[SE] Sarek 2020 "sista kapitlet"

Einklappen

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Pfiffie
    Fuchs
    • 10.10.2017
    • 1966

    • Meine Reisen

    #41
    AW: [SE] Sarek 2020 "sista kapitlet"

    Zitat von Freedom33333 Beitrag anzeigen
    Völlig egal, ob da ein paar Tage vorher oder Nachher Leute durchgekommen sind. Das einzig wichtige ist doch am Ende:




    Denn das eigene Gefühl, das eigene Empfinden vor Ort, ist das, was einen prägt. Und nicht die objektive ex post Bewertung, wie einsam es denn gewesen sein kann.

    (Nicht falsch verstehen, war ja nur zur Information. Aber wir sollten jetzt nicht alle im Forum anfangen, uns mit Touren irgendwo in Sibirien zu vergleichen, ob unsere Tour denn jetzt wirklich einsam gewesen sein kann. ). Mich erklären meine "normalen" Freunde ja schon jedes mal für völlig verrückt, wenn ich in den Alpen mal eine Nacht alleine in gewisser Höhe verbracht haben sollte. Will sagen: So oder so leben wir hier im Forum in einer ziemlichen Blase.
    Ich meine keinen Vergleich gemacht zu haben und es ist doch normal auf einem Schneefeld wo es weder rechts noch links einen einfacheren Weg gab sich zu Fragen wann das letzte mal hier jemand durch ist, wenn da keine Spuren sind. Ich bin sowieso nicht von der Fraktion die ab 5 Leuten von einer Autobahn spricht . Und eben das da keine Spur war hat doch auch dazu beigetragen das man dieses Gefühl bekommen hat.
    Und ganz wichtig, für mich persönlich, und nur zur Klarstellung , ich mache keine Tour daran fest wieviel Leute ich getroffen habe oder wie Einsam ich war. Ich beschreibe lediglich den Fakt wie es an den Tagen war und wie sich das angefühlt hat. Was ihr da rein interpretiert ist ja nicht mein Problem . Und solche Gefühle hatte ich auch schon hier in Deutschland, da muss ich nicht in Sarek fahren dafür. Ich würde dann aber gerne eher beim Fazit mehr darüber schreiben .
    "Freiheit bedeutet, dass man nicht alles so machen muss wie andere"

    Kommentar


    • Freedom33333
      Dauerbesucher
      • 09.09.2017
      • 637

      • Meine Reisen

      #42
      AW: [SE] Sarek 2020 "sista kapitlet"

      Ich glaube du interpretierst hier gerade selber sehr viel mehr rein als es von mir oder ihm beabsichtigt war. Er hat neutral auf einen Umstand hingewiesen, ich habe aufgrund dessen und der Kombination mit seinem eigenen Bericht, in dem er den Sarek teils als nicht sonderlich wild dargestellt hatte, eigene Gedanken eingebracht. Gerade da mir der Sarek in meinem ersten Urlaub als unglaubliche Wildnis erschienen war. Reiseberichte hier sind nunmal öffentlich und da können andere User auch mal ihre eigenen Gedanken einbringen.

      Und das mit dem Zitat, da wollte ich mich eigentlich nur mit dir freuen und ein Lob aussprechen für die tollen Worte, weil ich das damals auf dem Pass genauso empfunden hatte. Weder war das ein Angriff gegen dich noch gegen ihn. Das mit der Autobahn, hmm, das ist so auch eine stark verkürzte Darstellung. Egal.
      Zuletzt geändert von Freedom33333; 26.10.2020, 11:05.

      Kommentar


      • Pfiffie
        Fuchs
        • 10.10.2017
        • 1966

        • Meine Reisen

        #43
        AW: [SE] Sarek 2020 "sista kapitlet"

        Keine Ahnung was du meinst, war jetzt auf nix Böse oder so, schon garnich dachte ich an ein Angriff. Da sind auch ein haufen lachende Smileys drinnen in meiner Antwort...vll verstehst du da grade was falsch
        "Freiheit bedeutet, dass man nicht alles so machen muss wie andere"

        Kommentar


        • Freedom33333
          Dauerbesucher
          • 09.09.2017
          • 637

          • Meine Reisen

          #44
          AW: [SE] Sarek 2020 "sista kapitlet"

          Ok, dann habe ich das falsch verstanden, sorry. Smileys sind immer schwer zu deuten und sind auch nur mehr schlechter als rechter Ersatz um die Betonungen in der Realität nachempfinden zu können.

