[SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

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  • bourne
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    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    Danke, wir freuen uns, dass euch der Bericht gefallen hat!


    Ich denke, wir hatten in diesem Jahr ein ganz besonderes Glück mit dem Wetter, vor allem aber auch mit den Herbstfarben. Ein Jahr drauf waren wir zwar weitgehend in einer anderen Gegend unterwegs und nur am Ende kurz in Abisko, aber wir hatten den Eindruck, dass die Farben nicht so intensiv geleuchtet haben, generell nicht und auch nicht in Abisko.

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  • theslayer
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    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    Absolut wunderschöne Fotos, schöne Strecke die ich so in Gegenrichtung auch schon gelaufen bin und dadurch ganz viele "oh, daran erinnere ich mich, da war es nett"-Momente

    Kurzum: Vielen Dank euch für den Bericht, hat mich sehr gefesselt!

    Liebe Grüße,
    Daniel

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  • evernorth
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    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    Vielen Dank für den schönen und besonders gut fotografierten Bericht. Eine gute Empfehlung, diese sonst stark frequentierte Gegend einmal im Herbst zu besuchen.

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  • Sternenstaub
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    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    sehr schöne Fotos und ein ebenso schöner Bericht, muss doch nochmal nach Norden oder zweimal

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  • bourne
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    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...



    TAG 13: KåRSAVAGGE – ABISKO
    SCHNEE, NEBEL UND PERFEKTE HERBSTFäRBUNG
    BY MARKUS
    Original mit hochauflösenden Bildern auf Lustwandler.at

    Heute ist schon unsere letzte Etappe, ungefähr 15km durch das Kårsavagge, tendenziell eher bergab. Müde stehen wir um 8 Uhr auf, die Schnarcher-Gang wirkt auch sehr müde, immerhin! Wir frühstücken Knäckebrot mit Salami und werden von den Schweden auf frischen Kaffee eingeladen, der erste Kaffee seit der Kebnekaise Fjällstation. Wir starten um 9:30 Uhr, es hat nur mehr 4° Celsius, der Himmel ist bedeckt, immerhin regnet es nicht. Die Berge sind hoch oben bereits angezuckert, in der Nacht hat es in höheren Lage schon geschneit. Auf unserer Höhe hat es nur geregnet, das allgegenwärtige Weidengestrüpp ist nass und gibt das Wasser nur zu gerne an uns weiter. Wir wechseln uns mit dem Vorangehen ab, der erste wird deutlich nasser als der zweite. Ja, ihr habt recht, man könnte auch die Regenbekleidung überziehen, aber wer tut das schon?



    Elisabeth im elisabethhohen Weidegestrüpp, dahinter die Kårsavaggestugan


    Viele kleine Flüsse sind im Kårsavagge zu queren

    Das Kårsavagge ist ein wasserreiches Tal, auf der rechten Seite unseres Weges liegt der Gorsajávri und wir queren immer wieder kleine Zuläufe, die aus den Bergen links von uns herunterkommen. Landschaftlich ist es wieder herrlich, hier zu wandern. Volle Herbstfärbung und je näher wir dem Abisko-Nationalpark kommen, desto mehr nimmt die Dichte an Birken zu.



    Weg durch das Kårsavagge


    Weg durch das Kårsavagge


    Weg durch das Kårsavagge

    Was ich oben im Text als "wasserreiches Tal" bezeichnet habe, zeigt sich wenig später von seiner nassen Seite. Der bisher einfache Weg wird zum Fluß und die sumpfigen Stellen werden immer tiefer.



    Weg durch das Kårsavagge – ja, das ist der Weg!


    In too deep…


    Kårsavagge


    Blick zurück ins Kårsavagge

    An der Grenze des Abisko-Nationalparks blicken wir zurück in das Kårsavagge, machen eine Pause mit Beef Jerkey und Mars und geniessen die tolle Umgebung!



