Navigationsgerät - braucht man das? Oder reicht das GPS vom Handy? Trekking

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    AW: Navigationsgerät - braucht man das? Oder reicht das GPS vom Handy? Trekking

    Zitat von Freedom33333 Beitrag anzeigen
    Im Grunde müsste ich mir die Trackaufzeichnung jetzt am PC anschauen können und dann manuell Stopps setzen je nachdem wo ich gecampt habe, aber keine Ahnung ob das geht.
    Kannst auch im Trackmanager des Garmin etrex Abschnitte des aktuellen Tracks speichern. Wenn Du diesen Punkt aufrufst, werden Dir immer einzelne Abschnitte vom jeweiligen Einschalten bis zum darauffolgenden Ausschalten angezeigt. So kannst Du auch im Nachhinein noch Tagestracks speichern.

    Ansonsten ist auch der Trackmanager Dein Freund, wenn es darum geht, den aktuellen Track zu speichern und anschließend zu löschen, um einen neuen Tag beginnen zu lassen. Es empfiehlt sich auch, vor dem Loslaufen mal zu löschen, wenn man vorher im Flugzeug testete, ob das Gerät funktioniert

    Ciao, Slider

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  • findkfn
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    AW: Navigationsgerät - braucht man das? Oder reicht das GPS vom Handy? Trekking

    Achso, klar, kann man mit Basecamp mit ein paar Klicks erledigen und in einzelne Tracks aufteilen.
    Mache ich immer so, hätte auf Tour gar keine Lust mich damit zu beschäftigen.

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  • Freedom33333
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    AW: Navigationsgerät - braucht man das? Oder reicht das GPS vom Handy? Trekking

    Hmm ich hatte die Touch-Variante im Globe in der Hand und die war nicht wesentlich schneller.
    Auch habe ich mich bewusst gegen Touch entschieden, nachdem ich ein Youtube-Video gesehen habe, wo das Navi bei Regen anfängt rumzuspinnen wie ein Handy.

    Scheint die Sonne, brauche ich kein Navi. Bei Regen, Sturm und schlechter Sicht will ich mich nicht mit nem Touchscreen rumärgern, da muss das Navi 100% Funktionieren.

    Aber das ist alles Offtopic hier.

    Dass der das automatisch speichert wo ich langgelaufen bin war nicht das Problem, aber mit dem Abspeichern des jeweils gelaufenen Tracks nach einem Tag hatte ich so meine Probleme. Und es war eine dämliche Idee, das Ding im Flugzeug anzumachen um zu schauen ob es da funktioniert - dadurch fällt es im Nachhinein schwer, rauszufinden, wie viel km ich jetzt eigentlich gelaufen bin.

    Im Grunde müsste ich mir die Trackaufzeichnung jetzt am PC anschauen können und dann manuell Stopps setzen je nachdem wo ich gecampt habe, aber keine Ahnung ob das geht.

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  • findkfn
    antwortet
    AW: Navigationsgerät - braucht man das? Oder reicht das GPS vom Handy? Trekking

    Die etrex Reihe ohne Touch ist bei der Kartendarstellung indiskutabel langsam.
    Muss man mögen...

    Was mich wundert sind deine Probleme mit der Aufzeichnung des Tracks, kenne es von anderen Garmin Geräten das man die so einstellen kann das sobald das Gerät an ist auch der Track gespeichert wird.

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  • Freedom33333
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    AW: Navigationsgerät - braucht man das? Oder reicht das GPS vom Handy? Trekking

    Nach meiner Schottland-Tour Ende März /Anfang April möchte ich gerne selbst nochmal Stellung zum Thema nehmen.

    Nach einigem hin und her hatte ich mich dazu durchgerungen, mir ein Garmin Etrex 30x anzuschaffen.

