Ozon-Pen statt Wasserfilter?

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  • LihofDirk
    antwortet
    AW: Ozon-Pen statt Wasserfilter?

    Zwei Sachen auf die Schnelle.

    Der Stift ist nicht FDA approved, es wird lediglich darauf hingewiesen, dass Ozon von der FDA als Wasserbehandler zugelassen ist. Das TSA approval bezieht sich vermutlich auf die Akku Grösse.

    Und der Einwand mit salzarmem Wasser keine Elektrolyse klingt plausibel, Oberflächenwasser aus Gletscher Bächen muss dann wohl nachgesalzen werden.

    Die Tests von SGS sind aussagelos, weder die Menge der Testsubstanz noch die Dauer der Einwirkung um die Desinfektion zu erreichen sind angegeben. Ob da wirklich 0,5l in 1 Minute oder weniger in längerer Zeit behandelt wurde müsste aber einen erhablichen Einfluss haben.

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  • Mus
    antwortet
    AW: Ozon-Pen statt Wasserfilter?

    Sorry, ich dachte ich hätte einen Link schon im OP gesetzt, hatte ich vorgehabt, aber anscheinend vergessen:

    http://www.rovingblue.com/products/detail.php?p=11

    oder auf youtube:

    https://www.youtube.com/watch?v=3jK7BUIcpsE

    Wie schon im OP angedeutet: Ich will nicht für das Ding werben, sondern bin selbst kritisch und frag mich was dran ist. Ist es denn so, dass keiner darüber spricht, weil es so neu ist oder weil es in der Outdoor-Praxis nicht taugt (auch wenn es theoretisch funkionieren könnte und das in anderen Zusammenhängen auch tut).

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  • LihofDirk
    antwortet
    AW: Ozon-Pen statt Wasserfilter?

    Jetzt doch mal gegoogelt.

    Es gibt so Stifte im Laborbedarf, um z.B. Ozonmesser zu kalibrieren oder Proben zu sterilisieren. Da wird aber neben dem Strombedarf auch die Elektrolysezelle als Verschleissartikel aufgeführt.
    Grund: Die Elektrode ist aus PbO2 auf porösem Titan. Das PbO2 ist stabil solange der Strom fliesst, wird aber wenn flüssigbenetzt (Wasser) und der Strom nicht fliesst zu Blei reduziert von dem bei der Elektrolyse auch entstandenen Wasserstoff.

    Was das für die Haltbarkeit sagt und Bleieintrag ins Wasser, keine Ahnung.

    Kannst Du einen Link zum Stift setzen?

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  • Homer
    antwortet
    AW: Ozon-Pen statt Wasserfilter?

    Ohne das Produkt gegoogelt zu haben frage ich mich doch, warum es zuverlässiger als ein steripen sein soll.

    Batteriebetriebene Lampe versus gassprudeldingsie?

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  • Mus
    antwortet
    AW: Ozon-Pen statt Wasserfilter?

    Nur nicht unbedingt lecker, wenn mehr davon drin ist.
    Wobei das ja kein Einwand ist, wenn man an die Alternativen denke.

    Bis lang, ist hier im Thread also nichts geschrieben, was ernsthaft gegen das Teil sprich, oder?

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  • LihofDirk
    antwortet
    AW: Ozon-Pen statt Wasserfilter?

    Zitat von Mus Beitrag anzeigen
    Was heißt das dann konkret? Hab ich dann plötzlich kleine Rostbröckchen im Wasser? Oder was wird aus calciumreichem oder magnesiumreichem Wasser?
    Bei Eisemhaltigem Wasser kann Rost ausfallen, Calcium wird zu Kalk (Calciumhydroxid, kennt man vom Wasserkoche Magnesium zu Magnesiumhydroxid, auch weiss und unlöslich.

    Aber alles unschädlich.

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  • Mus
    antwortet
    AW: Ozon-Pen statt Wasserfilter?

    Zitat von LihofDirk Beitrag anzeigen
    Gelegentlich kann ein Feststoff ausfallen, wenn das Wasser viele Metallionen enthält, da die zu Metalloxiden oxidiert werden.
    Was heißt das dann konkret? Hab ich dann plötzlich kleine Rostbröckchen im Wasser? Oder was wird aus calciumreichem oder magnesiumreichem Wasser?

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  • markrü
    antwortet
    AW: Ozon-Pen statt Wasserfilter?

    Zitat von LihofDirk Beitrag anzeigen
    ...und keine Gefahr von Geschmacksrückständen ...
    Ja, das nächstübliche ist dann die Chlorung mit den genannten geschmacklichen Nachteilen.

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  • LihofDirk
    antwortet
    AW: Ozon-Pen statt Wasserfilter?

    Zitat von markrü Beitrag anzeigen
    Die Ozonisierung von Trinkwasser ist ein anerkanntes Verfahren zur Entkeimung, wird aber wegen der hohen Kosten selten im größeren Massstab (Stadtwerke) eingesetzt.
    Wird aber in der Lebensmittelindustrie und der Membranwassergewinnung (Osmose) als Alternative zu herkömmlichen chemischen Reinigungsmitteln gerne eingesetzt, weil weniger Spülabwasser entsteht und keine Gefahr von Geschmacksrückständen bleiben.

    Gelegentlich kann ein Feststoff ausfallen, wenn das Wasser viele Metallionen enthält, da die zu Metalloxiden oxidiert werden.

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  • markrü
    antwortet
    AW: Ozon-Pen statt Wasserfilter?

    Die Ozonisierung von Trinkwasser ist ein anerkanntes Verfahren zur Entkeimung, wird aber wegen der hohen Kosten selten im größeren Massstab (Stadtwerke) eingesetzt.

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  • Mus
    hat ein Thema erstellt Ozon-Pen statt Wasserfilter?.

    Ozon-Pen statt Wasserfilter?

    Bin gerade per Zufall über einen Ozon-Pen gestolpert, der (klares) Wasser aus Bächen o.ä. keimfrei machen soll.

    Wirkt ein bisschen wie der Steripen, nur dass er nicht mit UV-Licht arbeitet, sondern mit Ozon. Scheint aber ähnlich klein und leicht zu sein und nicht so empfindlich. Angeblich hat er eine FDA-Zulassung, sollte also nicht völliger Unfug sein.

    Auf den ersten Blick erkennbare Nachteile:
    • schweineteuer
    • nach 15 Litern muss er nachgeladen werden


    Kennt den schon jemand?
    Kann jemand so theoretisch zu der Wirksamkeit, deren Grenzen und möglichen "Nebenwirkungen" was sagen? (Ich kenn Ozon im Wasser sonst nur von Schwimmbädern, aber das Wasser trink ich auch normalerweise nicht.)
    Hat den vielleicht sogar schon jemand ausprobiert? Auf Tour?
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