Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

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  • Gast_19042021
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    Tach auch, eine Tour abzubrechen aus gesundheitlichen Gründen oder Sicherheitsaspekten ist doch vollkommen in Ordnung. Der TO schreibt jedoch Feuer im Wald mit Rum. Oje, dass finde ich persönlich nicht so toll. Ich hätte viel zu viel Angst davor das ein Feuer ausbricht, weil ich durch den Rum müde werde und das Feuer nicht mehr im Auge habe. Eine Horrorvorstellung für mich, wenn auch noch andere dadurch zu Schaden kämen. Das ist jedoch meine Meinung, die natürlich keine Allgemeingültigkeit hat. Das muss jeder selber wissen! VG Ed

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  • Asleif
    antwortet
    Letztes Jahr mussten wir die Westweg-Tour in Forbach frühzeitig abbrechen. Ich habe bereits am ersten tAg schmerzen am Fuß bemerkt. Die Einlegesohle hatte zum Start der Tour eine leicht abgenutzte Stelle. Ich dachte mir, ach das geht noch für die Tour. Aber Fehlanzeige. Dann also am ersten Abend Fuß massieren und hoffen das es besser wird. Zweiter Tag, vorbei an Dobel hoch bis zum Hohlohturm. Auf der Hälfte der Stecke habe ich dann eine Ibuprofen genommen weil die schmerzen immer schlimmer wurden. Die Ibus habe ich für den Notfall immer dabei. Beim Hohlohturm dann Datenempfang gehabt, nächsten Schuhladen raus gesucht und für die nächste Nacht ein Hotelzimmer gebucht. Nächster Tag unter starken Fußschmerzen nach Forbach abgestiegen. Geplant war dann eine Nacht im Hotel, Nachmittags noch schnell zum Schuhgeschäft und dann am nächsten Tag dann weiter wandern. Als meine Freundin dann aber im Hotel nach dem Duschen raus kam und mir ihren Fuß zeigte war klar wir fahren morgen nach Hause. Durch ungünstig geschnürte Wanderschuhe und ein nach vorne Rutschen im Schuh hat sich eine riesige Blase gebildet, beim Duschen dann hat sich die komplette Haut von einem Zeh gelöst. Offene Haut am Fuß und lange Wandertour wäre dann zu gefährlich geworden. Also vor Ort keine neuen Einlegesohlen geholt, dafür dann aber einen schönen Abend vor Ort verbracht und am nächsten Tag dann nach Hause gefahren...

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  • Wandermaedel
    antwortet
    AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

    Dieses Jahr in den Schladminger Alpen. Der Plan sah eine 2-Tagestour vor: Untertal, Gollinghütte, Greifenberg, Klafferkessel, Preintalerhütte, Untertal.

    Im Aufstieg zum Greifenberg gibt es knapp unterhalb des Greifenbergsattels eine senkrechte Wandstufe, ca. 2m hoch.
    Für Menschen dank der vorhandenen Eisenbügel kein Problem, für meinen Hund schon. Ich stemmte ihn so hoch ich konnte, mit den Vorderbeinen stand er quasi schon oberhalb der Stufe, und schob ihn dann an. Aber anstatt sich nach oben zu arbeiten, ging er nach rechts und rutschte auf dem klatschnassen Fels ab. Das haben wir dreimal gemacht, dann hat er sich verweigert.
    Dummerweise hatte ich sein Sicherungsgeschirr im Auto vergessen und um ihn im Rucksack auf dem Rücken dort hochzutragen, war er mir - 24kg - zu schwer. Mal ganz davon abgesehen, dass er sich wohl nicht in den Rucksack hätte packen lassen.
    Also sind wir weit vor dem Klafferkessel wieder umgekehrt.
    Naja, das war erst sein zweiter Bergsommer, das kann nur besser werden.

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  • danobaja
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    AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

    Zitat von Lisos Beitrag anzeigen
    Unbedingt!
    word! unbedingt! bitte...

    zum thema muss ich differenzieren.

    ich bin schon 2m vom gipfelkreuz weg umgekehrt. es hat sich einfach nicht gut angefühlt. das reicht mir. die art der tour ist mir dabei egal.

    ich bin nach 1 woche solo am denali umgekehrt weil ich meine freundin vermisst habe und der kopf nicht bei der sache war. ich hab die erstbegehung in pakistan verkackt weil ich verliebt war.

    ich hätte beim ersten mal am denali einen arm und einen, oder auch beide beine gegeben. ich wär auch gestorben dafür. ich wollte da einfach hoch. so einfach.

    natürlich gibts auch touren, die ich nicht soooo will, dann kehrt sichs halt auch leichter um.

    aus gesundheitlichen gründen musste ich nur 1x umkehren, oft aber wegen der gesundheit und fitness anderer. damals auf radtour bin ich in der früh linksseitig bewegungslos aufgewacht. da hab ichs dann gegen mittag in den nächsten ort geschafft und hab mich von meiner frau holen lassen. bis sie nach 600km fahrt da war gings schon wieder relativ gut. bin trotzdem mit nach hause.

    also ich find gar nix dabei umzukehren. heil rauskommen ist was zählt. ausser für diesen speziellen fall gilt:

    a man´s gotta do what a man´s gatta do.

    dann aber auch nicht jammern hinterher.