    Schmalblättriges Wollgras (Eriophorum angustifolium Honck)


    Schmalblättriges Wollgras (Eriophorum angustifolium Honck)

    Bislang hat unser der Njunesgeahči und der Gorsaskáidi den Blick ins Abeskodalen versperrt. Jetzt sind wir an diesen Bergen vorbei und immer noch auf fast 600m Höhe – wir haben dadurch einen fantastischen Ausblick auf den Nationalpark mit seinem dichten Birkenwald und auf die gegenüberliegenden Berge, den Nissončorru und den Čuonjáčohkka.



    Nissonjohka und Nissončorru


    Čuonjáčohkka

    Bald tauchen wir selbst in den Birkenwald ein und kommen irgendwann zu einer Abzweigung, bei der wir unachtsam sind und dem Winterweg nachgehen, was sich in Form eines sehr sumpfigen Weges schnell rächt. Da wir dabei aber auch einige Höhenmeter abgebaut haben, sind wir zum Umdrehen zu faul und gehen den Weg weiter, bis wir einem weiteren schmalen Pfad nach Norden parallel zum Abiskojåkka folgen können.



    Birkenwald bei Abisko

    Plötzlich get es viel zu schnell, jeder Schritt bringt uns unwiderruflich dem Ende unserer Tour näher und so sind wir gar nicht glücklich, als wir plötzlich an der Straße herauskommen. Wir kommen um 14.30 Uhr in Abisko an und tauschen unsere Reservierung im 4er/6er Schlafraum flugs für einen kräftigen Aufpreis in ein 2er Luxuszimmer im Hotel.  Nach einer langen und ausgiebigen Dusche liegen wir den restlichen Nachmittag im Bett und gehen dann um 20.30 zum traditionellen Abiskodinner: heute mit "Gus Pacho" (ein blöder Witz aus "Breaking Bad"-Zeiten, natürlich handelt es sich um Gazpacho), Elchfilet(!) mit Petersilwurzelpüree, Erdäpfeln und Rotweinsauce und als Nachtisch ein Donut mit Vanillefüllung und Beeren.

    Am Abend sehen wir schwache Nordlichter an der Fjällstation und gehen warm angezogen noch mit Stirnlampen zum See hinunter. Der Himmel ist eher bewölkt, aber ab und zu lockert es ein wenig auf und wir sehen als Abschluss unserer Tour noch einmal schwache Nordlichter.


    Epilog
    Wir sind nun einen Tag früher als geplant in Abisko angekommen und verbringen den Tag bei richtig schlechtem Wetter faul in der Fjällstation und am Abend gönnen wir uns ein zweites großes Dinner. Am nächsten Tag nehmen wir nach einem ausgiebigen Frühstück den Bus um 11 Uhr, der uns direkt zum Flughafen in Kiruna bringt. Der Flug nach Stockholm verläuft ereignislos, in Stockholm haben wir Zeit für unseren traditionellen Besuch bei "Maxx" auf einen guten Burger, dann geht es schon weiter nach Kopenhagen. Dort kommen wir mit etwas Verspätung an. Die Zeit für den Umstieg in den Flieger nach Wien war schon von Haus aus mit 45 min sehr knapp angesetzt, nun gehts im Laufschritt zum Gate. Kaum eingestiegen, heben wir auch – das war knapp! Wie knapp sehen wir dann in Wien, als unsere beiden Rucksäcke nicht auf dem Band sind. Sie bleiben verschollen, auch die Suche des Bodenpersonals am Flughafen bringt nichts und sie schaffen es nicht einmal herauszufinden, wo sie zuletzt gescannt wurden. Nach 45 Minuten nerviger Warterei und dem Ausfüllen von Formularen verlassen wir den Sicherheitsbereich, wo Sissy und Karl – unsere immer verlässlichen Abholer – schon leicht ungeduldig auf uns warten. Weit nach Mitternacht kommen wir dann zu Hause an.

