Mein Outdoorerlebnis - heute

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  • Goettergatte
    Freak

    Liebt das Forum
    • 13.01.2009
    • 25906

    • Meine Reisen

    AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

    Ostermontag:

    Es strahlt die Sonne, ein Anblick, den es seit der ersten Märzwoche nicht mehr gab.
    Auf der Rückreise ins heimatliche Nest nutzen wir die Gelegenheit, im Lahntal, südlich des Dorfes Caldern,
    noch einen kleinen Spaziergang zum Calderer Burgberg zu machen.


    Burgberg bei Caldern


    Rückblick vom Fuß des Burgbergs

    Von der Kreisstraße geht es über Weiden und wiesen in ein kleines Tal hinab, von hier kann man bereits den Felskopf, der einst die Burg trug erkennen.



    Direkt nebenbei finden sich ein Zeugnis des letzten Krieges.
    Eigentlich muß man eher sagen, des letzten, im eigenen Land geführten, Krieges



    Von hier windet sich der Weg hügelan.



    Man kann bereits einen Vorwall und den hinterliegenden Graben erkennen.



    An einem archäologischen Schnitt sind Ringmauer und ein dahinterliegendes Turmfundament freigelegt.


    Blick vom mutmaßlichen Tor zur nordöstlichen Turmecke.


    Blich in die südwestliche Turmecke.

    Die Calderer Burg scheint, dem Befunden nach, vom späten 8. - ins späte 10./frühe 11. Jhdt. hinein genutzt worden zu sein,
    Bemerkenswert ist für so frühe Zeit die durchgehend steinerne Ausführung des Baus, bestehend aus einer ca.600 m² umfassenden gemörtelten Ringmauer und einem 8 x 11 m mächtigen Turm, mit mindestens zwei Stockwerken.
    Den Funden nach scheint die Anlage durchgehend bewohnt gewesen zu sein, ihr Wirtschaftshof befand sich im Dorfe Caldern, welcher nach wüstfallen der Burg weiter bewirtschaftet wurde.
    Als an seiner Stelle, um 1150, das Calderer Kloster gegründet wurde, war die Burg bereits fast 150 Jahre Ruine.
    "Wärme wünscht/ der vom Wege kommt----------------------
    Mit erkaltetem Knie;------------------------------
    Mit Kost und Kleidern/ erquicke den Wandrer,-----------------
    Der über Felsen fuhr."________havamal
    --------

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    • smeagolvomloh
      Fuchs
      • 07.06.2008
      • 1929

      • Meine Reisen

      AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

      1. Mai - Tag der Arbeit und der smeagol muss arbeiten - super. Wenigstens am Vormittag mit dem Vierbeiner noch die Frühlingssonne genossen:













      "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit."
      Wilhelm von Humboldt, 1767-1835

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      • SwissFlint
        Lebt im Forum
        • 31.07.2007
        • 8565

        • Meine Reisen

        AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

        Auch mich hats rausgezogen ins (Seleger) Moor













        Diese eine Blüte am ganzen Busch war rosa.
        Zurück von Weltreise! http://ramblingrose.ch/

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        • Pfad-Finder
          Freak

          Liebt das Forum
          • 18.04.2008
          • 11426

          • Meine Reisen

          AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

          Der Sachsenstammtisch verabredet sich nicht, er trifft sich spontan in Straßenbahn und S-Bahn.

          Heute im Elbsandstein zwischen Ulberndorf ("bitte drücken Sie JETZT die Haltewunschtaste") und Rathen:


          Lurchi


          Das Goßdorfer Raubschloss


          Auf dem Weg nach Hohnstein


          Gautschgrotte (die zwei Personen im Vordergrund gehören nicht zu uns)
          Schutzgemeinschaft Grüne Schrankwand - "Wir nehmen nur das Nötigste mit"

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          • smeagolvomloh
            Fuchs
            • 07.06.2008
            • 1929

            • Meine Reisen

            AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

            Arbeitsbedingt mal wieder viel zu wenig Zeit heute. Deshalb nur 3 Stunden mit dem Vierbeiner im Wald. Badespaß für den Hund und kleine Knipsereien für das Herrchen.









