Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

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  • Randonneur
    Alter Hase
    • 27.02.2007
    • 3373

    • Meine Reisen

    AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

    Zitat von MatthiasK Beitrag anzeigen
    Ich denke du bist dir der Definition von "hype" nicht ganz bewusst. Aber das ist ok für mich.
    Das ist ausserordentlich grosszuegig von Dir.

    Ich lasse mich aber aeusserst gerne belehren. Also?
    Je suis Charlie

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    • Randonneur
      Alter Hase
      • 27.02.2007
      • 3373

      • Meine Reisen

      AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

      @heron: Gut rechtzeitig abzubrechen. Wobei die Strecke schon recht lang war.

      Ich hoffe dann auf den Bericht.
      Je suis Charlie

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      • bran
        Erfahren
        • 28.07.2012
        • 270

        • Meine Reisen

        AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

        eine tour nördlich von berlin mal abgebrochen, weil es mich ziemlich angepisst hatte, in einer landschaft, die vielversprechend wirkte, ständig müll auf dem weg/am wegesrand zu sichten und einer _menge_ hundehalter zu begegnen, die ihre tölen (pardon) nicht unter kontrolle hatten - gehört wohl zum guten ton, dass sich nun fast jeder einen kampfhund zulegt* und sich einen scheiß um maulkörbe/leinenzwang kümmert.
        diesen tag hätte ich mir am liebsten aus dem kalender gerissen.

        *ich habe grundsätzlich nix dagegen, wenn man sich einen hund zulegt. schön wäre es, wenn man sich wenigstens mit dem tier auch beschäftigen würde und rücksicht auf andere nimmt.
        wenn der kopf mal nicht weitermag, hilft nur eines: devin townsends "life".

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        • Schmusebaerchen
          Alter Hase
          • 05.07.2011
          • 3386

          • Meine Reisen

          AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

          OT:
          Zitat von bran Beitrag anzeigen
          *ich habe grundsätzlich nix dagegen, wenn man sich einen hund zulegt. schön wäre es, wenn man sich wenigstens mit dem tier auch beschäftigen würde und rücksicht auf andere nimmt.
          Ganz deiner Meinung. Man geht viel zu lasch mit diesem Problem um. Und das Problem sind nicht die Hunde, sondern die Halter. Wie sagt man so schön: Der Hund gehorcht nur, weil er schiss hat.
          Gibt aber auch vorbildliche Halter.


          Edit(hab den wichtigen Teil vergessen): Kumpel hat schon arg geschwankt, weil es einfach zu viel war. Statt vorn weg, bin ich dann hinterher. Und nur noch runter ins Tal zum Bahnhof. Da war mir schon leicht mulmig, weil Schnee lag, teils Eis und ordentlich bergab ging. Er hat mich die ganze Rückfahrt und noch Wochen später verflucht, warum er nur mitgekommen ist. Nächstes mal will er wieder mit
          Zuletzt geändert von Schmusebaerchen; 06.11.2012, 17:38.
          Nützliche Wiki Seiten: Leitfaden für Einsteiger, Packlisten
          UGP-Mitglied Index 860

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          • Jack68
            Erfahren
            • 30.03.2012
            • 401

            • Meine Reisen

            AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

            Zitat von MatthiasK Beitrag anzeigen
            -> Es ist allein schon schwer genug
            sehe ich auch so! Hund geht gerade noch!
            ...