    Die Rucksäcke kommen zwei Tage später per Hauszustellung, mein Kajka 75 völlig verdreckt mit schwarzem Abrieb oder Ölspuren – als hätten sie ihn über den Flugplatz geschleift. Nach diversen Abwimmelversuchen der Fluglinie und Abwälzen auf einen Schadensregulierer namens Dolphi1920, bei dem ich den Kajka hätte bestellen sollen mit "nur" 120 EUR Zuzahlung (der Trick ist ein Verkauf zum Listenpreis mit einer Erstattung von 251 EUR [300 EUR Kaufpreis minus 16% für 11 Monate Abschreibung] und man wird damit unter Druck gesetzt, dass diese Summe natürlich keineswegs gesichert sei, wenn der Fall an die Fluglinie zurückgeht und man auf Barauszahlung besteht), wurden mir dann Wochen später 267(!) EUR überwiesen und der Kajka ist natürlich problemlos deutlich unter dem Listenpreis zu finden. Geht doch!


    Fazit
    Diese Tour ist nun über ein Jahr her und mittlerweile haben wir eine zweite Herbsttour gemacht, allerdings wieder mit Zelt (von Ritsem nach Riksgränsen, diese Tour posten wir ab Anfang 2019 hier auf Lustwandler.at).

    Aus unserer Sicht haben die Herbsttouren fast ausschließlich Vorteile. Es gibt keine oder kaum mehr Mücken, das Fjäll strahlt in den schönsten Herbstfarben, man sieht die ersten Nordlichter und es sind deutlich weniger Leute unterwegs. Dafür sind die Tage kühler und die Nächte (vor allem im Zelt) schon empfindlich kalt mit Nachfrösten. In höheren Lagen fällt der erste Schnee – ein Vorteil zum Betrachten und Fotografieren, ein Nachteil, wenn man noch über den Pass muss. 

    Obwohl unsere Route über Teile des Kungsleden geführt hat, war es auf den Wegen nicht überlaufen und in den Seitentälern schön einsam. Anstrengend empfanden wir allerdings Abiskojaure, das werden wir beim nächsten Mal eher auslassen und Alesjaure war jetzt auch nicht wirklich entspannt, das kann man aber ohne Zelt kaum auslassen, ohne einen Gewaltmarsch zu machen.

    Landschaftlich ist das Kebnekaisefjäll außergewöhnlich schön und vielseitig: man durchstreift die Vegetationszonen vom Birkenwald bis ins Hochfjäll, bewegt sich durch wasserreiche Täler und ist umgeben von markanten und teils auch sehr schroffen Gipfeln. Wir haben die Tour sehr genossen und hatten das Glück, nette Leute zu treffen und neue Freunde zu finden. Nach der Tour waren wir so richtig tiefenentspannt und hatten für den Arbeitsherbst neue Kraft geschöpft. Noch heute denken wir oft an diese Tour zurück – falls ihr die Möglichkeit habt, dann können wir euch eine Tour in dieser Gegend wärmstens empfehlen. Als Hüttentour und vielleicht ein bissl kürzer angelegt ist diese Tour auch für Trekkingeinsteiger gut geeignet!
    Zuletzt geändert von bourne; 29.12.2018, 22:25.

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  • bourne
    antwortet
    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    Hm...was soll ich sagen, da hättest Du kein Beweisbild mehr gebraucht, Du hast einfach nur recht. So eine Schlamperei aber auch

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  • dingsbums
    antwortet
    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    Vielen Dank für euren Bericht, ich lese ihn (wie alle von euch) gerne. Tolle Bilder und oft schöne Erinnerungen für mich.

    Zitat von bourne Beitrag anzeigen

    Tjäktjapass
    Das glaube ich nicht - die Richtung stimmt so gar nicht.

    Nachtrag: Einfach so behaupten, dass das nicht stimmt, hat mir ja jetzt nicht gefallen. Deswegen habe ich nachgeforscht. Es ist das Dolbbotvaggi, hier ein Foto, als wir vom Smaileriehpas kamen mit Blick auf See 1091 und Dulbbot.

    Zuletzt geändert von dingsbums; 28.11.2018, 12:26.

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  • TEK
    antwortet
    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    Dem schließe ich mich an!

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  • Meer Berge
    antwortet
    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    Wow!

    Phantastische Bilder aus einer traumhaft herbstlich-bunten Landschaft!

    Wunderschön!

