Der Fahrradkurztouren-Thread

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  • Werner Hohn
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Noch die Frage aller Fragen, die auch in deinem Blog nicht beantwortet wird: Wat wiescht dat Zeusch zusamme?

    Ursprünglich wollte ich die obige 2-Tagestour nur mit einer Revelate-Satteltasche fahren, ohne Rahmen-und Lenkertasche. An den Lenker kommt mir keine Tasche mehr (5 Jahre habe ich mich über diese Taschen geärgert) und in den Rahmen meines Radels passt nix gängiges.

    Die Revelate konnte ich probepacken und probefahren. Wenn die kompakt und relativ leicht gepackt werden kann, ist die toll. Bei maximaler Länge, ca. 55 cm, und 5 Kilo wackelt die wie ein Lämmerschwanz und der Schwerpunkt ist ungewohnt weit oben. Außerdem passte nicht alles hinein, was mit sollte.

    Die wenn auch etwas schwerere Lösung war ein Gepäckträger (550 gr), ein leichter 20-Liter-Ortlieb-Packsack (113 gr) und zwei Spanngurte (150 gr). Unten das Zeltgestänge längs, darüber der Packsack quer und oben drauf das Zelt in Plastiktüten. Mit den zwei Gurten sitzt das bombenfest, und ist nicht breiter als meine Oberschenkel. Das sieht zwar eher nach Landstreicher aus, denn nach Sport, ist aber auch so gewollt. Außerdem habe ich noch genug Platz im Packsack für Essen, etc. Gesamtgewicht inkl. Einwandzwelt, Schlasa, Luma und allen Klammotten für eine dreiwöchige Tour, 5.800 Gramm.

    Eine Bitte: Das soll jetzt nicht in Sinn oder Unsinn von Bikepacking ausarten.

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  • saschadoemer
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Das erste Mal bin ich aufgrund eines Threads[1] im ODS auf das Thema Bikepacking aufmerksam geworden. Neben der Leichtigkeit der Räder und dem minimalistischen Ansatz ist mir vor allem die Schnelligkeit und die Geländetauglichkeit im Gedächtnis geblieben und hat mich auch so schnell nicht wieder losgelassen. Als ich dann noch den ein oder anderen Bericht[2][3] gelesen und mir die ersten Videos[4] angeschaut hatte, stand die neue Richtung des Radreisens schnell fest.

    Die Suche nach einem Rad gestaltete sich durch die hervorragende Beratung durch das Team von Radel Bluschke in Iburg nicht wirklich schwierig und so war ich nach einer Wartezeit von knapp 4 oder 5 Monaten stolzer Besitzer eines Salsa Fargo 2 Gray, natürlich direkt mit den passenden Taschen. Glücklicherweise lag der Orthopäde mit seinem Verdacht des gebrochenen Mittelfußes doch noch daneben und ich konnte das Rad abholen und direkt durch den Wald nach Hause fahren. Natürlich konnte ich die Füße nicht lange still halten und schon bald war der nächste Ausritt - mit Taschen - geplant. Zuerst musste aber das Ausrüstungspuzzle überstanden werden.





    Ziel war eine entspannte Feierabendrunde zum See und am kommenden Morgen wieder zurück.

    Nach der Arbeit ging es auf das Rad und schon bald waren Meetings, Termine und Deadlines aus dem Kopf verschwunden. Das Pedalieren und die frische Luft taten richtig gut. Das Rad lief gut, das Gepäck hatte auch im Gelände keinen Einfluss und die Ausblicke auf einer MTB-Tour hatte ich ja schon lange vergessen.











    Schneller als gedacht war der See erreicht (kurz vor Dunkelheit) und es blieb nur noch das Aufbauen des Zeltes, das Kochen der Nudeln und der warme, weiche Schlafsack nach einem anstrengenden Tag.



    Am kommenden Morgen klingelte mich um 05:00 Uhr der Wecker auf dem Schlaf und es ging nach dem Packen direkt auf das Rad. Der Rückweg sollte nicht über unbefestigte und damit schwer zu berechnende Wege führen, da spätestens 08:30 Uhr die ersten Termine im Büro anstanden. Somit ging es also über die Straßen in Richtung Osnabrück.



    Da blieb in diesem Fall weniger Zeit für Fotos, aber die Stimmung am Morgen war trotzdem grandios. Um diese Uhrzeit ist nahezu niemand unterwegs und alles geht noch seinen leisen Gang.



