Soziale und ökologische Verantwortung von Firmen im Outdoor-Bereich

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  • Rattus
    antwortet
    AW: Soziale und ökologische Verantwortung von Firmen im Outdoor-Bereich

    Ich habe gerade auf WDR 5 eine Sendung mit der Vaude-Chefin gehört. Ich fand sie sehr überzeugend, wohl wissend, dass es ein toller Marketingauftritt war.

    Was mir persönlich noch auffiel: Welchen Vorteil sie aus ihrer Herkunft schöpfen kann in Bezug auf Selbstbewusstsein und Chancen ... Aber ihr könnt ja selbst hören.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    AW: Soziale und ökologische Verantwortung von Firmen im Outdoor-Bereich

    Weiß ich nicht, ob das so wahnsinnig problematisch ist (und wie evangelisch die Schweizer sind). Sonst interessiert es ja keinen wirklich. Bei älteren Studien liest man oft: keine Auskunft. Mitterweile fühlen sich davon so einige doch bemüßigt. Hier gibt es doch so Einiges zu lesen:

    http://www.ci-romero.de/fileadmin/do...ofile_2010.pdf

    Das find ich informativer als Warentest-Fazit "engagiert sich".

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  • Randonneur
    antwortet
    AW: Soziale und ökologische Verantwortung von Firmen im Outdoor-Bereich

    Die Liste der warentest ist auch kurz, aber sie entspricht einem Jackentest, wurden also nach dem ueblichen Verfahren ausgewaehlt nachdem auch die Jacken ausgewaehlt werden. Die Stiftung hat einen guten Ruf und ich gehe davon aus, dass die Firmen ihr kooperiert haben.

    Die Bewertungen in dem Link sind stark durch die Bereitschaft der Unternehmen bestimmt Daten herauszugeben. Ich bin mir nicht sicher, wie gerne Unternehmen Daten an irgendwelche Organisationen herausgeben. Der religioese Hintergrund koennte hier durchaus problematisch sein.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    AW: Soziale und ökologische Verantwortung von Firmen im Outdoor-Bereich

    Wer noch? Bzw. da sind doch auch nur 14 bei Warentest? Sind es nicht die, die man im Sportladen/Kaufhaus/Outdoorladen allg. antrifft? Die mit mit den größten Umsätzen in Europa/weltweit? Diese Theologen haben wohl nicht die Ressourcen wie eine Stiftung Warentest. Die anderen Christen haben die CCC-Kampagne ausführlicher als pdf auf der HP, da kann man zu jedem was nachlesen, sind quasi dieselben Firmen. Und sie bleiben ja dran und machen das wohl ca. jährlich, da wäre das wohl sonst noch weniger machbar. Und die Noten der Schweizer, ja, wenns nach mir ginge, läge die Skala bei 1-6, aber sie sind eben diplomatisch, geht alles nur bis 3.

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  • Randonneur
    antwortet
    AW: Soziale und ökologische Verantwortung von Firmen im Outdoor-Bereich

    Irgendwie kommt mir die Liste sher kurz vor. Wo sind die anderen Hersteller? Ich fand den Ansatz der Stiftung warentest nicht so falsch, bei manchen Tests fuer jeden Produzenten solche Daten zu erheben, wie etwa hier.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    AW: Soziale und ökologische Verantwortung von Firmen im Outdoor-Bereich

    http://www.evb.ch/p15882.html

    die und die erwähnte christiliche Initiative sind da immer dran.

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  • Randonneur
    antwortet
    AW: Soziale und ökologische Verantwortung von Firmen im Outdoor-Bereich

    Vor Jahren gab es mal so eine Liste mit Herstellern, die sich um die Arbeitsbedingungen kuemmerten. Es waere schoen davon eine aktuelle Version zu haben (aus zuverlaessiger Quelle). Die Informationen im Spiegel sind dazu nicht sehr hilfreich.

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  • yetimensch
    antwortet
    AW: Soziale und ökologische Verantwortung von Firmen im Outdoor-Bereich

    OT: Und vom vielen CO2, dass durch den Stromverbrauch der vielen Desktops und Server der "Spiegel Online"-Seite produziert wird, will ich erst gar nicht reden. Ganz zu schweigen natürlich von den armen Bäumen, die für die gedruckte Ausgabe sterben müssen und die anschliessend dann noch von stinkenden Feinstaubschleuder-LKWs durch die ganze Republik verteilt werden....

