Einstieg Wintertouren im schwedischen Fjäll

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  • Skigaenger
    antwortet
    AW: Einstieg Wintertouren im schwedischen Fjäll

    Zum Thema "welche Matte oben": Eine aufblasbare NeoAir passt sich zumindest bei mir viel besser dem Körper an als die Evazote - gibt also weniger Luft die erwärmt wird. Dadurch wird die Matte an Hintern oder Hüfte natürlich ein wenig platt gelegen, dann kommt die darunter liegende Eva ins Spiel.

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  • Murph
    antwortet
    AW: Einstieg Wintertouren im schwedischen Fjäll

    Eine von mir benutzte Kombi die diese Thematik umgeht:

    Unten Trangoworld EVA 14mm, 415g
    Mittig TAR Prolite 3 Short, 380g
    Oben Trangoworld LightPlus, 210g

    Ist auch weniger sperrig als eine 19mm Matte. Maximal flexibel, redundant, bequem, warm, gewichtstechnisch und preislich voll konkurrenzfähig.

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  • ApoC
    antwortet
    In meinen Augen mischen sich bei der Sache EVA oder "Luftmatte" oben mehrere Sachen die sich nur schwer trennen lassen. Vor allem sollte man das subjektive Empfinden nicht außen vor lassen. Wenn sich etwas kalt anfühlt auch wenn es eigendlich warm ist ist das richtig ekelig!

    Rein rechnerisch ist es erstmal egal welche Matte oben liegt. Wenn die Luftmatte warm genug (z.B. Downmat, TAR NeoAir Xtherm, Sim Comfort 7,5 usw...) ist für die Temperatur und Boden Temperatur so dürfte man erstmal wenig merken sofern man ruhig liegt. Nun kommt aber ins Spiel, dass EVA teilweise als "viel schneller warm" empfunden wird wenn man sich drauf legt. Man müsste jetzt genau überlegen wodran das liegt. Das ist nicht ganz trivial. Aber auch ich empfinde bei "unkritischen" Temperauturen die Kombi EVA auf die TAR Prolite schneller warm als umkehrt. Vor allem wenn man sich mal dreht und auf einem kalten Stück der Matte landet.

    Spannender wird es wenn die Luftmatte nicht mehr ausreicht oder quasi nur noch den Komfort steigern soll. Als erstes hat man bei jeder Matte --- auch bei EVA --- das Problem, dass man die Matte an den Kontaktpunkten komprimiert. Bei einer zu schwach aufgeblasesenen Luftmatte landet man dann auch mal mit dem Hintern auf dem Boden. Es ist schnell klar, dass dann die gesamte Isolation verloren geht. Die EVA-Matte oben drauf verteilt nun den Druck ein wenig und man sinkt zumindest nicht an einem Punkt so tief ein. Man hat so zumindest keine unangenehme punktuelle Kältebrücke. Wie sich das auf den Gesamtwärmestrom auswirkt müsste man mal genauer überlegen/durchrechnen.

    Wenn man jetzt eine sehr dicke Luftmatte hat die quasi garnicht isoliert so kann noch der von einigen anderen schon beschriebene Effekt dazu kommen, dass die Matte an den Seiten Wärme abgeben kann. In der Matte entsteht zumindest etwas Konvektion und die transportiert die Wärme zu den Seiten und dort wird die Wärme durch Konvektion und Strahlung an die Umgebung abgegeben. Da soll die Wärme eben nicht hin. Deswegen sind wärmere Matten eben auch mit Flausch (Exped) gefüllt, haben viele Kammern (TAR) oder einen Schaumkern (selbstaufblasende Matten). Da der Wärmestrom durch Konvektion und Strahlung proportional zur Fläche und zu höheren Potenzen der Temperaturdifferenz ist macht es einen großen Unterschied wie groß die Temperaturdifferenz zwischen Luftmatte und Umgebung ist und die wiederum wird deutlich kleiner wenn die EVA-Matte oben drauf liegt. Oder einfach gesagt. Eine Temperaturdifferenz von 10 K ist deutlich mehr als doppelt so schlimm wie 5 K. Das wird natürlich umso wichtiger je dicker die Matte ist. Erst recht wenn man durch gezappel auf der Matte die Luft erstmal richtig schön durchmischt. brrrrrrrrr. Bei einer 25 mm Prolite Short würde ich davon ausgehen, dass die Wärmeabgabe über den Rand klein gegenüber der Wärmeleitung zum Boden ist. Wieviel das im Endeffekt ausmachen kann müsste man genauer schauen.
    Zuletzt geändert von ApoC; 31.12.2018, 09:47.

