Motivationshilfen

Einklappen

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
Dieses Thema ist geschlossen.
X
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Mus
    Freak

    Vorstand
    Liebt das Forum
    • 13.08.2011
    • 12568

    • Meine Reisen

    Motivationshilfen

    Es tut ihnen gut, frische Luft ist gesund und ausreichend Bewegung im Kindesalter noch wichtiger als für Erwachsene. Klar! Und wenn sie erst mal dabei sind macht es ihnen meistens Spaß. Ein kluger Mann hat mir mal gesagt: "Kinder lieben wandern und hassen spazieren gehen. Und der Unterschied ist, dass es beim Wandern eine Pause und was zu Essen gibt." Das stimmt zwar überwiegend, reicht aber nicht immer.

    Denn wenn wir ehrlich sind, stehen wir doch alle gelegentlich oder sogar phasenweise vor dem Problem:
    Wie bekomme ich die Lütten raus in die Botanik????
    oder: "Wie bekomme ich sie aus dem aktuellen Motvationstiefpunkt heraus??" (ICH GEH JETZT KEINEN SCHRITT MEHR!!! *nusel, nörgel, mecker, nöl, jammer, pienz....*)

    Und wenn ich auch manchmal einfach ein Machtwort sprechen, so ist es mir trotzdem lieber, ich finde eine nette Motivation, so dass sie von Anfang an gerne mitkommen und ihr Spiel/Buch zu Hause freiwillig unterbrechen/liegenlassen.
    Wie lässt sich euer Nachwuchs motivieren, sich von zu Hause loszueisen oder unterwegs auch bei aufkommender Müdigkeit weiter zu gehen??
    Mich interessieren dabei vor allem die kleinen, für die kleine Runde von zu Hause aus tauglichen Tipps. Denn sowas wie Spaßbad zieht zwar immer, geht aber nicht immer.

  • Meron
    Erfahren
    • 27.07.2012
    • 141

    • Meine Reisen

    #2
    AW: Motivationshilfen

    Zwar kein Tipp fürs loslaufen aber für unterwegs:
    Was oft gut hilft ist Ablenkung. Meine oftmals lauffaule Nichte kommt ungefähr fünfmal weiter, wenn man sich gleichzeitig mit ihr über ihren baldigen Geburtstag oder ähnlichen Themen unterhält. Oder Naturbeobachtungen als eine Art Detektivspiel einkeiden hat auch schon öfters gut motiviert.
    Ablenkung nutze ich auch gerne als Mittel um erschöpfte erwachsene Mitwanderer zu motivieren. Gut abgelengt werden Schmerzen und Erschöpfung schnell vergessen.

    Kommentar


    • Johannes2801
      Erfahren
      • 16.06.2004
      • 257

      • Meine Reisen

      #3
      AW: Motivationshilfen

      Zitat von Mus Beitrag anzeigen
      Wie lässt sich euer Nachwuchs motivieren, sich von zu Hause loszueisen oder unterwegs auch bei aufkommender Müdigkeit weiter zu gehen??
      Die entscheidende Frage ist: Wie alt sind denn die Kinder?

      Prinzipiell gilt: meine Tochter (bald 4) findet wandern schon allein deswegen spannend, weil Papa so gerne wandern geht. Sie fragt schon immer: "Papa, wann gehen wir wieder wandern?" Sie will natürlich alles haben, was Papa auch hat: Rucksack mit Hüftgurt, Wanderstock etc.

      Die letzte große Tour, die ich mit ihr gemacht hab, war der Urwaldsteig am Edersee. Das war wahrscheinlich die letzte Tour, bei der ich den JW Watchtower noch dabei hatte. Langsam wird sie zu schwer. Wichtig war mir: kein Zwang. Wenn sie nicht mehr laufen wollte, habe ich nur kurz versucht, sie zu animieren. Dann durfte sie wieder in die Kraxe.

      WIr machen unterwegs viele Spiele, die eine Vorwärtsbewegung stimmulieren. Sie liebt es, Absperrung zu spielen. Dann rennt sie ein paar Schritte vor und stellt sich auf den Weg und wir müssen "bezahlen" (Lied singen, im Kreis drehen, auf einem Bein stehen, Klatschen etc.)

      Oder Tannenzapfenweitwurf. Natürlich immer in die Laufrichtung. Der Klassiker "ich-sehe-was-was-Du-nicht-siehst" funktioniert auch gut. Oder am Weg verstecken spielen. Gemeinsam singen. etc.

