Akkus vor Kälte schützen

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  • Torres
    antwortet
    AW: Akkus vor Kälte schützen

    Bei mir hat nur getrennte Aufbewahrung Akku und Kamera geklappt (Olympus). Akku in der inneren Jackentasche. Akku und Kamera in der Jacke funktionierte nicht, das Kameragehäuse war so kalt, dass die Akkus sich nicht erholt haben. (-24 bis - 31).

    Navi in der Jacke außen war problemlos, sowohl mit Eneloops als auch mit Lidl Batterien. Lidl etwas schlechter, aber ging.

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  • Jo0ken
    antwortet
    AW: Akkus vor Kälte schützen

    Also wenn ich meine heiße Suppe einfach so in den Wind halte dann dringen da die -30° ziemlich schnell ein. Die Kamera ist ja schon kalt. Die Tabelle ist aber super! Bei meiner alten Kamera (auch Nikon DSLR) hatte ich Noname Akkus als Ersatz und die waren praktisch sofort "leer". Dann kann ich zu diesem Thema nur beisteuern das Nikon Marken Akkus sowie Duracell und Eneloop Pro mit Kälte bedingten hohen Innenwiederständen gut klar kommen.
    Beste Grüße und danke für den Link!

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  • AlfBerlin
    antwortet
    AW: Akkus vor Kälte schützen

    Im Zweifel würde ich diversifizieren: also NiMH-Akkus und Lithium-Batterien mitnehmen und jeweils 2 Sorten und einige mehr als rechnerisch nötig. Und dann am Ende hier berichten!!!

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  • Schmusebaerchen
    antwortet
    AW: Akkus vor Kälte schützen

    @Jo0ken: Akkus erwärmen sich bei der Entladung. Und die Kameraelektronik wird auch warm. Und zwar so viel, wie Energie aus den Akkus entnommen wird. Wie viel es bringt: keine Ahnung.

    http://www.pocketnavigation.de/2015/...t-vergleich/3/
    Hier hast du es noch mal beschrieben und mit Diagramm.

    Ich bezweifle jedoch, dass die -30°C innerhalb von ca 2min ins Gehäuse, in den Akku eingedrungen sind. Die Kamera muss die Akkus also nur für die Dauer der Fotos, vielleicht sogar nur für den Start warmhalten.

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  • Jo0ken
    antwortet
    AW: Akkus vor Kälte schützen

    Normalerweise habe ich die Kopflampe in der Jacke die ich anhabe wenn es Dunkel wird (Daunenjacke, tagsüber Pulka/Rucksack, kalt) -> bei ner Black Diamond ReVolt hat ein Satz für 10 Tourentage inkl. Nachtaufnahmen und Lesen gereicht.

    Meine Kamera Akkus habe ich getestet. Die Nikon Akkus haben bei mir keinen spürbaren Kapazitätsunterschied. Transport im Wasserdichtenbeutel (aloksack) in der innersten Tasche am Körper und Kamera unter der Jacke oder beides im auf die Pulka geschnallten Rucksack. 1 EN-EL15 Akku = ca. 500 Fotos (inkl. Langzetbelichtungen). Das ist deutlich weniger als bei Wärme aber wie gesagt habe keinen Unterschied bei den Aufbewahrungsorten festgestellt.

    Temperaturen zwischen -10°C und -28°C. Bei den richtig kalten Touren hatte ich sie noch in der Jacke.

    Nachtrag. Wenn es sehr kalt ist kühlen die Akkus in der Kamera mMn. sowieso extrem schnell ab. Was da jetzt die Lagerungstemperatur bringen soll weiß ich nicht genau. Bin aber auch Wasser-Ing. und nicht E-techniker.

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  • Rhodan76
    antwortet
    AW: Akkus vor Kälte schützen

    Bevor ich erst oben erfahre, ob meine Akkus bei Kälte versagen, würde ich das schonmal zu Hause testen. Zur Not über Nacht im Tiefkühlfach.

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  • Schmusebaerchen
    antwortet
    AW: Akkus vor Kälte schützen

    Richtig, ich halte absolut nichts davon wegen irgendwelchen Vermutungen Einwegbatterien zu verwenden, wenn umweltfreundliche Akkus nicht viel schlechter sind.

    Die Lithiumbatterien werden überall als die neue perfekte Lösung vorgestellt. Aber wenn ich mir die Daten so ansehe, ist das wie immer nur Marktgeschrei.

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  • derMac
    antwortet
    AW: Akkus vor Kälte schützen

    Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    OT: so ganz stimmt das nicht, auf Achttausender Expedition tragen zumindest manche Bergsteiger die Kamera und akku separat in der Daunenjacke am Körper. Ein zweiter Akku würde da auch nichts bringen, denn nicht isoliert funktionieren sie in Kürze nicht mehr. Das sind zugegeben extreme Bedingungen.
    Schmusebearchen hat oben was von 50% Kapazität bei -30 °C geschrieben. Nach diesem Temperaturbereich war gefragt. Der tritt auf der angestrebten Tour eher selten auf. Unter diesen Umständen ist ein 2. Akku, der die fehlenden 50 % kompensiert, deutlich Anwenderfreundlicher als alle anderen Lösungen. Ich hab den extra Akku noch nie gebraucht, hab ihn aber immer mit.

