Haltbarkeit und Verschleiß von Bergschuhen

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  • Abt
    Lebt im Forum
    • 26.04.2010
    • 5726

    • Meine Reisen

    Haltbarkeit und Verschleiß von Bergschuhen

    Hallo liebe Trekkingfreunde,
    gibt es eigentlich eine Mindesthaltbarkeit von Bergschuhen.
    Ich meine nicht die 2-Jahres Garantie. Wieviele Monate müssten die bei ständiger Inanspruchnahme denn so halten?
    (allein vom in der Schrankwand stehen verschleißen sie ja nicht wirklich)
    Zuletzt geändert von Abt; 14.10.2011, 10:08.

  • ThomasA

    Dauerbesucher
    • 07.03.2010
    • 993

    • Meine Reisen

    #2
    AW: Haltbarkeit und Verschleiß von Bergschuhen

    Wieviele Monate müssten die bei ständiger Inanspruchnahme denn so halten?
    Monate? Was machst du beruflich?
    Eigtl. kann doch nur ein Bergführer oder Hüttenwirt ständig in den Bergen rumkraxln. Dann würde ich sagen, die Sohle hält ca. 0-2 Jahre, je nach Laufstil und Bodenbeschaffenheit. Der Schuh selbst sollte sich 3-5mal wiederbesohlen lassen.
    Beim Otto-normal-verbraucher sollten Sohlen ca. 3-4 Jahre problemlos halten (also noch Profil da sein), wiederbesohlen unterscheidet sich nicht.
    Gruß
    Thomas (der leider schon einmal wiederbesohlen musste, weil schlecht verarbeitet)

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    • O_l_i
      Dauerbesucher
      • 22.01.2009
      • 761

      • Meine Reisen

      #3
      AW: Haltbarkeit und Verschleiß von Bergschuhen

      Siehe auch hier (nach Weichmacher suchen) zu abfallenden Sohlen durch verflüchtigte Weichmacher auch ohne großartige Nutzung.
      .

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      • lostviking
        Gerne im Forum
        • 10.12.2009
        • 98

        • Meine Reisen

        #4
        AW: Haltbarkeit und Verschleiß von Bergschuhen

        Wie lange ist in dem Zusammenhang vlt auch die falsche Frage, es sollte eher um das "Wie weit auf welchem Untergrund?" gehen, denn gepflegtes Leder hält ewig und auch eine Sohle benötigt ein paar Jahre UV-Licht bis sie bricht (mechanischer Missbrauch mal aussen vor)

        Hier im Forum geistert in dem Zusammenhang glaube ich ein Fred herum, in dem sich darüber beschwert wurde, dass die Sohle nach 2000km (?) relativ profillos war. Wenn ich meine Alaskas nach 700km von unten betrachte und mit neuen vergleiche würde ich denen etwas mehr zutrauen... Alles eine Frage des Untergrundes und der Laufleistung

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        • Harry
          Meister-Hobonaut

          Alter Hase
          • 10.11.2003
          • 4771

          • Meine Reisen

          #5
          AW: Haltbarkeit und Verschleiß von Bergschuhen

          Weshalb sollten Herrsteller eine Mindesthalbarkeit auf die produzierten Schuhe ausgeben?
          Es gibt ja auch keinen Nachweis, ob die Schuhe für den entsprechenden Anwendungsfall richtig verwendet wurden mit vernünftiger Pflege.

          Bei vielen Outdoorschuhkäufern fällt eher die Sohle ab, als das sie abgelaufen ist, durch nichtbenutzen. Siehe verflüchtigter Weichmacher im Sohlenaufbau.
          Oder aber, dass die Sohle bei starker Inanspruchnahme schnell zu slicks werden, wenn man schönes Kalkgestein unter den Schlappen hat.
          Frag mal Becks wie oft der Nachbesohlen muss.
          Die schwere Breithornsohle hab ich jetzt auch schon 2 x wechseln lassen.
          Gruß Harry.
          Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen. (Johann Wolfgang von Goethe)

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          • wutztock
            Erfahren
            • 27.05.2007
            • 102

