[SI] [HR] Via Dinarica - von Slowenien nach Kroatien

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  • pluseins
    antwortet
    AW: [SI] [HR] Via Dinarica - von Slowenien nach Kroatien

    Zitat von hhochzwei Beitrag anzeigen
    Moin, ein sehr schöner Bericht - und sehr schöne, kontrastreiche Fotos! Sind die nachbearbeitet? Und womit hast du fotografiert?
    Danke hhochzwei!

    Die Fotos sind weder nachbearbeitet, noch mit einer sonderlich guten Kamera gemacht. Haben eine kleine Canon IXUS 220 HS.

    Gruß J.

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  • hhochzwei
    antwortet
    AW: [SI] [HR] Via Dinarica - von Slowenien nach Kroatien

    Moin, ein sehr schöner Bericht - und sehr schöne, kontrastreiche Fotos! Sind die nachbearbeitet? Und womit hast du fotografiert?

    Danke und lG,

    H.

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  • Sternenstaub
    antwortet
    AW: [SI] [HR] Via Dinarica - von Slowenien nach Kroatien

    hallo ihr Zwei,
    jeder schreibt mal seinen ersten Reisebericht, ich kann euch jedenfalls berichten, dass ich den euren gern gelesen habe.
    Ist auch eine Ecke, die ich überhaupt noch nicht kenne, was dann für mich noch einmal besonders spannend ist.

    Ich freue mich jedenfalls bereits auf euren zweiten!!

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  • derray
    antwortet
    AW: [SI] [HR] Via Dinarica - von Slowenien nach Kroatien

    Tag 13 - Velebit Nationalpark

    Heute war es soweit. Wir wollten ihn sehen, den Nationalpark nördliches Velebit. Wir fanden doch noch eine Autovermietung und mieteten ein Auto für 50€ für die paar Kilometer.
    Am Eingang zum Nationalpark bezahlten wir den Eintritt von 45 Kuna und bekamen eine Karte, die für drei Tage gültig ist.
    Das Mietauto parkten wir auf dem Parkplatz am Vicjak und liefen los. Als erstes Stand der botanische Garten auf dem Plan. Leider war durch die späte Jahreszeit und das Regenwetter wenig zu sehen. Aber mit etwas Phantasie kann man sich hier ein herrliches alpines Blumenmeer vorstellen.











    Danach ging es recht einfach, aber dafür umso beeindruckender weiter. Wir folgten der Premuziceva staza bis zur Crikvena, einer Sammlung eindrucksvoller Karstformationen und kehrten auf dem gleichen Weg zurück. Was wir hier sahen war definitiv ein Highlight unseres Urlaubs. Dafür ist es aber umso schwerer zu beschreiben. Vielleicht können die Bilder zumindest den Hauch eines Eindruck vermitteln...






























































    Zurück am Parkplatz hatten wir noch genug Tageslicht übrig für eine Tasse Tee vor der Hütte Zavizan und ich konnte noch einen letzten Gipfel erklimmen. Der Tee roch und schmeckte nach heißem Motoröl... süßes, leckeres, heißes Kräutermotoröl! Der Gipfel ging damit wie geschmiert.
    Leider ohne pluseins Holland!

















    Definitiv ein schöner Abschluss unserer Tour!
    Wir verbrachten noch einen Tag in Zagreb und besichtigten die Stadt, bevor wir ca. 14 Stunden mit der Bahn nach Hause fuhren.

    ________________________________________________


    Das war unser erster längerer Reisebericht und vom Fotografieren haben wir auch keine Ahnung. Trotzdem würden wir uns über Feedback in jeder Form freuen.

    Wunderherzlichen Dank für die Aufmerksamkeit!

    mfg
    pluseins + derray

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  • pluseins
    antwortet
    AW: [SI] [HR] Via Dinarica - von Slowenien nach Kroatien

    Tag 10,11,12 (nicht auf der Via Dinarica)

    Frisch gestärkt, nach einer verdammt guten Pizza, machen wir uns in unserem (wie derray schreibt) pompösen Hotelzimmer an die weitere Planung unserer Strecke. Und wir müssen leider feststellen, dass mit der bisherigen Wegbeschaffenheit ein rechtzeitiges Ankommen in Zagreb fraglich ist. Also was tun? Handy gezückt und das Internet befragen, was möglich ist. Wir würden gerne noch in den Velebit Nationalpark. Nach genauer Recherche sagt uns das Netz, dass es in dem Küstenort Senj einen Bus gibt, der zu diesem Nationalpark fährt........also schnell ein Appartment in Senj für den nächsten Tag gebucht und uns den Busfahrplan von der netten Dame an der Touriinfo raussuchen lassen.

