Stromversorgung auf langen Wildnistrips

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  • berniehh
    antwortet
    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    Zitat von TilmannG Beitrag anzeigen
    Hi Bernie,
    wie ist es dir denn mit den Strom ergangen? Hast ja reichlich fotografiert...Hast das Panel verwendet?
    Grüße von Tilmann
    Das Panel ist nicht zum Einsatz gekommen. Ich hatte es schon vorher entsorgt, weil es sich schon beim Test zuhause für den Norden als unbrauchbar herausgestellt hat.

    Ich hatte genügend Reserveakkus und Powerbanks mit, das hat gereicht. Mit meiner neuen Kamera konnte ich mit einem Akku 1000 Bilder machen, statt nur 350 wie bei der alten.

    Vielleicht wäre ja ein deutlich besseres Panel für den Norden tauglich, aber darüber kann ich nichts sagen.

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  • TilmannG
    antwortet
    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    Hi Bernie,
    wie ist es dir denn mit den Strom ergangen? Hast ja reichlich fotografiert...Hast das Panel verwendet?
    Grüße von Tilmann

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  • Pielinen
    antwortet
    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    Nachtrag: Die Nikon D3500 schafft wohl sogar bis zu 1500 Fotos mit dem EN-EL 14a

    Damit erübrigt sich der ganze Akku Streß erst recht.

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  • Bulli53
    antwortet
    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    Jeder Windgenerator macht Geräusche, er sirrt. Mindestens. Das geht auf die Nerven. Dem Betreiber und den Nebenliegern im Hafen. Das gilt auch für Ankerplätze. Komfortable Ankerplätze sollten in Leer liegen.
    Bei Windgeschwindigkeiten ab 15 - 20 Knoten werden Generatoren abgeschaltet um das System nicht zu überlasten.
    Die Kosten für einen leistungsfähigen Generator sind hoch.
    Die Größe des Maschinenraumes ist korreliert mit der Größe des Fahrzeuges. Es gibt tatsächlich Motoren unter dem Tisch, meist gut zugänglich da mit abnehmbaren Wänden und Maschinenräume in den du bequemer arbeiten kannst.

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  • hrrh
    antwortet
    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    Zitat von Bulli53 Beitrag anzeigen
    Nichtmal für für Segelboote. Die Vibrationen zerlegen die Halterung, das Geräusch die Nerven des Skippers.
    Dann besser einen jokel.
    Viele Segler sind mit Solarpanelen unterwegs. Im Sommer in Skandinavien eine gute Wahl. Es gibt x Anbieter für maritim einsetzbare Lösungen.
    An einem Segelboot sind Windgeneratoren durchaus brauchbar, zuverlässig und wartungsarm. Gegen Vibrationen hilft sauberes Auswuchten, gegen Lärm Rotorblätter mit guter Aerodynamik. Eine venünftige Halterung zerlegt es definitv nicht.

    ...und im Gegensatz zum Dieselgenerator muss man sich nicht mit Platzmangel im "Maschinenräumchen" (meist unter dem Tisch oder unter der Koje im Heck, ein richtiger, begehbarer Maschinenraum ist unüblich) und dessen unzureichender Lärmdämmung herumärgern. Einen Dieselgenerator nimmt man normalerweise nur dann, wenn man eine Klimaanlage braucht und/oder das Boot wirklich groß ist.

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  • berniehh
    antwortet
    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    Nochmal Danke an Alle

    Zitat von Echnathon Beitrag anzeigen
    Wann planst du wieder zurück zu sein, und ab wann darf ich den Anfang deines Reiseberichts erwarten?
    Viel Spaß!
    Wenn sich nichts mehr ändert Ende September. Wann der Bericht kommt wird sich dann zeigen.

    Zitat von theslayer Beitrag anzeigen
    Wäre vielleicht eine kleine Windturbine etwas für dich?
    Nein, definitiv nicht. Ich nehme mein Big Agnes Zelt mit, also hoffe ich eher auf wenig bis kein Wind und wenn es mal windig ist muss ich mir geschützte Camps im Wald suchen.

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  • Bulli53
    antwortet
    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    Nichtmal für für Segelboote. Die Vibrationen zerlegen die Halterung, das Geräusch die Nerven des Skippers.
    Dann besser einen jokel.
    Viele Segler sind mit Solarpanelen unterwegs. Im Sommer in Skandinavien eine gute Wahl. Es gibt x Anbieter für maritim einsetzbare Lösungen.

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  • hrrh
    antwortet
    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    Zitat von theslayer Beitrag anzeigen
    Sollte in der Gegend genug Wind vorherrschend sein (du schriebst Hochgebirgswanderung, was ja passen würde), dann hast du halt den unschlagbaren Vorteil gegenüber Solar, dass du jede Nacht noch 10 Extrastunden zur Stromgewinnung kriegst. Dafür bringen die Turbinen halt auch weniger Watt, meist um die 5-10W.