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  • Seepferdchen78
    antwortet
    AW: Einstieg Wintertouren im schwedischen Fjäll

    Jetzt macht ihr mich unsicher. Habe bisher (Campingplatz mit Autoanreise) den gesamten Zeltboden mit 2 dicken EVAs nebenrinander ausgelegt und dann meine Isomatte (müsste Exped Sim Comfort 7,5 oder ähnliches sein) draufgelegt. Hat gefühlt besser funktioniert als einmal ohne EVAs. Einbildung oder ist die Exped bereits so fett, dass die EVAs nur dafpr sorgen, dass rechts und links die Kälte vom Boden nicht so durchkommt?

    Echte Wintertour träume ich von, sehe ich aber zumindest zur Zeit nicht als machbar an, deshalb sind Gewicht+Volumen noch egal.

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  • Moltebaer
    antwortet
    AW: Einstieg Wintertouren im schwedischen Fjäll

    Für mich ist die 19er-EVA Standard und die ProLite Plus nur das Komfortupgrade.
    Und da ich die (dünne) Luftmatte in Torsogröße recht komplett abdecke, strahlt da auch fast nichts ab. Meine EVA liegt unten und die TAR oben, bei einer 7-cm-NeoAir-LW würde ich es mir aber überlegen.

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  • walnut
    antwortet
    AW: Einstieg Wintertouren im schwedischen Fjäll

    Meine "hohe" Luftmatte ist 3,8cm hoch, vielleicht fällt sie damit noch gar nicht unter hohe Luftmatten? Ansonsten hätte ich bestimmt immer furchtbar geschlafen und wäre jetzt gar nicht mehr am Leben
    Was ich dagegen sicher sagen kann, daß meine Nächte nur mit Eva nicht so toll waren, auch mit 19mm war das am Morgen immer ne Buckelpiste statt nem schönen ebenen Schlafplatz.

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  • HO
    antwortet
    AW: Einstieg Wintertouren im schwedischen Fjäll

    Ich sehe die EVA unter der Aufblasbaren immer als "Backup" und dafür macht es schon Sinn. Wird die Luftmatte unter widrigen Bedingungen mal platt - hat man schnell ein echtes Problem.
    Gruß, Gert

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  • Buck Mod.93
    antwortet
    AW: Einstieg Wintertouren im schwedischen Fjäll

    Zitat von walnut Beitrag anzeigen
    "Und bitte daran denken: Die EVA unter der Luftmatte macht keinen Sinn."

    Warum?
    Weil du die Abgabe deiner Körperwärme an die große Abstrahlungsfläche der hohen Luftmatte verhindern musst.
    Eine einzige Fläche der Luftmatte (unten) zusätzlich zu isolieren ist ziemlich sinnlos.

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  • walnut
    antwortet
    AW: Einstieg Wintertouren im schwedischen Fjäll

    "Und bitte daran denken: Die EVA unter der Luftmatte macht keinen Sinn."

    Warum?
    Das hat bei mir 5 Wintertouren unglaublich unspektakulär einfach funktioniert.

    Zu den ganzen Empfehlungen von 19mm und mehr Evazotedicke, das macht als 100% Backup sicherlich Sinn, nur war meine Erfahrung daß bei den entsprechenden Temperaturen 19mm sehr störrisch beim Ausrollen und liegenbleiben sind, bin nach einer Tour auf 14mm als Kompromiß umgestiegen.

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  • Umingmaq
    antwortet
    AW: Einstieg Wintertouren im schwedischen Fjäll

    Zitat von Paljakka Beitrag anzeigen
    Der zweite Gedanke war aus beiden Matten eine Grosse zusammen zufügen, die dann genau ins Zelt passt.
    Der Plan ist jetzt 14er Evazoten zu suchen aus denen eine Grosse gebastelt werden kann. Sollte sich nichts finden lassen, wird es zur Not eine 20.
    Und bitte daran denken: Die EVA unter der Luftmatte macht keinen Sinn. Daher bin ich der Meinung, dass eine Doppelmatte obendrauf nicht funktionieren wird und ihr euch zwei schmale Matten besorgen solltet.

