Kaufberatung extrem robuster Rucksack

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  • KungfuPanda
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    • 09.07.2024
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    • Meine Reisen

    Kaufberatung extrem robuster Rucksack

    Aloha Freunde der Berge!

    Ich bin neu, ein bisschen kaputt und brauche eure Hilfe: ich transportiere gerne zwischen 25 und 40 Kilo auf dem Rücken über viele Hunderte Kilometer in den Bergen. Selbst wiege ich zwischen 90 und 110 Kilo (Ende und Anfang einer Tour) und bin 185cm bei sehr langem Rücken / kurzen Haupt(!)-beinen. So weit, so normal.

    Das Problem: beim Kungsleden plus Kebnekaise, Syter und Skierffe letztes Jahr habe ich das Tragesystem eines neuen Deuter Aircontact Pro zerrissen.

    Dieses Jahr habe ich bei 1.600km zu Fuß auf dem Te Araroa auf der Südinsel Neuseeland (plus ein paar der schönen Berge da) und dann 1.600km mit Fahrrad auf der Tour Aotearoa (plus ein paar schönen Bergen da) auf der Nordinsel einen neuen FR Kajka 100 ruiniert: die Hüfttaschen (am Beckengurt) alle durchgescheuert, ein paar der Gurte zerrissen, sogar den Brustgurt habe ich gekillt.

    Ehrlich: keine Absicht. Und ich habe auch keinen Esel, der Finanzmittel nachproduziert.

    Jetzt würde ich als nächstes gerne einmal Island der Länge nach erwandern. Ich hab schon nach vielen billigeren, aber in Summe teureren Versuchen aufgegeben und ein Soulo gekauft (einmal im halben Jahr KOMMT der Sturm, bei dem das Husky und das Helsport nicht mehr reichen - und da will ich in einem Hilleberg liegen). Aber was mache ich mit dem Rucksack? Geld ist alle, auch deshalb freue ich mich über Vorschläge wie die Grünen Schrankwände von Berghaus - also gerne was gebraucht sinnvoll Kaufbares.

    Aber im Kern: ich brauche etwas, das ich bis 40kg in den Bergen (inkl. etwas Kraxeln in der Wand, aber das ging mit dem Kajka 100 auch irgendwie) über lange Distanzen tragen kann, ich aber definitiv NICHT kaputt bekomme.

    Robuster als ein Kajka, stabiler als der Aircontact - wie man es auch nennen will: Ich brauche eine Empfehlung für absolute Grobmotoriker, die auch ihren Sack auf den Gipfel werfen um dann da zu zelten. Könnt ihr mir vielleicht helfen?

    Liebe Grüße,

    Maik

  • transient73
    Fuchs
    • 04.10.2017
    • 1048
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    • Meine Reisen

    #2
    Hallo KungfuPanda,

    Willkommen im Forum.

    Deine Anforderung mit Vorrang auf Langlebigkeit gegenüber Gewichtsersparnis klingt nach Militärrucksack.
    Mir kommt es so vor, als ob es dort nur die Anforderung "haltbar 50 Jahre +" gibt...

    Wenn das Budget etwas begrenzt ist, schau dir mal die Modelle von Tashev an. Das ist ein Rucksackhersteller aus Bulgarien. Ich habe damit schon einige (Ost)-Europäer auf Expedition gesehen.

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    • KungfuPanda
      Neu im Forum
      • 09.07.2024
      • 5
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      • Meine Reisen

      #3
      Hallo transient73,

      vielen Dank für Deine Antwort! Kannst Du denn auch sagen, welcher Militärrucksack „härter im Nehmen“ als ein Kajka ist?

      Zu Tashev: wenn das „etwa“ die Klasse von Deuter nur eben etwas günstiger ist - ich wohne direkt neben dem Deuter Fabriksverkauf und man kennt mich dort mit Namen (so ungefähr, hab sicher ein Dutzend dort gekauft): einen Deuter bekomme ich da fast zum Tashev-Preis. Und dann würde ich eher zu „nochmal Deuter“ tendieren - aber das löst mein Problem nicht; ich brauche was deutlich härteres.

      Kann eventuell jemand Bach Specialist und FR Kajka zum Thema Robustheit vergleichen?

