Meine Rucksackparade

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  • entropie
    Fuchs
    • 09.07.2010
    • 2364

    • Meine Reisen

    #21
    AW: Meine Rucksackparade

    Zitat von veloziped Beitrag anzeigen
    Auf meinem Blog (und natürlich anderswo) findest Du ja Anfängerprojekte
    OT: Die MYOG beiträge werde ich mir alle zu gemüte führen. Habe schon 2 überflogen und als sehr hilfreich bewertet. Danke.
    Whenever people agree with me, I always feel I must be wrong.
    -- Oscar Wilde

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    • Fabian485
      Fuchs
      • 12.06.2013
      • 1643

      • Meine Reisen

      #22
      AW: Meine Rucksackparade

      Danke

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      • fritz15
        Anfänger im Forum
        • 01.01.2013
        • 48

        • Meine Reisen

        #23
        AW: Meine Rucksackparade

        Danke für die tollen Berichte und guten Bilder!

        Zitat von Fabian485 Beitrag anzeigen
        Super! Wie lange braucht man um so nähen zu können?
        Meiner Erfahrung nach kann man am Anfang sehr viel durch Geduld und viel Zeit erreichen. Vielleicht dauert ein Projekt dann zwei oder dreimal so lange, wie wenn jemand der besser nähen das gemacht hätte, aber man erreicht doch ganz ordentliche Ergebnisse.

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        • veloziped
          Erfahren
          • 19.11.2012
          • 113

          • Meine Reisen

          #24
          AW: Meine Rucksackparade

          Erfahrungen beim Einsatz der Rucksäcke:

          EDC-Backpack:
          nach über einem Jahr Einsatz im Alltag und bei kleinen Wanderungen hat sich mittlerweile gezeigt, wo Material und Verarbeitung taugen und wo nicht.

          Den Schnürsaum der Deckelkonstruktion habe ich kurzerhand komplett erneuert, da hat es den Stopper mit Stoffbefestigung herausgerissen:



          Jetzt gibt es da Zeltbodenstoff aus der Restekiste und 5 mm Ösen:



          Diese ganz klassische Lösung ist super praktisch und blitzschnell zu öffnen oder schließen! Durch das gleichmäßige Falten des Materials sollte sich der Verschleiß durch Knicken auch in Grenzen halten.

          Das verwendete dünne, dunkelgrüne Material (Polyester silikonbeschichtet) hat sich auch als ungeeignet erwiesen, hier hätte ich die Auszeichnung als 2. Wahl etwas ernster nehmen sollen! Die Beschichtung reibt sich schnell & färbt sogar ab.
          Sprich, ich werde nach dem Schnürsaum wohl auch das tüchtig mitgenommene Innenfach mitsamt den aufgesetzten Fächern erneuern müssen

          Der Korpus aus 725den Cordura und das verwendete 6 mm Spacermesh zeigen sich allerdings den Alltagsbelastungen gewachsen.

          Bikepack #3: Der Rucksack hatte nun seinen ersten echten Einsatz bei einem Overnighter am Hohen Schneeberg und hat sich mehr als wacker geschlagen
          Was kann es besseres geben, wenn man im ruppigen Downhill fast vergisst, dass man einen Rucksack auf hat? Bergauf drückt natürlich das Gewicht, aber das war ja vorauszusehen und Designschwerpunkt lag eindeutig auf der Bergabeignung.

          Im Einsatz:






          Da habe ich nach den ersten Probetouren das Hüftband von 25 mm auf 40 mm gewechselt, damit es etwas besser sitzt. Ansonsten bin ich von dem 500den Cordura nach wie vor angetan: für die Stabilität gar nicht mal so doll schwer und gut zu verarbeiten (110er Jeansnadel mit 60er Amann Serafil Garn). Auch das dünne RS-Nylon mit der kupferfarbenen Beschichtung scheint den Job zu meistern, aber das behalte ich noch etwas im Blick

          Soviel mal als kurzes Update

          Ahoj sagt veloziped!
          Mein Blog über Bikepacking und MYOG

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          • veloziped
            Erfahren
            • 19.11.2012
            • 113

            • Meine Reisen

            #25
            AW: Meine Rucksackparade

            Bikepack #3 - weitere Evolutionsstufe

            Es gibt wieder Neuigkeiten von meinem Bikepack #3 („Goldpack“).

            Kraftpunkt verbessert

            Eine eher kleinere Änderung betraf die Verarbeitung am D-Ring, der Kraftpunkt wo alle Belastungen zusammenlaufen.
            Die Riemen mussten zur besseren Anpassung an die Wölbung des D-Ringes verschmälert werden. Sieht jetzt so aus:



            Der erste Versuch war eine angenähte Schlaufe aus 10 mm Band. Dann habe ich jedoch das vorhandene 20 mm Band so gefaltet, dass es auch nur 10 mm breit ist und mit reichlich Bartacks angenäht. Jetzt funktioniert der Kraftpunkt ohne Probleme.

