Mein Outdoorerlebnis - heute

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  • bran
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    • 28.07.2012
    • 270

    • Meine Reisen

    AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

    am see und im wald gewesen mit einem guten bekannten; sehr unterhaltsame stunden bei 13-14°c.

    endlich den grauen vogel mal aus der nähe zu sehen bekommen:


    lustiges moos:


    schleiche, wo der fokus zu blöd war und den zweig viel toller fand als das tier:


    noch mehr lustiger kram:


    mein bekannter knipst das dumm dreinschauende wildschwein hier im wurzelgedöns - mit seiner kamera, die natürlich um meilen besser ist als meine billichkamera:
    wenn der kopf mal nicht weitermag, hilft nur eines: devin townsends "life".

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    • SwissFlint
      Lebt im Forum
      • 31.07.2007
      • 8565

      • Meine Reisen

      AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

      Kann es sein, dass es hier in der Schweiz viel mehr Graureiher hat als in D?
      Aber hier stehen sie alle paar Meter am Strassenrand und am Wasser.

      ähm... und.. schöne Fotos habt ihr gemacht
      Zurück von Weltreise! http://ramblingrose.ch/

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      • Chouchen
        Freak

        Liebt das Forum
        • 07.04.2008
        • 19194

        • Meine Reisen

        AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

        Frühling, jetzt isser da!

        Rollerrunde in die Blüten:


        Wildtulpen:


        Weiss jmd., welche Blümchen das sind? Die stehen bodendeckend am Bach:


        vor 4 Wochen:


        heute:

        Bald spargelt es!

        Vor knapp zwei Wochen blühte die ersten Veilchen, jetzt sind es dicke Polster:


        Letztes Jahr habe ich die ersten Veilchen übrigens am 22.2. geknipst.

        Eine entlaufene Osterglocke:

        Große Blüten...

        ...und winzige Blüten (Ehrenpreiss):


        Die verwilderten Blausternchen sind spät dran, blühen dafür aber umso eifriger:



        Der Weißdorn blüht und duftet, als ob es kein Morgen gäbe:


        Die Kirschblüte hat begonnen:

        "I pity snails and all that carry their homes on their backs." Frodo Baggins

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        • hotdog
          Freak

          Liebt das Forum
          • 15.10.2007
          • 16102

          • Meine Reisen

          AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

          Endlich angepaddelt auf der Dahme

          Arrivederci, farewell, adieu, sayonara WAI! "Ja, wo läuft es denn? Wo läuft es denn hin?"

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          • lina
            Freak

            Vorstand
            Liebt das Forum
            • 12.07.2008
            • 37090

            • Meine Reisen

            AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

            Feine Fotos

            @Chouchen: die gelben müssten Scharbockskraut sein.

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            • blauloke

              Lebt im Forum
              • 22.08.2008
              • 6081

              • Meine Reisen

              AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

              Mal was anderes.

              Gestern Spaziergang im Wald der Kräne.

              Auf dem Freigelände der Messe "Bauma" in München. Habe nach dem Standaufbau einen Spaziergang gemacht.
              Teilweise Wahnsinnsaufwand für eine Woche Messe. Die großen Firmen auf dem Freigelände haben bereits im Oktober mit dem Aufbau begonnen. Da werden ganze mobile Fabriken aufgebaut.




















              Du kannst reisen so weit du willst, dich selber nimmst du immer mit.

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              • Chouchen
                Freak

                Liebt das Forum
                • 07.04.2008
                • 19194

                • Meine Reisen

                AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                Zitat von lina Beitrag anzeigen
                @Chouchen: die gelben müssten Scharbockskraut sein.
                OT: Ja, danke, das passt.
                "I pity snails and all that carry their homes on their backs." Frodo Baggins

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                • Christian J.
                  Lebt im Forum
                  • 01.06.2002
                  • 8753

                  • Meine Reisen

                  AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                  Zitat von Homer Beitrag anzeigen
                  Ich war scheinbar nicht der einzige, der so doof war, am Wochenende nach der Schneeschmelze Mountainbiken zu wollen:





