Globetrotter noch so gut wie früher...?

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  • codenascher
    antwortet
    JA aber was habe ich davon? Wer in seinem Leben 10000€ und mehr bei einem Outdoor Geschäft gelassen hat, ist irgendwann mehr oder weniger komplett ausgestattet. Um 3€ Versandgebühren zu sparen, falls man nicht über den Mindestbestellwert für kostenlosen Versand zu kommen? Da kann ich mit "ehrlicher Arbeit" weit mehr Geld verdienen, als als An- und Verkauf zu agieren.
    Ich muss 10 Minuten mit dem Bus fahren, um der Berliner Filiale einen Besuch abzustatten. Dort könnte ich im Falle eines "gestörten Verhältnisses zu meiner Freizeit" auch pick+collect betreiben. Dafür ist mir aber meine Zeit zu Schade und ich lass mir den Krempel bei Bedarf auch gegen Portokosten zustellen. Wenn ich natürlich eh dort vorbei komme, sieht das natürlich anders aus (wenn die Geschäfte denn mal wieder offen haben).

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  • bluesaturn
    antwortet
    Zitat von codenascher Beitrag anzeigen
    Anders als in der Vergangenheit muss der Goldkunden Status jedes Jahr neu erarbeitet werden. Ist natürlich schwierig, wenn man schon alles vermeintlich hat...
    Dann kaufst du eben Sachen und verkaufst sie weiter. Lohnt sich natuerlich nur fuer gewisse Sachen/Angebote.

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  • ks
    antwortet
    Zitat von TilmannG Beitrag anzeigen
    Der güldene Kundenstatus wurde wg Corona eigentlich bis 3/2021 verlängert, unabhängig vom Einkauf...
    Bei mir leider nicht Die wissen (vermeintlich), ich hab alles ...

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  • TilmannG
    antwortet
    Der güldene Kundenstatus wurde wg Corona eigentlich bis 3/2021 verlängert, unabhängig vom Einkauf.
    Der direkte Einzelversand aus allen möglichen Lagern ist bei denen inzwischen leider Standard, wenn 6 Teile nur in zwei Paketen kommen, ist das schon die Ausnahme.
    Grüße von Tilmann

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  • codenascher
    antwortet
    Ich wollte im Ausverkauf Felle für meine BC Latten kaufen. Diesen Moment habe ich zuerst verpasst (bereits ausverkauft), bis ich eine Werbung eingeblendet bekommen habe wo die Felle wieder vorrätig zu sein sollten.

    Leider habe ich anscheinend meinen "Goldkunden" Satus verloren und bin nach Einsatz eines 10€ Gutscheins (für meine Treue! = anscheinend doch noch ein wenig goldig) unter den Wert für kostenlosen Versand gerutscht.
    Anders als in der Vergangenheit muss der Goldkunden Status jedes Jahr neu erarbeitet werden. Ist natürlich schwierig, wenn man schon alles vermeintlich hat...

    Auf jeden Fall habe ich noch einen Satz Katzenaugen für mein Radl bestellt (somit >50€), brauchte ich eh. Am selben Tag noch die Versandbestätigung für die Felle erhalten! Die waren dann auch zwei Tage später da. Die Katzenaugen kamen dann einen Tag später an.

    Also tiptop was die Versandgeschwindigkeit betrifft, wurde hier ja in der Vergangenheit oft kritisiert. Allerdings hätte ich damit kein Problem gehabt, wenn der Kram einen Tag später gemeinsam verschickt worden wäre. Hat was von Amazon Bestellungen, wo fast alles aus verschiedenen Logistikzentren kommt...

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  • SvenW
    antwortet
    Hab letztens meine knapp 3 Jahre alte Tierra Hardshell Jacke die leider undicht wurde bei Globetrotter abgegeben. 2 Wochen später die Email:
    Das Produkt ist leider nicht mehr reparierbar, wir erstatten ihnen daher den Kaufpreis zurück.

    Hab mir dann gleich eine 100€ günstigere Jacke ausgesucht.
    --> Nagelneue jacke und 100€ zurück, bin zufrieden mit dem Service von Tierra und Globe.

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  • Goettergatte
    antwortet
    AW: Globetrotter noch so gut wie früher...?

