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  • Werner Hohn
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    AW: [D] [FR] [ES]: 4.500 km zu Fuss durch Westeuropa

    German Tourist (bürgerl. Christine Thürmer) hat es von den US-Trails und den Europäischen Fernwanderwegen in die ARD geschafft:

    Freitag, 01. April 2016, 18:45 bis 19:30 Uhr: NDR - DAS! Christine Thürmer zu Gast.
    Zuletzt geändert von Werner Hohn; 26.03.2016, 22:01.

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  • milkmonsta
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    Ja, wirklich schöner Artikel! Hab das erste Mal in meinem Leben die "Brigitte" in der Hand gehabt. Den Rest kann ich nicht so richtig kommentieren, aber der Artikel über Christine, ihre Einstellungen und Hintergründe war schon sehr interessant. Leseempfehlung für alle, die mehr über "die weitgewanderste Frau Europas" erfahren wollen

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  • Igelstroem
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    Zitat von Werner Hohn Beitrag anzeigen
    In der aktuellen Ausgabe (Nr. 18) der Frauenzeitschrift "Brigitte" ist ein mehrseitiger Artikel über German Tourist.
    Geschieht ihr recht. Ich fordere ja schon seit Jahren, dass man da mal was Investigatives machen muss. Leider war das Heft hier in Prenzlauer Berg schon wenige Minuten nach Deinem Post nirgends mehr zu bekommen.

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  • Werner Hohn
    antwortet
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    In der aktuellen Ausgabe (Nr. 18) der Frauenzeitschrift "Brigitte" ist ein mehrseitiger Artikel über German Tourist.

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  • Kim86
    antwortet
    AW: [D] [FR] [ES]: 4.500 km zu Fuss durch Westeuropa

    Respekt für diese Tour! Ich hätte ja nicht die Ausdauer, 4500 km zu Fuß zurückzulegen. Aber es gibt keine bessere Möglichkeit, die Natur wahrzunehmen als zu Fuß. Mit dem Auto sieht man halt wirklich nur wenig von der Landschaft.

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  • Wafer
    antwortet
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    Hallo Christine.

    Ich habe mir heute deinen Reisebericht über diese Tour durch Westeuropa reingezogen. Hab ihn auf einen Rutsch gelesen. Der gefällt mir sehr gut und zeigt mir auch, dass es noch viele Ecken gibt, die es zu erkunden gilt. Auch die folgende Diskussion finde ich sehr aufschlussreich - jeder hat eine andere Motivation für's Wandern und ein Blick durch fremde Augen ist immer interessant. Ich bin aktuell am rechnen wie das bei mir zukünftig aussehen könnte. Aber bis meine Kinder so weit sind, dass ich/wir sie länger alleine lassen können dauert es noch etwas. Wir haben halt spät angefangen. Dein Bericht motiviert ungemein etwas mehr aus dem Trott unserer Gesellschaftszwänge auszubrechen und auch mal andere Wege zu gehen.
    Ich finde deinen Schreibstil auch sehr locker und ich habe kaum gemerkt wie der Sonntag dahinzog. Dann freue ich mich mal auf weitere Berichte von dir und wünsche dir noch alles Gute und vor allem bestmögliche Gesundheit damit du deinen Weg noch eine Weile gehen kannst! Vielen Dank, dass du uns "mitgenommen" hast!

    Gruß Wafer

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  • Wildniswanderer
    antwortet
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    Christine, ich finde es sehr interessant, wie du hier deinen Werdegang zum Vollzeitwanderer beschreibst. Wenn auch nicht jeder diesen Weg gehen kann und will, ich finde es sehr inspirierend auch deine praktischen Infos hierzu zu lesen.

    Und was die Planung deiner Touren und ähnliche organisatorische Sachen angeht, würde ich gerne mehr darüber lesen...

    Also lass dich nicht von dem einen oder anderen Miesmacher hier abschrecken und hau weiter fleissig in die Tasten...