                  Teilweise musste ich aller 20 Meter den Dreck abmachen, damit ich das Rad wenigstens weiter schieben kann- an Fahren war auf vielen Strecken gar nicht zu denken.
                  "Er hat die Finsternis der Latrinen ertragen, weil in der Scheiße nach Mitternacht sich manchmal die Sterne spiegelten"
                  Durs Grünbein über den Menschen

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                  • rumtreiberin
                    Alter Hase
                    • 20.07.2007
                    • 3236

                    • Meine Reisen

                    AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                    5 oder 6 Schubkarren voll altem Gras, Moos und Laub von ein paar Quadratmetern Rasenfläche geharkt, und mich ziemlich von einem Rotmilan veralbert gefühlt. Der ist immer dann besonders niedrig über mir gekreist, wenn ich mit dreckigen halbnassen Händen, Handschuhen die grad nicht schnell loszuwerden waren oder irgendwelchem Werkzeug beschäftigt war, und die Kamera zu weit weg war, um sie zur Hand zu haben ehe er wieder abdrehte und woanders nach Beute schaute.

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                    • Goettergatte
                      Freak

                      Liebt das Forum
                      • 13.01.2009
                      • 25697

                      • Meine Reisen

                      AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                      Samstag,

                      Zwecks Entlastung der Gästekapazität eines Gastgebers in Wilhelmshöhe gezeltet.



                      Abends nette Feier in einer Kulturwerkstatt, mit Möglichkeit zum drausenweilen.
                      "Wärme wünscht/ der vom Wege kommt----------------------
                      Mit erkaltetem Knie;------------------------------
                      Mit Kost und Kleidern/ erquicke den Wandrer,-----------------
                      Der über Felsen fuhr."________havamal
                      --------

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                      • uli.g.
                        Freak

                        Liebt das Forum
                        • 16.02.2009
                        • 13261

                        • Meine Reisen

                        AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                        Zitat von rumtreiberin Beitrag anzeigen
                        5 oder 6 Schubkarren voll altem Gras, Moos und Laub von ein paar Quadratmetern Rasenfläche geharkt........te.
                        ...wie ich dieses Gartendingsbumszeugs hasse...... Heute diese Blöde Trockenmauer wieder aufgerichtet und die Thuja, die's im Winter gekostet hat, entsorgt (7m hoher Thujabaumoderwiedersch..heißt) und einiges Kraut und Geäst kleingeschnitten und halt diesen Gartenmist gemacht.....

                        Danach noch ein richtig schöner 15er-Lauf über zwei Hügel und das Auto geholt, das wir nach unserer gestrigen Kochorgie lieber stehen gelassen hatten......
                        "... „After twenty years he still grieves“ Jerry Jeff Walkers +23.10.2020"

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                        • rumtreiberin
                          Alter Hase
                          • 20.07.2007
                          • 3236

                          • Meine Reisen

                          AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                          @Uli

                          so ein bißchen gartenarbeit ist ja ganz nett...allerdings war das heute doch eher eintönig und unliebsam. Irgendwas säen, pflanzen oder ernten macht mehr Spaß als diese "Instandhaltungsarbeiten"

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                          • Torres
                            Freak

                            Liebt das Forum
                            • 16.08.2008
                            • 26641

                            • Meine Reisen

                            AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                            Kein Frühling, nirgend. Zwar leuchteten die Wiesen schon in saftigerem Grün als noch letzte Woche. Aber die Bäume waren immer noch kahl. Immerhin war es heute warm. Waren es 20 Grad? Ich weiß es nicht. Viel zu warm für mich, auf jeden Fall.

                            Aber der April macht was er will: Am Morgen die von der Sonne beschienene Landstraße, die vor drei Wochen noch tief verschneit war.





                            Dann verzog sich der Himmel und es wurde trübe.






                            Schließlich setzte strömender Regen ein, der alles in ein tiefes Grau kleidete. Alles? Nein. Denn im Westen ging unbeeindruckt von den Sturzbächen blutrot die Sonne unter.





                            Anschließend wurde es wieder klar und das Licht reflektierte auf ganz besondere Weise. Alsterblick.





                            Und ja, auch in echt war der Anblick so magisch und blau. Postkartenwetter, sozusagen.