            "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit."
            Wilhelm von Humboldt, 1767-1835

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            • Torres
              Freak

              Liebt das Forum
              • 16.08.2008
              • 26930

              • Meine Reisen

              AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

              Trekking-Rollering-Survival-Camping mit Hobo, Roller und Taubenkacke an der Ostsee. Und zugleich ein spontanes Mini ODS Treffen mit balticskin. Ach ja - und bevor ich es vergesse: Der Frühling kommt

              Zuletzt geändert von Torres; 06.05.2013, 12:00.
              "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

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              • Ingwer
                Alter Hase
                • 28.09.2011
                • 3237

                • Meine Reisen

                AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                Letzten Dienstag war das Wetter zwar schlecht, aber ich wollte ja unbedingt Laufen. Ich wollte über Horben und den Schauinsland nach Kirchzarten. Und für den Fall das ich es nicht schaffen sollte, hätte ich an dem Tag auch kostenlos mit der Schauinslandbahn wieder runter fahren können. Und insgeheim hoffte ich auch, das oben die Wolkendecke aufreißen würde.


                Der Start in Günterstal mit "Blick" auf den Schauinsland.



                "Aussicht" über Freiburg vom Kreuzkopf



                Wunderschöner Blick auf Horben und das Hexental.



                Ab und zu fragte ich mich ob der Weg auch wirklich noch weitergeht.



                In und um Horben dachten die Einwohner das bei dem Nebel wohl niemand freiwillig auf der Straße wäre und so brausten sie mit ihren Baggern, Traktoren und Jeeps viel zu schnell durch die Gegend. Bei einer Sicht von 20m (10m bei beschlagener Brille) war das hin und wieder etwas heikel.



                Zwischenstation Eckhof. Die Betreiberin der Eisdiele schaute mich etwas ungläubig an, als ich da aus dem Nebel auf sie zustapfte. Leider war am Dienstag der 30.April und die Eisdiele leider noch geschlossen, mußte also ohne Zwischensnack auskommen.



                Immerhin gab es eine nette und verspielte Katze.



                Entweder ist die Katze sehr hungrig oder hat noch eine Menge Geschwister. Oder die halten sich da oben einen Löwen. So oder so, zumindest für die Katze gibt es reichlich zu essen.



                Im Nebel ging es dann weiter rauf Richtung Schauinsland. Mit dem ganzen Nebel und der beschränkten Sicht fühlte es sich so an als würde man mit einem Fahrrad mit einem defekten Kugellager fahren. Obwohl man sich auf dem rollenden Fitness-studio einen abstrampelt, kommt man kaum vom Fleck. So fühlte ich mich zwischenzeitlich auf dem Weg nach oben.



                Ein letzter Rest Schnee



                Und oben angekommen die "perfekte" Aussicht vom Schauinsland.


                Oben angekommen liebäugelte ich dann doch ein bißchen mit der kostenlosen Fahrt runter mit der Schauinslandbahn. Allerdings schreckte mich dann die lange Schlange und die Wartezeit von 1 1/2h Stunden (!) aufgrund des großen Ansturms dann doch ab.
                Und so gings dann weiter über den Hundsrücken, das Rappeneck zur Bäckerei Steimle nach Kirchzarten (haben jeden Tag ca 30 Kuchen und Torten im Angebot ) und später der Dreisam entlang zurück nach Freiburg. Da es bald dunkel wurde mußte ich mich spurten und schoß deswegen keine weiteren Bilder mehr. Mal ganz abgesehen davon dass die Nebelbilder irgendwie immer gleich aussehen.