    Mac

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  • Vegareve
    antwortet
    AW: Akkus vor Kälte schützen

    Zitat von derMac Beitrag anzeigen
    Weil kein Mensch bock darauf hat, vor dem Fotografieren den Akku aus dem Akkufach zu nehmen, in die Kamera zu stecken und dann wieder zurück. Und das für jedes Foto. Da nimmt man einfach einen Akku mehr mit..
    OT: so ganz stimmt das nicht, auf Achttausender Expedition tragen zumindest manche Bergsteiger die Kamera und akku separat in der Daunenjacke am Körper. Ein zweiter Akku würde da auch nichts bringen, denn nicht isoliert funktionieren sie in Kürze nicht mehr. Das sind zugegeben extreme Bedingungen.

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  • Heimdall
    antwortet
    AW: Akkus vor Kälte schützen

    Dich wieder auf die warme Palme, das reicht...

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  • mitreisender
    antwortet
    AW: Akkus vor Kälte schützen

    Zitat von Heimdall Beitrag anzeigen
    Kamera Sony NEX 3 N, drei Wochen Lappland 4000 Bilder geschossen und etliche Videos gedreht, Verbrauch, ein ganzer und ein halber Akku. Beste Kopflampe aller Zeiten aus Kanada, 3 Monate (Herbst/Winter) draußen und nach nem Jahr den vernünftigen Akku getauscht. Tricks verrate ich nicht, is zu krass...
    Was bringt Dein Kommentar dann außer dem Gefühl der Prahlerei 🤔

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  • Heimdall
    antwortet
    AW: Akkus vor Kälte schützen

    Kamera Sony NEX 3 N, drei Wochen Lappland 4000 Bilder geschossen und etliche Videos gedreht, Verbrauch, ein ganzer und ein halber Akku. Beste Kopflampe aller Zeiten aus Kanada, 3 Monate (Herbst/Winter) draußen und nach nem Jahr den vernünftigen Akku getauscht. Tricks verrate ich nicht, is zu krass...

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  • Rhodan76
    antwortet
    AW: Akkus vor Kälte schützen

    Zitat von derMac Beitrag anzeigen
    Weil kein Mensch bock darauf hat, vor dem Fotografieren den Akku aus dem Akkufach zu nehmen, in die Kamera zu stecken und dann wieder zurück. Und das für jedes Foto...
    Tja, wenn meine Kamera-Akkus das auch mal so sehen würden. Kamera Sony NEX:

    - letztes Jahr: bei -15°C musste ich den Akku nach ein paar Fotos immer wieder am Körper aufwärmen um ihn wieder zu Leben zu erwecken.
    - letztes WE: nach einer Nacht bei 0°C Kapazitätsanzeige nur noch 13%, nach ein paar Fotos ausgegangen. Nach Aufwärmen am Körper wieder 83%.

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  • derMac
    antwortet
    AW: Akkus vor Kälte schützen

    Zitat von Schmusebaerchen Beitrag anzeigen
    Warum gibt es keine Thermoskanne mit Akkufach innerhalb der Isolation?
    Weil kein Mensch bock darauf hat, vor dem Fotografieren den Akku aus dem Akkufach zu nehmen, in die Kamera zu stecken und dann wieder zurück. Und das für jedes Foto. Da nimmt man einfach einen Akku mehr mit. Dauerhaft -30 °C sind auch sehr selten. Und für GPS und Stirnlampe nimmt man halt Eneloops.

    Mac

    PS: Kamera am Körper setzt voraus, dass man sie wasserdicht einpackt, sonst bekommt sie ne Menge Kondensfeuchtigkeit und beschlägt ständig. Meine DSLR hat das noch nie gebraucht und bisher immer funktioniert. Eine volldigitale digitale Kompaktkamera hat das ohne warmhalten auch schon problemlos überstanden.

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  • Schmusebaerchen
    antwortet
    AW: Akkus vor Kälte schützen

    Bevor du auf irgendwelche Märchen hereinfällst, schau wenn es geht in Datenblätter:

    http://www.produktinfo.conrad.com/da...650_ICR30F.pdf
    7.4 Discharge Temperature
    23°C 100%
    0°C 80%
    -10°C 50%
    -20°C minimale Entladetemperatur
    Solche ähnlichen Zellen werden in deinen Powerbänken sein.

    Ansonsten einfach mal die gewünschte Akkutechnologie und Temperatur (z.B. "NiMh Temperatur") bei der Google Bildersuche anwenden. Dann kommt man auf Diagramme, wo man das verhalten direkt ablesen kann. Z.B:
    http://www.mtb-news.de/forum/archive...?t-143115.html

    Hab doch noch was gefunden:
    https://upload.wikimedia.org/wikiped...fic_energy.svg
    Wie du siehst fallen sämtliche Batterien steil ab. Ganz besonders Lithium (natürlich sind hier nicht alle Typen von Lithium Batterien dargestellt). Bei -30°C ca 50% Kapazität.

    https://upload.wikimedia.org/wikiped...fic_energy.svg
    Das Gleiche noch mal mit Akkus. NiMh bei -30°C kaum Kapazitätsverlust.