                            "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

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                            • smeagolvomloh
                              Fuchs
                              • 07.06.2008
                              • 1929

                              • Meine Reisen

                              Nachmittagsentspannung mit Kochertest

                              An einem Wochenende, an dem man arbeiten muss, bleibt leider nicht viel Zeit um draußen die Natur zu genießen. Aber wenn man schon keine Zeit hat, sollte man sie wenigstens nutzen.. Insofern ging es heute direkt nach der Arbeit in den Wald. Ein paar Kilometer wandern, die Ruhe genießen und noch was Warmes brutzeln! Warum also nicht das Ganze mit einem kleinen Kochertest verbinden?

                              Der Bushbuddy hat es mir ja schon lange angetan, seit ich ihn das erste Mal in Aktion gesehen habe. Leider habe ich noch nie einen deutschen Händler entdeckt. Mit einer Bestellung aus Übersee hatte ich vor längerer Zeit mal schlechte Erfahrungen gemacht.

                              Nun bin ich auf diesen Bushbuddy-Clone gestoßen: http://www.fluchtrucksack.de/holzkocher-solostove.html

                              Sehr, sehr lange überlegt und dann doch zugeschlagen. Das Teil kam sehr ordentlich verpackt und versendet und als kleines Geschenk gab es sogar noch ein Kartenspiel dazu. Die gestrigen Befummelungen ergaben, dass das Teil sehr ordentlich verarbeitet ist und einen robusten Eindruck macht. Mit 246 g ist das Teil wohl etwas schwerer als das Original.



                              Dazu habe ich mir noch einen passenden Edelstahlpott mit etwa 900 ml Fassungsvermögen gegönnt.



                              Im Wald wurde neben ein paar Spielereien noch Birkenrinde gesammelt und aus einem trockenen Buchenast feinsäuberlich Kleinholz gemacht.



                              Am Ort der kleinen Pause angekommen, wurde das Teil in Betrieb genommen.


                              (Pott mit Deckel und darin der Solo Stove - passt übrigens super)









                              Der Solo Stove passt übrigens auch exakt in das 985er Esbit-Kochset (kein Foto). Durchmesser des Teils und Höhe des Gitterrostes erlauben sogar die Benutzung eines handelsüblichen Spirituskochers.



                              Angefeuert wurde mit trockener Birkenrinde.



                              Anschließend wurden die Buchenstückchen eingelegt. Zugegebener Maßen waren die Stückchen etwas dick, aber ich wollte schauen, ob der Stove das packt.



                              Anfangs rauchte es sehr stark, aber nach wenigen Momenten, brannten die Stückchen richtig gut durch. Genug Zug scheint das Ding zu haben. 600 ml Wasser in den Pott und mal schauen wie lange es dauert, bis sich etwas tut. Nach drei Minuten bildeten sich die ersten Bläschen, nach 6 Minuten war das Wasser richtig kochend. Dabei schossen die Flammen schön hoch.





                              Was mich gewundert hat, war dass auch nach Abbrennen der Buchenstücke die auf dem Rost befindliche Glut noch unheimlich lange weiter glüht. Man kann in etwa sagen, dass die Glut (die auch eine große Hitze abstrahlt) fast so lange fürs Kochen zu gebrauchen ist, wie das brennende Holz.



                              Nachlegen von Holz ist kein Problem. Topf kurz runter, reinschmeißen, Topf wieder drauf und warten. Wenige Augenblicke später schlagen die Flammen wieder hoch. Nach zwei "Holzufüllungen" blieb soviel Asche übrig:





                              Der kleine Test hat richtig Spaß gemacht, u.a. weil das Zielgebiet der kleinen Wanderung nun wirklich nicht so übel ist. Ansonsten wird der Solo Stove demnächst unter ungünstigeren Bedingungen (Nässe, Wind, etc.) auch noch ausgiebig Gelegenheit bekommen, sich zu beweisen.


                              Noch ein Wenig von der Umgebung des Test:









                              Dass morgen früh wieder der Wecker klingelt, macht mich jetzt gerade nicht so besonders glücklich.
                              Zuletzt geändert von smeagolvomloh; 21.04.2013, 21:42. Grund: Ergänzung
                              "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit."
                              Wilhelm von Humboldt, 1767-1835

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                              • Goettergatte
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                                Liebt das Forum
                                • 13.01.2009
                                • 25697

                                • Meine Reisen

                                AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                                Ostersonntag

                                Das Quecksilber hat sich ganz knapp über die Null gequält, es weht ein Wind, den Weicheier wohl als schneidend bezeichnen möchten, die Luft ist feucht, aber das Wetter bleibt trocken.

