[IS] Hornstrandir, Polarfüchse und der Nordwesten

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  • Marxegger
    Anfänger im Forum
    • 05.10.2010
    • 17

    • Meine Reisen

    #61
    AW: [IS] Hornstrandir, Polarfüchse und der Nordwesten

    Hallo Neumania und andere Island Fans,
    danke für Deinen wunderbaren Bericht und vor allem für die Fotos. Irgendwie stimmt mich Dein Bericht traurig. Ich war vor ca. 30 Jahren das erste Mal auf Hornstrandir. Damals gab es dort weder Weg noch Steg, keinerlei Markierung, keine Fixseile, Campingplätze, Ranger usw. Nur Polarfüchse Vögel und reine Wildnis. In der Nähe von Hornvik (der Name fällt mir im Moment nicht ein) gab es einen Leuchtturm, damals hauste dort Olafur der Kommunist, eine In Island bekannte Persönlichkeit (lebt er noch). Ich war damals mit meinem 16 jährigen Sohn unterwegs ein wunderbares Erlebnis für uns beide. Orientierung mit Karte und Kompass (ohne GPS) im dichten Nebel, Hinaufwühlen durch Geröllhalden, in der Hoffnung die richtige Lücke zu finden, abfahren über Schneefelder, Flüsse durchfurten usw. einfach unterwegs im Nirgendwo. Das ist, interpretiere ich Deinen Bericht richtig, Vergangenheit. Schade, es geht immer mehr Wildnis verloren.
    Pfiat enk
    Franz

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    • Ljungdalen
      Fuchs
      • 28.08.2017
      • 1666

      • Meine Reisen

      #62
      AW: [IS] Hornstrandir, Polarfüchse und der Nordwesten

      Zitat von Marxegger Beitrag anzeigen
      In der Nähe von Hornvik (der Name fällt mir im Moment nicht ein) gab es einen Leuchtturm, damals hauste dort Olafur der Kommunist, eine In Island bekannte Persönlichkeit (lebt er noch).
      Hornbjargsviti, und "Olafur der Kommunist" heißt richtig Ólafur Þ. Jónsson, und der war dort Wärter von 1987 bis 1995. Dann wurde der Leuchtturm automatisiert (Wind- & Sonnenenergie) und die Wärterstelle abgeschafft. Sagt die isländische Wikipedia.

      2019 hat er noch gelebt, da hat er was zum 230. Jahrestag des Sturms auf die Bastille geschrieben... Haha, cool, "Neistar" = "Der Funke", schön "kommunistische" Bezeichnung ("Iskra" = "Funke" hieß schon die Parteizeitung der russischen Bolschewiki unter Lenin) des Facebookaccounts und der Website, die der Alþýðufylkingin (a.k.a. "Volksfront von Island") gehören - was es nicht alles gibt!

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      • UG
        Anfänger im Forum
        • 06.07.2018
        • 32

        • Meine Reisen

        #63
        AW: [IS] Hornstrandir, Polarfüchse und der Nordwesten

        Zitat von neumania Beitrag anzeigen
        02.07.2017 Laugar
        Anschließend folgte ein sehr schöner Weg in die Schlucht, immer von abgefahrenen Basaltformationen eingerahmt, bis zum Ende der Sackgasse mit kleinem Wasserfall.
        Ich hoffe, dass ich an dieser Stelle eine kleine Anmerkung machen darf. Bitte nicht als Kritik verstehen!!!
        Auch wenn Island zum größten Teil aus basaltischem Gestein aufgebaut ist, so gibt es auch Gebiete, wo rhyolithisches Gestein dominiert. Das Gebiet um Laugar ist so ein Fall. Vermutlich gab es dort vor mehreren Millionen Jahren einen Zentralvulkan.
        Ansonsten danke ich dir für deinen Bericht und ich hoffe, dass er noch ein paar Kapitel folgen bis die Tour zu Ende ist


