Der Fahrradkurztouren-Thread

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  • lina
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Es tat sich eine Ausbüx-Lücke zwischen 2 Terminen auf, und das Wetter war so schön



    Am Surfstrand war Flaute





    Es gab Kletterschnecken,





    und der Anblick täuscht – auf dem Steinhuder Meer Radweg war Hochbetrieb (mostly biciclette pedeleciensis)



    Die Piepmatz-Paparazzi waren auch schon zu dieser Tageszeit in Aktion (wenn man stehen bleibt, bleiben die anderen auch stehen)





    … meine Miniknipse kriegt das Dokumentieren des Ausfahrens des Watschelwerks im Landeanflug natürlich nicht so schön hin





    Sie unterhalten sich während sie fliegen …



    Dann weiter



    diesmal durch Hagenburg, E1 kreuzen



    und wieder ins home office. Schnell was kochen, Herd runterstellen zum Fertigbraten, duschen, essen und nächster Termin – gerade so geschafft. Sehr schön war’s!
    Zuletzt geändert von lina; 29.09.2020, 20:28.

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  • Matthzi
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Hallo Zusammen,

    ich habe heute nachmittag 50 km mit dem Rad zurückgelegt.



    Leider nur ein Bild, aber die NRWler können bestimmt was mit der Beschreibung der Strecke anfangen

    Aus dem Bochumer Süden ging es über die Harpener Teiche, die Ümmiger Teiche zum Kemnader Stausee, die Ruhr runter vorbei an Haus Kemnade, Burg Blankenstein, Henrichshütte, Isenburg, bis Bochum Dahlhausen und von dort über den Springorum-Radweg zurück...

    Eigentlich wollte ich an den Ruhrhängen zelten (deshalb zwei Packtaschen), war aber viel zu früh an dem potentiellen Zeltspot und bin dann einfach weiter gefahren.

    Tolles Wetter, mit vielen Wolken/Sonne-Wechseln...
    Beste Grüße, Matthias

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  • lina
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Kleine Radelrunde mit einfach dahin abbiegen wo’s gerade hübsch aussieht und in einem größeren Bogen wieder nach Hause





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  • lina
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Zitat von Lobo
    Wie gesagt, dieses Jahr sind bei uns die Schlehen schon jetzt total lecker... Man kann mehrere essen und trotzdem noch fröhliche Liedchen pfeifen.
    Hm … das musste ausprobiert werden Die Konkurrenz hatte das jedenfalls noch nicht festgestellt – sie saß noch friedlich auf dem Baum daneben …





    > Das mit dem Liedchen klappt mit den hiesigen Schlehen aber doch leider nicht

    Trotzdem, der Weg war toll. Erst einmal auf einem bekannten Abschnitt entlang …





    … und danach der Abzweig, den ich selten mit dem Rad fahre, weil auf dem schmalen Pfad oft auch Leute zu Fuß unterwegs sind. Also vorsichtig vorantasten …

    Im Zuge der Einrichtung des sog. Moorhennies-Pfads waren offensichtlich die Seiten der Trampelpfade (auf denen auch der Zusatzweg des Pilgerwegs Loccum–Volkenroda entlang führt) entstrüppt worden,







    und so waren Ausblicke entstanden, die vorher noch nicht da waren.



    und es gab Wiesenchampignons



    Der Rest der Radelrunde führte dann mal wieder um’s Steinhuder Meer, erstmal auf den (auch hier diesmal pilzreichen) Spuren des E1





    Am Wasser gab es dann beträchtlich Gegenwind, der bis zum gegenüberliegenden Ufer erhalten blieb – bei Winzlar beispielweise hat mich eine vom Baum gepustete Birne knapp verfehlt (die wird jetzt aufgegessen ).





    Im lilablauen Abendlicht waren doch noch einige Leute unterwegs und/oder genossen die lauen Temperaturen am Ufer des Surfstrands.



    Diesmal bin ich noch vor den gerade üblichen gefühlten Gefrierpunkt-Abendtemperaturen wieder zurück gekommen :-)
    Zuletzt geändert von lina; 18.09.2020, 19:56.