                                Wir Wandern von Antriftal nach Holzburg, via dem Wald zwischen Fischbach und Willingshausen.



                                Der Fischbach, kurz vor der Wüstung "Unterfischbach"



                                Märzhäuser Bach, nahe der Flur "Saugraben"

                                Dabei wird ein alter Steinbruch nahe Merzhausen als Badeplatz gecheckt.



                                Bebadet kann er jetzt nicht werden,
                                auch im Frühjahr nicht, da er Laichschutzgebiet ist.
                                Im Sommer dürfte er total veralgt sein.

                                Von hier biegen wir nach Holzburg ab, es teilt sich in Oberdorf,
                                im Schatten der Kirchenburg, und Unterdorf, im Tal.



                                Einst nahm die Mauerund Schießschartenumwehrte Kirche eine Schlüsselposition am Dorfeingang ein.



                                Auf ihrem Kirchhof finden sich eine Außenkanzel und ein Außenaltar



                                Einen Zugang gabs einst nur über das dem Dorf zugewandte Torhaus.

                                Das Dorfbild wird von zahlreichen Fachwerkhäusern des 18. und 19. Jhdt. geprägt,
                                es zählt zu meinen Lieblingsdörfen



                                Hinter Holzburg steigen wir den Hang in Richtung Heidelburg auf, von wo man eine Gesantschau auf Holzburg hat.
                                zwar beeinträchtigen Photovoltaikanlagen das Bild, aber sie sind reversibeler als AKWs und Atommüll



                                Auf einem Hochsitz finden wir einen windgeschützten Platz mit Aussicht, für eine kleine Keks- und Teepause.
                                Hier trennen wir uns, weil ich noch einen Abstecher zur Heidelburg mache und Sarekmaniac direkt nach Antriftal zurück geht.


                                Wiese/Feld überm Schwalmtal

                                Auf dem Weg zur Heidelburg quere ich die ehem. Preußisch-Hessische Grenze.


                                HD, Hessen-Darmstadt



                                Über Forstwege erreiche ich bald die Burgstelle, über einer Talenge der Schwalm, im Mündungsgebiet der Berf.
                                Einst waren Reisende hier gezwungen, die Schwalmniederung zu verlassen und den Weg über den Bergsattel zu nehmen, welcher (der Weg) hier leicht zu kontrollieren war.


                                Wallumwehrter Burghügel


                                Im Burggraben


                                Vor einer Kellergrube des Burgplateaus

                                Die Burg scheint vom selben Typ, wie die Anlage auf dem 4 km Luftlinie entfernten Burgküppel zu sein. (Siehe Karfreitag)
                                Ein Hügel mit Fundamentresten eines Turmes(?), umgeben von einem ca. 3-4m tiefen Graben mit 2-3m hohem Vorwall und davorligendem flacherem Graben.
                                Einige Wurzelscheiben eines Windbruches geben einblick in den Wallaufbau, es kann wohl mal eine lehmgebundene Trockenmauer gewesen sein.



                                Oberhalb des Gräfenhainer Tals gehe ich, teils dem Schwalm-Höhenweg und dem Brüder-Grimm-Weg folgend, richtung Fischbach.





                                Dort, wo ein Forstweg auf den Fischbacher Kirchweg trifft (Das ist der Weg von Fischbach nach Holzburg, weil Fischbach damals keine eigene Pfarre war) steht ein aufwändiger Wegweiser, den kaum ein Mensch braucht
                                Außer dem Heimatverein, der ihn stiftete?



                                Hier kreuzt zumindest kein offizieller Wander und Radweg, das geschieht erst zwei Kreuzungen westwärts



                                Bald ist Fischbach, in der Quellmulde des gleichnamigen Gewässers erreicht.
                                Das "Schwimmbad" am Dorfeingang ist der Löschteich, früher war es ein öffentlicher Badeplatz, ob es heute noch genutzt werden darf weis ich nicht.



                                Fischbach macht auch bei besserem Wetter keinen wesentlich netteren Eindruck,
                                ich finde den Ort stets etwas deprimierend oder verlottert.