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                • redragon
                  Erfahren
                  • 29.05.2008
                  • 248

                  • Meine Reisen

                  AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                  Am Samstag hab ichs nach fast 4 Jahren des immer wieder Verschiebens endlich mal ins Elb-Sandsteingebirge geschaft. Eigentlich wollte ich das schon letzten Sommer mal tun, aber leider haben wirs ja nicht so lang durchgehalten, siehe hier :http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/69136-CZ-DE-Faltboottour-auf-der-Elbe-2012-leider-gescheitert

                  Gegen 16:00Uhr machten wir uns auf den Weg vom Parkplatz aus auf Richtung Affensteine. Vor Ort erkundeten wir die Umgebung bis wir eine schöne Boofe für die Übernachtung und den Einstieg zur Häntzschelstiege gefunden hatten.

                  Im Licht der Abendsonne wurde der Kocher angeschmissen und es gab Nudeln mit Pesto :-)
                  Dazu bewunderten wir das Farbenspiel des Sandsteins.







                  Als die Sonne dann hinterm Horizont verschwunden war machten wir uns dran, die Boofe für die Nacht einzurichten, uns Bettfertig zu machen und in die Schlafsäcke zu huschen.

                  Am nächsten Morgen versteckten wir die Rucksäcke und machten uns mit leichtem Gepäck auf, die Hätzschelstiege zu erklimmen

                  Die Aussicht war natürlich genial:







                  Auf dem Rückweg vom Gipfel zu den Rucksäcken kamen wir an diversen Sportkletterern vorbei und nach unseren kleinen Kraxelein in der Stiege und nebenbei kann ich auch absolut nachvollziehen, warum der Sandstein unter Kletterern so beliebt ist :-)
                  Jedenfalls motivierte mich das, jetzt auch mal hier im Norden nach Möglichkeiten zum Klettern lernen zu suchen ^^

                  Fazit: Auch wenn ich ewig gebraucht hab, bis ich endlich mal den Weg dorthin gefunden hab, war das garantiert nicht mein letzter Besuch. Vlt. find ich das nächste mal auch mehr Ruhe zum Fotografieren um ein Paar brauchbare bilder zu machen

                  Search the red T

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                  • lina
                    Freak

                    Vorstand
                    Liebt das Forum
                    • 12.07.2008
                    • 38035

                    • Meine Reisen

                    AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                    Kleiner Gruppenausflug ins Grüne

                    Tag 1:

                    "Endlich warm, ich will raus! :-)" sagte die Reiselust, "mit Rad und mit Zelt, das ganze Wochenende über."
                    "Wohin denn?" fragte die Neugier.
                    "Schon ein bisschen weiter weg, damit sich das auch lohnt" sagte die Reiselust, "da gibt’s doch diesen Zeltplatz an der alten Leine."
                    "Das sind über 40 km, und das bei Deiner ersten Radtour seid Monaten. Mo-na-ten. Damit bist Du noch nicht mal wieder zuhause. Bist Du bekloppt?" fragte die Vernunft.
                    "Klar", entgegnete die Reiselust, "aber die Sonne scheint, es ist Mai, wenn nicht jetzt, wann dann wieder anfangen?"
                    "Hörst Du nicht die Knochen knirschen??" legte die Vernunft nach, "Du weißt doch, es ist besser, das langsam anzugehen. Ein Tag radeln, ein Tag Pause, erst kurze Strecken, dann erst längere, sonst wird das nix!"

                    Egal, ich war schon am Packen.

                    Wie ging das nochmal? Was genau wo rein?

                    "Nimm wenigstens nicht so viel mit!"
                    Die Vernunft gab langsam auf.
                    "Gestern abend hast Du doch noch Spargelomelette gemacht, pack das mal ein."

                    Ok.
                    Die Regenjacke bleibt draußen, da kein Regen vorhergesagt war, ich brauche nur 1 Paar Socken zum Wechseln, von den Gewürzen nur die kleine Sammlung, für die ods-Testreihe ein Trockennudelgericht. Es war eher warm, also Sommerschlafsack, die kurze Isomatte und die paar Abschnittchen Z-Lite, Crocs, Wasser. Fertig. Los.

