Akzeptanz von Hunden auf Zelt-/Campingplätzen

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  • Dogmann
    antwortet
    AW: Akzeptanz von Hunden auf Zelt-/Campingplätzen

    Ich habe lange überlegt ob ich mich äusern soll oder nicht?! Aber ich muss einfach! Wenn Hundeleute und Nicht Hundehalter aufeinander treffen, ist es manchmal Schwierig. Aber wenn Hundeleute und welche die auch noch dagegen sind, da wirds dann unterwegs mehr als schwierig. Alles schon erlebt in den unmöglichsten Varianten. Auf einer Wanderung durch Deutschland muste ich erst meine Hunde , dann meine Familie, mein Gepäck und dann mich vor einem Zigeunerlager und deren Kindern direkt an der Hütte für Wanderer schützen. In einer freien Hütte am südl. Kungsleden, bei echtem Sauwetter, eigentlich war die Hütte durch uns , damals 2 Erwachsene, 3 Kinder und unsere Vierbeiner, schon voll. Da kam eine geführte Reisegruppe mit dem modernsten an Ausrüstung zur Hütte, räumte am Ofen unsere nasse Wäsche zur Seite um ihre unterzubringen. Dann wurde bis in die späte Nacht gegessen, gefeiert, Klamottenpocker gespielt und in den Morgenstunden verzogen sich alle in die Zelte. Ebenfalls haben wir eine freie Hütte am südl. Kungs. freiwillig mit 2 Wanderern geteilt. Alles eine frage des Auftretens??? Klar ich will jetzt auch nicht über das recht , wie und für wehn auch immer sprechen. Nur so sieht das warscheinlich auch überall anders aus , es sei denn es heist auf Cam.pl. klar ja oder nein. Aber auch da können sich manche gegenseitig ziemlich anzicken. Ich möchte noch mal ganz klar sagen, das ich mich immer mit meinem Trupp im Hintergrund halte, die Hunde immer ruhig und angeleint halte, nur das hat mich leider auch sehr oft ins hintertreffen gebracht!

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  • ronaldo
    antwortet
    AW: Akzeptanz von Hunden auf Zelt-/Campingplätzen

    Ja, wirklich schade, ist sonst ein genialer Platz. Übrigens machen die auch keine Reservierungen per Telefon oder Mail. Wenn man also ein paar Tage bleiben will, sollte man früh eintreffen, um einen der Traumplätze am Wasser zu bekommen.

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  • Tie_Fish
    antwortet
    AW: Akzeptanz von Hunden auf Zelt-/Campingplätzen

    Zitat von Shalea Beitrag anzeigen
    ...
    Vielen Dank! Hilft mir weiter!

    Kann jemand eine ordentliche Android-App empfehlen, die europäische CP listet und bei der man nach "Hund ja/nein" filtern kann? Meine App namens "Archies" funktioniert sehr gut, kann aber das nicht filtern.
    Zuletzt geändert von Tie_Fish; 23.05.2016, 21:13.

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  • Shalea
    antwortet
    AW: Akzeptanz von Hunden auf Zelt-/Campingplätzen

    Ach soooo. ;)

    Bodenseeregion
    http://www.campingplatz-nell.de/preise.html
    http://www.camping-eschbach.de/
    http://www.campingplatz-markelfingen.de/preise.html
    (Hunde auf der Zeltwiese nicht erlaubt - die Logik erschließt sich mir leider nicht.)


    Staffelsee
    http://www.camping-staffelsee.de/de/preisliste.html
    http://www.buchau-campinginsel.de/html/preisliste.html

    Ansonsten kannst du ja einfach mal camping.info nutzen. Dort kann man danach filtern, wo Hunde erlaubt sind und umgekehrt:
    http://www.camping.info/campingplaet...p&open=filters

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  • Tie_Fish
    antwortet
    AW: Akzeptanz von Hunden auf Zelt-/Campingplätzen

    Weil die Frage kam, wozu ich gerne hundefreie CP wüsste: Ich kann sie aus meiner GPS-POI-Liste löschen. Wir planen nicht, hierhin oder dorthin zu fahren, sondern suchen manchmal einfach einen CP zum Duschen und Waschen und klicken drauf und fahren einfach hin - dann an der Schranke umzukehren finde ich blöd.

