Bogenjagd - mal wieder

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  • Benzodiazepin
    Fuchs
    • 12.03.2012
    • 1322

    • Meine Reisen

    #81
    AW: Bogenjagd - mal wieder

    Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    Da diese Energie gespeichert wird, läuft der Schütze , wie bei einer Schußwaffe, mit dem Finger am Abzug umher.
    OT: hierzu eine randbemerkung, da mir das oft auffällt: nein, niemand, der eine ahnug von schusswaffen hat, läuft mit dem finger am abzug rum! um eine elementare sicherheitsregel zu zitieren: solange die visiervorrichtung nicht auf das ziel gerichtet ist, ist der zeigefinger ausserhalb des abzugbügels zu halten.
    experience is simply the name we give to our mistakes

    meine reiseberichte

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    • Ditschi
      Freak

      Liebt das Forum
      • 20.07.2009
      • 10795

      • Meine Reisen

      #82
      AW: Bogenjagd - mal wieder

      @ Benzo, nimm das nicht so wörtlich. " Den Finger am Abzug haben" ist eine Metapher und bedeutet, schnell und jederzeit bereit zu sein.
      Beispiel: http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/d.../14807376.html

      Der Armbrustschütze läuft wie ein Gewehrschütze läuft halt mit " geladener Waffe" umher, weil die Energie bereits gespeichert ist. Er muß nur Zielen und Abdrücken, der Bogenschütze den Bogen erst spannen.

      Ich ergänze mal: Teil des militärischen und behördlichen Drills im Umgang mit der Waffe ist, daß der Finger gestreckt neben dem Abzug liegt und nicht auf dem Abzug, um eine unkontrollierte Schußabgabe zu verhindern, bevor das Ziel anvisiert ist. Das hat Benzo wohl gemeint. Ist am Abzug neben oder auf dem Abzug? Jedenfalls so soll es sein:
      http://www.express.de/image/22594792...63935h-jpg.jpg
      Ob Jäger das auch so streng sehen?

      Ditschi
      Zuletzt geändert von Ditschi; 19.12.2016, 15:16. Grund: Ergänzung

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      • cephalotus
        Erfahren
        • 10.04.2011
        • 452

        • Meine Reisen

        #83
        AW: Bogenjagd - mal wieder

        Pfeile sind deutlich langsamer als Geschosse.

        Deshalb muss die Entfernung viel genauer geschätzt werden, die Flugbahn des Pfeils ist deutlich windanfälliger und der Schall (manche Armbrüste knallen lauter als gedacht) eilt dem Pfeil voraus, was beim lebenden Ziel ebenfalls Nachteile hat.
        Beim Bogen kommt noch dazu dass das Können des Schützen erhebliche Auswirkungen auf die Genauigkeit hat. Im Ziel selbst können Pfeile wohl bisweilen vom Knochen gestoppt werden, was ebenfalls "ungünstig" ist, wenn vorher nicht genügend viele/große Blutgefäße durchtrennt wurden.

        Dies steht alles nicht im Widerspruch dazu, dass man mit "richtigen" Bögen und Armbrüsten und entsprechenden Pfeilen und Pfeilspitzen prinzipiell auch Löwen, Bären und Büffel zügig erlegen kann.

        Mit dem Spielzeugbolzen aus dem 1. Bild eher nicht.

        MfG
        Zuletzt geändert von cephalotus; 19.12.2016, 15:12.

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        • Markus K.

          Lebt im Forum
          • 21.02.2005
          • 7452

          • Meine Reisen

          #84
          AW: Bogenjagd - mal wieder

          Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen

          Ob Jäger das auch so streng sehen?

          Ditschi
          Hallo Ditschi,
          bei älteren Waffen finden sich noch sogenannte Stecher . Ist die Waffe eingestochen und ungesichert, kann eine kleine Erschütterung, leichter Schlag oder sanfte Berührung ausreichen, um den Schlagbolzen auszulösen. Daher gilt dies auch für Jäger.

          Eine ausführliche Antwort auf Deinen und Macs Beiträge weiter oben folgt noch.
          "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur das falsche Fell!"

          -Samson und Beowulf- Als Hunde sind sie eine Katastrophe, aber als Menschen unersetzbar.

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