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  • uppsala
    antwortet
    AW: Soziale und ökologische Verantwortung von Firmen im Outdoor-Bereich

    Outdoor-Hersteller fallen bei sozialer Verantwortung durch

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...705681,00.html

    Lohnkosten machen 0,4 Prozent des Preises aus
    So lässt der deutsche Hersteller Vaude unter anderem in der Militärdiktatur Burma produzieren. Das

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  • derjoe
    antwortet
    AW: Soziale und ökologische Verantwortung von Firmen im Outdoor-Bereich

    was die ökologischen Auflagen für ausländische (!) Unternehmen in China gilt, sind die dort unwahrscheinlich hoch. Zumindest wer da ein neues Werk hinstellt, produziert schon recht "sauber".

    Schlimm sind halt wirklich die ansässigen Unternehmen. Als ich in China war, habe ich mal eine Reihe Schornsteine gesehen - Mann, da kam aus jedem regelrecht bunter Rauch hoch. Die dürfen halt weiterhin rotzen was das Zeug hält, ist ja eine nicht unwesentliche Komponente für die Billigproduktion - keine Abwasseraufbereitung, keine Filter... .

    Aber mal abgesehen davon - selbst China verlagert mittlerweile Einiges an Produktion in umliegende Länder wie Bangladesh, weil die Löhne im Reich der Mitte steigen... .

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  • Andreas L
    antwortet
    AW: Soziale und ökologische Verantwortung von Firmen im Outdoor-Bereich

    Das deckt sich mit meiner Wahrnehmung. Ich trage seit Jahren dieselbe Schuhmarke (also normale Halbschuhe), einfach, weil sie bequem, gesund und noch bezahlbar sind, und natürlich weil sie optimal passen. Vor 10, 12 Jahren wurden die noch in England produziert, dann längere Zeit in Irland, dann in Portugal und inzwischen sind wir in Vietnam angekommen. Endstation China? Höchstwahrscheinlich. Und was mach ich dann? Ich werde sie weiter kaufen müssen, weil ich schon Jahre gebraucht habe, um diese zu finden. Nennen sich übrigends Clarks "Nature". Insofern und in dieser Beziehung hat mich der Markt voll in der Hand.

    Und wenn das so weitergeht - und nichts spricht dagegen, dann hat China in absehbarer Zeit unsere Produktion in der Hand, dann müssen wir uns keine Gedanken mehr dazu machen, weil es gar nicht anders geht. Wenn die Chinesen dann auf den Markt reagieren, die Produktion dort teurer wird und die Hersteller diese Kosten an die Verbraucher durchreichen - dann wäre das nächste "Billiglohnland" an der Reihe. Und welches könnte das dann sein?

    Keine Ahnung. Was ich aber weiss ist, dass kein Hersteller Verantwortung in sozialer und ökologischer Hinsicht für die Produktion übernehmen kann, wenn er in China produzieren lässt - die Zustände dort sind bekannt gemacht worden - in Veröffentlichungen zum Arbeitsschutz zum Beispiel im Greenpeace-Magazin und Focus. Insofern ist diese Liste halt auch völlig überaltert und schon lange nicht mehr ernst zu nehmen.

    Andreas

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  • leler
    antwortet
    AW: Soziale und ökologische Verantwortung von Firmen im Outdoor-Bereich

    Zum Anfang des Themas:
    Kein Wunder, beide Firmen scheinen ja ausschließlich in China produzieren zu lassen....

    Schon mal versucht, eine 3Lagen-Marken-Outdoor-Jacke zu finden, die nicht aus einem Billiglohnland wie China, Bangladesh oder Indonesien kommt? Da siehts inzwischen recht trüb aus. Ausser Salewa, Mammut und Haglöfs habe ich da letztes Jahr nix gefunden und selbst die produzieren z.T. inzwischen auch dort. Kann mir einfach nicht vorstellen, dass es sich für die Marken nicht mehr rechnet, in den preiswerteren EU-Ländern wie PT, RO oder EE produzieren zu lassen. Nur der Gewinn ist in China wahrscheinlich noch höher
    Dumm nur, dass es 99% der Kunden nicht interessiert, wo das Zeug, für das sie paar hundert Euro ausgeben herkommt
    Und wenn ich dann noch sehe, wie jene Firmen, die wohl nur noch in China produzieren lassen, mit heiler Natur werben... Ist das nicht angesichts der Meldungen über die Umweltsituation in China eine einzige Vera***ung?
    kein Kommentar.

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  • Dani
    antwortet
    AW: Soziale und ökologische Verantwortung von Firmen im Outdoor-Bereich

    aha, jetzt ist mir klar, wieso es bei mir nachts im bad immer so schön hell ist.