                    Ich wollte außerdem nach essbaren Pflanzen Ausschau halten, und nach wenigen Metern wuchs da gleich etwas Interessantes: Winterportulak, einfach so am Feldrand



                    Das gab’s hier auch



                    Gundermann? Weiß nicht, muss ich erst nachschlagen. Bei der Knoblauchraute war ich mir dann wieder sicher. Aber jetzt pflücken bringt noch nichts, bis ich ankomme, ist das Grünzeug schlapp. Weiter.

                    Die Luft duftete wie verrückt. Schlehen?



                    Wie auch immer: Eine Bank, erste Radltour im Jahr, ein Hauch von Urlaub = Pause.



                    Die Vernunft nickte zustimmend und sehr einverstanden. Der Magen knurrte ein bisschen zur Unterstützung: Das Gepäck sei viel zu schwer, das muss weniger werden. Ok, Spargelomelette, Brot und Wasser verließen ihren bisherigen Aufenthaltsort in den Packtaschen. Vor mir ein Feld, bedeckt mit Löwenzahn. Schmetterlinge überall: gelbe, weiße, Pfauenaugen: Das Jahr wird bunt. Schön dort.

                    Nun aber weiter. Grüngrüngrün, der Raps noch nicht so hoch, dessen Duft noch erträglich





                    und hinter der Baumgruppe rechts, gleich hinter dem Schild, fließt die Leine. Wer hätte das gedacht? Im Sommer ist das Grün dichter und der Fluss dort nicht zu erkennen.



                    Im Wald dann Sauerklee und Veilchen – ob Hundsveilchen oder die duftenden habe ich nicht getestet





                    Die nächste kleine Pause folgte am Rastplatz an der Straße nach der Leinebrücke. Schon war die erste Wasserflasche geleert, obwohl die Temperaturen doch noch recht moderat waren. Schlappe 26°C ...



                    Weiter noch auf dem Leineradweg. Die Heuballen von letztem Jahr sind inzwischen weg, jetzt steht am Abzweig ein Unterstand für die dort Gras rupfenden Pferde.



                    Dann direkt an der Leine lang weiter, auf dem hübschen schmalen Pfad.



                    Wieder am Wegrand: Der Winterportulak. Hatte ich vorher noch nie da gesehen, wohl aber auch nicht darauf geachtet.

                    Hinter Schwarmstedt überholte mich feixend ein Radler mit vollen Packtaschen. Kein Zelt, eher Einkäufe. Bessere Kondition als ich gerade, zweifellos



                    Es folgte noch eine längere geschotterte Strecke nach dem Abzweig an der Mühle



                    nicht mehr weit bis zur Ankunft in Ahlden und



                    Angekommen! Einer meiner Lieblings-Zeltplätze an der alten Leine war auch noch frei



                    Die Outdoor-Testküche kredenzte Eliche con Piselli e Funghi Porcini, eine Fertiggericht-Errungenschaft, die ich vor einiger Zeit mal in einem kleinen Laden gefunden hatte. Auch wenn ich der auf der Packung abgedruckten Weinempfehlung nicht gefolgt bin schmeckte es köstlich. Man muss es nur schaffen, das Ganze 12 Minuten auf kleiner Flamme ziehen zu lassen. Vielleicht geht das mit einer Isolierung auch, es muss nur die Flüssigkeit absorbieren – wird nächstes Mal ausprobiert.



                    Wunderschöner violetter Abend, sternenklare Nacht, ein paar Tierstimmen, noch kaum Frösche diesmal. Gute Nacht!




                    Tag 2:

                    Bestens geschlafen, spät aufgewacht. Das Packen ging doch etwas langsam. Was hatte da gestern die Vernunft behauptet? Untrainiert? Ich? Pffft!! Und wenn schon – Na und?

