Wölfe und Outdoor

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  • JerryJeff
    antwortet
    Zitat von Lobo Beitrag anzeigen
    Titel des Filmes: "Wolfangriff auf einen Menschen"
    Ich seh keinen Angriff, ihr?

    Meine Einschätzung:
    Es ist ein neugieriger Jungwolf, der sich fragt warum die Frau so komische Laute von sie gibt.
    Kurz darauf trollt er sich.

    Das viele dabei ein mulmiges Gefühl haben kann ich verstehen, objektiv gefährlich war die Situation eher nicht.
    signed.

    und außerdem: wer in einer solchen - als gefährlich empfundenen - Situation hysterisch herumschreit und dadurch noch seinen eigenen Caniden völlig kirre macht, aber gleichzeitig genügend Zeit findet, mit dem Handy noch ein Filmchen zu drehen, ist entweder

    - gar nicht panisch sondern selbstverwirklichungsgeil

    - und/oder jedenfalls eine völlige Fehlbesetzung am anderen Ende der Leine......


    Von der Körpersprache und dem Umgang mit Caniden hat die Quietschtante jedenfalls keine Ahnung..... Aber Hauptsache Handy drauf, selbst wenn man/Frau glaubt oder vermitteln möchte, dass er/sie sich in Gefahr befindet.

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  • Pfad-Finder
    antwortet
    Also wenn freilaufende Hunde immer soviel Abstand halten würden wie dieser Wolf, wäre mir wohler.

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  • Bambus
    antwortet
    Lobo .,
    das sehe ich genau so - mehr Panik als wirkliche Gefahr. Von Wolfsangriff nix zu sehen.
    Um mal einen aktuellen Vergleich zu bemühen - da ist die Chance als Geimpfter an Corona schwer zu erkranken deutlich höher als im Wald bei der Übernachtung einem Wolf zu begegnen....
    Aber Corona ist neu und würde noch in keinem Märchen (na ja... stimmt nicht ganz ) verarbeitet.

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  • Lobo
    antwortet
    Titel des Filmes: "Wolfangriff auf einen Menschen"
    Ich seh keinen Angriff, ihr?

    Meine Einschätzung:
    Es ist ein neugieriger Jungwolf, der sich fragt warum die Frau so komische Laute von sie gibt.
    Kurz darauf trollt er sich.

    Das viele dabei ein mulmiges Gefühl haben kann ich verstehen, objektiv gefährlich war die Situation eher nicht.

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  • ronaldo
    antwortet
    Für Estephanes Bedenken gibts zum Glück praktische Lösungen, halt nicht in ultraleicht: https://mittelalter.fandom.com/de/wiki/Halsberge

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  • codenascher
    antwortet
    Hmmmm, zum verlinkten Video. Immerhin schafft die (zu recht) hysterische Protagonistin alles mit dem Handy zu filmen. Ich an ihrer Stelle hätte mich mal gebückt und ein paar Steine auf den Wolf geworfen. So habe ich es bisher bei Hundebegegnungen auf dem Balkan praktiziert. Die nervigen Hütehunde klemmen schon den Schwanz ein, wenn man sich bückt = scheint wohl die gängige Methode dort zu sein. Kommen natürlich wieder, bzw bellen weiter. Also wieder bücken und weiter Steine schmeißen.

    Meine Eltern hatten im November südlich von Berlin ein Video aufgenommen, wo fünf Wölfe quer durch den Wald rennen! Abstand knapp 50 Meter, die beiden Hunde meiner Eltern waren (zum Glück) angeleint und die Wölfe haben sich nicht für die vier interessiert.

    Ich sehe es weiterhin pragmatisch. 82000000 Deutsche, 1 Wolf umkreist eine Spaziergängerin. Analog dazu, ich penne alleine im Wald, hm kennt einer die Wahrscheinlichkeit von einem herunter fallenden Ast erschlagen zu werden?

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  • Estephane
    antwortet
    Bisher gab es ja Meldungen in den Medien, dass die Wolfsrudel oder Wolfspaare oder junge Einzelwölfe zunehmend und sich deutschlandweit weiter verbreiten. Man schätzt, dass es ca. 1000 Wölfe in Deutschland geben könnte. Ab und zu wird ein Wolf mal überfahren. Auch in und in der Nähe von Großstädten. Hier im Forum gab es Berichte und Photos, die ziemlich eindeutig auf frische Wolfsrisse hinwiesen, z.B. im Grenzgebiet Tschechien und Sächsische Schweiz.