                                Ich bin versucht ihn "Klein DDR" zu taufen

                                Danach geht es wieder Hügelan, zur Straße Willingshausen - Alsfeld, welche ich richtung Antriftal quere.



                                Nun muß ich noch ein wenig durch den Wald, der Weg wird teils von Tümpeln gesäumt,
                                das Wetter hält die Amphibien noch vom Laichen ab.




                                Dann geht es Abwärts, ins Antriftal.



                                Nach knapp 20 km komme ich pünktlich zu Kaffee und Kuchen im schwiegerelterlichen Refugium an.
                                Heute freue ich mich richtig auf was Warmes,
                                die feuchte Kühle knapp über Null und der Wind waren nicht hundertprozentig angenehm.
                                Als ich später meine Beine, bei einem Glas Cognakpunsch ,dem Kaminfeuer entgegen strecke, fallen vorm Fenster dicke Flocken Schnees.
                                Zuletzt geändert von Sandmanfive; 22.04.2013, 21:52. Grund: Bildlink gefixt
                                "Wärme wünscht/ der vom Wege kommt----------------------
                                Mit erkaltetem Knie;------------------------------
                                Mit Kost und Kleidern/ erquicke den Wandrer,-----------------
                                Der über Felsen fuhr."________havamal
                                --------

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                                • Nordman
                                  Fuchs
                                  • 10.03.2010
                                  • 1726

                                  • Meine Reisen

                                  AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                                  Zitat von Goettergatte Beitrag anzeigen
                                  ....., die Luft ist feucht, aber das Wetter bleibt trocken.....
                                  wat is dat den für eine bauernregel?
                                  oder wolltest du schreiben: ...aber die kehle bleibt......?
                                  ..oh cognacpunsch
                                  An diesem Tag habe ich alles gelernt, was man über das Scheitern wissen muß.

                                  Käpt´n Blaubär

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                                  • pittysun
                                    Anfänger im Forum
                                    • 16.04.2013
                                    • 22

                                    • Meine Reisen

                                    AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                                    Hallo.

                                    Wow, auch hier wunderschöne Fotos!
                                    Ich kann mich gar nicht entscheiden :-)

                                    Ich denke, ich werde auch mal wieder fotografieren!

                                    LG
                                    Pittysun

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                                    • SwissFlint
                                      Lebt im Forum
                                      • 31.07.2007
                                      • 8565

                                      • Meine Reisen

                                      AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                                      Da so trübes Wetter war habe ich heute draussen was Hübsches fotografiert. Ein Stein, den eine Freundin gefunden hat.
                                      Disthen der schönsten Art. Unten rechts sieht man wie der Originalstein ausgeschaut hat. Es war ein 35kg-Brocken aus einem Bergbach.

                                      Ich muss euch sagen, diese Steine sind absolut einmalig!!! Dieses Farbspiel gibt es sonst nicht. Normalerweise gibts Disthen-Schiefer nur in blau, selten mal mit etwas grünem Fuchsit gemischt.
                                      Zurück von Weltreise! http://ramblingrose.ch/

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                                      • E1HikingTours
                                        Erfahren
                                        • 17.02.2013
                                        • 162

                                        • Meine Reisen

                                        AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                                        Auf dem E9 von Hamburg-Blankenese nach Pinneberg-Thesdorf

                                        Ein perfekter Wandertag, die Sonne strahlt vom Himmel, die Temperatur bleibt aber noch unter 20 °C. Heute soll es auf dem E9 (Schlei-Eider-Elbe-Wanderweg) von Blankenese zur S-Bahn-Station in Thesdorf gehen. 22 km lag ist die Strecke hat mir der Routenplaner meines Vertrauens gesagt. Dazu kommen aber auf jeden Fall noch ein paar Meter mehr, da es nahe liegt, bei der Tourenplanung auch kurz beim ODS-Treffen am Elbe Camp vorbeizuschauen.

