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  • Mammut
    Erfahren
    • 20.12.2005
    • 170

    • Meine Reisen

    #41
    Bisch da do fix drüba? (wengan Norddeitschn und Östreicher)

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    • Chalk2
      Gerne im Forum
      • 04.01.2006
      • 94

      • Meine Reisen

      #42
      Yep, bin mir sicher. Wenn man auch wirklich genau Zuhören muss damits was wird.
      http://dict.leo.org/

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      • ice
        Erfahren
        • 08.04.2005
        • 442

        • Meine Reisen

        #43
        Na endlich mal jemand der sich realistisch damit beschäftigt wo anders hinzugehen (ich sag bewußt nicht aussteigen)
        @chalk2 Ich geb jetzt mal meinen Senf dazu.
        Deine Herangehensweise ist gut und raealistisch. Mit deinem Beruf und Alter läßt sich al over the world was anfangen und Geld zum Leben verdienen. Sprachen lassen sich lernen, vor allem wenn man darauf angewiesen ist. Gesundheit und krankenkassenärtzliche Bedenken hat man oder hat man nicht. Auch in asiatischen, afrikanischen, südamerakanischen u.s.w. Ländern gibt es Ärtze.
        Ich an deiner Stelle würde mal die Länder ,die du in die engere Wahl bezogen hast, im Urlaub besuchen und feststellen, ob es paßt oder nicht.
        Zum Schluß noch eine kleine Eigenerfahrung:
        Auch ich dachte darüber nach wegzugehen. Ziel war Tailand. Lebensunterhalt Kletterguide. In einem Urlaub das Ganze mal Mental und praktisch durchgedacht. Mein Ergebniss war:
        Auch als Kletterguide ist die Arbeit irgendtwann mal routine, alltag und genauso nervig wie in Deutschland. Die tollen Sonnenuntergänge, der tolle Sand , das Meer, und was auch immer an anderen Ländern toll ist, ist irgendtwann mal Alltag.
        Hab auch viele Tauchlehrer kennengelernt die "ausgestiegen" sind wesentlich mehr arbeiten als wir das in Deutschland tun. Ob sie glücklicher sind????????????????
        Ich denk mal die Frage ist nach wie vor warum man eigentlich "aussteigen "will?
        Lernen durch erfahren

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        • manati1977
          Erfahren
          • 16.05.2005
          • 160

          • Meine Reisen

          #44
          Hallo,

          etwas OT, aber: mal mein Senf zu dem Thema arbeiten in seinem Hobby / arbeiten mit seinem Hobby:

          Wenn ich mein Hobby zur Arbeit mache, dann habe ich IMHO mein Hobby verloren! Denn wie Ice schon sagte, es wird irgendwann zur Routine. Und dann stellt sich mir die Frage, wie ich mich vom Alltagsstress erhole - dann brauche ich doch wieder ein anderes Hobby oder?

          Viele Grüß
          Thomas

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          • Erny
            Gesperrt
            Alter Hase
            • 05.05.2005
            • 2763

            • Meine Reisen

            #45
            Zitat von manati1977
            Hallo,


            Wenn ich mein Hobby zur Arbeit mache, dann habe ich IMHO mein Hobby verloren! Denn wie Ice schon sagte, es wird irgendwann zur Routine. Und dann stellt sich mir die Frage, wie ich mich vom Alltagsstress erhole - dann brauche ich doch wieder ein anderes Hobby oder?

            Viele Grüß
            Thomas
            Spricht sicher viel dafuer, dass man, wenn man das Hobby zum Job macht, ein neues Hobby braucht. Es ist sicher aber schöner, sich mit einer Arbeit zu beschäftigen, fuer die man sich interessiert.

            Wenn jemand,der schon immer gerne fotografiert hat, dieses zum Beruf machen kann, ist das sicher schöner, als wenn er Klempner wird. Meistens hat man ja mehrere Hobbys. Dann wird man als Freizeitgestaltung ein anderes Hobby machen.