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  • Moltebaer
    antwortet
    AW: Einstieg Wintertouren im schwedischen Fjäll

    Zitat von Paljakka Beitrag anzeigen
    Wir hatten gehofft, dass eine 10mm Evazote in Kombination mit der Aufblasbaren genügend Isolation bietet um komfortabel darin Schlafen zu können und beim Abnippeln der Xtherm genügend Isolation bietet um keinen Schaden zu nehmen.
    Ist möglich bis vielleicht -10°C und darunter wird gelitten.

    Beim Globi gibt's die 14er und 19er EVA in 190 cm lang und 58 cm breit. Die halbierte ExTex-Matte wäre 200 cm lang und 50 cm breit. Preislich liegen beide im selben Rahmen wenn Ihr noch den Aufwand (und das miesere Ergebnis) beim selber Zurechtschneiden einberechnet.
    14 mm werden hier meist als Minimum angesehen, mit der 19er ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Großvolumig ist eine EVA immer, da jucken mich die 5 mm und 300 g mehr auch nicht.

    Wer clever packt, nimmt nur das für den jeweiligen Abend, die Nacht und den nächsten Morgen notwendige ins Zelt und läßt den übrigen Kram draußen. Pulkaverdeck schließen, so daß kein Flugschnee reinkommt oder Ausrüstung weggeweht wird. Nachts im Winterfjäll kommt nur selten jemand vorbei, der sich an fremden Pulken selbstbedient

    Tauwetter kann je nach Ort und Wetterlage auch mal im Februar auftreten, aber so ein Pulkaverdeck ist typischerweise auch beschichtet.

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  • Paljakka
    antwortet
    AW: Einstieg Wintertouren im schwedischen Fjäll

    Moin!

    Besten Dank für eure Anregungen.
    Wir hatten gehofft, dass eine 10mm Evazote in Kombination mit der Aufblasbaren genügend Isolation bietet um komfortabel darin Schlafen zu können und beim Abnippeln der Xtherm genügend Isolation bietet um keinen Schaden zu nehmen.
    Wir hatten vor bei extremtextil zu bestellen, die haben das Zeug in 10mm und 20mm Stärke und 1x2m Fläche.
    20mm ist wahrscheinlich dann overkill, ich möchte aber ungern auf die Aufblasbare verzichten. Guten Schlaf ist mir sehr wichtig, Aufstehen nach einer schlaflosen Nacht macht keinen Spass und ich glaube, dass das im Winter nicht besser wird.
    Der zweite Gedanke war aus beiden Matten eine Grosse zusammen zufügen, die dann genau ins Zelt passt.
    Der Plan ist jetzt 14er Evazoten zu suchen aus denen eine Grosse gebastelt werden kann. Sollte sich nichts finden lassen, wird es zur Not eine 20.


    Beim Thema Zelt wir auf jeden Fall erstmal das Nallo genutzt, mehr Platz wäre schön aber wir werden uns schon iwie einrichten. Und man kann doch einen Teil der Ausrüstung draussen in der Pulka lagern. Oder stellt ihr die Pulkas in die Abside, die Gefahr dass es anfängt zu Regnen scheint ja überschaubar zu sein

    Die Seite vom grünen Band habt ihr ja gefunden und OMG auch unseren "Tourblog", Das ist ja übelst peinlich, wir wussten noch nicht mal, dass es die Seite noch gibt. Wir sind kläglich gescheitert einen Blog zu führen und haben eingesehen, dass das nichts für uns ist. Wir wollen einfach nur in der Natur sein und nicht aufs Handy schauen, keine E-Mails beatworten, Nachrichten lesen oder mit Werbung für neue Outdoor Gadgets geködert werden, noch einen Blog schreiben.

    Das grüne Band hat ein Regelwerk, wir fanden das aber nicht einschränkend, eher motivierend und richtungsweisend. Plus, dass man kompetenten Support durch die Organisatoren bekommt und viele Vergünstigungen nutzen kann. Und für Leute wie uns die mit Touris zu tun haben ist das Erreichte Ziel auch in gewisser Massen eine Aushängeschild.

    Grüsse S+M

    Der Tag ist kurz und es muss noch ein Weihnachtsbaum aus den Wald geklaut werden

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  • dalkrypare
    antwortet
    AW: Einstieg Wintertouren im schwedischen Fjäll

    OT: @Moltebaer: Upps...Danke!