    Dass wir nun den halben Tag im Bus sitzen müssen, um an unser Ziel zu kommen ist nicht schlimm, denn es regnet. Es geht nach Rijeka und von da aus dann weiter nach Senj.



    In Senj werden wir herzlich von der Appartmentbesitzerin begrüßt. Schnell alles auspacken und die Stadt erkunden.
    Am nächsten Tag geht es zur nächsten Touristeninfo, um zu erfahren, von wo und wann der Bus Richtung Velebit fährt. Pustekuchen!!!! Es fährt kein Bus, es ist Oktober, die Saison ist vorbei, alles tot!



    Dann schauen wir uns eben die Sehenswürdigkeiten an.....sprich, wir besichtigen die Burg.



    Am nächsten Tag versuchen wir unser Glück mit trampen. Aber die Kroaten nehmen anscheinend nicht gerne zwei nette Wanderer mit, die einen Nationalpark erkunden wollen. Nach 1,5 Stunden geben wir auf.
    Von der Touristeninfo haben wir uns eine Karte für eine Wanderstrecke vor Ort mitgenommen, dann laufen wir halt hier.

    Sobald wir die Straße verlassen, verspricht ein Geruch von Salbei und Thymian eine wunderschöne Strecke.





    Eine gut markierte Route auf schmalen Pfaden bei warmen Sonnenschein. Was will man mehr?



    Nicht nur Flora, nein auch Fauna wünscht man sich und wir werden nicht enttäuscht. Kreuzotter, Leopardnatter und eine unidentifizierte Eidechse kreuzten unseren Weg.



    Zuletzt geändert von pluseins; 15.11.2017, 19:15.

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  • derray
    antwortet
    AW: [SI] [HR] Via Dinarica - von Slowenien nach Kroatien

    Tag 9





    Schon gestern Abend sind uns die kleinen Nebelwolken aufgefallen die sich leise unter der Tür her schlichen und dann im Schein unserer Lampen zu tanzen begannen.
    Morgens war die Luft dann ziemlich stichfest und die Sicht etwas benebelt. Tuhobic hieß unser nächstes Ziel. Ein Berg mit 1109m Höhe, der mit seiner kahlen Westflanke eine klasse Aussicht über die Adria versprach... Naja, bis heute morgen.





    Der Weg war auch heute teilweise recht verwachsen, aber immerhin leicht zu finden. Schon nach kurzer Zeit erreichen wir die steinige Gipfelkuppe. Aus Mangel eines Kreuzes haben wir das Gipfelfoto mit der passenden Stelle auf der Karte gemacht. Als Beweis, das wir da waren.





    Die grob geschätzten 5m Sicht reichten leider nicht bis zur Adria.
    Der Nebel hat uns auch verschleiert, dass es noch viel weiter hoch geht und wir noch gar nicht auf dem Gipfel sind. Das merkten wir erst 10m weiter.





    Ein weiteres, kleines Waldstück hatten wir zu durchqueren, bis wir das richtige Gipfelplateau erreichten. Eine mindestens 400-köpfige Wildschweinrotte musste einen Heidenspaß daran gehabt haben den ganzen Berg in eine riesige Hügelsuhle zu verwandeln. Und auf umgewühlter Grasnarbe lässt es sich verdammt blöd laufen.





    Schließlich trafen wir auf das Gipfelkr... den Gipfelbetonklotz.





    Als dann auch noch Horizontalregen einsetzt beschließen wir die nächste Hügelsuhle, den Jelencic, westlich zu umgehen. Da wir ohnehin nach Fuzine, die nächst größere Stadt wollten um unsere Vorräte aufzustocken, war das sogar eine kleine Abkürzung. Kaum biegen wir von der Via Dinarica ab, klart das Wetter auf und wieder befinden wir uns in einem tollen Herbstwald.





