[DE] Rad: Von der Quelle zur Mündung, Teil 1 - Pegnitz-Regnitz-Main-Rhein 2022

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    [DE] Rad: Von der Quelle zur Mündung, Teil 1 - Pegnitz-Regnitz-Main-Rhein 2022

    Tourentyp
    Lat
    Lon
    Mitreisende
    Zusammenfassung:
    Gesamtstrecke: 835 km (ohne Prolog)

    14 Etappen in 19 Tagen (5 Ruhetage)
    Reisezeit: Mai/Juni 2022

    Vorwort: Ich wohne seit inzwischen mehr als 60 Jahren in Hersbruck AN DER PEGNITZ . Bereits in der Grundschule habe ich gelernt, dass die Pegnitz hinter Nürnberg in die Rednitz fließt und beide zusammen die Regnitz bilden. Diese fließt dann in den Main. Der Main fließt später in den Rhein und der fließt irgendwann in die Nordsee. Soweit so gut - gelernt habe ich das, überprüft habe ich das eigentlich nie - außer auf Landkarten, da ist es schon so eingezeichnet. Aber wenn man immer den Fluß abwärts fährt, kommt man dann tatsächlich irgendwann an die Nordsee??

    Dieses Jahr haben meine Frau und ich die Überprüfung dieses Sachverhalts auf den Urlaubsplan geschrieben. Nachdem sich im letzten Jahr auf dem Elberadweg die Kombination Fahrrad und Wohnmobil so hervorragend bewährt hat wollten wir auch heuer wieder so unterwegs sein - ich mit dem Fahrrad, meine Frau fährt das Wohnmobil als Begleitfahrzeug und wartet am Etappenziel. Sie selber kann und will wegen Athrose solche Strecken auch nicht mit dem e-bike fahren. Außerdem ist ihr Hobby, unsere beiden Hunde, zusätzlich nicht radkompatibel.

    Eigentlich waren die Etappen bis Hoek van Holland geplant. Allerdings ist dann bei der Übernachtung in Krefeld unser Berner Sennenhund gestorben und am nächsten Morgen tot im Wohnmobil gelegen. Mit über 9 Jahren ist das bei Hunden dieser Größe und Rasse nicht ungewöhnlich - die werden normal nicht viel älter. Es war aber doch recht überraschend und wir haben die Tour in Krefeld abgebrochen und sind direkt nach Hause gefahren.

    Die 14 Etappen - plus eine Etappe Prolog - waren aber wirklich sehr schön und ich möchte sie euch natürlich nicht vorenthalten. Also, los geht die Reise:

    Prolog - Pegnitz -> Hersbruck, 47,3 km - 2:42 min (incl Pausen) - 09.05.2022
    Wenn ich schon meinen Heimatfluß bis zum Meer folgen möchte dann sollte ich eigentlich an der Quelle beginnen. Die Strecke von Pegnitz zu mir nach Hause habe ich als Prolog 1 1/2 Wochen vor den Tourstart gelegt. So ist es eine sehr schöne Trainigsetappe geworden.

    Meine Frau hat mich am späten Nachmittag in die Stadt Pegnitz gefahren und dort habe ich an dem Quelltopf das Startfoto bekommen.
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 0_1 Quelle_mit.jpg Ansichten: 0 Größe: 66,9 KB ID: 3141239
    Die Quelle selber ist nicht der kleine Springbrunnen sondern liegt im hinteren Bereich, also ungefähr hinter der Lenkertasche.
    Die Quellschüttung liegt zu Zeiten der Schneeschmelze bei bis zu 18l/sec. Unter dem Jahr ist sie deutlich geringer und im Jahr 2015 ist die Pegnitzquelle auf Grund des Klimawandels das erste Mal komplett versiegt und der Quelltopf trocken gefallen.

    Etwas ungewöhnlich ist der Zusammenfluß mit der Fichtenohe nur etwas mehr als 100 m nach der Quelle. Die Fichtenohe ist deutlich länger und wasserreicher. Dass der Zusammenfluß dann weiterhin Pegnitz genannt wird hat wohl lokalpatriotische Gründe. Auf dem Bild das kleine von links ist die Pegnitz, wie sie in die Fichtenohe fließt und "den Namen mitbringt".

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 0_2 Zufluss.jpg Ansichten: 0 Größe: 56,7 KB ID: 3141242
    Hinter der Stadt Pegnitz, folge ich dem Pegnitzradweg und fahre zunächst durch das Waldgebiet Veldensteiner Forst. Hier sind einige Felsformationen wie der große Lochstein.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 0_2a Lochstein.JPG Ansichten: 0 Größe: 205,1 KB ID: 3141244

    Der Radweg ist teilweise sehr "locker geschottert" und hat dabei engere Kurven. Kein richtiger Spaß um etwas flotter zu fahren. Nach knapp 10km treffe ich wieder den Fluß, der hier durch eine flache Hochlandschaft ohne Ortschaften fließt. Hier befindet sich ein sehr großes Wasserschutzgebiet, in welchem ein Großteil der Trinkwassers für Nürnberg gewonnen wird. Das große Wasserwerk liegt bei Ranna. Vorher hat man auf dem Pegnitzradweg an einigen Stellen einen schönen Blick auf den LAuf des noch kleinen Flusses.
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 0_3 Oberlauf.JPG Ansichten: 0 Größe: 174,0 KB ID: 3141240
    Hat man Ranna hinter sich gelassen ändert sich bei Neuhaus der Landschaftscharakter deutlich. Es wird felsiger und der Fluß hat sich ein schmales Tal in die fränkische Alb gegraben. Nach Velden ist man bei Lungsdorf mitten in dieser typischen Talform.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 0_4 Lungsdorf.JPG Ansichten: 0 Größe: 142,0 KB ID: 3141243
    Dieses Tal bildet viele Biegungen und Schleifen und gräbt sich immer tiefer in die Landschaft. Ich fahre an einigen Schlösschen und weiteren Felsformationen vorbei. Schließlich komme ich nach Hohenstadt. Hier, nur noch knapp 5 km von zu Hause wird das Tal eine ganze Dimension breiter - nicht mer etwas mehr wie 100m sondern eher fast 3 km.
    Bisher bin ich in der Hauptsache von Nord nach Süd gefahren, von den vielen Scheifen abgesehen. Ab Hohenstadt mäandert die Pegnitz dann aber ziemlich genau Richtung Westen bis nach Nürnberg. Im Talgrund sind große Wiesenflächen. Es ist Überschwemmungsgebiet und kaum für Ackerbau zu nutzen. Obwohl wir noch inder ersten Maihälfte sind hat dieses Jahr bereits die Heuernte begonnen - einige Wochen früher als noch in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts. Der Baumbestand am Wiesenrand zeichnet den Flußlauf nach.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 0_5 vor HEB.JPG Ansichten: 0 Größe: 158,6 KB ID: 3141241
    Die Pegnitz fließt direkt durch Hersbruck. Am Ortseingang fließt sie durch das städtische Freibad. Zu meiner Kindheit konnte und durfte man dort noch in der Pegnitz baden. Das ist heute nicht mehr zulässig. Im Sommer hatte sie damals normalerweise eine Wassertemperatur von 16°C. War beim Bademeister immer mit Kreide auf einer Tafel gestanden.