    Btw: Die Waschbärensache halte ich persönlich komplett für gequirlte Ka**e! Wenn sie da Waschbären haben, gehen die zuerst an die Mülltommen und Papierkörbe, den Proviant in Zelten und versuchen in Wohnmobile einzudringen. Die haben/hätten eine Waschbärenplage, fertig! Und Waschbären richten Schaden an, da können die nix für, ist aber so. Kein Waschbär geht "mal eben friedlich übern Platz" ohne eine Absicht auf Leckerli! Wer seine Kunden so verarscht, bei dem will ich garnicht wohnen, unabhängig ob mit Waschbären oder Hund oder ohne!

    Check. 2 CP gelöscht!

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  • cast
    antwortet
    AW: Akzeptanz von Hunden auf Zelt-/Campingplätzen

    (Cast hat es vermutlich verstanden, aber der ist ja aus Prinzip dagegen. )
    Der hat schon zu viel erlebt und erlebt ständig neues was in zu der Überzeugung bringt, daß Hundebesitz besser limitiert wäre.
    Da könnte man was machen, beim Kinder in die Welt setzen derselben Leute kann man leider nichts machen.

    Bei uns sagt man "Wie der Herr, so des Gscherr"

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  • markrü
    antwortet
    AW: Akzeptanz von Hunden auf Zelt-/Campingplätzen

    Zitat von Chouchen Beitrag anzeigen
    OT: Aber lassen wir das, Muddypaws hat Recht, das gehört nicht zum Fadenthema, ich hatte nur schon angefangen zu schreiben, als ihr Beitrag kam.
    Ja. Ging mir ähnlich. Machen wir so.

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  • Chouchen
    antwortet
    AW: Akzeptanz von Hunden auf Zelt-/Campingplätzen

    Zitat von markrü Beitrag anzeigen
    Auch, wenn Du es nicht glauben magst: Männer sind auch Menschen...

    Oh, oh, ... sind Menschen einer bestimmten Ethnie Hunde?!? ...
    OT: Du hast nicht verstanden, was ich mit den Beispielen sagen wollte.
    (Cast hat es vermutlich verstanden, aber der ist ja aus Prinzip dagegen. )

    Aber lassen wir das, Muddypaws hat Recht, das gehört nicht zum Fadenthema, ich hatte nur schon angefangen zu schreiben, als ihr Beitrag kam.


    Zum Thema: Ich bin letztes Jahr auf genau einen Platz am Main gestoßen, auf dem Hundeverbot herrschte. (In GB habe ich mehr Plätze gesehen mit Kinderverbot.) Aber da ich mir vorher die Preislisten und Platzregeln besorge (ist heutzutage ja kein Aufwand mehr), geht man dann eben zu einem anderen Platz.
    Zelten war schon lange meine liebste Urlaubsform und nun mit Hunden ist es auch oft die problemloseste. (Obwohl ich nächstes Wochenende wieder in einer Pension bin, in der auch mehrere Hunde auf dem Zimmer und auch im Frühstücksraum kein Problem sind.)
    Aber nicht umsonst haben gerade Mehrhundehalter, die nicht zelten wollen, oft ziemlich bald ein Wohnmobil.

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  • nimrodxx
    antwortet
    AW: Akzeptanz von Hunden auf Zelt-/Campingplätzen

    Zitat von cast Beitrag anzeigen
    Weil das Menschen sind.
    Ist der Hundehalter auch und auch der verdient Rücksicht.

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  • cast
    antwortet
    AW: Akzeptanz von Hunden auf Zelt-/Campingplätzen

    warum man wegen einem Phobiker, Hundeantipathen oder Allergiker Rücksicht nehmen soll.
    Weil das Menschen sind.

