Wie trocknet man Klamotten beim Winterzelten

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  • Hollgi
    Erfahren
    • 13.07.2009
    • 174

    • Meine Reisen

    #41
    AW: Wie trocknet man Klamotten beim Winterzelten

    Trockenhosen vom fischen ( wadhosen) benutzen viele Kayak fishermen in den USA. Geht schon, ABER nur die mit einem dicht und fest anliegendem gürtel. Sonst kommst Du nicht mehr ins kayak, und aus wem Wasser laufen ist auf grund des Gewichtes auch nicht,,,
    yakass.net

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    • erhard
      Anfänger im Forum
      • 05.11.2006
      • 32

      • Meine Reisen

      #42
      AW: Wie trocknet man Klamotten beim Winterzelten

      @Chrisk
      Logisch, um abzuspecken habe ich ja genau dieses Frage gestellt- ich habe einfach Zuviel zu Schweres dabei und leide unter chronisch naßen Klamotten. Auch mit dem MTB ist es so.
      Aber wie kontrovers die Diskussion ist, siehst Du ja daran dass Hollgi genau das Gegenteil sagt .....
      Meine Wathose hat keine Gummistiefel sondern Neo Socken und dann eine Hose die so cirka bis zu den Achselhöhlen geht und da nochmal abschließt. Aber die Idee das Ganze einfach zu probieren ist super. Die ganzen Infos aufzuarbeiten ... brauch ich ne Weile - ich will ja auch noch paddeln .
      Auf gut Glück jetzt einfach mal dies und das zu kaufen dann festzustellen das es ein Schmarrn war tja - um mich davor zu bewahren danke euch. Auf jedenfall geh ich jetzt erstmal mit meiner Wathose schwimmen.....
      (Die Diskussion hätte ich lieber im Sommer starten sollen

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      • Chrisk
        Gerne im Forum
        • 17.09.2009
        • 90

        • Meine Reisen

        #43
        AW: Wie trocknet man Klamotten beim Winterzelten

        Hm, eigenartig...ich habe viel weniger dabei...und kaum Problem mit nassen Klamotten oder mit "Trocknungsorgien". Scheint doch eine Sache von zweckmäßiger Ausrüstung und entsprechendem Verhalten zu sein.
        Wirklich nasse Sachen hatte ich eigentlich nur nach Kenterung oder nach Treidelaktionen im bis hüfttiefen Wasser, immer in Neopren - aber auch dann bin ich weitergepaddelt und die Unterwäsche und die Neosachen waren (über Nacht aufgehängt) am nächten Morgen wieder trocken.

        Viel Aufmerksamkeit brauchen eigentlich nur die Füße, sowohl beim Radeln als auch beim Paddeln. Wenn nicht von außen, werden da geschlossene Schuhe nämlich von innen nass, was im Winter zu kalten Füßen führt. Meine Lösung ist da eben das VBL-Prinzip. Entweder durch Neopren oder (beim Radeln) mit den dünnen Einkaufs-Plastetüten über dem ersten paar Socken. Übersocken und Schuhe bleiben dann trocken, die feuchten, dünnen Innensocken kann man auch mal unterwegs wechseln und auf dem Gepäckträger im Fahrtwind trocknen...

        Zum zweiten Thema:
        Nein Hollgi sagt nicht genau das Gegenteil, denn wenn Du genau hinguckst, dann siehst Du vielleicht, dass er das Gleiche sagt...

        ...denn läuft die Hose voll, bekommst Du sehr ernsthafte Probleme und kommst nicht mehr aus dem Wasser. Nix anders schreibt er.

        Also eine sogen. "Wathose", die am Rumpf dicht anliegt, also eine "Dichtungsmanschette" ("Gürtel") hat, der das Eindringen von Wasser verhindert, ist quasi eine Trockenhose. Auch das schreibt Hollgi.
        Komfortable Trockenhosen haben unten auch Latexfüßlinge oder sogar Seglerstielel angeschweißt - ist angenehmer als die Latexmanschetten.

        Probiere es aus und gehe schwimmen. Ich rate Dir unbedingt zu einer Schwimmweste, weil diese Kopf/Hals und Oberkörper im Wasser oben hält, selbst wärmt und die Hose auch an den Körper drückt. Außerdem zu einer Spritzdecke mit eng sitzendem Neoprenkamin, weil auch dieser die Hose an den Körper drückt und das Vollaufen erschwert.

