[CL] Getting lost in Karukinka (Feuerland)

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  • snafu1980
    Anfänger im Forum
    • 02.12.2015
    • 14

    • Meine Reisen

    [CL] Getting lost in Karukinka (Feuerland)

    Tourentyp
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    Mitreisende
    Schon letztes Jahr hatte ich versucht eine Wanderung durch den Karukinka Park im chilenischen Teil Feuerlands zu unternehmen. Leider scheiterte es an der geschlossenen Grenze Radman/Rio Bellavista, woraus sich ein anderer schöner, wenn auch improvisierter Trip ergeben hat. Das Video gibt es hier zu sehen:

    Video

    Karukinka ist ein 300.000 Hektar großer privater Park der Wildlife Conservation Society, der 2004 gegründet wurde und aus absolut menschenleerer Wildnis besteht. Das Patagonian Expedition Race führt hin und wieder durch Teile des Karukinka Parks, aber ansonsten hat das Gebiet zwischen der Bucht von Paciencia und Puerto Arturo ungefähr null Besucher. Ein Parkranger der WCS, den ich am Ende meines Trips getroffen habe, meinte, dass er bisher noch nicht gehört hat, dass jemand die Strecke von Puerto Arturo bis zum Lago Deseado gegangen wäre.
    In 2005 ist jemand aus diesem Forum durch das Gebiet gegangen, wenn auch auf einer anderen Route wie ich. Bericht

    Als ich in Rio Grande gestartet bin hatte ich Vorräte für 22 Tage in meinem Rucksack. Am San Sebastian Grenzübergang haben mich die Beamten um meine 400 Gramm Trockenobst erleichtert, obwohl solches eigentlich kein Problem darstellt. Also musste ich, abgesehen vom Kakao in meinem Müsli, für die nächsten drei Wochen ohne Zucker auskommen.
    Die Strecke von Rio Grande über San Sebastian bis nach Cameron schaffte ich an einem Tag per Anhalter, wovon ich etwa 20 Kilometer gegangen bin. Von Cameron ging es für ungefähr 90 KM immer entlang der Küste, auf einer größtenteils sehr schlechten Strasse, bis nach Puerto Arturo. Ich musste die gesamte Strecke gehen, da es unterwegs keinerlei Fahrzeuge gab, womit ich bei der Planung des Trips aber auch gerechnet hatte.
    Puerto Arturo, welches im Karukinka Park liegt, ist eine Estancia die vor etwa 10 Jahren aufgegeben wurde. Von dort ging es dann grob Richtung Ostsüdost durch riesige Moore, durch triefend nasse Wälder und über karge Berge bis zum Lago Deseado.
    Auf halber Strecke, bei der Mündung des Rio Paralelo, traf ich noch auf die seit ungefähr 10 Jahren verlassene Estancia Elenita, die nur über den Seeweg erreichbar war. Im östlichen Teil des Karukinka Parks war noch der Aserradero de la Paciencia, auch seit 10 Jahren verlassen und ebenfalls nur über den Seeweg erreichbar. Der 33 KM lange Pfad im Valle de la Paciencia, auf dem ich das letzte Stück meiner Wanderung unterwegs war, ist der einzige Pfad im gesamten Gebiet und sieht nahezu keine Wanderer.
    Den Weg vom Lago Deseado bis nach Rio Grande schaffte ich in nur zwei Tagen per Anhalter, obwohl ich für die Strecke bis zu 5 Tage eingeplant hatte.

    Bin ich im letzten Jahr im Feuerland streckenweise nahezu verdurstet, was zum Großteil am "El Niño" lag, bin ich dieses Jahr beinahe abgesoffen.

    Viel spass beim Video.

    Zuletzt geändert von snafu1980; 29.08.2020, 09:57.

  • oneofakind
    Gerne im Forum
    • 07.08.2014
    • 77

    • Meine Reisen

    #2
    AW: [CL] Getting lost in Karukinka (Feuerland)

    Coole Tour! Grandiose Landschaft!

    P.s. ich finde es schade, dass dein Bericht hier so wenig Aufmerksamkeit erhält. Vielleicht baust du noch Fotos ein?
    Zuletzt geändert von oneofakind; 03.03.2017, 23:32.

    Kommentar


    • snafu1980
      Anfänger im Forum
      • 02.12.2015
      • 14

      • Meine Reisen

      #3
      AW: [CL] Getting lost in Karukinka (Feuerland)

      Die meisten bzw. besten Fotos habe ich schon im Video eingebaut, von daher werde ich nicht viel neues zeigen können.


