Klettern nach der Geburt

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  • opa
    Lebt im Forum
    • 21.07.2004
    • 5456

    • Meine Reisen

    #61
    AW: Klettern nach der Geburt

    Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    Opa, Du hast vielleicht einen seltsamen Bekanntenkreis.... Versteht sich doch von selbst, dass man das, was an für sich beanspruch (Zeit für Hobbies), auch dem anderen zugesteht. Ich jedenfalls kenne keine Hausmänner.
    das würden die frauen dieser kletterkumpels alle genauso formulieren wie du. realität und anspruch sind manchmal zwei paar stiefel, in einer nicht-idealen welt (wow, das hab' ich jetzt fasst so toll formuliert,d as könnte fast von einem der hiesigen outdoor-philosophen sein)

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    • Vegareve
      Freak

      Liebt das Forum
      • 19.08.2009
      • 14027

      • Meine Reisen

      #62
      AW: Klettern nach der Geburt

      OT:
      Zitat von opa Beitrag anzeigen
      realität und anspruch sind manchmal zwei paar stiefel, in einer nicht-idealen welt
      Die Realität, die ich kenne und oft genug nah beobachten kann, ist, dass die Männer leider genau so wie vorher leben, während ihre Gattinen mit den Kindern und dem ganzen Haushalt alleine gelassen werden. Dann stimmt es tatsächlich, dass man für seine Leidenschaften keine Zeit und Kraft mehr hat. Aber zum Glück ist die Lage in Westeuropa (pauschal gesagt) minimal besser..Und das ist auch nicht zu viel verlangt.
      "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

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      • surferin
        Erfahren
        • 14.03.2015
        • 260

        • Meine Reisen

        #63
        AW: Klettern nach der Geburt

        Ah ja, ähnliches wurde mir auch schon ge-mansplaint:

        ich: nächstes Jahr würde ich gern wieder Snowboarden gehen.
        er: haha. Vergiss das, du hast dann ein Kind.
        ich: da kann sicher der Vater mal einen Tag drauf aufpassen.
        er: ein Vater ist kein billiger Babysitter.

        äh ok...

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        • nunatak

          Alter Hase
          • 09.07.2014
          • 2774

          • Meine Reisen

          #64
          AW: Klettern nach der Geburt

          Zitat von opa Beitrag anzeigen
          das würden die frauen dieser kletterkumpels alle genauso formulieren wie du. realität und anspruch sind manchmal zwei paar stiefel, in einer nicht-idealen welt (wow, das hab' ich jetzt fasst so toll formuliert,das könnte fast von einem der hiesigen outdoor-philosophen sein)
          Das Problem kenne ich auch. Schon Männer, die kein, zumindest kein liegendes/sitzendes Wellness-Wochenende brauchen, wenn sie gestresst sind, stoßen auf wenig Verständnis bei den meisten im Bekanntenkreis meiner Frau

          Realität und Anspruch sind zwei Paar Stiefel, die dummerweise dazu auch nicht mal schnell zum Bootfitter gebracht werden können, damit sie schmerzfrei passen. Der wäre bei so viel Andrang total überfordert, weil so viele ausgerechnet, wenn es um diese Stiefel geht, Problemfüße haben. Die passen lieber Skistiefel an, da liegt die Wahrscheinlichkeit, dass sie Erfolg haben, immerhin bei über 10%

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          • Waldhexe
            Fuchs
            • 16.11.2009
            • 2413

            • Meine Reisen

            #65
            AW: Klettern nach der Geburt

            Ohje! Fast möchte ich sagen: Lauf! Ich sage aber: da hast Du wohl noch ein Stück Arbeit vor Dir! Der richtige Konter wäre gewesen, eine Mutter auch nicht!

            Wir haben in der Kleinkinderzeit mit Kafakfahren angefangen, da Trekking und Bergtouren definitiv erst mal für einige Jahre nicht möglich waren, zumindest als Familie. Mit zwei Zweier-Faltkajaks sind wir dann erstmals auf „große Fahrt“ in Dalsland, als die kleine drei Jahre alt war.
            Aber vielleicht sollte ich einfach mal den Thread über unsere Fjälltour mit anschließenden Tipps aus meinen Erfahrungen für Outdooreltern verlinken. Hier.

