Survival Trip (1. Mal) - viele Fragen

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  • Bandog
    Erfahren
    • 21.02.2012
    • 224

    • Meine Reisen

    #41
    AW: Survival Trip (1. Mal) - viele Fragen

    Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    Du kannst eine Survivelsituation simulieren, indem Du Dich zu Hause auf Deinen Küchenstuhl setzt und in Gedanken alles umbringst und verzehrst, was Dir über den Weg läuft.

    Wenn Du aber tatsächlich rausgehst in die Natur, um zu üben, dann solltest Du möglichst weitreichende Kenntnisse haben über das, was Du darfst und was nicht.

    Sonst erweist Du Deinem Hobby keinen Dienst, sondern bringst es in Verruf.

    Gruß Ditschi
    Hallo Ditschi

    Bitte ließ dir doch die Posts von mir in diesem und in dem Thema "Ist Survival eine Schädigung der Natur die man verbieten sollte" durch, dann wirst du sehe das ich nirgends Wilderei propagiere noch gut heiße!

    Ich habe (auch in diesem Thema) mehr fach darauf hingewiesen, wie man legal Jagen (auch Fangjagd) und Fischen kann und wo man dies lernt bzw. die gesetzliche Legitimation dafür erwirbt! Ich würde mich freuen wenn du dies berücksichtigst, bevor du mich als ignorant oder ähnliches diffamierst!

    Bandog

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    • Ditschi
      Freak

      Liebt das Forum
      • 20.07.2009
      • 10885

      • Meine Reisen

      #42
      AW: Survival Trip (1. Mal) - viele Fragen

      Hallo @ Bandog,

      ich habe Dir nicht unterstellt, daß Du Wilderei gutheißt, allerdings auch nicht in Erinnerung, was Du woanders geschrieben hast.

      Ich bin hier in diesem thread konkret eingegangen auf Deine Posts 34 und 36.

      Post 34 empfand ich als flapsig. Ich zitiere eine Norm aus dem Bundesjagdgesetz, und Du gibst so eine Antwort.
      Und wenn ich das ignorant nenne, jammerst Du. Wie ist das : Du darfst, ich nicht?

      Inbesondere bezüglich Post 36 ging es mir darum, daß nicht nur Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen, durch das Wildereiverbot geschützt sind, sondern auch die meisten anderen, die Du aufgezählt hast, durch internationale Artenschutzabkommen.

      Deshalb habe ich die Antwort 36 als Tipp an einen fragenden Anfänger beanstandet, wie einige andere Antworten auch.

      Wenn ein Anfänger fragt und Unwissenheit offenbart, habe ich damit überhaupt kein Problem. Deshalb fragt er ja.

      Die Antworten, die ihm zuteil werden, sollten aber schon möglichst richtig sein und ihn nicht verleiten, gegen Gesetze zu verstoßen und sich ordnungswidrig oder gar strafbar zu verhalten.

      Gruß Ditschi

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      • Lobo

        Vorstand
        Moderator
        Lebt im Forum
        • 27.08.2008
        • 5856

        • Meine Reisen

        #43
        AW: Survival Trip (1. Mal) - viele Fragen

        Zitat von Dachs Beitrag anzeigen
        Ich würde Vorschlagen:
        erstmal nur Pflanzliche Nahrung suchen (Vorsicht Fuchsbandwurm!) und Dosenfutter.
        Dann im Herbst als Treiber mit auf Treibjagden und lernen das Wild zu versorgen.
        Falls Du dann weißt wie das geht. Machst Du eine Tour am besten zu einem Bauernhof wo Du dir
        ein Lamm, Schwein, etc. kaufts und es selber schlachtest, aus der Decke schlägst und dann über der Glut grillst.

        Und ich würde vorschlagen du machst dich dringend mal schlau was du darfst und was nicht

        @Mods:
        Ich finde solche Vorschläge wie von "Dachs" nicht nur völlig daneben sondern gefährlich, vielleicht sollte erwogen werden so einen Quatsch zu löschen...