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  • lina
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Kleine Abendradelrunde. Aufgabenstellung: Kürzester Weg zum Mittellandkanal. Oder auch einfach ein anderer als sonst. Hierzu habe ich das Gut Düendorf erspäht, wo ein Weg eingezeichnet ist. Also mal schauen …

    Erstmal ein Weg, den ich sonst mehr in Gegenrichtung nutze



    dann durch Wunstorf, mal auf anderen Wegen, und, nach der Bahnlinienunterquerung durch eine hübsche Allee



    Bald kam das Gut in Sicht – ein Pferdehof mit ausgedehnten Übungsflächen und Ländereien drumherum





    und dann kam ich tatsächlich am Mittellandkanal raus :-)











    Unter einer Bank am Kanal lagen (Most-)Birnen, die Bäume dazu fand ich später.





    Bei der nächsten Gelegenheit ging’s dann wieder zurück ins Gelände



    und in Gesellschaft zahlreicher Hundespaziergänger an der Westaue wieder retour



    Eine hübsche Route war das :-)
    Zuletzt geändert von lina; 14.09.2020, 13:19.

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  • lina
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    stimmt

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  • Mus
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    OT:
    Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Der gehört doch eigentlich zu den Road-Killern oder?

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  • lina
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Um’s Steinhudelmeer herumradeln geht immer





    aber puh, wurde das kalt, als die Sonne untergegangen war Handschuhe und lange Radlbuxe sind langsam wieder erforderlich.

    Aaaaber: Es ist wieder deutlicher Pilz-Zeit. Darf ich vorstellen: Der Asphalt-Lüfter



    Ob die wohl noch dunkel werden?

    Zuletzt geändert von lina; 08.09.2020, 12:24.

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  • Orycteropus
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Der momentane Regen tut nicht nur der Natur gut, sondern gibt einem mal wieder die Zeit, die Fotos der letzten Wochen zu sortieren.
    Anfang August habe ich an einem unglaublich heißen Wochenende mal ein kleine Runde durchs Dachauer Hinterland gedreht. Die Münchner Schotter-Ebene bietet ja landschaftlich nicht viel, deswegen bewegen sich ja auch so viele Münchner am Wochenende nach Süden Richtung Berge. Im Nordwesten von München kommt dann das Dachauer Hinterland, wo es dann etwas hügeliger wird und trotzdem nicht so viel los ist.

    Zuerst ging es etwas an der Amper entlang, die leider schon vor vielen Jahrzehnten ziemlich begradigt wurde, nur ein paar Seitenarme hat man übrig gelassen.



    Bergkirchen ist dann die Grenze zum Hinterland und der weiße Kirchturm leuchtet schon von weitem.



    Die Gegend ist vor allem bei Rennradlern beliebt, aber hin und wieder gibt es auch ein paar hübsche Wegerl.



    Direkt an den ersten Erhebungen (man kann es wirklich nicht Berge nennen) lohnt sich der Blick zurück.
    Auf der linken Seite ist München noch gut zu sehen, die Berge haben sich aber im Dunst versteckt und sind nur zu erahnen. Bei Föhn hat man hier vom Chiemgau bis zum Allgäu aber die ganze Alpenkette vor sich.




    Ein Stück durch den Wald war angenehme Abkühlung.



    Die heiße und windstille Luft brachte auf einem gemähtem Feld die Strohreste als kleine Windhose zum Tanzen.



    Inzwischen war es deutlich über 30°C geworden und stehen bleiben und Fotografieren war mir dann zu heiß. Deswegen gibt es vom Rückweg keine Bilder mehr. Ich bin dann eine ähnliche Strecke ein paar Tage später noch mal gefahren und deswegen das Schlussbild von einer anderen Tour.



    So perfekte Wege mit feinem Schotter gibt es leider nicht so oft hier. Der Schotter in der Gegend ist meistens eher grob und mit dicken Kieseln durchsetzt. Die momentan so beliebten Gravelbikes findet man deswegen meist eher auf den Straßen als auf Schotterwegen.

