig, was das für welche sind?
                    Das sind Seidenschwänze.

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                    • Wildniswanderer
                      Erfahren
                      • 08.11.2008
                      • 402

                      • Meine Reisen

                      #11
                      AW: [SE] Schlimmer? Geht immer! Reg. Sarek - Padjelanta - Sulitelma - Kvikkjokk

                      40 kg, Respekt! Wart ihr für 28 Tage autark unterwegs und hattet keine Nachschubmöglichkeit?
                      http://geraldtrekkt.blogspot.de

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                      • redfox
                        Erfahren
                        • 21.09.2011
                        • 489

                        • Meine Reisen

                        #12
                        AW: [SE] Schlimmer? Geht immer! Reg. Sarek - Padjelanta - Sulitelma - Kvikkjokk

                        Ich frage mich auch, wie 40 kg zu wuppen sind ... Im Juli waren wir auf dem Bohusleden, mit jeweils 23 und 28 kg Gepäck - und haben uns geschworen, dass es beim nächsten Mal leichter sein müsse. Meine Knie haben Höllenqualen gelitten, bei dem ganzen Auf und Ab - es hat noch ein paar Wochen gedauert, bis sie wieder vollständig abgeschwollen waren.
                        Da wird die Leidensfähigkeit und der Wille auf die Probe gestellt

                        Wie viele Kilometer seid Ihr in etwa am Tag gelaufen?

                        Sonnige Grüße
                        Claudia

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                        • Mortias
                          Dauerbesucher
                          • 10.06.2004
                          • 956

                          • Meine Reisen

                          #13
                          AW: [SE] Schlimmer? Geht immer! Reg. Sarek - Padjelanta - Sulitelma - Kvikkjokk

                          Toller Bericht bisher, vor allem wirklich Respekt für die 40 kg. Da hätte ich ja keinen Nerv für gehabt . Naja, und was das Wetter angeht, da ahne ich nicht viel gutes. Meine Tour endete am 17ten August in Vietas bei schlechtem Wetter und anschließend habe ich in den Wochen darauf von zuhause aus das Wetter da oben weiterverfolgt und eher wenig schöne Tage ausgemacht. Aber bin auf jedenfall sehr gespannt wie es weitergeht.

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                          • woelfchen
                            Erfahren
                            • 20.03.2010
                            • 254

                            • Meine Reisen

                            #14
                            AW: [SE] Schlimmer? Geht immer! Reg. Sarek - Padjelanta - Sulitelma - Kvikkjokk

                            Zitat von Wildniswanderer Beitrag anzeigen
                            40 kg, Respekt! Wart ihr für 28 Tage autark unterwegs und hattet keine Nachschubmöglichkeit?
                            Jein, wir haben alles mitgeschleppt, was wir benötigten während der Tour. Wir hätten zwar die Möglichkeit gehabt, gegen der der Padejlantahüttensaison nach zu kaufen. Aber halt erst gegen Ende, wo man nicht genau weiß, ob noch was da ist oder eben nicht. Das Risiko war mir einfach zu groß. Die Intuition war auch gar nicht falsch, weil vieles ausverkauft war, in der Låddejåkkåstugan war sogar der gesamt Laden geplündert, da gab es noch nicht einmal mehr Cola. Der Hüttenwart dort meinte, wenn man um die Zeit unterwegs ist, wäre es in der Tat weise, alles selbst mitzunehmen und die Hütte nur noch als Ergänzung anzusehen.

                            Aber nochmal brauche ich das nicht unbedingt, es wird die längste Tour bleiben

                            @ Andrea:
                            Danke! Du bist ein Schatz! Ich weiß nie, wie ich da beim Suchen vorgehen soll.


                            Auch die anderen Nachfragen möchte ich nicht unbeantwortet lassen. Sie sind zu "wuppen". Für mich war das größte Problem, den Rucksack erst einmal geschultert zu bekommen. Musste daher quasi fast immer knien und dann irgendwie hochkommen ... ein anderes Thema war das wandern selbst, man musste eigentlich fortwährend aufpassen in den ersten Tagen, da es fast unmöglich war einen Fehltritt auszugleichen. Die Stöcke mussten dabei auch einiges aushalten. Und meinen zusätzlichen Packsack habe ich ab dem 3. Tag auch wieder selbst geschleppt. Ich hatte zum Schutz um beide Knie eine Bandage mit Stahlfedern zur Stabilisierung. Dicke Knie hatte ich nie und weh getan haben sie auch nicht.