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            • manati1977
              Erfahren
              • 16.05.2005
              • 160

              • Meine Reisen

              #46
              @Erny:

              Ich wollte damit nicht sagen, dass man kein Interesse an seiner Arbeit haben, oder dass man bei seiner Arbeit keine Freude empfinden sollte - ohne dies, wäre eine langfristige Motivation zu Arbeiten sicherlich nicht vorhanden. Nur möchte ich keinesfalls mein größtes Hobby zum Beruf machen, denn das ist immernoch der "Ort" an dem ich entspanne und mich regeneriere .

              Vielleicht falsch ausgedrückt.

              Grüße
              Thomas

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              • Silas
                Erfahren
                • 03.01.2006
                • 200

                • Meine Reisen

                #47
                Zitat von ice
                Ich an deiner Stelle würde mal die Länder ,die du in die engere Wahl bezogen hast, im Urlaub besuchen und feststellen, ob es paßt oder nicht.
                ^^ find ich auch ne super Idee. Erst klapperst du mal ein paar Ziele ab, machst dir selbst ein Bild von der Situation vor Ort und vielleicht findest du dort sogar im Urlaub schon _das_ Fleckchen an dem du alt werden möchtest. Dies würde alle weiteren Planungen extrem erleichtern.

                Voll motiviert in eine Gegend zu ziehen die dir bis dato völlig unbekannt ist hört sich vielleicht romantisch und abenteuerlich an - aber immerhin willst du was endgültiges, und nicht in weiteren 10 Jahren _dort_ wieder "aussteigen"!
                \"Was ein Theologe sagt, muss falsch sein!\"
                Friedrich Nietzsche, der Antichrist

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                • Gast-Avatar

                  #48
                  OT: Oder einfach ein Gedanke dazu...


                  Warum nicht aussteigen?
                  ...jeder muß des selbst entscheiden.. wenn er sich bereit dazu sieht soll er´s machen.
                  Wenn´s schief läuft muß er halt mit großen Problemen rechnen und die konsequenzen tragen.

                  Würd ich aussteigen, hätte nach Jahren altersbedingte Beschwerden, wäre einsam und allein... würd ich die Selbsttötung dem "zurück in die Zivilisation" warscheinlich vorziehen.

                  Dann is wenigstens ruhe im Wald

                  Kommentar


                  • seiklo
                    Anfänger im Forum
                    • 19.01.2006
                    • 31

                    • Meine Reisen

                    #49
                    Sorry, immer noch OT:

                    @Indi: Jawoll, hatte gard nen ähnlichen Gedanken.

                    Ich kann´s mir auch sehr gut vorstellen mich zum Sterben vor die Hütte zu legen (wie in Afrika bei einigen Stämmen immer noch üblich) und meine verrauchten Lungen irgendeinem Tier zu Frass darzubieten.
                    (Vorraus gesetzt es will mich überhapt noch was fressen. ´N paar Teile werden wohl noch gehn) Damit hätte ich dann wohl auch einen ZWECK erfüllt, wenn auch nur als Frass/Dünger.

                    Eher als durch übermässigen Medikamentenkonsum mein Ende unnötig hinaus zu zögern.
                    (Nebenbei hab ich seit 3 Jahren ne Infektion im Gehörgang, Schmerzen wie Sau ohne mir ständig ASS[KindergartenMedi] in die Birne zu knallen, und die blödenAntibiotika wirken auch nur sehr vermindert. Woran das auch immer liegt? Teinkwasser/(Schweine)Fleisch)
                    Hallte ich ausser vom Zahnartzt der einem hin und wieder die Mahlstellen auffüllenkann von Ärtzen gar NIX. Wenn´s wirklich drauf ankommt stehn die auch nur blöd daneben: Gehn´se ma dahin oder gehn´se ma dort hin.
                    Alles schon gehappt 2 Jahre lang, mittlerweile isses mir sch**** Egol!

                    "Etwas" OT, aber das nur mal zum Thema Ärtze/Altersheim.


                    Hatte letztes Jahr auch so nen Gedanken.
                    Wollte nach Spanien, nicht richtig aussteigen sondern eher für ein Jahr die Touristen mit anhaltendem Lautstarken Getrommel nerven. (Musikalisch ambitionierter Bettler zgD)
                    Hatte aber dann doch nicht die Entschlusskrafft und das nötige Startkapital.
                    Ausserdem wäre mir nur Das als alleinige Einkunft ein bischen unsicher um letzendlich da zu bleiben.