      Manchmal kommt sie auch von selbst auf seltsame Ideen. EInmal hat sie einen großen Stock genommen und "Staubsauger" gespielt.

      Wenn der Weg zu steil oder zu schmal für solche Spiele wird, dann brauche ich sie meistens auch nicht mehr. Dann läuft sie freiwillig weiter.

      Liebe Grüße
      Johannes
      Meine Touren auf: www.per-pedes-online.de

      Kommentar


      • Gast-Avatar

        #4
        AW: Motivationshilfen

        Bei meinen Kindern hilft es, wenn man ihre Freunde mitnimmt. Günstig ist es da, wenn die Kinder unserer Feunde die Freunde unserer Kinder sind.

        Kommentar


        • bran
          Erfahren
          • 28.07.2012
          • 270

          • Meine Reisen

          #5
          AW: Motivationshilfen

          ich war öfters mit freunden und ihren zwei bälgern unterwegs, und sobald man sie mit einer ablenkenden aufgabe beschenkte, schossen motivation und energie unheimlich in die höhe.

          unsere top 3:
          1. wer findet als erstes die nächste wegmarkierung? das motiviert die stundenlang
          2. findet noch ein paar pilze/bäume/tiere der sorte x
          3. kundschafter spielen ("wann kommt die nächste weggabelung/welche ortschaft ist die nächste?" - aber in sicht- und rufweite bleiben!)

          natürlich kleinere belohnungen und lob bereithalten!
          diese kinder mögen es nicht, wenn man ihnen sagt, was sie falsch machen. so haben wir gelernt, das zu loben, was sie gut machen und über den rest zu schweigen, dann konzentrieren sie sich automatisch auf das, wofür wir sie belohnen.

          allerdings habe ich keine ahnung, wie ihre eltern sie von zuhause vom bildschirm weglocken.
          wenn der kopf mal nicht weitermag, hilft nur eines: devin townsends "life".

          Kommentar


          • Johannes2801
            Erfahren
            • 16.06.2004
            • 257

            • Meine Reisen

            #6
            AW: Motivationshilfen

            Zitat von bran Beitrag anzeigen
            1. wer findet als erstes die nächste wegmarkierung? das motiviert die stundenlang
            Stimmt, das Spiel mag meine Tochter auch. Stolz hat sie mir jedes Urwaldsteig- und Kellerwaldsteigsymbol gezeigt und war ganz enttäuscht, dass die anderen Wegmarkierung nicht so schöne Namen haben...

            Meine Touren auf: www.per-pedes-online.de

            Kommentar


            • Wooki
              Erfahren
              • 10.05.2007
              • 185

              • Meine Reisen

              #7
              AW: Motivationshilfen

              Bestimmte Blätter, Kastanien, Eicheln etc. sammeln. Damit nach der Wanderung basteln. Bzw die Esskastanien auch verspeisen.

              Bestimmte Anreize durch das zu erreichende Ziel, wie "oben auf der Hütte gibt es nen Eis..."

              Vielleicht ist Geocaching auch etwas für die Kids. Mit dem GPS durch die Gegend laufen. Wegpunkte finden und letztendlich der versteckte "Schatz"
              --

              Mal-raus...

              Kommentar


              • atlinblau
                Alter Hase
                • 10.06.2007
                • 2808

                • Meine Reisen

                #8
                AW: Motivationshilfen

                "Wie lässt sich euer Nachwuchs motivieren, sich von zu Hause loszueisen oder
                unterwegs auch bei aufkommender Müdigkeit weiter zu gehen??"


                zu1.) Ich empfinde mich nicht als Motivation und sehe auch meine Aufgabe nicht darin.
                Das Kinder ersteinmal generell nicht das machen, was ich will, ist normal,
                manchmal Teil und Versuch eines Machtspiels.
                Das selbe Problem ist auch bei Instrument üben, aufräumen etc.
                Mit der Antwort auf die Frage: "Was ist mein Motiv, das Kind zu motvieren" kommt man einer Lösung sehr nahe.
                Ich will ja auch, dass die Kinder sich bewegen/üben/Hausaufgaben/aufräumen machen etc. wenn ich mal nicht da bin.
                Mir zuliebe brauchen sie grundsätzlich nichts machen...
                So wie das sich allein was zu Essen zu machen selbstverständlich ist,
                ist es selbstverständlich, dass die Kinder 1-2 h täglich draußen sind.
                "Papa...ich gehe raus..." oder
                "heute schon draußen gewesen???...Dann los....Ja ich komme mit...."

                zu 2.) siehe 1. jammern ist auch eine Form von Machtspiel.
                mal etwas zynisch formuliert, mache ich mir erst Sorgen, wenn dass jammern aufhört.
                Am schlimmsten ist das jammern...mir ist so/ das ist so laaaaangweilig.