                    Ziel: Bahnhof Eystrup. "Wie nochmal sind wir letztes Mal gefahren? Wieso hast Du daheim eigentlich nicht länger nach der Karte gesucht?" motzte die Voraussicht.
                    "Ach was, das finden wir schon, wenn was bekannt aussieht, einfach abbiegen!" grinste der Optimismus.
                    "Und dieser doofe Landstraßen-Abschnitt??" grummelte die Voraussicht.

                    Egal, Losfahren.

                    Tatsächlich, der erste bekannt aussehende Abzweig in Sicht, der Weg geht sehr schön an Wiesen und Weiden entlang



                    und verläuft dann auf den Spuren einer ehemaligen Bahntrasse. Am Wegesrand entdeckt man immer mal wieder alte Schilder, Positionsmarkierungssteine und die vorherigen Bahnhofsgebäude, die inzwischen, teilweise umgebaut, als Wohnhäuser genutzt werden. Die Vegetation ändert sich in der Umgebung der früheren Bahnhöfe, es wird bunter und vielfältiger. Hier zum Beispiel wuchs jede Menge Knoblauchrauke



                    Ich traf einen Rennradler, er hatte die Karte dabei, die ich vergeblich gesucht hatte. Wir fachsimpelten ein wenig, und ich durfte ein Foto des Kartenausschnitts machen, auf dem wir uns gerade befanden. Super, besten Dank! Ich war nun doch erleichtert, dass ich bei Bedarf jetzt nachschauen konnte. Am Wegrand sind zwar auch hin und wieder Karten aufgestellt, aber der Ausschnitt ist recht klein – zu begrenzt für eine Übersicht bis da hin, wo ich hin wollte.

                    Ein Stückchen weiter, dann standen da einladend ein Tisch und Bänke. Pauseeeee! – Irgendwie wollten meine Sitzknochen mich diesmal doch länger als sonst gewohnt über ihre Anwesenheit informieren, und vor allem ein bisschen protestieren. Ich sah den großen Waldameisen zu, die von Kiefernzapfen zu Kiefernzapfen flitzten, irgendetwas einsammelnd. Die Kiefern dufteten herrlich in der Sonne, und die erste Flasche Wasser war leer – das ging aber schnell



                    Fahrrad erklettern. Ist ja nicht mehr weit. 25 km oder so, ein Klacks, das reißt man doch sonst so eben mal runter? Hm ...

                    Noch immer war ich unterwegs auf der Bahntrasse, die Strecke ist abwechslungsreich: Mal ein Wäldchen, mal offene Landschaft



                    und dann wieder ein alter Bahnhof: Diesmal Hedern. Hier steht eine Infotafel, und ich erfuhr, dass es ein Bahnhof an der früheren Bahnlinie Verden–Celle war, in Betrieb von 1905 bis 1966.



                    Hinter Hedern dann, nach einer kleinen Schutzhütte direkt am Weg, ein Bonusbild für die Giersch-Liebhaber des Forums



                    ... soweit das Auge reicht, eine Großaufnahme hätte ich auch noch im Fundus ...

                    Irgendwann sah ich die Reiseradler, die am Vormittag kurz vor mir losgefahren waren, auf einer Lichtung picknicken – anscheinend war nicht nur ich an diesem Tag so gemütlich unterwegs

                    Hinter dem Bahnhof Hedern West waren die coolen Schafe vom letzten Jahr wieder zu sehen. Letztes Jahr hatte es hier in Strömen geregnet, unaufhörlich, bis zum Bahnhof, aber es war trotzdem toll, hier entlang zu sausen.



                    Mein Navi schlug vor, diesmal die Tanke links zu umfahren. Es ging auf der Bahntrasse weiter, vorbei an Gärten und an einem kleinen Industriegebiet.

                    Anhand einer größeren Karte an einem der folgenden Abzweige überlegte ich die weitere Strecke.