            • Meine Reisen

            #6
            AW: Haltbarkeit und Verschleiß von Bergschuhen

            Hallo,

            ich denke es werden sicherlich noch Leute antworten, die schon mehr Erfahrung mit "durchgelaufenen" Schuhen haben als ich .
            Da ich am Tag so ca. 6-8km (manchmal auch mehr) in unterschiedlichem Gelände unterwegs bin habe ich mich vor der Anschaffung meiner derzeitigen Schuhe (Hanwag Kharta) erkundigt mit welchem Verschleiß ich wohl rechnen müsse, wenn ich normale Sportschuhe kaufen würde. Als ich dann erfuhr, dass es so 600-700 km sein dürften (je nach Gelände) habe ich kurz nachgerechnet ...und mich dann für die Hanwags entschieden.
            Mit denen laufe ich jetzt seit ca. 2 Monaten auf unterschiedlichen Untergründen und an der Sohle ist eigentlich nichts gravierendes zu sehen. Ich sprach mit einigen Leuten, die mir sagten sie hätten eine durchschnittliche Laufleistung von deutlich über 2000km und andere sagten nach 1000km waren die Sohlen fertig - womöglich gibts welche, bei denen sie nicht mal die 1000km halten!
            Die Haltbarkeit (im Sinne von Laufleistung!) hängt ja nicht nur vom Sohlenmaterial sondern auch von Faktoren wie Körpergewicht (mit und ohne Gepäck), Untergrund/Gelände (Asphalt - Wiese - Schotter - Geröll - Wald....), Laufverhalten, Pflege usw. ab.
            Wenn ich mir meine Schuhe so anschaue sollten sie bei gleicher Beanspruchung noch eine ganze Weile halten bevor ich sie dann wiederbesohlen lassen muss.
            Ich vermute Du wirst hier wahrscheinlich nur unterschiedliche Richtwerte erhalten, die nur eine ganz grobe Schätzung zulassen, weil zu viele Faktoren für das "Schicksal" DEINER Schuhe verantwortlich sind

            Tschüss und viele Grüße
            Ralf
            Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.
            Mahatma Gandhi

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            • gerhardg
              Erfahren
              • 25.07.2007
              • 336

              • Meine Reisen

              #7
              AW: Haltbarkeit und Verschleiß von Bergschuhen

              meine meindl mfs sind nach knapp 3 jahren schön langsam hinüber. die sohle ist schon auf 1-2mm runter, die nähte an diversen stellen sind kaputt, der geröllschutz löst sich auf und die goretex membran ist an der "knickstelle" undicht.
              die schuhe wurden nicht wirklich gut gepflegt, nur grob gewaschen und 1-2x im jahr mit wachs behandelt. die schuhe wurden mehr oder weniger für alles eingesetzt, auch für hochtouren. insbesondere der felskontakt geht halt extrem auf die nähte und das material allgemein.

              laut gps hat der schuh knapp 1800km hinter sich. für schönes wetter tut er es noch, im winter ist mir das profil jedoch schon ein wenig zu mager. es wäre möglich den schuh neu zu besohlen, aber aus meiner sicht macht das keinen sinn mehr.

              für 159 euro hat der schuh seinen sinn einwandfrei erfüllt.

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              • berniehh
                Fuchs
                • 31.01.2011
                • 1795

                • Meine Reisen

                #8
                AW: Haltbarkeit und Verschleiß von Bergschuhen

                Meine Hanwag Tatra GTX Trekkingstiefel haben 8 Monate gehalten.

                An zwei Dritteln der Gesamtzeit von diesen 8 Monaten war ich permanent auf Trekkingtour. Alles mit schweren Gepäck, weglos oder Pfade, keine Straßenwanderung, unterschiedliches Gelände von Hochgebirge zu Regenwäldern, auch viele sumpfige, matschige und moorige Routenabschnitte.

                Nach jeden Trek habe ich die Schuhe geputzt und dick eingefettet, die Dauer pro Trek betrug im Schnitt 10 Tage (teils auch bis 20 Tage).