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            • Waso
              Neu im Forum
              • 02.09.2014
              • 5

              • Meine Reisen

              AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

              Hallo,

              ich frische den Thread mal auf.
              Diesen Oktober habe ich eine Nord-Süd-Überschreitung auf den Piz Chalchagn 3154m im Engadin (Laut SAC T5, meiner Meinung nach bei guten Bedingungen T4, bei herbstlichen Bedingungen etwas schwieriger.) abgebrochen. Grund war, dass ich mir einen Umkehrzeitpunkt um 14.00 Uhr gesetzt habe und auf dem recht steilen Nordgrat im eisigen Blockgelände nur noch sehr langsam vorwärtsgekommen bin. Um 13.00 Uhr, 150 Höhenmeter unterhalb des Gipfels war abzusehen, dass es mit der Zeit sehr knapp wird und ich habe mich dann entschlossen durch die Ostflanke direkt abzusteigen. Der verpasste Gipfel hat mich natürlich schon gefuchst aber die Tour war auch ohne ihn ein schönes Erlebnis.
              Nordseiten über 3000m werde ich in Zukunft wohl eher im August in Angriff nehmen

              Gruß
              Waso

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              • mais
                Gerne im Forum
                • 23.10.2014
                • 77

                • Meine Reisen

                AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

                Leider war ich noch nie mehrere Tage draußen unterwegs - da ich das alleine nicht angehen möchte und mein Umfeld damit wohl auch ein liebes Problem hätte (was ich sogar irgendwo nachvollziehen kann) und eine Begleitung bisher fehlte.
                Tagestouren hab ich hingegen schon des öfteren mal abgebrochen, i.d.R. aufgrund plötzlich geänderter Witterungsverhältnisse, Verantwortung gegenüber der Gruppe etc.
                In den Alpen kamen wir vor 2 Jahren in den Genuss eines plötzlichen Wetterumschwunges während wir auf einem recht ausgesetzten und felsigen Weg unterwegs waren. Die Gruppe (5 Leute) wäre zwar gerne weitergegangen, da mir allerdings die Ehre oblag vorneweg zu gehen, da ich die meiste Erfahrung mit Outdooraktivitäten aufweisen konnte, habe ich dann unter heftigem Protest einiger Begleiter die Tour abgebrochen.
                Eine im vierten Monat schwangere Frau (nicht meine ) relativiert dann in der Überlegung ganz schnell jede Überlegung in die Richtung "aber man könnte doch" oder "wir gehen noch ein paar Kilometer und sehen dann weiter". Wenn der Weg der noch vor einem liegt nicht einschätzbar ist, der Rückweg jedoch noch sehr sicher erscheint, ist mir persönlich recht klar, welche Alternative einzuschlagen ist.

                Der Aufenthalt draußen ist immer mit einigen Risiken verbunden, die meisten davon sind halbwegs kalkulierbar. Die unkalkulierbaren können aber auch in vergleichsweise einfachem Gelände Leben kosten. Das isses mir dann nicht Wert.

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                • luvohh
                  Gerne im Forum
                  • 13.03.2008
                  • 98

                  • Meine Reisen

                  AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

                  Oktober 2013: Meine erste Trekkingtour
                  Start in Strömstad und dann den Bohusleden Richtung Süden, so lange ich Zeit und
                  Lust hatte.
                  Nach einer Nacht im Strömstad machte ich mich frohen Mutes mit dem schweren,
                  leider nicht besonders gut passenden Rucksack auf den Weg. Es dauerte nicht
                  lange, bis ich merkte, dass mir der Rucksack einige Probleme bereiten würde.
                  Aber er würde ja jeden Tag leichter werden :-) So wanderte ich drei Tage, kam
                  nach Vassbotten und stellte fest, dass der Supermarkt nicht mehr existierte.
                  Ich baute mir mein Nest auf dem Campingplatz und gönnte mir noch einen freien
                  Tag in einem der Ferienhäuser.

