[PT] Klippen und Hügel, ein Bisschen von dem was die Algarve so bietet

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  • PWD
    Fuchs
    • 27.07.2013
    • 1313

    • Meine Reisen

    #21
    AW: [PT] Klippen und Hügel, ein Bisschen von dem was die Algarve so bietet

    Gut gemacht in jeder Hinsicht - und gute Besserung!

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    • Peter83
      Fuchs
      • 22.08.2010
      • 1115

      • Meine Reisen

      #22
      AW: [PT] Klippen und Hügel, ein Bisschen von dem was die Algarve so bietet

      Hallo Sabine

      Danke für den schönen Bericht und die tollen Bilder. Die Küste ist wunderschön!

      Liebe Grüsse,
      Peter
      "A man who is a man goes on till he can do no more and then goes twice as far."

      Norwegian saying

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      • Rainer Duesmann
        Fuchs
        • 31.12.2005
        • 1639

        • Meine Reisen

        #23
        AW: [PT] Klippen und Hügel, ein Bisschen von dem was die Algarve so bietet

        Mhm.
        Sieht wirklich gut aus.
        Langsam glaube ich man sollte wirklich auf Dich und Werner, sowie einige andere liebe Foris, hören und mal Karten von da unten bestellen...

        Besten Dank und gute Besserung,
        Rainer
        radioRAW - Der gesellige Fotopodcast

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        • PWD
          Fuchs
          • 27.07.2013
          • 1313

          • Meine Reisen

          #24
          AW: [PT] Klippen und Hügel, ein Bisschen von dem was die Algarve so bietet

          Es heißt nicht ohne Grund schon seit Jahrzehnten 'Algarve, wo Europa am schönsten ist...' damit meine ich jetzt aber nicht viele Küsten nahe moderne Siedlungen wie z.B. Albufeira u. Co. mit ihren 'Betonbunkern', sondern das dahinter und daneben Liegende wie auch das Gebiet, durch das die Via Algarviana führt. Insgesamt sehr viel Abwechslung auf realtiv kleinem Gebiet.

          Natürlich gibt es noch andere Gebiete '...wo Europa am schönsten ist' in anderen Ländern...

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          • lina
            Freak

            Vorstand
            Liebt das Forum
            • 12.07.2008
            • 37094

            • Meine Reisen

            #25
            AW: [PT] Klippen und Hügel, ein Bisschen von dem was die Algarve so bietet

            Wie waren denn so die Temperaturwerte und die Luftfeuchtigkeit?
            Ich war mal Ende September in der Gegend, da war beides hoch und zehrte heftig, weil man's von hierzulande ja so gar nicht gewöhnt ist. Aber sehr schön war's trotzdem

            Kommentar


            • Chiloe
              Fuchs
              • 19.07.2009
              • 1411

              • Meine Reisen

              #26
              AW: [PT] Klippen und Hügel, ein Bisschen von dem was die Algarve so bietet

              Argh...ich hätte den Job sausen lassen und stattdessen mitfahren sollen . Sonnenschein en masse, während hier totales Schietwetter war . Toller Bericht!
              ausrüstungsverliebter Schönwetter- & Gelegenheitstrekker

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              • Wafer

                Lebt im Forum
                • 06.03.2011
                • 5386

                • Meine Reisen

                #27
                AW: [PT] Klippen und Hügel, ein Bisschen von dem was die Algarve so bietet

                Hallo Sabine.

                Ein ganz toller Bericht und sehr schöne Bilder! Was hast du für eine Kamera? Ich glaube ich sollte meine mal upgraden. Ich musste mir damals auf die Schnelle in Pamplona eine neue kaufen und die ist nicht so ...

                Ich freue mich auf die nächste Fortsetzung! Bitte mach schnell!

                Und übrigens:
                Zitat von Sabine83 Beitrag anzeigen
                Ein riesen -- Kürbis? -- ganz in der Nähe von "meiner" Orange ...
                Ich würde hier auf Zucchini tippen! Die werden bei uns auf dem Komposthaufen aber auch so groß.

                Gruß Wafer
                Zuletzt geändert von Wafer; 15.01.2012, 00:00.

                Kommentar


                • Sabine38

                  Lebt im Forum
                  • 07.06.2010
                  • 5368

                  • Meine Reisen

                  #28
                  AW: [PT] Klippen und Hügel, ein Bisschen von dem was die Algarve so bietet

                  Sonntag, 01.01.2012

                  Ein neues Jahr, das erste seit ich vor Jahren eine fiese Grippe habe in das ich reingeschnarcht habe. Dafür bin ich wesentlich früher wach als an einem gewöhnlichen ersten Januar. Es ist immer noch ein wenig windig, aber bei weitem nicht mehr so sehr wie am Abend zuvor.