                Meine Kinder (9 und 16) haben (z.B. durch jährliche Paddelurlaube)
                die Grunderfahrung "eigene Insel ,/eigenen Platz nur mit Eltern":
                "Es gibt für sie nichts schöneres
                * als einen ganzen Tag draußen sein und nicht bespielt zu werden
                * einen ganzen Tag ohne Spielzeug zu spielen,
                * keiner will etwas von ihnen, sie können den Tag machen und sein, was sie wollen,
                * sie haben keinerlei soziale Kontrolle durch andere,
                * sie können sich ausleben, Langeweile aushalten
                * mal nicht zu hören bekommen" du musst"
                * es ist egal ihnen, ob sie Pickel haben oder was sie angezogen haben,
                * mal nicht mit der Freundin SMSsen zu müssen
                * auch mal zwei Regentage nur im Zelt zu verbringen
                *
                Beispiel:
                Die Kleine hat mit sieben entdeckt, dass man abgewaschene Felsen und Steine
                auch als "Tafel und Kreide" nutzen kann...
                Ihr Anspruch und Spass, alles unendlich oft auszuprobieren, füllten Tage
                und duzende Felsen.
                Es gibt dann aber auch Tage/Zeiten, da ist es (fast alles) anders...
                da gibt es Ansprüche, Anforderungen, Herausforderungen, Rücksichtnahme, Verzicht,
                Stress, Kälte, Hunger, Schmerz, Streit, Zwänge...
                aber irgendwann ist alles wieder gut...wie im Märchen
                Und das brauchen sie...
                Mit Kindern auf Tour ist daher eine gute Schule für das Wechselspiel des Lebens.


                Thomas

                Kommentar


                • Enja
                  Alter Hase
                  • 18.08.2006
                  • 4247

                  • Meine Reisen

                  #9
                  AW: Motivationshilfen

                  Wobei ich 16jährige, deren Größtes es ist, einen Platz ganz allein mit ihren Eltern zu haben, grenzwertig finde.

                  Ich hatte mich aber auch schon nach der Motivation zur Motivation gefragt. Sollen die Kinder "mit", weil ihre Eltern die jeweilige Tour gerne machen möchten? Oder will man, dass sie langfristig Freude an solchen Unternehmungen bekommen? Dann sind Motivations-Spielchen sogar kontraproduktiv. Die Kinder durchschauen sie irgendwann und wenden sich dann ab. Bzw. wirken solche Aktionen eh nur bei ziemlich Kleinen. Die sich tatsächlich für alles begeistern lassen, wenn sie nur mit ihren Eltern zusammen sein dürfen. Das lässt dann in der Pubertät nach. Und das ist auch gut so.

                  Kommentar


                  • blue0711

                    Alter Hase
                    • 13.07.2009
                    • 3621

                    • Meine Reisen

                    #10
                    AW: Motivationshilfen

                    Zitat von Enja Beitrag anzeigen
                    Wobei ich 16jährige, deren Größtes es ist, einen Platz ganz allein mit ihren Eltern zu haben, grenzwertig finde.
                    Solange die Clique nicht in der Nähe ist, geht das schon. (die richtigen Eltern natürlich vorausgesetzt)

                    Auch Kratzbürsten wollen sich geborgen fühlen.

                    Kommentar


                    • Enja
                      Alter Hase
                      • 18.08.2006
                      • 4247

                      • Meine Reisen

                      #11
                      AW: Motivationshilfen

                      Meine sind in dem Alter längst allein los. Und fühlten sich dabei durchaus geborgen.

                      Kommentar


                      • TanteElfriede
                        Moderator
                        Alter Hase
                        • 15.11.2010
                        • 4924

                        • Meine Reisen

                        #12
                        AW: Motivationshilfen

                        ...meine waren (so mit 7-10) zu bewegen in dem wir Geocaches gejaggt haben... solange da noch einer war, voraus am Weg...solange ging es weiter.

