Mein Outdoorerlebnis - heute

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  • smeagolvomloh
    Fuchs
    • 07.06.2008
    • 1929

    • Meine Reisen

    AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

    Zitat von Rattus Beitrag anzeigen
    Ist das die Agger?
    Es ist die Wupper.
    "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit."
    Wilhelm von Humboldt, 1767-1835

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    • Rattus
      Lebt im Forum
      • 15.09.2011
      • 5177

      • Meine Reisen

      AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

      Ok. Klar, Bergisches Land ist nicht Oberbergisches , falls du heimatlich unterwegs warst.
      Das Leben ist schön. Von einfach war nie die Rede.

      Kommentar


      • ühürü
        Erfahren
        • 07.08.2007
        • 265

        • Meine Reisen

        AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

        Mit dem Regionalexpress zuckel ich morgens um halb acht von Berlin nach Angermünde, dort komme ich etwa eine Stunde später an und mache mich auf, den Wolletzsee zu umrunden. Knapp 24 km.
        --> Beschreibung und Karte Wolletzseerundweg

        Einen Teil des Wegs (von Wolletz via Zeltplatz nach Angermünde) sind Pülür und ich im August beim Bewandern des Märkischen Landwegs gegangen, da hatten wir bereits den Rundweg via Altkünkendorf als Bonus anvisiert und es dann doch zugunsten eines halben Ruhetags unterlassen. Mit der Option, es "bald" nachzuholen.

        Nachdem schon Samstag voriger Woche vier ODSler gemeinsam rund um Annenwalde unterwegs waren und Pülür und ich so bereits in die Uckermark in Landwegsnähe zurückgekehrt waren, beschließe ich, dass "bald" der letzte Septembersonntag sein soll. Pülür hat akuten Ausschlaf- und Ruhebedarf nach einer anstrengenden Woche, was mich aber nicht abhalten soll.

        Diesmal mach ich mich also allein auf die Socken, es ist anders ohne meinen Wanderkomplizen, aber auch schön. Die einzigen Angermünder, die am Sonntag um diese Zeit unterwegs sind, führen ihren Hund aus und/oder holen Brötchen. Jeder mustert mich skeptisch, und es ist immer interessant und schön zu sehen, wie sich bei allen die Miene entwölkt, wenn ich grüße... What a difference a MOIN makes.

        Erst ist es recht neblig und diesig, was ich mag, bald lichtet sich der Nebel und nimmt die morbidyllische Stimmung mit. Sonne. Wunderschöner Tag, wunderschöne Gegend. Mich durchdröhnen Ruhe und Frieden. (Insider.)

        Ab dem späten Vormittag sehe ich insgesamt fünf andere Tageswanderer auf der Strecke und einige Pilzsammler, bis dahin schien ich Wald und See für mich allein zu haben.

        Es ist sehr sonnig und das Wasser glitzert so einladend, dass ich den spontanen Einfall zu schwimmen in die Tat umsetze. War definitiv sehr erfrischend. Schlauerweise hatte ich mein kleines Microfaserhandtüchlein eingesteckt bzw. vergessen, es aus dem Rucksack zu nehmen - aber die Sonne hätts auch gerichtet... Als ich mich gerade abtrockne, kommen zwei Frauen vorbeigeschlendert und sind etwas erstaunt ob meiner Nacktheit. Nach einem "Oh" eine lange Pause und dann: "Wie ist das Wasser denn so? Ich frier ja schon, wenn ich Sie ansehe..." Korrekte Antwort ist natürlich: "Geht." (Noch ein Insider.)

