Radreise durch GB (mal wieder mit Kindern) - Tipps bzgl. Umsetzung

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neue Beiträge

  • Marhabal
    Erfahren
    • 08.06.2013
    • 471

    • Meine Reisen

    #21
    Ich habe mir das mal bei Komoot angeschaut, da ist der Küstenradweg ja in der Collection dabei. Das sieht schon sehr verlockend aus.

    Aber (kommt ja immer dieses ABER) auch verflucht lang durch die Streckenführung (wobei richtig an der Waterkant lang noch länger wäre). Das wäre wahrscheinlich für uns so komplett einfach nicht machbar (mit Anmarsch und Rückmarsch durchschlägt man da ja flott die 4.000 km).

    Daher die Frage: welchen Teil würdest du stärker empfehlen, den südlichen oder den nördlichen und/oder gibt es eine Möglichkeit per Fähre in den Norden/aus dem Norden raus wegzukommen (also nördlich von Newcastle)?

    Ich denke gerade an eine Streckenführung Rheinland-Amsterdam-Newcastle-Küstenradweg-Dover-Rückmarsch durch Belgien. Das wäre auch viel, aber noch irgendwie machbar denke ich. Wobei ein "Schlenker" nach Edinburg auch toll wäre, aber da sind wir direkt wieder bei: "Eigentlich nicht machbar."

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    • Torres
      Freak

      Liebt das Forum
      • 16.08.2008
      • 28940

      • Meine Reisen

      #22
      Ich verstehe Dich irgendwie nicht ganz genau. Also Anreise nach Amsterdam ist für Euch nicht weit? Sonst würde ich den Zug zur Fähre nehmen, damals war Radmitnahme kein Problem.
      Newcastle - Edinburgh geht sicher auch, so weit ist das nicht. Dann Zug nach Redcar und von dort den Nordseeküstenradweg nach Süden. Ich würde von Nord nach Süd fahren, man kann besser abkürzen und die Windrichtung ist besser.
      In Hull fahren Fähren nach Hoek von Holland, falls ihr abkürzen wollt. Nächste Möglichkeit ist Harwich nach Hoek. Ich bin von Hoek nach Gouda geradelt und von da mit dem Regionalzug nach Hause.

      Dover habe ich 2004 mit dem Motorrad gemacht und bin durch Belgien gefahren, die belgische Küste hat mich aber nicht beeindruckt. Sehr voll, kein Platz auf den Zeltplätzen, die JH in Gent? durfte ich nur einen Tag nutzen, dann sind wir alle wegen Schulklassen rausgeflogen, und ich hatte mir das Land landschaftlich netter vorgestellt, kannte halt nur ein oder zwei Städte. Da würde ich lieber länger in England bleiben.

      Ansonsten: Nord-Yorkshire und Norfolk, die Mitte könnte man auch mit der Bahn überbrücken.
      Ach wie flüchtig, ach wie nichtig, ist der Menschen Leben. Wie ein Nebel bald entstehet und auch wieder bald vergehet, so ist unser Leben, sehet. (Franck 1652 / Bach 1724, Leipzig)

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      • Marhabal
        Erfahren
        • 08.06.2013
        • 471

        • Meine Reisen

        #23
        Danke für die weiteren Tipps.

        Ich fasse mal für mich zusammen:
        In Schottland sind heute auch noch so wenige KFZ unterwegs, dass man ganz gut über Land fahren kann. Der Küstenradweg ist gut zu fahren und landschaftlich schön. Von N nach S ist tendenziell besser. Daher ist meine Planungsgrundidee (schmeißen wir vor Ort sowieso um... ich kenne uns...) folgende:
        • Anreise nach Amsterdam sind gut 200km also 2 Tage und somit kein Problem.
        • Dann mit der Fähre nach Newcastle. Letztlich wohl auch 2 Reisetage.
        • Anschließend kleine "Lowlandtour" (ungefähr so: https://www.komoot.de/tour/101452244...RvbjGM&ref=wtd) mit 425 km. 5-6 Reisetage.
        • Danach den Küstenradweg Richtung Süden (analog dem hier: https://www.komoot.de/collection/686...radweg-england). 1030km (11-12 Reisetage)
        • Anschließend nach Dover über London (das werden die Kids unbedingt wollen, so wie damals auch Paris..., sicher nicht toll, aber wird schon; https://www.komoot.de/tour/101452575...xU7A0k&ref=wtd), macht noch einmal 270km. (Mit Aufenthalt in London wohl 5 Tage.)
        • Der Rückweg wäre dann tatsächlich wie unser Hinweg 2021 Richtung Normandie... fanden wir nicht so schlecht die Route, sind ja auch etliche schöne Städte in Belgien bei. (sind irgendwie 400km, rund 5 Tage).
        Bliebe dann bei etwa 2.500km - müsste also in einem Monat halbwegs stressfrei zu fahren sein. Abkürzen oder zur Not in den Zug oder so kann man ja sowieso, wir sind ja nicht im Outback, sondern in Europa.

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        • Torres
          Freak

          Liebt das Forum
          • 16.08.2008
          • 28940

          • Meine Reisen

          #24
          Klingt gut. Ist bestimmt ein schönes Abenteuer (wobei ich von London entsetzt war, muss so vir 10 Kahren gewesen sein, das hatte mit dem London meiner Jugendzeit nichts mehr zu tun…).

          Und es stimmt, dass Belgien auch schöne Ecken hat, es kommt auf die Richtung an, wenn das passt, ist das doch prima.
          Ach wie flüchtig, ach wie nichtig, ist der Menschen Leben. Wie ein Nebel bald entstehet und auch wieder bald vergehet, so ist unser Leben, sehet. (Franck 1652 / Bach 1724, Leipzig)

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          • Christian J.
            Lebt im Forum
            • 01.06.2002
            • 9103

            • Meine Reisen

            #25
            Zitat von Marhabal Beitrag anzeigen
            2. Nicht durchgängig mit dem Rad fahren können. (Selbst wenn wir durch den Kanal schwimmen, dürfte es schwer sein, das Rad dabei zu schultern.) Wie bekommt man alsoi am besten ein bepacktes Rad mit rüber?
            Die Website des Eurostars (der Zug durch den Kanaltunnel) kündigt an, ab Januar möglicherweise wieder Fahrräder mitzunehmen. Sie sagen aber nicht, in welchem Jahr dieser januar liegen soll:


            that many of you are keen for us to relaunch our bike service. We’re sorry that it’s taking us longer than anticipated. We’re working as hard as we can to relaunch it before the end of January.
            In the meantime, if you’d like to take a fully assembled or boxed bike on your trip, we’d recommend booking a courier service. We’re sorry for the inconvenience.
            https://www.eurostar.com/rw-en/trave...ggage/bikes​

            Vielleicht lohnt es sich, in einigen Wochen noch mal auf deren Homepage zu schauen, ob das inzwischen wieder geht. Ich würde nämlich 2024 gern mein Rad da mitnehmen. (Fähre will ich eigentlich nicht, weil ich mit dem Nachtzug Caledonian Sleeper in London ankommen will und dann nahtlos per Zug auf's Festland weiter kommen möchte)
            "Er hat die Finsternis der Latrinen ertragen, weil in der Scheiße nach Mitternacht sich manchmal die Sterne spiegelten"
            Durs Grünbein über den Menschen

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