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  • CODY
    antwortet
    AW: Soziale und ökologische Verantwortung von Firmen im Outdoor-Bereich

    Cody weiß auch was nettes.Vor ca.30 Jahren nahm sich ein Dozent der TU Wien einen Geigerzähler mit nach Hause.Mehr zum Spaß ging er mit dem Gerät durch seine Wohnung und im WC schlug es an,auch im Bad und in der Küche.Die Kacheln und die Fliesen waren verstrahlt.Riesen Skandal,Panik und in hunderten Haushalten wurden die Fliesen und Kacheln abgestemmt.Das Zeug kam aus Italien und wurde hier in Baumärkten verkauft.Viele Leute die das Zeug gekauft hatten meldeten sich nicht.Ach...das schöne neue Bad.Wie bei vielen Lieferungen aus Italien,ging ein Teil der Fliesen und Kacheln unverzollt und ilegal auch nach Deutschland und die Schweiz.
    Ihr seid fitter im Internet.Sucht euch das raus.Und leiht euch einen Geigerzähler.

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  • derjoe
    antwortet
    AW: Soziale und ökologische Verantwortung von Firmen im Outdoor-Bereich

    Zitat von Andreas L Beitrag anzeigen

    Joe: Bis vor 10, 15 Jahren haben die tatsächlich noch radioaktive Substanzen als Leuchtmittel verbaut - angeblich auch in Armbanduhren. Deshalb sollte man auf den Flohmärkten in der Ukraine und Weissrussland wirklich vorsichtig sein. Ein viel grösseres Problem ist Titan und Buntmetalle, die wohl in grossen Mengen in der Sperrzone ausgebaut und verscherbelt wurden. Also: Augen auf bei Titan-Sonderangeboten - zum Beispiel beim Hobo-Bau.

    Andreas
    och, ist doch super - dann braucht man noch nicht mal Brennstoff wenn es so richtig schön strahlt, daß es sogar warm wird .

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  • Onyx
    antwortet
    AW: Soziale und ökologische Verantwortung von Firmen im Outdoor-Bereich

    Genau das ist auch der Grund warum ich das bisher nicht gemacht habe und vermutlich auch nicht machen werde. Zwar würde ich mir schon gerne mit eigenen Augen ein Bild machen, aber eine Gefahr ist dort natürlich vorhanden und ob man sich seine Gesundheit auf die Art ruinieren muß ist fraglich, es haben ja bereits genug Menschen Schäden davongetragen. Es gibt ja auch ab und an gute Gründe vor etwas Schiss zu haben. Alleine wenn man sich mal wirklich mit dem Thema beschäftigt sträuben sich einem schon die Nackenhaare. Mit das schlimste finde ich persönlich das die tausende von Helfern alleingelassen wurden und werden. Denn die haben dafür gesorgt das das Ausmaß des Unfalls nicht noch wesentlich größer ist. Wenn ich mir vorstelle wie die Arbeitsbedinungen dort waren dreht sich mir der Magen um. Die haben ja stellenweise per Hand Trümmer auf dem Reaktor beseitigt, Gerade dort muß die Strahlenbelastung höllisch gewesen sein Bleiwesten und hin oder her.


    Das Leuchtmittel das man damals für Uhren und Anzeigen benutzt hat war soweit ich weis Tritium. Lichtquellen auf dieser Basis kann man wohl auch heute noch im Ausland kaufen. (hierzulange glaube ich verboten) Würde aber trotzdem die Finger davon lassen auch wenn es angeblich nicht gefährlich ist solange es nicht austritt (da wäre ich mir halt nie so sicher).

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  • Andreas L
    antwortet
    AW: Soziale und ökologische Verantwortung von Firmen im Outdoor-Bereich

    Zitat von Onyx Beitrag anzeigen
    @Andreas

    Tschernobyl sollten sich eigentlich viel mehr Leute ansehen (ich selbst hatte nie den Mumm dazu). Wobei ich fast bezweifle das ein Großteil der Besucher etwas daraus lernt. Viele tun das Thema einfach als skurriles Ereigniss ab. Dabei ist gerade Tschernobyl symptomatisch für den Umgang der Menschen mit Technik und den folgen der Technik. Es ist eben nicht die einmalige Katastrophe als die es immer hingestellt wird, sondern alltägliche Realität auch wenn ein "Unfall" mit solchen direkten und umfassenden Auswirkungen zum Glück eher selten, wenn auch nicht selten genug ist. Es zeigt uns auch das wir nicht in der Lage sind alle Dinge die unser Verstand im laufe der Zeit hervorgebracht hat zu zu 100% zu kontrollieren obwohl das (ob bewust oder unterbewust) der Anspruch aller Menschen an die von ihnen geschaffenen Dinge ist. Dabei spielt es keine Rolle wieviele Sicherheitsmaßnahmen wir einbauen, weder Mensch noch Maschine sind auf Dauer zum fehlerfreien Arbeiten in der Lage.
    Ich würde es eher nicht empfehlen - die "Tourismus-Touren", die jetzt dort veranstaltet werden, sind zwar einigermassen "sicher" - aber du bekommst auch eher wenig zu sehen. In Pripjat lassen sie dich - wie ich jetzt gehört habe - nicht mehr aus dem Bus raus. Und wenn doch, dann darfst du nicht mehr in die Gebäude rein. Was auch gefährlich ist: Viele sind am einstürtzen.