        Ich sitze noch einige Zeit in der Sonne und mag die sonst sehr geschätzten Wanderstiefel nicht wieder anziehen. Seit ich so oft mit meinen Minimalschuhen (Merrell Mighty Glove) unterwegs bin, mag ich es am liebsten leichtfüßig. Da ich wegen des Regenwetters letzte Woche auf der Strecke mehr Schlamm und Nässe erwartet hatte, nahm ich doch die Borneo - und hatte die Merrell eingesteckt, wiegen ja nix und nehmen kaum Platz weg.
        Ich bekomme die Meindl tatsächlich gut im kleinen Rucksack verstaut, nachdem ich schicksalergeben die beiden Proviantbananen verzehrt habe.
        Ab da fühle ich mich mit den leichten und dünnsohligen Merrell an den Füßen geradezu beflügelt, meine Fußsohlen sind inzwischen nicht mehr so empfindlich wie in den ersten Tagen mit diesen Schuhen. Neulich spürte ich noch jeden Tannenzapfen und trat zunächst vorsichtig auf. Das ist viel besser geworden. (Hab die Schuhe übrigens günstig im ODS-Flohmarkt erworben.)

        Ich schweife ab. Das kann ich gut.

        Noch vor Altkünkendorf überhole ich die beiden schlendernden und pflaumenpflückenden "Nichtschwimmerinnen" , ab da sind fast nur noch Radfahrer und einige Leute mit Pilzkörben anzutreffen. Mehrmals erzählen Kinder mir stolz, dass sie Pilze gefunden hätten, sie wissen alle deutlich mehr über die verschiedenen Sorten als ich. Ich frage einen schnurrbärtigen Pilzsammler, ob er mit der heutigen Ausbeute zufrieden ist. Er lugt in seinen großen Marktkorb, der zu zwei Dritteln gefüllt ist, und sagt lakonisch: "Reicht. Also. Na, zum Essen reichts." (Fast so schön wie "geht".)

        Da ich mich irgendwie schon seit dem Aufbruch am Bahnhof spute, ohne es eilig zu haben oder Hektik zu empfinden, ist das westliche Ende des Wolletzsees schnell erreicht. Zum Ausgleich mache ich mittags nach gut 15 km im Wolletzer "KaffeeKonsum" eine Dreiviertelstunde Rast mit Mohnkuchen und gemächlicher Zeitungslektüre. Ich bin zunächst der einzige Draußengast; als ich gehe, lassen sich grad drei Radfahrer am Nebentisch nieder, erwägen aber, bei anhaltender Bewölkung "ins Warme" zu flüchten.

        Die Strecke von Wolletz zum Strandbad und weiter nach Angermünde ist ja mir bekanntes Terrain, schöner Uferweg, toller Buchenwald, teils sumpfiges Gelände, der Komplize und ich fandens schon neulich sehr reizvoll. Auch beim zweiten Mal.

        Und schwups bin ich wieder am Bahnhof. Wo es nur einen einzigen Fahrkartenautomaten gibt, vor dem sich gerade eine lange Schlange befindet. Es sind noch zehn Minuten bis zur Abfahrt der nächsten (stündlich fahrenden) Bahn nach Berlin. In Angermünde hatten wir uns neulich schon umgesehen, und mein flottes Tempo, davon etwa 13 km in den Merrell, macht sich in den Beinen bemerkbar - "müüüüde!" mucken die Oberschenkelmuskeln auf, nix da mit Stadtbummel.
        Besonders verheißungsvoll: eine diskutierende größere Reisegruppe am Automaten, die sich erst noch einigen muss, wer welche Fahrkarte zu welchem Tarif bis wohin braucht und wer was zahlt und wer den Automaten bedient ("aber ICH hab ein Semesterticket für Berlin ABC, ich muss nur bis Bernau zahlen..." / "lass mich mal ran, das ist doch ganz einfach").

        Wider Erwarten kriegen die folgenden Kunden es routiniert und sehr flott hin, und eine Minute vor Abfahrt habe ich auch meine Fahrkarte. Am späten Nachmittag bin ich wieder zuhause und erstatte beglückt Bericht.

        Das sollte ich öfter machen...
        OT:
        Äh. Ja, ich bin wohl auch im Ausschweifen talentiert...
        In der Liebe ist es wie beim Verbrechen - ohne den richtigen Komplizen wird es nichts.