            Gruß,

            Claudia

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            • Vegareve
              Freak

              Liebt das Forum
              • 19.08.2009
              • 14027

              • Meine Reisen

              #66
              AW: Klettern nach der Geburt

              OT:
              Zitat von surferin Beitrag anzeigen
              ich: da kann sicher der Vater mal einen Tag drauf aufpassen.
              er: ein Vater ist kein billiger Babysitter.
              Ich hoffe sehr, Dir zuliebe, dass das ein Scherz war. Klar ist vieles Wunschdenken, wenn das Kind noch nicht da ist, aber einige Sachen wären für mich nicht verhandelbar (aber da kommen wir hier leicht Richtung "BrigitteForum-Lebensberatung ).
              Nein, der Vater ist nicht billig, sondern gratis dazu, sowie Mama auch. Hauptsache, man hat gute Freunde, mit denen man sich abwechselnd absprechen kann. Wenn nicht, kannst Dich bei uns melden .


              @Waldhexe: danke . Wir sind immerhin im Outdoorunterforum "Unterwegs mit Kindern" .
              "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

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              • Enja
                Alter Hase
                • 18.08.2006
                • 4247

                • Meine Reisen

                #67
                AW: Klettern nach der Geburt

                Dann hattest du großes Glück.
                Ich weiß

                Gar nicht auf Tour kam bei uns nicht vor. Wir sind wie immer durch unsere Hausberge marschiert. Hatten die Kinder auf dem Rad dabei. Und waren auch jedes Jahr irgendwo auf der Skipiste. Sommerurlaub meist in den Alpen. Zunächst ohne Bergtouren. Dann hielt es uns mal nicht zurück. Es zog zu stark. Ich nahm also den 3,5-jährigen an der Hand und mein Mann den Buggy mit der Halbjährigen unter den Arm und los ging's. Von da ab besorgten wir für die Kinderkombi jeweils die passenden Tragehilfen. Bei drei Kindern funktioniert das "jeder rettet einen" nicht mehr.

                Das sind dann aber schon Touren, die sich stark von dem unterschieden, was wir vorher so ohne Kinder gemacht haben. Autofahrten waren nicht so deren Hobby.

                Tatsächlich kenne ich auch einige Hausmänner. Denen fällt es nach meinem Eindruck schwerer, die Kinder irgendwann mal ausziehen zu lassen und dann wieder einen Lebensunterhalt zu finden.

                Meistens möchten sich Mütter eher nicht vom Baby trennen. Hätte ich auch nicht gemacht. Und einer muss den Lebensunterhalt verdienen. Mit wachsender Familie dann in verschärfter Form. Und so kommt es doch häufig zur altherbebrachten Arbeitsteilung. Bei uns führte die Selbstständigkeit nicht nur zum Jobsharing - es wurde eigentlich alles gesharet. Das ist aber nicht immer möglich. Und in meinem komischen Bekanntenkreis nicht noch einmal in der Form zu finden.

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                • nunatak

                  Alter Hase
                  • 09.07.2014
                  • 2774

                  • Meine Reisen

                  #68
                  AW: Klettern nach der Geburt

                  Zitat von Enja Beitrag anzeigen

                  Ich nahm also den 3,5-jährigen an der Hand und mein Mann den Buggy mit der Halbjährigen unter den Arm und los ging's. Von da ab besorgten wir für die Kinderkombi jeweils die passenden Tragehilfen. Bei drei Kindern funktioniert das "jeder rettet einen" nicht mehr.
                  Unsere Kinder sind 4,5 Jahre auseinander. So kam es, dass ich den Sohn auf der Kraxe getragen habe, bis er nach und nach selbst (meistens) Spaß am Wandern gefunden hat und ich später die Tochter tragen konnte. Die mag die Berge auch, am liebsten aber im Moment noch aus der Bergrückenperspektive, also auf Papas Rücken, bei Frankreichurlauben zusätzlich seitlich an der Kraxe je ein großes Baguette, das dann bis zum Gipfel aufgefuttert ist.

                  Inzwischen wiegen sie und Kraxe zusammen 25 kg. Das wird beim Bergwandern schon grenzwertig, vorletztes Jahr haben wir es aber so die knapp 1200Hm hoch zum Mont Pelat geschafft und auch letztes Jahr mal 1000 Hm. Irgendwie sehr anstrengend, aber auch immer eine schöne, intensive Zeit zusammen. Bergab und kürzere, spannende Passagen bergauf läuft sie inzwischen jetzt auch öfter mal selbst. Ich weiß einfach, dass ich diesen Einsatz im Moment noch bringen muss, wenn wir als Familie so etwas erleben wollen. Und ich kann mich dabei auspowern wie bei einer großen Tour.