                Während dieser 8 Monate habe ich die Stiefel fünf oder sechsmal zum Schuster zur Reparatur gebracht. Das Leder war an den Knickstellen gerissen und daher ein Loch im Schuh. Die reparierte Stelle ist aber jedesmal relativ schnell wieder kaputtgegangen, also meisten schon nach ein oder zwei Treks später. Zum Ende der Reise sind dann noch paar mehr Nähte gerissen und an weiteren Stellen das Leder gebrochen.
                Am Ende der Reise war die Sohle abgelaufen.

                Eine etwa 6 bis 10 monatige Haltbarkeitsdauer von Trekkingstiefeln bei gleicher Beanspruchung wie oben beschieben habe ich auch auf anderen Reisen schon bei anderen Schuhmarken festgestellt. Anders ausgedrückt: länger hat bei mir noch kaum ein Schuh gehalten.
                Zuletzt geändert von berniehh; 14.10.2011, 16:58.
                www.trekking.magix.net

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                • Nita
                  Fuchs
                  • 11.07.2008
                  • 1503

                  • Meine Reisen

                  #9
                  AW: Haltbarkeit und Verschleiß von Bergschuhen

                  Hanwag Alaska GTX: weniger als 2 Jahre ( 2000km, kein Asphalt).

                  Wiederbesohlung laut Globe-Verkäufer nicht lohnenswert (Membran "hin", undicht, alt usw.)

                  Teures Hobby.
                  Reiseberichte

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                  • tiwaz
                    Erfahren
                    • 08.11.2010
                    • 123

                    • Meine Reisen

                    #10
                    AW: Haltbarkeit und Verschleiß von Bergschuhen

                    Ich habe mich von den "typischen" Wanderschuhherstellern abgewendet, weil ihre Schuhe im 200 € Bereich bei mir nie über 2 Jahre gehalten haben. Bei einem Hanwag Schuh von mir, Peru, der innen mit Leder ausgekleidet war, hat sich dieses im Fersenbereich durchgescheuert und aufgerollt. Das ist mir mitten auf einer Schwedentour zum Glück erst in den letzten 3 Tagen der 2 Wöchigen Tour passiert. Ich hatte rießige Blasen und konnte nicht mehr abrollen. Es war eine Qual, und als ich die Schuhe reklamieren wollte, ließ sich Hanwag einem Monat Zeit! Es waren meine einzigsten Wanderschuhe und die Wanderung zwei Wochen später musste ich mit Turnschuhen machen. Als dann meine Schuhe zurück kamen, hatte Hanwag lediglich ein Stück Leder über den Fersenbereich geklebt und oben direkt durch den weichen Schaft vernäht. Ich habe sie nur angenommen, weil ich dringend Schuhe brauchte. Deshalb von mir ganz schlechte Erfahrung mit Hanwag.

                    Ansonsten scheuern sich die Nähte im Knöchelbereich immer sehr schnell durch, das Leder reißt trotz guter Pflege im Knickstellenbereich ein und ganz häufig löst sich der billig Kleber zwischen Sohle und Schuh.
                    Diese Probleme sagen mir, dass die Schuhe extra für ein ca. 2 Wöchigen Einsatz pro Jahr konstruiert werden und dennoch 250€ kein ungewöhnlicher Preis ist. Sobald man diese durchgängig ein Jahr auch nur im Alltag trägt, kommen diese Erscheinungen.
                    Deshalb ist es für mich pure Abzocke.
                    Ich bin seit drei ein halb Jahren auf HAIX umgestiegen, eine Firma die Schuhe für Feuerwehr, Forst, Bau- und Militär herstellt. Alles Bereiche in denen die Schuhe jeden Tag gewaltig gefordert werden, so das oft Billigprodukte (~30€) die halbjährig erneuert werden der Stand sind. 160€ für ein Paar Schuhe sind da schon sehr teuer und muss sich durch besondere Qualität, Komfort und Zuverlässigkeit auszeichnen.
                    Ich trage die Airpower P3, ein Turnschuhleichter Wanderschuh, der einfach ideal für meinen Fuß geschnitten ist. Sehr viel Platz im Zehenbereich ( bei Hanwag werden selbst die Männerschuhe zu den Zehen hin superschmal, dass ich seitlich verdrehte kleine Zehen durch die 3,5 Jahre tragen bekommen habe ) und der Knöchelbereich ist sehr schmal geschnitten, wodurch die Hacke besser gehalten wird.
                    Die Haix-eigene Sohle ist sehr weich und Griffig, und hat sich innerhalb der 2 Jahre kaum abgelaufen. Dagegen habe ich mit Vibram Sohlen bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht. Nach 2 Jahren war das Profil jedesmahl abgelaufen und sie ist Knochenhart, wie eine Holzsohle.
                    Als sich wegen einem ungeeignetem Material, das Meschgewebe an der Knickstelle im Fußballenbereich langsam aufscheuerte und einriss, wurde das Paar nach dem einschicken innerhalb von einer Woche umgetauscht. Ich habe direkt eine neue Version des Schuhe erhalten.
                    Dieses Paar trage ich jetzt auch schon wieder fast 2 Jahre und bin immer noch hoch zufrieden.


