Sicherheit auf dem Wasser / Unfallberichte und -verhütung

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  • wilbert
    Fuchs
    • 23.06.2011
    • 2426

    • Meine Reisen

    AW: Sicherheit auf dem Wasser / Unfallberichte und -verhütung

    Zitat von Freedom33333 Beitrag anzeigen
    Vielleicht kann man aus dem Video ja auch mitnehmen, dass man am Boot eine längere Leine haben sollte. (Das ist jetzt Theorie). Dann hätte man ein paar Sekunden mehr Zeit nach dem Aussteigen Halt zu finden bis die Leine anzieht und man gegenhalten muss und müsste nicht - was ich natürlich versuchen würde - mit einer anderen Hand das Boot selbst zu halten beim Aussteigen.
    @Torres
    Ich warne vor Leinen. Die können Dich erst richtig strangulieren. Bei so einer Strömung bleiben die nicht, wo sie sein wollen und wenn die hängenbleiben, wo auch immer, kann es Dich auch ganz blöd kentern lassen. Leinen machen ich bei solchen Gewässern lieber ab.
    Ja, lange Leinen können gefährlich werden. Anderseits sind sie ja durchaus zweckmäßig.

    Wir haben unsere Leinen unterm Decksnetz. Wenn sie gebraucht werden kann man sie schnell, woran auch immer, anclipsen. Die Leinen sind so aufgeschossen, dass sie sich sauber entrollen lassen und nicht vertüddeln.

    Daneben gibt es noch eine kurze "feste" Bugleine, die am cockpit auf slip gelegt ist. Hier angeklingt, zieht sich der Karabiner der langen Leine immer brav bis zur Spitze des Bootes.

    VG. -Wilbert-
    Zuletzt geändert von wilbert; 08.11.2020, 16:28.
    www.wilbert-weigend.de

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    • pickhammer
      Erfahren
      • 17.04.2006
      • 419

      • Meine Reisen

      AW: Sicherheit auf dem Wasser / Unfallberichte und -verhütung

      Hallo zusammen
      Für mich ist wesentlich zu sehen, dass der Kanadierfahrer viel zu passiv unterwegs war und auch mit zu wenig Aktion auf den Baum zugefahren ist. Das Boot ist fast mit gleicher Geschwindigkeit wie das Wasser heruntergetrieben, so dass er auch zu wenig Druck auf dem Paddel zum Steuern hatte. Da war auch kein ernsthafter Versuch des Ausweichens zu sehen. Aus meiner Sicht hätte der Paddler folgende Optionen gehabt:
      1. Viel früher anzulanden, nämlich als es noch einfacher war (spätestens bei 7:56).
      2. Eleganteste Möglichkeit wäre, den Kahn zu wenden und dann gegen die Strömung in eines der kleinen Kehrwässer zu bugsieren; das wäre noch bis kurz vor dem Baum möglich gewesen. Das Boot wäre vielleicht nicht bis zum Stillstand gekommen, aber hätte kontrolliert ans Ufer gesteuert werden können. Das erlaubt auch, hinter die nach unten zeigenden Äste zu kommen; beim schnellen Vorbeitreiben weisen die jedoch das Boot ab und drücken es in die Mitte (8:15 und 8:25).
      Dazu wäre aber entschlossene Aktion nötig gewesen - leider Fehlanzeige.
      3. Wenig elegant, aber auch möglich: Vorher sein (Festrumpf-)Boot mit Schwung in die Steine zu paddeln, so dass er mit einem Bugseil in der Hand (so er eins hätte) herausspringen könnte. Das hätte jedenfalls weniger Schaden gegeben, als unter dem Baum zu parken. Das hätte aber auch mehr Elan gebraucht als vorher gezeigt.

      Fazit: für das Gewässer mit wenig schönen Kehrwässern, ordentlichem Tempo und so viel Holz rechts und links hat der Paddler zu wenig Können gezeigt. Wer auf solchem Wasser unterwegs ist, muss vorausschauender paddeln und mehr Entscheidungsfreude zeigen. Ein Paddelkurs, wie man Kehrwässer anfährt, hätte schon was gebracht. Dann hätte er vielleicht auch weniger Kleinkram offen in seinem Boot gehabt.

      Viele Grüsse vom pickhammer!

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      • Ditschi
        Freak

        Liebt das Forum
        • 20.07.2009
        • 10710

        • Meine Reisen

        https://www.ndr.de/nachrichten/schle...bossee100.html

        Ditschi

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        • Martin206
          Alter Hase
          • 16.06.2016
          • 3405

          • Meine Reisen

          Ja, wieder einer der "verschwindet". Mit einer Schwimmweste kann sowas in so eine Situation nicht passieren, da kann man ihn selbst bei der Kälte nach 20-30 Min. noch retten ...aber eben nur wenn er diese Zeit über dem Wasser verbracht hat. Schade, daß es so viele nicht raffen, nicht von selbst drauf kommen, immer erst was passieren muß.
          "Die Tatsache, dass eine Meinung weithin geteilt wird, ist noch lange kein Beweis dafür, dass sie nicht absolut absurd ist." BERTRAND RUSSELL

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          • atlinblau
            Alter Hase
            • 10.06.2007
            • 2738

            • Meine Reisen

            Zum Glück Fehlalarm
            https://www.arcor.de/article/News-Re...falen/10298901

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            • Martin206
              Alter Hase
              • 16.06.2016
              • 3405

              • Meine Reisen

              Lieber einmal zu oft alarmiert...
              "Die Tatsache, dass eine Meinung weithin geteilt wird, ist noch lange kein Beweis dafür, dass sie nicht absolut absurd ist." BERTRAND RUSSELL

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