    Nach nicht ganz 3 Stunden schließe ich meinen Prolog ab. Noch knapp 2 Arbeitswochen bis zum Start der Haupttour.

    - Fortsetzung folgt -
    Zuletzt geändert von Hebi19; 18.07.2022, 11:41.

  • Hebi19
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    • 29.08.2010
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    #2
    Etappe 1 - Hersbruck -> Frauenaurach - 20.05.2022, Freitag
    56,4 km - 3:26 (incl Pausen 17 min) gesamt: 56,4 km

    Ich habe gut vorgearbeitet und schließe mein homeoffice Nachmittags um 2 Uhr. Bereits kurz vor halb drei sitze ich auf dem Rad. Es soll zum Abend eine große Gewitterfront kommen, da will ich am besten bereits am ersten Etappenziel bei unserem Sohn in Frauenaurach sein.

    Ich fahre an die Stelle der Pegnitz wo ich letzte Woche nach dem Prolog nach zu Hause abgebogen bin. nicht mal 100 m weiter habe ich für das Startfoto freie Sichtauf ein Wahrzeichen unserer Stadt - das Wassertor, direkt an einem der Pegnitzarme.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 1_1 Wassertor.JPG Ansichten: 0 Größe: 130,5 KB ID: 3142674
    Über die Pegnitzwiesen geht es dann nach Henfenfeld und weiter nach Ottensoos. Es ist sehr heiß, wohl über 30°C. Mit leichtem Gegenwind fährt es sich trotzdem recht angenehm.
    Zwischen Ottensoos und lauf geht es eine wenig befahrene Nebenstraße die linke Bahnlinie entlang. Im Pegnitztal laufen über 30 km zwischen Nürnberg und Hersbruck zwei Bahnlinien parallel. Die südliche in Fließrichtung "links der Pegnitz", die nördliche entsprechend "rechts der Pegnitz". Wir haben bereits in der Schule gelernt, dass es in Deutschland nur 2 Flüsse mit dieser Besonderheit gibt. Neben der Pegnitz nur noch das Rheintal zwischen Bingen und Koblenz....... beide Täler-Teilstücke werde ich bei dieser Tour also befahren.

    Beim Ortseingang nach Lauf bleibe ich auf dieser Straße und fahre Richtung Marktplatz. Vorher kommen idyllische Stellen des Schlosses in Lauf, welches von der Pegnitz umflossen wird.
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 1_2 Lauf.JPG Ansichten: 0 Größe: 192,7 KB ID: 3142675
    Von der großen Brücke Richtung Marktplatz aus hat man eine sehr gute Übersicht der Staustufe. Hier wird mächtig Sauerstoff ins Wasser gemischt und eine eventuell notwendige Selbstreinigung angeregt.
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 1_3 Lauf.JPG Ansichten: 0 Größe: 144,5 KB ID: 3142672
    Ab Lauf nutze ich den Radweg die Bundesstraße B14 entlang und fahre darauf schnurstracks bis Behringersdorf. Dort habe ich mich für die Weiterfahrt auf dem Pegnitztal-Radweg entschieden. Der ist sehr nahe am Fluss. Durch das sehr schön reastaurierte Hammer gelange ich in flotten Tempo nach Erlenstegen. Hier beginnt ja bereits die Großstadt. Die Pegnitz schlängelt sich aber durch breite Grünanlagen bis direkt an den Eingang zur Altstadt. Vorher weitet sie sich zum Wöhrder See - einen Stausee, der die Innenstadt vor Hochwasser schützt.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 1_4 Nbg-See.JPG Ansichten: 0 Größe: 1,31 MB ID: 3142677 Am U-Bahnhof Wöhrder Wiese biege ich versehentlich falsch ab und muss die Pegnitz auf der Brücke der Hauptstraße überqueren. Schnell habe ich aber wieder Anschluss an den Radweg, der jetzt einen guten Kilometer direkt durch die Altstadt von Nürnberg führt.

    Direkt nach Überquerung des Altstadtrings auf der Westseite geht es dann noch einige wenige 100 Meter an einem Krankenhaus-Komplex entlang und dann bin ich schon wieder in den Grünanlagen. Hier komme ich an einer Neuheit vorbei, die Nürnberger Dauerwelle. Hier wird die Pegnitz zur Erzeugung einer Welle für Surfer benutzt. Die Anlage ist noch im Probebetrieb und ich darf fürs Foto leider nicht näher ran.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 1_5 Nbg-Welle.JPG Ansichten: 0 Größe: 184,0 KB ID: 3142673

    Nur an etlichen Brücken mit entsprechend Verkehr merkt man, dass man sich nach wie vor im Innenstadtbereich befindet und ich bin inzwischen in den Bereich von Fürth gewechselt. Es ist ja Freitag und super Wetter, und so sind Grünanlagen von Sonneanbetern und Erholungssuchenden bevölkert. Sogar die Pegnitz selber wird genutzt.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 1_6 Fuerth Baden.JPG Ansichten: 0 Größe: 199,3 KB ID: 3142671

    Nach weiteren Kilometern stehe ich dann "am Ende der Pegnitz" und ihren Zusammenfluss mit der Rednitz. Ich gönner mir einen kleinen Umweg um auf der Spitze zwischen beiden Flüssen zu stehen. Im Bild von rechts kommt die Pegnitz, von links die Rednitz. Gemeinsam fließen sie als Regnitz weiter Richtung Norden.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 1_7 Fuerth Zusammenfluss.JPG Ansichten: 0 Größe: 145,8 KB ID: 3142676
    Die Pegnitz von der Quelle bis zur Mündung habe ich jetzt gesehen. Aber ich will ja dem Pegnitzwasser weiter folgen, auch wenn es sich jetzt vermischt und nicht mehr Pegnitz heißt.

    Die restlichen gut 10 km bis zum ersten Etappenziel in Frauenaurach sind recht unspektakulär. Im Flußtal geht es zunächst am Solarberg vorbei und dann ein Stück Radweg die Hauptstraße entlang. Danach wieder zurück ins Flusstal bis zur Unterquerung der A3. Die hatte ich bereits hinter Behringersdorf gekreuzt und werde sie die nächsten Tage noch öfter kreuzen. Am Main-Donau-Kanal muss ich absteigen und eine Rampe mit Stufen zur Kanalbrücke hochschieben. Wenige Minuten später rolle ich vor das Haus unseres Sohnes in Frauenaurach. Ich kann mich noch kurz in seinem Pool abfrischen, dann bricht der Weltuntergang los. Der Gewittersturm wirft im Nachbarsgarten einen Jahrzehnte alten, dicken, großen und knorrigen Kirschbaum um. Auf der gegenüberliegenden Seite der Straße fliegen Dachziegel. Nach einer guten Stunde kommt meine Liebste mit unserem Wohnmobil. Nach Abendessen und obligatorischer Hunderunde falle ich ins Bett.
    Zuletzt geändert von Hebi19; 25.07.2022, 19:24.