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  • lina
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Kleine erfrischende Abendrunde zum Wäldchen am Horizont





    Ein Teil der Vogelschwärme genoss das laue Lüftchen auf den Stromleitungen



    Abgebogen bin ich in die andere Richtung (und die Böen der Vortage hatten gar nicht so viel umgeworfen wie gedacht, obwohl man schon auf zahlreiche heruntergefallene Zweige auf dem Weg achten musste)



    An den Wegrändern wächst derzeit massenweise Behaartes Franzosenkraut (Galinsoga ciliata) – immerhin gibt es in diesem Wäldchen noch nicht so große Springkrautvorkommen.







    Und dann ging’s auf der anderen Seite des Leinetals wieder zurück. Schön war’s :-)
    Zuletzt geändert von lina; 28.08.2020, 12:19.

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  • lina
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Gestern …



    … bin ich am Steinhuder Meer im Bereich Großenheidorn mal ein paar Schildern nachgefahren, auf denen steht „Zum Wasser“. Das sind nicht alle Möglichkeiten, aber immerhin drei :-)











    Da Wochenende waren relativ viele Ausflügler unterwegs, von denen offensichtlich die meisten an den Schildern vorbei radelten – an den Zugangsstellen zum Wasser war nämlich kaum jemand, sondern vor allem die Fischerhütten-Besitzer und Yachtclub-Besucher auf den angrenzenden Grundstücken. Auf dem Wasser war schon mehr Betrieb. Ich beguckte mir ein Weilchen die dunkle Wolkenwand und bin später doch noch trocken wieder zurück gekommen.

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  • Christian J.
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Feine Idee das mit den 4 Bundesländern :-)
    Danke! Heute habe ich spaßeshalber mal eine Tour von Göttingen durch 5 Bundesländer (Nds - Sachsen-Anhalt-Thüringen-Hessen-NRW-Nds) geplant. Das wären dann 295km (weil Sachsen-Anhalt so tief im Harz anfängt). Das werde ich vielleicht im nächsten Jahr mal in 24 Stunden versuchen

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat von bemme Beitrag anzeigen
    wenn du von der elbbrücke in lauenburg runterkommst rollst du doch geradewegs auf die tanke/edeka/bäcker auf der südlichen seite der elbe, hohnstorf. es sei denn du hast das rad direkt am brückenkopf die treppe runtergerollt.
    Den habe ich übersehen....wahrscheinlich weil ich noch das Schild mit dem weißen Pferd auf rotem Grund gesucht habe. Und natürlich habe ich nicht die Treppe genommen.
    Zuletzt geändert von Christian J.; 17.08.2020, 22:22.

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  • lina
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread



    Es hat auch was, Kaffeekochutensilien mitzunehmen: Immer wenn man die Tasche aufmacht, kommt einem eine Wolke Kaffeeduft entgegen – irgendwie ist das toll :-)

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  • Christian J.
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Ich wohne ja in Göttingen und betrachte Deine Leine-Heide-Radwegbilder immer mit großem Interesse.

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  • bemme
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Zitat von Christian J. Beitrag anzeigen
    aber was sie nicht können, ist Bäckereien in ihre Dörfer bauen. Entsprechend kaffeelos ging es weiter nach Norden. Nachdem ich extrem unterkoffiiniert durch zwei ausgestorbene Ortskerne gegurkt bin, fand ich in Niedermarschacht endlich einen Rewe mit Supermarktbäcker und einer schattigen Wiese davor.
    wenn du von der elbbrücke in lauenburg runterkommst rollst du doch geradewegs auf die tanke/edeka/bäcker auf der südlichen seite der elbe, hohnstorf. es sei denn du hast das rad direkt am brückenkopf die treppe runtergerollt.