                    Durch den Outdoorhipe der letzten 10 Jahre in Deutschland, haben die Wanderschuhhersteller aus meiner Sicht die Qualität stetig herunter- und den Preis jedes Jahr raufgeschraubt.
                    Die Schuhe werden direkt auf sehr kurze Nutzung ausgelegt, da die Hauptmasse der Käufer sie nur im Urlaub oder bei sehr widrigen Wintern nutzen.
                    Dagegen habe ich mit Berufschuheherstellern sehr gute Erfahrung gemacht.

                    Gruß
                    Zuletzt geändert von tiwaz; 14.10.2011, 18:13.

                    Kommentar


                    • berniehh
                      Fuchs
                      • 31.01.2011
                      • 1795

                      • Meine Reisen

                      #11
                      AW: Haltbarkeit und Verschleiß von Bergschuhen

                      Zitat von tiwaz Beitrag anzeigen


                      Durch den Outdoorhipe der letzten 10 Jahre in Deutschland, haben die Wanderschuhhersteller aus meiner Sicht die Qualität stetig herunter- und den Preis jedes Jahr raufgeschraubt.
                      Die Schuhe werden direkt auf sehr kurze Nutzung ausgelegt, da die Hauptmasse der Käufer sie nur im Urlaub oder bei sehr widrigen Wintern nutzen.
                      dem stimme ich voll zu
                      www.trekking.magix.net

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                      • Abt
                        Lebt im Forum
                        • 26.04.2010
                        • 5726

                        • Meine Reisen

                        #12
                        AW: Haltbarkeit und Verschleiß von Bergschuhen

                        Hallo,auch von mir etwas dazu.
                        Ich verwende bisher ausnahmslos Lederschuhe also auch innen Lederausführung. Vorn breit geschnittene und in meiner Größe ist schon mal schwierig etwas zu finden.Meist wird dafür noch ein extra Obulus verlangt.
                        Das Problem mit dem Innenleder durchreiben gibt es bei mir gleichermaßen. Ich konnte aber schlecht von meinen Gewohnheiten auf allgemeine Haltbarkeit schließen, daher meine Frage.
                        Aller zwei Jahre scheint ein Neukauf anzustehen.
                        Voriges Jahr einlaufen, so etwa ein - zwei Monate. Dieses Jahr habe ich die Lowas drei Monate dauergetestet. Es war extrem trocken.Die Hacken sind aber durch.
                        Das Problem mit dem zu flachen Profil ist ganz offen die Absicht der Hersteller. Mir sind noch (cz) Bergschuhe mit extrem hohem Profil in Erinnerung.

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                        • ThorstenSchneider80
                          Erfahren
                          • 04.10.2011
                          • 142

                          • Meine Reisen

                          #13
                          AW: Haltbarkeit und Verschleiß von Bergschuhen

                          Ich betreibe die letzten vier Jahre relativ intensiven Bergsport und habe eigentlich jedes Jahr ein neues paar Boots benötigt.