        Zitat von Marxegger Beitrag anzeigen
        Ich war damals mit meinem 16 jährigen Sohn unterwegs ein wunderbares Erlebnis für uns beide. Orientierung mit Karte und Kompass (ohne GPS) im dichten Nebel, Hinaufwühlen durch Geröllhalden, in der Hoffnung die richtige Lücke zu finden, abfahren über Schneefelder, Flüsse durchfurten usw. einfach unterwegs im Nirgendwo. Das ist, interpretiere ich Deinen Bericht richtig, Vergangenheit. Schade, es geht immer mehr Wildnis verloren.
        Hallo Franz,
        Ich weiß nicht wo ihr genau wart, aber auch vor über 30 Jahren gab es schon Wegweiser. Es sind hohe Steinwarten, welche die ehemaligen Bewohner aufgebaut hatten, die auf der Halbinsel Hornstrandir gelebt haben. Je nachdem wie stark bewohnt der jeweilige Ort war, gab es auch damals so etwas wie Wege die relativ häufig benutzt wurden. Da fällt mir besonders der Weg von Hesteyri nach Látrar ein oder von Furufjörður nach Hrafnfjörður. Nichtsdestotrotz hält sich auch heute noch die Anzahl von "wegen" oder sichtbaren Trampelpfaden auf Hornstrandir in Grenzen und beschränkt sich auf einzelne Abschnitte. Ansonsten ist Hornstrandir fast so unverändert wie vor ca. 30 Jahren. Das Meiste das verändert wurde sind die Häuser, welche die Nachfahren der ehemaligen Bewohner Hornstrandirs entweder neu gebaut oder restaurierten haben. Übrigens habe ich bereits zwei Mal Leute über einen Pass navigiert (mit GPS), weil sie wegen dichtem Nebel nichts mehr gesehen haben und Karte und Kompass nutzlos waren. Oder was willst du anpeilen, wenn du nichts siehst? Natürlich kann man auf gut Glück versuchen seinen Weg zu finden, aber gerade auf Hornstrandir kann das mal ganz schnell schief gehen.

        Aufgrund der im letzten Jahr neu in Kraft getretenen gesetzliche Regeln zum Erhalt der Natur im Naturschutzgebiet Hornstrandir, wird die Situation für die Wildnis auch wieder besser. Diese neue Regelung beinhaltet verschiedene Punkte, wie z.B. die begrenzte Anzahl an Besuchern innerhalb einer Gruppe, der Verbot von Kreuzfahrtschiffen mit mehr als 50 Passagieren und dass das Zelten außerhalb der gekennzeichneten Gebiete verboten ist. Besonders das Gebiet von Hornvík, inkl. der Halbinsel Horn und das Gästehaus beim Leuchtturm Hornbjargsviti ist die meistbesuchte Gegend auf Hornstrandir. Aber Hornstrandir ist ein großes Gebiet, wo es noch immer einsame Gegenden gibt, wo man offizielle Wege gehen kann die nicht markiert sind und wo die Chance jemanden zu treffen äußerst gering ist.

        Uwe
        www.unique-iceland.de

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        • neumania
          Erfahren
          • 22.02.2015
          • 264

          • Meine Reisen

          #64
          AW: [IS] Hornstrandir, Polarfüchse und der Nordwesten

          03.07.2017 Hvammstangi


          Nach geruhsamer Nacht frühstücke ich in der Sonne und mache mich dann auf zu einer weiteren Wanderung: ich folge den Pflöcken Richtung Westen den Berg hinauf, dann soll es oben eine schöne Panorama-Runde geben.

          Der Weg hinauf ist nicht ohne, da es aber auch immer wieder flachere Abschnitte gibt dann doch nicht wirklich schweißtreibend. Der Blick zurück ist fantastisch, offenbart aber auch heranziehenden Regen. Das ist blöd, weil ich aus Bequemlichkeitsgründen nur meine Softshell-Hose anhabe, aber egal, weiter geht’s.




          Blick zurück: im Vordergrund rechts das Edda-Hotel, dahinter das Schwimmbad und links der Campingplatz



          Der Weg ist einigermaßen gut zu finden, auch wenn die Pflöcke ruhig ein bisschen weniger Abstand haben könnten; dann bin ich bald oben und habe einen wunderbaren Blick bis hinein in den Breiðafjörður.
          Ich folge dem Panoramaweg ein wenig, dann wird der mittlerweile eingesetzte Regen so heftig, dass ich im Nu nasse Beine habe; als dann auch noch Graupel dazu kommt wird’s mir leider so ungemütlich, dass ich wieder umdrehe, allzumale auch die Sicht schlecht geworden und das Panorama nicht mehr wirklich zu sehen ist .