      Tag 1 von Rio Grande nach Cameron


      Aufgegebene Estancia bei Onaisin


      Aufgegebene Estancia bei Onaisin


      An der Bahia Inutil


      Tag 2 auf der Strasse von Cameron zum Puesto Amarillo am westlichen Ende der Bahia Inutil

      Es hat beinahe den ganzen Tag in Strömen geregnet und nach 40 Kilometern bin ich völlig erschöpft im Puesto Amarillo, welches leer stand, angekommen. Die Nacht habe ich im klatschnassen Schlafsack geschlafen. Aber immerhin auf einer Matratze.



      Puesto Amarillo an der Bahia Inutil


      Im Puesto


      Tag 3 Richtung Süden entlang des Canal Whiteside bis zur Estancia Puerto Yartou.



      Canal Whiteside mit einem Fischerboot. Auf der anderen Seite des Kanals die Isla Dawson


      Rio Caleta. Beim queren während der Flut ist der Boden unter mir plötzlich abgesackt und ich stand mit einem Mal bis zur Brust in der Rinne. Mein Schlafsack war also wieder nass. Allerdings hatte ich noch Glück, bei Ebbe wäre das eine gefährliche Sache gewesen.


      Estancia Puerto Yartou


      Im Puesto der Gauchos. Ich hatte die Einladung der Gauchos, im Puesto zu schlafen, ausgeschlagen, das Abendessen habe ich aber nicht abgelehnt. Nachdem ich allerdings eine kleine Katze dabei erwischt habe wie sie mein Zelt hochgeklettert ist, glücklicherweise ohne Einsatz der Krallen, habe ich das Zelt schleunigst wieder abgebaut und die Einladung der Gauchos angenommen. Drinnen gab es zum Essen sogar etwas Wein.


      Tag 4 Richtung Süden bis Puerto Arturo.

      Bei der Estancia Olguita einige Kilometer vor Puerto Arturo habe ich den letzten Menschen für etwa 14 Tage gesehen



      Grab von 1920 mit Seeblick


      Die Mündung des Rio Condor. Dieses mal war ich weniger leichtsinnig und habe den Fluss etwa einen Kilometer landeinwärts gequert


      Tag 5 in Puerto Arturo. Verdienter Ruhetag nach 90 Kilometern in drei Tagen mit bis zu 35 KG Ausrüstung.


      Puerto Arturo. Es hatte mal wieder fast den gesamten Tag geregnet.


      Eine Dampfmaschine wie man sie häufig auf Feuerland sieht


      In der Bucht südlich von Puerto Arturo

      Fortsetzung folgt
      Zuletzt geändert von snafu1980; 27.08.2020, 23:48.

      Kommentar


      • Dorimir
        Erfahren
        • 05.04.2014
        • 176

        • Meine Reisen

        #4
        AW: [CL] Getting lost in Karukinka (Feuerland)

        Danke für den Bericht, hatte ich bis jetzt voll übersehen.
        Irgendwann muss ich auch nach Feuerland und das "muss" wird mit jedem Bericht den ich mir durchlese oder hier auch mal anschauen kann stärker

        Freue mich auf weitere Berichte von dir.

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        • rudidercoole
          Anfänger im Forum
          • 20.03.2015
          • 19

          • Meine Reisen

          #5
          AW: [CL] Getting lost in Karukinka (Feuerland)

          Sehr interessante Tour! Wieso haben die dir dein Trockenobst abgenommen?

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          • snafu1980
            Anfänger im Forum
            • 02.12.2015
            • 14

            • Meine Reisen

            #6
            AW: [CL] Getting lost in Karukinka (Feuerland)

            Chile ist durch die Andenkette im Osten und die Atacama im Norden ziemlich sicher vor der Ausbreitung von Schädlingen. Nahezu einzige Ausnahme ist das internationale Verkehrswesen. Industriell verpackte Lebensmittel kann man zwar einführen, kam für mich aber nicht in Frage, da ich sonst wegen der verpackten Luft meinen Rucksack nicht mehr zu bekommen hätte.
            Ich war aber auch froh, dass nur mein Trockenobst geplündert wurde. Ich hatte bei der Planung damit gerechnet, dass man mir beinahe alles abnehmen würde und ich einen Umweg über El Porvenir machen müsste um mich neu einzudecken.
            Wenn man nach Chile einreist ist es wichtig alle Lebensmittel zu deklarieren, ansonsten wird man bei Fund eventuell stundenlang festgehalten und muss hohe Bussgelder zahlen.