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  • markrü
    antwortet
    AW: Akzeptanz von Hunden auf Zelt-/Campingplätzen

    Zitat von Chouchen Beitrag anzeigen
    Aber angenommen ich würde phobisch auf Männer eines bestimmten Typs reagiere, würde es dann auf Verständnis stoßen, würde ich verlangen, dass diese Männer nicht ohne Handschellen rumlaufen?
    Auch, wenn Du es nicht glauben magst: Männer sind auch Menschen...

    Zitat von Chouchen Beitrag anzeigen
    Hätte ich Vorbehalte gegen Menschen einer bestimmten Ethnie, könnte ich sie eines Platzes verweisen?
    Oh, oh, ... sind Menschen einer bestimmten Ethnie Hunde?!? ...

    Und auch, wenn Du es nicht hören magst: Von Hunden ab einer gewissen Größe geht eine grundsätzliche Gefahr für (kleine) Menschen aus. "Natürlich nicht von Deinen". Es geht (normalerweise) auch nicht um Hundephobie. Natürlich reagieren beide Seiten nicht immer optimal. Der eine hat aber das Risiko, dass ggf. sein Kind (Mensch) getötet oder schwer verletzt wird, der andere, dass sein Hund (nicht Mensch) vielleicht ins Tierheim kommt und er 300€ Owi zahlen muss.

    Das hat der ja noch nie gemacht
    Der will nur spielen
    Der hört aufs Wort, wenn er will

    Aber ich höre jetzt besser auf...


    Edit:
    Gute und schlechte Beispiele gibt es für alles. Lass uns das (Unter-) Thema besser beenden...

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  • Scrat79
    antwortet
    AW: Akzeptanz von Hunden auf Zelt-/Campingplätzen

    @Couchen: Ich geb dir in allen Punkten Recht. Hoffe mein Post zuvor kam nicht zu falsch rüber.
    Trotzdem bleibe ich dabei, dass es wichtig ist, andere möglichst wenig zu stören.

    OT: Ist im Endeffekt wie bei der elektromagnetischen Störung. Jedes elektrische Gerät erzeugt ein elektrisches Störfeld. Und kann selbst durch Störfelder "geschädigt" werden. Anstatt alle elektrischen Geräte zu verbieten (würde die Störung eliminieren) kam man zu dem Schluss, dass eine gewisse Störung ok ist. Man hat einerseits eine zulässige Grenze errichtet, die in Punkto Störung nicht überschritten werden darf. Andererseits hat man eine gewisse Grenze der Tolerierbarkeit geschaffen. Geräte müssen auch eine Störfestigkeit haben. Liegt die Grenze der Störfestigkeit über der, der Störung läuft alles prima. Ist die Grenze der Störung höher, krachts. Genau so wie es nicht mehr funktioniert, wenn die Grenze der Störfestigkeit zu gering ist. Beide Grenzen haben einen keinen Abstand zueinander um einen reibungslosen Betrieb zu ermöglichen

    Und um zum Topic zurück zu kommen: Auf Campingplätzen "wohnen" Leute. Und zwar sehr Unterschiedliche Leute. Hier besteht halt auch mehr Potential zum stören / gestört werden, wodurch BEIDE Seiten zu mehr Rücksichtnahme gezwungen sind. Zumal die schützende Wohnwand oftmals deutlich geringer ist, als in einem festen Heim.

    Lobos Fallbeispiel ist deutlich über der akzeptablen Störgrenze, und deine Beispiele sind wohl deutlich merkbar unter der Störempfindlichkeitsgrenze...

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  • markrü
    antwortet
    AW: Akzeptanz von Hunden auf Zelt-/Campingplätzen

    Zitat von Muddypaws Beitrag anzeigen
    Können wir ein bisserl beim Thema bleiben, denn ich denke die persönlichen Animositäten (Hunde, Kinder, Ängste), so nachvollziehbar sie auch sind, das Thema generell ist eigentlich Hundeakzeptanz auf Campingplätzen.
    Ja, gerne. Sorry für OT.
    Es kam nur kurz die Frage nach dem 'Warum' auf.
    Die ist aber hinreichend beantwortet, denke ich...