        Kommentar


        • blitz-schlag-mann
          Alter Hase
          • 14.07.2008
          • 4852

          • Meine Reisen

          AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

          Gestern: Feuerstelle im Garten “renoviert“, nun kann man Tassen etc. direkt ans Feuer stellen. Der Winter kann kommen



          Viele Grüße
          Ingmar
          Viele Grüße
          Ingmar

          Kommentar


          • Lookas
            Erfahren
            • 01.11.2011
            • 129

            • Meine Reisen

            AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

            Letzter richtig schöner Tag im Jahr? Und frei??? Nichts wie raus - heute: Tageswanderung Hermannsdenkmal - Externsteine.


            Frühstück im Dunkeln, 7:15 Uhr


            Unterwegs ins Licht: ein perfekter Wandertag
            Das muss das Boot abkönnen!

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            • blitz-schlag-mann
              Alter Hase
              • 14.07.2008
              • 4852

              • Meine Reisen

              AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

              Outdoor:


              Indoor:


              Morgen gehts in den Harz :thumbup:

              Viele Grüße
              Ingmar
              Viele Grüße
              Ingmar

              Kommentar


              • Fletcher

                Fuchs
                • 24.02.2012
                • 1109

                • Meine Reisen

                AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                So, ich habe einige Tage in der Holsteinischen Schweiz Urlaub gemacht.
                Da ich aber ein sehr schreibfauler Mensch bin und daher wohl keinen kompletten Reisebericht verfassen werde, will ich hier nun exemplarisch wenigstens einen Tag meiner Reise dokumentieren.
                Wer glaubt es folgt jetzt ein Wasserwanderbericht, den muss ich enttäuschen. Denn auch wenn diese Gegend in erster Linie Kajak- und Kanutouristen ein Begriff ist, lässt es sich hier auch vortrefflich wandern. So habe ich hier insgesamt über 180Km auf Schusters rappen zurückgelegt.
                Aber nun zu Tag drei meiner Wanderung:

                Genächtigt habe ich im Zelt am Kellersee zwischen Bad Malente und Eutin kurz hinter Gut Rothensande, welches dem geneigten Leser eher als Gut Immenhof von gleichnamigen Fernsehfilmen bekannt sein dürfte:


                Gut Rothensande oder auch Immenhof

                Überhaupt gibt es in dieser Gegend sehr viele Gutshöfe, Schlösser und Schlösschen, sowie andere historische Bauten in überaschend guten Zustand.
                Pünktlich zum Sonnenaufgang ging`s aus dem Schlafsack zum Zeltabbauen und ersten kleinen Frühstück, bestehend aus Tee und Müsliriegeln.


                Sonnenaufgang über dem Kellersee

                Die Nacht war stürmisch und recht kühl, aber die Sonne motivierte zum baldigen Aufbruch und so folgte ich dem E1 Richtung Eutin, da ich Proviant benötigte und ein zweites Frühstück einlegen wollte. Wiedermal ging es über Brücken und an Flüschen entlang, die wohl alle Schwentine hießen. Überhaupt schien mich dieser Fluß zu verfolgen, oder ich ihn. Meine letzte Kurzwanderung ging über die Schusteracht bei Preetz ebenfalls oft an der Schwentine entlang.


                DAS nenn ich mal gute Beschilderung


                eine der vielen Schwentinebrücken

                Wärend des zweiten Frühstücks zog ich meine Karte zu Rate um die heutige Etappe festzulegen. Das Wetter sollte sich heute von seiner besten Seite zeigen, nur windig blieb es den ganzen Tag. So beschloss ich heute den Bungsberg, Schleswig-Holsteins höchste Erhebung, zu besteigen um ein wenig die Fernsicht zu genießen.
                Die Route war schnell festgelegt und so brach ich denn erst einmal Richtung Eutiner Schloß auf um den großen Eutiner See südlich zu passieren.


