Historisches am Wegesrand

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  • Werner Hohn
    antwortet
    AW: Historisches am Wegesrand


    Im November bei einer Wandung auf dem Rheinhöhenweg gesehen: Reste einer V1-Abschussrampe (Stellung 328) im Wald zwischen Bruchhausen und dem Asberg.

    Eine V1 ist hier nie gestartet worden. In den allerletzten Kriegstagen des Zweiten Weltkriegs eilig in den Wald gesetzt, stand bei Fertigstellung der Ami unten an der Brücke von Remagen. 2 Monate später war der Krieg aus. Gut so.

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  • ronaldo
    antwortet
    AW: Historisches am Wegesrand

    Zitat von Lobo Beitrag anzeigen
    Raubgräberei? Oder Grabräuberei?

    Ersteres.
    In Bayern ist keine behördliche, sondern die Erlaubnis des Grundstückseigners, also idR des Landwirts erforderlich.
    Illegales Sondengehen ist nach wie vor ein Riesenproblem. Zum Glück sind Behörden und Polizei vielerorts schon sehr sensibilisiert, und da wird im Ernstfall nicht lange gefackelt. Kann teuer werden.

    Es gibt aber auch etliche Beispiele von guter Kooperation zwischen staatlicher Archäologie und legalen Sondengehern.

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  • Lobo
    antwortet
    AW: Historisches am Wegesrand

    Zitat von Goettergatte Beitrag anzeigen
    OT:
    1. Ich schaue nichts, wofür ich mich bei der Tube extra anmelden muß
    2. Sondeln geht nur, wenn von zuständiger Behörde genehmigt,
    sonst ist es Raubgräberei
    Raubgräberei? Oder Grabräuberei?

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  • LihofDirk
    antwortet
    AW: Historisches am Wegesrand

    Es ist wegen leichenteilen altersbeschränkt. Aus dem ZDF Info Kanal. Weder neu noch spektakulär.

    Tollense, Harzhorn, Liegnitz, 30jähriger Krieg bis Weltkrieg.

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  • Goettergatte
    antwortet
    AW: Historisches am Wegesrand

    OT:
    1. Ich schaue nichts, wofür ich mich bei der Tube extra anmelden muß
    2. Sondeln geht nur, wenn von zuständiger Behörde genehmigt,
    sonst ist es Raubgräberei

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  • Abt
    antwortet
    AW: Historisches am Wegesrand

    quer durch jahrhunderte
    https://www.youtube.com/watch?v=_5YNE-2kcFA

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  • LihofDirk
    antwortet
    AW: Historisches am Wegesrand

    Telegrafenleitung, nicht Telefon.

    Und wenn ich den Wiki Artikel richtig verstanden habe war Ziel den Inseltelegrafen auf den Lofoten mit Südnorwegen zu verbinden, um schneller Infos über Fischereierträge zu haben.

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  • zilka
    antwortet
    AW: Historisches am Wegesrand

    Fundament einer alten Telefonleitung im Saltfjell. Leider kann ich kein norwegisch, die Geschichte dieser ersten Telefonleitung in Nordnorwegen scheint total interessant zu sein. Die Hütten Hessihomphytta-Bjellåvasstua-Midtistua-Krukkistua-Gilastua waren ursprünglich Hütten für die Arbeiter an dieser wirtschaftlich wichtigen Leitung, sie bilden jetzt die Telegrafruta.

    Ich habe in der Bjellåvasstua übernachtet, da lag ein wirklich tolles Buch mit vielen historischen Fotos rum, sonst wären mir die Fundamente am nächsten Tag wohl gar nicht weiter aufgefallen. Ich habe nur gestaunt, wie man wohl damals in dieser Landschaft und diesen Wetterbedingungen eine Telefonleitung gebaut und unterhalten hat. Wer norwegisch kann https://no.wikipedia.org/wiki/Telegrafruta

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  • OutofSaigon
    antwortet
    AW: Historisches am Wegesrand

    Eine Gedenktafel aus dem Jahr 1779 (siebzehn hundert neun und siebzig!); damals wurde das Habsburger Reich noch von Kaiserin Maria Theresia regiert.



    Entdeckt am zweiten Tag meiner Wanderung auf dem Vinschger Höhenweg im Juli 2019.

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  • blauloke
    antwortet
    AW: Historisches am Wegesrand

    Eine unscheinbare Mulde neben dem Weg,

    wird durch die Erklärung interessant.

    Nach der Ausgrabung wurde die Wolfsgrube wieder zu geschüttet.

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  • Ditschi
    antwortet
    AW: Historisches am Wegesrand

    Etwas Geschichtsunterricht am späten Abend. Habe den link mir Interesse gelesen. Ein 665 Jahre altes Holzrecht, bis heute unangefochten respektiert. Toll.
    Ditschi

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  • blauloke
    antwortet
    AW: Historisches am Wegesrand

    Bin heute an einem Gedenkstein vorbei gekommen der an die Schenkung eines Holzrechts an die Bürger von Neustadt an der Waldnaab erinnert.
    Kaiser Karl IV erließ diese Schenkung 1354 und sie gilt noch immer, seit 665 Jahren.







    Näheres auf der verlinkten Seite, etwas unten bei Kapitel "Holzrecht gilt noch immer"

    http://www.asamnet.de/~patzeltm/gold...-oberpfalz.php

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  • Pielinen
    antwortet
    AW: Historisches am Wegesrand

    In Kvikkjokk hängt in der STF Fjällstation ein Foto, welches an einen Flugzeugabsturz 1942 im Sarek an den Hängen des Tsatsa erinnert. Im Grundsten findet sich auch ein Hinweis.
    Hier ist die Geschichte dazu:
    http://www.forcedlandingcollection.s...024-AE436.html
    Zuletzt geändert von Pielinen; 28.10.2018, 12:47.