                    "Na, wie wär’s mit Verden?" grinste die Reiselust? "Ist nur zweimal so weit wie wenn Du jetzt nach Eystrup abbiegen würdest. Der doofe Straßenabschnitt ist ja nun schon vorbei."
                    "Nana, nicht untertreiben," mahnte die Vernunft "schau mal die Schleife da an, das ist mindestens dreimal so lang!"

                    Na gut. Da war ein Radweg eingezeichnet nach Hämelhausen, dann war es nicht mehr weit nach Eystrup. Den Sitzknochen ging es inzwischen besser, aber es schien so, als würden sie ebenfalls Eystrup favorisieren. Ok, Abzweig und Verden das nächste Mal, die Landschaft ist wirklich hübsch hier. Durch einen Teil dieses Waldes geht der Radweg



                    Der Weg war breit, aber sandig, aber am Anfang konnte man noch einigermaßen darauf fahren. An den Bäumen an den Seiten hingen mehrere Zettel mit einer Zeckenabbildung darauf. Leider zu weit weg, um den Text lesen zu können, dafür hätte man durch das Stückchen Wiese davor gehen müssen. Aber wozu gibt es Digitalkameras – das Schild wurde herangezoomt und dann auf dem Monitor betrachtet:



                    "Wir warnen in diesem Waldabschnitt vor extrem hohem Zeckenbefall!"

                    Ups.

                    In diesem Fall war der Sandstreifen wohl doch nicht so schlecht Ich pflügte durch das stellenweise inzwischen fast knöchelhohe Geriesel und schleifte das Radl mit mir mit. "Radweg". Naja ... Dennoch war es schön hier, die Kiefern dufteten, und wahrscheinlich weil ich so langsam und leise war, sah ich mehrere Rehe gemütlich die Straße queren.



                    Nach dem Wäldchen dann eine perfekt asphaltierte Straße durch Felder



                    und danach, ich konnte es kaum glauben, geht es hügelabwärts(!) durch den nächsten Wald, nur unterbrochen durch weitläufige Spargelfelder



                    Knapp 30 km nach dem Start: Eystrup Bahnhof, geschafft!

                    Und wider Erwarten kann ich mich heute sogar einigermaßen koordiniert wieder bewegen
                    Zuletzt geändert von lina; 09.05.2013, 19:38.

                    Kommentar


                    • Homer
                      Freak

                      Moderator
                      Liebt das Forum
                      • 12.01.2009
                      • 15058

                      • Meine Reisen

                      AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                      schön, daß du auf die reiselust gehört hast

                      dein gundermann ist übrigens ne taubnessel
                      #staythefuckhome Orgy-porgy

                      Kommentar


                      • Goettergatte
                        Freak

                        Liebt das Forum
                        • 13.01.2009
                        • 25906

                        • Meine Reisen

                        AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                        Bierbrauen 27.04.

                        Es ist angenehm kühl, in Drensteinfurts Bauerschaften,
                        der Brautermin überschneidet sich mit einer Geburtstagsfeier,
                        so daß absehbar ist, daß bei Indoorbrauen die anschließende Säuberungsaktion den Zeitrahmen sprenge.
                        Mein Vorschlag, die sache auf die Hauswirtschaftsterasse zu verlegen stößt wegen der Witterung (8°C, somit für mich nahezu warm )zunächst auf widerwillen.
                        Aber die Aussicht auf erhebliche Zeitersparnis überzeugt meinen Braupartner.


                        Kurz vor der Läuterrast:
                        ein "politischer" Moment, 30 Min. lang ist die Temperatur der Maische auf 78°C zu halten, sonst ist der Sud zum Teufel



                        Kochen der Würze, nach dem Läutern wird die Würze, mit zugegebenem Hopfenextrakt 90 min gekocht.


                        Läutern der Würze von Sud 1, in der Schleife des Wasserbades wird die Temperatur gemindert


                        Ausgeflocktes Eiweiß wird ausgesiebt


                        Läutern der Würze, Sud 2, Ausgeflocktes Eiweiß mit Hopfenextrakt am Boden des Sudkessels


                        Warum läuft es so schlecht? Ist ein Eiweißpfropf vorm Schlauch??