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            • snafu1980
              Anfänger im Forum
              • 02.12.2015
              • 14

              • Meine Reisen

              #7
              AW: [CL] Getting lost in Karukinka (Feuerland)

              Tag 6, immer Richtung OSO

              Morgens bin ich bei schönstem Sonnenschein aufgewacht. Was mich stutzig gemacht hat war der Südwind, der auf Feuerland vieles, aber sicher nichts gemütliches mit sich bringt.
              Und so kam es, dass sich etwa 5 Stunden nach meinem Aufbruch Sonne, Regen, Hagel und Schnee im 10 Minuten Takt abgewechselt haben.



              Blick nach Norden, der Richtung aus der ich gekommen bin


              Blick auf die Bucht südlich von Puerto Arturo





              Was von hier oben nach leicht begehbarer Landschaft aussieht ist triefend nasses Moor.


              Tag 7 Zum Ruhetag genötigt


              Das Wetter bestand vom frühen Morgen bis zum späten Abend aus tiefen unbewegten Wolken die damit beschäftigt waren sich abzuregnen. Dieses Foto habe ich wohl geschossen als es mal kurz etwas besser war.


              Tag 8 immer durchs Moor


              Blick nach SW. In die Bucht wollte ich ursprünglich einen Abstecher machen. Konnte es nun aber nicht mehr erwarten aus dem Moor zu kommen


              Blick zurück


              Blick zurück. In die andere Richtung, Richtung Pass, haben mir die kleinen Buchen den Weg versperrt, ist im Video ganz gut zu sehen. Jeder Meter wurde zum Kampf. Irgendwann habe ich mich an den Ästen nur noch nach oben gezogen, in der Hoffnung irgendwann auf einen Guanakopfad zu stossen. So kam es dann auch, gehen wie auf der Autobahn.


              Blick vom Pass in Richtung Osten, das etwa 30 Kilometer lange Tal des Rio Paralelo. Der Wald hatte es am nächsten Tag auf mich abgesehen. Wenn ich nicht gerade über querliegende, mit Moos bewachsene Baumstämme geklettert bin, bin ich bis zu den Knien im Morast versunken oder wurde von niedrigen Buchen festgehalten.
              Zuletzt geändert von snafu1980; 11.03.2017, 14:07.

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              • Pasi
                Anfänger im Forum
                • 10.03.2017
                • 18

                • Meine Reisen

                #8
                AW: [CL] Getting lost in Karukinka (Feuerland)

                Wow, ein toller Bericht und eine atemberaubende Reise. Südamerika ist auch noch auf meiner Liste. Ich beneide Dich.

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                • snafu1980
                  Anfänger im Forum
                  • 02.12.2015
                  • 14

                  • Meine Reisen

                  #9
                  AW: [CL] Getting lost in Karukinka (Feuerland)

                  Tag 9 Durch den Wald

                  Während der letzten Tage konnte ich es kaum erwarten, das Moor hinter mir zu lassen. Nun im Wald kam mir das Gehen im Moor wie ein Spaziergang im Park vor.


                  Mein Camp im Wald. Zwar etwas schief und auch zu nah am Fluss, aber immerhin keine Baumsturzgefahr. Übrigens hatte es die ganze Nacht in Strömen geregnet.



                  Endlich bin ich aus dem Wald wieder ins Moor gekommen. Für 4 Kilometer Wald habe ich 5 Stunden benötigt. Meine Richtung änderte sich nun nach Süd zur Mündung des Rio Paralelo. Als kleine Überraschung gab es noch ein großes Sumpfgebiet. Hüfthohes hartes Sumpfgras, welches mich ständig zum stolpern gebracht hat, durchzogen von unzähligen kleinen labyrinthartigen Kanälen, über die ich oft mehr schlecht als recht springen musste.


                  Der Almirantazgo Fjord und die Darwin Kordillere.


                  Die aufgegebene Estancia Elenita.





                  Monte Shipton


                  Tag 10 Ruhetag

                  Ich habe einen Ruhetag eingelegt um die Landschaft zu geniessen. Es hat aber auch die meiste Zeit geregnet, was auch eine große Rolle gespielt hat.





                  Tag 11

                  Es ging zurück in Richtung Nord und nach einigen Kilometern wieder in Richtung OSO, durch das Tal des Rio Paralelo.




                  Heute gab es einfaches Gelände, Moor mit wenigen kleinen Waldabschnitten.

                  Zuletzt geändert von snafu1980; 11.03.2017, 14:13.