            Neuer Frontlatz

            Aufwändiger gestaltete sich das Einnähen eines gänzlich neuen Frontlatzes. Die erste Konstruktion hatte sich mit der mittigen Kellerfalte nicht so dolle bewährt: Beim Hineintun von Dingen „ploppte“ gleich die ganze Falte heraus und beim Anlehnen des Rucksacks an Bäume oder Felsen war, wenig verwunderlich, das dünne RS-Nylon nicht abriebfest genug.

            Also wurde der alte Fronlatz herausgetrennt. Drei Nähte mussten da wieder durchtrennt werden (Hauptnaht, 3 mm daneben Backup-Naht und Einfaßband:



            Dann wurde nach alten Schnittmustervorlagen und einem Neuentwurf folgend die Schnitteile zusammengefügt:



            Im oberen Besatz sind die Riemen mitgefasst, auf Bartacks habe ich diesmal verzichtet. Zusätzlich bekommt der Latz auch einen guten Griff, und letztlich wird so eine sehr stabile Kantenversäuberung erreicht.

            Die Falten sind in der Gesamtlänge so lang wie das äußere Schnitteil breit ist, da sollte einiges Hineinpassen.

            Das finale Zusammensteppen des neuen Latzes mit dem Korpus ging eigentlich recht gut und klappte auf Anhieb ohne Falten.

            So sah es frisch genäht dann aus:



            Einige kleine Schlaufen sind auch dazugekommen. Eigentlich sind das Schnürsenkel mit reflektierendem Aufdruck aus dem Fahrradladen. Aber das geübte Maker-Auge erkannte sofort den eigentlichen Einsatzbereich

            Beim Übergang zum Rollverschluß kame auch zwei Schlaufen hin und die Naht wurde nochmal als einfache Kappnahe abgesteppt. Eigentlich kein Ding, aber es gibt das so gelegentliche kleine Unterbrechungen der Nähroutine



            Da wollte das Maschinchen ein paar Streicheleinheiten, frisches Öl und eine neue Nadel haben!

            Der erste Einsatz erfolgte dann bei einer Wochenendtour im Böhmischen:



            Solche Sachen sind immer dann gelungen, wenn sie nicht auffallen. So war es auch - es fühlte sich an, als sei es immer schon so gewesen. Grundsätzlich bin ich ja ein Verfechter der Maxime, das alles in den Rucksack soll. Ausnahme bildet hier die Bodenplane, die immer in das Latzfach kommt. Dazu kommt dann mein Müll, die Windjacke usw.

            Ausblick

            Es werden sich noch evolutionär kleinere Änderungen ergeben. Das resultiert daraus, das mangels MTB die Hauptnutzung des Goldpacks derzeit zu Fuß erfolgt. So will ich den oberen Brustgurt dauerhafter und eine Schlaufe an den Schulterträger für eine Handytasche neu anbringen.
            Verbessern will ich auch noch die Befestigung des Regenschirmes, damit der körpernäher sitzt und im Unterholz nicht ständig an Ästen hängenbleibt.

            Fazit bis jetzt

            Insgesamt hat sich der Rucksack auch bei Wanderungen äußerst bewährt. Er ist bequem und der Sitz am Körper ist exzellent. Die Belüftung am Rücken ist dank des Noppenschaumstoffes spürbar besser als bei meinen vorherigen Modellen.
            Vor allem die seitlichen Taschen möchte ich nicht mehr missen, so kann ich die Hüfttasche weglassen.

            Die Wasserfestigkeit der Gesamtkonstruktion hat längerem Regen auch nur ungenügend standgehalten. Hier werden ich wohl doch einen Müllsack-Inliner benutzen müssen, da ich keine Lust auf Nähte abdichten oder eine Regenhülle habe.

            Die Trinkschlauch-Durchführung könnte etwas größer sein, das ist immer fummelig. Das lässt sich nun aber im Nachhinein nicht mehr ändern.

            Ahoj sagt veloziped!
            Mein Blog über Bikepacking und MYOG

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            • Trischter
              Erfahren
              • 17.05.2018
              • 125

              • Meine Reisen

              #26
              AW: Meine Rucksackparade

              Astrein!
              Ich flick ja schon so dilletantisch an rechteckigen Vorhängen fürs Auto, dass ich alle zweimal machen muss, daher bewunder ichs umso mehr, wenn jemand so komplexe Dinge wie Rucksäcke selbernähen kann.
              Bei MTB-news.de im Forum spukt einer rum, der sich sogar die Radklamotten selber näht;- unvorstellbar.
              Gut, ok, ich kann dafür andere Dinge, aber wie du schreibst: 2-3Jahre mit noch nem normalen Leben nebenher;- da fang ich gar nicht erst an, über Dinge wie Rucksackschneidern nachzudenken...
              Irgendwann und irgendwo begegnest eh dem Sensenmann. Und in dem Moment denkst gewiss nedd "Schitt, ich hätt viel öfter ins Büro g'sollt!"