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    • Hebi19
      Erfahren
      • 29.08.2010
      • 268

      • Meine Reisen

      #3
      Etappe 2 - Frauenaurach -> Trunstadt - 21.05.2022, Samstag
      61,5 km - 4:42 (incl Pausen 49 min) gesamt: 117,9 km

      Von der ersten Runde mit unseren beiden Hunden Mila und Joshi bin ich bereits kurz nach halb sieben wieder zurück. So bleibt genügend Zeit, das Tagebuch nachzutragen und die heutige Etappe auf mein Garmin zu spielen. Später hole ich noch Brötchen im Supermarkt. Mein Sohn und seine Familie nutzen den Samstag zum ausschlafen. Das Frühstück um halb zehn ist dann ausführlich und gemütlich. Mein Enkel Enno ist dieses Wochenende, "für uns leider", mit seinem Paten unterwegs im Lego-Land. Da kommt ein aktuelles Bild über WhatsApp. Wir haben viel Zeit um mit Sohn und Schwiegertochter zu plauschen. Von daher breche ich dann erst um 11:45 Uhr zur heutigen zweiten Etappe auf.

      Hier wurde in das Tal der Regnitz das Jahrhundertbauwerk Main-Donau-Kanal gebaut. Ich habe vom Regnitz-Radweg die sogenannte "Kanalroute" gewählt und fahre den Kanal entlang. Noch bei den Hochhäusern von Alt-Erlangen überhole ich das erste Schiff. Der Ruderverein bereitet gerade eine Ausfahrt vor.

      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2_1 Erlangen Kanal.JPG Ansichten: 0 Größe: 170,3 KB ID: 3142742
      Ein Stück vor Forchheim mündet die Regnitz dann in den Kanal und beide teilen sich das gleiche Bett......wenige Kilometer weiter mündet auch die Wiesent in die im Kanal fließende Regnitz.

      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2_2 ForchheimZusammenfluss.JPG Ansichten: 0 Größe: 162,9 KB ID: 3142740

      Ich treffe einen Mountainbiker mit einem nach seinen Angaben 11-tausend-Euro Edel-Rad.Wir fahren gemeinsam an Forchheim vorbei und bestimmt 12 km gemeinsam. Da inzwischen deutlicher Gegenwind aufgekommen ist, ist er ein guter Pacemaker. Kurz vor Hirschaid zweigt er ab und ein parr hundert Meter weiter mache ich Mittagspause. Ich habe mir beim Frühstück dazu schon ein Brötchen belegt und Gemüse kleingeschnitten.

      Nach der Pause kommt mir der Gegenwind nochmal stärker vor. An der Schleuse Strullendorf ist eine Radwegmarkierung für mich und andere nicht erkennbar. Aber als ich nach Osten vom Kanal weg fahre finde ich die Hinweise wieder. Dann führt der Radweg entlang einer Hauptstraße ins Zentrum von Bamberg. Vorher wurde Regnitzlauf und Kanal wieder getrennt und die Regnitz fließt alleine durch die Staustufen und Kanäle der Bamberger Altstadt.

      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2_3a Bamberg - Eingang.JPG Ansichten: 0 Größe: 151,8 KB ID: 3142741

      Ich fahre durch den idyllischen Zentrumsteil "Klein Venedig". Der ist am Samstag bei bestem Wetter natürlich sehr überlaufen.



      Beim weiteren Weg durch die Altstadt komme ich an einigen Bier-Tempeln vorbei. Im Foto zeige ich euch einen berühmten Rauchbier-Tempel.

      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2_3d Bamberg - Schlenkerla.jpg Ansichten: 0 Größe: 60,9 KB ID: 3142746

      Dann komme ich wieder ans Ufer der Regnitz und diese mündet kurz darauf wieder in den Kanal. Und nach wenigen weiteren Kilometern münden Sie gemeinsam in den Main.



      Hier endet Richtung flussauf der schiffbare Teil des Mains bei km 384 und es beginnt der Main-Donau-Kanal mit km 0. Also habe ich noch circa 384 km bis zur Mainspitze in Gustavsburg. Aktueller Tachostand an dieser Übergangsstelle zum Main-Radweg seit Hersbruck 110 km.

      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2_5 Main Kanal km.JPG Ansichten: 0 Größe: 699,8 KB ID: 3142744

      Ich erreich das Gewerbegebiet von Bischberg und kaufe dort in einem Getränkemarkt nach ausführlicher Beratung 2 Flaschen hiesiges Bier. In Trunstadt zweige ich dann fast 90° vom Radweg ab und fahre 1 km recht steil den Berg hoch. Dann erreiche ich einen Wanderparkplatz den wir als Etappenziel vereinbart hatten. Mein rollendes Hotel ist natürlich schon da und ich werde von Barbara erwartet. Als erste gibt es ausführliches gemeinsames Teetrinken. Später kümmere ich mich um das Abendessen und es gibt Goldhirse mit Karotten in Käsesauce. Wir teilen uns die erste Flasche des hiesigen Bieres und es passt hervorragend dazu.

      - Fortsetzung folgt -
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      Zuletzt geändert von Hebi19; 26.07.2022, 04:57.

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      • blauloke

        Lebt im Forum
        • 22.08.2008
        • 7239

        • Meine Reisen

        #4
        Hallo Hebi,
        eine interessante Fahrt hast du dir da ausgedacht. Freue mich auf die Fortsetzung, wenn auch das Ende für dich wegen einem traurigen Anlass kam wie du bereits geschrieben hast.
        Bis jetzt kenne ich die Gegend durch die du radelst, erst ab Aschaffenburg kommt dann eine für mich unbekanntere Landschaft. Bin neugierig wie du den Main beschreibst und die Orte durch die du kommst.
        Du kannst reisen so weit du willst, dich selber nimmst du immer mit.

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        • Hebi19
          Erfahren
          • 29.08.2010
          • 268

          • Meine Reisen

          #5
          Hallo lieber Blauloke
          Ja, war wirklich interessant die Strecke mal so zusammenhängend zu fahren. Und jetzt sind halt auch bei dem Weg noch 6 Etappen offen.

          Jetzt aber weiter nach Garstadt:

          Etappe 3 - Trunstadt -> Garstadt - 22.05.2022, Sonntag
          65,6 km - 4:43 (incl Pausen 48 min) gesamt: 183,5 km

          Ich bin wieder sehr früh wach und gehe eine Runde mit den Hunden. Trotz Sonntag ist auch Barbara früh aufgestanden und bereits gegen halb acht gibt es gemeinsames Frühstück. Etappenstart ist dann um halb zehn und es geht erstmal den Berg runter wieder nach Trunstadt. Schnell zeigt sich, dass es für kurzes Trikot trotz Funktionsunterhemd noch deutlich zu kalt ist. So halte ich nochmal an und nutze Ärmlinge und Windjacke.Der Main liegt ausgesprochen ruhig und kein Lüftchen bewegt sich.