    Sollte jemand Interesse haben was genau ich dabei hatte, dann verweise ich hier gerne auf den entsprechenden Beitrag im Blog[5].
    ---
    [1] https://www.outdoorseiten.net/forum/...kepackingsetup
    [2] https://www.outdoorseiten.net/forum/...t-zu-tun-haben
    [3] https://www.outdoorseiten.net/forum/...Lahntalradweg?
    [4] https://vimeo.com/110867169
    [5] http://saschadoemer.blogspot.de/2015...im-detail.html

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  • Todden
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Zitat von Werner Hohn Beitrag anzeigen
    @ Todden
    Weshalb *hüstel*?
    War nicht böse gemeint. Hatte innerlich gegrinst, da du im Eingangsportal etwas von ein paar Fotos und drei dürren Zeilen geschrieben hast und die ersten Posts wahre Romane sind. Aber ich lese gerne Romane...

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  • Werner Hohn
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Zitat von Griffon Beitrag anzeigen
    Oh, ein Reh!
    Wenn da eins steht, spielt es bestimmt Harfe, schaut dabei über meine Schulter in Richtung "Koblenzer Tor" und sieht das da:



    Für Radtouren ohne Karte quer über den Hunsrück ist "der Hahn" übrigens eine gute Einrichtung. Woher auch immer, immer ist der gut ausgeschildert.

    @ Todden
    Weshalb *hüstel*?

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  • Todden
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Zitat von Werner Hohn Beitrag anzeigen
    Leute, Jungs und Mädels, Pedaleurs!

    Kurz, für all die, denen ein paar Fotos und drei dürre Zeilen Rad-Tourbericht genug sind.
    *Hüstel*

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  • Sternenstaub
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Etwas Radeln bei Jerichow (August 2014)

    Ich fahre erst eine Stunde später mit Zug und Rad nach Genthin, als ich eigentlich geplant habe, da ich mir aber vorgenommen habe, keinen Stress aufkommen zu lassen, ist das ganz ok. Gegen 15nochwas beziehe ich mein nettes Einzimmerappartment und packe aus, dabei bemerke ich, dass ich intelligentweise zwar die Kamera mitgenommen habe, aber nicht das neu aufgeladene Akku. Was für ein Mist! Ich gehe schnell etwas einkaufen, damit ich für den Abend und den nächsten Morgen etwas zu essen und zu trinken da habe.
    Auf dem Rückweg überlege ich hin und her, ob ich am Donnerstag nach Berlin fahren soll und das akku holen? aber das wäre mehr als Quatsch, geldmäßig, aber auch zeitmäßig, am Samstag muss ich ja schon wieder zurück. Ob ich mal die nicht so gute Handycam ausprobiere? Die ist bei diesem Modell nämlich wirklich nicht besonders, ach ich versuch es einfach. Danach gehe ich dann den Rest des Nachmittags/frühen Abend über das gesamte Klostergelände, schaue auch kurz in die Gebäude selber hinein, überwiegend halte ich mich aber im kleinen Park und dem Klostergarten auf. Auf einem Gebäude im inneren Gartenbereich, der über einen Turm verfügt, thront ein Storchennest, welches zurzeit von drei Störchen, Mama, Papa und halb erwachsenem Nachwuchs bewohnt wird. Was ärgere ich mich, dass ich nicht meine Kamera habe. Aber muss halt auch so gehen.










    Tag 2

    von meinem Frühstückstisch schaue ich hinaus auf die Klostertürme und mache Planungen, wohin ich heut radeln soll. Obwohl himmlische Ruhe hier herrscht, habe ich ausgesprochen schlecht geschlafen. Also nicht sowas heftiges an Tour, denke ich bei mir. Vielleicht bis zur Fähre nahe Ferchland radeln, die etwa 9 km von hier entfernt ist, dort über die Elbe setzen und wieder auf der anderen Elbseite quasi zurück bis nach Tangermünde, weiter in Richtung Westen, über die große Elbbrücke und zurück nach Jerichow, das sind schätzungsweise insgesamt 50 Kilometer.



    Ich radel vom Klostergelände herunter, biege nach links auf den elberadweg und fahre dann geradeaus.




    Ich biege aber bald vom Radweg ab, ich will näher ans Wasser und fahre einen schmalen Feldweg hinein. Zuerst lässt derr sich ganz gut befahren, aber dann muss ich schieben. Das macht aber überhaupt nichts, ich hab ja Zeit genug.