          Der Rückweg zieht sich ein wenig, dann ziehe ich im Zelt erst einmal trockene Sachen an und erkundige mich im Edda-Hotel nach der weiteren Wettervorhersage: die ist schlecht, also packe ich zusammen und fahre weiter und betreibe heute nur noch Fototourismus: der Hvítserkur, ain markanter 15 Meter hoher Felsen in der Brandung will fotografiert werden.

          Ich fahre also Richtung 1 und folge dieser dann nach links Richtung Akureyri; es regnet zwischendurch echt heftig, so dass ich beschließe erst was in Hvammstangi zu essen und auch einzukaufen. Tatsächlich gibt es in einem „hier gibt’s alles“-Laden sogar eine kleine Vinbudin, so dass ich auch das zu den Chips passende Bier kaufen kann .
          Zwischendurch hört sogar der Regen auf, weshalb ich kurzentschlossen erst einmal den Zeltplatz suche und finde und das Zelt aufstelle.

          Dann fahre ich wieder zur 1 und folge nach einem Abzweig viele Kilometer übelster Schotterpiste bis ich an einem markierten Parkplatz ankomme. Da das Wetter bis kurz zuvor echt oll war, hält sich die Besucherzahl stark in Grenzen.
          Man hat erst einen erhöhten Blick auf den Hvítserkur, dann kann man sogar ausgewiesene Wege zum Strand hinunter kraxeln, von wo aus der Blickwinkwl noch einmal ein anderer ist; und ja, das Ganze ist schon ein beeindruckender Anblick.




          der Hvítserkur...




          ...auch vom Strand aus


          Ob dieser Anblick die ganze Fahrerei, gerade auch die unwegsame Schotterpiste, lohnt, mag jeder selbst für sich entscheiden. Für mich war es das

          Dann fahre ich zurück nach Hvammstangi, lese noch was in der Sonne sitzend mit Bier und Chips und freue mich wie jeden Abend auf den kuscheligen Schlafsack.

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          • neumania
            Erfahren
            • 22.02.2015
            • 264

            • Meine Reisen

            #65
            AW: [IS] Hornstrandir, Polarfüchse und der Nordwesten

            04.07.2017 Akranes



            Ich frühstücke mal wieder in der Sonne und verzettel‘ mich ein bisschen, weil das Buch so gut ist und ich lese und lese…


            Irgendwann dann packe ich’s wortwörtlich und packe alles ein und fahre los, Ziel ist erst einmal Borgarnes. Dort angekommen besuche ich die TI und merke, dass ich an Info-Material nix neues finde und gehe, weil schon wieder Hunger naht, zum bewährten Kaffi Kyrrð.
            Dort esse ich einen sehr guten Eintopf und fahre dann einfach mal nach Akranes.


            Der Campingplatz ist schnell gefunden, das Zelt ebenso schnell aufgebaut und dann mache ich eine schöne Runde durch’s Städtchen: ich besuche den neuen Leuchtturm mit kleiner Kunstausstellung und schönem Blick auf den alten Leuchtturm; zu dem kraxel ich auch noch und kann dann tatsächlich in der Ferne Reykjavík erkennen.





            Danach gehe ich zurück und stiefel noch durch die Bucht direkt am Zeltplatz und nach einem kleinen Einkauf im Supermarkt mache ich so richtig Ferien und lese den Abend im guten Buch und tue sonst nix mehr




            Pferde überall












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            • neumania
              Erfahren
              • 22.02.2015
              • 264

              • Meine Reisen

              #66
              AW: [IS] Hornstrandir, Polarfüchse und der Nordwesten

              05.07.2017 Bjarteyjarsandur


              So, heute wird wieder ein wenig abenteuerlicher gewandert! Aber von Beginn an:
              Unglaublicherweise frühstücke ich schon wieder in der Sonne und der Blick auf’s Wasser macht’s auch nicht schlechter


              So komme ich dann erst zögerlich los und mache dann etwas sehr Ungewohntes: an der 1 angekommen folge ich dieser nicht durch den Tunnel unterm Hvalfjörður Richtung Reykjavík, sondern fahre ienfach weiter den Fjord entlang.