                    Mit ner Ausbildung als Dachdecker müsstest Du in Spanien (oder wo auch sonst in der EU) gute Karten haben da Du dich ja dort recht einfach zum Arbeiten anmelden kannst.
                    Ist halt wieder ne zivilisierte möglichkeit, aber als Wanderarbeiter ist der Papierkrieg (hab ich mir sagen lassen) nicht so wild. Du nimmst den Job an oder lässt es. Grad wie die Finanzen oder der Sinn so steht.
                    Hätt ich was vernünftiges gelernt wär ich. . . . was solls.

                    Viel Glück bei Deinem Unterfangen

                    Grüße vom nicht so gesellschaftlichem
                    Stephan

                    Editiert vom Moderator
                    deleted by nam - bitte ne andere Sig wählen -> Danke

                    Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden. Dein Team der

                    Kommentar


                    • karlson
                      Dauerbesucher
                      • 22.10.2005
                      • 864

                      • Meine Reisen

                      #50
                      Du könntest mal von Thor Heyerdahl "Fatu Hiva" lesen. Ich denke das sind ganz realistische Ausstiegserfahrungen:
                      http://cgi.ebay.de/THOR-HEYDERDAHL-F...QQcmdZViewItem
                      Most problems in life can be solved with paracord. For everything else, there is ductape!

                      Kommentar


                      • Raphi
                        Anfänger im Forum
                        • 23.02.2006
                        • 44

                        • Meine Reisen

                        #51
                        Zitat von Chalk2

                        @Waldschreck
                        Ja, ein bisschen Risikobereitschaft gehört schon dazu, auch glaube ich nicht das die Probleme mehr werden sondern anders, z.B. von „hoffentlich verpass ich den Bus nicht“ zu „hoffentlich krieg ich den Mais noch rechtzeitig ausgesäht“,
                        als kleine Anmerkung:
                        die Folge bzw Konsequenz des verpassten Bus ist ein Rüffel, im besten Fall ein Ignorieren, im schlimmsten Kündigung oder so

                        die Folge bzw Konsequenz des vergessenen Mais' ist im besten Fall ein schlechtes Gewissen, im schlimmsten Hungersnot/Hungertod

                        sonst, ich hatte einen ziemlich ähnlichen Plan, werds nach Möglichkeit mit Beruf kombinieren (Ökologe in einer abgelegenen Gegen Thailands oder so, warum nicht? )
                        Mittermeier: "Klimaschutzgipfel in Bali. Draussen 45° im Schatten und drinnen sitzen die im klimatisierten Raum und reden übers Klima.
                        Das ist wie wenn der Papst mit 4 halbnackten Frauen im Puff sitzt und Enthaltsamkeit predigt!"

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                        • Erny
                          Gesperrt
                          Alter Hase
                          • 05.05.2005
                          • 2763

                          • Meine Reisen

                          #52
                          Ich finde den Thread TV-Tipp nicht. daher schreib ich hier rein.

                          Fuer jeden den es inteessiert. Nacher um 12:00 gibt es auf Phönix einen Bericht ueber den Wilden Osten (Russland und noch ein bisschen weiter gen Sonnenaufgang). Unter an zeigen sie wohl auch die Problematik der ärztichen Versorgung, wenn man am A...... der Welt wohnt.

                          Fuer Leute, die so etwas ausprobieren wollen, vielleicht mal ansehen.

                          Kommentar


                          • waterfriend
                            Erfahren
                            • 10.07.2004
                            • 193

                            • Meine Reisen

                            #53
                            Hallo Silas,

                            Deine spießigen Ansichten, die Du ganz oben von Dir gibst, reizen selbst mich noch zum Auswandern. Deine Einstellung erinnert mich an all die arroganten Vorurteile vor denen ich früher selbst weggelaufen bin. Und ich bin heute noch dankbar, dass ich es irgendwann einmal versucht habe.

                            Es gibt durchaus mehr oder weniger dünn besiedelte Ecken auf der Welt, wo man sich häuslich einrichten und glücklich sein kann, sofern man bereit ist mit den dort lebenden Menschen zu kommunizieren und von ihnen zu lernen. Wenn man bereit ist nur mit dem Allernötigsten auszukommen und bereit ist anfangs 12 Stunden am Tag fürs Überleben zu schuften, hat man durchaus auch reelle Chancen. Vom Jagen allein wird heute niemand mehr überleben können.