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  • AlfBerlin
    antwortet
    AW: Historisches am Wegesrand

    Heute könnte man sich so ne Granitschale in Schweden oder China kaufen, aber damals musste man halt den größten Stein im Land zerlegen und verarbeiten.

    Steine sind in Brandenburg knapp. Auch ein Grund dafür, dass es hier wenig alte Bauwerke gibt, weil alles aus Holz gebaut wurde. So zivilisationslos wie man denkt, waren die alten Brandenburger vermutlich gar nicht.

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  • Guy Threepwood
    antwortet
    AW: Historisches am Wegesrand

    Ich habe ein etwas älteres Foto mit einer interessanten Geschichte.

    Auf dem Foto ist der Kleine Markgrafenstein zu sehen, der größte Findling Brandenburg. Ein Teil seines noch größeren Bruders der Große Markgrafenstein wurde zerlegt und steht jetzt als große Granitschalte im Lustgarten auf der Museeumsinsel.



    Aus Wikipedia
    Aus einem Teil des Großen Markgrafensteins wurde die vor dem Alten Museum im Lustgarten in Berlin-Mitte stehende Granitschale gefertigt. Der große Markgrafenstein hatte einen Umfang von 29,5 Metern (jetzt nur noch 17 Meter). 1827/1828 wurden mehrere Scheiben des Steins mit Eisenkeilen und Steinspaltwerkzeugen abgespalten, wobei die äußerste Scheibe als Grundlage für den Steinernen Tisch und vier steinerne Bänke diente, die sich auf einem nahegelegenen Aussichtspunkt befinden. Aus dem Mittelstück wurde vor Ort grob eine 70 bis 80 Tonnen schwere Schale gefertigt. Zum Transport an die Spree wurde eine Trasse angelegt, die heute noch deutlich erkennbar ist. Die Schale wurde mit Hilfe von Holzrollen zur Spree transportiert und mit einem Lastkahn bis nach Berlin gebracht. Außerdem lieferte der Stein die Friedenssäule des Belle-Alliance-Platzes (heute Mehringplatz), die Siegessäule im Park Babelsberg und die Adlersäule auf der Lustgartenterrasse des Berliner Schlosses. Der Restblock blieb als Überbleibsel des Großen Markgrafensteins erhalten
    https://de.wikipedia.org/wiki/Markgrafensteine

    Eine imposante Leistung und zugleich eine gewaltige Zerstörung

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  • Rhodan76
    antwortet
    AW: Historisches am Wegesrand

    Da ging's nicht um den Brexit:


    (Landeshuter Kamm)

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  • Rattus
    antwortet
    AW: Historisches am Wegesrand

    Einen detaillierten Reisebericht vom ganzen Abenteuer gibt es in Kürze.
    Oh ja, bitte. Das ist total interessant.

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  • Intihuitana
    antwortet
    AW: Historisches am Wegesrand

    Hier mal was besonderes.

    Die Grabhäuser und Siedlungsreste des Chachapoya Volkes, tief im peruanischen Bergregenwald.
    Dies sind Erstendeckungen die vor uns vielleicht 500 Jahre niemand betreten hat.





    Die Grabhäuser sind unter Felsüberhängen und haben ein Mikroklima mit dem sich organisches Material, selbst Fasern und Textilien Jahrhunderte lang im sonst superfeuchtne Regenwald halten können, wenn sie, wie allzu oft nichtschon zu Lebzeiten der chachapoya beraubt wurden.





    Unereichbar in der Felswand und vermutlich noch intakte Mumien enthaltend.





    Ein weiteres Grabhaus, oberhalb eines Baches im allertiefsten Dschungel.



    Mauerwerk eines Wohnhauses.
    Im Gegensatz zu dne Inka haben die Chachapoya ihre Wohnhäuser immer rund gebaut und damit auch unterscheiden zu ihrne Grabbauten, welche meist eckig sind, der topografie der Felsüberhänge geschuldet.

    Einen detaillierten Reisebericht vom ganzen Abenteuer gibt es in Kürze.

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  • Schwammerl
    antwortet
    AW: Historisches am Wegesrand

    Zitat von Wafer Beitrag anzeigen
    Kann man da durchwandern? Beim Eingang sieht das so aus.
    Der Tunnel ist aus Sicherheitsgründen gesperrt. Er ist schon mal teilweise eingestürzt und dann wieder restauriert worden.
    Außerdem wird er von Fledermäusen genutzt, und die wollen nicht gestört werden.
    Hirschbergen-Tunnel

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  • blauloke
    antwortet
    AW: Historisches am Wegesrand

    Zitat aus meinem Reisebericht vom Sumava
    Hier endet der Tunnel mit dem der Kanal die Wasserscheide zwischen Moldau und Donau untertunnelt. Der rund 400m lange Tunnel ist mit einem Gitter abgesperrt. Eigentlich hatte ich gehofft durch den Tunnel gehen zu können. Da es hier auch eine Ausstellung zum Schwarzenbergkanal gibt, nehme ich an, dass im Rahmen einer Führung der Tunnel besichtigt werden kann. Ich gehe über den Bergrücken zum oberen Tunneltor. Natürlich ist auch dieses abgesperrt.

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