      Viele Grüße,

      Maik

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      • walnut
        Fuchs
        • 01.04.2014
        • 1153
        • Privat

        • Meine Reisen

        #4
        Ich würde mir an deiner Stelle einfach mal die Beiträge von robtrek und Bernieh zu dem Thema durchlesen, da erfährst du ne Menge zu robusten Schwerlastrucksäcken.

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        • Schattenschläfer
          Fuchs
          • 13.07.2010
          • 1604
          • Privat

          • Meine Reisen

          #5
          Eher 25 als 40 Kilo zu schleppen (und sich Rücken und Knie nicht nachhaltig zu zerstören) und den nächsten Aircontact Pro nicht kaputt machen ist keine Option?

          Ging der wegen dem hohen Gewicht in die Knie oder schrubbst du den einfach zu sehr am Fels lang?
          Das mag, wennns nur scharfkantig genug ist einfach kein Modell. Wenn die Anforderung ist, soll viel Fels- und Steinkontakt wegstecken könnte man sich einen Haulbag anschauen, gibt´s auch in Groß und sehr groß, Wall Hauler 140 Haul Bag | Black Diamond Equipment

          aber vom Tragesystem her nicht dafür ausgelegt, ihn lange und bequem tragen zu können. Würde ich jedenfalls nicht wochenlang tragen wollen.

          Andere Idee: Wenn es eine Art "Sollbruchstelle" gibt, die jeweils als erstes durch ist: Kannst du an einen neuen Rucksack beim Sattler oder Schuster gleich ein Leder draufnähen lassen oder so? z. B. am Rucksackboden, der ja manchmal irgendwann dünn und löchrig wird, wenn man nicht aufpasst..
          Zuletzt geändert von Schattenschläfer; 10.07.2024, 07:39.

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          • woodcutter
            Dauerbesucher
            • 13.11.2011
            • 663
            • Privat

            • Meine Reisen

            #6
            Zitat von KungfuPanda Beitrag anzeigen
            Robuster als ein Kajka, stabiler als der Aircontact - wie man es auch nennen will: Ich brauche eine Empfehlung für absolute Grobmotoriker, die auch ihren Sack auf den Gipfel werfen um dann da zu zelten. Könnt ihr mir vielleicht helfen?
            Hm, vielleicht sowas:
            https://www.engelbert-strauss.de/str...5506020-1.html

            Basis ist günstig, 40 kg werden zugesichert, plus 8 kg mit Aufsatz.

            Von Volumen war ja bisher keine Rede. Nur Gewicht, was du hoch transportierst scheint nur schwer zu sein. Kameraausrüstung? Bleiakkus? Raketen?

            Denke mal, wer einen 40 kg "Sack" irgendwo hinwirft, kriegt alles kaputt, ob mit oder ohne Absicht.

            Alternative zu Gewebe Rucksack wären Transportboxen (Stichwort "Rundhalstonne"), die man auf Tragesystem schnallt. Die kannst du dann den Berg runterkullern lassen.

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            • dominiksavj
              Fuchs
              • 10.04.2011
              • 2322
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              • Meine Reisen

              #7
              Klingt ganz deutlich nach dem was ein Freund von mir beruflich macht

              Schau Dir mal den neuen Snigel Rucksack für die Bundeswehr an. Ich selbst habe keine Erfahrung mit diesem Pack, mir wurde er als sehr bequem und leistungsfähig beschrieben, eben auch in dieser Gewichtsklasse und harter Umgang.

              Ansonsten kann ich Dir noch zwei Marken nennen, die eventuell auch taugen: Eberlestock und Mystery Ranch


              freedom's just another word for nothing left to lose

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              • KungfuPanda
                Neu im Forum
                • 09.07.2024
                • 5
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                • Meine Reisen

                #8
                Aloha!

                vielen lieben Dank für die bisherigen Vorschläge!

                Vielleicht muss ich noch ein bisschen erklären: zum Beispiel die Richmond Ranges auf der Südinsel zum Beispiel. Da ich vorher den Rakaia durchquert und mich dabei so sehr verletzt hatte, dass ich humpelte musste ich statt normal 8 Tagen Essen, 11 ganze Tage einpacken. Da ich am Fuße des Mt. Ellis campen wollte, waren 7 Liter Wasser nötig (Aufstieg in der brüllend heißen Sonne, Wasser für Abendessen, Nacht, Frühstück und die Etappe am nächsten Tag bis zum nächsten Bach). Da ich einer von den dicken Jungs bin, waren das dann schon 8 Kilo Essen plus 7 Kilo Wasser - und da kommt noch Rucksack, Zelt, Matte und Schlafsack und… obendrauf. Klar: reduzieren wäre schön, aber wenn ich das Tragesystem auf maximal 40 Kilo, meistens, wenn die Orte näher sind, 30 bis 35 Kilo auslege, bin ich auf der sicheren Seite - und hab trotzdem keine Popcornmaschine dabei. Das definiert auch das Volumen: unter 80 Liter sollten es nicht sein - gerade, wenn man mal kraxeln muss, möchte man nichts, was noch außen am Rucksack baumelt.