          Kommentar


          • Ljungdalen
            Fuchs
            • 28.08.2017
            • 1463

            • Meine Reisen

            #45
            AW: [SE] Sarek 2020 "sista kapitlet"

            Alles gut, Leute

            Re Spuren auf Schneefeldern: in diesem Jahr konnte ich wieder mal beobachten, dass die bei Tauwetter ziemlich schnell "verschwinden", obwohl das Schneefeld im Ganzen unverändert aussieht. Besonders bei relativ festem Altschnee. Bin bei mehreren Gipfelbesteigungen, bei denen es über Schneefelder (inkl. Schnee auf Gletschern ....schien mir aber vertrauenerweckend) ging, hin und zurück teils denselben Weg gegangen, und stellenweise war am Nachmittag schon nichts mehr von den Vormittagsspuren zu sehen.

            Kommentar


            • Pfiffie
              Fuchs
              • 10.10.2017
              • 1966

              • Meine Reisen

              #46
              AW: [SE] Sarek 2020 "sista kapitlet"

              Zitat von Ljungdalen Beitrag anzeigen
              Alles gut, Leute

              Re Spuren auf Schneefeldern: in diesem Jahr konnte ich wieder mal beobachten, dass die bei Tauwetter ziemlich schnell "verschwinden", obwohl das Schneefeld im Ganzen unverändert aussieht. Besonders bei relativ festem Altschnee. Bin bei mehreren Gipfelbesteigungen, bei denen es über Schneefelder (inkl. Schnee auf Gletschern ....schien mir aber vertrauenerweckend) ging, hin und zurück teils denselben Weg gegangen, und stellenweise war am Nachmittag schon nichts mehr von den Vormittagsspuren zu sehen.
              Ja das hab ich mir auch grad gedacht wenn da 2 Tage vorher welche durch sind. Schon ziemlich krass wie schnell das dann getaut ist.

              Dann ist der große Wildtier auf dem anderen Pass bestimmt auch weniger als 48h da durch
              "Freiheit bedeutet, dass man nicht alles so machen muss wie andere"

              Kommentar


              • Pfiffie
                Fuchs
                • 10.10.2017
                • 1966

                • Meine Reisen

                #47
                AW: [SE] Sarek 2020 "sista kapitlet"

                Zitat von Freedom33333 Beitrag anzeigen
                Ok, dann habe ich das falsch verstanden, sorry. Smileys sind immer schwer zu deuten und sind auch nur mehr schlechter als rechter Ersatz um die Betonungen in der Realität nachempfinden zu können.
                Kein Problem, ist immer schwieriger mit Text als wenn man sich gegenüber steht. Ich bin auch sehr dankbar das der Bericht wieder so gut angenommen wird bei soviel Sarek dieses Jahr. Also vielen Dank bis hier her schon mal ich schreib die Woche bestimmt noch 2-3 Tage zusammen.
                "Freiheit bedeutet, dass man nicht alles so machen muss wie andere"

                Kommentar


                • Robtrek
                  Erfahren
                  • 13.05.2014
                  • 360

                  • Meine Reisen

                  #48
                  AW: [SE] Sarek 2020 "sista kapitlet"

                  Soviele Posts aufgrund eines dürren Einzeilers von mir? Fühle mich geehrt! Ich wusste nunmal zufällig ne Antwort auf die Frage des Autors. Falls er die nur rhetorisch gestellt hat und sich in Wirklichkeit nicht dafür interessiert, wann da vor ihm Leute gegangen sind - nun, dann hab ich ihn halt falsch verstanden und er wird meine Info souverän ignorieren. Und falls die Frage nicht rhetorisch gemeint war, ist meine Antwort für ihn interessant.
                  So einfach ist das.

                  Jetzt hab ich aber auch mal ne Frage: wie transportierst du die Sony RX100M3, so dass sie immer griffbereit ist? Meine ist mir unterwegs kaputtgegangen, Objektivmechanik. Ich hab sie immer in der Hosen-Außentasche getragen.