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                  • AlfBerlin
                    Alter Hase
                    • 16.09.2013
                    • 4147

                    • Meine Reisen

                    #10
                    AW: [CL] Getting lost in Karukinka (Feuerland)

                    Schöne Bilder einer urigen Landschaft.

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                    • snafu1980
                      Anfänger im Forum
                      • 02.12.2015
                      • 14

                      • Meine Reisen

                      #11
                      AW: [CL] Getting lost in Karukinka (Feuerland)

                      Tag 12

                      Es hatte nachts stark geregnet und der Wasserstand des Flusses neben meinem Zelt hatte sich verdoppelt. Aufgewacht bin ich aber bei schönstem Sonnenschein und das Barometer sah auch stabil aus. Da sich das Tal des Rio Paralelo in wenigen Kilometern stark verengen würde und mich dichter Wald erwartete, entschloss ich mich das gute Wetter zu nutzen und das Gebiet oberhalb der Baumgrenze in einem Halbkreis zu umgehen.
                      Kurz nach Aufbruch erwartete mich nochmal ein Sumpf, aber wesentlich kleiner wie vor ein paar Tagen. Dort habe ich auch gefilmt.



                      Blick zurück. Nun wurde ich auch wieder auf Schritt und Tritt von den Kondoren verfolgt.



                      Das Stück das ich umgehe


                      Das müsste wieder der Monte Shipton sein.









                      Blick zurück






                      Blick nach SO. Ab hier hatte ich bis zu 12 Kondore über mir.



                      Das Südufer des Lago Blanco











                      Tag 13. Die Nacht war ungemütlich mit Regen und starken Böen. Gegen 16:00 war es so stürmisch, dass ich das Zelt abgebaut habe und aufgebrochen bin. Es ging für nur 5 Kilometer in Richtung Südost bis zum nächsten See.



                      Der angepeilte See



                      Lago Blanco








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                      • qwertzui
                        Fuchs
                        • 17.07.2013
                        • 2028

                        • Meine Reisen

                        #12
                        AW: [CL] Getting lost in Karukinka (Feuerland)

                        Wow!

                        Das Bild mit dem Lama vor dem gelben Himmel finde ich preisverdächtig.

                        Kommentar


                        • Pasi
                          Anfänger im Forum
                          • 10.03.2017
                          • 18

                          • Meine Reisen

                          #13
                          AW: [CL] Getting lost in Karukinka (Feuerland)

                          Wieviel Tage warst Du denn nun letzendlich unterwegs? Hast Du die 22 Tage ausgenutzt?

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                          • snafu1980
                            Anfänger im Forum
                            • 02.12.2015
                            • 14

                            • Meine Reisen

                            #14
                            AW: [CL] Getting lost in Karukinka (Feuerland)

                            Ich war 17 Tage unterwegs bis ich die Strasse beim Lago Deseado erreicht habe und 19 Tage bis nach Rio Grande.
                            Meinen Proviant hatte ich unterwegs aber auf bis zu 25 Tage gestreckt.
                            Im Puesto Amarillo habe ich mich an den Nudeln des Puestos bedient, im Puesto Yartou wurde ich eingeladen und an meinen vier müßigen Tagen gab es nur halbe Portionen zu allen drei Mahlzeiten.
                            Zuletzt geändert von snafu1980; 14.03.2017, 02:50.

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                            • snafu1980
                              Anfänger im Forum
                              • 02.12.2015
                              • 14

                              • Meine Reisen

                              #15
                              AW: [CL] Getting lost in Karukinka (Feuerland)

                              Tag 14



                              Das Wetter war gut und das Barometer sah auch in Ordnung aus. Statt mich also durch die Täler mit Mooren und dichten Wäldern bis zur Bahia Paciencia durchzukämpfen, wollte ich nur einige Kilometer in Richtung Südost und dann nach Süden über die Berge gehen.



                              Im Hochtal mit Blick auf den anvisierten Pass. Das Barometer sah noch immer gut aus, das Wetter weniger.



                              Blick vom Pass Richtung Süden. Kurz vor dem Erreichen des Passes fing es natürlich an zu regnen. Bei klarem Wetter hätte ich wohl einen tollen Blick auf die Darwin Kordillere gehabt.



                              Es zogen mehr und mehr Wolken ins Tal bis ich irgendwann nur noch eine Sicht von etwa 20 Metern hatte.



                              Sicht auf den Almirantazgo Fjord. Leider war der Hang den ich absteigen wollte noch immer in dichten Wolken und das kleine Stück, das ich sehen konnte, etwa 30 Höhenmeter, sah nicht gut aus. Ein steiler Abbruch bestehend aus Geröll und Blöcken, dazu nass vom Regen. Was sich in den Wolken weiter unten verbarg, leichtes Gelände oder eine vertikale Wand, konnte ich nur erraten. Alles in allem war es wie ein Blick aus einem Flugzeugfenster.



