Gefahren von Trekkingstöcken

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  • Scrat79
    Freak

    Liebt das Forum
    • 11.07.2008
    • 12118

    • Meine Reisen

    Gefahren von Trekkingstöcken

    Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    Wanderstöcke können tödlich sein, ein Artikel zum Nachdenken.
    Ich bin auch schon mal über meine eigenen Füße gestolpert.
    Sind die nun auch als Gefährlich zu deklarieren?

    Klar kann man drüber stolpern. Aber gibt es auch eine Statistik, wie oft sie ein gefährliches Stolpern verhindert haben?
    Btw. Auch Eispickel können gefährlich sein.
    Es gab in unserer Sektion des DAV einen Fall, in dem ein sehr erfahrener Hochtourenführer am Seil gestolpert ist, und in seinen eigenen Pickel gefallen ist. Der Unfall war tödlich.
    Es soll jedoch einfach nur Pech gewesen sein.
    Der Mensch wurde nicht zum Denken geschaffen.
    Wenn viele Menschen wenige Menschen kontrollieren können, stirbt die Freiheit.

  • Vegareve
    Freak

    Liebt das Forum
    • 19.08.2009
    • 14072

    • Meine Reisen

    #2
    AW: Nachrichten und Pressemeldungen zum Thema Outdoor

    Man benutzt die Stöcke nicht, um nicht zu stolpern, sondern für Knieschonung bergab, Kraft sparen bergauf und für das Laufen im Schnee.

    Ich fand es aber schon bemerkenswert, dass diese Statistik aus dem Mund eines Bergretters kommt, ich hatte keine Vorstellung darüber, dass es so viele Unfälle deswegen gab. Ich bin selber an Graten in meine Stöcke etwas hängen geblieben, nur Vorsicht und langsame Bewegungen haben schlimmeres verhindert.
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

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    • lina
      Freak

      Vorstand
      Liebt das Forum
      • 12.07.2008
      • 39071

      • Meine Reisen

      #3
      AW: Nachrichten und Pressemeldungen zum Thema Outdoor

      Interessantes Spannungsfeld ... man kann ja auch einfach nur einen einzelnen, langen Wanderstock ohne Schlaufen benutzen (wahlweise Teleskopstock weiter ausfahren). Oder die Hände nicht so wie beim Skifahren in die Schlaufen einfädeln. Ich hatte bisher gedacht, es gäbe dafür nutzungsabhängige Empfehlungen?

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      • Scrat79
        Freak

        Liebt das Forum
        • 11.07.2008
        • 12118

        • Meine Reisen

        #4
        AW: Nachrichten und Pressemeldungen zum Thema Outdoor

        Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
        Man benutzt die Stöcke nicht, um nicht zu stolpern, sondern für Knieschonung bergab, Kraft sparen bergauf und für das Laufen im Schnee.
        Klar. Ich laufe auch nicht um zu stolpern.
        Aber wenn man mal stolpert, kann man sich auch mal mit nem Stock wieder ins Gleichgewicht bringen.
        Hab ich schon öfters mal geschafft.
        Der Mensch wurde nicht zum Denken geschaffen.
        Wenn viele Menschen wenige Menschen kontrollieren können, stirbt die Freiheit.

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        • macroshooter
          Dauerbesucher
          • 17.07.2012
          • 988

          • Meine Reisen

          #5
          AW: Gefahren von Trekkingstöcken

          Eine Sache würde ich noch ergänzen:
          Genügend Abstand zum stöckelnden Vordermann halten. Insbesondere dann, wenn seine Stöcke keinen Teller dran haben.
          Wie schnell spießt sich so ein Stock tief in die Weichteile ...

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          • Scrat79
            Freak

            Liebt das Forum
            • 11.07.2008
            • 12118

            • Meine Reisen

            #6
            AW: Gefahren von Trekkingstöcken

            Das stimmt.
            Allerdings langen auch schon die 5 cm bis zum Teller um "ins Auge" gehen zu können.
            Der Mensch wurde nicht zum Denken geschaffen.
            Wenn viele Menschen wenige Menschen kontrollieren können, stirbt die Freiheit.