                                        Um 11 Uhr stehe ich an der S-Bahn-Station Blankenese, eine ganze Weile früher als mir das Internet vorausgesagt hat – da war ich wohl ziemlich schnell beim Umsteigen am Hauptbahnhof. Als Proviant habe eine Halbliterflasche Leitungswasser und eine Banane mit. Da ich stadtnah wandere, gehe ich davon aus, zwischendurch einen Ort zur Einkehr zu finden. Zur Orientierung dient mein Smartphone, auf dessen Browser ich bereits die hiking.waymarkedtrails.org-Seite geladen habe.

                                        Über die Straßen und kurz darauf die berühmten Treppen von Blankenese komme ich zum Schiffsanleger nach Cranz, dem Start der markierten Route. Schon gleich die erste Überraschung: der bei Openstreetmap eingetragene Weg stimmt nicht. Bei OSM führt der E9 unten an der Elbe entlang – dort prangt aber in Wahrheit nur die Jakobsmuschel. Das X zeigt die Treppe hinauf auf den Elbhang.


                                        Die typischen Treppen von Blankenese

                                        Ich begrüße diese Wegführung, weil sie wirklich tolle Aussichten, einerseits auf die Elbe, wo gerade ein großes Containerschiff vorbeifährt, andererseits aber auch auf Blankenese selbst, bietet.




                                        Die Blicke gehen natürlich auch in die Gärten und auf die Porsches der Bewohner dieser alten, perfekt sanierten Häuser. Bisweilen sieht man Klingelschilder, auf denen nur Initialen zu lesen sind.

                                        Der Nachteil an dieser Routenführung ist, dass ich nun kein Karte mehr habe, die mir den tatsächlichen Verlauf des Weges anzeigt. Und da die Wanderwegsmarkierung in der Stadt bekanntermaßen oft dürftig ist, verliere ich schon sehr früh das erste Mal den Weg. Ich finde zwar schnell das X wieder, aber wenn ich schon die Daten bei OSM korrigieren möchte, dann sollte ich gefälligst auch den kompletten, korrekten Wegeverlauf herausfinden. Also: wieder an den X'en entlang zurückmarschiert und schon wieder den Weg verloren. Gerade bei den vielen Treppen ist das Hin- und Herlaufen eine ziemlich anstrengende Angelegenheit. Zu allem Übel hat sich dann auch noch mein Handy totgestellt. Akku raus, wieder rein, neu starten: zum Glück lief das Handy dann wieder für den Rest des Tages einwandfrei. Letztendlich finde ich dann doch die Stelle, an der die Markierung fehlte (von der Süllbergsterrasse links auf die Straße Krumdal) und weiter ging's bergauf.

                                        An der Straße Bismarckstein taucht wieder einmal lange Zeit keine Markierung auf. Egal, die Maxime heute lautet, solange keine Markierung kommt, gehe ich einfach immer geradeaus. Schließlich treffe ich doch wieder auf ein X, das mich den Waseberg hinaufführt. Sogar auf dem Turm oben auf dem Waseberg prangt ein X.



                                        Ich wundere mich zunächst, warum der Weg mich wieder nach Osten führt und merke dann, dass ich auf die Straße zurückgeführt werde, wo ich eben gelaufen bin. Hier (an der Straße Bismarckstein rechts den Berg hinauf) fehlte also auch eine Markierung und ich bin den Wanderweg wieder zurück gegangen. Also zurück zur Stelle, wo ich wieder auf den Wanderweg gestoßen bin und weiter in die richtige Richtung. Hier erwartete mich dann nochmal ein toller Ausblick auf die Elbe, ehe es den Berg wieder hinab ging.


                                        Ausblick vom Waseberg auf die Elbe

                                        An der Bushaltestelle Elbhöhenweg treffe ich wieder auf eine Straße, aber schon auf der anderen Straßenseite ging es wieder bergauf ins Grüne. Nach einem kurzen Stück durch urwüchsige Landschaft (wo ich in die Büsche ausweichen musste, um entgegenkommenden Wanderern/Spaziergängern Platz zu machen), erreicht und durchquert man den Römischen Garten. Hier tauchen zwar lange Zeit keine Markierungen auf, aber es gibt auch kaum Möglichkeiten abzubiegen. Wieder ein Stückchen bergab komme ich an den Falkensteiner Weg, wo ich die markierte Route verlasse, um einen Abstecher zum Elbe Camp zu machen.