                  Was mich wundert ist, dass uns schon ein paar Mal Mütter entgegenkamen, die zum Teil richtig säuerlich geschaut haben, als sie das gesehen haben. Warum das so war, kann ich mir nicht so richtig erklären. Habt ihr eine Erklärung?

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                  • Vegareve
                    Freak

                    Liebt das Forum
                    • 19.08.2009
                    • 14027

                    • Meine Reisen

                    #69
                    AW: Klettern nach der Geburt

                    Woher weisst Du, dass das Mütter waren?
                    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

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                    • Waldhexe
                      Fuchs
                      • 16.11.2009
                      • 2413

                      • Meine Reisen

                      #70
                      AW: Klettern nach der Geburt

                      Wieso, wo waren deren Kinder? Bei ihnen auf dem Rücken??

                      Gruß,

                      Claudia

                      Kommentar


                      • nunatak

                        Alter Hase
                        • 09.07.2014
                        • 2774

                        • Meine Reisen

                        #71
                        AW: Klettern nach der Geburt

                        Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
                        Woher weisst Du, dass das Mütter waren?
                        Die hatten ihre Kinder dabei, die waren aber entweder älter und gingen selbständig oder die Kinder waren gleich alt, es ging aber in dem Moment nicht vorwärts, weil ihre Kinder keine Lust hatten weiterzugehen. Eine meinte, man dürfe Kinder nur bis 3 Jahre tragen. Bei ihr sei das schließlich auch so gewesen und dann kämen halt ein paar Jahre, in denen kaum was gehe

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                        • rumpelstil
                          Fuchs
                          • 12.05.2013
                          • 2328

                          • Meine Reisen

                          #72
                          AW: Klettern nach der Geburt

                          Ich würde mal raten, dass sie eher genervt waren vom wandern mit Kindern, die nicht wandern wollen. Sowas ist nämlich brutal nervig.
                          Es ist auch möglich, dass die Kinder dann die Leier anstimmen: "Warum wird das Kind da getragen und ich muss selber gehen?"


                          Mir sind etliche Aktivitäten in Kleinkinder-Tempo auch brutal auf den Nerv gefallen. Unangenehm ist es vor allem, wenn man etwas machen will, das die Kinder eigentlich nicht wollen oder auf eine andere Art wollen.
                          Ich musste da halt immer abschätzen: Was ist mir so wichtig, dass ich es (anfangs) auch in langsamem Tempo durchziehe (z.B. skifahren) - und was mache ich lieber ohne Kinder oder dann erst später wieder, wenn sie "richtig" mitkommen.

                          Beim Skifahren z.B. hat mir das langsame Tempo der Kinder nichts ausgemacht, weil die Alternative gewesen wäre, im schattigen Tal herumzustolpern (ausserdem habe ich dafür gesorgt, dass ich ausreichend für mich selbst fahren konnte).

                          Beim wandern galt übrigens meiner Erfahrung nach noch stärker als bei anderen Aktivitäten: Es geht viel besser, wenn mehr Kinder dabei sind.

                          Ich wäre übrigens auch nicht auf die Idee gekommen, ein älteres Kind als etwa 3 Jahre auf einer Wanderung herumzutragen. Meinen Kindern wäre das aber auch zu langweilig gewesen (sie liessen sich schon als kleine Kinder nicht gerne länger herumtragen, sassen auch nciht gerne lange im Veloanhänger, im Auto schon gar nicht).

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                          • opa
                            Lebt im Forum
                            • 21.07.2004
                            • 5456

                            • Meine Reisen

                            #73
                            AW: Klettern nach der Geburt

                            Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
                            [OT]

                            Die Realität, die ich kenne und oft genug nah beobachten kann, ist, dass die Männer leider genau so wie vorher leben, während ihre Gattinen mit den Kindern und dem ganzen Haushalt alleine gelassen werden.]
                            Zitat von surferin Beitrag anzeigen
                            Ah ja, ähnliches wurde mir auch schon ge-mansplaint:

                            ich: nächstes Jahr würde ich gern wieder Snowboarden gehen.
                            er: haha. Vergiss das, du hast dann ein Kind.
                            ich: da kann sicher der Vater mal einen Tag drauf aufpassen.
                            er: ein Vater ist kein billiger Babysitter.