    Konkret:
    http://www.pocketnavigation.de/2015/...t-vergleich/3/
    Sanyo Eneloop bei -20°C (gut sind keine -30°C) noch 73%. Hier sieht man schön die Unterschiede bei eigentlich der gleichen Technologie (NiMh).

    Der Richtige Umgang:
    -vor dem benutzen erwärmen(Kamera am Körper)
    -nicht kalt laden

    Das mit der Daunenjacke funktioniert nur ganz kurze Zeit. Und zwar so lange, wie Restwärme vom eigenen Körper in der Daunenjacke ist. Grund ist, dass Akkus die nicht entladen werden zu wenig Energie zum Warm halten liefern. Der menschliche Körper liefert da einiges mehr.
    1 Eneloop AA über 1h entladen! = 2W
    Eneloop Selbstentladung sind 15%/Jahr -> 0,00034W ~ 0W
    Mensch ~ 100W oder mehr und dauerhaft
    Du kannst eine Flasche mit warmem Wasser in die Jacke stecken. Dann werden die Akkus tatsächlich warm gehalten. Du musst aber aufpassen, dass die Akkus nicht überhitzen. Also entweder nur warmes Wasser(Trinktemperatur) oder Isolation zwischen Flasche und Akkus. Eine gute Thermoskanne isoliert zu gut.

    Warum gibt es keine Thermoskanne mit Akkufach innerhalb der Isolation?

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  • derMac
    antwortet
    AW: Akku's vor Kälte schützen

    Zitat von elbspitze Beitrag anzeigen
    habe eneloops (weiß und schwarz) und kameraakku dabei und wie gesagt zwei powerbanks von anker. aber mich würde dann interessieren, ob sich die LI batterien lohnen würden, da sie kälteunempfindlicher sind, dann würde ich mir die als "notreserve" auch gönnen.
    Die Suchfunktion nach "Akku Kälte" oder "Eneloop Kälte" befragen und feststellen, dass das alles eigentlich kein größeres Problem ist. Maximal steckt man das häufig benutze GPS in die Jackentasche.

    Mac

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  • Gast20200707
    antwortet
    AW: Akku's vor Kälte schützen

    habe eneloops (weiß und schwarz) und kameraakku dabei und wie gesagt zwei powerbanks von anker. aber mich würde dann interessieren, ob sich die LI batterien lohnen würden, da sie kälteunempfindlicher sind, dann würde ich mir die als "notreserve" auch gönnen.

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  • Sarekmaniac
    antwortet
    AW: Akku's vor Kälte schützen

    Um was für Akkus geht es denn?

    Die Ersatzakkus für die Kamera habe ich in der Pulka, bzw. einer ist in der Jackeninnentasche greifbar, der ist dann im Bedarfsfall auch warm genug. Da ich die Kamera immer unter der Jacke trage, ist der eingelegte Akku auch warm genug.

    Bei allem, wo ich zuhause und im Sommer auf Tour Eneloops nutze (Stirnlampe, GPS) gönne ich mir auf langen Wintertouren den Luxus von Lithiumbatterien. Da bin ich auf der sicheren Seite und muss mir wegen der Temperaturen keine Gedanken machen. Ich gestehe aber, dass ich noch nie ausgetestet habe, wie sich Eneloops unter den Bedingungen verhalten.

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  • Vegareve
    antwortet
    AW: Akku's vor Kälte schützen

    Ich würde sie in Daune einwickeln, Schlafsack oder Jacke, die hast Du eh dabei.

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  • Gast20200707
    hat ein Thema erstellt Akkus vor Kälte schützen.

    Akkus vor Kälte schützen

    Moin,

    für Lappland (Inari) im Winter bin ich in der Planung und bei den Temperaturen dort oben (-30 Grad) mache ich mir auch ein wenig Gedanken darüber, wie ich meine Akkus und Powerbanks sinnvoll vor Kälte schützen kann. Hier einige von mir konstruierte Ideen theoretischer Art. Hilfreich wären für mich Tipps von den "Winterharten" und von den kühlen Rechnern und Testern wie hoch der Kapazitätsverlust wirklich ist.

    Da ich sicher mit einem kleinen Rucksack (neben der Pulka) laufen werde, könnte man dort nahe am Rücken die Akkus platzieren, parallel in Hosen- oder Jackentaschen oder/ und diese in den Schlafsack oder in die Daunenjacke/-hose wickeln. Was bringt am Ende am meisten und unter welche Temperaturen funktionieren die Akkus noch normal und ab wann wird es kritisch?

    Danke für Eure praxisnahen Tipps und Anregungen schon vorab.
    LG Jens
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