    Vielen Dank!
    Sylvia

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  • DerNeueHeiko
    antwortet
    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    Zitat von bourne Beitrag anzeigen
    Wer ist noch aller nassen Fußes in der Kårsavaggestugan angekommen? :P
    (oder schlimmer: direkt nach dem Aufbruch baden gegangen und dann nass weitergewandert)
    Das konnte mir tatsächlich nicht passieren, ich bin komplett auf der Nordseite des Flusses gelaufen

    Aber nass und durchgefroren vom Regen bei 2 Grad (an einem späten August-Nachmittag) war ich dort. Schön warm, lecker Schokolade gefuttert, mit einem Schweden und einer Russin geteilt...

    MfG, Heiko

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  • bourne
    antwortet
    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...



    TAG 12: ABISKOKAURE – KåRSAVAGGE
    RUUUUUUUUTSCHIG!
    BY ELISABETH
    Original mit hochauflösenden Bildern auf Lustwandler.at

    Nach einem schnellen Porridge-Frühstück machen wir uns um 9:30 Uhr auf den Weg. Ich bin heute seeehr müde, und das vor dem 700-Höhenmeter-Anstieg (von 488 m auf 1120 m) auf den ersten fünf Kilometern – keine guten Voraussetzungen.  Der Weg führt uns erst knapp am Seeufer entlang, dann bergauf durch den Wald. Der Pfad ist geprägt durch viele Wurzeln und Steine, es ist wie immer  sehr matschig und es sind hohe Stufen drin, die mit dem großen Rucksack anstrengend zu überwinden sind.



    Ábeskojávri und Giron (1551m) / Der Strand bei Abiskojaure


    Aufstieg durch den Birkenwald


    Elisabeth beim Aufstieg, im Hintergrund Ábeskojávri und Giron


    Aufstieg durch den Birkenwald

    Nach ca. zwei Kilometern erreichen wir die Baumgrenze und es geht weiter durch das Fjäll. Hier ist es auch matschig, aber leicht zu gehen. Je höher wir steigen umso mehr Geröll und große Steine liegen am Weg herum.



    Aufstieg zum Pass 1120m


    Torneträsk, Ábeskojávri, Giron (1551m), Gárddenvárri (1154m)

    Nach vier Kilometern versichert mir Markus, dass wir es gleich geschafft haben. Leider liegt hinter der Kuppe aber nicht der erhoffte Abstieg sondern die nächste, höhere Kuppe und es geht insgesamt noch einen weiteren Kilometer bergauf. Aber wie es bei uns halt so ist: Wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommen Rentiere daher!  Fünf Rentiere, recht nah bei uns, zwei rangeln miteinander. Sie lassen sich von uns nicht stören und wir können sie in aller Ruhe beobachten.



    Kräftemessen junger Rentiere


    Rentiere


    Rentiere


    Rentiere

    Nach diesem Erlebnis gehts die letzten Höhenmeter gut gelaunt dahin. Wir schauen immer wieder zurück, wobei der Blick auf Ábeskojávri und die umliegenden Berge immer beeindruckender wird. Wir sehen Teile des Kungsledens, wie z. B. quasi gegenüber den zweiten Medidationsplatz, wo wir letztes Jahr gezeltet haben, denken an "unseren" Tjäktjapass und sehen im Süden bis nach Norwegen, am Foto das Dolbbotvaggi.



    Ábeskojávri, Giron, Gárddenvárri/Gárddenvággi und davor das breite Tal, durch das wir von Unna Allakas nach Abiskojaure gegangen sind
    Unsere Panoramen haben eine Auflösung von 20.000-30.000 Pixel und können nur am Blog ganz gesehen werden: https://lustwandler.at/2017/09/15/tag-12-abiskokaure-karsavagge/


    Blick auf den Kungsleden – Gárddenvárri und 2. Medidationsplats (Hintergrund: Kåtotjåkka, Miesákčohkka und Njuikkostak)


