Hunde auf Wintertour

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  • Thomas75
    Erfahren
    • 02.10.2004
    • 477

    • Meine Reisen

    Hunde auf Wintertour

    Thomas75 hat folgendes geschrieben:
    Hunde: Das wichtigste am Winter! Würde aber vielleicht doch den Rahmen dieses Threads sprengen

    Erzaehl, bitte! Falls es den Rahmen sprengt, mach doch einfach 'nen neuen Thread auf!

    Angesichts Deiner Hunderassen vermute ich, dass Deine Hunde vor dem Zelt schlafen? Sich dabei auch einschneien lassen? Trainierst Du Deine Hunde im Sommer (wie?), damit sie im Winter genug Kondition zum Ziehen haben?


    Viele neugierige Gruesse,
    Pikku-Myy
    Also wie versprochen...

    Ja, unsere Hunde schlafen draußen, und wenn es schneit oder stürmt lassen sie sich auch einschneien. Das sieht dann etwa so aus:


    Wir fangen normalerweise im September mit dem Training an, wenn die Temperaturen unter 10 Grad sinken. Zunächst nur ganz kurze Strecken, dann nach und nach immer längere. Ab Dezember (hoffentlich) auf Schnee, vorher mit einem Wagen.

    Was macht Ihr mit Euren Hunden im Winter (wenn Ihr denn welche habt )? Erlebnissen mit eigenen und fremden Hunden; alles was mit Hunden und Winter zu tun hierher...



    Viele Grüße,
    Thomas

  • ToP
    Dauerbesucher
    • 25.02.2002
    • 516

    • Meine Reisen

    #2
    Hallo,

    mein Vater, Skandinavier-Musher, hat 3 Hunde, wobei die Älteste eher rumtrödelt. Da sie Für Rennen nicht mehr geeignet ist, möchte ich sie mir im Winter Ausleihen und mal ein Paar ruhige Runden drehen - querwaldein. Mein bisheriges Problem (da es Rennhunde sind) entweder wollen die schnell laufen oder fangen an rechts und links zu schnüffeln, wenn es langsam wird.

    Torsten

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    • Thomas75
      Erfahren
      • 02.10.2004
      • 477

      • Meine Reisen

      #3
      Hi,

      das Problem mit dem Schnüffeln habe ich auch, obwohl meine Hunde nicht gerade Rennhunde sind. ;)

      Auf Tour aber meistens nicht so schlimm - wenn sie mit einem schweren Schlitten beschäftigt sind, dann halt sich das Schnüffeln und Markieren in Grenzen.
      Willst Du mit Pulka losziehen oder Dir einfach nur den Hund vor'n Bauch spannen?

      Viele Grüße,
      Thomas

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      • ToP
        Dauerbesucher
        • 25.02.2002
        • 516

        • Meine Reisen

        #4
        Erstmal nur als Skijöring, aber dann ev. mit Pulka. Das Problem ist ja, wenn der Hund nicht mehr will oder kann, dann steht man mit dem Zeug irgendwo rum. Und dann gibt es große Probleme. Zudem der Hund manchmal etwas stur ist.

        Torsten

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        • Finn
          Alter Hase
          • 16.10.2001
          • 2985

          • Meine Reisen

          #5
          Zitat von ToP
          Zudem der Hund manchmal etwas stur ist.
          Kenne ich irgend woher

          Olek

          Gruß
          Finn

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          • Pikku-Myy
            Anfänger im Forum
            • 06.03.2003
            • 40

            • Meine Reisen

            #6
            Hallo Thomas,


            Danke für den neuen Thread und die tollen Fotos!

            Leider habe ich (noch) keine eigenen Erfahrungen mit Hunden im Winter tagelang unterwegs zu sein, obwohl es mich zugegebenermaszen reizen wuerde. Wir (ich plus Hunde) sind zwar auch im Winter viel draussen unterwegs, übernachten schon mal im Auto oder sind zum Jagen auch nachts stundenlang draussen, doch für 'ne Wintertour hat's noch nie gereicht. Meine Hunde könnten wegen des nicht so langen Fells auch nicht nachts im Schnee schlafen, dafuer wärmen sie mich ganz gut. ;)

            Da meine Hunde auch im Winter gerne schwimmen gehen (nur solange Bäche und Flüsse eisfrei sind - sonst ist's zu gefährlich), habe ich ab und zu die Schwierigkeit, dass sich danach beim Laufen an der kalten Luft Eiskrusten im Fell bilden. Solange sie gefroren bleiben, stört's nicht, aber wenn doch die Sonne drauf scheint, schmilzt es evtl. und nässt das Fell. Wären meine Hunde Zwingerhunde, hätten sie genug wasserabweisendes Fett im Fell, aber als Wohnungshunde wird es eben doch nass. Dafür habe ich noch keine brauchbare Lösung gefunden - ausser notfalls Schwimmen zu verbieten.

            Die Hunde vor einen Schlitten/Pulka zu spannen wollte ich schon immer mal probieren, aber mangels Schnee reicht's ja nicht mal für eine Trainingszeit, um sie ans Ziehen zu gewöhnen, geschweige denn, um Kondition fürs Ziehen aufzubauen. Ein Wagen ist, wenn man nicht weiss ob man es auf Dauer machen wird, doch zu teuer.