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            • Prachttaucher
              Freak

              Liebt das Forum
              • 21.01.2008
              • 11556

              • Meine Reisen

              #7
              AW: Gefahren von Trekkingstöcken

              Ich nutze meine Stöcke grundsätzlich ohne Schlaufen. Es passiert dann immer mal wieder, daß einer aus der Hand fällt und ich mich dann eben mal bücken muß. Das mit dem Stolpern passiert wirklich schnell - wenn man da den Stock loslassen kann ist das schon besser.

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              • Vegareve
                Freak

                Liebt das Forum
                • 19.08.2009
                • 14072

                • Meine Reisen

                #8
                AW: Gefahren von Trekkingstöcken

                Naja, in den Bergen kann man seinen Stock auf diese Weise sehr leicht verlieren.
                "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

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                • codenascher

                  Alter Hase
                  • 30.06.2009
                  • 4384

                  • Meine Reisen

                  #9
                  AW: Gefahren von Trekkingstöcken

                  Ich benutze meine Stöcke ebenfalls ohne Schlaufen! Lieber schmeiß ich sie weg, als das ich beim stolpern drauf latsche... Immerhin habe ich auf diese Art bereits zwei mal meine Fizan geschrottet.

                  Bin im Wald, kann sein das ich mich verspäte

                  meine Weltkarte

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                  • Bergzebra
                    Erfahren
                    • 18.02.2013
                    • 284

                    • Meine Reisen

                    #10
                    AW: Gefahren von Trekkingstöcken

                    Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
                    Man benutzt die Stöcke nicht, um nicht zu stolpern, sondern für Knieschonung bergab, Kraft sparen bergauf und für das Laufen im Schnee.
                    Wenn ich viele beim Bergabgehen mit Stöcken zuschaue, dann sind die Stöcke dort weniger eine Gehhilfe als eine "Schrottoptimierung". Anstatt in einem weichen Bewegungsablauf die Berge hinabzugehen, werden die Stöcke nur zum Abfedern eines nicht persönlich optimierten Bewegungsablauf benützt (und so z.T. im Fernsehen als positives Beispiel auch noch gezeigt!).

                    Und aus gegebenen Anlass (im Oktober im Schneechaos in Nepal zur Genüge live miterlebt): Im Schnee bergab v.a. bei festgetretener Spur (und oft ohne Schneeteller) sind Stöcke sehr kontraproduktiv. Durch die "Entlastungsarbeit" der Stöcke drücken die Schuhe nicht soweit in die Spur als ohne und es bildet sich wesentlich einfacher ein Wasserfilm zwischen Schuh und Schnee, was sehr oft dann zu Stürzen führt bzw. geführt hat. Und wenn dann die Person vor einem mit fuchtelnden Stöcken stürzt und die Person hinter einem mit fuchtelnden Stöcken (ohne Schneeteller) und ausgestreckten Beinen (!) auf meiner halber Kniehöhe von oben angerauscht kommt, dann hilft nur noch ein Sprung bergseitig aus der Spur (und die Hoffnung, dass man im tiefen Schnee auf keinen Felsen trifft).

                    Ich selbst benütze zwar aus Prinzip keine (Trekking-)Stöcke, aber schon vor mehr als 10 Jahren habe ich von Benützern gehört, dass die Hände in den Schlaufen nichts zu suchen hätten. Gibt es bei Trekkingstöcke denn keine Sicherheitsschlaufen?

                    Und wann lernen die restlichen 25%, dass Trekkingstöcke am Rucksack mit der ungeschützten Spitze nach oben nichts zu suchen haben?
                    Zuletzt geändert von Bergzebra; 27.11.2014, 13:17. Grund: Falscher Titel angezeigt
                    Schaffe Dir Erinnerungen bevor Du nur noch diese hast!

                    Nur heute wärmt uns das Feuer, gestern war es Holz und morgen wird es Asche sein.
                    (Autor unbekannt)

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                    • Hunter9000
                      Dauerbesucher
                      • 02.06.2012
                      • 646

                      • Meine Reisen

                      #11
                      AW: Gefahren von Trekkingstöcken

                      Naja, in den Bergen kann man seinen Stock auf diese Weise sehr leicht verlieren.
                      Lieber den Stock einmal verlieren und neu kaufen als im Ernstfall nicht aus den Schlaufen kommen.

                      Ich bin auch erstaunt über den oben verlinkten Artikel. Natürlich gehrört der richtige Einsatz von Trekkingstöcken geübt, aber sie deswegen als Todesfalle hinzustellen ist etwas übertrieben.