                            Die Kilometerleistung lag Anfangs so bei 8 bis 10 Kilometern, selten weniger. Später so um die 15 und dann auch schon mal über 20. Aber letztere erst, nachdem wir auf den markierten und gut ausgebauten Weg im Padjelanta gestoßen sind.

                            Und Mortias hat da vollkommen richtig das Wetter studiert. Aber es gab auch mal ein paar Sonnenstrahlen. Zugegebener Maßen waren wir wegen des Wetters unterwegs mal soweit, dass ich in Gedanken unsere Ausrüstung zum Verkauf anbieten wollte Björn in Kvikkjokk sagte auf der Bootsfahrt zur Fjällstation, dass sehr viele Wanderer ziemlich frustriert seien. Aber dazu dann mehr ...

                            Ein paar Tage sind noch fertig und danach geht's langsamer weiter. Da müssen noch die Fotos fertig gemacht werden und alles handgeschriebene abgetippt werden

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                            • woelfchen
                              Erfahren
                              • 20.03.2010
                              • 254

                              • Meine Reisen

                              #15
                              AW: [SE] Schlimmer? Geht immer! Reg. Sarek - Padjelanta - Sulitelma - Kvikkjokk

                              17.08.2011

                              Der Morgen war zunächst sonnig – bei uns – denn rundherum hingen tiefe dunkle Wolken, über dem Gebirge am blauen Himmel eine Lenticulariswolke, eine Föhnwolke … au weih! Im Tagesverlauf frischte der Wind auf - mit starken Böen, es regnete schwach, dann wieder stark bei wenigen kurzen Regenpausen. Kurzum: Absolutes Sch****wetter!!! Die Tageshöchsttemperatur betrug 8,9 °C.

                              Wir wachten wieder gegen 8:00 Uhr auf. Die Landschaft hätte ich sofort fotografieren müssen. Selbst die Pårek-Ebene hatte im Sonnenlicht geleuchtet. Stattdessen beförderte ich die Regenklamotten und den Rucksack in den Wind, damit sie trocknen konnten. Kaum waren die Gegenstände außerhalb des Zeltes zog es sich zu und wurde ungemütlich nass-kalt-windig. Also den Rucksack wieder zurück ins Zelt gewuchtet und dabei versehentlich die Hälfte ausgeschüttet. So frühstückten wir erst einmal in aller Ruhe und packten anschließend alles ordentlich zusammen.


                              Unser Lagerplatz kurz vor dem ersten Regen mit Blick auf die Pårek-Ebene

                              Mit dem Zeltabbau wollten wir bis zu einer Regenpause warten … stattdessen wurde der Regen und der Wind immer stärker und stärker. Es folgten lange, sich unendlich ziehende 7-8 km bis zum ersten richtigen Etappenziel und das nicht nur wegen des Wetters! Meine Oberschenkel schmerzten und hatten kaum noch Kraft. Zusammen mit der Witterung eine unglückliche Kombination.


                              Wir schleppen uns weiter durch Regen und Wind

                              Während wir irgendwo kurz Rast machten – die Berge waren in Wolken verschwunden, die nähere Umgebung erschien grau in grau und diesig – wurden wir von einer Schwedin gefragt, ob wir ihr Zelt gesehen hätten. Sie und ihr Mann, der ebenfalls weiter oben am Hang auf der Suche war, hätten es hier im Gebiet aufgestellt, wären dann am Morgen bei gutem Wetter und Sicht aufgebrochen und fänden nun ihren Lagerplatz nicht mehr. Nein, entlang des Pfades hatten wir kein Zelt gesehen! Dafür erfuhren wir, dass das Wetter im Laufe des nächsten Tages besser werden solle … naja, viel schlechter konnte es ja nun nicht mehr werden … dachten wir.

                              Der erste Bach ließ sich, mit einem mulmigen Gefühl im Bauch, gut über eine Schneebrücke überqueren. Wären wir eingebrochen, wären wir nicht tief gestürzt, einziges Problem wäre gewesen, wieder aus dem Schneeloch herauszukommen. Der Bach selbst hatte zwar wegen des Regens ganz gut Wasser, war aber insgesamt eher ein kleinerer.