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  • lina
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Zitat von Christian J. Beitrag anzeigen
    Entgegen meiner zwischenzeitlichen Erwartung überlebe ich die Fahrt durch Industriegebiete in Rothenburgsort, in denen noch nie eine Radfahrer*in gefahren ist (jedenfalls nicht wieder lebend rausgekommen).
    Doch, ich
    Leine-Heide-Radweg. Ich fand’s sogar überraschend hübsch da

    … ups, fast das selbe Foto



    Feine Idee das mit den 4 Bundesländern :-)

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  • Christian J.
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Vor 2 Wochen war ich in Hamburg jemandem besuchen. Da wir mit den Kindern coronabedingt nicht mit dem Zug fahren wollten, habe ich einen Mietwagen genommen, bei dem das Gravelbike in den Kofferraum passt.

    Ziel meiner Tour von Hamburg aus war, mal an einem Tag in 4 Bundesländer zu fahren. Das ist vom Hamburger Nordosten aus ja relativ bequem möglich:

    Weil ich Vorbereitungs-Faul bin und außerdem bei komoot keine neue Region kaufen wollte, bin ich halbwegs "frei Schnauze" losgefahren. Vorher mal kurz auf die Karte gucken und dann Wegweiser lesen. Das war innerorts in HH nicht immer eine gute Idee. Aber in Bergedorf gab es eine irgendwie vorhandene Fahrrad-Infrastruktur, so dass ich nach einigem Rumkurven tatsächlich mein erstes Ziel erreichte:

    1. Grenze: Ankunft in Schleswig-Holstein


    Da die Stadt versuchte, in mein persönliches Unterwäschetragen einzugreifen, habe ich mich da schnell wieder entfernt.


    (und natürlich trage ich keine Unterhose unter dem Sitzpolster. Das geht aber den Bürgermeister nichts an!)

    Kurz hinter Gesthaacht kam das Atomkraftwerk Krümmel und ich musste feststellen, dass ich keine "Atomkraft-Nein-Danke"-Aufkleber dabei hatte.

    (hier ein Bild des AKWs von der anderen Elbseite auf der Rückfahrt)

    Zwischen Krümmel und Lauenburg ging es schön durch den Wald mit einem Biber-Lehrpfad. An dessen Schildern musste ich eine ganze Ladung Nazi-Aufkleber abkratzen. Aber wer in Sachsen aufgewachsen ist, dem geht das zügig von der Hand.

    Durch Lauenburg bin ich fix durchgefahren, um an der südlichen Ortsgrenze schnell mal nach Mecklenburg zu fahren: die 2. Landesgrenze

    (kurz nach meiner Tour hat mich mein Schwiegervater darauf hingewiesen, dass Tagestourismus nach MeckPomm verboten war. Deswegen gebe ich hier zu Protokoll, dass ich das Rad nur von der Niedersächischen Seite an das Schild der Landesgrenze gelehnt habe. )

    Bei der kurzen Ortsbesichtigung von Lauenburg per Rad musste ich feststellen, dass es im Stadtzentrum keinen Bäcker gab. Dann kam auch gleich die 3. Landesgrenze: Auf nach Niedersachsen

    (bei Lauenburg ist die Elbe die Landesgrenze und die ollen Sparfüchse haben keinerlei "Willkommen in Herzog Widukinds Land Niedersachsen" aufgestellt)

    Hier wechsel ich auf die Elbseite und Himmelsrichtung. Bisher bin ich rechtselbisch nach süden gefahren, jetzt fahre ich linkselbisch zurück nach Norden.

    Niedersachen können vieles: alkoholische Mixgetränke trinken, auf dem Schützenfest hinterm Bierzelt die eigene Cousine schwängern, Diesel-Abgaswerte frisieren,... aber was sie nicht können, ist Bäckereien in ihre Dörfer bauen. Entsprechend kaffeelos ging es weiter nach Norden. Nachdem ich extrem unterkoffiiniert durch zwei ausgestorbene Ortskerne gegurkt bin, fand ich in Niedermarschacht endlich einen Rewe mit Supermarktbäcker und einer schattigen Wiese davor.


    Weiter nach Norden. Bei Laßrönne biegt der linkselbige Radweg auf den verbreiterten Standstreifen der Landstraße ab- und da bleibt der auch bis Hamburg. Manchmal wechselt er auch auf einen freigebenen Fußweg.