          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 3_1 Trunstdt Main.JPG
Ansichten: 282
Größe: 127,0 KB
ID: 3142787

          In Knetzgau erwische ich wohl den verkehrten Radweg und lande nach einigen Hügeln in Westheim. Von dort weiter nach Haßfurt werden es um die 4 km Umweg plus die zusätzlichen Höhenmeter. Der Marktplatz in Haßfurt ist noch wenig bevölkert. Auch das Rathaus liegt ist ohne Touristen zu fotografieren.

          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 3_2 Hassf Markt.JPG
Ansichten: 289
Größe: 139,4 KB
ID: 3142788 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 3_3 Hassf Rathaus.JPG
Ansichten: 294
Größe: 137,7 KB
ID: 3142786

          In Obertheres gibt es eine Umleitung wegen einer Brückenbaustelle. Etwas weiter beim Sportplatz in Gädheim sehe ich auf der Straße Polizei. Und dann auch am Sportplatz. Ein Riesenpulk von Radfahrern biegt von der Hauptstraße ein. Sie sind auf einer Friedensfahrt für die Ukraine, machen hier Pause und werden verpflegt.

          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 3_4 Gaedheim Treffen.JPG
Ansichten: 284
Größe: 175,5 KB
ID: 3142790

          Ich gönne mir ein Alkoholfreies Bier. Den einen Euro Pfand für den Plastikbecher lasse ich mir als Naturalie in Form eines Schokoladeneis auszahlen. Gestärkt und erfrischt geht es flott noch weitere 10 km bis in die Innenstadt von Schweinfurt.

          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 3_6 Schweinfurt Rath mit.JPG
Ansichten: 284
Größe: 168,1 KB
ID: 3142789

          Hier hat exakt eine Bäckerei offen - aber das ist ja ausreichend. Ich gönne mir einen Latte machiato und ein Stück Käsekuchen. Außerdem kaufe ich Brot für die nächsten Tage. Wieder am Main fotografiere ich die IREKS Malzfabrik am gegenüberliegenden Ufer.

          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 3_7 Schweinfurt Malzfabrik.jpeg
Ansichten: 279
Größe: 75,7 KB
ID: 3142791

          Da kommt auf dem Handy die Nachricht von Barbara, dass sie gerade am vereinbarten Stellplatz bei Garstadt angekommen ist. Wir verabreden über WhatsApp gemeinsames Teetrinken und Brotzeit in einer halben Stunde. Pünktlich rolle ich zwanzig vor zwei vor unser Wohnmobil und beende die dritte Etappe.

          Abends grillen wir Hühnerbeine und Gemüse. Dazu gibt es die restliche Goldhirse von gestern. Der Komfort einer Wohnmobilbegleitung auf so einer Radtour ist wirklich nicht zu verachten.

          Der Stellplatz in Garstadt ist wirklich wunderschön und direkt am Main. Wir kennen ihn bereits von einer früheren Tour und planen hier den ersten Ruhetag. Morgen also nur die vielleicht 5 km einfach nach Bergrheinfeld zum Supermarkt.

          Ruhetag in Garstadt - 23.05.2022, Montag

          Vormittags fahren wir gemeinsam nach Bergrheinfeld zum Einkaufen. Meine Frau hat ja auf dem Fahrradständer des WoMo ihr e-bike dabei. Die Hunde bewachen unser rollendes Hotel.
          Wir kaufen einiges an Gemüse und weiteren Lebensmitteln.

          Zum Abendessen koche ich Rissotto mit Pute und Süßkartoffel. Es ist etwas zu viel Reis und Brühe. 120g Reis und 600ml Flüssigkeit wären wohl ausreichend gewesen. Für morgen planen wir die Weiterfahrt bis Ochsenfurt.

          - Fortsetzung folgt -

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          • Hebi19
            Erfahren
            • 29.08.2010
            • 268

            • Meine Reisen

            #6
            Etappe 4 - Garstadt -> Ochsenfurt - 24.05.2022, Dienstag
            63,5 km - 4:28 (incl Pausen 37 min) gesamt: 247,0 km

            Die vierte Etappe wird geprägt von kräftigen Wind, hauptsächlich als Gegenwind. Ich lasse mir zum gemeinsamen Frühstück viel Zeit und breche erst kurz nach halb elf am Vormittag auf. Der Main-Radweg führt direkt am Main entlang und flott erreiche ich Wipfeld mit einer Fährüberfahrt

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 4_1 Faehre.JPG Ansichten: 0 Größe: 141,0 KB ID: 3143410

            Dann geht es weiter den Main entlang. Vor der berühmten Mainschleife am Abzweig des Kanals, der den Schiffen den Umweg durch die Schleife erspart entschließe ich mich kurzfristig die Schleife komplett auszufahren. Das werden dann wohl 8 km mehr. Zusätzlich beschert mir diese Entscheidung ein erstes Stück mit vollen und richtig heftigen Gegenwind. Davon abgesehen komme ich reibungslos voran und genieße die Fahrt durch weltberühmte Weinlagen. Hier wächst er, der typische Frankenwein.

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 4_2 Weinberg.JPG Ansichten: 0 Größe: 204,3 KB ID: 3143411

            Und natürlich komme ich durch Sommerach am Südende der Mainschleife. Wohl einer der bekanntesten Weinorte der Gegend.

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: image_54977.jpg
Ansichten: 251
Größe: 137,4 KB
ID: 3143409

            In Gerolsheim vor Schwarzach habe ich dann die voraussichtliche halbe Strecke der heutigen Etappe hinter mir und mache Pause. Es gibt das restliche Risotto von gestern und keinen Frankenwein. Nur Wasser aus meinen beiden Fahrradflaschen.......

            Kurz danach komme ich an die Klosterkirche von Münsterschwarzach.

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 4_4 Klosterkirche.JPG Ansichten: 0 Größe: 159,1 KB ID: 3143408

            Ab hier geht der Weg direkt nach Westen auf eine Hochfläche und der Gegenwind wird wirklich heftig. Davon abgesehen komme ich trotzdem gut voran und ab Dettelbach biegt Main und Radweg wieder Richtung Süden - der Wind wird also zum Seitenwind. So ist das schon besser zu fahren. Ich komme an die Brücke der A3 und unterquere diese ein drittes Mal bei dieser Tour. Da ich seit Schwarzach wieder rechts-mainisch unterwegs bin fahre ich nach der Autobahnbrücke durch Mainstockheim.In Kitzingen geht es dann wieder auf die linke Seite. Direkt auf der Brücke lege ich einen Fotostop ein. Dort treffe ich eine radelnde Familie aus Mama, Papa und Teenagertochter. Die sind mit voller Zeltausrüstung unterwegs. Später werden wir uns nochmal beim Stadtbummel in Ochsenfurt treffen.