    Danke Ditschi, verstanden

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  • Ditschi
    antwortet
    AW: Globetrotter noch so gut wie früher...?

    Zitat Göttergatte:
    Aber bei gestohlener Kunst oder Autos, ist es doch so, daß wer in Treu und Glauben erwarb, hernach der rechtliche Eigentümer sei,
    da gabs doch letztlich Fälle, eines geraubten Kunstwerks aus der DDR-Zeit und eines geliehenen und illegal weiter verkauften Autos, das die Neubesitzerin behalten darf.
    Nein. Die Norm habe ich genannt. Die letzteren von Dir genannten Fälle lagen anders. Letzlich kommt es beim gutgläubigen Erwerb immer darauf an, ob der Eigentümer den unmittelbare Besitz freiwillig aufgegeben hat oder nicht. Die Sache ist ihm nur dann abhanden gekommen, wenn er den unmittelbaren Besitz unfreiwillig verlor. Gibt er ihn freiwillig auf, setzt er nach außen einen zurechenbaren Rechtsschein, daß der Besitzer auch Eigentümer ist.

    Fall 1: A ist Eigentümer einer Kamera. Er leiht sie B und übergibt sie ihm, gibt also den unmittelbaren Besitz freiwillig auf. B verkauft sie an C, der glaubt, B sei Eigentümer. Jetzt konnte C die Kamera gutgläubig erwerben nach § 932 BGB und wird neuer Eigentümer. A kann sich nur an B halten.

    Fall 2: A ist Eigentümer einer Kamera. B stiehlt sie ihm und verkauft sie an den gutgläubigen C. A hat den unmittelbaren Besitz nicht freiwillig aufgegeben und keinen zurechenbaren Rechtsschein gesetzt. C wird nach § 935 Abs.2 BGB nicht Eigentümer und muß A die Kamera herausgeben. C kann sich nur an B halten.

    Fall 1 hat der BGH grade für den Fall einer Probefahrt mit einem Auto entschieden. Auch da gibt A den Besitz ja vorübergehend freiwillig auf. Vielleicht hast Du von dem Fall gelesen?
    https://www.lto.de/recht/nachrichten...-autohaendler/

    Zur Frage der Kostentragung ( Porto / Transport: Frage Bulli) ), wenn der Eigentümer vom gutgläubigen (!) Besitzer die Herausgabe verlang: Leistungsort für den Herausgabeanspruch aus § 985 BGB ( Herausgabeanspruch des Eigentümers gegenüber dem Besitzer) ist der Ort, an dem sich die Sache befindet. Dort müßte der Eigentümer sie sich holen oder die Kosten für eine Zusendung übernehmen. Herausgeben heißt nicht bringen oder zusenden. Siehe dazu auch
    OLG Hamm Randnummer 33
    https://openjur.de/u/88482.html

    Ist etwas umfangreicher geworden, weil es jeden Tag jedem von uns passieren, im net eine gestohlene Sache gutgläubig zu erwerben.

    Ditschi
    Zuletzt geändert von Ditschi; 31.10.2020, 18:49. Grund: Ergänzung

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  • Bulli53
    antwortet
    AW: Globetrotter noch so gut wie früher...?

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Globi die Sachen zurückfordert. Der wirtschaftliche Wert ist nahe Null, da sich die Artikel kaum noch, oder nur nach großem Aufwand vermarkten lassen.
    Wer trägt denn die Transportkosten vom jetzigen Standort zu Globi?

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  • Goettergatte
    antwortet
    AW: Globetrotter noch so gut wie früher...?

    Aber bei gestohlener Kunst oder Autos, ist es doch so, daß wer in Treu und Glauben erwarb, hernach der rechtliche Eigentümer sei,
    da gabs doch letztlich Fälle, eines geraubten Kunstwerks aus der DDR-Zeit und eines geliehenen und illegal weiter verkauften Autos, das die Neubesitzerin behalten darf.

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  • Ditschi
    antwortet
    AW: Globetrotter noch so gut wie früher...?