        Und dann: Denke daran, welche Mühe es macht und wie lange es dauern kann, schwimmend ein vollgelaufendes Boot zu bergen...das Wasser läuft dabei in Deine Kleider, behindert Dich durch das Gewicht, kühlt Dich aus...Deine Hände werden schmerzhaft kalt, schließlich taub und bewegungsunfähig...Du bist erschöpft...

        ...schaffst Du es noch, dann das Ufer zu erklimmen, wenn Du Dich mit steifgefronenen Händen nirgendwo mehr festhalten kannst, viele Liter Wasser in Deiner Kleidung schwappen...und kannst Du dann noch das Boot rausziehen? Was, wenn das Boot dann wegschwimmt und die trockenen Wechselsachen sind darin? Und das Handy?

        Stelle Dir diese Szenarien vor und dann prüfe Deine Ausrüstung, Dein Verhalten, Deine Vorsorge für solche Fälle.

        So einen Neopren-Longjohn bekommt man schon für 80 €. Mir ist es das wert.

        Chris

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        • erhard
          Anfänger im Forum
          • 05.11.2006
          • 32

          • Meine Reisen

          #44
          AW: Wie trocknet man Klamotten beim Winterzelten

          Bei den Füßen ist es von der Kälte her am unkritischten. Ich hab da Sealskin Socken die sind warm wasserdicht und haben eine Membran. Beim Radeln hab ich noch Canadian Boots drüber und Gamaschen. Das Tiefste war mal -22 Grad allerdings war das nur ne Tagestour. Da kribbelt es auch trotz der Socken der Innenschuhe und der Überschuhe. Allerdings sind solche Socken auch feucht nur nicht richtig nass (was kältebrücken verhindert). Zu den Trocknungsorgien : Ja bis jetzt bin ich immer nur mit Ofen im Winter unterwegs gewesens ich kann es nicht sagen wie es sich anfühlt wie das ist wenn man es so wie CrisK macht.
          Ich muss es eben mal probieren.

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          • Chrisk
            Gerne im Forum
            • 17.09.2009
            • 90

            • Meine Reisen

            #45
            AW: Wie trocknet man Klamotten beim Winterzelten

            Sealskin Socken machen aber nur Sinn, wenn man da luftdurchlässiges, "atmendes" Schuhwerk drüber trägt - oder eben Sandalen.

            Bezüglich Trocknen: Wie gesagt, nasse Kleidung lässt sich auch in der Strahlungswärme des Lagerfeuers am Abend trocknen. Dann wegpacken. Haben wir manchmal beim Paddeln so gemacht (nur, wenn wir sehr nass waren und das Wetter sehr kalt und feucht).

            Ansonsten haben wir die Sachen am Morgen so angezogen, wie sie waren. Es macht dann nix, leicht klamme Kleidung anzuziehen, solange man warm hineinsteigt bzw. sich durch Bewegung warm hält. Fühlt sich nur im ersten Moment etwas kalt an, bis alles angewärmt ist.

            Viel Spaß auf dem Regen...ja, die Fischtreppen habe ich auch befahren...jetzt wollen wir bei Gelegenheit mal das Bärenloch paddeln, das reizt mich...

            Chris

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            • erhard
              Anfänger im Forum
              • 05.11.2006
              • 32

              • Meine Reisen

              #46
              AW: Wie trocknet man Klamotten beim Winterzelten

              @chrisk

              Das Bärenloch .....
              Hab ich für 2010 vor.

              Erhard

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              • Zotti
                Erfahren
                • 08.12.2009
                • 400

                • Meine Reisen

                #47
                AW: Wie trocknet man Klamotten beim Winterzelten

                Wenns kalt genug ist sage ich nur Sublimation. Wer noch ab und zu bei Oma auf dem Land ist kennt das. Der völlig beschränkte Nachbar hängt mitten im tiefsten Winter seine Klamotten zum Trockenen nach Draußen
                Zunächst frieren die Klamotten ein und werden bretthart. Aber nach einiger Zeit, man höre und man staune, sind die Klamotten zwar Kalt, aber knochentrocken.
                Erkärung: Guckst du hier!
                Wie gut das bei leicht feuchten Klamotten geht weiß ich nicht, sollte nach meinem Physikverständnis aber auch hinhauen.

                Lederschuhe über den Kocher zu hängen ist übrigens nicht so toll. Da wird das Leder schnell brüchig.

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