                  Trotz aller Warnungen vor der Elchjagd machte ich mich Montags wieder auf den
                  Weg. Was sollte schon passieren? Elchjagden hatte ich auf meinen Fahrradtouren
                  schon genug erlebt und die Warnungen waren immer übertrieben gewesen.
                  Doch dann stand ich plötzlich in der Schusslinie eine schreienden und wild
                  gestikulierenden Jägers. Er schrie etwas von gefährlich, und ich solle lieber
                  auf der Straße bleiben. Ich ging weiter.... Der Wald wurde dunkler, und meine
                  Angst immer größer. Hatte ich Operation und Chemotherapie über mich ergehen
                  lassen um mich hier erschießen zu lassen? Ich kehrte um und traf wieder auf den
                  Jäger. Der schickte mich wieder in den Wald, da ich nur dort lang zur Straße
                  kommen würde. Aber ich bräuchte keine Angst zu haben, er hätte seinen Kollegen
                  schon vor mir gewarnt.
                  Im Wald traf ich auf den Kollegen, der mich nochmals warnte und dann sein
                  Funkgerät zückte, um den nächsten Kollegen zu warnen. War ich froh, als ich
                  endlich die Straße erreichte.

                  So wanderte ich an kleinen Straßen entlang, sah jede Menge JägerInnen und eine
                  wunderschöne Landschaft. Mit dem Fahrrad wäre es sicher eine tolle Strecke
                  gewesen, aber zu Fuß wurde es mir an den Straßen zu langweilig. Nach zwei Tagen
                  wurde es mir zu langweilig. Ich ging Richtung Bahnhof und musste in einer
                  Sandkuhle zelten, weil der Campingplatz vom Steinbruch geschlossen war, und ich
                  natürlich erst am nächsten Morgen entdeckte, dass es in der Nähe des Bahnhofs
                  eine wunderbare Übernachtungsmöglichkeit gegeben hätte.

                  Luvo

                  Kommentar


                  • Moltebaer
                    Freak

                    Liebt das Forum
                    • 21.06.2006
                    • 10842

                    • Meine Reisen

                    AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

                    Zitat von luvohh Beitrag anzeigen
                    Doch dann stand ich plötzlich in der Schusslinie eine schreienden und wild
                    gestikulierenden Jägers.
                    Ernsthaft!?
                    Oder standst Du einfach nur in seiner Sichtlinie und er hatte eine nicht unbedingt geladene Waffe von der Schulter baumeln?
                    Wandern auf Ísland?
                    ICE-SAR: Ekki týnast!

                    Kommentar


                    • Shuya
                      Dauerbesucher
                      • 26.12.2006
                      • 965

                      • Meine Reisen

                      AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

                      Dieses Jahr, Bohusleden.
                      Sind von Uddevalla aus gestartet und wollten Richtung Süden nach Göteborg.

                      Am 4. Tag dann abends an nem See Zelt aufgeschlagen, Essen gekocht.
                      Mir gings dann etwas unwohl im Bauch, Durchfall. Am Morgen wieder Durchfall. Ok, Immodium rein. Zeug gepackt, losmarschiert. Nach nichtmal 1km gemerkt, dass ich mich nur noch schleppe, war total kraftlos, hatte Mühe einen Fuss vor den anderen zu setzen.
                      Abbruch, zurück zum Lagerplatz, auskurieren. Der Tag verging mit Schüttelfrost und Übergeben. Konnte 3 Tage lang nichts essen, und war vollkommen fertig.
                      Wir haben dann die Tour abgebrochen, da die nächsten Etappen relativ einsam gewesen wären und ein Rückzug schwerer gewesen wäre als jetzt.
                      Sind dann nach Uddevalla zurück teils gelaufen teils getrampt, und haben den Urlaub dann noch anderweitig verbracht in Schweden (Kungälf zur Feier des Friedens der nordischen Staaten, ...).

                      War die richtige Entscheidung. Weiss nur bis heute nicht, was mich so umgeworfen hat. Meine Freundin hatte nichts, obwohl wir das selbe gegessen und getrunken haben.
                      EVER TRIED. EVER FAILED. NO MATTER. TRY AGAIN. FAIL AGAIN. FAIL BETTER.