    Gerald

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  • Werner Hohn
    antwortet
    AW: [D] [FR] [ES]: 4.500 km zu Fuss durch Westeuropa

    Für das 2011er ods-Heft hatte German Tourist einen Beitrag geschrieben. Keinen Wanderbericht, mehr so in die Richtung warum sie das macht und wie sie das finanziert. Also das, was hier nach und nach erfragt und diskutiert wurde. Meine erste Reaktion damals war, dass ich mir den Ordner mit Bankunterlagen und einen Taschenrechner geschnappt hatte. Nachmachen wollte ich ihr Leben sicherlich nicht. Doch ein paar Stunden hatte ich rumgedoktert, was möglich ist. Anderen ist es ähnlich ergangen. Das ist der Sinn solcher Berichte.

    Jetzt hat sie hier einen Wanderbericht gebracht, den einige Leser wegen der Länge und Dauer, andere wiederum von der Freiheit, die vielleicht auch ihre Freiheit sein könnte interessant, wenn nicht sogar fazinierend finden. Das ist doch das, was mit Reiseberichten bezweckt werden soll. Träumen, Spinnen und vielleicht die ein oder andere Frage stellen, ... (die Schere im Kopf).

    Als sie ihren Bericht von den winterlichen Nebenwegen des AT gebracht hat, habe ich nur gedacht, sieht aus wie die Eifel im Winter. Brauch' ich nicht für mein Glück.

    Bei dem hier hat mir gefallen, dass sie nicht durch die ferne USA, das kalte Nordskandinavien oder durch das nasse Schottland gewandert ist. Sie ist durch meine Heimat gewandert, deren Grenzen ich nicht sonderlich eng ziehe. Sie ist auf Wegen gewandert, die ich teilweise auch unter den Füßen hatte. Von den 4.500 km kenne ich bis auf 500 km alles - wenn auch so gut wie alles aus dem Autofenster. Trotzdem, genau das war für mich das fazinierende an diesem Wanderbericht: Kein Gerenne durch Landschaften die ich nicht kennen, in denen ich niemals wandern werde. Wenn sie mal wieder einen Abschnitt gepostet hatte, brauchte es nicht die Fotos, da war reale Landschaft in meinem Kopf.

    In diesem Sinne ...

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  • iwp
    antwortet
    AW: [D] [FR] [ES]: 4.500 km zu Fuss durch Westeuropa


    Post als Moderator

    Ich habe das wiederholte OT entfernt.
    Denkt bitte daran, den Meldebutton zu nutzen , wenn Ihr mit unserer Moderation nicht einverstanden seit und zerstört bitte nicht den Lesefluss von Usern die nur am Thema (Hier der Reisebericht) interessiert sind.

    Bei wiederholtem OT, anstelle des Meldebuttons, muss mit Punkten gerechnet werden.


    Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden.  Dein Team der

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  • November
    antwortet
    AW: [D] [FR] [ES]: 4.500 km zu Fuss durch Westeuropa


    Post als Moderator
    So, jetzt melde ich mich hier mal zu Wort.
    Ich habe einen Beitrag von wonderrentner gelöscht und stehe auch weiterhin dazu. Allerdings hätte ich, wie es hier auch anklang, die Aktion öffentlich machen und mit einem Modpost versehen sollen anstatt nur eine PN an den user zu schreiben. Das war ein Fehler.

    Wonderrentners Beitrag und die Reaktionen darauf werde ich auch jetzt wieder löschen, so dass zum eigentlichen Thema weiterdiskutiert werden kann.

    Der Reisebericht gleitet nun schon seit mehreren Seiten an der Schwelle zum OT, da German Tourist sich aber weiterhin aktiv daran beteiligt, habe ich bisher nicht eingegriffen.



    Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden.  Dein Team der

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  • Werner Hohn
    antwortet
    AW: [D] [FR] [ES]: 4.500 km zu Fuss durch Westeuropa

    Zitat von German Tourist Beitrag anzeigen
    @Ingwer
    Ich plane gerade meine nächste Tour durch Frankreich/Spanien und bin aus den von Dir genannten Gründen in der Tat gerade dabei, mich mit deren Schuhsortiment anzufreunden. Ich bin durchaus ein Freund von Decathlon und Co, was Textilien anbelangt. Nur hochwertigere Produkte würde ich dort nicht kaufen.
    Bei Decathlon kaufe ich schon seit Jahren. Mangels Markt vor der Haustür fast immer auf Tour oder im Urlaub. Die führen auch Markenprodukte, fürs Wandern aber weniger. Das Problem ist, dass die sogar ihr eigenes Sortiment nicht immer vorrätig haben. Meine Sommerwander und - radhose habe ich in 5 Läden verteilt über 3 Länder gesucht. Eigenmarke wohlgemerkt. Hinzu kommt, dass die den Lagerbestand regional anpassen. In Faro in der Algarve hat man jede Menge Auswahl fürs Golfen und Tauchen. Wanderhosen, wenn die Baumwolldinger wegfallen, fast keine. In Bad Kreuznach hatten sie letzten Mai nur ein Zelt mit normalem Gestänge. Zufällig das, was ich wollte. Die bestellen zwar alles für den nächsten Tag, was unterwegs nicht weiterhilft.
    Zuletzt geändert von Werner Hohn; 11.04.2013, 17:07.

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  • Ingwer
    antwortet
    AW: [D] [FR] [ES]: 4.500 km zu Fuss durch Westeuropa

    Hi,

    ah ok, ich hatte deine Worte bezüglich Decathlon im Blog "cheap but of very low quality" vielleicht etwas misinterpretiert.
    Und ja du hast recht, für die hochpreisigen bzw "hochwertigen" Sachen muß man nicht zu Decathlon gehen.
    Dann bin ich einmal gespannt auf deinen Bericht (in einen halben Jahr?) ob die Decathlonversorgung unterwegs im Praxistest auch wirklich geklappt hat.

    Danke für deine Schilderungen zur TAR Matte.

    Grüße

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  • German Tourist
    antwortet
    AW: [D] [FR] [ES]: 4.500 km zu Fuss durch Westeuropa

    @Ingwer
    Ich plane gerade meine nächste Tour durch Frankreich/Spanien und bin aus den von Dir genannten Gründen in der Tat gerade dabei, mich mit deren Schuhsortiment anzufreunden. Ich bin durchaus ein Freund von Decathlon und Co, was Textilien anbelangt. Nur hochwertigere Produkte würde ich dort nicht kaufen.
    Die delaminierte TAR in Frankreich war in der Tat ein Drama. Da die Händler vor Ort keine TAR führen, konnte ich sie dort auch nicht umtauschen. Ich habe sie zu meinem "trail manager" nach Deutschland zurückgeschickt und dann nach meiner Rückkehr bei Globetrotter gegen eine neue getauscht....

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  • Ingwer
    antwortet
    AW: [D] [FR] [ES]: 4.500 km zu Fuss durch Westeuropa

    Hallo Christine,

    ich wollte dich kurz noch etwas zu deiner Logistik während deiner Tour fragen.

    Angesichts dessen dass Frankreich und Spanien fest in Decathlon-hand sind (aber auch Italien und mittlerweile gibts ja auch immer mehr Läden in Deutschland), würde es da vielleicht nicht praktisch sein sich doch mit dem Sortiment anzufreunden?
    So könntest du unterwegs immer wieder Verbrauchsgegenstände (beispielsweise Schuhe) nachkaufen und müßtest dir diese nicht schicken lassen. Decathlon hat ja mittlerweile auch eine eigene kleine UL-Kollektion und auch preislich sind die Sachen ja recht "gut" was das Preis/Leistung-Verhältnis angeht.
    Ich weiß das du bisher kein besonderer Fan von Decathlon bist (besonders was die Qualität der Sachen angeht), ich wollte einfach mal nachfragen.