                          Von den bekannten Herstellern hat dabei Hanwag deutlich am schlechtesten abgeschnitten. Bei einem Ferrata waren nach fünftägiger Tour Nähte auf und an zwei Punkten die Mesheinsätze eingerissen. Habe beim Globe Geld zurück bekommen. Im Februar habe ich mich dann erneut für einen Hanwag entschieden und wieder ins Klo gegriffen. Pfingsten waren nach dreitägiger Tour die schnürsenkel kaputt. Kann ich gerne hinnehmen. Nach einer Woche in der Brenta haben sich die ersten schwächen an den Nähten gezeigt. Die nächsten Touren (Watzmannüberschreitung, Jubiläumsgrat) haben dem stiefel förmlich den Rest gegeben. Jetzt waren an drei stellen nähte in Daumenbreite eingerissen. Beim Globetrotter hat man mir nicht geglaubt, dass ich den stiefel erst im Februar gekauft habe. Genutzt habe ich den stiefel dieses Jahr geschätzte drei Wochen. Natürlich konnte ich den Kauf mit Bon nachweisen. Zurück habe ich sie noch nicht, warte jetzt aber immerhin zwei Monate. Der Verkäufer empfahl mir gleich eine Wiederbesohlung.

                          Für eine Tour Mitte september habe ich auf meinen ersten stiefel (Meindl Vakuum) zurück gegriffen. Er ist jetzt fünf Jahre alt und von der sohle und vom Leder her noch in einem guten Zustand.

                          Beim Lowa Cevedale hat man mir ein falsches Pflegemittel angedreht, woraufhin das Leder ausgetrocknet ist und der stiefel nicht mehr zu besohlen waren. Vom Prinzip her war ich mit diesem stiefel äußerst zufrieden, nur die sohle war schnell runter.

                          Mein Fazit: Insgesamt bin ich von der Haltbarkeit von stiefeln, die immerhin über 200€ Kosten, eher enttäuscht. Lederstiefel sind gegenüber anderen Modellen deutlich haltbarer.
                          Der Weg ist das Ziel!

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                          • Mus
                            Freak

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                            Liebt das Forum
                            • 13.08.2011
                            • 12680

                            • Meine Reisen

                            #14
                            AW: Haltbarkeit und Verschleiß von Bergschuhen

                            Wir halten da wohl den traurigen Rekord. Mein Sohn (5) hat diesen Sommer keine 500 km gebraucht um an seinen Meindl Wanderschuhen unter der Ferse und dem Ballen nicht nur das Profil und die Sohle wegzulaufen sondern auch noch das halbe Schaumstoffpolster, das darunter zum Vorschein kam.

                            Kommentar


                            • ThorstenSchneider80
                              Erfahren
                              • 04.10.2011
                              • 142

                              • Meine Reisen

                              #15
                              AW: Haltbarkeit und Verschleiß von Bergschuhen

                              Im Karwendelhaus hat die Trockeneinrichtung für stiefel es geschafft, die sohlen von mehreren preiswerten stiefeln zu lösen. Wir haben die Betroffenen ein paar Tage später mit neuen stiefeln getroffen. Da konnten sie schon drüber lachen.
                              Der Weg ist das Ziel!

                              Kommentar


                              • Schmusebaerchen
                                Alter Hase
                                • 05.07.2011
                                • 3386

                                • Meine Reisen

                                #16
                                AW: Haltbarkeit und Verschleiß von Bergschuhen

                                Also wenn auch billig Wanderhalbschuhe zählen kann ich unterbieten
                                2Wochen!!!! Stadt und die Sohle hat sich abgelöst. Mit elastischem Leim(keine Ahnung wie der heißt) nachgeklebt. Nach einem Jahr ist die Sohle quer und einen Tag später nochmal längs gebrochen. Da stand ich dann vor der Wahl: Laufschuhe, Wanderstiefel oder Badelatschen zum Schuhe shoppen anziehen?