    An der nächsten Straße halten wir unsere Daumen in die Luft und werden prompt mitgenommen nach Fuzine. Hier nehmen wir uns ein günstiges, aber pompös ausgestattetes Hotelzimmer, um Wäsche zu waschen, zu Duschen, einzukaufen und den weiteren Weg zu planen. Im Zimmer angekommen merken wir, dass irgendwas fürchterlich stinkt. Schuhsohlen? Nö. Hotelzimmer? Nö. Es waren die Schuhe selbst. Sie scheinen auf dem Tuhobic gänzlich den Geruch von brackigem Suhlenwasser und Wildschweinkot angenommen zu haben. Also fügten wir Schuheduschen der obigen Liste hinzu.


    mfg
    der Ray

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  • Werner Hohn
    antwortet
    AW: [SI] [HR] Via Dinarica - von Slowenien nach Kroatien

    Zitat von pluseins Beitrag anzeigen
    Kurz hinter dem Ort geht es wieder auf einen Wanderweg und zugleich einem Kreuzweg. Alle 100 Meter steht ein Kreuz und davon 14 Stück.
    Achtung Kultur und Religion!

    Dass der Kreuzweg aus 14 Kreuzen besteht, hat einen Grund.

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  • derray
    antwortet
    AW: [SI] [HR] Via Dinarica - von Slowenien nach Kroatien



    Tag 8



    Heute haben wir sehr gut gefrühstückt!
    Grob geschätzt 200 Scheiben Brot mit Marmalade und zwei Finger breit Margarine befinden sich in meinem Körper. Das ist auch nötig. Heute steht was großes auf dem Programm: der Veliki Risnjak mit 1528m Höhe.
    OK, wir starten schon auf 700m, also ist das gar nicht so schlimm, aber das Brot war halt da...










    Der Weg zum Gipfel führt komplett durch den Risnjak Nationalpark, ist super markiert und schlängelt sich auf schmalen Pfaden gleichmäßig nach oben. Abwechselungsreicher Mischwald begleitet uns den ganzen Tag und je höher wir kommen, umso mehr zeigen sich wunderbare Herbstfarben.











    Drei österreichische Tageswanderer überholen uns während einer Pause. Ein ganzer Bus französischer Rentner hatte sich wohl kurz nach ihnen auf den Weg gemacht. Oha! Nix wie weiter!








    So erreichen wir bald die Hütte schlosserov dom, knapp unterhalb des Gipfels. Selbst nach einem erfrischenden Kaltgetränk kann ich pluseins aber nicht dazu bringen mit mir auf den Gipfel zu kraxeln. "mimimi Holland mimimi!"
    Also muss ich mir einiges einfallen lassen für ein gemeinsames Gipfelfoto!





    Aber definitiv hat sie eine ganz hervorragende Aussicht verpasst!











    Zurück an der Hütte mussten wir auch direkt weiter, denn inzwischen haben uns nicht nur die französischen Rentner, sondern auch eine kroatische Schulklasse eingeholt.





    Runter vom Berg ging es genauso wie hoch. Abwechselungsreiche, schmale gut markierte Pfade durch wunderschöne Wälder. Naja... immerhin bis zum Rand des Nationalparks. Hier hatte man die Wahl zwischen drei Richtungen: Rechts, Links und Unten. Die Via Dinarica folgte natürlich letzterem. Da jedoch das fast senkrecht abfallende Geröllfeld nichtmal rucksacklos zu bewältigen war entschieden wir uns abermals für eine... "Alternative".





    Schilder wiesen uns den Weg nach Gornje Jelenje. Somit liefen wir entspannt über einsame Forstwege parallel zur Originalstrecke und gelangten an der nächsten Straßenkreuzung zurück auf die Via Dinarica.

    Die Dunkelheit der Nacht nahte schnell und wir mussten bald nach einem Lagerplatz suchen. Es dauerte etwas, bis wir eine ebene Stelle fanden, die noch nicht von Holzfällern als Arbeitsplatz missbraucht wurde. Schließlich schlugen wir unser Lager im Schein unserer Hirnfunzeln zwischen mächtigen, alten Buchen auf. Der Tag war mal wieder deutlich länger und härter als geplant, aber das kennen wir ja schon!


    mfg
    der Ray
    Zuletzt geändert von derray; 12.11.2017, 18:24.