              Nach gar nicht mal all zu langer Fahrt bin ich schon vor Mittag beim Hof Bjarteyjarsandur, wo ich am kleinem Campingplatz direkt mein Zelt aufbaue und mich ein wenig über ein Schaf auf dem Zeltplatz wundere.

              Im kleinen zugehörigen „Restaurant“ zahle ich dann für’s Zelten, bestelle eine, wie sich herausstellt, extrem leckere Suppe und lerne, dass das Schaf quasi das Äquivalent zum Hofhund darstellt, sehr liebenswert




              das Hausschaf



              Dann geht’s auf zum Glymur:
              Ich fahre noch ein wenig und bin sehr bald am Parkplatz: Uff, trotz des mittlerweile suboptimalem Wetters nicht wenige Gefährte hier in der relativen Pampa.



              ja, da geht's lang



              bis auf die Touris, leider ja wie auch mich, eine schöne Landschaft



              Egal, los geht’s. Ich laufe mich ein wenig warm, bevor es leicht in die Höhe geht, dann kommt eine kleine Schlüsselstelle. Ein Fluss/Bach will gequert werden auf einem Baumstamm mit einem Halteseil. Tricky ist hierbei, dass man die ersten Meter über überspülte Steine gehen und dann über den schwankendem Baumstamm mit eher unsicherem Halt am Seil über den Fluss muss…




              so ungefähr sieht's aus


              Eine Menge Leute trauen sich das nicht und nehmen dann einen Weg, der einen den Wasserfall nicht wirklich sehen lässt; ich traue mich, habe aber auf dem Rückweg echt Glück, nicht in den Bach gefallen zu sein…



              Blick zurück mit Leuten auf der "falschen" Seite


              Da wir aber noch auf dem Hinweg sind:
              Nach der Flussquerung ist’s erst eine beschauliche Wanderung noch durch eine kleine Höhle, dann geht’s sehr stetig bergauf und manchmal ist auch die gerne genannte Trittsicherheit notwendig und es geht, wie schon gesagt, doch sehr bergauf.



              kleine Höhlenquerung




              Der Blick zurück bis zum Fjord und auch der Blick voran ist aber die Mühen mehr als entschädigend, also jetzt schon aus meiner Sicht eine sehr lohnenswerte Angelegenheit.

              Auch wenn man angeblich ganz oben den Fluss queren und auf der anderen Seite hinabsteigen kann, kehre ich ob der fortgeschrittenen Zeit irgendwann um und genieße dabei den Blick über die Ebene bis zum Fjord.



              Der Blick zum Glymur mit mir als unbescheidenem farbigen Kontrapunkt


              Auf dem Rückweg versenke ich mich dann noch fast auf dem Baumstamm in den Fluss, schaff’s aber gerade noch so...




              Blick in's Tal auf dem Rückweg


              Dann geht’s zurück zum Zeltplatz und ich versacke bei Bier und Chips und gutem Buch.
              Gute Nacht.
              Zuletzt geändert von neumania; 08.04.2020, 19:11.

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              • neumania
                Erfahren
                • 22.02.2015
                • 264

                • Meine Reisen

                #67
                AW: [IS] Hornstrandir, Polarfüchse und der Nordwesten

                06.07.2017 Vìk


                Ich werde wach und merke, dass das Wetter entgegen der letzten Morgende heute nicht schön ist. Zum Glück gibt’s im Restaurant auch einen Frühstücksbereich für die Zeltplatzbenutzer, so dass ich gemütlich drinnen frühstücke.

                Anschließend packe ich ein und vervollständige die Umrundung des schönen Hvalfjörðurs; hierbei mache ich zwischendurch noch Halt an einem bezauberndem kleinen Wasserfall inmitten vieler Lupinen.



                kleiner, aber feiner Wasserfall


                In der Anfahrt nach Reykjavìk wird das Wetter immer schlechter, so dass ich kurzer Hand beschließe nach Hveragerði weiterzufahren und vielleicht noch einmal in der Varma zu baden. Dort ist es dann aber auch verregnet, so dass ich in der TI das Wetter auskundschafte und einfach nach Vìk weiterfahre.