                  Kommentar


                  • Pfiffie
                    Fuchs
                    • 10.10.2017
                    • 1966

                    • Meine Reisen

                    #49
                    AW: [SE] Sarek 2020 "sista kapitlet"

                    Zitat von Robtrek Beitrag anzeigen
                    Soviele Posts aufgrund eines dürren Einzeilers von mir? Fühle mich geehrt! Ich wusste nunmal zufällig ne Antwort auf die Frage des Autors. Falls er die nur rhetorisch gestellt hat und sich in Wirklichkeit nicht dafür interessiert, wann da vor ihm Leute gegangen sind - nun, dann hab ich ihn halt falsch verstanden und er wird meine Info souverän ignorieren. Und falls die Frage nicht rhetorisch gemeint war, ist meine Antwort für ihn interessant.
                    So einfach ist das.

                    Jetzt hab ich aber auch mal ne Frage: wie transportierst du die Sony RX100M3, so dass sie immer griffbereit ist? Meine ist mir unterwegs kaputtgegangen, Objektivmechanik. Ich hab sie immer in der Hosen-Außentasche getragen.
                    Alles gut, du warst gar nicht gemeint , war doch eindeutig "Frage-Antwort" bei dir. Scheint zu C. zeiten doch alles etwas empfindlich zu sein. Ich bin gut gelaunt und schreibe fröhlich weiter...es gibt kein Problem und ich bin auch auf nix sauer Edit: Ich wollte eigentlich nur klar stellen das ich nix von Sibieren und vergleich geschrieben habe und nun nicht wusste warum das auf einmal da stand. Ist doch jetzt aber alles geklärt

                    Zu der Kamera. Ich trage meine in einer Fototasche um den Hals welche Wasserfest und gepolstert ist (ob dicht weiß ich auch nicht) mit mir rum. Da ist noch ein Beutelchen Trockenzeug mit drinne. Bisher hatte ich keine Probleme.
                    "Freiheit bedeutet, dass man nicht alles so machen muss wie andere"

                    Kommentar


                    • Pfiffie
                      Fuchs
                      • 10.10.2017
                      • 1966

                      • Meine Reisen

                      #50
                      AW: [SE] Sarek 2020 "sista kapitlet"


                      Quelle: https://opentopomap.org/



                      Tag 6&7 / 24./25. August / 9,5 km / 116m rauf und 275m runter / Das Sarvesvagge

                      Es ist ein wunderbarer Tag und noch vor 7 Uhr ist alles eingepackt und ich bin startklar.
                      Einen vielleicht folgenschweren Fehler sollte ich dann aber doch machen. Ich habe keinen Hunger und lasse das Frühstück weg, es gab nur Caffè. Auf der anderen Seite lagen nur ca. 10km vor mir und dann 2 Ruhetage. So zumindest der Plan, ohne Weiden gerechnet und spätere Befindlichkeiten.



                      Das Tal war herrlich und gemütlich, zumindest die ersten 3km. Überall gab es was zu entdecken, Rentiere waren natürlich nicht weit und hier wieder zahlreicher.
















                      ein letzter Blick auf den letzten Pass



                      Auch der Engpass des Flusses war sehr spannend. Noch schien der Felsen zu gewinnen. Mit etwas Mut könnte man auf die andere Seite kommen, aber das weiß hier jeder der vorbeikommt.





                      Später nahmen die Weidenbüsche zu und ich versuchte mich an den Wanderführer zu halten. Ich hielt mich weitestgehend Richtung Fluss oder versuchte wieder dorthin zurück zu kommen. Aber es wurde immer garstiger, ich mein ich bin schon fast 2m groß und konnte nicht mehr drüber schauen oder wurde einfach festgehalten. Menno. Ein paar Mal konnte ich auf Kiesbänken laufen. Manchmal sank ich irgendwo im Sumpf ein, natürlich wurden auch die Stiefel innen wieder Nass. Jetzt wünschte ich mir endlich durch zu kommen, es war sehr Kräftezerrend und ohne Frühstück kam dann ein kleiner Hungerast. Da musste ich nun durch.