    Dolbbotvaggi / Norwegen


    Gárddenvárri/Gárddenvággi und Adnjetjårro

    Auf der anderen Seite gehts nun vier Kilometer bergab ins Kårsavagge – ein wie wir finden ganz wunderbares Tal, recht schmal, wasserreich und flankiert von hohen Bergen. Aber seht selbst, wir haben drei Panoramen aus unterschiedlicher Höhe mitgebracht:



    Kårsavagge
    Unsere Panoramen haben eine Auflösung von 20.000-30.000 Pixel und können nur am Blog ganz gesehen werden: https://lustwandler.at/2017/09/15/tag-12-abiskokaure-karsavagge/


    Kårsavagge / Kårsavaggestugan (Bajimus Gorsajávri, Gaskkamus Gorsajávri, Vuolimus Gorsajávri)
    Unsere Panoramen haben eine Auflösung von 20.000-30.000 Pixel und können nur am Blog ganz gesehen werden: https://lustwandler.at/2017/09/15/tag-12-abiskokaure-karsavagge/


    Kårsavagge / Kårsavaggestugan (Bajimus Gorsajávri, Gaskkamus Gorsajávri, Vuolimus Gorsajávri)
    Unsere Panoramen haben eine Auflösung von 20.000-30.000 Pixel und können nur am Blog ganz gesehen werden: https://lustwandler.at/2017/09/15/tag-12-abiskokaure-karsavagge/

    Wir kommen gut und schnell voran. Teils gehen wir auf den "Almwiesen" wie auf Wolken, dann wieder auf steinigeren Wegen und es sind viele kleine Flussarme zu queren. Das Wetter ist heute kühl, es nieselt immer wieder und am Ende fallen sogar ein paar Schneeflocken vom Himmel. ❄ Unten angekommen, trennt uns nur noch ein sehr breiter, aber flacher Fluss vor der auf 680 m gelegenen Kårsavagge Hütte. Schaut jetzt nicht so nach einem großen Problem aus, oder? ...


    Kårsavaggestugan

    ... aber: Die meisten Steine liegen unter Wasser und sind extrem glitschig. Und zwar wirklich extrem glitschig. Markus geht voran, ich versuche, immer die gleichen Steine wie er zu nehmen, schließlich hat er´s ja schon drübergeschafft. Es geht langsam aber stetig voran. In der Mitte bleibe ich kurz stehen und stelle mir vor, wie die Leute in der Hütte aus dem Fenster schauen und sich köstlich über mich amüsieren. Gerade als Markus sagt "Jetzt hast du´s gleich geschafft!", rutsch ich auf einem Stein aus und verneige mich vor dem Fluss ... im Fluss.  Die letzten Schritte geh ich dann gleich im Wasser, eh schon wurscht. Markus schafft es trocken rüber!

    Bislang ist nur ein Gast auf der Hütte und wir haben das zweite 6er Zimmer für uns. Wir heizen ein, hängen die nassen Sachen auf, essen Suppe, trinken Tee und wärmen uns.


    Kårsavaggestugan


    Kårsavaggestugan


    Kårsavaggestugan


    Kårsavaggestugan

    Um 16:30 bekommen wir dann Mitbewohner, eine 5er Gruppe Schweden kommt herein, einer von ihnen ist patschnass – woher wohl? ;) Sie schmeißen ordentlich Holz in den Ofen, wir essen, bekommen sogar Jägermeister (!) von den Burschen, um 21:00 gehen wir schlafen. Von Schlaf kann allerdings keine Rede sein, dank einem Superschnarcher in unserem Zimmer, außerdem ist es irre heiß durch den stark befeuerten Ofen, die nassen Kleidungsstücke sorgen für eine gut dampfige Atmosphäre und die Betten sind zu kurz. Irgendwann geben wir auf, packen wir unsere Kindles aus und lesen die halbe Nacht, erst gegen 3:30 Uhr schlafen wir endlich ein.

    ---

    Wer ist noch aller nassen Fußes in der Kårsavaggestugan angekommen? :P
    (oder schlimmer: direkt nach dem Aufbruch baden gegangen und dann nass weitergewandert)
    Zuletzt geändert von bourne; 29.11.2018, 22:16.