                  Ich mache mich langsam fertig, die heutige Etappe ist kurz, bis Monchique sind es nur 15 Kilometer, kurz davor möchte ich irgendwo übernachten. Daher habe ich Zeit. Außerdem ist die Feuchtigkeit sehr ins Zelt gekrochen heute Nacht, alles ist klamm. Mit etwas Glück trocknet mein Kram noch etwas bevor ich losziehe.

                  Der Ausblick von meiner Übernachtungsstelle:



                  Das Wetter sieht heute nicht so überragend wie die letzen Tage aus. Die Wolken über den Bergen hinter mir sehen so aus als wollten sie irgendwann im Laufe des Tages Regen abgeben. Hmm. Vielleicht sollte ich meine Regensachen direkt anziehen? Auf eine Wiederholung meiner Irlanderfahrung habe ich eigentlich keine Lust. Also: Ja. Regenjacke und -hose wird angezogen.

                  Der Weg ist sehr schön, wenn auch an einigen Stellen echt schlecht ausgeschildert direkt zu Anfang biege ich einmal falsch ab. Zwar habe ich einen Blick auf die Karte geworfen um mich zu vergewissern, aber die Richtung gen Monchique stimmt in etwa, also los. Ich laufe an eine Art Hundezwinger mitten im Nirgendwo vorbei -- und nachdem ich feststelle dass ich hier falsch bin auch wieder zurück.

                  An einigen Stellen geht es ganz schön bergan, meist jedoch ist alles ganz harmlos. Für jemanden wie mich, der mehr an mitteleuropäische Laub- und Nadelwälder gewöhnt ist sind die riesigen Eukalyptuswälder die auch heute auf meinem Weg liegen faszinierend. Auch geht es wieder an vielen Stellen durch Korkeichen, auf deren Stämme Zahlen gemalt sind. Ich vermute, dass es sich dabei um das Jahr handelt in denen sie das letzte Mal geschält wurden.





                  Eine erste Snackpause, in der ich meine letzte lecker-schlecker-Bio-Schoki die ich noch aus Deutschland habe verdrücke!



                  Auch Windräder gibt es hier, und nach der letzten Nacht kann ich mir kaum einen besseren Platz für selbige vorstellen!



                  Die Wolken hängen hier recht tief, aber bisher hat es nicht einen Tropfen geregnet. Nicht dass ich mich beschweren würde! Der Ausblick über die Berge ist wieder mal gigantisch, in der Ferne kann man sogar noch das Meer sehen, obwohl die Sichtverhältnisse nicht ideal sind!

                  Die Via führt mich heute auch häufig durch die typischen terrassenartig angelegten Felder, häufig mit verfallenen Wohnhäusern und Stallungen anbei. Sie sehen nicht aus als würden sie noch ernsthaft bewirtschaftet, doch das Vieh wird hier offensichtlich noch zum grasen hingebracht. Kühe, Schafe und auch Ziegen sind häufig zu sehen, nur selten entdecke ich menschliche oder hündische Begleitung in der Nähe.







                  Schön ist die Algarve!



                  Erstmalig führt mich die Via Algarviana auch tatsächlich über etwas was ich allerhöchstens als Trampelpfad bezeichnen würde. Ich bin begeistert von der heutigen Etappe! Da hoch solls gehen. Wo lang genau? Ach so, mitten durch. Na dann!



                  Die Terrassen durch die ich den ganzen Tag gelaufen bin haben mein Begehren geweckt. Ich will auf so einer mein Zelt aufstellen heute Nacht, unbedingt! Das gäbe bestimmt auch ein tolles Fotomotiv! Und ich bekomme was ich will, zumindest zum Teil. Ein, zwei Kilometer vor Monchique bietet sich ein idealer Lagerplatz auf einer der unbewirtschafteten Terrassen. Es ist sehr nebelig inzwischen, und ein Hirte treibt gerade die letzten Kühe von den Weiden als ich mein Zelt aufschlage.

                  Ich koche in Ruhe mein Süppchen, und danach noch einen Tee, lese ein Weilchen und lege mich dann früh schlafen. Das worauf ich den ganzen Tag gewartet habe kommt nun: es regnet. Auch ist es erneut sehr windig, wenn auch nicht ganz so wie die Nacht zuvor.

                  Okay, erwischt. Nicht nur Suppe und Tee gibt es sondern auch Weihnachts-Weingummi vom ODS Wichteln...




                  Fortsetzung weiter unten...
                  Zuletzt geändert von Sabine38; 24.02.2012, 21:26.
                  Uuuups... ;-)

                  Kommentar


                  • Sabine38

                    Lebt im Forum
                    • 07.06.2010
                    • 5368

                    • Meine Reisen

                    #29
                    AW: [PT] Klippen und Hügel, ein Bisschen von dem was die Algarve so bietet

                    Zitat von PWD Beitrag anzeigen
                    Gut gemacht in jeder Hinsicht - und gute Besserung!
                    Danke, danke. Bin wieder fit genug um morgen arbeiten zu gehen. So hat mir die Erkältung ja wenigstens nur die freien Tage verdroben. (Naja, fast. Letzten Mittwoch hätte ich arbeiten müssen.)