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 4_5 Kitzingen.JPG Ansichten: 0 Größe: 117,8 KB ID: 3143412

            Ich fahre etwas flotter allein weiter und bin froh, als ich in Ochsenfurt unser Mobil auf dem WoMo-Stellplatz erkenne. Nach der obligatorischen Teepause machen wir einen Stadtbummel durch die Ochsenfurter Altstadt, bei dem wir eben die radelnde Familie nochmal treffen.

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 4_5 Text Ochsenfurt.jpg Ansichten: 0 Größe: 102,8 KB ID: 3143407
            - Fortsetzung folgt -

            Kommentar


            • Hebi19
              Erfahren
              • 29.08.2010
              • 268

              • Meine Reisen

              #7
              Etappe 5 - Ochsenfurt -> Steinbach bei Lohr - 25.05.2022, Mittwoch
              75,9 km - 5:53 (incl Pausen 1:52 min) gesamt: 322,9 km

              Obwohl ich relativ früh wach werde bin ich gut ausgeschlafen. Ich war gestern wohl doch ein wenig geschafft und bin deshalb früh eingeschlafen.

              Also wie üblich zuerst eine Hunderunde bevor meine Holde wach wird. Auch das handschriftliche Tagebuch vervollständige ich mit dem Bericht hierher nach Ochsenfurt. Dann schreibe ich noch eine kurze Nachricht für alle zu Hause Gebliebenen ins Tagebuch und verschicke statt Postkarte das Foto davon über WhatsApp und Signal.

              Als der Tee-Timer piepst steht auch Barbara auf und auch heute legt das ausführliche und gemütliche Frühstück die entsprechende Grundlage für die Etappe.

              Bereits gegen halb zehn breche ich auf. Als erstes muss ich auf die andere Mainseite und suche den Weg zur Brücke. Nach zwei Kilometern Suchrunde durch die Altstadt überquere ich den Fluss und fahre bis Würzburg rechtsmainisch. Das Wetter ist super und heute bis zum Nachmittag relativ wenig Wind. Ich werde den ganzen Tag kurzärmlig fahren können. Schon bald unterquere ich wieder einmal die A3 - inzwischen Unterquerung Nummer 4.

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Name: 5_1 A3 Bruecke.JPG
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ID: 3144300

              Auch danach gibt es fotogene Stellen

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Name: 5_2 Winterhausen.JPG
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ID: 3144303

              Bei einem Paar mit e-bikes kann ich mich in den Windschatten hängen. Wir kommen etwas ins Gespräch. Sie empfehlen mir in Würzburg auf der Alten Mainbrücke unbedingt einen Schoppen zu trinken - das gehöre eigentlich obligatorisch dazu - wichtiger als jedes weitere Sightseeing. Wir erreichen gemeinsam den Innenstadtbereich von Würzburg. Als sie den Weg zur Straße hoch wählen bleibe ich aber zunächst am Main und mach einen Fotostopp um ein Bild der Marienburg zu bekommen.

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Name: 5_2a Wue-Marienburg.JPG
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ID: 3144301

              Auf der Alten Mainbrücke gönne ich mir dann den empfohlenen Schoppen und wähle Silvaner. Gerne bieten sich Passanten an meinen Genuss zu dokumentieren.

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Name: 5_3 Wue-Schoppen.jpg
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ID: 3144299

              Es geht weiter den Main entlang

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Name: 5_4 Wue-Ausfahrt.JPG
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ID: 3144302

              In Zellingen ist dann wieder die voraussichtlich halbe Tagesstrecke geschafft und ich mach ausführlich Mittagspause mit meinem Vesperpaket. Der griechische Bergtee aus der Thermosflasche ist fast noch zu heiß.

              Der Mainradweg ist auf der heutigen Etappe fast durchgehend asphaltiert und führt hauptsächlich durch Naturlandschaft - oder besser Kulturlandschaft. An den Hängen Wienberge, im Tal Felder und wenige Wiesen.

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Name: 5_5 Radweg hi Wue.JPG
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ID: 3144304

              Die Stadt Gemünden zieht sich etliche Kilometer das Tal entlang. Als ich fast am Westende die Altstadt erreiche gönne ich mir ein Stück Käsekuchen im Außenbereich einer Bäckerei. Hier treffe ich "7 Powerfrauen", welche auch mit Rädern OHNE MOTOR unterwegs sind. Wir werden uns die nächsten Tage noch öfters begegnen.

              Nach der Kuchenpause muss ich wieder ein wenig nach dem Weg über die Mainbrücke suchen. Seit Karlstadt war ich wieder rechts vom Main, das letzte Stück also nochmal links mit Blick zum Fluss nach Westen.

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Name: 5_6 Main.JPG
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ID: 3144305

              Barbara steht in Steinbach auf dem Stellplatz am Sportplatz. Der Abendspaziergang geht die Schleuse entlang. Das gibt Gelegenheit mal meine 3 Begleiter im Bild vorzustellen. Der Berner Sennenhund Joshi und die serbische Straßenmischlingsdame Mila sind das Lieblingshobby meiner Frau.

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Name: 5_7 Begleiter.jpg
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ID: 3144306

              -Fortsetzung folgt -

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              • Hebi19
                Erfahren
                • 29.08.2010
                • 268

                • Meine Reisen

                #8
                Etappe 6 - Steinbach bei Lohr -> Collenberg - 26.05.2022, Donnerstag
                67,9,4 km - 5:51 (incl Pausen 1:48 min) gesamt: 390,8 km

                Von Steinbach aus fahre ich als erstes nach 3 km an der großen Brücke nach Lohr vorbei. Lohr selber liegt auf der anderen Mainseite Unter der Brücke stehen jede Menge Wohnmobile wie die Sardinen in der Büchse. Kein Vergleich zu dem kostenfreien Stellplatz in Steinbach, auf dem wir heute Nacht nur mit einem anderen Wohnmobil standen - also zu zweit auf reichlich Platz. Aber halt nicht so Sightseeing-nah.....

                Auf dem Weg schließe ich wieder zu den 7 Power-Frauen auf. Sie kommen alle zusammen aus Hamburg und hatten die Nacht in Lohr in einem Quartier verbracht. Ein Stück fahren wir zusammen und legen dann einen Foto-Stopp gegenüber des Klosters Neustadt am Main ein.

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Name: 6_1 Kloster Neustadt.JPG
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ID: 3144364

                Dort breche ich dann aber flott for der Damengruppe auf. Mein nächster Foto-Stopp ist dann bei Burg und Ortschaft Rothenfels.

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Name: 6_2 Rothenfels.JPG
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ID: 3144366

                Ich werde gegen Mittag an Kloster Triefenstein vorbei kommen. Aus meiner Jugend- und jungen Erwachsenen Zeit sind drei meiner Freunde bei der dortigen evangelischen Bruderschaft gelandet. Während des Radelns beschließe ich kurzfristig, dem Kloster einen Besuch abzustatten und wenn möglich am Mittagsgebet teilzunehmen.