        Kommentar


        • Ditschi
          Freak

          Liebt das Forum
          • 20.07.2009
          • 10885

          • Meine Reisen

          #44
          AW: Survival Trip (1. Mal) - viele Fragen

          Zitat von Lobo Beitrag anzeigen
          Und ich würde vorschlagen du machst dich dringend mal schlau was du darfst und was nicht

          @Mods:
          Ich finde solche Vorschläge wie von "Dachs" nicht nur völlig daneben sondern gefährlich, vielleicht sollte erwogen werden so einen Quatsch zu löschen...
          Hallo @ Lobo,

          ja, das auch noch. Löschen halte ich für falsch, aber widersprechen und richtigstellen ist angesagt. Sonst wird so etwas nur tradiert und an andere Stelle wiederholt.
          Man muß sich den thread wirklich öfter durchlesen und sich klarmachen, was ein fragender Anfänger hier für Tipps bekommen hat. Da sträuben sich die Nackenhaare.

          Auf einem anderen Blatt steht die Frage, ob der fragende Anfänger sich nach dem Streuen einiger Reizworte, an denen wir uns abarbeiten, am thread noch teilnimmt?

          Gruß Ditschi

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          • flashpatch
            Neu im Forum
            • 30.04.2012
            • 9

            • Meine Reisen

            #45
            AW: Survival Trip (1. Mal) - viele Fragen

            Hallo Hallo


            Keine Angst, hab bis jetzt nur noch die Zeit aufbringen können 30 Posts durchzulesen und eine Antwort zu beginnen
            Ist ja leicht eskaliert ...

            Melde mich sobald ich kann, danke an dieser Stelle für einige hoffentlich nützliche Anworten in den letzten 30 Posts :-))
            cya soon

            Kommentar


            • SwissFlint
              Lebt im Forum
              • 31.07.2007
              • 8565

              • Meine Reisen

              #46
              AW: Survival Trip (1. Mal) - viele Fragen

              Ich hab mal jemandem vorgeschlagen sich einfach beim Bauern ein Huhn zu kaufen, einen Sack Weizenkörner (habe noch ca. 10 kg zu Hause) und sich damit einige Tage durch die Natur zu bewegen. In der Schweiz (ich komm aus der Nähe von dir) kannst du das, wenn du jeden Abend an einem anderen Ort schläfst und nicht auffällst, recht gut.
              Wenn du magst, kannst du mal mit uns eine kleine Wanderung machen und ich zeige dir die aktuell essbaren Pflanzen.
              Zurück von Weltreise! http://ramblingrose.ch/

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              • t.klebi
                Erfahren
                • 15.05.2008
                • 226

                • Meine Reisen

                #47
                AW: Survival Trip (1. Mal) - viele Fragen

                Zitat von Bandog Beitrag anzeigen
                Nen Hasen werdet ihr mit Sicherheit nicht fangen oder legen können,
                Warum nicht? (Abgesehen von den rechtlichen Gründen.)
                Bei uns rennen die Viecher sogar im Wohngebiet rum (unmittelbar am Waldrand).
                Ich bin mir recht sicher, dass das Feldhasen und keineswegs Wildkaninchen sind. Die Teile sind richtig groß, haben ellenlange Beine und sind super flink.


                Gruß
                t.klebi

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                • Bandog
                  Erfahren
                  • 21.02.2012
                  • 224

                  • Meine Reisen

                  #48
                  AW: Survival Trip (1. Mal) - viele Fragen

                  Hallo,

                  Ich habe lange überlegt ob, was und wie ich noch etwas zu diesem Thema schreiben soll, vor allem zum Thema Jagd. Zuerst mal möchte ich dazu sagen, dass ich jetzt von einer rein fiktiven Notsituation ausgehe und das jagen ohne die Notwendigen Berechtigungen und mit improvisierten Fallen und Waffen verboten ist! Dies ist jetzt ein rein fiktives Gedankenexperiment meinerseits, und ich möchte klar stellen, dass jeder der sich für die Jagd an sich und für die Fangjagd im besonderen interessiert einen Jagdschein machen sollte, sowie einen Fischereischein wenn man sich fürs Angeln interessiert.