                Eutiner Schloß


                Lustpavillion am Schloß


                Blick auf Eutin mit Wasserturm vom südl. Ufer

                Der Himmel war blau, nicht eine Wolke ließ sich blicken und so folgte ich dem Wanderweg Richtung Redderkrug. Immer wieder spielten Licht und Schatten ihr Spiel miteinander und meine Laune stieg weiter; ja so lässt es sich aushalten. Dazu trug aber auch der Umstand bei, das ich fast keinen Menschen traf.



                Am Ende des großen Eutiner Sees folgte ich weiterhin dem weißen X Richtung Stendorf wiedermal über die Schwentine, die hier aus dem Stendorfer See kommt. Das Dorf Stendorf ist eher ein großer Gutshof denn ein Dorf. Hier war für den heutigen Tag auch ein wenig Straßengehen angesagt. Auch verließ ich hier den E1 Richtung Kasseedorf um von dort in ein größeres Waldgebiet zu gelangen, da ich ungerne auf Asphalt laufe.


                Gut Stendorf

                Da es langsam Zeit für eine Pause wurde, hab ich mir im Wald nördlich von Kasseedorf ein windgeschütztes Plätzchen gesucht und erst einmal eine zünftige Brotzeit eingelegt. Von hier sollte es nur noch ein paar Kilometer zum Bungsberg sein; ich lag gut in der Zeit, denn um halb fünf schließt die Aussichtsplattform.
                Bis hierhin war es erstaunlich ruhig für so schönes Wetter.


                hier gab oft diese Rettungspunkte; Wald bei Kasseedorf

                Ich setzte meinen Weg Richtung Norden fort und überquerte eine Hauptstraße, wo mir die erste größere Gruppe Wanderer entgegen kam. Sie warnten mich vor schlechten Wegen; ich wollt`s nicht glauben, denn ab hier war ich wieder auf dem E1.
                Ich folgte meinem Weg unbeirrt weiter und fand ihn nicht weiter wild bis auf ein kurzes, steiles Stück. Nun ja, immerhin ging es nach kilometerlangem Auf und Ab nur noch aufwärts.


                sieht nicht so steil aus, als es ist. Hier kann man auch auf allen Vieren hoch

                Der Turm kam immer näher, der Lärm auch. Was war hier los? Nein! Baustelle!!
                Auch war hier oben auch sonst ne Menge los, war ja klar bei dem Wetter. Egal; schnell die 42m Treppe hoch zur Aussichtsplattform.
                Hier oben ging ein schon zorniger Wind, aber die Aussicht war gut.


                Baustelle von oben


                Blick über die Holsteinische Schweiz


                der historische, nicht mehr der Öffentlichkeit zugängliche Elisabethturm von 1875

                So verließ ich diesen Hügel mit gemischten Gefühlen, suchte mir ein stilles Plätzchen und ließ den Tag ausklingen



                ENDE
                Das letzte Hemd hat keine Taschen

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                • blitz-schlag-mann
                  Alter Hase
                  • 14.07.2008
                  • 4852

                  • Meine Reisen

                  AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                  War im Harz unterwegs...





                  Hatte grade meinen Hobo in einer Schutzhütte in Betrieb genommen, da fuhr ein Auto von der Forstverwaltung vorbei :banghead:

                  Viele Grüße
                  Ingmar
                  Viele Grüße
                  Ingmar

                  Kommentar


                  • Polte
                    Fuchs
                    • 23.04.2012
                    • 1522

                    • Meine Reisen

                    AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                    Und was hat die Forstverwaltung gesagt?

                    Kommentar


                    • blue0711

                      Alter Hase
                      • 13.07.2009
                      • 3621

                      • Meine Reisen

                      AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                      Gestern hats mich spät noch gepackt, ich musste einfach raus und hab mal das Prinzip "Tür auf und los" probiert.
                      Hat noch nicht soo toll geklappt (zuviel Asphalt, deshalb Fußaua)

                      Aber das eigentliche Erlebnis folgte erst:
                      Mein Weg führte mich hinter Patch Barracks vorbei (immerhin so weit weg, dass ich es nicht gesehen habe).
                      Mein Fehler: Es war schon dunkel.