    Gruß,
    Markus

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  • Chouchen
    antwortet
    AW: Akzeptanz von Hunden auf Zelt-/Campingplätzen

    Zitat von Scrat79 Beitrag anzeigen
    Der Rest ist das was unter Toleranz fällt. Klar sink Toleranz dann, wenn Ängste mit ins Spiel kommen.
    Meine Ex hatte, sagen wir mal, eher Asympathie für Hunde. Da fällt auch als Nebenstehender auf, wo Hunde überall anecken können. Und auch da muss halt von der "Störerseite" (ich habs absichtlich mal in Anführungszeichen gesetzt) Toleranz kommen und aufgepasst werden, dass man möglichst wenig stört.
    Tja, das ist so eine Sache… Lise ist ja im Prinzip immer an der Leine, Wolle läuft bei Spaziergängen sehr viel frei. Kommen Radfahrer rufe ich ihn zur Seite, bei kleinen Kindern eben so, sehe ich, dass sich jemand verkrampft, wenn er ihn sieht, dann wird er angeleint, auf Bitte sowieso.
    Aaaaber: Dann gibt es auch solche Situationen, wo ich mich wirklich manchmal frage, warum man wegen einem Phobiker, Hundeantipathen oder Allergiker Rücksicht nehmen soll.
    Bsp.: Eine der ganz wenigen Stellen am Rhein, an der die Hunde offizielle unangeleint laufen dürfen, auch wenn es kein ausgewiesener Hundestrand ist. Seit Jahren beliebtes Auslaufgebiet. Es gibt Badebuchten, in denen sich im Sommer auch viele Familien tummeln. Die Restauration nebenan hat einen permanent freilaufenden Hund. Alles ganz friedlich, Kinder und Hunde hüpfen ins Wasser, alles super, ich habe in den letzten 6 Jahren dort eigentlich noch keinen Konflikt erlebt. Ausnahme: Vor ca. 2 Jahren kam regelmäßig eine Mutter mit ihren zwei Kindern, die lautstarkst und leicht hysterischauf ihrem vermeintlichem Recht pochte, dass die "Scheiß-Köter" doch bitte angeleint werden, bzw. abhauen sollen.
    Wer hat da nun tolerant zu sein: Die Hundebesitzer, die aus Rücksicht auf einen Menschen, der Hunde nicht mag, entweder das Feld räumen sollen, oder stark in ihrem und im Freizeitspaß ihrer Hunde eingeschränkt werden sollen, indem sie den Hund den ganzen Tag an der kurzen Leine halten und überhaupt möglichst unsichtbar sein sollen? Oder hat diese eine Frau tolerant zu sein, weil sie sich an einem Strand befindet, wo ca. ein Dutzend Hundebesitzer und Familien mit Kindern, die es toll finden, mit Hunden Umgang haben zu dürfen, ihrer Freizeit wie gewohnt verbringen möchten? Sozusagen einer gegen 50?

    Oder vor zwei Wochen bekomme ich mit, dass sich ein vorbeispazierendes Rentnerpaar darüber echauffiert, dass Hunde in den Rhein gehen, wo auch die Kinder baden. Dass es sich um ein Fließgewässer handelt, dass Hunde im Gegensatz zu Menschen unter keinen Umständen ins Wasser pinkeln oder kacken und das 20 Meter weiter ein Schwanenpaar und ein gutes Dutzend Graugänse im Wasser sind (und die Liegewiese an vielen Tagen komplett vollkacken) oft, wird dann übersehen.


    Nicht-Hundebesitzer neigen dazu, zu sagen: Klar, sobald sich einer gestört fühlt, muß der Hund weichen. Das ist fast schon gesellschaftlicher Konsens.
    Aber angenommen ich würde phobisch auf Männer eines bestimmten Typs reagiere, würde es dann auf Verständnis stoßen, würde ich verlangen, dass diese Männer nicht ohne Handschellen rumlaufen?
    Wäre ich allergisch auf einen bestimmten Deoduftstoff, könnte ich dann auf Verständnis hoffen, wenn ich verlangen würde, dass Mitfahrer die dieses Deo verwenden, im Zug wegen mir aus dem Abteil müssen?
    Hätte ich Vorbehalte gegen Menschen einer bestimmten Ethnie, könnte ich sie eines Platzes verweisen?
    Ich kenne jemanden, der hat eine Phobie vor Federvieh (kein Scherz): Würde vom Campingplatzbetreiber verlangt, seine freilaufenden Hühner außer Sicht einzusperren?
    Könnte jemand mit Platzangst durchsetzen, dass z.B. ein Forumstreffen in ein geschlossenes Gebäude verlegt wird?