                  Nun, erst mal sind Feldhasen Einzelgänger und ruhen am Tag in Mulden (Sasse) im Gegensatz zu Wildkaninchen, die in Kolonien leben und sich in unterirdische Baue zurückziehen. Damit ist die Fangjagd auf Feldhasen sehr viel schwieriger als die auf Wildkaninchen. Ein Feldhase wiegt auch bis zu 6kg (also gut soviel wie ein Fox Terrier), ein Wildkaninchen nur bis zu 2kg, mit improvisierten, selbst gebauten Fallen dürfte es nahezu ausgeschlossen sein einen Feldhasen zu fangen. Und da ein Feldhase auch bis zu 2 Meter hoch springen kann, sind irgend welche Grubenfallen auch Schwachsinn, man würde beim graben wohl mehr Kalorien verbrauchen als man durch den Feldhasen gewinnt, ganz davon zu schweigen, dass ich stark bezweifele das ein Feldhase in eine Grubenfalle geht.

                  Dazu kommt das die Fangjagd nicht so einfach ist wie viele meinen! Das Wichtigste ist nicht die Falle an sich, sondern das Wissen über das Verhalten, die Gewohnheiten, die Aufenthaltsorte usw. des jeweiligen Wildes. Ohne ein solides Grundwissen über die Fangjagd und des zu jagenden Wildes ist es nahezu ausgeschlossen erfolgreich zu sein, und selbst mit dem Nötigen Wissen und mit Professionellen Fallen die nahezu perfekt platziert sind, kann es sein das man nichts fängt, Wildtiere sind sehr vorsichtig und reagieren sehr sensibel auf ihrer Umgebung, schon leichte Veränderungen und Gerüche, die beim Fallen bauen nun mal nicht ausbleiben, können dafür sorgen, dass die Tiere Wochenlang einen Bogen um die Falle machen oder dort keine Nahrung (den Köder) auf nehmen. Nicht umsonst lassen viele Jäger ihre fallen erst mal ein Paar Wochen einfach so am Platz stehen ehe sie Sie scharf machen.

                  Nun zur Jagd mit improvisierten Waffen, wie Speer oder Pfeil und Bogen, letzteres kann man denke ich gleich vergessen, es dürfte für die Meisten nahezu unmöglich sein einen Bogen aus Materialien die sie in der Natur finden zu bauen, der über die nötige Zugkraft verfügt um auf sagen wir 30 bis 40 Metern zielgenau einen Feldhasen zu legen, da ist ein Speer, am besten mit Sperrschleuder noch um einiges realistischer. Aber da gibt es dann wieder ein anderes Problem, wir reden hier von der Pirschjagd! Das heißt man muss erst mal das Wild aufspüren, allein hierfür ist wider ein gewisses Grundwissen über die Aufenthaltsorte und Gewohnheiten wichtig, und dann muss man sich auch noch bis auf 30 oder 40 Meter dem Tier nähern und zu guter Letzt muss man das Tier auch noch mit dem selbst, aus den gesammelten Naturmaterialien gebastelten Speer (oder Bogen) treffen! Hierfür ist eine gewisse Erfahrung und ein gewisses Können notwendig, die ich einem Anfänger der dies eben nicht gelernt und regelmäßig geübt hat einfach abspreche! Zu bedenken ist im Falle des Feldhasen, das dieser ziemlich schnell laufen kann (bis zu 70kmh), man diesen nicht vor seinem Bau auflauern kann (siehe Sasse) und dieser ziemlich gut ausgeprägte Sinne hat (vor allem Geruchssinn und Gehörsinn) so das ein an pirschen sehr schwer und ein hinterher rennen Schwachsinn ist!