                      Kommentar


                      • Fritsche
                        Alter Hase
                        • 14.03.2005
                        • 2706

                        • Meine Reisen

                        AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

                        Habe mal am Landmannalaugar eine Tagestour abbrechen müssen – das Wetter wurde nicht nur schlecht, sondern regelrecht bösartig, der Hagel hat in den Augen gestochen, dass ich Angst um mein Augenlicht hatte, der Sturm hat den Hagel von unten unter meine Regenklamotten katapultiert und vor Windstärke musste ich gebückt gehen um nicht umgeworfen zu werden (und das bei relativ „aerodynamischer“ Figur). Inklusive massivem Temperatursturz. Auf dem Heimweg bin ich dann auch an einem Kreuz vorbeigekommen, wo jemand unweit einer Schutzhütte im Unwetter erfroren ist.

                        Ein paar Tagestouren in den Alpen musste ich abbrechen, weil ich damals noch das gleiche frühstückte wie meine Frau – Müsli. Ich wollte dem Gezeter aus dem Weg gehen, dass sie am frühen Morgen den Geruch von Bratkartoffeln nicht erträgt. Man glaubt allgemein, Müsli sei etwas Nahrhaftes…..Müsli verdaut sich bei mir jedoch noch langsamer als Beton, und nach 2h oder so Bauchweh kam das Zeug völlig unverändert zum Eingangsort wieder raus.

                        Abbruch: je nachdem wie man es sieht. In Zimbabwe musste ich mal nachts die Beine in die Hand nehmen, weil unweit meiner Lagerstätte ein Waldbrand ausbrach. Der geplante Weg war nicht mehr machbar, aber ein Umweg war möglich und ich bin eben woanders hingegangen.

                        Unplanmäßige Verlängerung der Tour hatte ich, als mich ein Malariarückfall heimsuchte. Nach 3 Tagen war der Spuk vorbei und ich kam wieder auf die Beine. 41,6° bei Erwachsenem im Zelt auf Solotour ohne Handyempfang sind spannend....
                        https://michaelfritsche.wixsite.com/website

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                        • Rattus
                          Lebt im Forum
                          • 15.09.2011
                          • 5177

                          • Meine Reisen

                          AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

                          Abbruch light: Ich bin die erste Etappe des Natursteigs Sieg gar nicht erst gegangen, weil ich den Einstieg nicht fand Gefühlte 3 x Siegburg umrundet, bis ich aufgegeben habe und auf den Michaelsberg "gestiegen" bin, mich vor der Abtei in die Sonne gesetzt und mein Proviant verzehrt habe. Auch nicht schlecht
                          Das Leben ist schön. Von einfach war nie die Rede.

                          Kommentar


                          • luvohh
                            Gerne im Forum
                            • 13.03.2008
                            • 98

                            • Meine Reisen

                            AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

                            Zitat von Moltebaer Beitrag anzeigen
                            Ernsthaft!?
                            Oder standst Du einfach nur in seiner Sichtlinie und er hatte eine nicht unbedingt geladene Waffe von der Schulter baumeln?
                            Falls Schußlinie ein Fachbegriff ist, war es vermutlich nicht so. Es war ein Stück kahl geschlagener Wald durch den ich musste. Der Jäger saß hinter einem Baumstumpf mit Blickrichtung auf den Weg den ich ging. Ob die Flinte geladen war weiß ich auch nicht, aber er wird damit doch sicher nicht warten bis der Elch vor ihm steht, oder?
                            Wie dem auch sei, mir hat es Angst genug gemacht.

                            Gruß Luvo

                            Kommentar


                            • MMueller
                              Erfahren
                              • 09.06.2014
                              • 210

                              • Meine Reisen

                              AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

                              Will ja kein Leichenfledderer sein, aber der Thread ist gut und zu schade für die Versenkung...

                              Aaaalso...

                              Bei Tagestouren gerade in den Bergen ist wetterbedingt ein Abbruch ja nix unnormales, sondern kann halt immer mal wieder notwendig und vernünftig sein. In diesen Fällen ärgern wir uns auch nicht. Das gehört halt einfach dazu....