    Und nochetwas wollte ich dich fragen: Wie machst du das eigentlich mit einer delaminierten TAR Matte während der Tour? Schickst du die ein nach Irland und besorgst dir vor Ort eine neue Matte oder tauscht du die in einem Laden vor Ort?

    Viele Grüße

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    AW: [D] [FR] [ES]: 4.500 km zu Fuss durch Westeuropa

    Zitat von changes Beitrag anzeigen
    Falls du damit meinst, wenn du mit deiner Rente in D nicht auskommst ziehst du in ein Land in dem die Lebenshaltungskosten geringer sind .......
    Die Gesetzlichen Renten zumindest werden dann angepasst. Aktuell ist es in D schon so wenn du in eins der "neuen" Bundesländer ziehst, daß du dann evtl weniger Rente Bekommst als vorher wo du in einem der "Alten" wohnst.
    Teilweise bekommt man ohne gesicherte Einkünfte in einer bestimmten Mindesthöhe auch kein Visum im Ausland. Außerdem zahlen Zugezogene im vermeintlich günstigen Ausland oft "Gringopreise". Deshalb sagte ich "nicht einfach".

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  • Enja
    antwortet
    AW: [D] [FR] [ES]: 4.500 km zu Fuss durch Westeuropa

    Vielleicht beschreibe ich mal mein Outdoor-Leben, das sich bisher durchaus mit dem Modell Familie kombinieren ließ.

    Meine Großeltern und Eltern waren auch schon "Outdoorer". Insofern ging das früh los. Sobald ich 18 wurde, habe ich mich auf die Socken nach Istanbul gemacht und dabei meinen Mann kennengelernt. Während des Studiums waren wir immer ca. 6 Monate im Jahr auf Tour. Bis zur Bologna-Reform sollte es noch lange dauern. In der Zeit sind wir weit durch Afrika und Asien gezogen. Immer neugierig auf das, was hinter dem Horizont lag.

    Danach kam das Berufsleben. Und drei Kinder. Die Angestelltentätigkeit haben wir genau zwei Jahre lang ausgehalten. Um uns dann gemeinsam selbstständig zu machen. Trotzdem waren die Möglichkeiten nun eingeschränkter. Outdoor ja. Fernreisen eingeschränkter. Outdoor geht auch um die Ecke. Und in zeitlich überschaubaren Abschnitten. 16 Jahre lang waren wir auf Schulferien angewiesen. Und unser Betrieb konnte uns selten mal länger als zwei Wochen entbehren. Also eigentlich gar nicht.

    Nach der Schulzeit das Studium der Kinder. Eines ist inzwischen durch. Zwei finanzieren wir noch. Das Modell "1000 €" fällt deswegen aus. Da brauchen wir doch deutlich mehr.

    Das Sparen auf "Outdoor" lief dann im Grunde synchron mit dem Sparen für das Alter. Man guckt, wieviel man haben will. Spart das an. Und irgendwann lebt man davon. Am besten so früh wie möglich. Zum 40. Geburtstag war durchaus mal Ziel. Dann hat es noch 10 Jahre länger gedauert. Das lässt sich alles nicht so auf Heller und Pfennig kalkulieren. Vieles ist reichlich unwägbar. Viele unsere Freunde haben sich mit Aktien in den Ruin geschossen. Manches funktioniert. Manches funktioniert nicht. Manche Zeiten sind schwer. In anderen läuft es leichter.

    Im Moment sehe ich so eine Art Übergangsphase. Eine gewisse Summe pro Jahr muss ich noch verdienen. Dazu reichen mir aber drei Monate. Wenn die Kinder mit dem Studium fertig sein werden, kann das entfallen. Falls ich das möchte. Meine Arbeit macht mir durchaus viel Freude. Vor allem, wenn sie mich nicht mehr so einengt wie früher.