    Wohl kaum. Z.B. Phobikern wird in der Regel nahe gelegt, sich therapeutisch behandeln zu lassen. Leuten, die eine Abneigung gegen irgendetwas oder irgendjemanden haben, können nicht einfach verlangen, dass das Objekt der Abneigung einfach entfernt wird. Anders bei Hundephobikern oder Hundehassern: Diese können in der Regel auf volles Verständnis der Mitmenschen rechnen, der Hund soll sich dann gefälligst unsichtbar machen. Das gibt es IMO so in keinem anderen Bereich und geht mir zunehmend auf den Keks. Nicht der Mensch der das Problem hat, wird aufgefordert an seinem Problem zu arbeiten, sondern der Auslöser, der aber nicht das Problem ist, soll möglichst aus der Umwelt entfernt werden. Und das soll dann Toleranz sein?

    Wie eingangs gesagt: Wenn mir jmd. mit offensichtlicher Hundeangst entgegenkommt, wird meine Töle selbstverständlich angeleint (mein Patenkind hatte selber eine Hundephobie; ich weiss, dass das kein Spaß ist). Aber dieser vorauseilende Gehorsam der z.T. erwartet wird, z.B. dass die Hunde immer angeleint und unsichtbar an der Hacke ihres Menschen zu kleben haben, weil einem ja irgendwann irgendwo mal irgendein freilaufender Phobiker begegnen könnte… (nur ein Beispiel), das kann's doch auch nicht sein.

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  • Lobo
    antwortet
    AW: Akzeptanz von Hunden auf Zelt-/Campingplätzen

    Hallo,

    ich war letzte Woche wieder auf meinem "Stammcampingplatz". Wir sind mittlerweile mit 3 Hunden unterwegs und hatten noch nie Probleme, im Gegenteil.

    Aber wir haben jetzt zum 2. mal schlechte Erfahrungen mit anderen Besuchern mit Hunden gemacht.

    letztes Jahr war eine Gruppe junger Männer mit Grill und viel Alkohol auf der Zeltwiese und sie haben die Hinterlassenschaften ihres Kläffers erst nach mehrmaliger Aufforderung des Platzwartes entfernt. Das gipfelte dann darin dass sie die Hinterlassenschaft zwar aufgesammelt haben, den Kotbeutel aber anschließend in das Zelt der Nachbarn geworfen haben.

    Die Gruppe durfte noch am selben Tag abreisen.
    Trotzdem ist der Schaden am Image der Hundebesitzer nicht mehr wirklich gut zu machen...

    Dieses Jahr hat ein "Wohnmobil-Rentner" seinen Dackel ganz unverblümt auf der Zeltwiese Gassi geführt.
    Ob er den Kot aufgesammelt hat weiß ich nicht, aber trotzdem finde ich so ein Verhalten schon sehr daneben...

    Aus Eigeninteresse spiele ich dann auch mal das Arschloch und stelle entsprechende Personen zur Rede.

    Grüße
    Thomas

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  • Muddypaws
    antwortet
    AW: Akzeptanz von Hunden auf Zelt-/Campingplätzen

    Können wir ein bisserl beim Thema bleiben, denn ich denke die persönlichen Animositäten (Hunde, Kinder, Ängste), so nachvollziehbar sie auch sind, das Thema generell ist eigentlich Hundeakzeptanz auf Campingplätzen.