                        Kommentar


                        • atlinblau
                          Alter Hase
                          • 10.06.2007
                          • 2808

                          • Meine Reisen

                          #13
                          AW: Motivationshilfen

                          ...danke für die Nachfragen
                          Nachtrag zur mittlerweile 16-jährigen....

                          Selbstverständlich macht sie mittlerweile alleine los,
                          mit ihrer Clique...
                          Was hat sie sich dieses Jahr freiwillig zum Beispiel organisiert???
                          zehn Tage mit ihrer Truppe in MV paddeln gewesen und
                          dann noch einmal 10 Tage mit "Familie" freiwillig nachgelegt.
                          (Lob von ihr an mich in unsere Familienausrüstung
                          und wer den Sommer 2012 kennt, weiß was ich meine))
                          Keine Bange, sie ist auch eine echte "Putzi",
                          (zu deutsch pubertierende Zicke)
                          aber wie sie dann mit ihren "Konflikten" über den See keult,
                          ihre Energie und Ehrgeiz in die Paddel steckt, dann hängt sie mich schon fast ab...
                          (denkt sie zumindest)
                          Über die Jahre ist ein Vertrauen in dieses "sich auf Wege machen" gewachsen,
                          es hat sie/uns geprägt, es gehört dazu.
                          Es hat mir immer Spass gemacht Touren zu organisieren,
                          ausrüstungstechnisch vorzubereiten und
                          mich selbst auch körperlich vorzubereiten um den Kindern Sicherheit zu vermitteln.
                          Die brauche ich vorher, um z.B. angstfrei und immer mit ausreichend mit Reserven
                          mit einem Klepper XXL vollgepackt und mit Kleinkind stundenlang
                          über den Vänern/Müritz auch bei 5 Bft paddeln zu können.
                          Und ich habe eine Frau und "Putzi", die das ganze mitmacht...
                          Körperliche Bewegung gehört bei Kindern zu ihrer Entfaltung unbedingt dazu.
                          Sie brauchen dazu Anleitung, Freiräume, Selbsterfahrung, Begeisterung.
                          .... und Diskussionen, Auseinandersetzungen, Reibung, Erschöpfung.
                          Das ist Familie.
                          Zu Hause stehen Scater, Fahrräder, Trampolin, Laufschuhe,
                          Abfahrtski, Langläufer....und noch ein aufgebautes Faltboot...
                          heute gehts es nochmal aufs Wasser.
                          Körperliche Bewegung als Bedürfnis genießen, zur Erinnerung an
                          Vergangenem und Vorbereitung auf eventuell etwas zukünftig Größeres.
                          Das ist Leben...

                          Kommentar


                          • blue0711

                            Alter Hase
                            • 13.07.2009
                            • 3621

                            • Meine Reisen

                            #14
                            AW: Motivationshilfen

                            Super, vorallem das:
                            Zitat von atlinblau Beitrag anzeigen
                            Über die Jahre ist ein Vertrauen in dieses "sich auf Wege machen" gewachsen,
                            es hat sie/uns geprägt, es gehört dazu.
                            Genau das merke ich bei meiner Kleinen auch (erst 11).

                            Und genau das meinte ich mit der etwas kurzen Beschreibung "richtige Eltern"*.


                            *Bevor sich da jetzt irgendjemand degradiert fühlt: Nein, das klappt nicht immer und nicht mit jedem Kind. Ein bisserl Glück gehört leider auch dazu.

                            Kommentar


                            • Enja
                              Alter Hase
                              • 18.08.2006
                              • 4247

                              • Meine Reisen

                              #15
                              AW: Motivationshilfen

                              Ja, doch. Das würde ich auch so sehen. Erinnert mich daran, dass unsere Tochter mit sieben Jahren mal mit einer Freundin und deren Eltern in Urlaub fuhr. Sie hatten eine Panne an der Autobahn und mussten auf einem Parkplatz übernachten. Meine Tochter kommentierte das mit den Worten "ok, kann ich noch was helfen?" und schlief ein, während der Rest der Truppe die Nacht in Panik schlaflos verbrachte.

                              Das ist sicher einfach eine Frage der Erfahrungen und der Gewöhnung. Funktioniert aber nur, wenn die Kinder sich auch sicher fühlen und die Touren für sie nicht in Überforderung und Horror ausarten.