                Habt ihr noch weitere Ideen, vielleicht aus eigener Erfahrung, was härter ist als der Kajka? Oder ist der eh keine Messlatte?

                Viele Grüße,

                Maik

                ps: der Snigel sieht erstmal sehr fähig aus - aber da brauche ich eine zweite Hypothek… Ist der denn soviel besser als ein gebrauchter Atlas/Vulkan?

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                • KungfuPanda
                  Neu im Forum
                  • 09.07.2024
                  • 5
                  • Privat

                  • Meine Reisen

                  #9
                  PSs: wegen Knie und Rücken kaputt machen… Sehr richtig. Allerdings saß ich selbst vor 3 Jahren das letzte Mal ein paar Tage im Rollstuhl und der Wirbelsäulenchirurg meinte: irgendwann wird der Tag kommen, da verlasse ich das Gefährt nicht mehr.
                  Selbst wenn es nicht so krass wird: die Zeit, die ich einen 30-40 Kilo Pack über ein paar Wochen durch die Berge schleppen kann, ist ziemlich sicher endlich (bei allen, bei mir vermutlich ein paar Tage früher). Aber bis dahin möchte ich ERLEBEN. Und da gehören solche Gewalttouren für mich dazu - das bilde ich mir zumindest im Moment ein und dafür hätte ich gerne eure Hilfe, wenn ihr mögt.

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                  • dominiksavj
                    Fuchs
                    • 10.04.2011
                    • 2322
                    • Privat

                    • Meine Reisen

                    #10
                    Zitat von KungfuPanda Beitrag anzeigen
                    ps: der Snigel sieht erstmal sehr fähig aus - aber da brauche ich eine zweite Hypothek… Ist der denn soviel besser als ein gebrauchter Atlas/Vulkan?
                    Der Meinung meines Freundes ja, deutlicher Unterschied in Sachen Tragekomfort. Der ist echt happy damit und Standarggewicht ist immer über 20kg bis maximal 50kg, wenn die Losziehen, vermutlich wegen der Pyrotechnik die manchmal schnell abnimmt.

                    Vielleicht gibts bei Dir in der Gegend ja einen zum Angucken.


                    freedom's just another word for nothing left to lose

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                    • KungfuPanda
                      Neu im Forum
                      • 09.07.2024
                      • 5
                      • Privat

                      • Meine Reisen

                      #11
                      Vielen Dank für die Anregungen!

                      Werden wir mal, auch im Zuge meiner Beobachtung des Gebrauchtmarktes, konkreter:

                      kann einer von euch einen Robustheitsvergleich: Bach Specialist - Berghaus Atlas - TATONKA Lastenkraxe plus Packsack - mein verstorbener FR Kajka ziehen? Oder zumindest von Teilen davon? Damit wäre mir gefühlt einen guten Schritt weitergeholfen…

                      Viele liebe Grüße,

                      Maik

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                      • Killer
                        Fuchs
                        • 07.11.2006
                        • 1101

                        • Meine Reisen

                        #12
                        Als robusten Rucksack für schwere Lasten kann ich Tasmanien Tiger, Karrior oder Savotta empfehlen, die sind alle aus robusten Cordura. Nicht ganz so modern dann alte Berghaus Rucksäcke der Bundeswehr.
                        Oder mal über eine Kraxe nachgedacht?!

                        Das sollte überzeugen. Deren Tragegestell finde ich allerdings nicht so bequem.
                        https://youtu.be/yYfng4Wucqc?si=eyb8CoDVObfafsiy
                        Zuletzt geändert von Killer; Gestern, 01:02.
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                          #13
                          Oder wenn das Gewicht eh möglichst hoch sein soll: Lastenkraxe mit diesen Plastik Tonnen drauf?

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