                      An dem Bach, der aus dem Lullihavagge kam, sollte ich einen schönen Platz finden. Hier konnte man zum Rappadalen schauen, das Sarvesvagge hinauf und ein kleines bisschen ins Lullihavagge.
                      Noch verbarg er seine Schwierigkeiten.




                      Das Zelt war schnell aufgebaut und bei dem Wetter ging es gleich ans trocknen und lüften.



                      Danach war Wellness angesagt, schlummern, rumkullern und Ausschau halten. Immer wieder liefen irgendwo Rentiere rum. In einer Senke hatte ich auch einen schönen Windgeschützten Essplatz. Und so verging der Tag langsam.


                      die Karte wurde auch schon mal Studiert


                      warme Flaschen in Schuhen



                      Der nächste Tag begann wie der letzte aufgehört hatte. Rumgammeln! Allerdings gab es in der Nacht Frost und die Stiefel waren gefroren, sowie im Umkreis sämtliche Beeren, die ich für einen süßen Snack sammelte.




                      Na wie das wohl oben aufn Pass ist...Thema Schneefelder




                      Klara hatte heute Ehrentag und durfte alles sehen


                      Stiefel auftauen



                      Es wurde weiter getrocknet und zum Abend hin waren die Stiefel doch schon ganz gut abgetrocknet. Das Lager wurde am Ruhetag mehrmals weiträumig umrundet und erkundet.








                      endlich Verwendung für den Schirm, Gott sei Dank


                      Vitamine




                      Jeden Tag Rentiere





                      Ich war der Meinung das ein zweiter Ruhetag nun vielleicht doch zu langweilig wäre und wollte nach der nächsten Nacht dann doch starten. Reicht der Tag, bist du Fit genug? Über 700hm standen mir bevor. Mit Rucksack bin ich so eine Hürde noch nie gelaufen und es musste funktionieren. Im Buch einer der steilsten Anstiege von allen Strecken beschrieben. Du hast Zeit Maik, geh es nicht zu schnell an, das ist der größte Fehler. Viele Pausen plante ich (1x/h) und maximal 100hm/h. Ich brauchte sicher auch noch Reserven für die Blockfelder, vor allem stabile Beine. Der Plan war geschmiedet. Allerdings geschlafen habe ich schlecht so nervös wie ich war. Wenn ich es nicht schaffe habe ich ein Problem, das war kein Spaß hier……….aber wenn, dann geht es fast nur noch runter bis Kvikkjokk…..
                      "Freiheit bedeutet, dass man nicht alles so machen muss wie andere"

                      Kommentar


                      • Ljungdalen
                        Fuchs
                        • 28.08.2017
                        • 1463

                        • Meine Reisen

                        #51
                        AW: [SE] Sarek 2020 "sista kapitlet"

                        Zitat von Pfiffie Beitrag anzeigen
                        Da musste ich nun durch.

                        Noch ein Stück voraus die nervigste Stelle auch meiner Tour, zumal es gerade regnete. Ich *hasse* Weidengestrüpp mit sich verlierenden (scheinbaren) Pfaden. Bin dann so schnell wie möglich runter zum Fluss und - wenn gerade keine Kiesbank am richtigen Ufer - im Wasser gelaufen. Das war viel besser. Schuhe waren eh' nass.

                        Kommentar


                        • toppturzelter
                          Fuchs
                          • 12.03.2018
                          • 1495

                          • Meine Reisen

                          #52
                          AW: [SE] Sarek 2020 "sista kapitlet"

                          Weiterhin wunderbare Bilder. Ich frag mich, ob ich in der gleichen Region unterwegs war...

                          Zitat von Pfiffie Beitrag anzeigen

                          Na wie das wohl oben aufn Pass ist...Thema Schneefelder
                          Als Langschläfer ist das halb so wild, auch 500-600 meter höher in derselben Nacht
                          Ich seh grad, ich war doch knapp 40 km weiter suedlich in dem Moment. Ganz nette Abstände.