                        18 Uhr, nach 10 Stunden, ist die Aktion vorüber, die Utensilien gespült und die Terasse abgeschpritzt,
                        fertig .
                        So schnell waren wir noch nie!
                        0,4 hl warten darauf, nächstentags mit Hefe geimpft zu werden

                        Wir kommen pünktlich zur Party
                        "Wärme wünscht/ der vom Wege kommt----------------------
                        Mit erkaltetem Knie;------------------------------
                        Mit Kost und Kleidern/ erquicke den Wandrer,-----------------
                        Der über Felsen fuhr."________havamal
                        --------

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                        • HUIHUI
                          Fuchs
                          • 07.08.2009
                          • 2140

                          • Meine Reisen

                          AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                          Heute morgen die Enduro durch den Tagebau getrieben, ach watt herrlich Outdoor
                          Ich bin ziemlich einfach. Ich trinke guten Wein, das ist konzentrierter Sonnenschein.

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                          • Sabine38

                            Lebt im Forum
                            • 07.06.2010
                            • 5368

                            • Meine Reisen

                            AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                            @GöGa: Kommt davon am Samstag was mit? Oder ist das bis dahin noch nicht fertig? Hab ja keine Ahnung wie lange sowas dauert...
                            Uuuups... ;-)

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                            • Goettergatte
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                              Liebt das Forum
                              • 13.01.2009
                              • 25906

                              • Meine Reisen

                              AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                              Freitag wird die "Rauschende Gärung" abgeschlossen sein,
                              Dann wird in Flaschen abgeschlaucht und dann muß es noch gut 6 Wochen nachgären.

                              Aber ich habe noch einen Liter vom Oktober.
                              "Wärme wünscht/ der vom Wege kommt----------------------
                              Mit erkaltetem Knie;------------------------------
                              Mit Kost und Kleidern/ erquicke den Wandrer,-----------------
                              Der über Felsen fuhr."________havamal
                              --------

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                              • Sabine38

                                Lebt im Forum
                                • 07.06.2010
                                • 5368

                                • Meine Reisen

                                AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                                Zitat von Goettergatte Beitrag anzeigen
                                Aber ich habe noch einen Liter vom Oktober.
                                Uuuups... ;-)

                                Kommentar


                                • lina
                                  Freak

                                  Vorstand
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                                  • 12.07.2008
                                  • 38035

                                  • Meine Reisen

                                  AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                                  Zitat von Homer Beitrag anzeigen
                                  schön, daß du auf die reiselust gehört hast

                                  dein gundermann ist übrigens ne taubnessel
                                  Die Blättchen schienen mir zu klein für Taubnessel aber Du hast Recht, danke

                                  Ansonsten: Das Leben ist zu kurz für zuviel Vernunft ...

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                                  • smeagolvomloh
                                    Fuchs
                                    • 07.06.2008
                                    • 1929

                                    • Meine Reisen

                                    AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                                    Ein halber Tag frei. Na dann mal schnell raus, bevor die angekündigten Gewitter kommen:

















                                    "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit."
                                    Wilhelm von Humboldt, 1767-1835

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                                    • lina
                                      Freak

                                      Vorstand
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                                      • 12.07.2008
                                      • 38035

                                      • Meine Reisen

                                      AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                                      Oh, ein Bisam! Klasse! Für ein Foto von denen war ich bisher immer nicht schnell genug

                                      Kommentar


                                      • Buck Mod.93
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                                        Lebt im Forum
                                        • 21.01.2008
                                        • 8885

                                        • Meine Reisen

                                        AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                                        Nichts mehr, als diese Blindschleiche

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                                        • bjb
                                          Neu im Forum
                                          • 03.05.2013
                                          • 8

                                          • Meine Reisen

                                          AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                                          Das Bisamfoto ist einfach - klasse

                                          Kommentar

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