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  • Moltebaer
    antwortet
    AW: Einstieg Wintertouren im schwedischen Fjäll

    War auch mal zu zweit (beides hetero-Kerle, ~175 cm, normal breit) mit nem Nammatj 2 (ohne GT-Apsis) für zwei Wochen im Winterfjäll unterwegs. Klappt alles, wenn man das Zelt verfügbar hat und nicht nochmal extra investieren/ausleihen will.
    Ein paar Jahre später hab ich mir dann aber speziell für den Winter ein Nammatj 3 GT gekauft - wenn schon, denn schon.

    Doppelgestänge muß nicht sein.

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  • Fjaellraev
    antwortet
    AW: Einstieg Wintertouren im schwedischen Fjäll

    Zitat von dalkrypare Beitrag anzeigen
    OT: Es gibt nicht zufällig einen Bericht irgendwo im Netz über die gröna-bandet-Tour? Würde mich ja interessieren...
    OT: Nur ein paar Sekunden Suche entfernt.
    https://www.vitagronabandet.se/sv-SE...turer-25058962
    http://bergkedjan.blogspot.com/
    OT: Mir wären das zuviele Regeln, da sind mir die NPL-Touren die jeder nach seinen Regeln durchführen kann näher..

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  • dalkrypare
    antwortet
    AW: Einstieg Wintertouren im schwedischen Fjäll

    OT: Es gibt nicht zufällig einen Bericht irgendwo im Netz über die gröna-bandet-Tour? Würde mich ja interessieren...

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  • LihofDirk
    antwortet
    AW: Einstieg Wintertouren im schwedischen Fjäll

    Ich halte das Nallo2GT im Winter nicht für zu eng. Vor allem bei Kurztrips mit Wettervorhersage, sprich wenn man nicht Sturmtage, eventuell gar mehrere darin absitzen muss.

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  • Murph
    antwortet
    AW: Einstieg Wintertouren im schwedischen Fjäll

    Nallo 2GT wär mir auch zu klein und ich würd eher ne doppelte Abspannung als n doppeltes Gestänge in Erwägung ziehen.

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  • Zz
    antwortet
    AW: Einstieg Wintertouren im schwedischen Fjäll

    Hallo Sebastian & Melanie!
    Wenn ich Euch recht verstehe, plant Ihr zunächst Touren vor Eurer Haustüre und zeitlich eher kürzer, d.h. Ihr habt Wetterinformationen und es gibt Möglichkeiten die Tour gegebenenfalls abzubrechen? Und wenn alles paßt, dann kann daraus auch mal eine längere Tour werden?
    Eine Reserve- oder Notfallisomatte ist zusammen mit einer aufblasbaren Isomatte (Thermarest XTherm) im Winter immer zu empfehlen, ob nun eine Evazote oder Ridgerest ist relativ egal. Je dicker die Matte, desto besser, 1 cm ist eigentlich zu dünn, sollte aber zu Not, also falls die XTherm versagt, auf einer Wochenendtour funktionieren. Ich lege mein Zelt mit der Doublemat als Boden aus. Auf der Luftmatraze habe ich eine dünne Evamatte (0,6 oder 1 cm) zu liegen, notfalls kann ich die Doppelmatte falten, zusammen mit der dünnen Evamatte reicht das für mich. Mehr Informationen findest Du mit der Suche, z.B. hier: https://www.outdoorseiten.net/forum/...ht=Wintermatte

    Das Nallo 2 GT funktioniert im Winter, wäre mir aber zu zweit im Winter zu eng. Aber da Ihr es habt, denke ich, einfach ausprobieren. Ein zweites Gestänge bringt schon ein mehr an Stabilität, aber wenn Eure Touren zunächst kurz und mit Wettervorhersage geplant sind, könnt Ihr darauf auch verzichten. Für längere oder häufigere Touren würde ich die Anschaffung eines größeren Zeltes in Erwägung ziehen. Ausborgen von Freunden geht auch sehr gut, wenn man die Möglichkeit hat.

    Gruß Z
    Zuletzt geändert von Zz; 02.01.2019, 11:53.

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  • LihofDirk
    antwortet
    AW: Einstieg Wintertouren im schwedischen Fjäll

    Als bekennender Komfortschläfer habe ich immer eine 1Zoll (also 26mm knapp) Evazote. Die reicht dann auch ohne Zusatzaufblasmatte. In die Pulka passt sie auch. Nur im Sommer muss dann was kleineres im Packmass aufs Fahrrad oder in das Kajak.

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