    Ich halte es so: Ich schaue, wenn irgendwie möglich vorher nach, ob es erlaubt ist und hatte bisher keine Probleme, ich bitte immer um einen Stellplatz am Rand, denn wenn jemand direkt am Zelt anstreift oder gar über eine Leine stolpert, dann bellt ein Hund bei mir garantiert und bei mehreren betrunkenen Campingplatzbesuchern o.ä. mag ich mir das nicht geben, ich will schlafen.

    Ansonsten sind die Hunde bei mir am Platz immer angeleint, einfach, weil ich umgekehrt auch nicht will, dass ein fremder Hund in meiner Zeltnähe pinkeln o.ä. würde. Ich gehe immer raus mit den Jungs zum Lösen und bisher sind wir, denke ich, immer in guter Erinnerung geblieben.

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  • markrü
    antwortet
    AW: Akzeptanz von Hunden auf Zelt-/Campingplätzen

    Zitat von Scrat79 Beitrag anzeigen
    Der Rest ist das was unter Toleranz fällt. Klar sink Toleranz dann, wenn Ängste mit ins Spiel kommen.
    Wieviel Kläffen jeder Mensch erträgt, mag eine Toleranzfrage sein.
    Ob mein Kind ohne schwere Körperliche Schäden weiterleben darf oder ich so tolerant sein muss, den unangeleinten Rottweiler nicht in seinem natürlichen Jagdtrieb einzuschränken, ist für mich persönlich keine Frage. Da bin ich gerne intolerant.

    Viele Hundebesitzer verwechseln ihren Hund leider mit einem Menschen und gehen davon aus, dass das Recht auf 'selbstbestimmtes Herumtollen' eines Hundes auf der gleichen Stufe steht, wie das Grundrecht eines Menschen auf körperliche Unversehrtheit. Tut es aber nicht. Und das ist auch gut so.

    Nach meiner Erfahrung ist es so, dass man mit einem großen Teil der Hundebesitzer gar nicht diskutieren muss - Weil sie von sich aus verantwortungsvoll mit ihrem Hund und ihren Mitmenschen umgehen. Mit den anderen braucht man nicht zu diskutieren, weil es komplett verschwendete Zeit ist.


    Jeder hat halt seine eigenen Erfahrungen gemacht. Ich bin inzwischen auch gegenüber Hunden toleranter als früher. Allerdings hat meine Toleranz auch sehr deutliche Grenzen. Auf Campingplätzen versuche ich, Hunden (im Beisein der Besitzer) eher entgegenzukommen und sie wenigstens auf ein Mindestmaß kennenzulernen und einschätzen zu können. Das gilt natürlich auch für die Besitzer...


    Markus
    Zuletzt geändert von markrü; 23.05.2016, 13:47.

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  • Scrat79
    antwortet
    AW: Akzeptanz von Hunden auf Zelt-/Campingplätzen

    OT:
    Zitat von hotdog Beitrag anzeigen
    Unsere neuen Nachbarn machen sich diesbezüglich auch gerade sehr unbeliebt. Habe noch nie einen so dermaßen unerzogenen Kläffer erlebt und ein im gleichen Maße gleichmütiggültig danebenstehendes "Herrchen"
    Wolln wir tauschen? "Mein" Herrchen ist lauter als der unerverzogene Hund...
    Als der Hund noch "frisch" war, war er bedeutend besser erzogen...

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  • hotdog
    antwortet
    AW: Akzeptanz von Hunden auf Zelt-/Campingplätzen

    Unsere neuen Nachbarn machen sich diesbezüglich auch gerade sehr unbeliebt. Habe noch nie einen so dermaßen unerzogenen Kläffer erlebt und ein im gleichen Maße gleichmütiggültig danebenstehendes "Herrchen"

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  • Scrat79
    antwortet
    AW: Akzeptanz von Hunden auf Zelt-/Campingplätzen

    Zitat von Markus K. Beitrag anzeigen
    Wobei wir auch bei dem Thema sind, dass nicht jeder Mensch einen oder mehrere Hunde bräuchte.
    Jep!
    Ich weiß nicht, ob meine lieben Nachbarn jemals Campingurlaub gemacht haben.
    Wenn doch, bin ich mir sicher, dass diese Campingplätze von nun an keine Hunde mehr tolerieren werden...

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