                                Ansonsten: Alte Wanderschuhe haben wir nie richtig durch bekommen. Meist raus gewachsen. Meine aktuellen haben noch nicht genug km runter, gehören aber der ersten Membran Generation an, daher hoffe ich das beste.

                                Meine Kampfstiefel(die neuen geklebten, nicht die robusten genähten) haben selbst das Eishacken mit Ferse gut überstanden und nach 1Jahr ~10h täglicher Nutzung würde ich sagen, dass die noch 1-2Jahre so weiter gehalten hätten.

                                Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen, daher verlasse ich neuerdings sogar auf direktem Wege den Laden, wenn mir ein Verkäufer Deuter oder JW Sachen andrehen will. Ein Rucksack, wo Gurtband mit dem Stoff vernäht ist um 10cm Gurtband zu sparen ist in meinen Augen keine 300€ wert. Im Elektronikbereich ist gleiches zu beobachten. Dort setzt man gezielt falsche Bauteile ein, die die Hitze nicht abkönnen, damit das Gerät schnell kaputt geht. Auch bei Laufschuhen musste ich das schon feststellen.

                                Ich kaufe keine Markenprodukte mehr. Das Geld ist es nicht wert. Maximal Hausmarken, wie McKinley oder Fourseasons, da diese wesentlich preiswerter sind.
                                Nützliche Wiki Seiten: Leitfaden für Einsteiger, Packlisten
                                UGP-Mitglied Index 860

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                                • ThorstenSchneider80
                                  Erfahren
                                  • 04.10.2011
                                  • 142

                                  • Meine Reisen

                                  #17
                                  AW: Haltbarkeit und Verschleiß von Bergschuhen

                                  Meine Kampfstiefel waren nach sieben Jahren noch nicht durch. Leider aber kaum geeignet zum Bergsteigen!
                                  Der Weg ist das Ziel!

                                  Kommentar


                                  • Dustin
                                    Erfahren
                                    • 07.07.2010
                                    • 443

                                    • Meine Reisen

                                    #18
                                    AW: Haltbarkeit und Verschleiß von Bergschuhen

                                    Zitat von ThorstenSchneider80 Beitrag anzeigen
                                    Meine Kampfstiefel waren nach sieben Jahren noch nicht durch. Leider aber kaum geeignet zum Bergsteigen!
                                    Auch wenn es anscheinend nicht ganz so klug war...mit den ollen BW-Tretern habe ich die Watzmannüberschreitung gemacht.
                                    Hatte halt keine Bergstiefel und alle Anderen sagten, dass das doof ist, weil die Stiefel halt nicht steigeisenfest sind und keine harte Sohle haben.
                                    Deshalb wäre es damit viel anstrengender als mit Bergstiefel.
                                    Ich fand es nicht schlimm.

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                                    • couchpotato
                                      Erfahren
                                      • 27.02.2011
                                      • 331

                                      • Meine Reisen

                                      #19
                                      AW: Haltbarkeit und Verschleiß von Bergschuhen

                                      man kann auch solche schuhe =>klick nehmen, beim preis/leistungsverhältnis ist man dabei m.e. auf der sicheren seite
                                      warum groß schreiben, wenn man nicht groß sprechen kann?

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                                      • Freak

                                        Lebt im Forum
                                        • 02.05.2006
                                        • 5217

                                        • Meine Reisen

                                        #20
                                        AW: Haltbarkeit und Verschleiß von Bergschuhen

                                        Berufsbedingt trage ich täglich Bergstiefel von Meindl (genaues Modell unbekannt, bedingt steigeisenfest, kein GTX). Trotz täglicher Pflege ist der Schuh nach 2 Jahren hinüber. Sohle ist nahezu komplett abgelaufen, Geröllschützrand löst sich an mehreren Stellen ab und ist brüchig, das Futter ist im Fersenbereich fast komplett durchgescheuert, ein Schnürhaken ist teilweise ausgerissen und das Leder des Schuhes wird stellenweise recht brüchig.
                                        Das alles finde ich jedoch bei der angesprochenen Nutzungsdauer nicht unnormal.

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