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              • veloziped
                Erfahren
                • 19.11.2012
                • 113

                • Meine Reisen

                #27
                AW: Meine Rucksackparade

                Zitat von Trischter Beitrag anzeigen
                Astrein!
                Bei MTB-news.de im Forum spukt einer rum, der sich sogar die Radklamotten selber näht;- unvorstellbar.
                Hab mal nem Kumpel echtes 500den Cordura in den Arsch genäht, da der seine 100+ € Radhosen in einem halben Jahr durchhatte. Ergebnis: das Leder am teuren Sattel war merklich abgerieben

                Wie ist der Nick von dem Selbernäher bei MTB-News?

                Ansonsten: es gibt eine Million Dinge, die ich gar nicht kann. Oder mega schlecht.
                Also mach doch, was Dir locker von der Hand geht und wo es läuft!! Lass Dir von so Nerds wie mir nicht den Schneid abkaufen!
                Auch wenn die Bewunderung ohne Zweifel meinem Ego schmeichelt ... (Hab mal das Beleidigt Smiley als Hochnäsig zweckentfremdet)

                Ahoj sagt veloziped
                Mein Blog über Bikepacking und MYOG

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                • Trischter
                  Erfahren
                  • 17.05.2018
                  • 125

                  • Meine Reisen

                  #28
                  AW: Meine Rucksackparade

                  Zitat von veloziped Beitrag anzeigen
                  Wie ist der Nick von dem Selbernäher bei MTB-News?
                  Weiss ich ehrlich gesagt gar nicht. Kenne ihn nur von den Selberbruzzlern bei nyx.at. Dort schreibt er als David0815, er hat mtb-news.de nur mal in irgendnem Zusammenhang erwähnt und seine Bilder liegen dort.
                  Irgendwann und irgendwo begegnest eh dem Sensenmann. Und in dem Moment denkst gewiss nedd "Schitt, ich hätt viel öfter ins Büro g'sollt!"

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                  • windriver
                    Moderator
                    Fuchs
                    • 25.11.2014
                    • 1505

                    • Meine Reisen

                    #29
                    AW: Meine Rucksackparade

                    Zitat von Trischter Beitrag anzeigen
                    Dort schreibt er als David0815,
                    Er schreibt hier unter dem selben Namen und hat sogar einen eigenen Klamottenfaden in der MYOG-Abteilung .

                    MfG,windriver

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                    • Trischter
                      Erfahren
                      • 17.05.2018
                      • 125

                      • Meine Reisen

                      #30
                      AW: Meine Rucksackparade

                      Danke, nach dem Hinweis grad gefunden...
                      Irgendwann und irgendwo begegnest eh dem Sensenmann. Und in dem Moment denkst gewiss nedd "Schitt, ich hätt viel öfter ins Büro g'sollt!"

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                      • veloziped
                        Erfahren
                        • 19.11.2012
                        • 113

                        • Meine Reisen

                        #31
                        AW: Meine Rucksackparade

                        Zitat von windriver Beitrag anzeigen
                        Er schreibt hier unter dem selben Namen und hat sogar einen eigenen Klamottenfaden in der MYOG-Abteilung .

                        MfG,windriver
                        Ah ja, alles klar.
                        Bin da auch schon ein wenig zu Hause

                        Aber was David da abliefert, ist schon heftig. Da liegt die Meßlatte schon ganz schön weit oben

                        Danke bis dahin für Eure Beiträge! Wenn es wieder was Neues gibt, gehts dann hier weiter.

                        Ahoj sagt veloziped
                        Mein Blog über Bikepacking und MYOG

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                        • veloziped
                          Erfahren
                          • 19.11.2012
                          • 113

                          • Meine Reisen

                          #32
                          AW: Meine Rucksackparade

                          Neuigkeiten!!

                          Alltagsrucksack - EDC-Backpack

                          Der Rucksack ist für den täglichen Einsatz im urbanen Umfeld und kleine Wanderugen gedacht. Auf der Featureliste hatte ich vermerkt:
                          • robustes Material für den Korpus
                          • Seitentaschen
                          • großzüger Latz mit Steckschließen
                          • schnell zu bedienende Deckelkonstruktion
                          • Fach für Isomatte
                          • Rücken mit offenporigem Schaumstoff abgepolstert
                          • RV-Tasche innen für den ganzen Krimskrams
                          • Möglichkeit an den Schultergurten Täschchen zu befestigen
                          • Boden und Deckel gedoppelt für besseren Nässeschutz
                          • abnehmbares 25mm breites Hüftband (bislang ungenutzt)
                          • reflektierende Elemente

                          Der Korpus besteht aus 500er Cordura, Seitentaschen und Rücken aus elastischem Hosenstoff, Doppelungen sowie die Falten am Latz sind aus RS-Nylon (ca. 70 g/m²) gearbeitet.

                          Das Design und die robuste Ausführung haben sich seit einem knappen Jahr absolut bewährt. Der Rucksack lässt sich schnell öffenen und schließen, der Latz außen nimmt mal schnell die Fahrradhandschuhe und Stecklichter auf und die RV-Tasche bändigt die ganzen kleinen Dinge.