                    Zitat von peterkaenel Beitrag anzeigen
                    Hallo Sabine

                    Danke für den schönen Bericht und die tollen Bilder. Die Küste ist wunderschön!

                    Liebe Grüsse,
                    Peter
                    Ohja, das ist sie definitiv!

                    Zitat von Rainer Duesmann Beitrag anzeigen
                    Mhm.
                    Sieht wirklich gut aus.
                    Langsam glaube ich man sollte wirklich auf Dich und Werner, sowie einige andere liebe Foris, hören und mal Karten von da unten bestellen...

                    Besten Dank und gute Besserung,
                    Rainer
                    Nee, nee, Rainer, da hast du was falsch verstanden! Nicht nur die Karten bestellen, auch hinfahren! Kann ich wirklich nur empfehlen!

                    Zitat von PWD Beitrag anzeigen
                    Es heißt nicht ohne Grund schon seit Jahrzehnten 'Algarve, wo Europa am schönsten ist...' damit meine ich jetzt aber nicht viele Küsten nahe moderne Siedlungen wie z.B. Albufeira u. Co. mit ihren 'Betonbunkern', sondern das dahinter und daneben Liegende wie auch das Gebiet, durch das die Via Algarviana führt. Insgesamt sehr viel Abwechslung auf realtiv kleinem Gebiet.

                    Natürlich gibt es noch andere Gebiete '...wo Europa am schönsten ist' in anderen Ländern...
                    Das mit der Abwechslung ist definitiv wahr! Deswegen bin ich auch -- obwohl ich von der Küste ehrlich gesagt beeindruckter war -- auch echt begeistert vom Hinterland. Und das mit den vielen schönsten Gegenden Europas stimmt natürlich auch!

                    Zitat von lina Beitrag anzeigen
                    Wie waren denn so die Temperaturwerte und die Luftfeuchtigkeit?
                    Ich war mal Ende September in der Gegend, da war beides hoch und zehrte heftig, weil man's von hierzulande ja so gar nicht gewöhnt ist. Aber sehr schön war's trotzdem
                    Ich bin total schlecht was das Einschätzen von Temperaturen angeht. Reicht dir frühlingshaft? Ich würde sagen Mittags auch mal so bis an die 20? Sobald die Sonne weg ist kühlt es aber merklich ab. Was die Luftfeuchtigkeit angeht... Das war auch angenehm. War wirklich ideales Wetter zum Wandern. Kann mich nicht beklagen.

                    Zitat von Chiloe Beitrag anzeigen
                    Argh...ich hätte den Job sausen lassen und stattdessen mitfahren sollen . Sonnenschein en masse, während hier totales Schietwetter war . Toller Bericht!
                    Ich hätte dich ja mitgenommen... Aber so ein Job ist doch auch was feines. . Und ich sage nur: Lykischer Weg.

                    Zitat von Wafer Beitrag anzeigen
                    Hallo Sabine.

                    Ein ganz toller Bericht und sehr schöne Bilder! Was hast du für eine Kamera? Ich glaube ich sollte meine mal upgraden. Ich musste mir damals auf die Schnelle in Pamplona eine neue kaufen und die ist nicht so ...

                    Ich freue mich auf die nächste Fortsetzung! Bitte mach schnell!

                    Und übrigens:

                    Ich würde hier auf Zucchini tippen! Die werden bei uns auf dem Komposthaufen aber auch so groß.

                    Gruß Wafer
                    Ich habe eine Lumix DMC-FT1, also was Anständiges für Knipser wie mich, aber nix Profi-Mäßiges. Vor allem hält sie halt was aus, das muss eine Kamera die mit mir auf Reisen geht auch.

                    Ja, ich dachte auch zuerst Zucchini. Aber das war so ein Mega-Oschi! Das konnte ich mir einfach nicht vorstellen.
                    Uuuups... ;-)

                    Kommentar


                    • Werner Hohn
                      Freak

                      Liebt das Forum
                      • 05.08.2005
                      • 10864

                      • Meine Reisen

                      #30
                      AW: [PT] Klippen und Hügel, ein Bisschen von dem was die Algarve so bietet

                      Draußen ist es schw...kalt. Ein paar Zeilen mit Fotos aus dem warmen Süden können nicht schaden.
                      .

                      Kommentar


                      • Sabine38

                        Lebt im Forum
                        • 07.06.2010
                        • 5368

                        • Meine Reisen

                        #31
                        AW: [PT] Klippen und Hügel, ein Bisschen von dem was die Algarve so bietet

                        Schon verstanden... Du hast ja Recht. Ich schau mal ob ich es heute fertig bekomme...
                        Uuuups... ;-)

                        Kommentar


                        • PWD
                          Fuchs
                          • 27.07.2013
                          • 1313

                          • Meine Reisen

                          #32
                          AW: [PT] Klippen und Hügel, ein Bisschen von dem was die Algarve so bietet

                          Ich schließe mich Werner an und muss mich einstweilen mit diesem aktuellen Bild von der Gegend begnügen. Vielleicht findest du bald etwas Zeit.
                          Edit: da warst du einen Tick schneller...