                  Meiner Meinung nach, würde man bei der Jagd auf einen Feldhasen sehr viel mehr Energie verbrauchen als man durch den Verzehr desselben aufnehmen würde, ganz zu schweigen davon, dass die Erfolgsaussicht sehr sehr gering ist. D aist man mMn besser beraten jagt auf Käfer, Heuschrecken, Larven, Würmer, einzelne Raupen, Maden, Engerlinge und Engerlinsartige, einzelne Spinnen, Muscheln, Schnecken, Süßwasserkrebse und Sumpfkrebse, so wie Bachflohkrebse, dann verschieden Süßwasserfische, wie Rotaugen, Rotfedern, Güstern, Brassen, Giebel und Schleien, außerdem noch Aal, Äsche, Bachforelle, Barbe usw. dann noch Frösche, verschiedene Schlangen und Echsen Arten, außerdem sehr viele verschieden Vogelarten, wie Ente, Schwan, Gans, Wachtel, Steinhuhn, Rebhuhn, Fasan, Trappe, Schnepfe, Taube, Rabenkrähe usw. außerdem noch Ratten, Mäuse, Wildkaninchen, Eichhörnchen, Bisamratte zu machen, da sind die Aussichten um einiges höher als auf Feldhasen oder gar Schalenwild!

                  Wobei es wohl am energiesparendsten und einfachsten sein wird sich neben Insekten vor allem pflanzlich zu ernähren. Wie Zwiebeln und Samenkapseln von Bärlauch, Wurzeln und Samen von Disteln, Wurzeln verschiedener Fingerkräuter, Wurzeln und Samen von Giersch, die jungen Sprossen von der Goldrute, die Früchte von schwarzen und roten Holunder, die Samen der Knoblauchsrauke, Wurzeln und Samen vom Mädesüß, Samen von Taubnesseln, die Rhizomknollen des Topinambur, die Wurzeln der Wegwarte, die Zwiebeln, Samen und Brustzwiebelchen des Weinberglauch, so wie die Samen (aus den Zapfen) und die Nadeln von Tannen, Fichten, Kiefern, Zedern und Lärchen, auch das Fruchtfleisch der Zapfen von Eiben (allerdings nicht die giftigen Kerne!), und natürlich besonders, Samen und Wurzeln von Schilf, Seggen, Binsen und anderen Gräsern, außerdem noch die Samen und Wurzeln von verschiedenen Fuchsschwanzgewächsen, und dann noch Wurzeln, Blüten und Bläter von Löwenzahn und Brenesseln, so wie Klette und Gänsedistel, und dann gibt es ja noch Rauken und Schötterich, außerdem noch Nussfrüchte (Kastanien, Eicheln und Bucheckern) von Edelkastanie, Traubeneiche und Rotbuche, und dann gibt es ja auch noch Kirschen, Mirabellen, Pflaumen, Birnen, Äpfel, Mispeln, so wie Vogelbären, Quitten, Hagebutten, Erdbeeren, Himbeeren und Brombeeren Und bestimmt noch so einiges mehr!

                  Ein Beispiel zur Ernährung in und von der Natur mit Primitiven Mitteln sind z.B. die San und die Khoi Khoi (Khoisan):

                  Ihre Ernährungsbasis ist das Sammeln. 60 bis 80 Prozent der Nahrung einer Gruppe ist von Frauen gesammelte, sogenannte "Buschkost" den Rest steuern die Männer bei: geschickte Jäger, die jedoch, ehe sie mit leeren Händen zur Gruppe zurückkehren, lieber etwas Buschkost mitbringen.
                  Trotz der genauen Kenntnis der Eigenheiten und Gewohnheiten der Tiere sind die Jäger nur an einem von vier Tagen erfolgreich.
                  Allein 55 Arten von Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Insekten zählen die Buschleute zu den jagdbaren Tieren. Dabei legen sie im Laufe eines Jahres bei ihren Jagdzügen bis zu 4000 km zurück.
                  Die Kung-Frauen von Dobe kennen über 200 Pflanzenarten, von denen 115 eßbar sind. Die Ko, eine andere Gruppe, kennen 192 Pflanzen, die Gwi und Ganna 79 eßbare Pflanzen.
                  Quelle:transafrika.org

                  Wenn also schon die Buschmänner, die ihr ganzes Leben nichts anderes machen und sich von klein auf das nötige Wissen und können unter fachkundiger Anleitung aneignen, bei der Jagd nur an einem von vier Tagen erfolgreich sind, was wird dann erst bei einem unerfahrenen Laien sein? Und dann wohlgemerkt auch noch ohne ankirren, ohne moderne Jagdwaffen oder Fallen?