                          In den Seitentaschen steckt immer mein 1.-Hilfe-Pack, Taschentücher und die Lesebrille. Zum Eislaufen schnalle ich die Schlittschuhe mittels der Steckschließen am Latz fest und die Deckelkonstruktion erlaubt eine gewisse Varianz in der Packhöhe.

                          Die Polsterung ist mit Isomatte im Innenfach und dem 2cm dicken offenporigem Schaumstoff, zusätzlich durch ein Kunststoff-Platzdeckchen versteift, unglaublich komfortabel. Auf der Isomatte kann man dann am Elbufer gemütlich sitzen, die ist leicht entnehmbar.

                          Den Winkel der Schulterträger musste ich ändern und dazu insgesamt 4 solide Nähte aus 60er Serafil von Amann wieder auftrennen ...
                          Untergeordente Nähte wurden mit normalem „Allesnäher“ genäht. Es wurden zwei ältere Vertias Maschinen benutzt: für die stabilen Schließnähte eine 8014/2 aus den 50ern, und die dünneren Sachen kamen unter den Nähfuß einer 8014/40 aus den 80ern.

                          Nähtechnisch war die Ecke, wo die Seitenteile, das Rückenteil und der Boden zusammentreffen, am schwersten zu nähen. Viele Lagen Stoff und dann geht es auch noch um die Ecke!

                          Was würde ich im nachhinein anders machen? Die Seitentaschen einige Zentimeter höher gestalten und die Schulterträger eventuell mit etwas stabilerem Schaumstoff versehen.

                          Kürzlich habe ich die Hakenschnalle aus Alu (trotz des unübertroffenen Bling-Faktors) gegen ein Pendant aus schnödem Kunststoff ausgetauscht, da die Aluvariante das Band anfing aufzudröseln
                          Außerdem "hakt" der Kunststoffhaken zuverlässiger in der Schlaufe ein.

                          Fotos:


















                          Sieht schick aus, führte aber dazu:





                          ... und wurde durch den Plastebruder ersetzt






                          Isomatte im Rückenfach. Der Deckel mit dem Klettverschluß ist gleichzeitig als RV-Tasche gearbeitet.




                          Weltneuheit!
                          MOTASY+ - Modulares TaschenSystem. Grundvariante war ein 40 mm Band. Hier die Plusvariante mit flexibler Anbringung. Jaaaa, hab' mich natürlich heftig vom MOLLE System inspirieren lassen. So einen Standard - und sei es nur für sich - zu definieren, sieht jedoch deutliche einfacher aus als es ist

                          Bislang einzige MOTASY zertifizierte Tasche (hier fürs Smartphone):


                          Der Klettverschluß ist zu lang! Hätte das vor dem zweiten Bier nähen sollen


                          Abnehmbares Hüftband (hier die fertige Hälfte )




                          An den Latzstrapsen lassen sich die Schlittschuhe problemlos befestigen. Die zarten 15 mm Bändchen und die passende Schnalle halten eine ganze Menge ab




                          So ein Extravolumen ist doch extrem nützlich und erleichtert erheblich die Strukturierung des Feierabends



                          Immer wieder faszinierend, wie aus flachen Stoffstücken, ein paar Bändern und Schnallen ein komplexes, funktionales 3-D-Gebilde entsteht! Nur weil man es vorher im Kopf hatte!! Irgendwie krass


                          So, nun her mit Detailfragen

                          Ahoij sagt veloziped

                          Edith sagt: Foto eingefügt (Hüftband).
                          Zuletzt geändert von veloziped; 06.02.2020, 21:18.
                          Mein Blog über Bikepacking und MYOG

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                          • Kris
                            Alter Hase
                            • 07.02.2007
                            • 2675

                            • Meine Reisen

                            #33
                            AW: Meine Rucksackparade

                            Zitat von veloziped Beitrag anzeigen
                            So, nun her mit Detailfragen
                            Was mich interessieren würde: Welche Schuhgröße haben die Schlittschuhe?

                            Spaß beiseite: Hut ab, sehr schick!
                            „Barfuß am Leben ist auch was wert.“ - Kasperl

                            Kommentar


                            • carolinenord
                              Anfänger im Forum
                              • 21.11.2009
                              • 30

                              • Meine Reisen

                              #34
                              AW: Meine Rucksackparade

                              Tolle Ergebnisse! Hut ab!

                              Ich habe mich vor ein paar Jahren auch mal an ein größeres Rucksackprojekt getraut. Leider ist das Ergebnis eher als missglückt zu bezeichnen.

                              Kommentar


                              • veloziped
                                Erfahren
                                • 19.11.2012
                                • 113

                                • Meine Reisen

                                #35
                                AW: Meine Rucksackparade

                                Zitat von carolinenord Beitrag anzeigen
                                Tolle Ergebnisse! Hut ab!

                                Ich habe mich vor ein paar Jahren auch mal an ein größeres Rucksackprojekt getraut. Leider ist das Ergebnis eher als missglückt zu bezeichnen.
                                Danke für die Blumen

                                Nur fürs Protokoll: meine ersten 3 genähten Rucksäcke sind nach dem Ausschlachten schon längst in der Tonne gelandet

                                ... von den Wegwerf-Prototypen ganz zu schweigen ...