    Ausgangssituation: 15 Tage Trekking durch eher wildere Gegenden Schottlands, teilweise wegelos. Ich hatte mir auch das bewusste Ziel gesetzt, einfach mal wegelos einen Berg raufzusteigen und auf der anderen Seite wieder runter / ins nächste Tal etc.
    Zur Orientierung hatte ich Wanderkarten 50.000 und mein Navi dabei. Auch auf dem Handy hatte ich mit der ADAC-Wanderapp Wandern 18 richtig gutes Kartenmaterial (für Schottland kann ich da definitiv eine Empfehlung aussprechen)

    Erstmal zum Negativen:
    - im Vergleich zum Smartphone sehr kleiner Bildschirm
    - Raus und Reinzoomen echt lahm
    - in Anbetracht des heutigen Fortschritts der Technik das Gefühl, ziemlich veralbert zu werden, wieso verbauen die da einen dermaßen lahmen Prozessor? Ist das wirklich noch zeitgemäß oder ein Grund der Monopolisierung?
    - zusätzliches Gewicht
    - keine Tastensperre, ständig hat sich das Navi verstellt (Man schaut aufs Navi, oh, toll, es hat 50 Wegpunkte gesetzt) --> Dieses Problem konnte ich dadurch umgehen, dass ich das Navi mit einer Ersatz-Abspannleine an meinem Rucksack vorne drangehangen habe sodass es immer griffbereit war, ohne sich ständig zu verstellen)
    - keine sehr intiutive Bedienung. Ich habe mich zwar vor dem Urlaub mit den Grundfunktionen befasst, dennoch ist es mir nicht gelungen, die Strecke Tag für Tag aufzuzeichnen. Will sagen: Es braucht Zeit sich damit zu befassen. Schnell noch vor dem Urlaub ist nicht

    Wie habe ich mich orientiert?
    - für die Planung der Strecke des nächstes Tages abends im Zelt / in der Vorbereitung: Karte. Definitiv Karte. Das würde mit dem Navi echt keinen Spaß machen (es sei denn man hat seeehr viel Zeit)
    - beim Laufen hätte mir die Karte wohl größtenteils völlig ausgereicht. Die Berge Schottlands sind so unterschiedlich, dass man mit Karte und Kompass sehr gut zurechtkommt - gute Sicht vorausgesetzt!
    - aber der Bequemlichkeitsfaktor, sofort schnell zu sehen, wo man exakt ist, wo der Pfad ist den man gerade verloren hat usw. haben doch dafür gesorgt, dass ich während der täglichen Strecke größtenteils das Navi benutzt habe.

    Soweit also zum Bequemlichkeitsfaktor. Also nur ein Luxus-Gegenstand? Nein! Und hier kommen wir zu den Nachteilen des Smartphones. Ein paar Situationen hierzu, die nicht alle zeitgleich aufgetreten sind, aber hätten auftreten können - und die mir auf der Tour alle jeweils für sich passiert sind:
    - Krasser Wind / Sturm: Man muss sich orientieren / Will ein Foto machen. Der Wind reißt einem fast das Handy aus der Hand. Das Navi liegt dank seiner Form sicher in der Hand.
    - Ständiger Regen von oben, Stress, es ist wichtig sich jetzt zu orientieren: Touchscreen versagt, Handy spinnnt rum, Frust.
    - Regen kommt in den Anschluss. Akku springt von 50% auf 0%. Powerbank nutzlos, da Fehlermeldung, Wasser im Anschluss. Vor Ort nicht zu fixen. Handy nutzlos
    - Sturm, reißt einem, alle Vorsicht zum Trotz, das Handy aus der Hand, fällt aus 50cm runter, Rückseite des Handys springt

    Was sind die Vorteile gegenüber einer Karte?
    - ganz einfach: Bei einer sehr begrenzten Sicht - auf meiner Tour zweimal aufgetreten - ist die Orientierung mit Karte und Kompass mindestens stark erschwert, wenn nicht unmöglich. Das Navi sagt einem zuverlässig wo man ist und in welche Richtung man muss.

    Alles in allem war das Navi auf meiner Tour größtenteils ein Bonus - es ist einfach toll, mit einem Blick genau zu wissen wo man ist - in zwei Situationen war ich dagegen sehr froh, es dabei zu haben. Auch verleiht es eine die nötige Sicherheit, sich völlig unabhängig von Wanderwegen zu bewegen, der Faktor "Ich bleibe lieber auf dem Weg auch wenn er schlecht ist" fällt also komplett weg.