                  LG

                  Bandog

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                  • krupp
                    Fuchs
                    • 11.05.2010
                    • 1467

                    • Meine Reisen

                    #49
                    AW: Survival Trip (1. Mal) - viele Fragen

                    absolut richtig, bandog

                    wenn man interesse an solchen sachen hat muss man das üben.
                    vorallem muss man mal weg von diesem leider oftmals negativ belegtem survivalbegriff.
                    das kann man nennen wir man will, die übergänge sind fliessend,
                    ob ich nun als kind (instinktiv ???) im wald hütten gebaut habe,
                    spitze stöcker, bögen geschnitzt, schwarz geangelt (wer hat das nich zu ddr zeiten wenigstens 1 mal?)
                    mal ein knäckerchen (feuer ^^) gemacht, der oma die gute pfanne und die lende geklaut dafür,
                    oder ähnliches... und heute ist es dann bushcraft (freilich ist das auf einem professionellerem niveau)
                    oder eben survival... meine güte.

                    und oft ist es einfach eine art interesse, ein gedankenspiel das man praktisch ausloten möchte,
                    was wäre wenn ich nur ein messer hätte? was wäre wenn dies wenn das ?
                    im übrigen nichts anderes macht man bei der experimentellen archäologie.

                    natürlich, und da hat ditschi recht, muss man dabei "Mit versundem Menschenverstand" herangehen
                    wie er so schön formuliert hat. leider klingt es manchmal bei einigen mitmenschen so, als
                    würde man diesen den "survivlern" grundsätzlich absprechen.
                    ähnliche diskussionen haben wir hier ja viele gehabt. geht beim feuermachen los.
                    es muss nur jemand fragen wie man am besten ein feuer anbekommt und spätestens nach 5 posts
                    läuft einer mit der moralkeule oder dem erhobenen zeigefinger amok.
                    finde ich persönlich nicht förderlich.

                    besser ist es doch den leuten alternativen aufzuzeigen.
                    daher zb mein einwurf erstmal versuchen mit der kamera ein paar tiere "abzuschiessen" .
                    beim feuer ist es ähnlich... ich bin mir ziemlich sicher das die meissten von lagerfeuern verursachten
                    bränden nicht von outdoormenschen fabriziert werden sondern von unbedarften partypeoples
                    und solche werden kaum vorher nach einem forum wie diesem suchen.

                    manches muss man unter realen bedingungen üben. tiere beobachten, das verhalten kennenlernen
                    kann man nur in der natur. im zoo ist das etwas albern. genauso wie es was anderes ist
                    pflanzen in der natur zu bestimmen, ihr umfeld usw oder im botanischen garten.

                    anderes kann und sollte man dagegen lieber auf befriedetes gelände reduzieren,
                    zb bogenschiessen oder speerschleudern. schon um keinen ausversehen zu verletzen.
                    und auch da hat bandog recht, das braucht viel übung. auch das speerschleudern

                    is t nur halt doof das eig fast jeder fred in dem forenteil früher oder später (meisst sehr schnell)
                    auffasert und am thema vorbeigeht. das emfine ich langsam als lästig.
                    Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zu Recht ein Sklave.

                    Kommentar


                    • Doschdn
                      Erfahren
                      • 15.11.2011
                      • 304