                                Ahoij sagt veloziped
                                Mein Blog über Bikepacking und MYOG

                                Kommentar


                                • chbest
                                  Gerne im Forum
                                  • 23.05.2018
                                  • 50

                                  • Meine Reisen

                                  #36
                                  AW: Meine Rucksackparade

                                  Moin veloziped,

                                  eine ziemlich coole Parade. Die Rucksäcke sehen allesamt sehr gut und schön verarbeitet aus. Die Nähte sehr sauber ausgeführt. Sehr gute Arbeit.
                                  Habe da ein paar Detailfragen:

                                  Zitat von veloziped Beitrag anzeigen
                                  Dreh- und Angelpunkt im Sinne des Wortes ist die D-Schnalle am Ende der Schulterträger, wo sich Schulterriemen und Brustgurt treffen. Ein richtiger „Kraftpunkt” also:
                                  Wie zufrieden bist du mit deinem Schultergut und der D-Schnalle? Hat sich das Konzept bewährt? Hast du es auch noch bei anderen Projekten eingesetzt? Hast du vielleicht noch etwas verbessert? Hast du vielleicht ein Foto, wie der Gurt beim Tragen sich formt? Und falls du zufrieden damit bist, würde ich mich über genauere Maße freuen. Am coolsten wäre eine Schablone.

                                  Und ein weiteres Detail, dass mich bei meinem Projekt gerade beschäftigt, ist die Naht. Welche Naht hast du ausgeführt? Vermutlich eine Form der Kappnaht? Die französische Naht wäre sicherlich schicker anzusehen und leichter zu nähen. Allerdings auch nicht so haltbar. Da du deine Rucksäcke bereits einige Jahre im Einsatz hast: Wie haltbar sind deine Nähte? Musstest du da schon mal nachnähen? Und wenn ja, wo sind besonders Schwachstellen, auf die man achten sollte?

                                  Besten Dank im Voraus
                                  chbest

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                                  • veloziped
                                    Erfahren
                                    • 19.11.2012
                                    • 113

                                    • Meine Reisen

                                    #37
                                    AW: Meine Rucksackparade

                                    Zitat von chbest Beitrag anzeigen
                                    Moin veloziped,

                                    eine ziemlich coole Parade. Die Rucksäcke sehen allesamt sehr gut und schön verarbeitet aus. Die Nähte sehr sauber ausgeführt. Sehr gute Arbeit.
                                    Danke für die Blumen

                                    Zitat von chbest Beitrag anzeigen
                                    Habe da ein paar Detailfragen:


                                    Wie zufrieden bist du mit deinem Schultergut und der D-Schnalle? Hat sich das Konzept bewährt? Hast du es auch noch bei anderen Projekten eingesetzt? Hast du vielleicht noch etwas verbessert? Hast du vielleicht ein Foto, wie der Gurt beim Tragen sich formt? Und falls du zufrieden damit bist, würde ich mich über genauere Maße freuen. Am coolsten wäre eine Schablone.
                                    Das ist ein spezieller Bikepackingrucksack, deshalb habe ich das Konzept nur dort eingesetzt. Die Schulterträger sind gerade genschnitten, also quasie rechteckig geometrisch betrachtet. KEINE S-Form oder so, mach da keinen Sinn. Länge ca. 45cm (mittig gemessen).
                                    Nochmal: ich benutze den Rucksack scherpunktmäßig für MTB-Touren auf teils heftigen Trails, dafür ist er optimiert! Wandern geht auch, habe deshalb den zweiten Brustgurt OBERHALB des Brustmuskels eingeschlauft. Aber zwischenzeitlich habe ich mit einen eigenen Trekkingrucksack genäht, werden demnächst hier auch darüber berichten.

                                    Besseres Foto gibts nicht:



                                    ... hier nochmal genau anschauen, sieht man ganz gut

                                    Zitat von chbest Beitrag anzeigen
                                    Und ein weiteres Detail, dass mich bei meinem Projekt gerade beschäftigt, ist die Naht. Welche Naht hast du ausgeführt? Vermutlich eine Form der Kappnaht? Die französische Naht wäre sicherlich schicker anzusehen und leichter zu nähen.
                                    Allerdings auch nicht so haltbar.
                                    Also mal von vorne. Die franz. Naht ist erstmal belastungstechnisch gesehen eine normale einfache Schließnaht, Punkt! Das "französisch" ist ja nur die Art der Kantenversäuberung, mehr isses ja nicht.
                                    Die franz. Naht wird für gewöhnlich bei feinen Stoffen eingesetzt. Würde ich jetzt nicht bei 1000er Cordura nehmen

                                    Ich habe größtenteils einfache Schließnähte angewendet und innen mit Ripsband versäubert. Den Rollverschluß habe ich in sich als Ring mit einer Doppelkappnaht gearbeitet und am Korpus dann mit einer einfachen Kappnaht gefertigt. Also einfache Schließnaht und dann Nahtzugabe umgeklappt und top stitch / abgesteppt. Das Stoffteil unter dem Latz aus dem dünnen RS Nylon habe ich auch mit einfacher Kappnaht am festen 500er Cordura gearbeitet.