    Ich werde mich damit noch vertiefter beschäftigen und werde das Navi in den nächsten Trekking-Urlauben (Schottland, Skandinavien, Island) auf jeden Fall immer dabei haben.
    Zuletzt geändert von Freedom33333; 25.04.2019, 22:02.

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  • Der Foerster
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    AW: Navigationsgerät - braucht man das? Oder reicht das GPS vom Handy? Trekking

    Wenn man sich für das Smartphone entschieden hat (die Vor- und Nachteile wurden ja hier bereits ausgiebig erörtert) kann ich diese App empfehlen (zumindest für IOS, ka ob es die auch für Android gibt): https://www.avenza.com/avenza-maps/

    Da läuft jede so ziemlich jede georeferenzierte Karte drauf. Beruflich nutze ich die zB mit georeferenzierten PDF Karten. Fürs Wandern habe ich mir gerade topografische Wanderkarten drauf gezogen.

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  • Katsche
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    AW: Navigationsgerät - braucht man das? Oder reicht das GPS vom Handy? Trekking

    Hatte letzte Woche wieder einen Fall, wo das Smartphone mir seine Grenzen aufgezeigt hat. Ich hatte vergessen, die Internetverbindung auszuschalten und das Samsung S8 hatte binnen eines halben Tages den gesamten Akku aufgebraucht, während es versucht hat, die unterwegs geschossenen Fotos per Edge hochzuladen. Als ich das letzte Mal raufguckte hatte es 30%, aber schaltete sich dann kurz danach aus. Ähnliches ist mir schon öfters auch mit anderen Modellen passiert - gerade beim Bahnfahren geht es schnell.

    Will damit sagen, dass ein Smartphone allein viel zu unsicher ist, um sich darauf zu verlassen. Meistens denke ich daran, die Datenverbindung auszuschalten - meistens. Bei meiner zweitägigen Paddeltour war es kein Problem, da ich eh immer Karte und Kompass dabei habe und mich außerdem auf meine Garmin Fenix 5X mehr verlassen kann. Die letztere verliert den Akku sehr vorhersagbar und kann auch Minustemperaturen gut ab.

    Aber wenn man wirklich auf die Navigation angewiesen ist, dann sollte man was verlässlicheres haben.

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  • lina
    antwortet
    AW: Navigationsgerät - braucht man das? Oder reicht das GPS vom Handy? Trekking

    Zitat von Meer Berge Beitrag anzeigen
    Nachteil für beide Geräte: Man sieht nur einen sehr kleinen Geländeausschnitt. Für die Nah-Navigation super, für den Überblick oder die Tourplanung ungeeignet. Hierfür kommt immer noch nichts über eine Papierkarte.
    Aber die ist nun eher eine Übersichtskarte, ich muss nicht mehr einen halben Rucksack voller Detailkarten mitschleppen.

    Ich bin also zum echten Fan der Handy-Navigation mutiert, als Backup und für die Übersicht ist eine Papierkarte dabei.
    Sollte ich mal ein elektronisches Backup haben wollen, würde ich eher ein altes, geeignetes Phone mitnehmen als ein reines GPS-Gerät.
    Zwei Smartphones wären mir zu unsicher
    Ich nutze das Outdoor-Navigerät zum Kurz-mal-Nachschauen und Mitloggen (die Akkus halten inzwischen sehr lange) und Pocket Earth auf dem Smartphone für den größeren Überblick. Wenn eins ausfällt (schlechte Erfahrungen habe ich mit Smartphones bei tiefen Temperaturen und löchrig werdenden Ziplocks-Tüten (auch die teuren) ...), habe ich noch immer das andere. Außerdem stört mich, dass man bei vielen Smartphone-Programmen oft erst einmal einen Account anlegen muss – das Navigerät funktioniert einfach so, ich kann auch normale Batterien verwenden (war mal nötig, als ich die Ersatz-Akkus mitzunehmen vergessen hatte) und Landregen, Minustemperaturen und Temperaturschwankungen machen ihm nichts aus.
    Zuletzt geändert von lina; 10.03.2019, 10:07.