                Ich mache den obligatorischen Stop am Kap Dyrhòlaey und erfreue mich wie schon so oft der ganzen drolligen Papageitaucher, bevor es weitergeht auf die Zielgerade.



                huiii...




                wie immer schöner Blick auf den Reynisfjall und Reynisdrangar



                In Vìk ist es dann bewölkt, aber trocken, so dass ich mein Zelt aufstelle und wieder einmal die schöne Runde auf und um den Reynisfjall wandere und mich der Schafe, weiterer Papageitaucher, der schönen Aussicht und des schönen Urlaubs insgesamt erfreue.











                Wieder am Zelt fängt es dann auch hier an zu regnen, aber nun isses mir egal, gute Nacht!





                07.07.2017 Reykjavìk


                Heute morgen ist es wieder schön, so dass ich draußen entspannt frühstücke. Da es morgen wieder zurück in die Heimat geht, beschließe ich, nach dem Frühstück nach Reykjavìk zu fahren, trotz des Zeltes (falls möglich) ein Zimmer im Sunna zu buchen und den Tag in der Stadt zu verbummeln.

                So packe ich gemütlich und fahre los und erinnere mich auf einmal, dass ich irgendwann von einem „geheimen“ Wasserfall in der Nähe des Seljalandsfosses gelesen habe.
                Also parke ich am dortigen Parkplatz, folge dem Weg am Campingplatz vorbei und stehe dann vor einem gewaltigen Felsen, oberhand dessen ich ein wenig von einem Wasserfall sehen kann. Ein Schild warnt davor rechter Hand hochzuklettern, aber das entspräche eh nicht meiner wenn auch schwachen Erinnerung.

                Dann sehe ich links ein Bächlein und ich erinnere mich: diesem Bächlein muss man gegen die Strömung folgen und gelangt dann in eine Höhle mit dem Wasserfall.
                Ich mache genau das und bin dann tatsächlich bald da und muss sagen: abgefahren! In einzigartiger Stimmung fällt das Wasser aus der Höhe in diese Höhle und verschafft eine großartige Lichtstimmung und Atmosphäre, einfach nur schön.





                Nach einigen Minuten und Fotos kommen dann mehrere Menschen, worauf ich mich auf den Weg zurück mache und weiterfahre.

                In Reykjavìk angekommen bekomme ich tatsächlich ein Zimmer, checke ein und bringe direkt auch mein Gepäck hinein; dann bringe ich das Mietauto zurück und verbringe den Rest des Tages im Städtchen. Ein sehr beschaulicher Ausklang eines schönen Urlaubs.

                Am nächsten Tag ist dann früh Aufstehen angesagt, Flybus und Flug und Zack: bin ich wieder in der Heimat.



                Fazit: ein wieder einmal rundum schöner Urlaub mit vielen neuen Eindrücken.
                Die Wanderung in den Westfjorden und das Sichten der Polarfüchse ist eine schöne Bereicherung meiner Naturerfahrung; die weitere Reise mit dem Zelt statt vorgebuchter Zimmer war auch eine sehr gute Idee, so konnte ich jederzeit spontan entscheiden wie’s denn weitergehen soll. Auch die (Halb-)Tageswanderungen waren toll und ein Shopping-/Bummeltag in Reykjavìk ist mir immer ein willkommener Urlaubsabschluss.



                Und da ich auch mal wieder in’s Hochland möchte dürft Ihr gerne wieder Einschalten wenn ich noch einmal den Langisjòr besuche, von dort zur Hòlaskjòl wandere, um Landmannalaugur und von dort den Laugavegur wandere und dann auch noch den Südosten und die Westmännerinseln erkunde!


                ...und schönen Dank für's Reinschauen

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                • Meer Berge
                  Fuchs
                  • 10.07.2008
                  • 2330

                  • Meine Reisen

                  #68
                  AW: [IS] Hornstrandir, Polarfüchse und der Nordwesten

                  Das war doch noch einmal ein toller Abschluss!

                  Tolle Gegenden hast du erkundet und die Begegnungen mit den Füchsen waren wirklich großartig!
                  Und die mit den Schafen natürlich auch

                  Vielen Dank für diesen tollen Bericht und die klasse Fotos!

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