                          Kommentar


                          • Lotta
                            Dauerbesucher
                            • 17.12.2007
                            • 929

                            • Meine Reisen

                            #33
                            AW: [PT] Klippen und Hügel, ein Bisschen von dem was die Algarve so bietet

                            Oh ja, schreib noch ein bisschen weiter!

                            Kommentar


                            • Markus Mohr
                              Erfahren
                              • 13.01.2005
                              • 374

                              • Meine Reisen

                              #34
                              AW: [PT] Klippen und Hügel, ein Bisschen von dem was die Algarve so bietet

                              Vielen Dank für den Reisebericht. Wir werden Ende April nach Lagos in die Flitterwochen fahren bzw fliegen und freuen uns auch schon auf einige Wanderungen entlang der Küste. Im Gegensatz zu unseren üblichen Urlauben übernachten wir dieses mal nicht im Zelt sondern in einem Hotel.
                              Hatte über Googleearth mal die Küste abgeflogen, und so richtige Küstenwanderwege wie in der Bretagne scheint es dort ja nicht zu geben. Dein Bericht zeigt aber das man dennoch an bestimmten Küstenabschnitten Pfade vorfindet.

                              Gruß Markus
                              Das Leben ist wie ein Buch, und wer nicht reist, liest nur ein wenig davon!

                              Aktueller Reiseblog: www.landschaftsfotografie-mohr.de

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                              • Martn
                                Gerne im Forum
                                • 24.10.2011
                                • 75

                                • Meine Reisen

                                #35
                                AW: [PT] Klippen und Hügel, ein Bisschen von dem was die Algarve so bietet

                                um nochmal kurz auf ein Bild auf Seite 1 zurück zu kommen
                                Ich glaube, das ist kein Kürbis - sondern vielmehr eine Zuccini!

                                Sehr schöner Bericht, danke für die Mühen

                                Kommentar


                                • ckanadier

                                  Dauerbesucher
                                  • 24.02.2011
                                  • 565

                                  • Meine Reisen

                                  #36
                                  AW: [PT] Klippen und Hügel, ein Bisschen von dem was die Algarve so bietet

                                  Hallo Sabine,
                                  erst mal Danke für den wunderschönen Bericht, der auch bei mir Erinnerungen weckt.
                                  Wir haben unsere Hochzeitsreise, bisher auch einzige Reise ohne Kinder, dort unten verbracht und sind teils auf den selben Wegen unterwegs gewesen.
                                  Uns ist aufgefallen, dass sich in den Bergen relativ häufig Deutsche Aussteiger niedergelassen haben. Die Eukalyptuswälder sehen zwar ganz nett aus, sind aber an ihrem Standort fast ein ökologischer Todesstoß der Papiermafia.
                                  LG Jürgen
                                  http://www.canadierforum.de/t7285f19...Paddel-AB.html

                                  Kommentar


                                  • Sabine38

                                    Lebt im Forum
                                    • 07.06.2010
                                    • 5368

                                    • Meine Reisen

                                    #37
                                    AW: [PT] Klippen und Hügel, ein Bisschen von dem was die Algarve so bietet

                                    Montag, 02.01.2012

                                    Der nächste Tag beginnt mit... Regen?! Willst du mich ver***? Ich beschließe noch ein halbes Stündchen liegen zu bleiben in der Hoffnung, dass der Regen sich verzieht. Ich habe schließlich Urlaub und keine Eile. Aus der halben Stunde wird eine ganze, aber dann ist es draußen auch tatsächlich trocken. Nebelig wie Sau, aber es regnet nicht mehr.



                                    Mein Plan ein wunderschönes Foto von meinem Shangri-La auf den Terassen zu machen, bei schönstem Sonnenschein, so dass alle ODSler neidisch werden kann leider nicht umgesetzt werden. Verdammt. Was will man machen, also: einpacken und nicht rumheulen.


                                    Ja, ich hör euch lachen...

                                    Während ich anfange meinen Kram zu packen wird mein Wasser heiß, Frühstück muss schließlich auch sein. Ich setze mich mit meinem Tee, dem halb gepackten Rucksack und noch ein zwei Sachen auf einen der Felsen am Rande der Terasse und genieße mein Frühstück. Bis... ja bis... mir das bereits in den Packsack gepackte Inlett für den Schlafsack vom Stein kullert. Natürlich muss sich dort ein riesiger Dornenbusch befinden. Dass er nicht brennt ist auch schon alles.

