Schuh für hohe Berge: eierlegende Wollmilchsau gesucht

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  • outdoorfreaky
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    • 07.01.2011
    • 116

    • Meine Reisen

    Schuh für hohe Berge: eierlegende Wollmilchsau gesucht

    Hallo zusammen,

    im Frühjahr geht es für mich nach Nepal, neben etwas Arbeit stehen dort auch 1-2 der klassischen "Trekking-Peaks" auf dem Plan (Island Peak, etc.) Dafür und auch für Hochtouren in den Alpen suche ich nach einem neuen Schuh.
    Bisher war mir mein La Sportiva Nepal Trek Evo ein treuer Begleiter. Doch schon in den Alpen zeigte sich; für ausgedehnte Hoch- und Wintertouren ist er nicht der ideale Schuh. Irgendwann ist er nass, v.a. nach einer Winternacht im Zelt is der nächste Morgen keine Freude (nein, keine VBL-Socken getragen) die Steigeisen sitzen nicht optimal... blablabla.

    Daher jetzt meine Überlegung: Ein Doppelschuh, also eines der gängigen 6000er Modelle oder doch lieber einen technischen Plastikschuh wie z.B. den La Sportiva Batura oder den Scarpa Phantom Tech.

    Neben Westalpentouren und den niedrigen 6.000er Gipfeln in Nepal stehen namhafte Berge wie Elbrus oder Aconcagua auf meiner Bucket-List. Im Idealfall ein Schuh für all dies. - Wäre da nicht das Haupteinsatzgebiet: die Alpen würde ich zu einem Doppelschuh tendieren, nur habe ich im aktuellen Fall Sorge, dass das für die Alpen "zu viel" wird bzw. mir das Gefühl bei knackigen Kletterpassagen fehlen könnte....

  • Vegareve
    Freak

    Liebt das Forum
    • 19.08.2009
    • 14041

    • Meine Reisen

    #2
    AW: Schuh für hohe Berge: eierlegende Wollmilchsau gesucht

    Alpen-Hochtouren im Sommer und Island Peak und co. passen nicht zusammen, meiner Meinung nach. Also zwei Paar Schuhe.
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

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    • Becks
      Freak

      Liebt das Forum
      • 11.10.2001
      • 18811

      • Meine Reisen

      #3
      AW: Schuh für hohe Berge: eierlegende Wollmilchsau gesucht

      Jup.

      Für Alpentouren im Sommer reichen die üblichen Lederstiefel aus, eventuell sogar die leichten Trangos von La Sportiva.

      Im Winter in den Alpen sind etwas dickere Plastikstiefel ideal, da diese sich noch halbwegs wie reguläre Bergtreter anziehen und nutzen lassen (z.B. Scarpa Alpha, sofern es den noch gibt). Lederstiefel sind irgenadwann nass und trcokenen zu schlecht, ausserdem bekommt man den Innenschuh nicht merh trocken.

      Geht es dann weiter rauf, wird es zunächst einmal kalt. Weder am Elbrus, noch am Acon muss man auf den Normalrouten klettern. Da braucht man dann einfach möglichst warme Schuhe. Meine Scarpa Alpha waren am Acon schon sehr grenzwertig, da würde ich eher den Scarpa Phantom 6000 oder sogar schon den 8000 holen, und das obwohl es auch welche gab, die ohne tote Zehen im Nepal Evo extreme dort aufstiegen. Zum Ausgleich traf ich dann auch einen, dem es im La Sportiva Batura zu kalt war... Kollege von mir, der im Himalaya einen 7000er angestetet und sich dabei fast die Füsse erlegt hat, ging den Acon im Millet Everest an (8000er-Latschen), mit dem Motto: "keine kalte Füsse mehr".

      Fazit: Für Wintertouren in den Alpen ein Bergstiefel mit herausnehmbarem Innenschuh und wärmer als der Nepal Evo extreme, für Elbrus weiss ich nicht (irgendwas ähnliches wie für Alpen im Winter), für Acon entweder den Batura (wenn man es riskieren will, zumindest noch eine Stufe dicker als für Alpen im Winter) oder gleich einen dicken 8000er Treter "auf Nummer sicher".

      Wenn man bedenkt, was so ein Acon-Ausflug alles kostet (Zelt, Schlafsack, Permit, Flug,....) dann fällt ein Paar Schuhe auch nicht ganz mehr so stark ins Gewicht.
      After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

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      • Flachlandtiroler
        Freak
        Moderator
        Liebt das Forum
        • 14.03.2003
        • 24262

        • Meine Reisen

        #4
        AW: Schuh für hohe Berge: eierlegende Wollmilchsau gesucht

        Ich würde mal klar trennen zwischen Aco (mehrere / etliche Tage bei Kälte am Berg) und so 1-2-Tagestrips wie Imjatse oder Elbrus (im Sommer!). Bei letzteren ist das schleichende Durchnässen kein Thema, Innenschuhe für's Biwak nicht relevant und wenn es denn den einen, einzigen Morgen mal was frisch ist, ja mein Gott zwei Heizpflaster rein und fertig.
        Meine Reisen (Karte)

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