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  • pluseins
    antwortet
    AW: [SI] [HR] Via Dinarica - von Slowenien nach Kroatien

    Tag 7

    Heute geht es zum ersten Mal in den Nationalpark Risnjak. Unser Ziel ist die Quelle der Kupa. Wir starten recht früh und der Weg ist zur Abwechslung mal wieder gut. Nach kurzer Zeit betreten wir auch schon den Nationalpark und begegnen den ersten Bewohnern.



    Nach einer ausgiebigen Frühstückspause kommen wir endlich an das Flussufer. Die Schönheit haut uns wirklich um und voller Vorfreude geht es flussaufwärts Richtung Quelle.



    Das Wasser hat eine wunderschöne blaue Farbe, die immer intensiver zu werden scheint.



    Endlich angekommen ist aller Ärger vom Vortag vergessen und wir freuen uns die Via Dinarica zu laufen.



    Unser nächstes Ziel ist Crni Lug, ein Ort am Nationalpark mit einem Hotel, wie uns die Internetseite verrät. Also geht es auf schönen Wegen Richtung Zivilisation.





    Bald fängt es an zu regnen und deswegen habe ich auch leider kein Foto von dem Hund, der uns mindestens für 3 oder 4 Kilometer begleitet hat. Bis derray ihm sagt, er soll zurückgehen und er das dann auch einfach tut

    In Crni Lug angekommen suchen wir das Hotel....zum Glück treffen wir auf einen alten Mann, der uns auf deutsch erklärt, dass das Hotel 2 Kilometer außerhalb des Ortes liegt. Am frühen Nachmittag kommen wir in dem Hotel an und freuen uns, dass noch nicht alle Zimmer belegt sind, denn es gibt nur fünf
    Wir beziehen das Zimmer und nutzen am Abend das Restaurant im Hotel und sind schon gespannt auf den nächsten Tag!

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  • Meer Berge
    antwortet
    AW: [SI] [HR] Via Dinarica - von Slowenien nach Kroatien

    Danke für die Info!
    Ich bin üblicherweise in nördlichen Regionen unterwegs, wo meist mehr Wasser um mich herum ist als mir lieb ist. Da ist Wasser kein Thema, fließt immer und überall in meist bester Qualität.

    Im Süden, in trockeneren Regionen, stelle ich mir das schwieriger vor...

    Viele Grüße,
    Sylvia

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  • pluseins
    antwortet
    AW: [SI] [HR] Via Dinarica - von Slowenien nach Kroatien

    Zitat von Meer Berge Beitrag anzeigen
    Also - wild zelten konntet ihr immer?
    Wie war das mit der Wasserbeschaffung?
    Wild zelten ist in Slowenien und in Kroatien nicht erlaubt, so wie in Deutschland auch. In den Nationalparks sowieso. Aber laut der Devise "leave no trace" haben wir unser Zelt meist fern von allem auch aufgestellt. Manchmal mussten wir etwas suchen, haben dann aber immer ein schönes Plätzchen finden können.
    Die Wasserbeschaffung erfordert, wie bei allen anderen Wanderungen auch, einen Überblick über die Route. Aber den Teil, den wir gemacht haben führte uns immer wieder durch Orte mit kleinen Läden oder auch einmal mit diversen Quellen. Zweimal mussten wir mehr Wasser mitnehmen, weil wir nicht durch einen Ort durchkamen.

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  • Meer Berge
    antwortet
    AW: [SI] [HR] Via Dinarica - von Slowenien nach Kroatien

    Hallo ihr beiden!
    Ich verfolge gespannt euren Bericht.
    Die Via Dinarica steht auch auf meiner Wunschliste für irgendwann in den nächsten paar Jahren.
    Also - wild zelten konntet ihr immer?
    Wie war das mit der Wasserbeschaffung?

    Viele Grüße und danke für den interessanten Bericht und die Bilder!
    Sylvia

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  • derray
    antwortet
    AW: [SI] [HR] Via Dinarica - von Slowenien nach Kroatien

    Da pluseins gerade an einer akuten Schreibblockade leidet versuche ich mal mein Glück.