                                        Über Siebenweg und Falkenschlucht ging es hinab zur Elbe und auf den Campingplatz am Ufer. Zelte standen kaum dort, irgendwas Zusammenhängendes schon mal gar nicht. Fast hätte ich eine sich vor ihrem Zelt sonnende Frau angesprochen, ob sie vom ODS-Forum sei, da bemerke ich das in der Nähe spielende Kind, das zu ihr gehören zu scheint und denke mir, hier bin ich nicht richtig. Kurzer Blick ins Forum: sind schon abgereist. Na gut, dann wieder zurück auf den Berg. Statt wie geplant hier Pause zu machen, verdrücke ich unterwegs meine Banane.

                                        Oben zurück auf dem Wanderweg angekommen gilt es eine Straße zu überqueren und einer freundlich aussehenden Imbisshütte zu widerstehen. Es ist 12:30 Uhr, zu früh, um jetzt schon eine Essenspause zu machen. Außerdem verspüre ich dank der Banane kein Hungergefühl. Einzig das angepriesene Hefeweizen klingt verlockend.

                                        Hinter der Imbisshütte geht es auf sehr schöner Wegführung durch einen Wald. Der Wanderweg meidet die breiten Wege und nimmt die kleinen Trampelpfade durchs Unterholz. Einmal interpretiere ich einen Pfeil falsch, sehe aber durch die Bäume, wo die Markierungen tatsächlich entlangführen und komme so auf den Weg zurück. Ansonsten fällt auf, dass an Kreuzungen zum Teil die Markierungen fehlen (in dem Fall immer geradeaus gehen hat sich hier bewährt). An anderen Strecken, wo man gar nicht abbiegen kann, hat dagegen jeder Baum ein X.

                                        Nach Überquerung der Rissener Landstraße ist die Unterholztour vorbei und es geht über breite Wege durch einen parkartigen Wald, dann vorbei an einer Schlucht nach Sülldorf hinein.


                                        Seltener Anblick in Norddeutschland: Talkessel in Sülldorf

                                        Als ich die Straßen von Sülldorf erreiche, weist mich eine Markierung auf einem schweren Stein nach links, mein Handy sagt, es gehe nach rechts. Da weder links noch rechts ein X in Sichtweise ist, heißt es ausprobieren. Ich probiere zuerst links aus, finde dort aber eine ganze Weile keine Markierung und drehe um. Rechts finde ich stattdessen sehr schnell ein X. Ich gehe trotzdem nochmal zurück, versuche den Stein umzudrehen, damit er wieder in die richtige Richtung zeigt, aber alleine kann ich da leider nichts ausrichten.

                                        An der Sülldorfer Landstraße lädt mich wieder ein Café zur Einkehr ein, aber mir ist gerade einfach nicht danach und so wandere ich weiter über die S-Bahn-Gleise. Hier verwandelt sich Sülldorf von einem normalen Stadtteil der Vorstadt in eine kitschige Dorfidylle: gepflegte Vorgärten, Reithöfe, Biohöfe...


                                        Auch niedliche Lämmer dürfen in so einer Dorfidylle nicht fehlen...

                                        Ab hier wird übrigens die Qualität der Markierungen wieder deutlich schlechter, so fehlt die Markierung, die in den Lehmkuhlenweg weist (bzw. sie ist so stark verblichen, dass man die Richtung nicht erkennen kann). Ab sofort vertraue ich im Zweifel meinem Handy und fahre damit sehr gut.

                                        Die Landschaft ist sehr schön - viele Wiesen - und erinnert mich an meine alte Heimat in der Nähe von Wümmewiesen und Teufelsmoor. Der Weg ist allerdings eher für Radfahrer geeignet, die heute auch zahlreich unterwegs sind. Neben Drahtesel sind auch Pferd und Pony beliebte Fortbewegungsmittel in dieser Gegend, auf Schusters Rappen ist dagegen kaum einer unterwegs.


                                        Typische Wald- und Wiesenlandschaft hinter Sülldorf

                                        Auf einmal nimmt die Ponydichte enorm zu und kurz darauf sehe ich auch den Grund hierfür: die Pony-Waldschänke. Es handelt sich hier um ein proppevolles Ausflugslokal, wo kleine Mädchen auf unmotivierten Ponys (die lieber fressen als laufen wollen) kurze Runden durch den Wald drehen können. Hier gibt es auch einen Kiosk, bei dem ich mir zwischen den ganzen Ed-von-Schleck-Bestellungen der anderen, kleineren Kunden, eine sehr leckere Bockwurst und eine Cola gönne.