                      Kam doch glatt ein Streifenwagen vorbei (ja, ich weiß, Weg eindeutig zu breit) und ich durfte erstmal Personenfeststellung inklusive Rucksack durchsuchen mitmachen.
                      So komplett mit "Stellen Sie sich ml ins Scheinwerferlicht" und "Treten Sie mal 2m vom Rucksack weg"
                      Irgendwie kam ich mir saudoof vor.

                      Die Nachtwanderung war trotzdem nett.
                      Mehr, wenn ichs mit der Wegauswahl besser drauf habe. Und dann hoffentlich ohne Polizei.

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                      • smeagolvomloh
                        Fuchs
                        • 07.06.2008
                        • 1929

                        • Meine Reisen

                        AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                        Auf der heutigen Waldrunde hatte ich mal wieder die 10 Jahre alte Canon G5 mit. Auch damit kann man noch halbwegs vernünftige Fotos machen.









                        Und noch 3 Bilder die nix mit Pilzen zu tun haben, auf der Runde aber auch geschossen wurden.







                        Ich muss zugeben, dass ich mit der alten Knipse immer noch zufrieden bin.
                        "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit."
                        Wilhelm von Humboldt, 1767-1835

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                        • blitz-schlag-mann
                          Alter Hase
                          • 14.07.2008
                          • 4852

                          • Meine Reisen

                          AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                          Zitat von Polte Beitrag anzeigen
                          Und was hat die Forstverwaltung gesagt?
                          Als ich das Auto gehört habe, bin ich erstmal von der Bank gesprungen, damit man mich durch die Fenster/Tür nicht sieht. Dann hab ich zusammengekauert den Qualm verwedelt. Das Holz war feucht, will es den ganzen Tag geregnet hat. Dann hab ich den noch leeren Pott über den Hobo gestülpt. Das Auto hat erst gebremst, dann aber wieder Gas gegeben und ist weitergefahren... Ich habe auf der Tour nicht eine einzige Person getroffen, es hat pausenlos geregnet... kaum sitze ich in der Hütte...

                          Wenn der Harz nicht komplett vernebelt gewesen wäre, hätten der Fahrer des Wagens den Qualm bestimmt gesehen

                          Viele Grüße
                          Ingmar
                          Viele Grüße
                          Ingmar

                          Kommentar


                          • Polte
                            Fuchs
                            • 23.04.2012
                            • 1522

                            • Meine Reisen

                            AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                            Zitat von blitz-schlag-mann Beitrag anzeigen
                            Als ich das Auto gehört habe, bin ich erstmal von der Bank gesprungen, damit man mich durch die Fenster/Tür nicht sieht. Dann hab ich zusammengekauert den Qualm verwedelt. Das Holz war feucht, will es den ganzen Tag geregnet hat. Dann hab ich den noch leeren Pott über den Hobo gestülpt. Das Auto hat erst gebremst, dann aber wieder Gas gegeben und ist weitergefahren... Ich habe auf der Tour nicht eine einzige Person getroffen, es hat pausenlos geregnet... kaum sitze ich in der Hütte...

                            Wenn der Harz nicht komplett vernebelt gewesen wäre, hätten der Fahrer des Wagens den Qualm bestimmt gesehen

                            Viele Grüße
                            Ingmar
                            Da muss ich mal ganz blöd fragen. Ist den ein Feuer in/bei den Schutzhütten zum Kochen von Teewasser generell verboten? Waldbrandgefahr besteht ja im Grunde nicht.

                            Kommentar


                            • Fletcher

                              Fuchs
                              • 24.02.2012
                              • 1109

                              • Meine Reisen

                              AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                              Im Nationalpark Harz ist Feuer generell verboten.