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  • Enja
    antwortet
    AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

    Unbedingt. Eine ausführliche Schilderung würde mich sehr interessieren.

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  • Lisos
    antwortet
    AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

    Zitat von Intihuitana Beitrag anzeigen
    Ich bin immer noch am überlegen ob ich zu dieser, jetzt nicht so erfolgreichen Reise auch einen Bericht verfassen soll oder nicht.
    Unbedingt!

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  • Intihuitana
    antwortet
    AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

    Ich musste meine Saharawanderung im Adrar, Anfang dieses Jahres abbrechen weil ich krank wurde, bzw. schon war.
    Vermutlich hatte ich Corona, was ich schon aus Deutschland mitbrachte (Damals war das noch kein Thema und ich wusste nicht mal dass diese Krankheit existiert bis März) und sich über Wochen wie ein Kaugummi zog und nicht wirklich abheilen wollte unter den rauhen Bedingungen der Wüste, schon an die 40°C im Februar, der harten Wanderung und mit wenig Nahrung und Wasser wurde es leider immer schlimmer. Ich hatte überhaupt keine Kraft mehr, musste mich unglaublich zwingen auch nur ein paar Kilometer zu gehen.
    Bei einer kleinen Oase ging es dann einfach nicht mehr weiter und zum Glück halfen mir die Einwohner so gut es ging und nach einigen Tagen konnte ich auch mit einem Pick Up zurück nach Atar, wo ich mich auskurieren konnte und nachträglich immerhin noch eine kleinere andere Solotour durchführen konnte.
    So ärgerlich das ganze, dass ich nun nächstes Jahr wieder kommen und die Sache zu Ende bringen muss.

    Ich bin immer noch am überlegen ob ich zu dieser, jetzt nicht so erfolgreichen Reise auch einen Bericht verfassen soll oder nicht.

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  • carolinenord
    antwortet
    AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

    Erste Mehrtageswanderung mit Rucksack und Zelt diesen Sommer . Im Nahbereich mit Start von der heimischen Haustür aus. Verlängertes Wochenende. Mehrtagestouren ohne Zelt habe ich schon vorher gemacht. Einige Zeit vorher einen neuen Rucksack zugelegt.
    Schon nach einigen Kilometern Schulterschmerzen bekommen. Alle paar Kilometer Pause und verschiedene Einstellungen versucht. Am ersten Tag das gesetzte Ziel geschafft.
    Am zweiten Tag wieder Schmerzen. Nochmal etwas umgepackt, aber keine grundsätzliche Veränderung der Situation. Alle zwei bis drei Kilometer Rucksack absetzen zum Schulter entlasten. Nach 8 km machte ich auf einer Wiese in der Nähe eines Dorfes Pause. Grübelte, ob ich wirklich die restlichen 2,5 der vier freien Tage mich mit Schulterschmerzen quälen will und dadurch keine Freude an der Wanderung habe. Zückte das Smartphone und stellte fest, dass in anderthalb Stunden vom nahegelegenen Dorf ein Bus fährt.
    Wurden dann noch zwei Tagestouren von zu Hause aus.
    Winteraufgabe besteht jetzt darin das Rucksackproblem zu lösen.

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  • Shuya
    antwortet
    AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

    Bohusleden 2014.
    Nach 3 Tagen ganz böse Magen-Darm Geschichte eingefangen.
    Wollte am Morgen des Folgetages noch weiter, hab Rucksack geschultert aber nach paar hundert Metern gemerkt, dass ich zu schwach bin, dass das nix wird. Also zurück zum See wo wir die Nacht verbracht haben.
    Fieber, Durchfall, Erbrechen waren Programm in den nächsten 2 Tagen, und am Ende war ich dann so schwach, dass ich den zugegeben schweren Rucksack nicht mehr für die angedachten langen Tagesetappen tragen konnte.
    Wir sind dann im strömenden Regen nach Uddevalla teils gelaufen, teils getrampt und haben in den Schären noch paar schöne Tage gemacht.