                              Nur der Weg zum Bach hinunter war "etwas" steinig


                              Wir suchten uns die Stelle, wo der Altschnee keine Absenkungen hatte und über das gesamte Bachbett führte

                              Der Statik der Schneebrücke über Sähkokjåhkå trauten wir nicht zu, uns incl. der Rucksäcke Stand zu halten. Zumal wir von Steinen hätten direkt auf den Schnee springen müssen und es unterhalb der Schneebrücke gut 10 bis 15 Meter abwärts in ein Bachbett mit großen Steinen mit viel und stark strömenden Wasser ging … ich befürchte, letzteres hätte uns nach dem Abstürzen nicht mehr wirklich interessiert. Die Schneebrücke war nicht mehr besonders dick, gehalten hätte sie vermutlich, aber auch nur vermutlich.


                              Vorne Links wäre die Schneebrücke gewesen, leider gibt es kein Foto von unten.

                              Wir suchten daher sicherheitshalber an anderer Stelle eine geeignete Watmöglichkeit. Dazu mussten wir noch ein paar hundert Meter bachaufwärts laufen, da sich das Wasser eine tiefe und schmale Schlucht gegraben hatte und viel Wasser führte. Max. etwas über knietief wagten wir die Querung und es ging besser als erwartet. Auch der Schütt-Geröll-Hang auf der gegenüberliegenden Seite, der beim Aussuchen der Watstelle eigentlich ein K.O.-Kriterium gewesen war, ließ sich ohne Schwierigkeiten überraschend gut emporsteigen.


                              ... aber kalt war das Wasser dennoch!

                              Dank des Regens waren wir inzwischen nass bis auf die Haut und die Rucksäcke fast durchgeweicht – trotz Raincover! Zur Motivationshebung hatten wir dann diese Null-Aussicht auf das Pårtemassiv. Am Abfluss des Tjievrajávrre unweit des Pfades errichteten wir unser Lager und glaubten schon, die einzigen Bekloppten zu sein, die bei diesem Wetter durchs Gebirge laufen, wo man doch viel besser im Zelt aufgehoben wäre. Später am Tag stellte ein weiteres Wanderduo sein Zelt in unserer Nähe auf, sie waren über den Sähkok abgestiegen.

                              Dieser Tag war eine einzige Quälerei gewesen, in jedlicher Hinsicht. Kalt, nass, keine Kraft mehr, kaum Sicht … das einzig Schöne war die Schneehühnergruppe, die ich zu Beginn der Tagestour aus dem Gebüsch aufgeschreckt hatte ... knapp 30 Vögel!

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                              • woelfchen
                                Erfahren
                                • 20.03.2010
                                • 254

                                • Meine Reisen

                                #16
                                AW: [SE] Schlimmer? Geht immer! Reg. Sarek - Padjelanta - Sulitelma - Kvikkjokk

                                18.08.2011

                                Am Morgen war es nebelig und trocken von oben. Vielleicht klarte es tatsächlich auf und wir konnten die Gipfelwanderung zum Bårddetjåhkkå durchziehen. Allerdings setzte noch am Vormittag erneuter Regen ein, der sich im Laufe des Tages verstärkte und von Windböen begleitet wurde. Immerhin konnten wir feststellen, dass das Gebirge tatsächlich noch vorhanden war, weil wir die unteren 100 m sahen! Und ab und zu sogar höher gelegene Teile des Tjievrra!!! Aber aus der Wanderung zum Observatorium von Axel Hamberg wurde dennoch nichts, leider.


                                Tjievramåsske


                                ... wenig später ...


                                Tjievrra


                                ... wenig später ...

                                Die Wanderer vom Vortag waren inzwischen aufgebrochen, andere vorbeigelaufen. Es gab nur wenige Regenpausen, die gerade mal lang genug waren um Wasser am Fluss zu holen, der nun auch gefüllter war wie noch am Tag zuvor.


                                Wanderer, die der Schneebrücke auch nicht mehr viel zutrauen ...


                                ... und schließelich in Wolken und Nebel verschwinden

                                Die nassen Klamotten hatten wir mit dem menschlichen Trockner auch wieder trocken bekommen. Nur die Regenbekleidung war noch nass. Den gesamten Tag verbrachten wir im Zelt mit lesen und herumgammeln.