                      Ich persönlich mag ja auch den Einsatz der Stöcke im ebenen Gelände, gerade wenn ich einen schweren Rucksack trage. Ansonsten neige ich oft dazu die Arme hängen zu lassen, wodurch ich dicke Finger bekomme.

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                      • Gast-Avatar

                        #12
                        AW: Gefahren von Trekkingstöcken

                        Zitat von Hunter9000 Beitrag anzeigen
                        Lieber den Stock einmal verlieren und neu kaufen als im Ernstfall nicht aus den Schlaufen kommen.
                        Vor mir stürzen die Kinder den Bergweg im Altvatergebirge hinab. Ich rufe noch, nicht rennen!

                        ...



                        ...

                        Meine Tochter liegt mit den Stöcken darnieder. Der Daumen seltsam abstehend.

                        Kommentar


                        • Fernwanderer

                          Alter Hase
                          • 11.12.2003
                          • 3885

                          • Meine Reisen

                          #13
                          AW: Gefahren von Trekkingstöcken

                          Zitat von Hunter9000 Beitrag anzeigen
                          Ich bin auch erstaunt über den oben verlinkten Artikel. Natürlich gehrört der richtige Einsatz von Trekkingstöcken geübt, aber sie deswegen als Todesfalle hinzustellen ist etwas übertrieben.
                          Skandalisierung gehört zum Geschäft: einen Artikel "How to use your Wanderstock properly" liest keine Sau.
                          Unterm Strich ist der Artikel schon noch ganz in Ordnung. Der Autor gibt im wesentlichen die richtigen Tips und relativiert sie in ihrer Bedeutung auch nicht inkorrekt mit der Nennung anderer protokollierter Mißgriffe.
                          In der Ruhe liegt die Kraft

                          Kommentar


                          • TeilzeitAbenteurer
                            Fuchs
                            • 31.10.2012
                            • 1297

                            • Meine Reisen

                            #14
                            AW: Gefahren von Trekkingstöcken

                            Klär' mich als Nicht-Stocknutzer doch mal bitte einer auf: Wo genau ist das Problem, wenn man mit Stocken und der Schlaufe am Handgelenk stürzt? Darin, dass man die Dinger auswelchemgrundauchimmer nicht loslässt, um sich mit den Händen abzufangen oder darin, dass man trotz Loslassens aufgrund der Schlaufen noch eine nicht unerhebliche Chance hat, auf den Dingern zu landen?

                            Kommentar


                            • Tarkowsky
                              Erfahren
                              • 21.07.2014
                              • 136

                              • Meine Reisen

                              #15
                              AW: Gefahren von Trekkingstöcken

                              Ich habe meistens nur einen Stock bei mir und den setze ich gezielt ein. Vorgestern im Dunkel im Wald unterwegs gewesen und an einer abschüssigen Stelle nasser Lehm. Kein Halt mehr mit den Schuhen. Also Stock gezogen und dann gings easy. Dazu muss ich aber sagen, dass allein der Vorgang "Stock ziehen" nur deshalb einfach ist, weil ich den in einer eigens modifizierten Schultertasche beherberge und dazu noch ein Faltstock ist. Die ausziehbaren Stöcke waren mir von Beginn an suspekt. Mechanisch zu instabil. Ich habe mich bei meinen Stöcken halt für ein Maß passend für meine Körpergröße entschieden und gut wars. Carbon, weil leicht und stabil. Manchmal benutze ich den Stock auf flacher Ebene, wenn ich Gas geben will. Ist ein guter Tempomacher. Was die Schlaufen betrifft, benutze ich die auch nur in entsprechenden Situationen. Was den Todesfall betrifft: Das angegeben Alter sagt mir, dass Hilfsmittel auch immer ein Risiko beinhalten. Das kann immer und überall passieren, wo jemand nicht mehr im Vollbesitz seiner Kräfte ist. Meine Mutter ist vor kurzem im Altenheim mit dem Rollator einer Mitbewohnerin kollidiert und hats nicht überlebt. Engländer würden jetzt sicher einen passenden Joke auf Lager haben.
                              A propo Hilfsmittel: Vor einigen Jahren stand ich in meinem momentan Wohnort (Königstein i. Taunus) am Kreisel und hörte ein röhrendes Motorgeräusch kommen. Der Anblick war prappant. Eine Mumie in einem Maserati Cabrio. Ist wahrscheinlich zum Aldi gefahren. Grüße, Walter