                                    Insofern ist äußerlich wurst, ob Du einfach absteppst rechts auf rechts, franz. Naht machst oder mit Einfaßband arbeitest. Die Kräfte werden auf eine einfache Steppnaht übertragen!
                                    Mittlerweile bin ich dabei, bei neueren Projekten die dünneren Stoffe franz. zu nähen, da ich keinen passenden Bandnähfuß habe und so die Kante versäubert ist.

                                    Du kannst auch franz. Naht fertigen und dann nochmal einfach kappen, nennt einer aus Amiland "hybrid seam".


                                    Zitat von chbest Beitrag anzeigen
                                    Da du deine Rucksäcke bereits einige Jahre im Einsatz hast: Wie haltbar sind deine Nähte? Musstest du da schon mal nachnähen? Und wenn ja, wo sind besonders Schwachstellen, auf die man achten sollte?

                                    Besten Dank im Voraus
                                    chbest
                                    Bisherige Schwachpunkte:

                                    ein Fall Verbindung Schultergurte - Rucksackkorpus,

                                    einmal Nahtzugabe an der Ecke wo drei Stoffteile zusammenkommen (Rückenteil / Boden/ Seitenteil, s. vorige Beiträge) zu sehr weggeschnitten musste da kräftig mit Bartacks nachbessern

                                    Beim Bikepackingrucksack den Rolltopverschluß (also das schlauchförmige Teil oberhalb des eigentlichen Korpus aus 68g/qm) im Nachgang nochmal als einfache Kappnaht ausgeführt, da man doch mal den Rucksack beim Packen und hantieren am obersten Rand anpackt und umwuchtet, da hängen dann zB 9 kg an einer einfachen Naht aus dünnem Nähgarn ("Allesnäher")

                                    WICHTIG!
                                    An Hauptnähten benutze ich teures Garn, derzeit 60er Serafil von Aman. Kostet! Aber hält!

                                    Ansonsten: Probieren, Erfahrungen machen, auch mal was für die Tonne nähen. Kann man alles nicht so trocken und abstrakt erklären. Was nähst Du? Welche Maschine? Einsatzzweck? Beladung? Welcher Stoff? Läufst Du bedächtig Forstwege oder "joggst" Du auf heftigen Trails???

                                    Ahoj sagt veloziped
                                    Zuletzt geändert von veloziped; 25.10.2020, 23:28.
                                    Mein Blog über Bikepacking und MYOG

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                                    • veloziped
                                      Erfahren
                                      • 19.11.2012
                                      • 113

                                      • Meine Reisen

                                      #38
                                      Noch'n Rucksack😁
                                      Nach dem speziellen Bikepacking Backpack reifte der Wunsch nach einem speziellen Wanderrucksack mit all' den Designmerkmalen, die ich beim vorigen Rucksack ausprobiert und teilweise weitergedacht hatte.
                                      Anforderungen waren:
                                      • ganz oldschool Burito-tauglich (eingerollte Isomatte)
                                      • große stabile Seitentaschen für 0,5l Wasserflaschen (Referenzinhalt)
                                      • Frontlatz mit Seitenfalten und Kompressionsriemen
                                      • Rollverschluß
                                      • Trinkblasentauglich, Trinkschlauchführung beidseitig
                                      • mein spezielles Befestigungssystem gemäß Hausstandard für Täschchen usw. (MOTASY - Modulares Taschensystem)
                                      • Rückenfach, um eine passend gefaltete Luftmatratze einlegen zu können
                                      • Schirmhalterung
                                      • abnehmbarer Brustgurt
                                      • vorbereitet für Hüftband
                                      • Halterung für entnehmbares Rückenschaumpolster
                                      • preiswerte Materialien
                                      ... und da ist er, in seinem natürlichem Habitiat:
                                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_20200912_112920119_HDR.jpg Ansichten: 0 Größe: 3,06 MB ID: 3022284


                                      Die verwendeten Materialien:
                                      • Korpus aus Nylon, silikonbeschichtet, 90 g/m², 2. Wahl (Ballonstoff; 4,90 lfd. m)
                                      • Frontlatz und Schulterträger oben: Nylon, 420den, PU-beschichtet, 200 g/m² (13,90 lfd. m)
                                      • Boden: Reststück 725 den Cordura
                                      • Seitentasche, Schulterträger innen Stretchpoly Hosenstoff, Rest aus vorigen Projekten
                                      • Rückenschaum: Verpackungsmaterial aus der Industrie (Noppenschaumstoff)
                                      Erfahrungen:
                                      Nachdem ich den Rucksack im Sommer in ein paar Tagen genäht hatte, ging es gleich auf eine Zweitagestour in die Oberlausitz bzw. Lužické hory.
                                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: _DSC1783.jpg Ansichten: 0 Größe: 3,43 MB ID: 3022285

                                      Das Konzept hat von Anfang an funktioniert, auch meine neue Geometrie an den Schulterträgern (Abstand / Winkel) bewährte sich.
                                      Alles fand griffbereit aussen seinen Platz: Handy, Cam, Schirm, Erste-Hilfe-Pack, Riegel, Stirnlampe, ...
                                      An sich bin ich ja der Meinung, das die Ausrüstung IN den Rucksack gehört (Schutz vor Nässe, Verlust, ...) , aber der schnelle Zugriff auf diverse Dinge ist doch ganz praktisch.