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  • Meer Berge
    antwortet
    AW: Navigationsgerät - braucht man das? Oder reicht das GPS vom Handy? Trekking

    Ich war bis vor 2 Jahren echter Verfechter echter Papierkarten.
    Bis ich mir mein erstes "externes Hirn" zulegte.
    Hauptsächlich als Navi-Gerät, weniger zum Telefonieren unterwegs.
    Für das Phone und gegen ein GPS-Gerät habe ich mich aus verschiedenen Gründen entschieden:

    + Ich hatte mir mal ein altes GPS von einem Freund geliehen - und musste alle paar Stunden die Batterien wechseln. Das scheint bei aktuellen Modellen nicht so zu sein.
    + Wenn ich schon beginne Elektronik mit mir durch die Wildnis zu schleppen, dann lieber eine, die alles kann: navigieren, telefonieren, Bücher speichern, Adressen speichern, Flugtickets speichern, im Internet spontan nach Unterkünften suchen oder die Rückreise organisieren, zur Not auch fotografieren, falls meine Kamera einmal versagen sollte, ...
    + Wasserdicht ist es, wenn ich es in einen ganz normalen ZipLockBeutel packe. Durch die Tüte kann ich problemlos das Touch-Display bedienen.
    + großer Bildschirm, super Auflösung, auch bei Licht gut zu erkennen (zur Not drehe ich mich so, dass das Gerät in meinem Schatten ist)
    + Es gibt jede Menge unterschiedlicher, oft kostenloser Apps und dazu jede Menge Kartenmaterial zum Runterladen, oft kostenlos, auch für Off-line-Navigation
    + Das GPS im Phone lokalisiert mich meist sehr genau, in engen Schluchten braucht es manchmal ein paar Sekunden. Ich bin völlig zufrieden!
    + Der Akku hält, zumindest unter 3-Jahreszeiten-Bedingungen (bei weit unter Null hab ichs noch nicht versucht) gut 3 Tage im Flugmodus, wenn ich nicht mittracke und den Bildschirm nur anschalte, wenn ich nach dem Weg schauen will, was natürlich je nach Gelände mal mehr, mal weniger häufig vorkommt.
    + Lässt sich per Powerbank (die ich seitdem natürlich auch mitschleppen muss) auch unterwegs wieder laden.

    - Geht das Ding kaputt, geht nix mehr.

    Nachteil für beide Geräte: Man sieht nur einen sehr kleinen Geländeausschnitt. Für die Nah-Navigation super, für den Überblick oder die Tourplanung ungeeignet. Hierfür kommt immer noch nichts über eine Papierkarte.
    Aber die ist nun eher eine Übersichtskarte, ich muss nicht mehr einen halben Rucksack voller Detailkarten mitschleppen.

    Ich bin also zum echten Fan der Handy-Navigation mutiert, als Backup und für die Übersicht ist eine Papierkarte dabei.
    Sollte ich mal ein elektronisches Backup haben wollen, würde ich eher ein altes, geeignetes Phone mitnehmen als ein reines GPS-Gerät.

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  • Pfad-Finder
    antwortet
    AW: Navigationsgerät - braucht man das? Oder reicht das GPS vom Handy? Trekking

    Die Kleineisel-Lidar-Karte habe ich auf meinem Garmin 64s. Leider verlangsamt es die Kartendarstellung extrem, und POIs kann ich auch nicht mehr direkt anklicken (wahrscheinlich liegt das Lidar-Layer obenauf oder so)

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  • Fossil
    antwortet
    AW: Navigationsgerät - braucht man das? Oder reicht das GPS vom Handy? Trekking

