Der Fahrradkurztouren-Thread

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  • Christian J.
    Lebt im Forum
    • 01.06.2002
    • 8816

    • Meine Reisen

    Wow, Respekt!

    Auf welcher Art Straßen warst du denn unterwegs und wie war der Verkehr und die Überholabstände in Finnland? In einem Podcast über den Northcape4000 wurden die lebensgefährlichen Überholmanöver finnischer LKW besprochen.
    "Er hat die Finsternis der Latrinen ertragen, weil in der Scheiße nach Mitternacht sich manchmal die Sterne spiegelten"
    Durs Grünbein über den Menschen

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    • lina
      Freak

      Vorstand
      Liebt das Forum
      • 12.07.2008
      • 38692

      • Meine Reisen

      Grandios wie immer!
      Vielen Dank für’s Mitnehmen – ich wünschte ich könnte es so lange Zeit auf meinem Fahrradsattel aushalten, aber erfahrungsgemäß falle ich nach spätestens 140 km da runter bzw. in die Sekundenschlaf-Phase :-)

      In welcher Gegend befinden sich denn diese dunklen Glas-Häuschen-Würfel? Und was machst Du gegen eisige Füße bei Temperaturen um den Gefrierpunkt?

      Jetzt geh ich mal die Langfassung lesen *freu*
      Zuletzt geändert von lina; 10.10.2021, 15:05.

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      • lina
        Freak

        Vorstand
        Liebt das Forum
        • 12.07.2008
        • 38692

        • Meine Reisen

        … definitiv kürzer …

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        • bemme
          Fuchs
          • 18.05.2008
          • 1033

          • Meine Reisen

          Zitat von Christian J. Beitrag anzeigen
          Auf welcher Art Straßen warst du denn unterwegs und wie war der Verkehr und die Überholabstände in Finnland? In einem Podcast über den Northcape4000 wurden die lebensgefährlichen Überholmanöver finnischer LKW besprochen.
          eigentlich alles, bis auf wenige ausnahmen kann man ja in finnland zum glück auf allen straßen fahren. die größeren sind vergleichbar mit unseren bundesstraßen, manchmal so wie autobahnen ausgebaut. ich hab da nich reingehört, bin da aber komplett gegenteilig mit meinen erfahrungen. die fahren da oben zwar die längsten lkw-züge europas, aber das äußerst rücksichtsvoll. die ziehen zum beispiel immer komplett rüber weil sie wissen, dass sie nen radfahrer sonst von der straße saugen oder drücken. ich hatte bisher auf keiner der drei ruska und auch nicht auf der fahrt zum nordkapp probleme. auf der ostseeumrundung ist es halt nervig, viel verkehr an der küste zu haben, aber das ist bei küstenstrassen ja in der regel immer so. ich würd lieber 10tkm da oben fahren wollen als 100km hier auf unseren bundesstraßen. ich mein, die trucker da oben gehen ja auch ständig bis zum stillstand in die eisen um die rentiere nicht zu stören, die sind quasi "heilig".

          interessant war, dass sich eine holländische teilnehmerin krass über die lkw aufgeregt hat. ich denke das liegt daran wie man so als radfahrer im alltag damit konfrontiert ist. auf separaten radwegen hat man kaum berührungspunkte und findet dann auf einmal lkws neben sich krass. ich vergleiche meine erfahrungen natürlich zu meinem alltag hier. den mit dem balkan vergleichen ist natürlich auch komplett ne andere kiste. auf dem tcr in der türkei und in nordmazedonien/albanien hatte ich ein paar sehr haarige situationen, aber die hatte ich ein stück weit erwartet. dass das risiko da ist war mir 2015 vor dem transam schon klar, über den haufen gefahren wurde ich letztlich auch dort in den usa.