    Tag 6

    Der Weg führt uns heute direkt über den Friedhof von Čabar und steil den nächsten Berg hinauf. pluseins: Holland!




    Immer wieder treffen wir auf kleine, ansehnliche Bergdörfer mit toller Aussicht. In Tršće machen wir eine Pause um unsere Essensvorräte aufzufüllen. Im Ort steht eine Wanderkarte, die verrät, wir hätten gar nicht nach Tršće absteigen müssen, sondern dem Kammweg folgen können.






    Weiter geht's durch einen schönen Bergwald. Doch die Wege sind weniger schön und bald wird klar warum. Ein Monster kommt uns entgegen:




    Und wieder verlieren wir im zerfurchten Wald die Markierungen. Doch der Umweg bleibt klein. Weiter geht es bergab, vorbei an gefräßigen Bäumen und wieder bergauf, zum nächsten Gipfel.




    Eine Kirche steht hier oben im Sonnenschein.




    Doch sie bringt uns kein Glück. Direkt hinter der Kirche beginnt der beschissenste Teil unserer Wanderung! Es geht sehr steil bergab und einen Weg gibt es nicht. Einige Markierungen sind blass und verwittert, als wären sie mindestens 3000 Jahre alt. Die meisten Markierungen liegen aber samt ihrer Bäume verrottend am Boden. Wir klettern und kriechen, überwinden Hindernisse und raten den Weg.






    Bei einer dieser Baumyogaübungen passiert es: Unter pluseins löst sich ein Fels, der mit ihr unter einen liegenden Baumstamm rollt. Zum Glück ist außer ein paar Schrammen nichts weiter passiert, aber die Nerven sind am Boden! So entscheiden wir uns das letzte Stück dieses Abstiegs auf einer Schotterpiste zu umgehen. Auch unsere Hoffnungen auf den nächsten Abschnitt wurden enttäuscht. Der Einstieg von der Straße ist unpassierbar verwuchert.




    Da wir beim letzten Abstieg viel Zeit verloren haben muss auch bald ein Zeltplatz her. Also umgehen wir auch diesen Teil der Via Dinarica und die Ortschaft Hrib östlich über eine schmale Straße. Auf einer Wiese schlagen wir dann bald unser Lager auf. Von hier aus können wir noch einen Blick werfen auf den Kirchenberg. Wir verfluchen die Organisatoren der Via Dinarica und die örtlichen Makierer, aber freuen uns und hoffen auf den Nationalpark Risnjak, den wir morgen betreten!




    mfg
    der Ray

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  • derray
    antwortet
    AW: [SI] [HR] Via Dinarica - von Slowenien nach Kroatien

    Zitat von Galadriel Beitrag anzeigen
    ... naja wir fahren jetzt in den Una Nationalpark und werden dann berichten wie es war...
    In den Nationalparks waren bei uns die Wege auch immer top. Nur eben außerhalb nicht. In Fuzine hat uns die Dame von der Turiinfo von heftigen Sturmschäden überall in Slowenien und Kroatien im Jahre 2014 erzählt. Seit dem wurde wohl an sehr vielen Stellen nicht neu markiert, geschweige denn frei geschnitten. Außerhalb der Nationalparks hängt die Pflege der Wege eben an ehrenamtlichen Wandervereinen, die daran aber nichts verdienen und die vermutlich unter ähnlichen Nachwuchsproblemen leiden wie deutsche Wandervereine.

    mfg
    der Ray

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  • Galadriel
    antwortet
    AW: [SI] [HR] Via Dinarica - von Slowenien nach Kroatien

    ... seltsam, wir hatten das eher umgekehrt erlebt. Obwohl die Wege oft sehr einsam waren, fanden wir sie relativ gut markiert und gut begehbar..... naja wir fahren jetzt in den Una Nationalpark und werden dann berichten wie es war...