    Als Mutter habe ich mir nie ernsthaft gewünscht, meine damals kleinen Kinder mal für ein halbes oder ein ganzes Jahr zu verlassen. Im Rückblick verging die Zeit mit ihnen wie im Fluge. Davon hätte ich nichts missen mögen. Meinem Mann ging es offensichtlich genauso.

    Mein Wohnhaus möchte ich nicht verkaufen. Darin möchte ich leben und es später mal einem meiner Kinder vererben.

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  • changes
    antwortet
    AW: [D] [FR] [ES]: 4.500 km zu Fuss durch Westeuropa

    Zitat von Bergtroll Beitrag anzeigen
    Weiterer Gedanke: Falls es später finanziell eng werden sollte, kann man evt. in ein Land mit niedrigerer Kaufkraft auswandern, um dort besser über die Runden zu kommen. Ist aber auch nicht einfach.
    Falls du damit meinst, wenn du mit deiner Rente in D nicht auskommst ziehst du in ein Land in dem die Lebenshaltungskosten geringer sind .......
    Die Gesetzlichen Renten zumindest werden dann angepasst. Aktuell ist es in D schon so wenn du in eins der "neuen" Bundesländer ziehst, daß du dann evtl weniger Rente Bekommst als vorher wo du in einem der "Alten" wohnst.

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  • wendra
    antwortet
    AW: [D] [FR] [ES]: 4.500 km zu Fuss durch Westeuropa

    Ich habe den tollen Reisebreicht verschlungen und die nachfolgende Diskussion ebenfalls.
    Vielen Dank, GT! Auch ein dickes Danke dafür, dass du uns einen Einblick in deinen für mich spannenden und beneidenswerten Lebensentwurf gewährt hast.

    Für mich persönlich sind Berichte von individuellen Lebensweisen immer erfreulich und ermutigend; das soziale und familiäre Umfeld neigt ja penetrant dazu, einen immer die "Sicherheit", die "Risiken" und "denk an deine Zukunft, willst du dem Sozialstaat auf der Tasche liegen?!" unter die Nase zu reiben. Am Ende macht man nicht das, was man wirklich will, sondern was die Gesellschaft vom produktiven Mitmenschen erwartet.
    Was für den einen Verzicht auf Komfort und Sicherheit bedeutet, kann für den anderen eine echte Befreiung aus einem schablonenhaft vorgegebenem Leben sein, in dem das Träumen und einfach-Genießen nur noch in der Freizeit gestattet ist, während man aber zwingend das neue iPhone, die Doppelhaushälfte und den HD-Flatscreen braucht und dazu eben auch das über Jahre berechenbare Gehalt.
    Als Selbständige in der Kreativwelt mit entsprechendem Freiraum kenne ich sowohl die Künstler mit alternativem Lebensentwurf als auch diejenigen, die mit Sicherheit seelisch krank werden würden, wenn sie sich von vertrauten Dingen trennen müssten, keine Möglichkeit zum Rückzug hätten und wüssten, dass es auch kein Sicherheitsnetz (Familie, finanzielles Polster) für den Notfall gäbe.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    AW: [D] [FR] [ES]: 4.500 km zu Fuss durch Westeuropa

    Wow. Was für ein schwammiger und missverständlicher Beitrag.

    Zitat von azaun Beitrag anzeigen
    Ist es nicht hauptsächlich die soziale Komponente?
    Ich mein noch nie war in Europa die materielle Versorgung so gut wie heute. Also wann, wenn nicht heute, wäre es möglich ein Leben auf dem Trail zu leben?
    Wenn denn nicht die psychologischen und damit einhergehend die sozialen Schranken wären.