                          Reicht der Tag, bist du Fit genug? Über 700hm standen mir bevor. Mit Rucksack bin ich so eine Hürde noch nie gelaufen und es musste funktionieren. Im Buch einer der steilsten Anstiege von allen Strecken beschrieben. Du hast Zeit Maik, geh es nicht zu schnell an, das ist der größte Fehler. Viele Pausen plante ich (1x/h) und maximal 100hm/h. Ich brauchte sicher auch noch Reserven für die Blockfelder, vor allem stabile Beine. Der Plan war geschmiedet. Allerdings geschlafen habe ich schlecht so nervös wie ich war. Wenn ich es nicht schaffe habe ich ein Problem, das war kein Spaß hier……….aber wenn, dann geht es fast nur noch runter bis Kvikkjokk…..
                          Das schaffst du! Ich plan auch immer ewig viel Zeit ein fuer sowas. Mir hilft langsam und gleichmässig laufen, Pause wenn mir danach ist, und am Ende bin ich meist schneller oben als erwartet. Beim Laufen immer schön im zick-zack, das geht auf Dauer genauso schnell wie geradeaus hoch.

                          Kommentar


                          • Freedom33333
                            Dauerbesucher
                            • 09.09.2017
                            • 637

                            • Meine Reisen

                            #53
                            AW: [SE] Sarek 2020 "sista kapitlet"

                            Gibt es eigentlich überhaupt jemanden, der sich voller Freude und ohne Probleme durch dieses Gestrüpp gearbeitet hat? Ich hatte das Vergnügen ja damals auch im Regen und stehe nach wie vor zu meinem Tagestitel "Verfluchtes Sarvesvagge.".

                            Das mit durch den Fluss ist eine interessante Idee, aber ich will meine Stiefel trocken halten und ob man sowas mit Crocs machen kann, wahrscheinlich nicht. Ich habe mich ja damals vor Ort auch gefragt, ob man möglichst weit oben weniger Gestrüpp hätte, meine mich aber zu erinnern dass das auch nicht der Fall war. Vielleicht sollte einfach mal jemand eine Machete mitnehmen?

                            Kommentar


                            • toppturzelter
                              Fuchs
                              • 12.03.2018
                              • 1495

                              • Meine Reisen

                              #54
                              AW: [SE] Sarek 2020 "sista kapitlet"

                              Zitat von Freedom33333 Beitrag anzeigen
                              Gibt es eigentlich überhaupt jemanden, der sich voller Freude und ohne Probleme durch dieses Gestrüpp gearbeitet hat? Ich hatte das Vergnügen ja damals auch im Regen und stehe nach wie vor zu meinem Tagestitel "Verfluchtes Sarvesvagge.".
                              Naja, ich weiss nicht, ob das zählt, aber ich bin damals auf dem Weg vom Rapadalen ins Sarvesvagge (nordseite) oben rum am Dielmajavrasj vorbei gegangen. So hatte ich das schlimmste hinter mir gelassen, das war schon Freude

                              (zumindest bis ich auf dem steilen Weg nach unten durch Regen und Gewitter gestört wurde..)

                              Kommentar


                              • Pfiffie
                                Fuchs
                                • 10.10.2017
                                • 1966

                                • Meine Reisen

                                #55
                                AW: [SE] Sarek 2020 "sista kapitlet"

                                Zitat von toppturzelter Beitrag anzeigen
                                Das schaffst du! Ich plan auch immer ewig viel Zeit ein fuer sowas. Mir hilft langsam und gleichmässig laufen, Pause wenn mir danach ist, und am Ende bin ich meist schneller oben als erwartet. Beim Laufen immer schön im zick-zack, das geht auf Dauer genauso schnell wie geradeaus hoch.
                                Völlig richtig so, meistens bei mir dann so das ich nach dem halben Anstieg auf die Idee komme "du wolltest doch so und so". Das musste ich vermeiden


                                Das untere Sarvesvagge war tatsächlich das erste mal das ich so weit durch so hohes Weidengebüsch musste. Da war eine Stelle die war als wenn da 3 Elefanten durch sind und plötzlich war es wie in Dumbo. Von jetzt auf gleich war alles weg. Haben Tiere vielleicht irgendwann die Schnautze voll und drehen einfach um? Das mit im Fluss...wird das nicht irgendwann kalt? Wäre eine Option gewesen, Stiefel waren bei mir ja auch schon Nass.

                                @Toppturzelter: oben rum zählt net , aber wahrscheinlich laufen deswegen so viele in der Mitte des Tals dann oben rum südlich raus. Weiter zum Hang hin ist es wahrscheinlich schwieriger, da dann noch viele Steine dazu kommen und Schräghang.