    Zitat von TeilzeitAbenteurer Beitrag anzeigen
    OT: ... Ich hab aber schon oft genug feststellen müssen, dass viele Papierkarten echt nicht berühmt sind. ...
    OT: Stimmt. Und um sich z.B. in einem größeren Wald zurechtzufinden, brauch es schon genaue Topos um an Hand der Höhenlinien und Gewässerläufe die eigene Position zu bestimmen. Da Forstwege und Pfade auch auf den Topos (zumindest bei der 25.000er des Landesvermessungsamts BW) oft fehlerhaft eingezeichnet sind und z.B. neue Rückegassen oft nicht von alten Wegen unterscheidbar sind, oder Wege dort eingezeichnet sind, wo vielleicht vor 150 Jahren eine Rückerinne war, reicht es nicht aus mit einer Karte nur die Abzweigungen zu zählen. Also z.B. dritte rechts. Ohne GPS wäre dann das Schrittezählen, oder beim Radeln ein ständiges Nullen des Tageskilometerzählers Pflicht. Dafür sind aber die Höhenlinien auf GPS-Karten oft nicht genau genug um lokale Gelände darzustellen, wenn nur SRTM Daten verwendet wurden. Mit LIDAR-Daten sieht das besser aus.

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  • TeilzeitAbenteurer
    antwortet
    AW: Navigationsgerät - braucht man das? Oder reicht das GPS vom Handy? Trekking

    OT: Damit bist du aber mittlerweile ganz schön alte Schule. Da muss man sich am Ende merken, wo man eigentlich langlaufen möchte
    Ich bin mittlerweile zugegebenermaßen ziemlich bequem geworden. Für die nähere Umgebung habe ich Karten in 1:50.000, die ich aber nur der Vollständigkeit halber durch die Gegend trage. Ich hab aber schon oft genug feststellen müssen, dass viele Papierkarten echt nicht berühmt sind. Im Urlaub laufe ich auch schon mal ohne los. Navigiert wird in der Regel mit dem Garmin, das vorher mit der geplanten Strecke versorgt wird, allerdings ist mein Handy auch akkuschwach und zu ungenau, um damit navigieren zu können.
    Wenn ich ohne Karte unterwegs bin, müssen als Backup Beschilderungen herhalten, die zum Glück in den Alpen in der Regel recht brauchbar sind.

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  • Fritsche
    antwortet
    AW: Navigationsgerät - braucht man das? Oder reicht das GPS vom Handy? Trekking

    Zitat von TeilzeitAbenteurer Beitrag anzeigen
    OT: ... als Backup eher ein zweites Navi mitzunehmen, als mit Kompass und Karte navigieren zu lernen
    OT: Ich nehme als Backup weder Navi noch Wischphon, sondern eine eigens wasserdicht verpackte Karte mit einem übergeordneteren Ausschnitt. Navi empfinde ich dann als sinnvoll, wenn es schnell gehen muss, etwa im Innenstadtbereich beim Autofahren.

    Draußentür hab ichs mal versucht mit einem und war stark enttäuscht: kein Mehrwert zu Karte&Kompass, dafür erweiterte Abhängigkeiten und mehr Fehlerquellen.

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  • LihofDirk
    antwortet
    AW: Navigationsgerät - braucht man das? Oder reicht das GPS vom Handy? Trekking

    Zitat von Pfad-Finder Beitrag anzeigen
    Schalt mal Deine Rechtschreibkorrektur aus, die richtet mehr Schaden an als sie nützt.
    OT: Du weisst ja gar nicht, was sie alles verhindert.

    Aber Danke, korrigiert.

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  • Pfad-Finder
    antwortet
    AW: Navigationsgerät - braucht man das? Oder reicht das GPS vom Handy? Trekking

    Zitat von TeilzeitAbenteurer Beitrag anzeigen
    OT: Den Teil würde ich explizit nicht unterschreiben. Ich gehe jede Wette ein, dass etlichen, die sich mit Karte und Kompass verlaufen haben, das mit einem halbwegs modernen GPS nicht passiert wäre. Vor allem bei schlechter Sicht, evtl. in Kombination mit heiklem Gelände sind die Dinger "klassischer" Navigation doch deutlich überlegen.
    Auf jeden Fall ist es viel einfacher, Navigationsfehler frühzeitig zu erkennen. Und in "heiklem Gelände" kann im Zusammenspiel Papierkarte/Zauberkasten schneller entschieden werden, was richtig oder falsch ist.