                              Außerhalb der Berge versuchen wir hingegen immer (solange wir es verantworten können) die Tour (sei es Tagestour oder Mehrtagestour) durchzuziehen....eine gewisse Leidensfähigkeit gehört halt irgendwie dazu und wenn man dann die Schwierigkeiten (ob Wetter, Material, "vorübergehendes Unwohlsein" oder was auch immer) gemeistert hat gibt einem das einerseits das gute Gefühl etwas geschafft und durchgehalten zu haben, andererseits erweitert es den eigenen Horizont, verbessert die eigenen Fähigkeiten und stärkt auch das Selbstvertrauen....

                              Trotzdem neigt man natürlich bei einer Tagestour viel eher mal dazu "Gott nen guten Mann" sein zu lassen und einfach abzubrechen, als bei einer von langer Hand geplanter und vorbereiteter langen Tour.....- zumindest gilt das für uns...

                              Den einzigen richtigen Tourabbruch einer langen Tour hatten wir auf dem Bohusleden. Da sind wir bei Super Wetter los.....es war für die kommenden Tage "leichter Regen" gemeldet, aber schon in der ersten Nacht hat es sich zum Sturm mit ausgewachsenem Starkregen gemausert....
                              Am zweiten Tag haben wir dann durchgezogen, obwohl wir (zu späte Erkenntnis) besser den Tag "abgewettert" hätten....im Ergebnis hat es so geschüttet, daß ich nur wir selbst nass bis auf die Knochen waren (irgendwann kam es durch jede Ritze, trotz guter Regenjacken).....zudem hat dann irgendwie das Wasser einen Weg unter die Regenhüllen und in die Rucksäcke gefunden. Damals hatten wir unsere Schlafsäcke nicht nochmal doppelt verpackt, sondern nur in normalen Hüllen (der Rucksack hat ja ne Regenhülle)....heute stecken sie deshalb immer in einem wasserdichten Packsack und dann nochmal in einer Tüte.....
                              Ende vom Lied war, wir haben abends das Zelt aufgebaut und mein Schlafsack hatte 2 große nasse Stellen... der von meiner Frau war durch und durch nass.....Zur Krönung zogen dann noch echt heftige Gewitter auf und es hat die ganze Nacht gekracht.....die Temperatur ging auf rund 5° abends schon runter und wir mussten uns mit einem Schlafsack begnügen ....echt verda..t kalt...
                              Am nächsten Tag ging der Regen unvermindert weiter....Die Klamotten vom Vortag konnte man auswringen....also trugen wir unsere letzten trockenen Sachen am Leid und eine Chance zum trocknen der Schlafsäcke bestand nicht.....Entscheidung: Abbruch

                              Tja...das war der einzige Tourabbruch einer Mehrtagestour bisher und der hat ehrlich gesagt echt geschmerzt. Aber andererseits haben wir in diesen 3 Tagen echt viel gelernt.....und nicht nur negatives....

                              Kommentar


                              • Shuya
                                Dauerbesucher
                                • 26.12.2006
                                • 965

                                • Meine Reisen

                                AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

                                Letztes Jahr auf dem Bohusleden Reinfall erlebt.
                                Bei Uddevalla gestartet wollten wir (Freundin und ich) zurück nach Göteborg laufen.
                                Am Tokkevatnet gezeltet, Abends gegessen, und schon etwas unwohlsein gefühlt.
                                Der nächste Morgen war dann schlimmer, der Durchfall trieb mich aus dem Zelt, das Frühstück blieb nicht drin. Nagut, dacht ich, die Apotheke war gut ausgestattet, und so packten wir zusammen. Nach vielleicht 2km, die ich mich nur geschleppt habe, kam die Erkenntnis, dass es so nicht weiter geht, da ich mich kaum auf den Beinen halten konnte. Der Rucksack zog mich runter.
                                Zurück zum See, meine Freundin hats Zelt wieder aufgebaut und ich habe dann den ganzen Tag mit Schüttelfrost im Zelt verbracht. DIe folgenden 2 Tage ebenfalls. Nach 3 Tagen wars dann halbwegs ausgestanden, aber ich war so ausgezehrt, da ich in der Zeit nichts bei mir behalten konnte, dass an ein weiterlaufen nicht zu denken war, da die folgenden Etappen relativ abgeschieben gewesen wären.