                              Kommentar


                              • hyrek
                                Fuchs
                                • 02.09.2008
                                • 1344

                                • Meine Reisen

                                #16
                                AW: Motivationshilfen

                                OT: ich finde es schade, dass man sich jetzt ploetzlich fuer die erziehung von kindern rechtfertigen muss
                                ------------------------------------
                                the spirit makes you move

                                Kommentar


                                • blue0711

                                  Alter Hase
                                  • 13.07.2009
                                  • 3621

                                  • Meine Reisen

                                  #17
                                  AW: Motivationshilfen

                                  Zitat von blue0711 Beitrag anzeigen
                                  *Bevor sich da jetzt irgendjemand degradiert fühlt: Nein, das klappt nicht immer und nicht mit jedem Kind. Ein bisserl Glück gehört leider auch dazu.
                                  Deswegen hab ich das geschrieben.
                                  Man muss sich nicht rechtfertigen.

                                  Es gibt Situationen, da verbocken es die Eltern (was ich mir nur bei persönlicher Kenntnis der Situation erlauben würde zu vermuten), aber es gibt auch genug Situationen, da will's einfach nicht und es gibt keinen "Schuldigen".

                                  Kommentar


                                  • atlinblau
                                    Alter Hase
                                    • 10.06.2007
                                    • 2808

                                    • Meine Reisen

                                    #18
                                    AW: Motivationshilfen

                                    Zitat von hyrek Beitrag anzeigen
                                    OT: ich finde es schade, dass man sich jetzt ploetzlich fuer die erziehung von kindern rechtfertigen muss
                                    ???Wer ist man???
                                    Habe in den Beiträgen bisher nichts von dir zum Thema gefunden
                                    und keine Aufforderung sich zu rechtfertigen.
                                    Kann auch in keinem Beitrag erkennen, wie man etwas zu machen hat...
                                    es blieb alles auf der vielfältigen persönlichen Erfahrungsebene.
                                    Wäre interessant für micht, dies nachzuvollziehen.
                                    Ansonsten wird mit solchen Allgemein-Sätzen jeder kostruktive "Erfahrungsaustausch"
                                    ein Maulkorb verpasst.

                                    Schade

                                    Kommentar


                                    • Philipp
                                      Alter Hase
                                      • 12.04.2002
                                      • 2752

                                      • Meine Reisen

                                      #19
                                      AW: Motivationshilfen

                                      Ich habe sehr oft einen kleinen Besteckkorbhobo dabei, mit dem wir in der Pause ein kleines Feuerchen machen, das auch die Kinder (5 & 2) befeuern dürfen. Das kleine Lagerfeuerchen (das manchmal meiner besseren Hälfte auf die Nerven geht - "kannst Du nicht einmal nur dasitzen und einfach nichts machen?" - Nein, kann ich nicht...) weckt meist schon Vorfreude. Wenn es denn mal brennt, schüren die Kinder ganz gerne mit, dann wenden sie sich irgendwann ab und spielen auch ohne Feuer miteinander.

                                      Ansonten sind mit Pilze suchen, Blätter sammeln, Bäume bestimmen, Tiere beobachten und den anderen üblichen Naturspielen sicherlich die meisten Dinge, die kleine Kinder motivieren oder ablenken können, schon aufgeführt. Für größere würde ich noch Kompaß- und Navigationsübungen vorsehen.

                                      Bei meinem ersten Wanderversuch mit Pilgerwagen war auch der für die Kinder motivationsfördernd. Sie wollten ihn gerne selbst ziehen und halfen sich "am Berg" gegenseitig mit Ziehen und Schieben - Spielzeug also nicht nur für Papi .
                                      "Oft vereint sind im Gemüte Dämlichkeit und Herzensgüte." - W. Busch

                                      Kommentar


                                      • Randonneur
                                        Alter Hase
                                        • 27.02.2007
                                        • 3373

                                        • Meine Reisen

                                        #20
                                        AW: Motivationshilfen

                                        Zitat von atlinblau Beitrag anzeigen
                                        Das Kinder ersteinmal generell nicht das machen, was ich will, ist normal,
                                        manchmal Teil und Versuch eines Machtspiels.
                                        Das selbe Problem ist auch bei Instrument üben, aufräumen etc.
                                        Das erscheint mir ein wenig pessimistisch. Manchmal haben Kinder eben Lust auf eine Wanderung und manchmal nicht. Aber wenn sie generell dagegen sind dann gibt es wohl ein Problem.
                                        Je suis Charlie

                                        Kommentar

                                        Lädt...
                                        X