Wandern: Alternative feste Unterkünfte

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  • Werner Hohn
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    • 05.08.2005
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    • Meine Reisen

    Wandern: Alternative feste Unterkünfte

    Wafer hatte in seinem Bericht vom E1 erwähnt, dass es in einigen Regionen schwer bis unmöglich ist, eine feste Unterkunft zu finden. Er hatte sich für den Tag sogar eine eigene Route zusammengestellt, um ein Hotel zu finden.

    Damit Wafers Bericht vom E1 nicht mit Tipps für alternative Unterkünfte unnötig in die Länge gezogen wird, habe ich mit erlaubt, das Thema auszulagern.

    Aus dem genannten Bericht:

    Zitat von Wafer
    Die Ecke südlich von Mölln hätte ich mir gerne noch angesehen. Kaum zu glauben, dass da nix zu finden war! Vielleicht sollte ich doch mal so langsam Zelt, Matte und Sack mitnehmen?
    Zitat von Werner Hohn Beitrag anzeigen
    Zelt und Matte brauchst du nicht. Auf vielen Campingplätzen kann man ohne übernachten. Oft vermieten die Hütten, Mobilheime oder Wohnwagen, außerhalb der Saison meist sogar für einen Nacht. Zur Sicherheit gehört ein leichter Schlafsack in den Rucksack, denn in der Nebensaison holt man nicht gerne die Mietwäsche aus dem Schrank. Verständlich, denn auch nur einmal genutzt, muss sie doch gewaschen werden.

    Auf unserer Wanderung über den E1 in Dänemark haben wir auf Campingplätzen nur in deren Hütten geschlafen.

    Südlich von Mölln gibt es den Camping Lüttauer See (Schlummerfässer, ganz unten schauen). An diesem bist wärst du vorbei gekommen, wenn du den E1 auf der Suche nach einer Unterkunft nicht verlassen hättest. Dort habe ich auf meiner E1/E6 Wanderung im Zelt geschlafen, und war froh über das einfache Restaurant. Schnelle Schnitzelküche mit Fertigsoße. Auf Campingplätze mit Restaurants würde ich in der Nebensaison nicht bauen.
    Zitat von Werner Hohn
    Zur Sicherheit gehört ein leichter Schlafsack in den Rucksack, denn in der Nebensaison holt man nicht gerne die Mietwäsche aus dem Schrank. Verständlich, denn auch nur einmal genutzt, muss sie doch gewaschen werden.
    Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Das ist eine logische Schlussfolgerung, nur: ich habe auch schon hin und wieder erwähnt, dass ich nur ein Dach über dem Kopf bräuchte, Schlafsack hätte ich dabei – aber noch nicht erlebt, dass es tatsächlich Zimmervermieter dazu bewegt, davon abzuweichen, dass die Saison vorbei sei und das Zimmer deswegen jetzt nicht zu vermieten wäre. Vielleicht ist das auf Campingplätzen anders, wenn die Sanis sowieso geöffnet sind, aber bei Pensionen sieht die Erfolgsquote eher schlecht aus. Bei Pilgerwegen (sofern man ein Büchlein mit Stempeln darin hat) geht sowas besser. Das heißt, ich würde die Minimalausstattung "Schlafsack" noch ein kleines bisschen erweitern.
    Wafers Lösung ist natürlich auch eine Lösung, leider sehr oft die einzige. Doch sehr viele Wanderer wissen nicht um alternative Übernachtungsmöglichkeiten. So habe ich es schon viel zu oft erlebt, dass erstaunt nachgefragt wurde, wieso ich als alter Mann in einer Jugendherberge übernachten durfte.

    linas Erfahrungen mit Pension kann ich bestätigen. Die leben von Urlaubern und in der Nebensaison von Arbeitern auf Montage. Vermieten für eine Nacht ist zu viel Aufwand. Noch schlechtere Karten hat man bei Vermietern von Ferienwohnungen. Die muss komplett gereinigt werden. Seit Jahren wandern wir daher in Deutschland an diesen und Pensionen ohne Nachfrage vorbei.

    Noch mehr Erstaunen - und das regelmäßig - als bei den Jugendherbergen erlebe ich, wenn ich Campingplätze und deren Hütten ins Spiel bringe. Eingefleischte Camper kennen die Hütten, für Wanderer ist das Neuland.

    In Deutschland kann es schon mal schwierig werden im tiefsten Herbst jemanden zu finden, der sich zuständig fühlt. Es handelt sich fast immer um Campingpklätze die von Dauercampern dominiert werden. Die brauchen kein Personal. Deshalb bei den Plätzen, die das auf ihrer Website anbieten, zeitig anrufen.

    Die Plätze im südeuropäischen Ausland leben sehr viel mehr von Touristen. Dort hatten wir noch nie Probleme ad hoc eine Hütte für eine Nacht zu bekommen. Egal ob Frankreich, Sapnien oder Portugal. In Portugal funktioniert das erstaunerlicherweise auch bei Pensionen. Die freuen sich auch über die Einnahme, die eine Nacht bringt.

    Noch sehr viel unbekannter als die festen Unterkünfte der Campingplätze sind die Trekkershutten in Belgien und den Niederlanden. Einige gibt es auch bei uns, aber wenige. In der Regel stehen die ebenfalls auf Campingplätzen, deren Sanitäranlagen mitbenutzt werden. Es geht auch anders. Im belgischen Diest findet man die Trekkershutten auf dem Gelände des Bauhofs neben dem Schwimmbad, deren Santiäranlagen mitbenutzt werden. Andere stehen auf Bauernhöfen, usw.
    Zuletzt geändert von Werner Hohn; 04.12.2017, 15:09.
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