    Geigenkamm 2020
    Hatte ich aufm Schirm, aber es lag wieder im Juni noch arg viel Schnee.
    Trotzdem zur Rüsselsheimer Hütte aufgestiegen, war der einzige Gast am Start der Saison. Am nächsten Tag früh raus, Erkundungstour unternommen, ob hohe Geige und Geigenkamm überhaupt gehen. Ab 2800m bin ich dann nur noch durch knietiefen Schnee bei <50m Sicht im Neuschneefall nach Kompasspeilung gelaufen. Kein Handyempfang, kein weiterer Gast. Und die Wetterprognose für die nächsten Tage recht bescheiden.
    Da wollte ich das dann doch nicht riskieren.

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  • blauloke
    antwortet
    AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

    Dieses Jahr ebenfalls wegen Hitze in Tschechien abgebrochen.
    Der Wetterbericht hatte nach zwei heißen Tagen Regen vorhergesagt und anschließend erträgliche Temperaturen. Der Regen kam auch, nur danach wurden es wieder über 30° und ich war nur auf der Jagd nach Wasser. Musste wegen der Hitze auch ständig Pausen machen um mich zu erholen. das hat alles keinen Spaß gemacht.

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  • toppturzelter
    antwortet
    AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

    Ich hab glaub ich 2017 eine Lappland-Tour nach etwa einer Woche abgebrochen, wo ich eigentlich noch zwei weitere Wochen geplant hatte. Grund: zu heiss. Ich bin von Bach zu Bach gelaufen, hab Sonnenhut und Oberteil im Wasser getränkt, um dann irgendwie bis zum nächsten Bach oder Stein zu kommen. Hatte einfach keinen Spass gemacht... als es zwei drei Wochen besser wurde bin ich zum Ausgleich nochmal los.

    Vor zig Jahren auch mal wegen Durchfall nach einer guten Portion Nudeln mit Schafswiesenwasser Heute wuerd ich es wahrscheinlich aussitzen (im wahrsten Sinne des Wortes), aber damals war das noch alles etwas neu.

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  • codenascher
    antwortet
    AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

    Du wirst feststellen, dass von Monat zu Monat immer mehr passiert. Wenns so ist, kommst nicht mehr alleine vor die Tür.

    Aber auch ich kann deinen Abbruch voll und ganz verstehen und auch deine Beweggrüne nachvollziehen. Da hat die Natur schon was ganz besonderes mit uns angestellt.

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  • geige284
    antwortet
    AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

    Zitat von Martin1978 Beitrag anzeigen
    Mein Junior ist jetzt 3 Monate alt, bis vor kurzem wollte ich auch noch nicht wahrhaben, dass nichts mehr so ist wie noch vor 4 Monaten. Auch, oder erstrecht im Kopf! Also, alles richtig gemacht. Genieß die Heimfahrt und freu dich auf zuhause.
    OT: Dann viel Freude im nächsten Monat! Unsere Tochter ist 4 Monate alt und gerade im letzten ist soooo viel passiert

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  • Martin1978
    antwortet
    AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

    Zitat von geige284 Beitrag anzeigen
    Eine kleine Tour im Süden kommt aktuell für mich nicht in Frage. Da das Wetter ja nur der eine Teil war. Das vermissen von Freundin und Baby wiegt ähnlich, von daher möchte ich gern nach Hause.
    Mein Junior ist jetzt 3 Monate alt, bis vor kurzem wollte ich auch noch nicht wahrhaben, dass nichts mehr so ist wie noch vor 4 Monaten. Auch, oder erstrecht im Kopf! Also, alles richtig gemacht. Genieß die Heimfahrt und freu dich auf zuhause.

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  • Muddypaws
    antwortet
    AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

    Zitat von geige284 Beitrag anzeigen
    Danke euch!
    Ja, aktuell bin ich noch ziemlich niedergeschlagen, aber glaube schon, dass es richtig war.
    Und ja, zurückkommen ist definitiv eine Option. Die Landschaft hat mich richtig begeistert! Vllt schreibe ich über meinen interrail Trip mit kurzem Ausflug ins herbstliche Fjäll ja einen kleinen Bericht...
    Eine kleine Tour im Süden kommt aktuell für mich nicht in Frage. Da das Wetter ja nur der eine Teil war. Das vermissen von Freundin und Baby wiegt ähnlich, von daher möchte ich gern nach Hause.
    Ehrlich, das ist doch eigentlich ein schöner Tourabbruchsgrund - klingt nach einer guten Bauchentscheidung!

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  • geige284
    antwortet
    AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

    Danke euch!
    Ja, aktuell bin ich noch ziemlich niedergeschlagen, aber glaube schon, dass es richtig war.
    Und ja, zurückkommen ist definitiv eine Option. Die Landschaft hat mich richtig begeistert! Vllt schreibe ich über meinen interrail Trip mit kurzem Ausflug ins herbstliche Fjäll ja einen kleinen Bericht...
    Eine kleine Tour im Süden kommt aktuell für mich nicht in Frage. Da das Wetter ja nur der eine Teil war. Das vermissen von Freundin und Baby wiegt ähnlich, von daher möchte ich gern nach Hause.