                            Den Ausstieg haben viele versucht. Einige wenige haben es geschafft und sind glücklich. Jeder - selbst diejenigen die nicht das große Glück hatten - sind dankbar darüber, dass sie es wenigstens versucht haben. Die gewonnennen Erfahrungen sind mit keinem Geld der Welt aufzuwiegen.

                            Zum wirklichen Aussteigen braucht es jedenfalls mehr Mut als in einem eingefahren und satten sozialen System unglücklich zu verharren.

                            Jeder hat das Recht und die Chancen für sich neue Wege zu suchen, unvorhergesehene Möglichkeiten zu ergreifen oder dabei auf die eigene Nase zu fallen.

                            Deutschland braucht keine arroganten Spießer, die sich im warmen Bett unserer Gesellschaft suhlen, sondern Menschen die bereit sind neue Wege zu gehen, selbst auf die Gefahr hin, dass sie mit dem Kopf irgendwo an eine Wand rennen. Anschließend sind sie klüger und um viele Erfahrungen reicher, als all die Anderen die ihr Glück niemals herausgefordert haben. Lass jedem die Chance eine Stelle in der besagten Wand zu finden, an der sie besonders dünn ist.

                            Wer sein Glück niemals auf die Probe stellen wird, kann auch niemals wirkliche Chancen haben aus seiner ungeliebten Situation auszubrechen.

                            Klaus
                            Wer nicht den Mut zum Träumen hat,
                            Hat auch nicht die Kraft zu kämpfen.

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                            • Crosswind
                              Dauerbesucher
                              • 18.09.2005
                              • 715

                              • Meine Reisen

                              #54
                              sehr wahr.

                              Hallo Klaus,

                              hast einen sehr wahren Beitrag geschrieben. Vielen Menschen fehlt es an solchen Gedanken, oder sie wagen es einfach nicht den ersten Schritt zu tun. Du hast das ja vortrefflich beschrieben.

                              Das gilt übrigens nicht nur für Aussteiger und Nicht-Aussteiger, sondern auch für die Wirtschaft. Wo sind all die mutigen Illusionäre hin?

                              Neulich habe ich eine Dokumentation über einen ehemaligen spanischen Skifahrer gesehen, der genug von seinem Sportlerleben hatte und mit ein paar Ziegen in die Berge gezogen ist. Dort hat er ein neues Leben angefangen, mit wenig gesellschaflichem Kontakt und ganz neuen Werten. Klar kam abundzu ein Wanderer oder ein Ziegenhirte oder der Käsemachen vorbei, aber der Mann hat diesen kontakt nicht gemieden sondern sehr intensiv genossen.

                              Im Sommer übrigens ist er ins Tal gefahren und hat Rafting-Kurse gehalten...also so ganz ausgestiegen ist er nicht.

                              Für mich wars einfach eine realistische Dokumentation über jemanden der den Mut hatte seine eigenen Vorstellungen von einem glücklichen Leben umzusetzen - und das sollte doch für uns alle sehr wichtig sein.

                              Aussteigen muss ja nicht heißen, in einer ostsibirischen Hütte ein Einsiedlerleben zu führen, aussteigen kann es ja oft schon sein kein Handy mehr zu benutzen und nur einmal die Woche ins Internet zu schauen.

                              Nagelt mich bitte nicht wegen der Doku fest, leider habe ich sie nicht komplett gesehen...

                              und noch eine OT-Frage an Dich, Klaus: Kennst Du das Fachmagazin Desktop Dialog?

                              Gruß
                              Philip
                              Ich leide nicht an Realitätsverlust - ich genieße ihn

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                              • waterfriend
                                Erfahren
                                • 10.07.2004
                                • 193

                                • Meine Reisen

                                #55
                                Hallo Philip,

                                danke für den Hinweis. Ich schaue mir das Magazin einmal in Ruhe an.

                                Viele Grüße

                                Klaus
                                Wer nicht den Mut zum Träumen hat,
                                Hat auch nicht die Kraft zu kämpfen.

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