          letztlich komt immer noch dazu - routenplanung. wenn ich mir ne route anschau gehört die abschätzung des verkehrs ja dazu. bsp. tcr - da war klar, dass man am samstag die dicken strassen machen kann, weil da nur kühl-lkw unterwegs sein durften. und so ähnlich geht man halt an die streckenabschnitte ran. wird man da nachst sein, tagsüber, werktags, im berufsverkehr? naja, und wer halt keine lust auf verkehr hat meidet küstenstrassen weil die immer voller sind als inlandsstrecken.

          kurz aus meiner sicht - alles seeehr easy in finnland.

          ergänzung:

          ch glaub ich weiss jetzt welches gespräch du meintes. tjoa. ist halt so wenn man n' rennen mit ner vorgegebenen route mitmacht - du musst demjenigen, der die route plant vertrauen. und genau deshalb mag ich vorgegebene routen nicht. beim nc4000 sind ja leute am organisieren, die das aus der ferne planen, die loben sich zwar, das jedes jahr neu zusammenzubauen, aber wirklich "local insights" haben die da kaum. und dann kommt halt sowas bei raus. die route hat ja auch einer teilnehmerin das leben gekostet in ungarn. ich finde schon , dass man daran die qualität der streckenplanung ablesen kann. war beim tcr ja nicht unähnlich. der start in belgien, freitagnacht in 2017. im nachgang mal auf die unfallstatistiken geguckt - voila, die meisten tödlichen unfälle in der region, freitag und samstag nacht, meist durch alkohol, und überdurchschnittlich viele in der gegend. wenn man dann dort n paar hundert leute auf einmal losfahren lässt ist es eine reine wahrscheinlichkeitsangelegenheit. letztlich hat nathan mit dem transam die konsequenz daraus gezogen, das ding in richtung offroad zu entwickeln um weniger solche unfälle zu haben. man hat als veranstalter durchaus eine verantwortung wenn man die strecke vorgibt. und deshalb mag ich freie routenwahl sehr viel mehr. da isses nämlich meine verantwortung wo ich fahre.
          Zuletzt geändert von bemme; 11.10.2021, 10:09.
          ja, ich schreibe gerne klein.

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          • bemme
            Fuchs
            • 18.05.2008
            • 1033

            • Meine Reisen

            Zitat von lina Beitrag anzeigen
            In welcher Gegend befinden sich denn diese dunklen Glas-Häuschen-Würfel?
            das war tatsächlich sehr neu und auf streetview noch nicht drauf. das war ukkohalla, der olle ski-hügel beim endpunkt B des parkours bei hyrynsalmi. da kannste dann unter polarlichter pennen :-)

            Zitat von lina Beitrag anzeigen
            Und was machst Du gegen eisige Füße bei Temperaturen um den Gefrierpunkt?
            in bewegung bleiben. das ist am wichtigsten. also grundsätzlich sollte man zusehen, dass nur soviel frisches wasser reinläuft wie man noch geradeso warmhalten kann. dann gehts einigermaßen. ein paar kurze radsocken, ein paar lange merinosocken drüber, radschuhe, darüber die velotoze silokon-dinger mit latexmanschette oben. die beinlinge kommen da drüber, da die eh voll wasser gesaugt sind, das kann dann auf der außenseiten der überschuhe runter. das ist bisher für mich so das optimum wenns richtig wässert.

            es gibt nix was auf dauer trocken hält. ^^

            ja, ich schreibe gerne klein.

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            • lina
              Freak

              Vorstand
              Liebt das Forum
              • 12.07.2008
              • 38692

              • Meine Reisen

              Besten Dank! :-)

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              • PascalausB
                Gerne im Forum
                • 28.06.2016
                • 88

                • Meine Reisen

                Ich hatte gestern nach einer anstrengenden Woche so einen richtigen Durchhänger Vormittags, zum Glück konnte ich mich noch aufraffen und mein neues Rad auf dem Weserradweg mal testen. Pünktlich 10min vorm Regen war ich wieder Zuhause. Gefahren bin ich von Rinteln nach Hameln und zurück. (Zurück ist fast immer Gegenwind)
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                Es grüßt Pascal

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