    ...und das auch nur bei einer sehr, sehr steifen Brise. Und dann muss das Teil wegen Luftverwirbelungen in Bodennähe noch auf einen möglichst hohen Mast...
    => meise unbrauchbar
    Ich würde eher zu Solar und Kurbelgenerator raten.

    Windenergie ist eher was für Segelboote und größere Expeditionen

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  • atlinblau
    antwortet
    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    Zitat von Werner Hohn Beitrag anzeigen

    Wenn du aber darauf hinaus willst, dass im Sommer länger (meist mehr Ladestunden) und damit in der Regel mehr Engerie (Ah) erzeugt werden kann, sind wir derselben Meinung.
    Ich will darauf hinaus, dass wenn das Wetter schön ist ich die Zeit nicht mit warten verbringen will.
    Wenn das Panel beim wandern oder wir bei mir beim Wasserwandern Strom tankt ist ja alles o.k.

    ...um es mit Kerkeling zu sagen "Das Ding muss an die frische Luft" - egal ob Sommer oder Winter

    Thomas

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  • theslayer
    antwortet
    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    Lieber Bernie,

    du siehst schon, Powerbanks und Solarzellen sind eine Wissenschaft für sich.
    Mir hat eine 15W Solarzelle von RAVPower (knappe 40€ auf Amazon) im Sarek letzten August gereicht, um 1,5 Handys, 2 Kindles und 3 Kameraakkus voll zu halten.
    Dabei hing es nie am Rucksack, nur in der Mittagspause und Abends vorm Zelt aufgebaut, sowie bei Ruhetagen.

    Eine Idee hätte ich aber noch, ohne selber Erfahrung zu haben.
    Wäre vielleicht eine kleine Windturbine etwas für dich? Beispiel: https://outdoorsmagic.com/article/te...urbine-review/ (Habe ich jetzt beim schnellen Googlen für 65€ gefunden) oder sonst habe ich noch www.windpal.io gefunden
    Es gibt welche, die sowohl Windangetrieben, als auch in den nächsten Bach gehängt werden können. Gewichte so ca. 500-800gr.

    Hat halt den Vorteil, dass du die über Nacht vorm Zelt lässt (oder über Nacht im Fluss). Da lädt man dann in Pausen direkt die Kamerakkus. Ich würde damit dann eine 10.000er Powerbank noch mitnehmen, die dann Nachts an der Turbine hängt und von derer aus am kommenden Tag weitere Kameraakkus geladen werden können.
    Sollte in der Gegend genug Wind vorherrschend sein (du schriebst Hochgebirgswanderung, was ja passen würde), dann hast du halt den unschlagbaren Vorteil gegenüber Solar, dass du jede Nacht noch 10 Extrastunden zur Stromgewinnung kriegst. Dafür bringen die Turbinen halt auch weniger Watt, meist um die 5-10W.

    Vielleicht als Ideenanschub.

    Schöne Tour wünsche ich dir!

    Daniel

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  • Echnathon
    antwortet
    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    Oh ja, lass krachen mein Guter.
    Wann planst du wieder zurück zu sein, und ab wann darf ich den Anfang deines Reiseberichts erwarten?
    Viel Spaß!

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  • Bambus
    antwortet
    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    Nö, spricht nix dagegen. Und du wirst sehen, das es reichen wird. Und selbst wenn das direkte laden schwierig sein sollte hast du genügend PB dabei als Puffer.
    Und wenn du einen Abstecher machst und den Rucksack abstellst richte das Panel halt gut aus und nutze die Zeit

    Bring schöne Bilder mit ... und komm am Stück und gesund zurück.
    Zuletzt geändert von Bambus; 03.06.2019, 21:02.

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  • Spartaner
    antwortet
    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
    ... mein 4 W Panel ....

    Zusätzlich habe ich mir überlegt, falls ich das Panel einsetzen sollte, würde ich es statt mit der Powerbank direkt mit dem USB-Ladegerät und den Kameraakkus verbinden, um somit die Ladeverluste zu vermeiden, die beim Überspielen der Energie von der Powerbank zu den Kameraakkus entstehen.
    Oder spricht was dagegen?
    Wenn du ein gutes Ladegerät hast, dass deinen Akku auch mit sehr geringem Strom lädt, dann hast du Glück. Bei mir sieht das leider anders aus:
    Zitat von Spartaner Beitrag anzeigen
    Habe es jetzt mehrfach probiert, und festgestellt, dass das kleine Panel überhaupt nicht zum Laden der Kameraakkus mit dem vorgeschlagenen Ladegerät taugt. Das Ladegerät möchte ~1A ziehen, bekommt diese aber vom Panel nicht, auch nicht bei praller Mittagssonne. Der Ladeertrag geht gegen Null!

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  • Moltebaer
    antwortet
    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    OT: ach, Börnie... ich wünsch Dir ne tolle Tour - und Fotos machste halt nächstes Mal

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  • berniehh
    antwortet
    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    Ein 14 W Solarpanel würde es bei Conrad geben für 89 Euro. Das müssten sie allerdings aus der Zentrale bestellen, was 2 bis 3 Werktage dauern würde, also zu spät für mich. Aber egal, denn von der Fläche her wäre es größer wie meins, weshalb ich dann schon wieder mehr bedenken hätte das in den Rucksack zu quetschen.