                              Guckst du hier
                              Das letzte Hemd hat keine Taschen

                              Kommentar


                              • blitz-schlag-mann
                                Alter Hase
                                • 14.07.2008
                                • 4852

                                • Meine Reisen

                                AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                                Ich war ja nicht im Nationalpark, aber auch im Westharz ist z. B. sogar das Rauchen generell für die meiste Zeit des Jahres verboten, glaube von März bis Oktober...

                                Da der ganze Wald total nass war bestand keine Waldbrandgefahr.

                                Btw., was mich wieder mal sehr geärgert hat war der Müll überall und das viele Klopapier direkt hinter der Schutzhütte

                                Viele Grüße
                                Ingmar
                                Viele Grüße
                                Ingmar

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                                • Polte
                                  Fuchs
                                  • 23.04.2012
                                  • 1522

                                  • Meine Reisen

                                  AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                                  Ah ja, dann hat sich meine nächste Frage ja schon geklärt. (Ob der gesamte Harz National Park ist)
                                  Danke euch beiden für die Infos.

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                                  • birkenhain
                                    Erfahren
                                    • 13.01.2013
                                    • 301

                                    • Meine Reisen

                                    AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                                    Pfälzerregenwald

                                    Nach dem Regen der vergangenen Stunden zeigte sich der Pfälerwald dampfig an diesem Frühherbsttag. Ich habe den ganzen Nachmitag keinen Menschen getroffen auf den Wegen rund um den Hermersbergerhof. (Klick auf die Bilder -> groß)


                                    Alles war feucht und trotz des schwachen Lichts kamen mir die Farben sehr kräftig vor, aber auch die Velvia-Emulation der X20 hilft ein bisschen nach.




                                    Ich habe einiges an Pilzen gesehen, wenig essbares, hauptsächlich Knollis, Fliegenpilze, Reizker, aber auch den einen oder anderen Steinpilz oder Hexenröhrling.





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                                    • lina
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                                      Vorstand
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                                      • 12.07.2008
                                      • 36790

                                      • Meine Reisen

                                      AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                                      Eiiiigentlich wollte ich ja mit dem Rad dort hin, aber aus Zeitmangel wurde es einfaches Umherstratzen in dänischen Wäldern sowie an der Nordsee (inkl. kleinem ODS-Treffen ) zur Steigerung der Vorfreude

                                      Pilze gab’s massenhaft, auch gleich in Zelt-Umgebung (und durchaus auch essbare) – paradiesisch!







                                      Drumherum gab’s Wälder oder, zum Meer hin, auch Heide







                                      Hier geht der Nordseeküstenradweg (Nr. 1) entlang




                                      und weiter nördlich auch der Radweg Vestkyststien





                                      Mal ein paar Pilz-Hypothesen


                                      ... könnte ein Perlpilz sein? Ist aber eigentlich zu wenig rot getönt.


                                      wahrscheinlich Butterröhrling – von denen gab’s am meisten


                                      und noch ein Butterröhrling, vielleicht eher so einer?


                                      unbekannt

                                      Das sind wahrscheinlich falsche Pfifferlinge, aber es gab auch echte



                                      ... der hier vielleicht?



                                      Fliegenpilze gab’s auch, und gleich in der Nähe dann riesige Steinpilze (da waren andere Sammler aber meist schneller gewesen – und man konnte nur noch staunen über die Ausmaße der zurück gelassenen Abschnitte), oft auch schöne Birkenpilze und Reizker











                                      Brombeeren waren eher selten zu finden, Blaubeeren gar nicht mehr



                                      dafür aber Fliederbeeren, Hagebutten, Sanddorn und vereinzelt Preiselbeeren





                                      Ein Spezialfoto für Prachttaucher – musste auch sein



                                      Besonders die Wanderwege in den ausgedehnten Wäldern waren ausgesprochen schön,




                                      Traubenkirsche (Prunus serotina oder Prunus padus?)

                                      diese Flachwurzel hatte einen Durchmesser von ca. 5 m,



                                      und fröhliche Trolle gab’s auch, zu Land ...