    Warum die zuständige Tourismusstelle diese Radwegführung gewählt hat, weiß ich nicht. Mögliche Gründe stehen vielleicht weiter oben (Stichwörter Mixgetränke und Bierzelt)

    Da ich bisschen müde bin und keinen Bock habe, mich mit Autofahrenden rumzuschlagen, fahre ich eben auf diesem blöden Radweg und spule die nächsten 12 Kilometer da stupide ab. Dann erreiche ich die schöne Hansestadt.

    4. Landesgrenze:


    Schöne Fahrradbrücke haben die da in Hamburg


    Entgegen meiner zwischenzeitlichen Erwartung überlebe ich die Fahrt durch Industriegebiete in Rothenburgsort, in denen noch nie eine Radfahrer*in gefahren ist (jedenfalls nicht wieder lebend rausgekommen).

    Nach knapp 120km erreiche ich meinen Ausgangspunkt.



    Fazit: Eine schöne, unspektakuläre Tour. Hätte ich bisschen Zeit in die Planung investiert, wäre die ein oder andere Verbesserung drin gewesen.

    Hier der GPX-Track. Anfang und Ende habe ich großzügig gekürzt. Wo meine Schwiegereltern genau wohnen, geht euch echt nix an.

    Hier sollte eine GPX-Karte erscheinen! Wenn diese nicht nach wenigen Sekunden nachgeladen wird bitte die Seite aktualisieren.
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Wafer; 28.11.2020, 21:41.

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  • mariusgnoedel
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Am Wochenende bin ich zu einer kleinen Radtour an die Ostsee entlang des Ostseeradwegs. Start war am Samstag in Wismar. Nach Wismar kommt man schnell von Magdeburg aus mit der Bahn.

    Von dort ging es in Richtung Norden/Osten. Als erstes bin ich nach Poel und dort eine kurze Runde in gefahren. Danach ging es am Salzhaff entlang nach Norden nach Kühlungsborn zum Campingplatz.



    Bild: Insel Poel und Salzhaff/Ostsee.

    Nach diversen Abkühlungen in Kühlungsborn (Duschen, Baden in der Ostsee, Eis) und dem Aufstellen des Zelts bin ich noch den „Berg“ (70hm) hoch zum Leuchtturm in Bastorf. Unterwegs gab es eine kurze Kekspause in Kägsdorf.



    Bild: Leuchtturm in Bastorf.

    Sontag: weiter in Richtung Osten über Warnemünde/Rostock und mit der Fähre über die Warnow.



    Bild: Warnemünde und Warnow.

    Danach ging es weiter über die Fischland-Darß-Zingst-Halbinsel über die Meiningenbrücke und Barth in Richtung Stralsund. Nach einer kleinen Stadtbesichtigung ging es von dort mit dem Zug zurück nach Magdeburg.





    Bilder: Steilküste & Bunkerruine in Wustrow; Blick nach Rügen (links von der Brücke) und Stralsund (rechts von der Brücke).

    Wetter: super, sonnig, teilweise fast zu warm, kaum Wind.

    Distanz: 87 km mit 18,6km/h Durchschnitt (Samstag) bzw. 155 km mit 19,7km/h Durchschnitt (Sonntag).
    Zuletzt geändert von mariusgnoedel; 17.08.2020, 22:00. Grund: anderes foto eingefügt

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  • lina
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Eine etwas verlängerte um’s-Steinhuder-Meer-herum-Tour heute.











    Sonnengewärmte Brombeeren gibt es noch immer :-)





    und ich machte einen Schlenker über’s Hohe Holz, in Richtung Wunstorf.



    Es ist so trocken, auch wenn es heute Nacht geregnet hat. Nicht nur die Eichen werfen bei jedem Windhauch noch grüne Früchte ab, sondern auch die Kastanien.



    Und das angekündigte Gewitter gab es dann doch nicht.