                            äh ok...
                            herrschen in der Schweiz tatsächlich noch so paradisische zustände? ich könnte mir ja schon vorstellen, dass in einem land, in dem frauen nach meiner erinnerung erst sehr zum ende des letzten jahrtausends hin vollumfänglich in allen kantonen wahlrecht bekommen haben, die uhren ein wenig anders ticken, aber das sich das heute noch bis ins private auswirkt?
                            also nach so einem spruch hätte meine werte holde meinen kopf tief in den gut gefüllten windeleimer gedrückt. tut mir ja in der seele weh, gegen die eigenen (normalerweise: leidgeplagten) geschlechtssgenossen zu argumentieren. aber meine frau erzielt bei solchen fragen mit einer deutlich robusteren verhandlungstaktik (aus ihrer sicht) hervorragende verhandlungsergebnisse....

                            Kommentar


                            • Waldhexe
                              Fuchs
                              • 16.11.2009
                              • 2413

                              • Meine Reisen

                              #74
                              AW: Klettern nach der Geburt

                              Deshalb sind wir von Berg- und Trekkingtouren auf Faltkajaktouren umgestiegen. Da müssen die Kinder nicht kooperieren... Sie wollen da zwar auch nicht ewig drin sitzen, aber so 4-6 Stunden paddeln mit langer Pause ging dann schon. Manchmal sind sie vorne unters Deck gekrochen und haben geschlafen, oder sie haben mit (angebundenen) Kuscheltieren gespielt, oder "geangelt" oder (bremsend!) im Wasser gespielt, mit einem Stock mitgepaddelt...

                              Radtouren mit Anhänger haben wir auch probiert, das ging gar nicht. Die Kinder hingen sich in dem Ding an der Gurgel, das war zu eingesperrt und langweilig und die Kommunikation mit den Eltern ist schwierig. Im Faltboot oder auch Canadier ist das wesentlich besser.

                              Vom Passagier zum selber Paddler:




                              Übrigens verkaufen wir "Tom Sawyer" und "Huck Finn" wahrscheinlich, falls jemand Interesse hat.


                              Gruß,

                              Claudia

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                              • Vegareve
                                Freak

                                Liebt das Forum
                                • 19.08.2009
                                • 14027

                                • Meine Reisen

                                #75
                                AW: Klettern nach der Geburt

                                Nein, ich meinte eher meine Freunde aus Osteuropa. Im Westen ist es leicht besser, wie gesagt.
                                Von der Verhandlungstaktik deiner Frau könntest Du Dir aber schon was abgucken, gell? Ich bin für faire Abwechslung (und so was wie Wellnesswochenenden würden mir in keinem Alptraum einfallen ).

                                Das mit dem Kajak ist natürlich eine gute Lösung, aber Bergsteiger wechseln allgemein nicht gern das Objekt ihrer Begierde . Und sitzen den ganzen Tag wäre echt nicht meins.
                                "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

                                Kommentar


                                • sinje
                                  Dauerbesucher
                                  • 13.11.2017
                                  • 673

                                  • Meine Reisen

                                  #76
                                  AW: Klettern nach der Geburt

                                  Auch von mir beide Daumen hoch fürs Paddeln! Das geht ein (Kinder-)Leben lang und ist vergleichsweise stressarm: erst Kanadier (Zuladung, Freiheitsgrade), dann Kajaks (erst Doppel, dann Einer).

                                  Kommentar


                                  • Mus
                                    Freak

                                    Vorstand
                                    Liebt das Forum
                                    • 13.08.2011
                                    • 12568

                                    • Meine Reisen

                                    #77
                                    AW: Klettern nach der Geburt

                                    Zitat von surferin Beitrag anzeigen
                                    ich: da kann sicher der Vater mal einen Tag drauf aufpassen.
                                    Sag nächstes mal: "Das mach ich in der Hälfte der Zeit, in der der Vater für die Betreuung verantwortlich ist."
                                    Vielleicht hilft's ja

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                                    • Waldhexe
                                      Fuchs
                                      • 16.11.2009
                                      • 2413