                                    Und jetzt? Inlett opfern oder sich todesmutig in die Dornen stürzen? Heldenhaft wie ich bin entscheide ich mich für zweiteres. Im wahrsten Sinne des Wortes – wobei „entscheiden“ vielleicht eine irreführende Wortwahl ist. Während ich noch versuche mit dem Fuß irgendwie das Säckchen aus den Dornen zu fischen gerate ich – genau! – ins Rutschen. Naja, wenigstens habe ich jetzt mein Inlett wieder. Doch wie zur Hölle komme ich jetzt hier raus ohne meine Regenbekleidung zu ruinieren? Verdammt. Irgendwie klappt es dann doch ohne größere Schäden und ich kann mein Frühstück beenden und weiter packen.

                                    Inzwischen ist das Wetter auch aufgeklart – hey, sowas wollte ich fotografieren! – und los geht es.


                                    Der gleiche Blick wie auf dem Ersten Bild!

                                    Nach nur ein oder zwei Kilometern treffe ich zum aller ersten Mal auf der Route auch eine andere Wandersfrau. Wir unterhalten uns kurz und gehen dann jeder unseren eigenen Weg, sie ist in der anderen Richtung unterwegs und auch nur auf Tagesausflug.



                                    Der Weg nach Monchique führt durch Eukalyptus- und Korkwälder, die echt hübsch anzusehen sind. Leider ist hier auch die Kennzeichnung wirklich schleckt, und ich verlaufe mich trotz Karte an einer Stelle ganz schön. Nur durch Zufall finde ich die Via Algarviana wieder.



                                    In Monchique selbst bevorrate ich mich erneut mit Wasser und ein paar Lebensmitteln (ganz wichtig zwei Kuchenteilchen, die noch vor Ort verdrückt werden!).





                                    Das Stück hinter Monchique ist ziemlich steil und zieht sich. Es ist der Anstieg auf den zweithöchsten Gipfel der Algarve den Picota. Stolze 774 Meter sind zu erklimmen! Mit insgesamt fünf Liter Wasser im Rucksack (für heute und morgen) ist das schon recht anstrengend, aber es lohnt sich. Oben auf dem Gipfel gibt es eine Wetterstation oder ähnliches. Aus der Ferne sieht sie so aus, als könne man sie betreten, daher beschließe ich da oben meine Mittagspause zu machen. Der Blick muss super sein.



                                    Und er ist es, nur leider ist die Kabine auf dem Turm geschlossen. Um sich ein bisschen umzuschauen ist der Turm trotzdem super, auch wenn es windig ist wie Sau und ich mich recht schnell wieder von dort oben verdrücke. Wobei schnell relativ ist... Das Ding ist so wackelig, ich bin wirklich vorsichtig beim runter klettern.


                                    Der Turm.


                                    Der Blick zurück auf Monchique...


                                    ...und in die andere Richtung.

                                    Der Rest des Tages ist relativ eintönig. Es geht ein bisschen rauf, ein bisschen runter, die Via schlängelt vor sich hin. Und ist unglaublich schlecht markiert. Immer wieder zögere ich. Habe ich ein Zeichen übersehen? Hätte ich abbiegen müssen? Eine Überprüfung auf der Karte ergibt immer dass ich zumindest in der richtigen Richtung unterwegs bin. Aber diese schlechte Kennzeichnung macht mich wahnsinnig. Ich habe kein Problem damit nach Karte zu laufen, aber dann konzentriere ich mich auch nur darauf. Nicht auf die Kennzeichnung.





                                    Als es anfängt zu dämmern bin ich in der Nähe von Cortes, und ich beginne nach einem geeigneten Schlafplatz Aussicht zu halten. Keiner spricht mich wirklich an. Aber irgendwo muss ich ja mein Zelt aufbauen. Also wähle ich den nächsten der einigermaßen geschützt liegt. Fehlanzeige. An dieser Stelle habe ich keine Chance die Häringe in den Boden zu bekommen. Ein Stück weiter biegt ein Waldweg von der Via ab, ein paar Meter weiter ist er durch einen umgekippten Baum versperrt. Ich entschließe es erneut zu versuchen, und siehe da, es klappt. Mitten auf dem versperrten Weg schlage ich also mein Lager auf. Noch eine Suppe gekocht, etwas gelesen und ab in die Falle. Ich bin müde.



                                    Dienstag 03.01.2012


                                    Ich wache relativ spät auf, bin aber trotzdem nicht später dran als ich mich endlich auf den letzten Teil meines Via Abenteuers mache. Ich habe am Abend ausgiebig die Karten studiert und entschieden, dass für mich in Silves, das ich heute Abend erreiche Schluss ist. Ich wollte noch einen ganzen Tag in Faro haben um mir die Stadt anzugucken bevor ich wieder nach hause fliege. Das würde zwar bedeuten dass ich den morgigen Tag noch mit wandern verbringen könnte, aber bis zum nächsten bekannten Bahnhof wären es von Silves aus 30 km. Auf eine so lange Etappe habe ich keine Lust. Nicht, wenn ich alleine unterwegs bin.