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  • bourne
    antwortet
    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    Schon gut, dass Du was gesagt hast Andrea, ich geb mir Mühe, die Sachen korrekt zu bezeichnen, ist halt nicht immer so einfach. Und so lernen wir hier gemeinsam alle was dazu
    (bei Gelegenheit bessere ich auf dem Blog alles aus, hier lasse ich es stehen, da sonst die Diskussion dahinter ein bissl seltsam aussehen würde).

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  • Pfiffie
    antwortet
    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    Zitat von andrea2 Beitrag anzeigen
    Aber warum soll man nicht für die eigenen Berichte/Fotos auch eigene, passende Namen verwenden, wenn es keine klar ersichtlichen gibt.

    Also ich hab sofort gewusst wo das ist

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  • andrea2
    antwortet
    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    Oh je, hätte ich mal nichts gesagt.

    Jetzt musste ich erst mal eine Weile googeln bevor ich vuopmi gefunden hab. Das hätte ich gar nicht mit einem Fluss assoziiert, heißt aber wohl breites, sumpfiges Flusstal. Wieder was gelernt. Auf der Topografischen Onlinekarte hab ich es gefunden.

    Auf meiner alten BD6 aus 1983 stand auch gar kein Name, aktuell hab ich nur die Calazo da steht auch nichts drinnen.

    Aber warum soll man nicht für die eigenen Berichte/Fotos auch eigene, passende Namen verwenden, wenn es keine klar ersichtlichen gibt.

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  • Fjaellraev
    antwortet
    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    Zitat von bourne Beitrag anzeigen
    Also wenn ich nicht völlig blind bin, dann nicht auf meiner Karte
    Ich habe jetzt mal schnell meine Papierkarten (Von den 80ern bis 2016) durchgeschaut, da ist es bis zur letzten gedruckten Ausgabe nie so drauf gewesen.

    Gruss
    Henning

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  • bourne
    antwortet
    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    Also wenn ich nicht völlig blind bin, dann nicht auf meiner Karte:
    https://www.dropbox.com/s/ov2b00cvz2wpb5h/bd6_part.png?dl=0

    (das ist die Bengt.no jpg-Version der Karte, die Papierkarte hab ich grad nicht zur Hand)


    Edit: jedenfalls hab ich das jetzt in allen Foto-Metadaten drin, hmpf, das artet in Arbeit aus....

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  • Fjaellraev
    antwortet
    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    Auf der BD6 steht der Name ein ganzes Stück weiter oben im Tal, nördlich des Snarapjavri wo der Bach von Sjangeli runter kommt. Etwa hier.
    Dort ist es eigentlich gar kein bewaldetes Tal mehr, was Vuopmi bedeutet, sondern geht in ein offenes Fjälltal über, deshalb finde ich es eher verwirrend.

    Gruss
    Henning

    OT: Die Fjällkarte habe ich mir auch nur schnell online angeschaut. Hier https://ehandel.metria.se/ gibt es die, und auch andere nicht mehr offiziell gepflegte Karten, nach wie vor...

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  • bourne
    antwortet
    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    Bei Deinem Link finde ich das gleich, aber wo siehst Du das auf der BD6? Ich finde nur den Gamajávri.

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  • Fjaellraev
    antwortet
    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    Also wenn schon dann heisst das Tal Gamavuopmi. Auf der Fjällkarte steht der Name zwar an einer etwas verwirrlichen Stelle, aber auf der topographischen Webkarte wird er in der richtigen Zoomstufe weiter talauswärts angezeigt.
    Abiskodalen ist erst ab dem Abiskojaure eine sinnvolle und logische Bezeichnung.

    Gruss
    Henning

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  • bourne
    antwortet
    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    Der Name steht nicht in der Karte, da hast Du recht. Und da ich mir dachte, dass so ein großes Tal nicht namenlos sein kann, habe ich Vintervik gefragt: "Das Tal, an dessen oberen Ende Unna Allakas liegt, heisst meines Wissen Kamavagge. Allerdings ist der Name nicht so geläufig, es wird mehr als Abiskodalen bezeichnet."
    Zuletzt geändert von bourne; 12.11.2018, 21:43.

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