                                        Hinter der Pony-Waldschänke gibt es den ersten Hinweis darauf, der Schlei-Eider-Elbe-Wanderweg hier auch Teil des E9 ist:



                                        Weiter geht es zum Klövensteen, einem Waldgebiet an der Grenze zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein. Gleich am Anfang bot mir eine Kreuzung zahlreiche Wahlmöglichkeit; der Blick aufs Handy verriet mir, dass es halb links auf einem etwas unscheinbareren Weg weitergeht und ein X in Sichtweite bestätigt diese Theorie. Ab hier sind die Wege auch wieder angenehmer zum Wandern. An der Landesgrenze folgt dann der zweite (und für heute letzte) Hinweis auf den E9:



                                        Nach dem Anstieg von der Elbe hoch war die Strecke nahezu komplett eben. Kurz vor Waldenau stand dann aber noch einmal ein Anstieg an:


                                        Aufstieg über die Landesstraße 103

                                        Durch Waldenau sollte der Weg laut OSM einen eigenartigen Südschlenker vollführen. Tatsächlich wich der Wanderweg aber davon ab - leider wurde der Schlenker nur etwas versetzt vollzogen. Der Grund für diese Wegführung entzieht sich meiner Kenntnis, ich wanderte jedenfalls durchgehend auf Asphalt. Landschaftlich reizvoll war einzig die Überquerung der Düpenau. Vielleicht will man einfach nur die Bausünde Waldenaus, einen hohen Wohnblock am Ortsrand, großräumig umgehen.


                                        Ohne Worte

                                        Hinter Nienhöfen wurde der Untergrund wieder schöner zum Wandern. Kurz darauf galt es, so sah es zumindest aus, eine Pferderennbahn zu überqueren. Danach ging es über eine Übungsanlage fürs Springreiten.


                                        Links kein Pferd, rechts kein Pferd – also rüber

                                        Hier waren dann sowohl OSM als auch die Wanderwegsmarkierungen sehr ungenau. Ein geschwungener Pfeil auf einem Baum sollte links abbiegen bedeuten. Das fand ich jedoch erst heraus, nachdem ich aufs Geratewohl über das Gelände einer Baumschule die Straße Grüne Twiete erreiche und die Markierungen rückwärts wieder nachverfolge.


                                        Von Treckerspuren zerfurchter Wanderweg


                                        Ehemaliges Bahnhofsgebäude (?) im Niemandsland - des Rätsels Lösung mit Dank an eine Leserin: es handelt sich um eine "Baumschulkaserne", also ehemalige Arbeiterwohnungen für Baumschulbedienstete


                                        Ein letztes Highlight

                                        Der Rest bis Thesdorf verläuft relativ ereignislos. Zu erwähnen wäre noch das schöne Stück direkt vor und an den S-Bahn-Gleisen.


                                        Hier verlasse ich den E9, um zur S-Bahn-Station zu kommen

                                        Gegen 17 Uhr erreiche ich schließlich die malerisch in die Hochhaussiedlung eingebettete S-Bahn-Station von Thesdorf.


                                        Schön war's
                                        Zuletzt geändert von E1HikingTours; 23.08.2017, 18:43.
                                        Wandern auf dem E1

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                                        • Torres
                                          Freak

                                          Liebt das Forum
                                          • 16.08.2008
                                          • 26641

                                          • Meine Reisen

                                          AW: Mein Outdoorerlebnis - heute

                                          Tut mir (uns) leid, dass wir schon weg waren. Aber die Tage waren wettertechnisch noch ziemlich frisch und da die meisten noch eine längere Heimfahrt hatten, hat sich das so ergeben.

                                          Den Weg, den Du gelaufen bist, bin ich in meiner Nordic Walking Zeit mehrfach gelaufen. Tatsächlich kann man sich da hervorragend verlaufen, wenn man nicht die Wanderkarte dabei hat. Gratulation, dass Du Dich dennoch zurecht gefunden hast.

                                          Und danke für die BILDER!!!
                                          "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

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