                Bereits an der Klosterpforte erfahre ich aber, dass das Mittagsgebet wegen des heutigen Feiertags ausfällt. Stimmt, es ist Himmelfahrt - Vatertag. Bruder Christian empfängt mich trotzdem und macht sogar die Liturgie mit mir zu zweit. Wir nehmen uns noch Zeit zum Gespräch im Klosterhof.

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Name: 6_3 Triefenstein Hof.jpg
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ID: 3144362

                Kurz vor Wertheim geht es über eine Brücke auf die rechte Mainseite nach Kreuzwertheim. Von der Brücke hat man guten Blick auf das Ensemble mit den Kreuzfahrtschiffen.

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Name: 6_4 Wertheim Hafen.JPG
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ID: 3144361

                Ein Stück weiter fotografiere ich noch die Burg von Wertheim.

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Name: 6_5 Wertheim Burg.JPG
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ID: 3144363

                Am Mainufer mache ich Pause und esse mein Vesperbrot. Dann geht es rechtsmainisch nach Collenberg. Barbara erwartet mich auf dem örtlichen, auch kostenfreien Stellplatz. Trotzdem ist sogar ein Toilettencontainer verfügbar.

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Name: 6_6 Collenberg Stellplatz.jpeg
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ID: 3144365

                - Fortsetzung folgt -

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                • Hebi19
                  Erfahren
                  • 29.08.2010
                  • 268

                  • Meine Reisen

                  #9
                  und weiter geht die Tour.....die letzte Etappe in Bayern/Franken

                  Etappe 7 - Collenberg -> Aschaffenburg- 27.05.2022, Freitag
                  58,7 km - 4:24 (incl Pausen 0:54 min) gesamt: 449,5 km

                  Ich komme heute wieder nach wenigen Kilometern zu einer Brücke und wechsle die Talseite. Das gibt Gelegenheit für ein Foto, dass schön zeigt wieviel breiter der Main inzwischen geworden ist.

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Name: 7_1 Main bei Freudenberg.JPG
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ID: 3144448

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Name: 7_2 Boot.JPG
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ID: 3144447

                  Nach Collenberg und nach Freudenberg ist das Maintal nochmal sehr idyllisch und "natürlich"...

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Name: 7_3 Kuehe.JPG
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ID: 3144446

                  ab Miltenberg wird es dann deutlich industrieller werden und nach Aschaffenburg noch mehr. Aber hier fahre ich den Südrand des Spessart entlang und häufig zeigt sich der typische Buntsandstein.

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Name: 7_4 Sandstein.JPG
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ID: 3144449

                  In Miltenberg lege ich meinen Weg durch die historische Altstadt

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Name: 7_5 Elektricitaetswerk.JPG
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ID: 3144450

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Name: 7_6 Miltbg Kirche.JPG
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ID: 3144451




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Name: 7_6 Miltbg selfie.jpg
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ID: 3144453

                  Bei der Stadtausfahrt sehe ich rechts einen Edeka. Da wollte doch meine Liebste einkaufen gehen? Auf dem Parkplatz treffe ich tatsächlich auf Barbara, die gerade ihre Einkäufe ins Wohnmobil räumt. So ergibt sich die Gelegenheit zu einem gemeinsamen Espresso vom WoMo-Herd.

                  Weiter geht es nach Klingenberg wo ich auch wieder durch die Altstadt fahre



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Name: 7_7 Klingenbg.JPG
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ID: 3144455

                  Dann wird die Landschaft flach - keine Berge begrenzen mehr ein enges Tal. Ich finde eine schöne Rastgelegenheit mit Bank und Tisch für meine Vesperpause. Dann geht es weiter und bald tauchen bereits die ersten Häuser von Aschaffenburg auf. Eine Verschnaufpause am Schloss und dann die restlichen 1 1/2 km zum vereinbarten Stellplatz. Barbara hat was sehr schönes gefunden und mir die Koordinaten geschickt.

                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 7_8 Aschbg_Stellpl.jpg
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ID: 3144452

                  Wir machen noch einen Spaziergang zum Supermarkt - Barbara wartet mit den Hunden vor der Tür während ich ihren Abendessenswunsch besorge. Es gibt Lachs mit Süßkartoffel und Salat.

                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 7_8 Aschbg_Fisch.jpeg
Ansichten: 194
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ID: 3144454

                  Der Abend klingt mit einem langen Chat mit meiner Cousine recht spät aus. Morgen werden wir Bayern und Franken verlassen


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                  • Hebi19
                    Erfahren
                    • 29.08.2010
                    • 268

                    • Meine Reisen

                    #10
                    Etappe 8 - Aschaffenburg -> Muelheim am Main - 28.05.2022, Samstag
                    39,0 km - 2:58 (incl Pausen 0:48 min) gesamt: 488,5 km

                    Heute wird es nur eine recht kurze Etappe - ich starte gegen 10:00 Uhr und bleibe den ganzen Tag linksmainisch. Nach einigen Kilometern mit doch wieder ziemlich Gegenwind überholt mich eine 3-Mann-Gruppe ohne Motor. Ich kann mich gut in ihren Windschatten hängen und mithalten.Nach meiner Vorstellung kommen wir ins Gespräch. In Seligenstadt machen wir gemeinsam Pause in einem Cafe. Danach setzen sie ihre Fahrt aber gleich fort - sie wollen oder müssen heute noch nach Frankfurt zu ihrem Zuganschluss für die Heimfahrt. Ich gewinne erst einige Eindrücke von Seligenstadt.

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 8_1 Seeligstd Kirche.JPG Ansichten: 0 Größe: 138,4 KB ID: 3144466

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 8_2 Seeligstd Zone.JPG Ansichten: 0 Größe: 176,4 KB ID: 3144467

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 8_2a Seeligstd Faehre.JPG Ansichten: 0 Größe: 136,8 KB ID: 3144472

                    Nach meinem Stadtbummel setze auch ich meine Fahrt fort. Auffällig ist die Kirche im gegenüberliegenden Großkrotzenburg

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 8_3 Grosskrotz Kirche.JPG Ansichten: 0 Größe: 111,0 KB ID: 3144470

                    Auf der heutigen Etappe ist der Mainradweg an etlichen Stellen ohne Asphaltbelag.

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 8_4 Radweg.JPG Ansichten: 0 Größe: 223,5 KB ID: 3144468

                    Ein Pause lege ich gegenüber des Schlosses "Philippsruh" ein. Sofort bieten andere Radler an ein Foto zu machen.

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 8_5 Phillipsruh.jpg Ansichten: 0 Größe: 191,4 KB ID: 3144471

                    Am geplanten Stellplatz in Mühlheim treffe ich Barbara. Hier können wir aber nicht bleiben. Es ist ein normaler und ziemlich zugeparkter Platz am Rande einer Wohnsiedlung. Wir suchen eine Alternative, aber auch ein Stellplatz bei einem Wildpark ein paar Kilometer weiter erweist sich als wenig einladend. Wir landen letztendlich in Niederrodenbach auf einem Stellplatz, den Barbara schon mal angedacht hatte. Er war mir aber etwas zu weit vom Radweg entfernt. So habe ich nach der heutigen Etappe das eine von zwei Mal bei dieser Tour den Weg zum Stellplatz im Wohnmobil gemacht. Barbara wird mich zum Start der nächsten Etappe wieder nach Mühlheim fahren.