            Welches Zuggewicht kann man einem grossen Hund (so wie Deine) anfangs zumuten? Ein Wagen ist bestimmt leichter zu ziehen als eine Pulka? Verwendest Du solche x-back Zuggeschirre? Welche sind die besten, bzw. auf welche Details sollte man beim Kauf achten?

            Wie machst Du das auf Wintertouren mit dem Trinkwasser für die Hunde? Thermoskanne? Oder fressen sie den Schnee (ist auf Dauer bestimmt nicht so toll)?

            Ich hoffe, das waren nicht zuviele Fragen.


            Viele Grüsse,
            Pikku-Myy

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            • Thomas75
              Erfahren
              • 02.10.2004
              • 477

              • Meine Reisen

              #7
              Hi Pikku-Myy,

              was hast Du eigentlich für Hunde?

              Die meisten Hunde können das ziehen lernen, hier in Norwegen sieht man im Winter z.B. viele Jagdhunde vor Pulken gespannt.

              Um einem Hund erst mal den Gedanken des Ziehens näherzubringen, hängt man ihm zuerst nur ein Stück Holz o.ä. ans Geschirr. (Dazu nimmt man i.A. ein x-back.) Einfach nur, damit der Hund merkt, irgendwas hängt an mir dran, will hinterhergezogen werden, macht evtl. komische Geräusche wenn es übern Schotter kratzt, aber das ist alles nicht so schlimm. Zuerst nur kurz, später länger und immer viel loben. Dann kann man das Gewicht steigern. Wir benutzen manchmal einen Autoreifen.

              Wenn der Hund dann erst mal weiß. was ziehen ist, dann kann man auch am Fahrrad trainieren. (Man braucht also nicht unbedingt einen Wagen - je nach dem wie viele Hunde man gleichzeitig anspannt ;)) Dabei den Hund / die Hunde am besten an einem Bauchgurt befestigen und einen Ruckdämfer benutzen. Wenn er noch nicht so gerne oder sicher vorausläuft, am besten zu zweit trainieren. Ein Bekannter fährt vorraus, dann wollen die meisten Hunde hinterher.

              X-back ist das vielseitigste Geschirr. Da wir aber Zugstangen benutzen (Dadurch können die Hunde den Schlitten auch bremsen - wichtig, weil ich nicht auf dem Schlitten stehe, sondern auf Skiern hinterherlaufe.) brauchen wir Pulkageschirre, die haben Befestigungen auf beiden Seiten für die Stangen..
              Ich mag am liebsten Geschirre mit Neoprenpolsterung, aber andere Polster (z.B. Fleece) funktionieren auch. Am wichtigsten ist, daß das Geschirr richtig paßt. Dazu wäre es am besten, wenn Du am besten mit Deinem Hund zu einem Händler gehen könntest. Wenn Du ein Geschirr im Versandhandel kaufst, können sie Dir aber auch sagen, was und wie Du messen mußt. :wink:

              Auf Schnee, sagt man als Faustregel, daß ein Hund unter (mittel-)schweren Bedingungen sein Eigengewicht zieht. Am Fahrrad in der Ebene ist es mehr, bergauf muß man helfen.

              Zum Thema Wasser: Auf Tour füttern und wässern wir normalerweise morgens und abends. Unterwegs fressen sie dann Schnee, das macht ihnen nichts aus.

              Hoffe, das war jetzt alles einigermaßen verständlich und ein bißchen hilfreich

              Viele Grüße,
              Thomas

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              • Pikku-Myy
                Anfänger im Forum
                • 06.03.2003
                • 40

                • Meine Reisen

                #8
                Hallo Thomas,


                Vielen Dank fuer die ausfuehrliche Antwort, sie war sehr hilfreich! So langsam komme ich doch auf den Gedanken meine Hunde im Winter mehr einzuspannen - wortwoertlich. :wink:

                Zum Austesten im Winter, ob man Spass dran hat und ob die Hunde wie gewuenscht ziehen, muesste doch ein ganz einfacher, preisguenstiger Schlitten reichen, so wie die Pulka aus folgendem Thread? "Paris" von globetrotter.de.
                http://forum.outdoorseiten.net/viewtopic.php?t=6841

                Meine Hunde sind energiegeladene, kraeftige grosse Jagdhunde (60 cm, 35 kg), die bestimmt auch Spass am Ziehen haben. Mehr Sorgen mache ich mir, wie ich Hunde&Pulka bremsen soll, falls ich mit x-back-Geschirren arbeiten moechte. Wenn ein Hase vorbeikommt ueber Gehorsam, aber was ist bergab? Nimmt man als Mensch dann die Pulka an die Halteleine oder hat man gar keine Chance zu bremsen?

                Hmmm.... wenn ich beide Hunde vorspanne, muessten die nach etwas Training auch mein Gewicht locker ziehen koennen. Koennte lustig werden.