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  • pluseins
    antwortet
    AW: [SI] [HR] Via Dinarica - von Slowenien nach Kroatien

    Zitat von Baciu Beitrag anzeigen
    In Serbien und in Bosnien war die Via Dinarica zumindest auf den Wegweisern gesondert ausgeschildert. Es scheint sich also je weiter man nach Süden kommt zu bessern...
    Darüber haben wir uns schon maßlos geärgert. Es wird Werbung gemacht mit wunderschönen Wegen in Bosnien und Herzigovina und bei dem kleinen Stück, dass wir gewandert sind waren die Wege teilweise nicht begehbar. Versteh mich nicht falsch, es war trotzdem schön, aber ärgerlich. Aber genau deswegen habe ich mich auch dazu entschieden diesen Bericht zu schreiben.

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  • Baciu
    antwortet
    AW: [SI] [HR] Via Dinarica - von Slowenien nach Kroatien

    Zitat von pluseins Beitrag anzeigen
    Das Problem in Slowenien und auch Kroatien ist ja, dass alle Wanderwege mit dem weißen Punkt mit roten Kreis drumherum markiert sind. Die Via Dinarica ist nicht gesondert markiert, sondern nutzt die bereits vorhandenen Wanderwege.
    In Serbien und in Bosnien war die Via Dinarica zumindest auf den Wegweisern gesondert ausgeschildert. Es scheint sich also je weiter man nach Süden kommt zu bessern...



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  • pluseins
    antwortet
    AW: [SI] [HR] Via Dinarica - von Slowenien nach Kroatien

    Zitat von blauloke Beitrag anzeigen
    Was hattet ihr für Karten dabei.
    Das Problem in Slowenien und auch Kroatien ist ja, dass alle Wanderwege mit dem weißen Punkt mit roten Kreis drumherum markiert sind. Die Via Dinarica ist nicht gesondert markiert, sondern nutzt die bereits vorhandenen Wanderwege. Wir haben uns die Karten direkt von der Seite der Via Dinarica ausgedruckt. Da gab es immer eine Übersichtskarte und dann genauere Karte für jeden Abschnitt. Die waren mal mehr und mal weniger hilfreich und genau.

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  • blauloke
    antwortet
    AW: [SI] [HR] Via Dinarica - von Slowenien nach Kroatien

    Ich habe noch eine Frage.
    Du erwähnst öfters, dass ihr nach Karte den Weg besser gefunden habt als mit den Markierungen. Was hattet ihr für Karten dabei.
    Bei meiner Wanderung durch Slowenien 2015 hatte ich Karten von "Planinska Zveza Slovenije", wobei ich da mehrmals Ungenauigkeiten fest stellen musste.

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  • pluseins
    antwortet
    AW: [SI] [HR] Via Dinarica - von Slowenien nach Kroatien

    Tag 5





    Der nächste Vormittag geht auf der Straße weiter. (Seit wir die Karten ausgedruckt haben, wurde die Strecke verändert, dabei geht es weniger über die Straße und die Streckenführung ist am Anfang komplett anders.)
    Heute geht es nach Kroatien. In dem kleinen Ort, kurz vor der Grenze gibt es dann in der dortigen Lokalität schon einen Schnaps um 11 Uhr morgens. Stehen lassen war keine Option, also habe ich ihn brav getrunken Danach geht es ohne Probleme über die Grenze (derray konnte sich ja nun ausweisen ).



    Kurz hinter dem Ort geht es wieder auf einen Wanderweg und zugleich einem Kreuzweg. Alle 100 Meter steht ein Kreuz und davon 14 Stück.



    Dieser Weg ist relativ kurz und es geht schnell wieder auf die Straße. Als wir endlich wieder abbiegen passiert es.....wir verlieren die Markierungen und unsere Karte ist auch nicht eindeutig. Also erstmal weiter in die "richtige" Richtung. Wir gelangen zu einigen Häusern und eine Frau zeigt uns auf Nachfrage weiter und sagt "links". Gesagt, getan. Irgendwann stellen wir fest, dass es keinen Weg gibt. Wir schalten das GPS am Handy ein und schlagen uns ins Unterholz.



    Es geht runter und es liegen verdammt viele Stämme im Weg. Irgendwann haben wir es aber geschafft und wir sind wieder auf dem richtigen Weg, der aber auch nicht viel besser als das Unterholz ist.
    Wir hatten gelesen, dass dieser Weg schon im letzten Jahr katastrophal war und seitdem hat sich nichts geändert. Kurz vor Cabar wird der Weg aber doch noch schön und entschädigt uns für den restlichen Tag.







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