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  • naturelover
    antwortet
    AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

    Kopf hoch - gerade, wenn das Wetter umschlägt ist Abbrechen keine Schande, sondern zeugt oft von Verantwortungsbewusstsein und Stärke . Ich verstehe, aber natürlich deine Niedergeschlagenheit, vor allem, wenn längere Ab- und Anreise, aufwendigere Planung und Vorfreude auf eine Tour inkludiert sind, ist abbrechen hart.

    Ich selbst bin oft in den Bergen unterwegs da ist ein Abbruch, meist wetterbedingt, leider oft der Fall und meistens auch sehr vernünftig. Ich kann mich aber noch an das erste Mal erinnern, wo ich entschieden habe eine Tour tatsächlich abzubrechen und zur Hütte zurückzugehen (war beinahe eine Whiteout-Situation). Ich hab noch den ganzen Abend gegrübelt wie die Tour in einem Tag, am nächsten Tag, schaffbar wäre... Zum Glück hab ich irgendwann eingesehen, dass es unvernünftig wäre. Im Nachhinein muss ich sagen, hat es mich viel gelehrt und nun kann ich in gefährlichen Situationen, zum Beispiel bei Wetterumbrüchen, ruhigen Gewissens umdrehen und begebe mich und andere nicht unnötig in Gefahr.

    Einmal musste ich aber eine längere Hüttenweitwanderung nach der ersten Nacht abbrechen (irgendeine Art Magen-Darm-Virus...), das war richtig hart, weil das Wetter und die Landschaft traumhaft waren und ich mich schon lange auf die Tour gefreut hatte und doch mehrere Tage angestanden haben.

    Aber man kann ja überall nochmal hin und es ein zweites Mal probieren, mit mehr Wissen oder mehr Glück im Gepäck

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  • Prachttaucher
    antwortet
    AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

    +1

    Mir persönlich wäre es für Fjäll einfach einen Tick zu spät gewesen. Ob jetzt 2 Wochen später vom Wetter und den Temperaturen her so viel ausmachen weiß ich nicht, die fehlende Hüttenunterstützung aber sicher. So könntest Du komfortabler abwettern und ggf. einfach mal eine Tagestour machen.

    Ich persönlich würde allerdings nicht sofort nach Hause fahren, sondern etwas in Südschweden machen - Skaneleden o.ä. Dort sieht das wettermäßig eigentlich nicht schlecht aus.

    Nachtrag : Ich war kürzlich auch in einer Situation wo ich richtig-gehend verzweifelt war und sofort abgebrochen hätte, wenn es denn möglich gewesen wäre. Ein für mich nahezu unbegehbarer Weg, bei dem ich aber schon ein/ zwei Stellen überwunden hatte, die ich auf keinen Fall nochmals zurück gehen wollte. Mußte also irgendwie weiter durch und danach war alles bestens.

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  • Martin1978
    antwortet
    AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

    Aufs Bauchgefühl hören ist nie verkehrt! Wer weiß, was es dir erspart hat! 😊

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  • geige284
    antwortet
    AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

    Ich muss mich hier leider auch mal mitteilen.
    Sitze gerade in der Vålådalen Fjällstation und bin schon wieder auf dem Rückweg nach Berlin - nach einer Nacht im Zelt und dem gleichen Hin- und Rückweg...

    Die Wettervorhersage hatte sich relativ kurzfristig (als ich schon unterwegs war) ganz schön verschlechtert und die Aussicht eine Woche nach dem Zeltaufbauen nur darin zu sitzen bzw. Zu liegen, war nicht wirklich geil. Am ersten Abend war es das auch. Habe schon um 1400 aufgebaut, weil ich danach ins Fjäll ausgestiegen wäre ohne Windschutz - und der war ziemlich heftig. Naja, dann fing es an zu regnen, ich lag ewig im Zelt rum, grübelte und fühlte mich etwas einsam. Ich vermisste meine Freundin und unsere Tochter... Über Nacht ist dann die Entscheidung zum Abbruch gereift. Hätte ich ein paar Tage abgewartet, hätte ich keine so einfache Ausstiegsoption gehabt.
    Es hat sich einfach nicht richtig angefühlt, weiter zu laufen.
    Genauso scheiße fühlt sich allerdings der Abbruch an.

    Nun verbringe ich mehr Zeit mit An- und Abreise als mit der eigentlichen Tour.
    Vllt bin ich doch kein Solo -Trekker? Ich glaube, es war hauptsächlich die Kombination aus schlechten Wetter, schlechter Vorhersage und dem Vermissen.
    Es hat wohl nicht sein sollen...

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