                                      Die Etappe zog sich dann über reichlich 40 km hin, das Limit auf der Tour waren dann die Füße und nicht meine Transporttechnologie.

                                      Weitere Einsätze erfolgten auf dem Forststeig und - mit Inline-Skates - auf einem Wochenendtrip in die Lausitzer Seenlandschaft (geflutete Tagebaue).

                                      Nachbesserungen

                                      Die MOTASY-Bänder waren diesmal aus Polyester, aufgrund der höheren Dicke. Das werde ich nicht mehr benutzen, da es bei knappen Nachtzugaben das Band zu leicht aus der Naht herauszieht:

                                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_20200807_214829334.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,94 MB ID: 3022286

                                      Die Befestigung des Rollverschlussbandes war unglücklich gewählt und wurde durch einen "Winkel" ersetzt:

                                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_20201012_224706943.jpg Ansichten: 0 Größe: 4,83 MB ID: 3022288

                                      Ursprünglich war das Band im Übergang Nylonstoff (grün) - Silnylon (bronze) mitgefasst, vertrug sich aber mit der Schlauchdurchführung nicht so recht.

                                      Apropos Schlauchdurchführung: da hätte ich den inneren Schlitz enger fassen sollen, damit der Nässeschutz besser ist. Funktioniert aber erstmal so wie es ist.

                                      Was sehr gut funktionierte:
                                      Auf meine Lösung zur abnehmbaren Befestigung des Brustgurtes ungeachtet befestigter Taschen bin ich schon ein wenig stolz:


                                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_20200726_071411922.jpg Ansichten: 0 Größe: 2,58 MB ID: 3022287

                                      Ja, wenn man mal ausdauernd bei extex herumstöbert, kommen einem zuweilen gute Ideen 🤯

                                      Dauerhaftigkeit:
                                      Das Kapitel wird ja oft ausgeblendet. Neu glänzt alles, aber wie sieht es nach ein paar Tagen im Dreck aus?

                                      Das grüne Nylon hat am Latz eine (oberflächliche) Schramme abbekommen, beim Kriechen durch die Felsen des Elbsandsteingebirges.

                                      Als Füllung der Schulterträger habe ich recht preiswertes Isomattenmaterial verwendet (grauer Schaum mit einseitiger Folienlaminierung). Lies sich gut vernähen und bietet guten Komfort - jedoch irritiert mich das Auftauchen gewisser "Knickfalten", die das Vertrauen nicht gerade gefestigt haben. Wird beobachtet.

                                      Das bronze (außen) bzw. braune (innen) Silnylon war die Überraschung schlechthin und erweist sich als sehr belastbar und wasserfest. Aber es ist definitiv nicht schmutzabweisend! So hat sich sehr rasch eine "Patina" gebildet, die, sagen wir mal, dem Rucksack einen gewissen weitgereisten Touch verleiht 😜

                                      Ausblick:
                                      Das Grundkonzept steht, und auch der nächste Rucksack (Ja! Entsteht gerade) wird wieder das gleiche Schnittteil als Boden haben, die Form der Schulterträger, Innenfach, eingehängtes Trinkblasenfach (hängt bei der Buritomethode über der Isomatte nach innen), MOTASY und Trinkschlauchbefestigung werden ebenso übernommen.

                                      Verzichten werden ich auf eine Volumenvergößerung durch einen 3-D-Schnitt, das ist erstens sehr aufwändig und zweitens soll der nächste Rucksack etwas konsequenter "UL" sein. Aussentaschen sollen diesmal aus stabilem Netzstoff ("Eyelet") bestehen, auf aufwändige Kellerfalten usw. verzichte ich diesmal.
                                      Also im Grunde wird der Nachfolger leicht vereinfacht sein, aber prinzipiell aus der selben "Familie" stammen, die mit dem weiter vorne beschriebenen Prorotypen ihren Anfang nahm.

                                      Übrigens, den Prototypen gibt es immer noch: den habe ich nochmal an den verschliessenen Stellen mit billigstem Material und Restern aufgebaut und an eine begeisterten UL-Wanderfreundin verschenkt:

                                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_20200822_110905537.jpg Ansichten: 0 Größe: 3,71 MB ID: 3022289

                                      ... alles verwurstet: diese festen Einkaufsbeutel, Windjacken-Innenfutter, Stoff von alten Regenjacken, ...