                                Drei Tage Regen am Stück, ohne großartige Pausen. Es reichte! Meine Lust an der Tour, die ich mit so viel Herzblut und Freude vorbereitet und geplant hatte schwand von Regentropfen zu Regentropfen. Der Himmel war, soweit man blicken konnte, grau, grau und nochmals grau. Nicht ein helles Fleckchen war zu erkennen. Solch ein anhaltendes Regenwetter hatten wir in Schweden noch nie erlebt. Es würde ja wohl hoffentlich nicht 4 Wochen am Stück regnen!


                                Während wir im Zelt liegen und lesen und abwarten steigt der Wasserspiegel unseres Bächleins langsam an.

                                Immerhin kündigte das Barometer jetzt nicht wie sonst „Alle-Wetter“ an, sondern „Sonne und Wolken“ … aber … der Luftdruck war bei gleichbleibender Höhe weiter gefallen! Derjenige, der das Ding programmiert hat, scheint ein echter „Experte“ zu sein oder die Bildvorhersage funktioniert nach dem Zufallsprinzip. Wehmütig dachte ich an die Tour vom vergangen Jahr zurück: Tag 4 – Skierffe mit wolkenlosen blauem Himmel, toller Sonnenuntergang …

                                Warum nochmal hatte ich mich so auf diesen „Gewaltmarsch“ gefreut? Jedenfalls nicht, um bei anhaltendem Dauerregen im Zelt zu sitzen und dankbar zu sein, am Morgen nicht losgelaufen zu sein um bei noch stärkerem Regen wie am Vortag durchs Fjäll zu wandern!
                                Zuletzt geändert von woelfchen; 13.11.2011, 08:03.

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                                • Antracis
                                  Fuchs
                                  • 29.05.2010
                                  • 1267

                                  • Meine Reisen

                                  #17
                                  AW: [SE] Schlimmer? Geht immer! Reg. Sarek - Padjelanta - Sulitelma - Kvikkjokk

                                  @ woelfchen: Go on!!

                                  Aber jetzt hast Du mir was eingebrockt: Meine Frau redet jetzt seit Stunden was von "ich solle mal Kavalier sein und nächstes Mal beide Rucksäcke tragen"...denn das wären ja noch weniger als 40Kg, und hätte das woelfchen ja auch geschafft.

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                                  • andrea2
                                    Dauerbesucher
                                    • 23.09.2010
                                    • 749

                                    • Meine Reisen

                                    #18
                                    AW: [SE] Schlimmer? Geht immer! Reg. Sarek - Padjelanta - Sulitelma - Kvikkjokk

                                    So ging es wohl sehr, sehr vielen in diesem Jahr. Wenn man eine Tour plant, dann sieht man doch alles in Sonnenschein vor sich. Ok, mal ein Tag Regen aber dann auch wieder Sonne. Ich hab mich dieses Jahr auch so oft gefragt, ob ich so viel Regen schon einmal auf Tour hatte. Nicht einen Tag mit Sonne von morgens bis abend, ohne das man sich immer überlegen muss wie lange es noch dauert bis es regnet. Gerade im Njatjosvagge saßen wir schon in Nebel und Regen fest. Aber dafür war dann zwei Tage später Traumwetter.

                                    Wenn du Bilder vom Observatorium sehen möchtest, dann muss ich mal alte Bilder einscannen. Ich weiß nicht, wie es heute dort oben aussieht, aber als wir dort waren (ich glaube es war so um 1990) war das schon sehr beeindruckend. Es sah so aus, als würder der Bewohner gleich wieder kommen. Wir hatten damals aber auch einen traumhaften Tag erwischt.

                                    Nochmal zu den 40kg. Das ist schon extrem heftig. Wenn wir mal mehr als drei Wochen unterwegs waren und den kompletten Proviant mitnehmen mussten, dann lag mein Rucksack bei etwas über 30 kg, mein Mann hatte noch etwas mehr. Und ich hatte da schon das Gefühl, mehr geht nicht. Hoch hab ich ihn alleine gar nicht bekommen. Am besten gehts immer, wenn man sich einen Stein sucht, den Rucksack raufwuchtet, und dann nur noch reinschlupfen muss.