    Das bedeutet für die Käufer ---sofern sie sich ermitteln lassen--. daß sie die Ware an Globetrotter herausgeben müssen, wenn Globi sie zurückverlangt. An gestohlener Ware kann man nicht gutgläubig Eigentum erwerben, siehe § 935 Abs 1 BGB. Ihr Geld müßten sie von Verkäufer zurück verlangen.
    Ditschi

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  • Torres
    antwortet
    AW: Globetrotter noch so gut wie früher...?

    Gestern kam im Abendblatt die Nachricht, dass Globetrotter um mehrere zehntausend Euro geschädigt wurde. Ein 37jähriger Mitarbeiter hat seit über einem Jahr Waren beiseite geschafft und Online verkauft. Bei der Inventur wurde der Schaden bemerkt. Die Hausdurchsuchung der Polizei fand auf seinem Dachboden noch Waren im Werte von 60.000 Euro, noch mit Original-Etiketten. Keine Ahnung, was das für die Käufer des Diebesgutes bedeutet.

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  • Bulli53
    antwortet
    AW: Globetrotter noch so gut wie früher...?

    OT, aber lustig: auf Website von Houdini, einer outdoormarke aus Sthlm, wird Globetrotter als Weltenbummler aufgeführt. Sachen gibt es und keiner merkt’s.

    - - - Aktualisiert - - -

    OT, aber lustig: auf Website von Houdini, einer outdoormarke aus Sthlm, wird Globetrotter als Weltenbummler aufgeführt. Sachen gibt es und keiner merkt’s.

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  • Pedder
    antwortet
    AW: Globetrotter noch so gut wie früher...?

    Zitat von Pylyr Beitrag anzeigen
    aber ich erwarte das nicht von anderen bei MEINEM Fehler.
    Du nicht, ich nicht, aber einige andere schon.
    Bestelle ich deshalb nicht mehr bei GT?
    Doch. Wenn mir deren Angebot zusagt. Das letzte Mal in 10 Jahren war das letztes Jahr bei einer Hose von deren Hausmarke.

    Ich meine, dass man bei der Behandlöung von Fehlern die Qualität eines Versenders erkennt.
    Schon deshalb müssen die solche Fälle anders führen, als einen gewöhnlichen Umtausch.
    Sonst führt das doch zu einem Versagen des Controlling.

    Wenn ich das über die gleiche Maske laufen lasse wie Umtausch, muss der Kunde ankreuzen können, dass es sich um eine Falschlieferung handelt und dann muss sofort eine Nachlieferung ausgelöst werden. So machen das gute Läden.
    Dann habe ich keine Ärger mit dem Kunden, der freuit sich, dass auch der Fehler so reibungslos ablief und kommt wieder. Weil er Angstfrei bestellen kann. Trapper kann das nicht. Wer weiß, ob er beim nächgsten MAl, wenn eer noch schnell ein Teil für den urlaub braucht, nicht auch das falsche bekommt.

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  • Pylyr
    antwortet
    AW: Globetrotter noch so gut wie früher...?

    Zitat von Pedder Beitrag anzeigen
    Weil er sich nicht so anstellen soll. Fehler kann ja jeder mal machen.
    Und damit rechnen sie und scheren sich darum nicht.

    Wenn ich auf Arbeit einen Fehler mache, versuche ICH das mir mögliche, daß ich es wieder gerade rücke. Und das wird auch mal teuer, darum gibt es Routinen, um das zu vermeiden.

    Wenn Betroffene kulant reagieren, dann freut mich das und sie fallen in eine bessere emotionale Kategorie, aber ich erwarte das nicht von anderen bei MEINEM Fehler.

    Fehler passieren.
    Wie mit dem Fehler vom Verursacher umgegangen wird zeigt einem, was sie/er/es ist.
    Hier fällt GT glatt durch.
    Punkt.

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  • Lobo
    antwortet
    AW: Globetrotter noch so gut wie früher...?

    Witzig.

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  • Pedder
    antwortet
    AW: Globetrotter noch so gut wie früher...?

    Zitat von ChristianBerlin Beitrag anzeigen
    Zuletzt: Der Kunde hat sowieso schon Mehraufwand durch den Fehler des Händlers (Rücksendung, ev. neue Ware wieder bei der Post/Packstation abholen, Zeitaufwand für Kommunikation mit dem Händler). Warum soll er auch noch finanzielle Nachteile tragen?
    Weil er sich nicht so anstellen soll. Fehler kann ja jeder mal machen.