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  • lina
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Nun wollte ich natürlich auch noch den anderen Uferweg anschauen :-)

    Auf diesmal anderen Pfaden gelangte ich diesmal bis Idensen (demnächst wird Auhagen angesteuert) und wurde erstmal aufgehalten durch reich behangene Brombeerhecken. Sonnengewärmte, reife Brombeeren – mmmmhm! Ein paar Handvoll wanderten auch in die mitgebrachte Tüte und durften mitfahren.



    Ab Wunstorf ging es dann zwischen Spargelfeldern, Kleingärtenanlagen und Wiesen auf den Weg mit den festgefahrenen Holpersteinen, aber immerhin war niemand sonst unterwegs. Nur ein Bürger mit Rad war dabei, an einem Baum Turnringe zu befestigen. Es war ziemlich heiß, so ungefähr 34°C. Radeln geht da ja, aber alles andere?



    Den Schmetterling habe ich nur deswegen gesehen, weil er erstmal am Herumfliegen war, erstaunlicherweise hat er meine Kamera relativ nahe herangelassen.



    Ich hatte diesmal eine lokale Karte dabei (ein frei verteilter Werbeartikel der Region Hannover namens "Von Hof zu Hof"), in der diverse Hofläden der Umgebung verzeichnet sind. Obwohl ich die meisten der Läden sowieso kenne (manche haben derzeit auch andere Öffnungszeiten oder Sommerferien), ist diese Karte praktisch, weil darin auch Wander- und Radwege vorkommen. Ich erspähte den E1 in Idensen und dachte, da fahre ich jetzt mal entlang – mal schauen, ob ich mich an was erinnere :-)

    Im Reisebericht von damals erscheint tatsächlich die Schutzhütte mit Grillstelle und Bänken, die im Sommer natürlich viel schöner aussieht.



    Dieser Ausblick ist der einzige ohne Ansicht eines Hauses oder Hofs:


    Ein Grillrost muss offensichtlich mitgebracht werden

    Überraschend schnell ist man dann am Wasser – auf dem Vorplatz eines Hauses stand ein aufgebocktes Schiff als Vorbote, und ein paar Meter weiter ist schon der Mittellandkanal.



    Zuhause stellte ich fest, dass der selbe(?) Kahn schon damals dort stand


    Anfang April 2009

    Das Wasser des Mittellandkanals leuchtete wunderschön smaragdgrün. Vogelschwärme waren unterwegs und berührten hin und wieder die Wasseroberfläche.





    Und Brombeerhecken gibt es hier auch :-)



    Diesmal waren wesentlich mehr Grüppchen am Ufer zu sehen: Angler, Badende und Radfahrer. Die Einstiegsstellen zum Wasser führen über Steine, die gelben Bügel vom gegenüberliegenden Ufer gibt es hier nicht.


    Hier kommt man relativ leicht ins Wasser

    Frappierend ist wirklich die ganz andere Vegetation auf der Nordseite des Kanals. Kaum Haselnüsse und Brombeeren, dafür ein, zwei Wildkirschbäume, ansonsten viel Blattgrün und der ein oder andere Pilz.




    Ausblick auf Felder und Wiesen auf die Seite, auf der ich hier hin gelangt war

    Diesmal verließ ich den Kanal vor der Altpapierfirma kurz vor Wunstorf, also eine Brücke vor Dedensen. Der Radweg R5 wechselt hier auf das andere Ufer, welches nicht so zugewachsen aussieht. Zunächst auf frisch geteerten Wirtschaftswegen zwischen abgeernteten Getreidefeldern, Kuhweiden und Maisfeldern sauste ich nach Wunstorf, verpasste dann einen Abzweig und holperte über Wiesenwege in ein Neubaugebiet. Nett hier







    Es war noch immer sehr warm, und so kurz vor Dunkel war ich dann wieder zuhause. Die gepflückten Brombeeren hatten den Ausflug einigermaßen gut überstanden, aber schnell noch Marmelade kochen war trotzdem gut :-) Und gut war es auch, 3 l Wasser dabei gehabt zu haben.
    Zuletzt geändert von lina; 11.08.2020, 22:30. Grund: Tppifehler erspäht

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