                                      • Meine Reisen

                                      #78
                                      AW: Klettern nach der Geburt

                                      Zitat von opa Beitrag anzeigen
                                      herrschen in der Schweiz tatsächlich noch so paradisische zustände? ich könnte mir ja schon vorstellen, dass in einem land, in dem frauen nach meiner erinnerung erst sehr zum ende des letzten jahrtausends hin vollumfänglich in allen kantonen wahlrecht bekommen haben, die uhren ein wenig anders ticken, aber das sich das heute noch bis ins private auswirkt?
                                      also nach so einem spruch hätte meine werte holde meinen kopf tief in den gut gefüllten windeleimer gedrückt. tut mir ja in der seele weh, gegen die eigenen (normalerweise: leidgeplagten) geschlechtssgenossen zu argumentieren. aber meine frau erzielt bei solchen fragen mit einer deutlich robusteren verhandlungstaktik (aus ihrer sicht) hervorragende verhandlungsergebnisse....
                                      Also nach dem die Kleine aus dem Gröbsten raus war, war ich wesentlich öfters auf Tour als mein Mann... Ich hatte Erziehungsurlaub und brauchte ja auch dringender Abwechslung, das hat er eingesehen ohne Drohung mit drastischen Maßnahmen...
                                      Bei uns war es aber auch immer umgekehrt, er war derjenige, der sagte, Waaas, Du brauchst noch ein Boot/Zelt/Messer/Kocher!!!
                                      Frauen mit kleinen Kindern stoßen allerdings auf viel weniger Verständnis als Männer, wenn sie ihre Burt mal zurücklassen und sich in den Bergen/am Felsen/auf dem See austoben wollen. Selbst meine Eltern hatten keins, obwohl mein Vater früher auch ohne Familie auf Bergtour gegangen ist, als wir noch zu klein waren.
                                      Frauen haben voll und ganz in der Mutterrolle aufzugehen...


                                      Gruß,

                                      Claudia
                                      Zuletzt geändert von Waldhexe; 09.04.2019, 07:18.

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                                      • Waldhexe
                                        Fuchs
                                        • 16.11.2009
                                        • 2413

                                        • Meine Reisen

                                        #79
                                        AW: Klettern nach der Geburt

                                        Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen

                                        Das mit dem Kajak ist natürlich eine gute Lösung, aber Bergsteiger wechseln allgemein nicht gern das Objekt ihrer Begierde . Und sitzen den ganzen Tag wäre echt nicht meins.
                                        Oh, das ist recht aktives Sitzen, wenn man's richtig macht, arbeitet der ganze Körper, auch die Beine! Aber Du hast recht, Sitzen ist es natürlich!
                                        Wir waren vorher nicht direkt Bergsteiger, aber doch öfters auf Hüttentour, außerdem überwiegend Trekkingtouren in Schottland/GB. Das war schon eine Umstellung auf Kajaks, aber lieber mit dem Kajak "draußen" als gar nicht.
                                        Mittlerweile machen wir Rad-, Kajak, oder Trekkingtouren, je nach dem, was die Kinder wollen. Wobei die Große schon alleine loszieht.

                                        Gruß,

                                        Claudia

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                                        • Enja
                                          Alter Hase
                                          • 18.08.2006
                                          • 4247

                                          • Meine Reisen

                                          #80
                                          AW: Klettern nach der Geburt

                                          Sobald meine Kinder laufen konnten - und das war bei allen Dreien deutlich vor dem 1. Geburtstag, wollten sie das auch. Protestierten energisch, wenn sie getragen werden sollten. Also wurde dann im Kleinkind-Tempo gewandert. Irgendwann hieß es dann aber "kann nicht mehr". Und dann musste man sie schleppen. Den Durchbruch hatten wir dann auf dem Heilbronner Höhenweg. Auf der Tour trugen die Kinder ihr Gepäck schon selbst.

                                          Der 8jährige zerrte dauernd an seinem Vater, um den zu überreden, zusätzliche Gipfel zu besteigen und Kletterpfad-Alternativen einzulegen. Die 6jährige ging mit mir, marschierte tapfer, obwohl sie keine Lust zum Wandern hatte, was sich auch nie geändert hat und die 4jährige musste dauernd zurückgerufen werden, damit sie nicht völlig außer Sicht geriet.

                                          Paddeltouren haben wir auch gemacht aber meine Kinder neigten dazu, am Tod durch Ertrinken zu arbeiten. So gingen wir lieber in die Berge. Ich erinnere mich zum Beispiel an eine großartige Wandertour durch die syrischen Berge, wo wir ein Kloster besuchen wollten. Da war die Kleinste 2 und hat die Strecke überwiegend auch auf eigenen Füßen zurückgelegt.

                                          Wobei mein Mann da nimmermüde war. Auf einer Tour trug er die beiden Großen und unser komplettes Gepäck. Ich hatte nur das Baby und dessen Bedarf. War auch eine Hüttentour in den Alpen. Und ja, er hätte da auch lieber schwierigere Touren gemacht. Allerdings die dann auch unbedingt mit Frau und allen Kindern. Das ging halt nicht. An Alleintouren hatte er nie Interesse. Sport ja. Wenn er am Abend wieder bei uns war.

                                          Erst als die Kinder nicht mehr mit "mussten", gingen wir beide wieder auf Alleintouren. Was mir wichtiger ist als ihm.

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