    Das hier hat aber eine andere Qualität:

    https://www.nordkurier.de/aus-aller-...943197504.html

    Was machen wir da als Freischläfer auf der Cowboydecke im Wald und im Feld, wenn uns nachts oder tags solch ein Wolf begegnet? In Deutschland ist seit 150 Jahren kein Mensch mehr von einem Wolf angegriffen oder getötet worden. Auch ich bin einem Wolf bisher nicht begegnet oder von ihm gebissen worden. Der Wolf wird wie bei einem gejagten Tier (Rotwild. Schwarzwild, Schafe, Ziegen…) einem immer die Kehle zerbeissen. Das ist dann tödlich. Das ist in Deutschland seit 150 Jahren nicht mehr passiert. Ich habe aber auch keinen Ehrgeiz, der erste Mensch zu sein, dem dies zum ersten Mal in Deutschland widerfährt oder der Angst davor haben muß, dass ihm das geschieht.

    Robtrek hatte in Sibirien, wo es ausser Wolfsrudeln auch Bären gibt, wie er uns sehr plastisch und abenteuerlich in seinen Reiseberichten geschildert hat, Bärenpatronen dabei. Was nützt mir das aber, wenn ich nachts ohne Zelt auf dem Waldboden sehr lecker präpariert meine Kehle präsentierend nächtige?

    Soll man einen Hund dabei haben oder gerade eben keinen Hund dabei haben?

    Egal, was passiert, ich muß wieder raus.

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  • Pfad-Finder
    antwortet
    AW: Wölfe und Outdoor

    Zitat von Lobo Beitrag anzeigen
    Hier im Fach-Forum "Natur & Umwelt" möchten wir ODS-relevante Informationen zum Wolf weltweit sammeln. Sprich, praktische Tipps wie man sich beim Wandern, Trekking, Kanu-fahren etc. in Gebieten, in denen der Wolf heimisch ist, verhalten sollte. Hier dürfen gerne Begegnungen mit Wölfen, oder Sichtungen von Wolfsspuren auf Tour gepostet werden. Informations- und Erfahrungsaustausch ist natürlich gerne gesehen.
    Zitat von Lobo Beitrag anzeigen

    Post als Moderator
    OT gelöscht. Ich darf erinnern, dass es hier nur um Outdoor-/Trekkingrelevante Wolfsthemen geht. Für alles andere geht's hier lang.

    Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden.  Dein Team der

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  • Lobo
    antwortet
    AW: Wölfe und Outdoor


    Post als Moderator
    OT gelöscht. Ich darf erinnern, dass es hier nur um Outdoor-/Trekkingrelevante Wolfsthemen geht. Für alles andere geht's hier lang.

    Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden.  Dein Team der

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  • Fritsche
    antwortet
    AW: Wölfe und Outdoor

    Zitat von Abt Beitrag anzeigen
    Wo in der Böhmischen Schweiz hast du denn die zwei Risse gefunden,-also rechts oder linkselbig? Decinsko Les? Kreibitzer Bergland?...Kyof?
    In der Nähe von Kyovske Udoli - Vlci Hora. Ja, passender Name :-) (Wolfsberg!)

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  • Abt
    antwortet
    AW: Wölfe und Outdoor

    Wo in der Böhmischen Schweiz hast du denn die zwei Risse gefunden,-also rechts oder linkselbig? Decinsko Les? Kreibitzer Bergland?...Kyof?

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  • Ditschi
    antwortet
    AW: Wölfe und Outdoor

    Ja, man weiß es nicht genau. Auch ein Wolf kann ein totes Reh gefressen haben, ohne daß er es gerissen haben muß.
    Deshalb die erste Frage, ob es sich überhaupt um einen Riß handelt?
    Ditschi

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  • Markus K.
    antwortet
    AW: Wölfe und Outdoor

    Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    Die Frage von Markus.K erscheint mir berechtigt. Ist es überhaupt ein Riss ? Ich habe schon tote Rehe liegen sehen, die äußerlich unverletzt waren. Sie können auch so einmal sterben, z.B. an einer Krankheit. Und Aasfresser gibt es mehr als große Prädatoren, die ein Reh reißen können. Aasfresser können sich auch am Träger (Hals) zu schaffen machen. Ich glaube, da müßte man schon sehr genau hinschauen und ev. auch DNA- Proben nehmen, um sicher folgern zu können, was da geschehen ist.
    Ditschi
    Dem äußeren Anschein nach, sieht es wie ein Wolfsriss aus. Der Luchs zum Beispiel würde zuerst die Keulen anfressen, und die Gedärme und den Magen samt Inhalt verschmähen. Wölfe können auch sehr große Fleischmengen auf einmal vertilgen, so daß nach kurzer Zeit nur noch das abgenagte Skelett übrig ist.