                    Ruhetag 2 in Niederrodenbach - 29.05.2022, Sonntag

                    Ein schöner Stellplatz bei einer größeren Sportanlage.
                    Den Tag nutze ich um mein Tagebuch nachzutragen. Ich hatte das jetzt 3 Tage vernachlässigt.

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 9_0 Tagebuch.jpg Ansichten: 0 Größe: 133,9 KB ID: 3144469

                    Sonst wird gechillt und der Sonntag genossen. Eine Runde mit den Hunden laufen wir durch das angrenzende Waldstück.

                    - Fortsetzung folgt -
                    Zuletzt geändert von Hebi19; 02.08.2022, 06:33.

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                    • Hebi19
                      Erfahren
                      • 29.08.2010
                      • 268

                      • Meine Reisen

                      #11
                      nach dem Ruhetage geht es ausgeruht auf die letzte Etappe des Main-Radwegs. Auf die Durchquerung von Frankfurt freue ich mich schon lange:

                      Etappe 9 - Muelheim am Main -> Gustavsburg, Mainspitze - 30.05.2022, Montag
                      59,5 km - 4:53 (incl Pausen 1:24 min) gesamt: 548,0 km

                      Der Tag beginnt ja auf dem Stellplatz etliche Kilometer abseits des Radwegs. Gemeinsam fahren wir mit dem Wohnmobil erstmal zum Tanken nach Hanau - Diesel zum fahren und auch LPG-Gas zum Kochen. Wir haben Im WoMo eine Gasttankflasche zum nachtanken.

                      Dann faährt mich Barbara nach Mühlheim. Am Ortseingang lade ich mein Rad ab und beginne meine heutige Etappe etwas überlappend mit der vom Samstag. OH, welche Wohltat. Heute kein Gegenwind. Es rollt super den Main entlang. Erstmal noch mit Wiesen- und Feldanteil.

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Name: 9_1 Mohn.JPG
Ansichten: 170
Größe: 164,2 KB
ID: 3144703

                      Ab Offenbach wird es mehr und mehr besiedelt und auch industriell. Ich fotografiere einen museal wirkenden Kohlekran vor einem Kraftwerk. Er ist aber noch voll aktiv und schaufelt Kohle.

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Name: 9_2 Kran.JPG
Ansichten: 169
Größe: 146,5 KB
ID: 3144701

                      Danach komme ich an einer Neubausiedlung am gegenüberliegenden Ufer vorbei.

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Name: 9_3 Siedlung.JPG
Ansichten: 167
Größe: 138,1 KB
ID: 3144700

                      Und dann habe ich freien Blick auf die Skyline der Stadt der Banker.

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Name: 9_4FfM Skyline.JPG
Ansichten: 167
Größe: 126,1 KB
ID: 3144702

                      In Frankfurt selber wechsle ich zur Ortsdurchfahrt auf die rechte Mainseite und rolle dort langsam durch Fußgängerzone und Altstadt. Dom, Stadtkirche, Hauptwache, Banken-Viertel und weiter Richtung Hauptbahnhof.

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 9_5 FfM Kirche.jpg
Ansichten: 171
Größe: 112,1 KB
ID: 3144698

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Name: 9_5 FfM Platz.JPG
Ansichten: 170
Größe: 153,3 KB
ID: 3144699

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Name: 9_7 FfM Markt.jpg
Ansichten: 169
Größe: 142,1 KB
ID: 3144704

                      Am Bahnhof biege ich wieder Richtung Main ab und überquere diesen auf eine kombinierten Fußgänger-Fahrrad-Brücke. Mein nächstes Ziel ist Kelsterbach. Dort habe ich mit meiner Liebsten zum Mittagessen verabredet. Ich kenne dort ein ausgezeichnetes türkisches Restaurant aus meinen geschäftlichen Außendienst-Touren. Dort treffen wir uns auf der Terasse und haben eine ausführliche, gemeinsame Mittagspause mit sehr gutem Essen.

                      Für die Weiterfahrt wähle ich die Südroute des Mainradwegs. ICh möchte auf jeden Fall über die Ölhafenbrücke fahren. Diese Fußgänger-und Radbrücke schützt Passanten bei eventuellen Unfällen im Zuliefer-Lager des Treibstoffs für den Flughafen Frankfurt. Früher musste der Ölhafen weiträumig umfahren werden. Direkt auf der Brücke mach zwei weitere Fernradler gerade Pause und wir wechseln ein paar Worte.

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 9_8 Oel Bruecke.JPG
Ansichten: 171
Größe: 148,2 KB
ID: 3144705

                      Bei Rüsselsheim geht die Bebauung bis an das Ufer. Der Radweg wird über einen Metallsteg geführt.

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Name: 9_8a Rad Steg.JPG
Ansichten: 166
Größe: 131,7 KB
ID: 3144706

                      Nur ungefähr einen Kilometer vor der Mainspitze in Gustavsburg treffe ich auf mein rollendes Hotel. Barbara hat wieder einen offiziellen Stellplatz gefunden. Der Tee ist noch nicht ganz fertig und so nutze ich die Wartezeit um noch zur Mainspitze vor zu fahren. Der Main mündet hier in den Rhein - im Hintergrund ist bereits der Rheingau zu erkennen.

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Name: 9_9 Seespitze.jpg
Ansichten: 168
Größe: 140,1 KB
ID: 3144707

                      Später laufen wir bei der obligatorischen Hunderunde nochmal gemeinsam vor zur Spitze und genießen den Ausblick auf das gegenüberliegende Mainz.

                      Ich bin inzwischen 3 Flüsse entlang gefahren. Der Weg bis zur Nordsee geht jetzt "nur noch" den Rhein entlang.....

                      - Fortsetzung folgt -

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                      • Hebi19
                        Erfahren
                        • 29.08.2010
                        • 268

                        • Meine Reisen

                        #12
                        Etappe 10 - Gustavsburg, Mainspitze -> Oberwesel, Campingplatz - 31.05.2022, Dienstag
                        62,1 km - 4:24 (incl Pausen 1:49 min) gesamt: 610,1 km

                        Ich bin als „genetisches Frühtier“ wieder zeitig wach. Die Hunderunde mit Mila und Joshi dehne ich auf die Mainbrücke aus und komme so schon das erste Mal an die Stadtgrenze von Wiesbaden.. Auf dem Rückweg kaufen wir noch frische Brötchen für das Frühstück. Mein heutiger Aufbruch ist dann kurz vor zehn.

                        Nach kurzer Strecke über die Mainbrücke stehe ich der Mainspitze gegenüber und wechsle damit endgültig auf den Rheinradweg.

                        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 010_0_Mainspitze gegenueber.jpg
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ID: 3145199

                        Ich fahre in Wiesbaden nicht auf die westliche Mainseite nach Mainz sondern bleibe vorerst rechtsrheinisch. Die Wahrzeichen von Mainz sind also am anderen Ufer.