                Viele Gruesse,
                Pikku-Myy,
                die so langsam auf den Geschmack kommt

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                • ToP
                  Dauerbesucher
                  • 25.02.2002
                  • 516

                  • Meine Reisen

                  #9
                  So wie ich es verstehe, willst du mit Ski hinterher. Es gibt da Bremsgestelle für die Pulkas, mit denen geht das ganz gut (wenn man es kann) - ansonsten Schneepflug.

                  Skandinavierfahren ist nicht ohne und am anfang sehr nervig und mit einigen Stürzen verbunden - Skieinfädeln an der Pulka - sehr starkes Anziehen der Hunde - enge Bergabfahrten mit hohem Tempo,...

                  Aber nicht entmutigen lassen und erst mal mit einem Hund probieren

                  Torsten

                  Kommentar


                  • Pikku-Myy
                    Anfänger im Forum
                    • 06.03.2003
                    • 40

                    • Meine Reisen

                    #10
                    @Torsten

                    Zitat von ToP
                    So wie ich es verstehe, willst du mit Ski hinterher.
                    So ganz sicher bin ich mir noch nicht. Aber einen Versuch wär's wert. Das Ziehen einer Pulka mit Gepäck reizt mich aber zugegebenermaßen noch mehr als Ziel. Training mit dem Fahrrad fällt bei mir flach, ist mir zu gefährlich mit Hunden voran.

                    @Thomas
                    Wäre fuer den Anfang evtl. so ein Geschirr brauchbar?
                    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?...=WD4V&tc=photo
                    Die massangefertigten sind um ein Vielfaches teurer, so dass ich überlegt habe es erst einmal auf gut Glueck mit einem solchen zu versuchen. Klappt es dann und Hunde wie auch ich haben Spass dran, kann ich mir ja immer noch ein gut sitzendes Geschirr besorgen. Falsch gedacht? Wie wichtig ist der richtige Sitz, wenn man erstmal nur testen möchte?

                    BTW: kennst Du im www ein gutes Forum zum Thema Schlittenhunde, Ziehen von Pulkas und Skijöring? Langsam wird's hier ja off topic.


                    Viele Grüsse und entschuldige bitte die vielen Fragen,
                    Pikku-Myy

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                    • ToP
                      Dauerbesucher
                      • 25.02.2002
                      • 516

                      • Meine Reisen

                      #11


                      Bild

                      Das sind 2 unserer Hunde, an der Pulka siehst du, wie die eingespannt sind und hinten das Gestell ist die Bremse

                      Torsten

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                      • Thomas75
                        Erfahren
                        • 02.10.2004
                        • 477

                        • Meine Reisen

                        #12
                        Hallo,

                        das Geschirr sieht doch ok aus. Es sollte allerdings schon wenigstens ungefähr passen (Länge und wo der Kopf durchgesteckt wird), also fragen, was für ein Hund das Geschirr vorher hatte.

                        An einer Pulka würde ich die Hunde immer mit Stangen laufen lassen, wie auch auf Torstens Bild zu sehen. Dadurch können die Hunde bergab nicht von der Pulka überfahren werden.

                        Ab zwei Hunden sollte man eine Bremse benutzen. Dadurch kann man auch steile Berge relativ stressfrei runterfahren. Und hilft auch wenn die Hunde Hasen jagen wollen :wink:

                        Gutes Forum zum Thema Schlittenhunde kenne ich leider nicht.

                        Thorsten, auf dem Bild sieht das so aus, als würde eine Stange oder Leine von den Hunden zur Bremse gehen - was ist denn das?

                        Viele Grüsse,
                        Thomas

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                        • ToP
                          Dauerbesucher
                          • 25.02.2002
                          • 516

                          • Meine Reisen

                          #13
                          Das sit ein Gummi, der dafür sorgt, dass das Gestänge nicht auf den Hunden liegt, es wird in schwebe gehalten - etwas Komfort für die Hunde muß sein.

                          Torsten

                          Kommentar


                          • Thomas75
                            Erfahren
                            • 02.10.2004
                            • 477

                            • Meine Reisen

                            #14
                            Hi Torsten,

                            warum fällt denn das Gestänge auf die Hunde?
                            Was für Geschirre benutzt Ihr denn? Unsere Geschirre haben vier Befestigungspunkte für das Gestänge: die beiden vorderen um das Gestänge in der "Schwebe" zu halten, die beiden hinteren für die Zugkraft.
                            Oder seh ich jetzt den Wald vor lauter Bäumen nicht? :wink:

                            Viele Grüsse,
                            Thomas

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                            • ToP
                              Dauerbesucher
                              • 25.02.2002
                              • 516

                              • Meine Reisen

                              #15
                              Heihei Thomas,

                              Ist schon richtig, vorne sind 2 D-Ringe, die das Gestänge halten und "schieben" verhindern und hinten 2 lange schlaufen zum Ziehen. Aber dennoch liegt das volle Gewicht des Gestänges Aud den 2 D-Ringen des ersten/größeren Hundes. Das Gummi nimmt etwas von dem Gewicht zurück - Muß nicht sein, macht es aber angenehmer für die Hunde.

                              Torsten

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