                                Wir sind dann einen Tag im strömenden Regen richtung Uddevalla über Landstraßen gelaufen, bis wir dann die letzten 5km von einem Auto mitgenommen wurden.
                                Hab mich total geärgert. Aber im Nachhinnein wars die richtige Entscheidung.

                                Sind dann mit einem Boxenstopp in Kungälv zur Feier des Friedens von Oskilde (schreibt man das so?) und dann weiter über Marstrand rund gereist. War auch schön.
                                EVER TRIED. EVER FAILED. NO MATTER. TRY AGAIN. FAIL AGAIN. FAIL BETTER.

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                                • Serienchiller
                                  Fuchs
                                  • 03.10.2010
                                  • 1299

                                  • Meine Reisen

                                  AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

                                  Ich habe schonmal eine Solotour abgebrochen bzw. deutlich abgekürzt weil ich die Einsamkeit nicht mehr ausgehalten habe. Bin die meiste Zeit keiner Menschenseele begegnet und habe irgendwann angefangen laut mit mir selber zu streiten. Da dachte ich, bevor ich völlig verrückt werde, begebe ich mich lieber mal wieder in Richtung Zivilisation.

                                  Als ich die Entscheidung getroffen habe, war ich einfach nur erleichtert um ehrlich zu sein. Bereut habe ich es nicht, die Tour war bis dahin trotzdem ein schönes Erlebnis und definitiv eine Erfahrung, bei der ich viel über mich selbst gelernt habe.

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                                  • sompio

                                    Erfahren
                                    • 25.04.2013
                                    • 260

                                    • Meine Reisen

                                    AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

                                    Irgendwie scheint mir der Bohusleden hier besonders häufig Schauplatz eines Abbruchs zu sein... 😉

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                                    • MMueller
                                      Erfahren
                                      • 09.06.2014
                                      • 210

                                      • Meine Reisen

                                      AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

                                      Zitat von sompio Beitrag anzeigen
                                      Irgendwie scheint mir der Bohusleden hier besonders häufig Schauplatz eines Abbruchs zu sein... 
                                      Auf dieser Seite 2x....das dritte mal ist ein Doppelpost von Shuya

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                                      • sompio

                                        Erfahren
                                        • 25.04.2013
                                        • 260

                                        • Meine Reisen

                                        AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

                                        Zitat von MMueller Beitrag anzeigen
                                        Auf dieser Seite 2x....das dritte mal ist ein Doppelpost von Shuya
                                        Dazu aber noch bestimmt 2-3 Mal auf den Seiten davor... Ich habe keine präzise Auswertung betrieben, aber beim einfachen Lesen ist mir kein anderer Name häufiger aufgefallen.

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                                        • derMac
                                          Freak
                                          Liebt das Forum
                                          • 08.12.2004
                                          • 11888

                                          • Meine Reisen

                                          AW: Abbruch einer Tour - wieso, weshalb, warum?

                                          Zitat von sompio Beitrag anzeigen
                                          Irgendwie scheint mir der Bohusleden hier besonders häufig Schauplatz eines Abbruchs zu sein... 
                                          Ist halt ein Einsteigerweg mit günstiger Anreise, da gehen recht viele hin. Der Bohusleden kann bei miesem Wetter aber auch sehr viel ekliger sein als viele vermuten, weil besonders der südliche Teil ab und zu durch hohes Gras und über enge Waldwege führt. Wenn es dann noch eine Woche durchregnet ist irgendwann alles nass und das macht keine Spaß mehr. Und Spaß soll es ja irgendwie schon machen. Außerdem ist abbrechen dort relativ leicht.

                                          Mac, der dann in der 2. Woche schönes Wetter hatte

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