                                Naja ganz so weit war es ja nicht und es war ja nur den einen Tag so. Kann man verschmerzen und das nächste mal gar nicht erst da lang laufen . Vorgestellt hatte ich es mir leichter, weil ich groß und schwer bin. Aber das war eben nicht der Fall.
                                "Freiheit bedeutet, dass man nicht alles so machen muss wie andere"

                                Kommentar


                                • Ljungdalen
                                  Fuchs
                                  • 28.08.2017
                                  • 1463

                                  • Meine Reisen

                                  #56
                                  AW: [SE] Sarek 2020 "sista kapitlet"

                                  Zitat von Pfiffie Beitrag anzeigen
                                  Das mit im Fluss...wird das nicht irgendwann kalt? Wäre eine Option gewesen, Stiefel waren bei mir ja auch schon Nass.
                                  Solange man in Bewegung bleibt, nicht. Zwischen Fuß und Schuh erwärmt sich das Wasser ja OK, könnte deinem Pausenkonzept widersprechen... bei mir geht das, weil ich kaum mal länger als 5-10 min Pause mache, auch nicht mittags (kein Hunger, zwinge mich direkt dazu, einen Müsliriegel oder so zu essen - aber das ist ein anderes Thema). Abends dann natürlich so schnell wie möglich ausziehen.

                                  Hier im konkreten Fall waren das sowieso die letzten ca. 3,5 km des Tages von der Mündung des Rijddanjunjesjågåsj bis zur östlichen Seite von Noajdevallda. Dafür habe ich etwa 1,5 Stunden gebraucht, davon über die Hälfte für den ersten Kilometer, als ich sinnloserweise unbedingt im Regen durch das Gestrüpp wollte. Die Idee mit dem Am- bzw. Im-Wasser-Laufen hatte aber nicht allzu lange vor mir - vielleicht sogar am selben Tag - noch jemand: Ich bin dessen Spuren zuerst gefolgt, aber dann ist er offenbar ins Noajdevágge abgezweigt. Gesehen habe ich aber niemanden, auch am ganzen Tag nicht.

                                  (Im Nachhinein: bei dem niedrigen Wasserstand hätte ich besser den Sarvesjåhkå gar nicht gleich furten sollen, sondern den Rijddanjunjesjågåsj, und dann erstmal auf den Kiesbänken der Nordseite bleiben. Sarvesjåhkå wäre auch noch später gegangen. Der Wald östlich von Noajdevallda ist übrigens völlig unproblematisch. Bin da am nächsten Tag ein kurzes Stück schräg vom Fluss weg durch, dann ins Gaskasvágge hoch. Auf der Südseite des Sarvesvágge ist offenbar der mittlere Teil unterhalb des Noajjde/Nåite der problematischste; weiter bis zur Mündung geht es dann, wird nach einhelligen Berichten erst im Rapadalen wieder schlimm.)

                                  Kommentar


                                  • lina
                                    Freak

                                    Vorstand
                                    Liebt das Forum
                                    • 12.07.2008
                                    • 36702

                                    • Meine Reisen

                                    #57
                                    AW: [SE] Sarek 2020 "sista kapitlet"

                                    Wunderschöner Reisebericht mit ebendo wunderschönen Fotos, vielen Dank für’s Mitnehmen – vielleicht muss ich da ja doch mal hin

                                    Kommentar


                                    • Pfiffie
                                      Fuchs
                                      • 10.10.2017
                                      • 1966

                                      • Meine Reisen

                                      #58
                                      AW: [SE] Sarek 2020 "sista kapitlet"

                                      Zitat von Ljungdalen Beitrag anzeigen
                                      Solange man in Bewegung bleibt, nicht. Zwischen Fuß und Schuh erwärmt sich das Wasser ja OK, könnte deinem Pausenkonzept widersprechen... bei mir geht das, weil ich kaum mal länger als 5-10 min Pause mache, auch nicht mittags (kein Hunger, zwinge mich direkt dazu, einen Müsliriegel oder so zu essen - aber das ist ein anderes Thema). Abends dann natürlich so schnell wie möglich ausziehen.