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ID: 3145198

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ID: 3145200

                        Ich will schon ein Stück das Rheingau entlang fahren. Das Schloss Bieberich lädt zum Fotostopp.

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Name: 010_3 Wiesb Schloss.JPG
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ID: 3145201

                        In Eltville säumen Prachtvillen mit riesigen Anwesen die Straße. Inzwischen fahre ich die ersten Hügel und Hänge des Rheingau entlang. Hier liegen eine der bekanntesten Weinlagen der Welt. Aber auch die Städtchen sind nicht wenig fotogen.

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Name: 010_4 Villa.JPG
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ID: 3145202

                        In Winkel warte ich auf die Fähre, die mich später auf die linke, hier also südliche Rheinseite nach Ingelheim bringt. Von Ingelheim selber sehe ich allerdings nur das Strandbad. Dort führt der Radweg direkt vorbei. Rheingau ist jetzt gegenüber.

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ID: 3145203

                        In Bingen gönne ich mir ein Stück Käse-Mohn-Kuchen und komme mit einer älteren Dama am Nachbartisch ins Gespräch. Es zieht plötzlich ein kräftiger Regenschauer auf und wir ziehen uns an einen gemeinsamen Tisch im Cafe-Innenraum zurück und klönen weiter. Als ich wieder aufbreche ist schon wieder fast alles trocken. Vom gegenüberliegenden Ufer grüßt Rüdesheim.


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Name: 010_7 gegenueber.JPG
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ID: 3145206

                        Nach der Nahemündung muss ich erst etwas nach dem Radweg suchen. Dann erhasche auch einen Blick zum Mäuseturm. Aus meiner Perspektive erkennt man gar nicht, dass er auf einer Rheininsel liegt.

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Name: 010_7 Turm.JPG
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ID: 3145208

                        Ab hier beginnt das „mittlere Rheintal“ oder der „romantische Rhein“. Die Talhänge rücken wieder sehr eng an den Fluss heran. Es ist dieser Teil des Rheins mit jeweils einer Bahnlinie auf beiden Seiten – wie bei der Pegnitz eben auch. Die Bahnlinie im engen Tal hindert ein wenig beim Fotografieren der Burgen. Und es ist wirklich so – eine Burg folgt der nächsten – auf beiden Seiten des Tals. Die Städte sind nicht nur bekannt sondern machen wirklich auch einen romantischen Eindruck

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Name: 010_8 Burg 1.JPG
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ID: 3145211

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Name: 010_9 Burg 2.JPG
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ID: 3145207

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Name: 010_z10_Ort 2.JPG
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ID: 3145205

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ID: 3145204

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Name: 010_z12_Hotel.JPG
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ID: 3145210

                        Schließlich erreiche ich aber den vereinbarten Campingplatz in Oberwesel und unser Wohnmobil. Barbara hat einen sehr schönen Platz mit direkten Flussblick bekommen.

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Name: 010_z13_Stellplatz.jpg
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ID: 3145209

                        Der restliche Nachmittag ist gut gefüllt mit Duschen, Wein einkaufen fürs Abendessen und der obligatorischen Teepause. Zum Abendbrot gibt es Gnocchis mit Sauce vom Blauschimmelkäse. Und dazu Salat und einen hiesigen Riesling.

                        2 Ruhetage auf dem Campingplatz in Oberwesel - 01. & 02.06.2022, Mittwoch & Donnerstag

                        Einen Ruhetag hatten wir auf dem Campingplatz ohnehin geplant um die Infrastruktur für einen Waschtag zu nutzen. Weil wir doch ziemlich mit Wäsche, Hausordnung und Brot backen beschäftigt sind - und weil es auf diesem Campingplatz wirklich ausgesprochen schön ist und wiel das Wetter passt - schieben wir noch einen zweiten Ruhetag ein. "Eigentlich wollen wir den zweiten Tag nutzen um nach Oberwesel in die Altstadt zu laufen. Allerdings sind wir so sehr mit unserer Freizeit beschäftigt, dass wir gar nicht dazu kommen. ICh fahre lediglich ab und an zum Einkaufen zum Supermarkt in gut 200m Entfernung.

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                        • Hebi19
                          Erfahren
                          • 29.08.2010
                          • 268

                          • Meine Reisen

                          #13
                          Etappe 11 - Oberwesel -> Koblenz – 03.06.2022, Freitag
                          49,0 km - 3:14 (incl Pausen 31 min) gesamt: 659,1 km


                          Weil es nach wetteronline.de bald gewittern soll breche ich rechtzeitig auf. Mit leichtem Rückenwind geht es in Null-Komma-Nichts bis zum Wahrzeichen des romantischen Mittelrheins schlechthin, den Felsen mit Namen Loreley.

                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 011_1_Loreley.JPG Ansichten: 0 Größe: 158,8 KB ID: 3147189

                          Danach geht es noch eine Weile durch das recht enge Mittelrheintal. Wieder säumen Burgen den Weg.

                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 011_2_Burg.JPG Ansichten: 0 Größe: 150,1 KB ID: 3147192

                          Eine Radgruppe mit bestimmt 80 Mitgliedern kommt mir entgegen. Ich kann kein einziges Rad ohne Elektroantrieb erkennen – die Erfindung des e-bikes hat auf jeden Fall eine immense Gruppe an Menschen (wieder?) aufs Rad gebracht.

                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 011_3_Radgruppe.JPG Ansichten: 0 Größe: 177,1 KB ID: 3147191

                          Ab Spay und Brey weitet sich das Tal deutlich. Ich komme an schönen Villen und weiteren Burgen vorbei.

                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 011_4_Villa.JPG Ansichten: 0 Größe: 170,1 KB ID: 3147188

                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 011_5_Burg 2.JPG Ansichten: 0 Größe: 103,1 KB ID: 3147190

                          Ohne Probleme lande ich nach dieser eher kürzeren Etappe am deutschen Eck. Kaiser Wilhelm grüßt von seinem Podest.

                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 011_6 Kobl Kaiser.JPG Ansichten: 0 Größe: 131,3 KB ID: 3147193

                          Ein kleiner Schwenker die Mosel entlang zur Moselbrücke beschert mir vom gegenüberliegenden Ufer aus ein schönes Bild der Koblenzer Silhouette.

                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 011_7 Kobl City.JPG Ansichten: 0 Größe: 128,3 KB ID: 3147195

                          Ein kleines Stück weiter habe ich von der anderen Moselseite einen sehr schönen Blick auf das deutsche Eck.

                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 011_8 Kobl dt Eck.JPG Ansichten: 0 Größe: 114,5 KB ID: 3147194

                          Wenige hundert Meter weiter erreiche ich wieder meine rollende Komfort-Unterkunft. Als Abendessen gibt es heute eine ausgezeichnete Pfannenpizza. Unser Stellplatz befindet sich an einer ausgedehnten Parkanlage und wir können noch ausgiebig mit unseren beiden Vierbeinern durch die Gegend spazieren.

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