                                    Bis Cortes bin ich schnell gelaufen, es sind vielleicht drei, vier Kilometer. Kurz danach... Hmm. Schnelltraße? Naja, vielleicht sind es ja nur ein paar Meter. Hmm. Zwei gerade Balken bedeuten gerade aus. Ich habe so meine Zweifel und krame nach der Karte. Doch könnte sein. Hier und dann da und dann dort... Außerdem sind das eindeutig zwei gerade Balken. Und der Weg der rechts abgeht ist mit einem Draht abgesperrt. Also Schnellstraße.



                                    Nach ca. einem oder zwei Kilometer komme ich an die Stelle an der ich davon ausgehe dass die Via mich rechts führen wird. Aber hier? Keinerlei Kennzeichnung. Lange Rede, kurzer Sinn, ich hätte natürlich schon vorher rechts gemusst.

                                    Egal. Ich habe die Wahl: Entweder die Straße zurück laufen oder mir einen Weg ab hier selber suchen. Ganz klar. Ich habe keine Lust gerade dieses Stück zurück zu laufen. Ein (etwas längerer) Blick auf die Karte ergibt aber dass ich das auch nicht muss. Von hier aus gibt es auch eine andere Möglichkeit nach Silves zu gelangen.

                                    Tja. Oder gab es zumindest mal. Nach weiteren zwei Kilometern endet mein Weg in einem Staudamm. Einem, der auf der Karte von 2008 noch nicht drauf ist. Sch****. Der Tag fängt ja super an. Also zurück zum letzten Wegzeichen. Nur statt zwei Kilometern sind es jetzt vier. So ein Mist.


                                    Der wunderschöne Blick auf den Staudamm.

                                    Die Wegführung war aber auch wirklich eindeutig! Wie konnte ich hier nur gerade aus laufen? Wer zum Teufel dachte bitte es sei eine gute Idee das Schild gerade auf dieser Höhe aufzuhängen?!


                                    Grummel. Ich ärgere mich immer noch über dieses Schild...

                                    Nach diesem kleinen Seitenausflug schlängelt sich der Weg auch wieder wesentlich pittoresker durch die Berge. Okay, nennt es Hügel, wenn ihr wollt. Die Karte packe ich weg, es ist wohl besser sich auf Wegzeichen zu konzentrieren. Ich laufe wieder an Höfen vorbei, bellende Hunde werden von einem Steine schmeißenden alten Mann verjagt, die Kennzeichnung des Weges ist grauenvoll. An einigen Abzweigungen muss ich mehrere Minuten suchen ehe ich herausfinde welcher Weg der richtige ist. Manchmal sind nur noch kleine Pünktchen der ursprünglichen Wegzeichen zu finden.





                                    Irgendwann, wie zu erwarten, ist es soweit. Keine Wegzeichen und keinen Schimmer wo ich bin. Es müssten noch so 5 oder 6 Kilometer bis Silves sein wenn ich nicht total daneben liege. Rucksack absetzen. Karte und Kompass raus. Hm. Ratlos in die Gegend starr. Die Hügel sind alle gleich hoch. Hmm. Kein Fluss oder Bach in der Nähe. Hmmm. Die Kreuzung hat nix was nicht alle anderen Kreuzungen hier auch haben. Hmmmm. Den ratlosen Blick von der Landschaft auf die Karte senk. Hmmmmm. Da war ich heute Mittag und dann bin ich ungefähr hier... Hmmmmmm. Nee, ungefähr hier oder doch...

                                    Und dann: Meine Rettung. Sie quietscht und knattert und ist himmelblau. Gefahren wird sie von einem schon etwas älteren Portugiesen, der mich und die Karte und dann mein Gepäck anguckt. Er hält an.

                                    Wo ich denn hin müsse.

                                    Nach Silves. Ob er mir die Richtung sagen könne?

                                    Klar, da geht’s lang. Aber das ist noch ein Stück. Er muss eh nach Silves, ob er mich mitnehmen soll?

                                    Meine Wanderehre ist tief empört. „Neeeeein!“ Schreit sie lauthals.

                                    Hmmmmmmmm. Überlege ich. Naja, vielleicht...

                                    Okay, der Rucksack kommt auf die Rückbank, ich auf den Beifahrersitz und ab geht es nach Silves. Nach wenigen Minuten entdecke ich eine Wegmarkierung und überlege kurz ob ich meinen Fahrer bitten soll mich doch raus zu lassen. Aber nein, wir unterhalten uns nett, mit Händen und Füßen fünf englischen Worten auf seiner und fünf portugiesischen Worten auf meiner Seite und sooooo motiviert bin ich gerade auch nicht.

                                    Silves, so erfahre ich war in grauer Vorzeit auch mal die Hauptstadt der Algarve. Und eine Burg gibt es auch – die wollte ich mir eigentlich auch noch angucken. Aber naja, man kann nicht alles haben. Ich habe wirklich Glück, und ich werde sogar noch bis zum Bahnhof kutschiert, der ein ganzes Stück außerhalb von Silves liegt.