                                    Auf unserer Kanutour dieses Jahr, haben wir das Boot einmal abgebaut und das gesamte Gepäck von fünf Rucksäcken, die wir zu dritt für die gesamte Tour dabei hatten, auf drei Rucksäcke verteilt. Unsere Tochter konnte natürlich nicht so viel zusätzliches Gepäck tragen, d.h. mein Mann und ich hatten das meiste zu tragen. Das Boot bliebe auch erst einmal liegen, das holte mein Mann im zweiten Gang. Wir sind dann die 6 km von Reva nach Skedbro gelaufen. Ich weiß nicht, was mein Rucksack da wog (schätzungweise auch einiges über 30 kg), wir konnten ja nirgends wiegen, aber eigentlich war es zuviel. Ich bin kleine Stufen kaum mit einem Bein hochgekommen, und insgesamt extrem unsicher gegangen. Ich möchte mir nicht vorstellen, so ein Gewicht über längere Strecken zu tragen.

                                    So, und nun bitte, bitte bald weiter berichten.

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                                    • woelfchen
                                      Erfahren
                                      • 20.03.2010
                                      • 254

                                      • Meine Reisen

                                      #19
                                      AW: [SE] Schlimmer? Geht immer! Reg. Sarek - Padjelanta - Sulitelma - Kvikkjokk

                                      Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
                                      Aber jetzt hast Du mir was eingebrockt: Meine Frau redet jetzt seit Stunden was von "ich solle mal Kavalier sein und nächstes Mal beide Rucksäcke tragen"...denn das wären ja noch weniger als 40Kg, und hätte das woelfchen ja auch geschafft.
                                      Dann sei doch mal Kavalier! Ich fall Deiner Frau bestimmt nicht in den Rücken, denn wir müssen zusammenhalten! Deine Frau ist gar nicht dumm: Nächstes Jahr wiegen unsere Rucksäcke dann jew. 20 kg und dann sage ich zu meinem Mann ...

                                      Zitat von andrea2 Beitrag anzeigen
                                      Wenn du Bilder vom Observatorium sehen möchtest, dann muss ich mal alte Bilder einscannen. Ich weiß nicht, wie es heute dort oben aussieht, aber als wir dort waren (ich glaube es war so um 1990) war das schon sehr beeindruckend. Es sah so aus, als würder der Bewohner gleich wieder kommen. Wir hatten damals aber auch einen traumhaften Tag erwischt.
                                      ...
                                      Am besten gehts immer, wenn man sich einen Stein sucht, den Rucksack raufwuchtet, und dann nur noch reinschlupfen muss.
                                      ...
                                      So, und nun bitte, bitte bald weiter berichten.
                                      Bilder vom Observatorium habe ich schon gesehen. Ich denke, wir werden nächstes Jahr nochmal unser Glück versuchen und dabei den Berg gegenüber vom Skierffe mit einbinden. Das hat dieses Jahr nicht funktioniert und war wohl auch innere Eingebung.

                                      Das mit dem Stein mache ich auch immer, wenn es möglich ist. Aber immer funktioniert das leider nicht, weil der entsprechende Stein nicht in der Nähe ist.

                                      Den Bericht setze ich vermutlich morgen fort.

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                                      • Buck Mod.93

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                                        • 21.01.2008
                                        • 8816

                                        • Meine Reisen

                                        #20
                                        AW: [SE] Schlimmer? Geht immer! Reg. Sarek - Padjelanta - Sulitelma - Kvikkjokk

                                        Hallo,

                                        Erstmal schöner Bericht soweit.

                                        Aber mal zur Ausrüstung; selbst wenn ihr für die 28 Tage jeden Tag 1 Kilo an Konsumkram (um nicht consumables sagen zu müssen), also Nahrung, Brennstoff, Toilettenpapier etc, sind das immer noch 12 Kilo Grundausrüstung pro Person.
                                        Wenn man sich Zelt und Kochset bereits teilt, muss das doch schon ne Herausforderung sein zu der Jahreszeit soviel Kram mitzuschleppen. 28 Tage ist eh schon ne Ansage und ich kann auch verstehen, dass ihr euch nicht auf die Shops verlassen wolltet. Würde ich auch nicht machen. 40 Kilo kann man einer Frau doch nun wirklich nicht zumuten.
                                        Zumal in solchen Rucksäcken. Deckelfach vollgepackt bis doppelte Überkopfhöhe und weitere Lasten extrem weit vom Rücken entfernt. Wenn schon soviel Kram mitmuss dann doch eher in einem Außengestellrucksack, der das Gewicht und das Volumen auch handeln kann. Ich würde diese Tour hier solo deutlich unter 30 kg machen.

                                        Lg

                                        Ferdi
                                        Les Flics Sont Sympathique

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