    Füchse schneiden trennen sich Extremitäten wie Läufe, Köpfe ab, und schleppen sie weg um zu fressen.

    Dazu kommt die Aussage des Wildhüters, dass es Wölfe in diesem Gebiet gibt. Daher deutet der äußere Anschein schon auf einen Wolfsriss hin. Aber in meinen Schulungen und Seminaren habe ich gelernt, dass alles Möglich ist.

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  • Markus K.
    antwortet
    AW: Wölfe und Outdoor

    Nein, das ist äußerlich nicht immer erkennbar. In manchen Fällen schon, man muss aber genau hinschauen.
    Die Fachleute entfernen das Fell an dieser Stelle und schauen auf der Innenseite des Fells und auf den entsprechenden Stellen am Hals nach Löchern, Hämatomen und Einblutungen.

    Ich habe am Samstag Abend ein Foto von einem Reh mit Kehlbiss gesehen. Es war vermutlich der gleiche Wolf, der die Schafe im Schwarzwald teils getötet, teils nur "angebissen" hatte. Auf dem Foto war das äußerlich erkennbar.

    Kehlbisse können ein Zeichen sein, dass es Wölfe waren, allerdings machen das auch erfahrene Hunde. Daher bringt immer nur ein DNA Abstrich, sofern verwertbar, ein sicheres Ergebnis.

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  • Ditschi
    antwortet
    AW: Wölfe und Outdoor

    Die Frage von Markus.K erscheint mir berechtigt. Ist es überhaupt ein Riss ? Ich habe schon tote Rehe liegen sehen, die äußerlich unverletzt waren. Sie können auch so einmal sterben, z.B. an einer Krankheit. Und Aasfresser gibt es mehr als große Prädatoren, die ein Reh reißen können. Aasfresser können sich auch am Träger (Hals) zu schaffen machen. Ich glaube, da müßte man schon sehr genau hinschauen und ev. auch DNA- Proben nehmen, um sicher folgern zu können, was da geschehen ist.
    Ditschi

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  • Lobo
    antwortet
    AW: Wölfe und Outdoor

    Zitat von Fritsche Beitrag anzeigen
    Hab ich nicht drauf geachtet, wusste das nicht. Mehr als diese 3 Fotos habe ich auch nicht. Wäre das auf den Bildern (etwa dem mittleren) erkennbar?
    Auf einem Bild ist das immer schwer, aber am Kadaver selbst müsste der Biss erkennbar sein.

    Das Fell am Hals sieht aber noch unberührt aus... das kann aber auch täuschen...

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  • Fritsche
    antwortet
    AW: Wölfe und Outdoor

    Zitat von Markus K. Beitrag anzeigen
    @Fritsche

    War eigentlich am Träger (Hals) der Rehe ein Kehlbiss erkennbar?
    Hab ich nicht drauf geachtet, wusste das nicht. Mehr als diese 3 Fotos habe ich auch nicht. Wäre das auf den Bildern (etwa dem mittleren) erkennbar?

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  • Lobo
    antwortet
    AW: Wölfe und Outdoor

    Auf dem zweiten Bild sieht das nicht so aus.


    Die Risse scheinen recht frisch zu sein, evtl kommt der Wolf wieder. Das wäre eine gute Gelegenheit für gelungene Bilder.

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  • Markus K.
    antwortet
    AW: Wölfe und Outdoor

    @Fritsche

    War eigentlich am Träger (Hals) der Rehe ein Kehlbiss erkennbar?

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  • Fritsche
    antwortet
    AW: Wölfe und Outdoor

    Über Neujahr war ich in der tschechischen Seite des Elbesandsteins. Wir fanden 2 "fachgerecht" zerbissene Rehe. Der herbeigerufene Jagdaufseher dieser Gegend bestätigte per Augenschein, dass das entweder ein großer, wildlaufender Hund gewesen sei (eher unwahrscheinlich, das wäre ihm bekannt in dieser Gegend sagte er), oder, eher wahrscheinlich, einer der beiden Wölfe, oder beide Wölfe, die seit 2 Jahren in dieser Gegend immer wieder in seine Fotofallen laufen.

    Gestern wurde in der nahen Ortschaft auf dem Waldfriedhof der Hund einer gassigehenden Frau von, wie die Frau sagt, einem Wolf angefallen.

    Mal sehen, ob wir da noch mehr erfahren werden.






    Zuletzt geändert von Fritsche; 20.01.2020, 09:47.

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