    Zitat von hrrh Beitrag anzeigen
    Da wird es nicht viel Optimierungspotential geben, sofern man nicht systematisch messen und viel experimentieren will.
    Ich würde das Solarpanel trotzdem in den Urlaub mitnehmen und zusätzlich einfach noch einige Powerbanks oder -noch besser- (sofern bezahlbar) einige geladene Kameraakkus.
    ja mein 4 W Panel nehm ich trotzdem mit, dazu 4 Powerbanks von je 10Ah.

    Zusätzlich habe ich mir überlegt, falls ich das Panel einsetzen sollte, würde ich es statt mit der Powerbank direkt mit dem USB-Ladegerät und den Kameraakkus verbinden, um somit die Ladeverluste zu vermeiden, die beim Überspielen der Energie von der Powerbank zu den Kameraakkus entstehen.
    Oder spricht was dagegen?
    Zuletzt geändert von berniehh; 03.06.2019, 20:17.

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  • Werner Hohn
    antwortet
    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    Alleine die Zeit? 10 Stunden mit einer Sonneneinstrahlung, die im Schnitt 0,5 A Ladestrom bringt oder 6 Stunden mit 10 A.

    Wenn du aber darauf hinaus willst, dass im Sommer länger (meist mehr Ladestunden) und damit in der Regel mehr Engerie (Ah) erzeugt werden kann, sind wir derselben Meinung.

    Das Beispiel mit den Spitzenwerten in Ampere - und sei es nur für Sekunden - im März ist vergleichbar mit Tempo 280 für Sekunden auf der zufällig leeren Autobahn. Im Schnitt war der Autofahrer vielleicht nur mit 110 unterwegs; und die Solaranlage hat über den Tag gesehen im März nur 6 Ah geliefert, was die im Sommer bei optimalen Bedinungen in einer halben Stunde schafft.
    Zuletzt geändert von Werner Hohn; 03.06.2019, 19:01. Grund: Stunden korr., damit es deutlicher wird.

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  • atlinblau
    antwortet
    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    Zitat von Werner Hohn Beitrag anzeigen

    Über Tag und Monat gesehen, gewinnt bei der "Menge an Strom" (Ah) als Messgröße natürlich der Sommer, alleine schon, weil die Tage länger sind. [/ot]
    Würde eher sagen, dass die tatsächlichen Ladestunden als Meßgröße relevant sind.

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  • Werner Hohn
    antwortet
    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    Zitat von hrrh Beitrag anzeigen
    Dummerweise haben wir nicht immer eine genormte Sonneneinstrahlung, die gibts in Mitteleuropa eigentlich nur an einem wolkenfreien Mittag im Hochsommer bei optimaler Ausrichtung des Solarpanels.
    OT: Die meisten höchsten gemessen Werte in A, nicht in Ah, erreicht man an kalten, klaren und wolkenlosen Tagen im März oder April. Im Sommer ist der Himmel ziemlich diesig, und die Solarpanele heiß wie eine Kochplatte, was zusätzlich die Leistung schmälert.

    Nachtrag

    Über Tag und Monat gesehen, gewinnt bei der "Menge an Strom" (Ah) als Messgröße natürlich der Sommer, alleine schon, weil die Tage länger sind.
    Zuletzt geändert von Werner Hohn; 03.06.2019, 18:12.

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  • findkfn
    antwortet
    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    Zitat von hrrh Beitrag anzeigen
    Das ist noch im bereich des normalen, gerade wenn externe Ladegeräte verwendet werden, die NICHT auf den Wirkungsgrad sondern auf die Herstellungskosten optimiert wurden.
    Deutlich weniger wie 50% Verlust erreicht man in der Praxis nur selten.
    [/B]
    Die Ladeverluste in den Beispiel sind deutlich unter 50% - 3 von 4 rechnerisch möglichen Akkus geladen.

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  • Werner Hohn
    antwortet
    AW: Stromversorgung auf langen Wildnistrips

    Zitat von hrrh Beitrag anzeigen
    mit einem MPP-Tracker könnte man da noch etwas Leistung herausquetschen, aber Wunder sollte man da nicht erwarten. Ist in Mitteleuropa normal.
    Für den Kastenwagen habe ich einen PWM- und einen MPPT-Regler (zwei getrennte Solarpanele mit unterschiedlicher Spannung und Leistung, 90 Wp/200 Wp; Wp = Wattpeak = höchstmöglicher Watt-Ertrag = Laborbedingungen) und kann das bestätigen - aber nur bei wechselnden Licht-/Sonnen-/Einstrahlungverhältnissen, dann läuft der MPPT-Regler zur Höchstform auf. An heißen Tagen bei wolkenlosem Himmel tun sich beide nichts.

    Einen Vergleich auf Wohnmobile bezogen gibt es bei Amumot. Der ist zwar nicht ganz neutral, weil er die Dinger verkauft, beschreibt es aber ganz gut.

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