    Und fangen kannst du dir trotzdem was, dazu reicht ein Windhauch, in dem dein Gammastrahler hängt. Wir hatten damals die Tour für Wissenschaftler und Journalisten, sehr teuer, aber dafür hast weitgehend du bestimmt, wo´s langgeht. Das war natürlich auch mit einem gewissen Risiko behaftet, und ich hatte bei der Nachuntersuchung auch promt einen Gamma-Strahler im Darm. "Nicht schlimm" meinete der Arzt dort, der geht in den nächsten Stunden natürlich ab. Aber das Problem ist ja, was richtet er an, an den Zellen, die er passiert. Dann hast du das Vergnügen, 15 Jahre lang (etwa) mit dem Gedanken im Hinterkopf zu leben: Vielleicht... oder auch nicht ... Macht auch keinen besonderen Spass.

    Joe: Bis vor 10, 15 Jahren haben die tatsächlich noch radioaktive Substanzen als Leuchtmittel verbaut - angeblich auch in Armbanduhren. Deshalb sollte man auf den Flohmärkten in der Ukraine und Weissrussland wirklich vorsichtig sein. Ein viel grösseres Problem ist Titan und Buntmetalle, die wohl in grossen Mengen in der Sperrzone ausgebaut und verscherbelt wurden. Also: Augen auf bei Titan-Sonderangeboten - zum Beispiel beim Hobo-Bau.

    Andreas

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  • derjoe
    antwortet
    AW: Soziale und ökologische Verantwortung von Firmen im Outdoor-Bereich

    Zitat von Andreas L Beitrag anzeigen
    Zu dieser Zeit (1999) tauchten bei ebay.de immer wieder "Cockpit-Uhren" und Höhenmesser auf, die angeblich aus ausgeschlachteten Mig-Kampfflugzeugen stammten ... Auch in Kiev konnte man solches Zeug auf den Flohmarkt billigst kaufen.

    Andreas
    den Ruf haben russische Offiziersuhren ja auch gehabt. Nah der Wende hat man da solche Stories gehört. Also: Auf dem Basar immer den Geigerzähler im Säckel griffbereit haben .

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  • Onyx
    antwortet
    AW: Soziale und ökologische Verantwortung von Firmen im Outdoor-Bereich

    @Andreas

    Tschernobyl sollten sich eigentlich viel mehr Leute ansehen (ich selbst hatte nie den Mumm dazu). Wobei ich fast bezweifle das ein Großteil der Besucher etwas daraus lernt. Viele tun das Thema einfach als skurriles Ereigniss ab. Dabei ist gerade Tschernobyl symptomatisch für den Umgang der Menschen mit Technik und den folgen der Technik. Es ist eben nicht die einmalige Katastrophe als die es immer hingestellt wird, sondern alltägliche Realität auch wenn ein "Unfall" mit solchen direkten und umfassenden Auswirkungen zum Glück eher selten, wenn auch nicht selten genug ist. Es zeigt uns auch das wir nicht in der Lage sind alle Dinge die unser Verstand im laufe der Zeit hervorgebracht hat zu zu 100% zu kontrollieren obwohl das (ob bewust oder unterbewust) der Anspruch aller Menschen an die von ihnen geschaffenen Dinge ist. Dabei spielt es keine Rolle wieviele Sicherheitsmaßnahmen wir einbauen, weder Mensch noch Maschine sind auf Dauer zum fehlerfreien Arbeiten in der Lage.

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  • Andreas L
    antwortet
    AW: Soziale und ökologische Verantwortung von Firmen im Outdoor-Bereich

    Man glaubt es nicht ...

    Als ich das erste Mal in Tschernobyl war, hat man uns einen dieser "Hubschrauber-Parkplätze" in der Steppe gezeigt, wo die Maschinen abgestellt worden waren, mit denen man Dämmmaterial auf den Reaktorkern abgeworfen hatte. Man hat uns geraten, uns diesen Maschinen nicht mehr als etwa 20 Metern zu nähern, wegen der Strahlung. Man konnte aber auch aus dieser Entfernung sehen, dass die Maschinen regelrecht ausgeschlachtet worden waren - in einem Cockpit, das ich einsehen konnte, waren alle Instrumente entfernt worden. Zu dieser Zeit (1999) tauchten bei ebay.de immer wieder "Cockpit-Uhren" und Höhenmesser auf, die angeblich aus ausgeschlachteten Mig-Kampfflugzeugen stammten ... Auch in Kiev konnte man solches Zeug auf den Flohmarkt billigst kaufen.

    Andreas

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