                                    Auf den Zug muss ich eine ganze Weile warten, aber das macht nix. Direkt auf dem Bahnhofsgelände steht ein kleiner Mandarinenbaum und ich bediene mich ausgiebig. Wieder ganz ohne schlechtes Gewissen in Anbetracht der vielen Früchte die unter dem Baum verrotten.


                                    Wegzehrung.


                                    Die hübschen Kacheln am Bahnhofsgebäude (das geschlossen war)...


                                    ...weitere verspielte Details.

                                    Wieder in Faro angelangt quartiere ich mich wieder im gleichen Hostel ein wie in meiner ersten Nacht in Portugal. Sie erwarten mich zwar eigentlich erst am nächsten Tag zurück, aber es ist noch ein Bett frei.


                                    Fortsetzung weiter unten...
                                    Uuuups... ;-)

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                                    • Sabine38

                                      Lebt im Forum
                                      • 07.06.2010
                                      • 5368

                                      • Meine Reisen

                                      #38
                                      AW: [PT] Klippen und Hügel, ein Bisschen von dem was die Algarve so bietet

                                      Mittwoch, 04.01.2012

                                      Ich schlafe erstmal aus – halbwegs, jedenfalls. Ich will ja auch Frühstück haben. Außer mir sind noch nicht wirklich viele Leute wach, also mache ich mich alleine auf den Weg die Stadt zu erkunden. Aber als allererstes brauche ich eine saubere Hose und ein sauberes Oberteil! Im Touristenbüro hole ich mir einen Plan und auf gehts...


                                      Bunt angemalte, kurz vor dem Zusammenbruch stehende Häuser...


                                      ...Dattelpalmen...


                                      ...man merkt an jeder Ecke...


                                      ...dass man nicht in Deutschland ist.


                                      Die Kirche Nossa Senhora do Carmo...






                                      ...der Innenhof der Kirche...




                                      ...und die Attraktion: die Capela dos Ossos. Brrrr.


                                      Auf dem Dach der Kirche...


                                      ...wieder draußen.

                                      Abends gibt es eine kleine Party im Hostel. Mit von einem Brasilianer gemixten Caipirinhas die ganz hervorragend schmecken, und „flambierter“ Chorrizo. Als uns dafür der Spiritus ausgeht, kommt der Rest den ich von meiner Wanderung übrig habe zu einer sinnvollen Verwendung...








                                      Donnerstag, 05.01.2012

                                      Vormittags besorge ich noch ein paar kleine Mitbringsel, Spezialitäten aus der Region. Und ein Picknick. Und ein bisschen über den Markt schlendern....


                                      Picknick!


                                      Alles fangfrisch.


                                      Und Storche gibt es hier auch!

                                      Heute Mittag geht es auf die Ilha Deserta, gemeinsam mit dem Brasilianer und einem Finnen (der sehr gut Deutsch spricht) aus dem Hostel.


                                      Ein gestrandeter Wal!




                                      Fotos machen...


                                      ...Muscheln sammeln...


                                      ...am endlosen Strand entlanglaufen.

                                      Herrlich. So muss Urlaub auch mal sein.





                                      Aber irgendwann wird es dann halt doch Abend und es heißt zurück nach Faro, zurück ins Hostel.









                                      Der Tag geht zu Ende, und somit auch mein Aufenthalt in Portugal. Noch meine Sachen packen, soweit möglich und dann ins Bett. Mein Flug geht recht früh, verschlafen wäre nicht gut. Es war schön, hier in Portugal. Ich habe nette Menschen getroffen, tolle Wanderungen unternommen, die Sonne genossen. Ach ja, ich komme bestimmt irgendwann wieder.


                                      Fazit:

                                      Ich hatte eine wirklich tolle Zeit. Portugal ist ideal um dort außerhalb der Sommermonate zu wandern. Auch im Winter kann man mit ein wenig Glück ideale Wanderbedingungen antreffen, so wie ich.

                                      Die Via Algarviana ist nix für Wildness Trekker. Sie führt durch Kulturlandschaft und man kommt jeden Tag durch einen Ort, es gibt relativ viel Straße. Die letzte Etappe (meine erste) ist wirklich gar nicht zu empfehlen, spart sie euch, es ist wirklich frustrierend. Ansonsten ist zumindest der Teil der Via den ich gelaufen bin auch für Anfänger wunderbar zu wandern. Man bekommt einiges von der Landschaft zu sehen, die sich auch über die Etappen hinweg deutlich verändert.

                                      Am Besten gefallen haben mir jedoch die ersten Tage am Meer. Das waren traumhaft schöne Wege, wenn auch an einigen Stellen wirklich Trittsicherheit gefragt war. Für Leute die in der Hinsicht unsicher sind kann ich die Küste nur mit Einschränkungen (also zum Beispiel ohne Gepäck) empfehlen.