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  • ChristianBerlin
    antwortet
    AW: Globetrotter noch so gut wie früher...?

    Zitat von kossiswelt Beitrag anzeigen
    entschuldigt aber keine fehlende Kundenorientierung bei der Reklamationsbearbeitung.
    Um es vielleicht noch mal klar zu sagen: In der von Trapper geschilderten Situation geht es nicht um Kulanz oder Kundenorientierung, sondern um die Einhaltung geltenden Rechts. Nehmen wir an, es liefe so: Käufer und Verkäufer haben einen Kaufvertrag über die Lieferung von Socken in der vereinbarten Größe zum vereinbarten Preis geschlossen. Der Verkäufer liefert mangelhafte Ware (falsche Größe). Nach §439 BGB hat der Käufer bei einem Mangel das Recht auf Nacherfüllung (in diesem Fall kommt wohl nur eine Ersatzlieferung in Frage). Kosten dafür (z.B. Versand) hat der Verkäufer zu tragen. Dieser kann auch nicht einfach einseitig vom Vertrag zurücktreten, außer die Nacherfüllung wäre für ihn unzumutbar (hier offensichtlich nicht der Fall - die Socken sind ja problemlos lieferbar). Der Verkäufer kann sich daher nicht auf "bitte zurückschicken - neu bestellen zum höheren Preis" zurückziehen.

    Natürlich kann man sich jetzt überlegen, ob die Ersparnis einem den Ärger einer Auseinandersetzung wert ist. Wäre sie mir wahrscheinlich auch nicht. Soweit das geschilderte Verhalten allerdings kein Irrtum im Einzelfall, sondern Firmenpolitik wäre, würde ich einen solchen Händler ebenfalls meiden.

    Zuletzt: Der Kunde hat sowieso schon Mehraufwand durch den Fehler des Händlers (Rücksendung, ev. neue Ware wieder bei der Post/Packstation abholen, Zeitaufwand für Kommunikation mit dem Händler). Warum soll er auch noch finanzielle Nachteile tragen?

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  • Pfad-Finder
    antwortet
    AW: Globetrotter noch so gut wie früher...?

    OT:
    Zitat von kossiswelt Beitrag anzeigen
    (Ich schreibe das hier übrigens nicht, weil ich denke, dass irgendwelche Käufer ihr Verhalten ändern, sondern gehe davon aus, dass das Globetrotter-Management hier mitliest.)
    Und ich gehe davon aus, dass die dazu inzwischen sagen "ach diese Outdoor-Spinner, lass sie weiterträumen"

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  • kossiswelt
    antwortet
    AW: Globetrotter noch so gut wie früher...?

    Zitat von Trapper Beitrag anzeigen
    Lina hat es richtig erfasst! Mir geht es weder um den monetären Vorteil noch um irgendwelche ideellen Grabenkämpfe. Globetrotter ist für mich nur eine Geschäft wie viele andere auch. Fehler passieren überall mal. Diese sollten sich aber ohne großen Aufwand für den Kunden beheben lassen. Das kann Globetrotter augenscheinlich mit dem derzeitigen System zur Warenwirtschaft nicht mehr. Ergo bestelle ich in Zukunft wo anders....!
    Für mich gilt gemäß dem Fadentitel: Globetrotter leider nicht mehr so gut wie früher; wenn andere das anders sehen; bitte gerne !
    Das mag sicher auch am Wechsel des IT-Systems (ich meine im letzten Jahr entweder von oder auf SAP) liegen, entschuldigt aber keine fehlende Kundenorientierung bei der Reklamationsbearbeitung.

    Globetrotter baut weiter neue Filialen, was für Outdoorinteressierte wirklich erfreulich ist, auf Dauer aber sicher nicht ausreichend viel Umsatz bringt, um die Überlebensfähigkeit zu sichern. Deshalb muss GT in der Online-Abwicklung, bei der Kundenorientierung und nicht zuletzt hinsichtlich Preispolitik besser werden.

    (Ich schreibe das hier übrigens nicht, weil ich denke, dass irgendwelche Käufer ihr Verhalten ändern, sondern gehe davon aus, dass das Globetrotter-Management hier mitliest.)

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