                              Blick zurück zur Abstiegsroute. Kaum weiter unten klarte es natürlich auf.



                              Die Bahia la Paciencia


                              Tag 15 Ruhetag


                              Die aufgegebene Estancia Paciencia


                              Tag 16 Auf dem Pfad durch das Valle de la Paciencia



                              Das aufgegebene Zuhause von jemandem. Der Boden bestand aus gestampfter Erde, die Betten aus roh gezimmerten Brettern und ich habe sogar einen Schnuller gefunden. Dazu waren die Wände alles andere als wind- und wasserdicht.









                              Papageien, wenig begeistert über meine Anwesenheit


                              Tag 17. Das letzte Stück durch das Valle de la Paciencia



                              Am Ostufer des Lago Despreciado.



                              Am Westufer des Lago Deseado.


                              Tag 18 Per Anhalter bis zur Verwaltung des Karukinka Parks



                              Vom Gipfel des Cerro Pietro Grande mit Blick nach Osten. Direkt unterhalb der Berge in der linken Bildhälfte hatte ich mein erstes wildes Camp im vergangenen Jahr aufgeschlagen.



                              Blick nach Westen.


                              Tag 19 Läuft wie am Schnürchen


                              Ein Parkranger hat mich bis zur Kreuzung Pampa Guanako, Bellavista mitgenommen. Dort hat mich nach nur 200 Meter ein Estanciero aufgesammelt und bis zur Grenze Bellavista gebracht. Beim chilenischen Grenzposten hat der Beamte meinen Pass direkt von seinem Wohnzimmerfenster aus gestempelt und in Argentinien habe ich dann meinen zweiten Stempel bekommen. Nach wenigen hundert Metern des Marschierens hat mich derselbe Beamte, der eben meinen Pass gestempelt hat, eingesammelt und die 80 Kilometer bis nach Rio Grande mitgenommen. Damit war meine Reise im Großen und Ganzen beendet



                              Die aufgegebene Estancia Vicuña.



                              Die Grenze.
                              Zuletzt geändert von snafu1980; 17.03.2017, 12:59.

                              Kommentar


                              • oneofakind
                                Gerne im Forum
                                • 07.08.2014
                                • 77

                                • Meine Reisen

                                #16
                                AW: [CL] Getting lost in Karukinka (Feuerland)

                                Eine spektakuläre Gegend! Gefällt mir sehr.

                                P.s. Ich finde es schade, dass du alle Bilder so beschnitten hast, das tut der Bildwirkung nicht gut.

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                                • fhvdrais
                                  Anfänger im Forum
                                  • 16.08.2015
                                  • 39

                                  • Meine Reisen

                                  #17
                                  AW: [CL] Getting lost in Karukinka (Feuerland)

                                  Herrliche Gegend, toller Bericht!
                                  Leicht verspätete Frage: Welche Karte(n) hattest Du, wie hast Du navigiert?

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                                  • snafu1980
                                    Anfänger im Forum
                                    • 02.12.2015
                                    • 14

                                    • Meine Reisen

                                    #18
                                    AW: [CL] Getting lost in Karukinka (Feuerland)

                                    Danke!

                                    Das war auch eine klasse Tour an die ich noch immer beinahe täglich zurückdenke.

                                    Als Karte hatte ich die "Tierra del Fuego" von SIG Patagon. Mit ihren 1:585,000 eher dazu da um einen vagen Überblick zu erhalten.
                                    Navigiert habe ich mit GPS und Kompass.
                                    Zuletzt geändert von snafu1980; 27.08.2020, 23:42.

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                                    • fhvdrais
                                      Anfänger im Forum
                                      • 16.08.2015
                                      • 39

                                      • Meine Reisen

                                      #19
                                      AW: [CL] Getting lost in Karukinka (Feuerland)

                                      Mmh ja, ich hatte bei meiner letzten Wanderung einen Globus dabei - ging auch ...

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                                      • carsten140771
                                        Gerne im Forum
                                        • 18.07.2020
                                        • 50

                                        • Meine Reisen

                                        #20
                                        AW: [CL] Getting lost in Karukinka (Feuerland)

                                        Wow!

                                        Da frage ich mich, wie bereitet man sich auf so etwas vor und wo haben die Teilnehmer ihre Erfahrungen gesammelt?

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