                                      Was ich hätte zuhause lassen können: Das Regenzeug, die Mütze und die Daunenjacke. Ja, lacht ruhig, ich hatte eine dünne Daunenjacke dabei. Sie ersetzt bei mir ein Fleece, aber ich habe keinen dieser Gegenstände gebraucht. Als Kissen war sie allerdings Top!

                                      Was mir fehlte: Nix. Habe wirklich keinen Gegenstand vermisst.

                                      Was war der nützlichste Gegenstand: Mein Pole-Extender. Super Erfindung, da kann man die schwere Mittelstange vom Shangri-La 3 zuhause lassen.

                                      Ganz lieben Dank an PWD und Werner Hohn, die mir im Vorfeld einige Fragen beantwortet haben! Und ganz besonders noch einmal vielen, vielen Dank, Werner, für die Karten die du mir geliehen hast!
                                      Uuuups... ;-)

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                                        Fuchs
                                        • 27.07.2013
                                        • 1313

                                        • Meine Reisen

                                        #39
                                        AW: [PT] Klippen und Hügel, ein Bisschen von dem was die Algarve so bietet

                                        Vielen Dank Sabine! Toller u. ehrlicher Bericht mit sehr schönen Bildern. Ja, das Wetter in Portugal, es ist nicht immer berechenbar.

                                        Ist es z. T. wirklich so schlecht mit der Ausschilderung? Das sollte man denen ruhig mitteilen, machen so viel Werbung.

                                        Wenn´s deine Zeit irgend wie zuläßt, könntest du mir die wichtigsten Wegstrecken sagen mit mangelnder Kennzeichnung. Ich werde dann mal mit denen plauschen.

                                        Gruß, Joachim

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                                        • Sabine38

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                                          • 07.06.2010
                                          • 5368

                                          • Meine Reisen

                                          #40
                                          AW: [PT] Klippen und Hügel, ein Bisschen von dem was die Algarve so bietet

                                          Zitat von PWD Beitrag anzeigen
                                          Vielen Dank Sabine! Toller u. ehrlicher Bericht mit sehr schönen Bildern. Ja, das Wetter in Portugal, es ist nicht immer berechenbar.

                                          Ist es z. T. wirklich so schlecht mit der Ausschilderung? Das sollte man denen ruhig mitteilen, machen so viel Werbung.

                                          Wenn´s deine Zeit irgend wie zuläßt, könntest du mir die wichtigsten Wegstrecken sagen mit mangelnder Kennzeichnung. Ich werde dann mal mit denen plauschen.

                                          Gruß, Joachim
                                          Bitte, gern geschehen! Ich lese selber so gerne die Reiseberichte hier im Forum, da teile ich dann auch selber gerne und hoffe dass sie andere so inspirieren wie es umgekehrt auch der Fall ist.

                                          Die Ausschilderung: Die Etappe von Monchique nach Silves ist grauenhaft. An einigen Stellen hast du über mehrere Kilometer kein Zeichen, was ja okay ist wenn es keine Abzweigung gibt und das immer so ist. Aber es gibt halt auch Teilstücke da ist an jedem zweiten Stein was gemalt, da fragt man sich dann halt unweigerlich ob man ne Abzweigung übersehen hat.

                                          Schlimmer sind aber die Stellen an denen es eine Abzweigung gibt aber keine Kennzeichnung erkennbar ist. Die schlimmste Stelle war an meinem letzten Wandertag vielleicht fünf Kilometer hinter Cortes. Ich stehe nachdem ich schon lange keine Kennzeichnung mehr gesehen habe an einer Kreuzung die mir vier Möglichkeiten gibt weiter zu gehen. Nirgendwo ein Wegzeichen. Also suche ich in den Abzweigungen nach Kreuzen (die symbolisieren hier bin ich falsch) oder nach den parallelen Balken. Nix gefunden. Also ein Stück zurück und nochmal auf die Kreuzung zu. Und siehe da ich entdecke auf einem Betonmast in ca. 2,5 Meter Höhe ein paar rote Pünktchen. Das hat dann meinen Neugier geweckt und ich bin da hoch geklettert und konnte dann anhand der Färbung des Betons erkennen, dass da in der Tat mal Farbe drauf angebracht war. Die Form gab mir dann auch dass ich gerade aus musste. Nur welchen von den beiden Wegen die da lang führten? Den halb links oder den halb rechts? Ich habe mich dann für den halb rechts entschieden weil das von der Richtung her auf der Karte besser hin kam. Und es stellte sich nen Kilometer oder so weiter auch als der richtige hinaus. Aber das war schon abenteuerlich von der Kennzeichnung her. Leider habe ich die Stelle nicht fotografiert, war in dem Moment zu sehr damit beschäftigt meinen Weg zu finden...

                                          Die anderen Etappen waren besser gekennzeichnet, wenn ich auch in anderen Ländern schon bessere Kennzeichnungen gesehen habe.
                                          Uuuups... ;-)

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