                              Kommentar


                              • Homer
                                Freak

                                Moderator
                                Liebt das Forum
                                • 12.01.2009
                                • 15350

                                • Meine Reisen

                                #16
                                AW: Gefahren von Trekkingstöcken

                                @teilzeit: beides
                                Orgy-porgy #staythefuckhome

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                                • Scrat79
                                  Freak

                                  Liebt das Forum
                                  • 11.07.2008
                                  • 12118

                                  • Meine Reisen

                                  #17
                                  AW: Gefahren von Trekkingstöcken

                                  @Teilzeitabenteurer:
                                  Grundsätzlich wohl eher letzteres.
                                  Wenn beim Stolpern die Stöcke seitlich liegen, hat man immer noch die Möglichkeit die Hände auf dem Boden oder wo anders zu abstützen.
                                  Klar. Wenn die Stöcke dabei kreuz und quer unter den Füßen liegen, wir die Sache ungemütlich. Dann drücken die Stöcke die Hände halt irgendwo anders hin.
                                  Der Mensch wurde nicht zum Denken geschaffen.
                                  Wenn viele Menschen wenige Menschen kontrollieren können, stirbt die Freiheit.

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                                  • Flachlandtiroler
                                    Freak
                                    Moderator
                                    Liebt das Forum
                                    • 14.03.2003
                                    • 25202

                                    • Meine Reisen

                                    #18
                                    AW: Gefahren von Trekkingstöcken

                                    @Teilzeitabenteurer:
                                    Die Schlaufe dreht Dir die Flossen auf die Seite und Du landest auf einem abstehenden Finger statt auf dem Ballen.
                                    Quetschung, Bruch o.ä. statt (leichter) Prellung.
                                    Kennn auch wen, der sich (beim Ski-LL allerdings) damit was angetan hat.

                                    Prinzipiell kann das einem auch gleich den ganzen Arm verdrehen, k.A. ob so das belegbar ist.

                                    Bei dem im Erstpost zitierten Artikel geht es aber auch vor allem darum: Die herumwirbelnden Stöcke verhindern, dass man sich noch irgendwo festhalten kann und schon geht's abwärts...
                                    Zuletzt geändert von Flachlandtiroler; 27.11.2014, 13:55.
                                    Meine Reisen (Karte)

                                    Kommentar


                                    • Bergzebra
                                      Erfahren
                                      • 18.02.2013
                                      • 284

                                      • Meine Reisen

                                      #19
                                      AW: Gefahren von Trekkingstöcken

                                      Hallo TeilzeitAbenteurer,

                                      ein Beispiel: Man tritt sich mit den eigenen Schuhen auf die Spitze der Trekkingstöcke. Da die Hände in der Schlaufe gefangen bleiben (Umschlingung), ziehen einem die eigenen Hände mit der Übersetzung aus "Trefferhöhe" zu Schlaufenhöhe unweigerlich in Richtung Boden. Man hat nicht den Hauch einer Chance sich noch mit den Händen abzufangen, da ja aufgrund der Trägheit die Arme zwischen Schulter und Schlaufe gestreckt gefangen sind.
                                      Schaffe Dir Erinnerungen bevor Du nur noch diese hast!

                                      Nur heute wärmt uns das Feuer, gestern war es Holz und morgen wird es Asche sein.
                                      (Autor unbekannt)

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                                      • Prachttaucher
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                                        • 21.01.2008
                                        • 11556

                                        • Meine Reisen

                                        #20
                                        AW: Gefahren von Trekkingstöcken

                                        und noch eine Antwort für den Teilzeitabenteurer : Mir ist es früher öfters passiert das ein Stock zwischen die Beine geriet. Wenn man da sofort loslassen kann verhindert man meist das Stolpern/ Hinfallen. Durch die Schlaufe geht das nicht.

                                        Solange ich die Schlaufen benutzte, habe ich die Stöcke auch eher schlampig festgehalten - hängen ja noch am Handgelenk. Gerade dadurch gerieten mir die schneller mal zwischen die Beine. Jetzt bin ich gezwungen die Stöcke richtig zu halten und dadurch passiert weniger.

                                        @Vegareve : Wenn ich im Norden wirklich mal an einem Abhang längs gehe verkrampft sich in mir Flachländer eh alles, da kann nichts verloren gehen.

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