                                      Für alle, die es bis hierher geschafft haben, gibt es noch einige Bilder. Bitte auf der neuen Seite auf das oberste/erste Bild klicken!
                                      Bilder einfügen ist hier echt sportlich 🙄😉

                                      Ahoj sagt veloziped!
                                      Zuletzt geändert von veloziped; 18.02.2021, 13:06.
                                      Mein Blog über Bikepacking und MYOG

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                                      • lina
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                                        Vorstand
                                        Liebt das Forum
                                        • 12.07.2008
                                        • 36697

                                        • Meine Reisen

                                        #39

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                                        • chbest
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                                          • 23.05.2018
                                          • 50

                                          • Meine Reisen

                                          #40
                                          Zitat von veloziped Beitrag anzeigen
                                          Die Innentasche für die Z-Rest-Segmente ist mittels französischer Naht an den entsprechend großzügig bemessenen Nahtzugaben des Korpus angesteppt - das ist schon irgendwie Rolle rückwärts ... würde ich so nicht mehr machen und einfach mit Einfaßband versäubern. Da hatte ich irgendwie Gehirnfasching

                                          Den hatte ich auch beim Bemühen, den Boden am Rücken durchgehend ohne Naht bis zum Mesh etwas hochzuziehen: da hängt dann die Innentasche quasi frei innen und an Ende habe ich mit Nahtdichter eine Nahtzugabe innen angeklebt. Fragt mich jetzt nicht, wie ich das genäht habe ... schon erfolgreich verdrängt

                                          Der Zeitbedarf war auch riesig ... mein Sturheitsvorrat war mit dem Finish aufgebraucht.
                                          Das Gefühl kenne ich nur zu gut. Wobei ich die französische Kappnaht noch ok finde. Die echte Kappnaht werde ich aber vermutlich nicht noch einmal verwenden. Dort habe ich pro Zentimeter gute fünf Minuten gebraucht. Total bekloppt. Zwischendurch hatte ich den Rucksack im wahrsten Sinne des Wortes in die Ecke geworfen. 😁
                                          Welche Erfahrungen hast du bei deinen weiteren Rucksäcken gemacht? Hält das Einfaßband ähnlich gut wie die französische Naht? Und ist es tatsächlich schneller das Einfaßband dran zu nähen? Es sind ja auch ebenfalls zwei Nähte, die du machen musstest, oder? Und vermutlich ist es, wie du mir oben schon geschrieben hast, die Last kommt so oder so auf eine Naht, also ist es wurscht. Von innen hattest du vermutlich noch keine Probleme gehabt?

                                          Zitat von veloziped Beitrag anzeigen

                                          Die Deckelkonstruktion im Detail:


                                          Hast du für die Deckelkonstruktion eine Anleitung?

                                          Zitat von veloziped Beitrag anzeigen
                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht Name: IMG_20200912_112920119_HDR.jpg Ansichten: 0 Größe: 3,06 MB ID: 3022284
                                          👍 Auch der Rucksack sieht wieder sehr gelungen und sauber verarbeitet aus.

                                          Vielen Dank für das ausführliche Feedback auf meine Fragen. 😊

                                          Zitat von veloziped Beitrag anzeigen
                                          Ansonsten: Probieren, Erfahrungen machen, auch mal was für die Tonne nähen. Kann man alles nicht so trocken und abstrakt erklären. Was nähst Du? Welche Maschine? Einsatzzweck? Beladung? Welcher Stoff? Läufst Du bedächtig Forstwege oder "joggst" Du auf heftigen Trails???
                                          Nähe Rucksäcke: https://www.outdoorseiten.net/vb5/fo...wanderrucksack Wobei dieses Jahr passender Weise wohl eher eine Jogginghose dazu kommt. 😁
                                          Packe zwischen 5 kg (https://lighterpack.com/r/2anoea) und 7 kg (https://lighterpack.com/r/442bmm) in den Rucksack. Deshalb habe ich mich bei dem Boden auch für eine einfache Kappnaht entschieden. Aber wie oben gesagt, bei der Ausführung bin ich fast bekloppt geworden. Vor allem war ja alles Klimbim schon am Rucksack fest, was es noch viel schwieriger gemacht hat. Eine doppelte Kappnaht traue ich mir eher nicht mehr zu. Außer ich habe eine eher einfache Ausführung ohne Seiten und Frontfächer. Aber das würde ich nur bei Tagespacks machen und da dann nicht so viel Gewicht drauf kommt, ist es auch egal.
                                          Verwende die Nähmaschine meiner Freundin, eine ganz einfach Haushaltsmaschine, würde ich behaupten. Leider kam sie manchmal an ihre Grenzen, wenn zu viele Lagen Stoff vorhanden waren.
                                          Stoff war dieses Mal VX07. Fühlte sich bei der Bearbeitung sehr gut an und war recht einfach zu verarbeiten. Problematisch wurde es an den Stellen, an denen der Stoff mit Gurtbänder zusammenkam.
                                          Bin gemütlich unterwegs in den Bergen, also mit eher weniger als mehr als 6 Stundenkilometern. Gerne auch alpin.
                                          Zuletzt geändert von chbest; 11.04.2021, 11:37.

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