                                      ... aber auch zu Wasser













                                      An Fisch war schwer ranzukommen (die Camping-Saison ist in DK schon Mitte September zuende, demzufolge hatten auch viele Geschäfte schon geschlossen), falls man aber welchen bekommen hätte, hätte man die auf vielen Campingplätzen extra dafür zur Verfügung stehenden Fischputzstellen nutzen können.


                                      Danish Damokles

                                      Ansonsten war’s tagsüber vorwiegend sonnig, nachts gab’s aber oft Minustemperaturen – der 3-Jahreszeiten-Schlafsack, frisch gekochter Fliederbeersaft und Sanddorn waren deswegen äußerst nützlich

                                      Es ist eine wirklich schöne Jahreszeit für Dänemarks Nordwesten. Zusätzlicher Bonus: Mücken gibt’s so gut wie keine mehr, und den Zecken (wegen denen man ein bisschen aufpassen sollte, wir haben aber nur eine einzige gesichtet) ist es tendenziell auch schon zu kalt.
                                      Zuletzt geändert von lina; 07.10.2013, 16:50.

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                                      • willo
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                                        Administrator
                                        Lebt im Forum
                                        • 28.06.2008
                                        • 9799

                                        • Meine Reisen

                                        AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                                        Bin spontan das WOchenende nach West Virgina gefahren um den New River Gorge - National River zu erkunden. Statt der geplanten Hikingtour haben mich die Sandstone Falls die ich nach 6 Stunden fahrt am Samstag Mittag erreicht habe so begeistert, dass ich nur eine kleine Runde gelaufen bin um pünktlich zur Abenddämmerung für ein paar Fotos zurück zu sein. Das hat sich dann auch gelohnt. Auch wenn ich die Fotos nur auf meinem Arbeitsplatzrechner ohne professionelle Software bearbeiten konnte, bin ich mit den ERgebnissen ganz zu frieden.


                                        DSC00703 von Baryt - Album.de



                                        DSC00900 von Baryt - Album.de



                                        DSC00921 von Baryt - Album.de



                                        Danach ging es weiter in die Apalachians um ein bisschen den Indian Summer zu geniessen und wenigstens mal eine Etappe auf dem Apalachian Trail gelaufen zu sein


                                        DSC00974 von Baryt - Album.de



                                        DSC01044 von Baryt - Album.de



                                        DSC01071 von Baryt - Album.de
                                        Meine Fotos ziehen um: http://500px.com/baryt/sets

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                                        • Sarekmaniac
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                                          Liebt das Forum
                                          • 19.11.2008
                                          • 10781

                                          • Meine Reisen

                                          AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                                          Ich bin heute 15 km durch den Arnsberger Wald gestromert, den tollen Herbsttag genießen und meiner "Immer-Steinpilz-Stelle" einen Besuch abstatten. Auf der Rückfahrt bin ich noch kurz an die Kleine Schmalenau gefahren und habe mir den Stand der Renaturierungsmaßnahmen angeschaut. Nach dem Abschnitt parallel des Ostpreußendamms ist nun das lange Stück entlang der Straße nach Neuhaus in Angriff genommen worden. Momentan ist alles sehr lehmig (der Bagger, der die neuen Mäander schuf, steht noch im Wald), alle großen Fichten sind gefällt und komplett entfernt. Bin gespannt, wie sich das im Frühjahr entwickelt.

                                          Im Immer-Steinpilz-Wald war reichlich was los, doch waren 90% der Pilze bereits ins Methusalem-Stadium eingetreten. War trotzdem aufregend, von einem Nest zum nächsten zu pilgern und die Riesendinger zu bestaunen. Und der eine oder andere knackige Nachzügler stand auch noch herum.

















                                          Mein Pilz des Jahres





                                          Zuletzt geändert von Sarekmaniac; 13.10.2013, 22:33.
                                          Eshche odin zhitel' Ekaterinburga zabralsja na stolb, chtoby dokazat' odnoklassnice svoju bespoleznost'.
                                          (@neural_meduza)

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