    *** Ich vermute, Du willst damit NICHT sagen, dass man sich über das Finanzielle wegen Sozialhilfe, Möglichkeiten zum Betteln usw. keine Gedanken machen sollte. Ich weiss aber nicht, was Du eigentlich sagen willst. ****

    Mich verwundert es zu sehen, wie die Spezies Mensch (insbes. in Europa und der sogenannten westl. Welt) ihre rationalen Fähigkeiten fast ausschließlich für die soundso vorhandenen evolutionären Triebe des Überlebens und der Reproduktion verwendet (nehme mich als vollständig soziales Wesen nicht aus)

    *** Ich vermute, Du willst Dich NICHT als vollständig sozial und damit sozialer als andere Menschen bezeichnen. Wieder weiss ich aber nicht so genau, was Du eigentlich sagen wolltest.

    *** Auch Dein Eindruck, dass sich die Mehrheit der Menschen fast ausschließlich um das Überleben und den Sex kümmern, entspricht nicht meinem Eindruck. Die Mehrzahl der Leute, die ich kenne, interessiert sich für gute Gespräche, Parties, Kino, Oper, Geschichte und/oder Telespiele. Es ist gerade die Ausnahme, wenn Leute back to the basics gehen und mehr Outdoor und das Ursprüngliche erleben wollen.

    Hier haben wir die Möglichkeit uns nicht den ganzen Tag dem Überleben widmen zu müssen, und doch scheint mir fällt uns nichts weiter ein um eben dieses Denken zu kultivieren und es für den Sinn des Lebens zu halten. Die Unsicherheit und Gereiztheit über eine vermeintliche Fehleinschätzung der Werte ist m.E tw. greifbar.

    *** Klingt nach einem Plädoyer GEGEN Outdoor, Friluftsliv und das Outdoorforum. Wirklich so gemeint?

    Ich meine, dass hat nichts damit zu tun wie und was ich mache, oder wie ich lebe (wie und was ich denke, insbes. über mich selbst, schon eher), aber sehr wohl damit wie ich Menschen begegne, die anders als ich oder der Masse leben. Ich finde, wir machen es uns gegenseitig schwerer als es sein müsste.

    *** Wer macht es einem schwer? Alle die ich bislang getroffen habe, waren sehr tolerant gegenüber meinen Outdooraktivitäten, auch wenn sie selbst daran kein Interesse haben.

    Just my 2 cents bei einem kurzen philosophischen Ausblick

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  • azaun
    antwortet
    AW: [D] [FR] [ES]: 4.500 km zu Fuss durch Westeuropa

    Ist es nicht hauptsächlich die soziale Komponente?
    Ich mein noch nie war in Europa die materielle Versorgung so gut wie heute. Also wann, wenn nicht heute, wäre es möglich ein Leben auf dem Trail zu leben?
    Wenn denn nicht die psychologischen und damit einhergehend die sozialen Schranken wären.

    Mich verwundert es zu sehen, wie die Spezies Mensch (insbes. in Europa und der sogenannten westl. Welt) ihre rationalen Fähigkeiten fast ausschließlich für die soundso vorhandenen evolutionären Triebe des Überlebens und der Reproduktion verwendet (nehme mich als vollständig soziales Wesen nicht aus)
    Hier haben wir die Möglichkeit uns nicht den ganzen Tag dem Überleben widmen zu müssen, und doch scheint mir fällt uns nichts weiter ein um eben dieses Denken zu kultivieren und es für den Sinn des Lebens zu halten. Die Unsicherheit und Gereiztheit über eine vermeintliche Fehleinschätzung der Werte ist m.E tw. greifbar.
    Ich meine, dass hat nichts damit zu tun wie und was ich mache, oder wie ich lebe (wie und was ich denke, insbes. über mich selbst, schon eher), aber sehr wohl damit wie ich Menschen begegne, die anders als ich oder der Masse leben. Ich finde, wir machen es uns gegenseitig schwerer als es sein müsste.

    Just my 2 cents bei einem kurzen philosophischen Ausblick

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