                      • Meine Reisen

                      #50
                      AW: Survival Trip (1. Mal) - viele Fragen

                      Zitat von krupp Beitrag anzeigen
                      is t nur halt doof das eig fast jeder fred in dem forenteil früher oder später (meisst sehr schnell)
                      auffasert und am thema vorbeigeht. das emfine ich langsam als lästig.
                      Stimmt genau, es geht jedes Mal in die gleiche Richtung. "Der Staat sagt aber man darf kein Feuer im Wald machen!"...
                      Mal ehrlich: Man darf in 30er-Zonen auch nur 30 km/h fahren... Wer war schon mal schneller? Da gehen bestimmt einige Finger nach oben und auch höheres Tempo in 30er-Zonen kann zu Unfällen und Schaden führen. Bei Regeln denkt sich der Staat immer etwas...
                      Aber "Survival" (wie krupp und Bandog schon sagen, einfach nur ein Begriff für vieles oder auch nichts...) wird immer gleich so dargestellt, als würden irgendwelche Leute mit dem Rambo-Messer in den Wald rennen und Deutschlands Wildbestand dezimieren... Dem ist aber nicht so. Klar übe ich ab und zu, wie man eine Falle baut, aber das mache ich im Garten (gibt zwar dumme Blicke von den Nachbarn, aber die kennen mich ja!). Ich gehe auch ganz normal wandern und mach mal Brotzeit oder mach' mir 'ne Suppe auf'm Esbit-Kocher. Sowas nennen andere dann Wandern oder "Bushcraft". Ich nenn' sowas Hobby oder Freizeit. Und etwas anderes ist es auch nicht.
                      Survival immer in's Negative zu ziehen ist einfach nur naiv und ich persönlich finde es schade. "Survival" hat als Hobby genau so eine Daseins-Berechtigung wie Wandern, Trekking, Klettern, Fußball oder was weiß ich noch alles!
                      Basta!
                      "Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen" - Aristoteles
                      http://tsweinblog.blogspot.de/

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                      • Gast-Avatar

                        #51
                        AW: Survival Trip (1. Mal) - viele Fragen

                        @ersteller) hier ein paar tipps.
                        1. es gibt in der schweiz (nähe zürich) seen, an den gibt es offizielle feuerstellen und auch holz wird kostenfrei zur verfügung gestellt (stand 2008)
                        2. gibt es auch in der schweiz genug wald zum "überleben" also lass den schwarzwald
                        3. kennst du deine eigenen gesetze und richtlinien dann auch besser, wenn du in heimischen gefilden "überlebst"
                        4. lesen bildet.... und damit meine ich dieses gebundene papier... ach ja... bücher
                        5. finger weg von tieren.... denk an den menschen. zuerst von pflanzen ernähren, dann von tieren.
                        (wieso will jeder eigentlich gleich ein tier erlegen? ist es einfacher einen hasen zu erkennen als essbare pilze? wenn ja, dann lernt es!)
                        5. ne nacht überleben ist kein problem.... oder hast du noch nie ne nacht durchgefeiert und bist danach auf arbeit????
                        6. siehe 4. lesen bildet. lies dir etwas an, und probiere es aus.... und wenn du die basisdinge beherrschst, dann kannste dir gedankn machen in den wald für länger zu gehen...
                        7. siehe 5. du fängst eh nichts (maximal nen zu kleinen fisch), hast keine ahnung von den krankheiten der viehcher, am ende lässt du eh zu viel dran, weil du schiss hast das falsche zu essen, so ein abgezogenes tier im wald ruft ganz fix die behörden auf den plan.
                        8. zum üben und aus spaß nen unterstand zu bauen, dafür vielleicht noch bäume plattmachen gehört sich nicht.
                        9. ich will zu alldem keine kommentare haben, da sie mir egal wären, ich gebe nur tipps und erfahrungen wieder.

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                        • Robiwahn
                          Fuchs
                          • 01.11.2004
                          • 2099

                          • Meine Reisen

                          #52
                          AW: Survival Trip (1. Mal) - viele Fragen

                          kein Kommentar, eher ne Ergänzung zu milestone Pkt 1:

                          Es gibt in der Schweiz an fast jedem See (Luzerner, Bieler, Neuenburger, Murten-, Thuner See, entlang der Aare und noch einige andere Seen) und an fast jedem Waldrand Feuerstellen oder Grillierstellen en masse (Holz wird oft, aber nicht immer zur Verfügung gestellt) . Mir als Deutschem mit forstlicher Ausbildung (und dem absoluten Feuerverbot in dt. Wäldern im Hinterkopf) sind in der Schweiz quasi die Augen ausgefallen als ich die vielen Feuerstellen gesehen hab. Und ich muss sogar zugeben, das ich nach anfänglicher Zurückhaltung diese auch oft und gern zum Grillieren nutze. Deswegen auch von mir der Tip an Flashi, bleib lieber in der CH, da ist zumindest das Feuermachen einfacher.

                          Grüße, Robert
                          quien se apura, pierde el tiempo

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