    Zitat von LihofDirk Beitrag anzeigen
    OT: Sotschi, Du kennst meine Mutter nicht.
    Schalt mal Deine Rechtschreibkorrektur aus, die richtet mehr Schaden an als sie nützt.

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  • LihofDirk
    antwortet
    AW: Navigationsgerät - braucht man das? Oder reicht das GPS vom Handy? Trekking

    OT: Ditschi, Du kennst meine Mutter nicht. Karte ist für sie unverständlich, mit sich einrichtender Karte in Laufrichtung auf dem Fon kommt sie zurecht
    Zuletzt geändert von LihofDirk; 07.03.2019, 12:15. Grund: Räcktschreipunk

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  • lina
    antwortet
    AW: Navigationsgerät - braucht man das? Oder reicht das GPS vom Handy? Trekking

    Das Navi verleitet dazu, unbekümmerter draufloszulaufen – finde ich gut

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  • TeilzeitAbenteurer
    antwortet
    AW: Navigationsgerät - braucht man das? Oder reicht das GPS vom Handy? Trekking

    OT:
    Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    Und jeder hat sein Ziel gefunden.
    Den Teil würde ich explizit nicht unterschreiben. Ich gehe jede Wette ein, dass etlichen, die sich mit Karte und Kompass verlaufen haben, das mit einem halbwegs modernen GPS nicht passiert wäre. Vor allem bei schlechter Sicht, evtl. in Kombination mit heiklem Gelände sind die Dinger "klassischer" Navigation doch deutlich überlegen.
    Ansonsten stimme ich dir zu, dass es wohl Zeitgeist ist, als Backup eher ein zweites Navi mitzunehmen, als mit Kompass und Karte navigieren zu lernen

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  • Lobo
    antwortet
    AW: Navigationsgerät - braucht man das? Oder reicht das GPS vom Handy? Trekking

    Zitat von Freedom33333 Beitrag anzeigen
    Mal noch ne Frage: Ich habe mir gerade mal testweise das Garmin Etrex 30x gekauft und mich damit raus in die Berge getraut um es mal zu testen, Bedienungsanleitung müsste ich noch durcharbeiten, instinktiv klappt da nichts).

    Aber eine ganz wichtige Frage:

    Bei der Navigation hatte ich im Grunde genommen nur eine grüne Fläche mit Strichen = Wegen drauf eingezeichnet. Kein Vergleich zur Handynavigation auf der man anhand der Höhenlininen auch auf die reale Umgebung zurückgreifen kann ("Ah, die Bergformation da links ist das hier auf der Karte...dann könnte ich abkürzen über den Pass dort usw.). Wie man es auch mit einer realen Karte kann.

    Liegts am mitgelieferten nichttauglichen Kartenmaterial / habe ich die entsprechende Option einfach noch nicht gefunden? Weil für eine Navigation, die sich darauf beschränkt, eingezeichneten Strichen nachzulaufen ohne weiteren Nutzen für die Orientierung zahle ich bestimmt keine 170€, dann wäre das Ding ja auch wertlos in Schottland wenns keine Wanderwege gibt.

    Ein Navi (egal ob Handy oder Garmin) ist nur so gut wie das darauf installierte Kartenmaterial.

    Handy nutze ich als "immer dabei" wenn ich nicht damit rechne ein Navi zu brauchen.
    Das Garmin nehme ich mit wenn ich wirklich Kartenmaterial unterwegs brauche.

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  • Ditschi
    antwortet
    AW: Navigationsgerät - braucht man das? Oder reicht das GPS vom Handy? Trekking

    Witzig, die Formulierung der Frage. Die korrekte Antwort auf beide Fragen: man braucht keines von beiden. Es ist noch nicht lange her, da gab es beides noch nicht. Und jeder hat sein Ziel gefunden. Kann sich die die jüngere Generation wahrscheinlich kaum mehr vorstellen. Nützlich ? Öh, ja, mag sein. Aber "brauchen" als Synonym für " unentbehrlich" ...? Was macht Ihr, wenn Euch der Saft ausgeht?
    Ditschi

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