Anhaltende Trockenheit und Hitze

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    • 13.08.2011
    • 12375

    • Meine Reisen

    AW: Anhaltende Trockenheit und Hitze

    Das mit den Niederschlägen müsste man mal nachschauen.
    z.B. hier auf dieser Karte
    Da kann man durch die einzelnen Monate durchblättern.
    Noch genauer als mit der Karte wird's mit der Tabelle, aber halt auch unübersichtlicher.

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    • Mika Hautamaeki
      Alter Hase
      • 30.05.2007
      • 3938

      • Meine Reisen

      AW: Anhaltende Trockenheit und Hitze

      Vielen Dnak für den Link. Das ist sehr aufschlussreich. Ich hätte nicht gedacht, dass es so starke lokale Unterschiede gibt.
      So möchtig ist die krankhafte Neigung des Menschen, unbekümmert um das widersprechende Zeugnis wohlbegründeter Thatsachen oder allgemein anerkannter Naturgesetze, ungesehene Räume mit Wundergestalten zu füllen.
      A. v. Humboldt.

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      • nunatak

        Alter Hase
        • 09.07.2014
        • 2640

        • Meine Reisen

        Ich habe mal wieder in den Dürremonitor reingeschaut. Nach mehreren Wochen mit richtig viel Regen, Schnee und Schneeschmelze wird dort für die Rheinebene in größeren Bereichen immer noch extreme Dürre angezeigt. Kann es sein, dass das Dürremodell derzeit im Lockdown-Homeoffice arbeitet und keinen Niederschlag aufnehmen darf?

        Zumindest Ereignisse wie mehrere Bergrutsche, bei denen sich soviel Wasser im Untergrund angesammelt hat, dass u.a. ganze Häuserreihen ins Rutschen geraten, deutet doch schon auf eine Durchfeuchtung auch tiefer gelegener Bereiche in der Erde hin. Oder liege ich da falsch, wie ist euer Eindruck?

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        • Spartaner
          Alter Hase
          • 24.01.2011
          • 2614

          • Meine Reisen

          Also zumindest für Brandenburg kann ich dir versichern, dass wir noch lange nicht an normale Grundwasserstände herankommen, siehe Seite 2 und 3 in "Lage im Wasserhaushalt im Land Brandenburg"

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          • Bambus
            Fuchs
            • 31.10.2017
            • 1050

            • Meine Reisen

            Zitat von nunatak Beitrag anzeigen
            I...Zumindest Ereignisse wie mehrere Bergrutsche, bei denen sich soviel Wasser im Untergrund angesammelt hat, dass u.a. ganze Häuserreihen ins Rutschen geraten, deutet doch schon auf eine Durchfeuchtung auch tiefer gelegener Bereiche in der Erde hin. Oder liege ich da falsch, wie ist euer Eindruck?
            Da liegst du falsch, das betrifft vlt. die ersten 1-2 Meter im Boden, das Grundwasser liegt deutlich tiefer. Um die Grundwasserpegel aufzufüllen dauert es je nach Untergrund mehrere Jahre. Bei einem Starkregenereignis oder einer plötzlichen Schneeschmelze fließen aber bis zu >95% des Wassers oberflächennah in die Vorfluter und erreichen nicht das Grundwasser. Wenn es was bringen soll brauchst du mehrere durchgängig zu feuchte und kühle Jahre.
            Und eine oberflächennahe Durchfeuchtung hat bei manchen Böden (gut ist das bei Knollenmergel zu sehen) eben Rutschungen zur Folge, auch wenn 2m tiefer der Boden noch nicht gesättigt ist.

            Generell, wir werden uns in D mit deutlich trockenerem Klima abfinden müssen...

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            • Franky66
              Dauerbesucher
              • 07.09.2013
              • 715

              • Meine Reisen

              Zitat von nunatak Beitrag anzeigen
              Kann es sein, dass das Dürremodell derzeit im Lockdown-Homeoffice arbeitet und keinen Niederschlag aufnehmen darf?
              Nein, ganz und gar nicht.
              Der Dürremonitor bezieht sich auf die Tiefe von 1,80m, die am besten immer feucht sein sollte. Dies ist seit genau vier Jahren nicht mehr der Fall, gerade auch hier in der Rheinebene.
              Die Niederschläge der letzten Monate fließen schneller ab, als dass sie weiter in die Tiefe vordringen können.

              Wir haben zur Zeit Erdarbeiten hier auf dem Hof. An einer so gut wie immer beschattenen Stelle, auf der etliches Schnittgut die letzten 15 Jahre vor sich hinrottete, also auch gut die Hitze abschottete, ist der Boden gerade Mal bis zur Hälfte, also bis 90cm Tiefe feucht - danach kommt so etwas wie Beton, also alles steinhart.
              Das sieht dann an besonnten Stellen noch dramtisch weniger aus.

              Man sagt, es müsse das ganze Jahr immer wieder gut regnen, also fast durchregenen, um einen guten Zustand zu bekommen - ich bin dafür 😊


              Liebe Grüße

              Franky
              Bemerke, höre, schweige. Urteile wenig, frage viel.

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              • Martin206
                Alter Hase
                • 16.06.2016
                • 3409

                • Meine Reisen

                Eben, das ist nur oberflächlich. Und selbst wenn der Fluß mal über die Ufer war, sind die Wasservorkommen in den Arealen neben dem Fluß noch lange nicht mit Wasser gesättigt, ja noch nicht mal auf "bisher normalem Stand". Das ist schneller wieder weg als es zum "durchsickern" braucht.
                Es fließt halt zuviel und zu schnell weg.
                Da kann übrigens jeder etwas dazu tun, daß dies wieder besser wird:
                1. Alles Wasser das auf dem Gründstück anfällt, auch dort versickern lassen. Ideal ist eine große Zisterne mit Überlauf in eine Versickerung. Auch beim nächter Gelegenheit nicht mehr "versiegeln", sprich wasserdurchlässige Oberflächen (nicht auf Dächern, aber auf Wegen, bei der Terrasse u. sonstigen befestigten Flächen), wo Wasser rinnt, da sollte es am besten ein einer Versickerung auf dem Grund enden, das kann eine Mulde sein, oder ein extra gebohrter/gegrabener Sickerschacht.
                2. Weniger Wasser verbrauchen, Produkte/Dienstleistungen nutzen die weniger Wasserverbrauch mit sich bringen.
                3. Gegen Projekte mit zusätzl. Wasserverbrauch sprechen, auch agieren (Demo, Petition, ...).
                4. Wenn es gar nichts mehr hilft: Regentänze, jeden Abend vorm Bettgehen
                "Die Tatsache, dass eine Meinung weithin geteilt wird, ist noch lange kein Beweis dafür, dass sie nicht absolut absurd ist." BERTRAND RUSSELL

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                • atlinblau
                  Alter Hase
                  • 10.06.2007
                  • 2744

                  • Meine Reisen


                  Warum saugen feuchte Schwämme besser als trockene... https://kinder.wdr.de/tv/wissen-mach...ockene100.html
                  ..............................................................................................................

                  und!!!
                  ... mancher Sand wird nicht nass...

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