                                      Hier im konkreten Fall waren das sowieso die letzten ca. 3,5 km des Tages von der Mündung des Rijddanjunjesjågåsj bis zur östlichen Seite von Noajdevallda. Dafür habe ich etwa 1,5 Stunden gebraucht, davon über die Hälfte für den ersten Kilometer, als ich sinnloserweise unbedingt im Regen durch das Gestrüpp wollte. Die Idee mit dem Am- bzw. Im-Wasser-Laufen hatte aber nicht allzu lange vor mir - vielleicht sogar am selben Tag - noch jemand: Ich bin dessen Spuren zuerst gefolgt, aber dann ist er offenbar ins Noajdevágge abgezweigt. Gesehen habe ich aber niemanden, auch am ganzen Tag nicht.

                                      (Im Nachhinein: bei dem niedrigen Wasserstand hätte ich besser den Sarvesjåhkå gar nicht gleich furten sollen, sondern den Rijddanjunjesjågåsj, und dann erstmal auf den Kiesbänken der Nordseite bleiben. Sarvesjåhkå wäre auch noch später gegangen. Der Wald östlich von Noajdevallda ist übrigens völlig unproblematisch. Bin da am nächsten Tag ein kurzes Stück schräg vom Fluss weg durch, dann ins Gaskasvágge hoch. Auf der Südseite des Sarvesvágge ist offenbar der mittlere Teil unterhalb des Noajjde/Nåite der problematischste; weiter bis zur Mündung geht es dann, wird nach einhelligen Berichten erst im Rapadalen wieder schlimm.)
                                      Ja richtig, ist das Stück untern Naite das ich beschreibe, danach bin ich ja abgebogen. Das Rapadalen war aber nicht mehr weit weg, vom Blick her


                                      @Lina: Da freu ich mich aber das du mit liest
                                      "Freiheit bedeutet, dass man nicht alles so machen muss wie andere"

                                      Kommentar


                                      • lina
                                        Freak

                                        Vorstand
                                        Liebt das Forum
                                        • 12.07.2008
                                        • 36702

                                        • Meine Reisen

                                        #59
                                        AW: [SE] Sarek 2020 "sista kapitlet"

                                        Zitat von Pfiffie Beitrag anzeigen
                                        @Lina: Da freu ich mich aber das du mit liest
                                        Bei Pfiffie-Reiseberichten immer! :-)

                                        Kommentar


                                        • andrea2
                                          Dauerbesucher
                                          • 23.09.2010
                                          • 766

                                          • Meine Reisen

                                          #60
                                          AW: [SE] Sarek 2020 "sista kapitlet"

                                          Wahnsinn so wunderschöne Bilder!

                                          Zitat von Pfiffie Beitrag anzeigen
                                          Die samen, Indianer der Gegend haben anscheint in der Nacht lose große Blocksteine ausgelegt und die Schneekanonen eingeschalten.
                                          Nee, nee, da täuscht du dich, das sind die Trolle. Du musst mal drauf achten, nach jeder Pause haben sie dir auch Steine in den Rucksack gepackt.

                                          Tja, die Weiden im Sarvesvágge, die muss ich nicht noch mal haben, aber es gehört irgendwie dazu zum Tal. Es ist ja auch nur das "kurze" Stück unterhalb des Nåite.
                                          Auf der Südseite des Rapadalen hatten wir das auch, aber wir haben uns dann auch nur 5km pro Tag vorgenommen. Somit waren wir entspannter und dann war es auch nicht so schlimm. Sicher nichts um Stecke zu machen. Dort gab es auch diese unglaublich breiten Elchwechsel. Es sah aus als wäre da einer mit dem Bulldozer durch, und auf einmal wieder gar nichts.

                                          Ich ärger mich gerade, dass ich dir das nicht geschrieben hab, wir haben ja oft genug über das Lullihavágge geschrieben. Nach ca. 5 km das Lullihavágge talaufwärts kommt von rechts (südwestlich) ein kleiner Zufluss aus einem Talkessel. Dort gibt es gute Zeltmöglichkeiten auf ca 1150 Meter Höhe. Hans Fowelin hat das in seinem Blogg beschreiben.

                                          En vandring genom Lullihavágge

                                          Kommentar

                                          Lädt...
                                          X