    Ich erreiche Ferchland und finde gleich die Fähre nach Grieben





    ich komme durch zwei Miniorte und an einem turm des Nabu vorbei, in welchen man hoch klettern kann und eine schöne Sicht auf die vielen Wasservögel hat.



    Ich erreiche Tangermünde schneller als gedacht, hier gibt es einen Ruderclub, bei dem man wohl auch übernachten kann, das muss ich mir merken.








    am Abend noch ein kleiner Rundgang durch mein Kloster



    Die zweite Nacht habe ich besser geschlafen und versucht möglichst lange liegen zu bleiben.

    Ich beschließe wieder eine kleine Radtour zu machen, aber wirklich ganz piano, wovon auch immer, ich fühle mich erschöpft. Ich beschließe nach elbe-Parey zu radeln bis hin zum Schloss Zerben und dann einfach wieder zurück.



    Blicke vom Steilufer bei Derben





    hier gibt es wohl Wanderrwege nach unten und an den Klippen entlang



    einfach nur wundervoll, was gäbe ich darum meine richtige Kamera dabei zu haben



    Ich folge weiter erst dem Elberadweg, dann aber einem Waldweg, der zur Schleusae bei Parey führt, da fließt der Elbe-Havel-Kanal in die Elbe. Hier möchte ich kein Rad mit Gepäck hochschleppen müssen, habe gerade das eigentlich für mich zu große rauf und runter geschafft.



    wo der Kanal einmündet wird gerade gebaggert



    Ich erreiche mein heutiges Ziel - das Schloß Zerben, wobei das eher ein Gut ist.



    Fontane lässt hier teilweise seinen Roman Effi Briest spielen und tut damit der ursprünglichen Figur der Elisabeth von Ardenne unrecht, eine sehr interessante und auch mutige Frau, aber das passte vermutlich nicht in das Weltbild der meisten Herren (und auch Damen) der damaligen Zeit. Effie Briest hab ich gelesen und als langweilig empfunden, das Schicksal und das Leben von Elisabeth hingegen ist spannend und lebendig. Es gibt einiges an Literatur, aber nur dies hier erstmal zur Info:
    http://www.effis-zerben.de/geschichte_elisabeth.html

    Jedenfalls habe ich beschlossen, mir auch die anderen Frauenorte, die das Land Sachsen-anhalt auserwählt hat, anzuschauen.



    Augenblicke auf dem Rückweg



    Abends gehe ich noch einmal ins Kloster, auch in die Kirche, aber dort ist das Licht für mein Handy zu schlecht



    am Samstagmorgen muss ich frühezeitig los, ich möchte nicht in den Hauptreiseverkehr von Magdeburg nach Berlin kommen, die Züge sind proppevoll und die Radabteile am We oft überfüllt.

    zweites Frühstück an der Bushaltestelle, wo ich auf den Bus nach Genthin warte

    Zuletzt geändert von Sternenstaub; 12.07.2015, 18:58.

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  • Griffon
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Zitat von Werner Hohn Beitrag anzeigen
    [b]

    Frankfurt am Main, ein bekannter Ortsteil.
    Oh, ein Reh!

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  • Torres
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Burg Lichtenberg. Ein ähnliches Foto habe ich vor 15 ? Jahren gemacht, als ich hungrig mit dem Motorrad am Straßenrand stand und rohe Nudeln gegessen habe. Ach ja. Seufz. Und ich kenne sogar noch das alte Idar-Oberstein. Verstehe, dass sich bei Fotos die Speicherkarte krümmen würde. Bist ja gut rumgekommen. Scheinst fit zu sein.

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  • Werner Hohn
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Das darf ruhig auch älter sein. Und mal so eine Runde durch Berlin, könnte nicht schaden.

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  • Sternenstaub
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    schöne Tour, Werner!
    OT: darf man auch mal ältere Kurztouren einstellen oder muss das gerade tagesaktuell sein?

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  • Werner Hohn
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Die Rhein-Nahe-Glan-Nordpfalz-Hunsrück-Mosel-Rundtour am Donnerstag und Freitag


    Neuwied-Engers: Grauer Turm, der letzte Rest der Burg Kunostein.


    Schloss Stolzenfels von Lahnstein aus gesehen.


    Bei Kestert: Für irgendeinen Blödsinn, den die Menschheit nicht braucht, ist immer Geld da, sobald die Deckel von den Fördertöpfen runter sind.


    Rhein bei Oberwesel.


    Kaub mit Burg Gutenfels. Hier überquerte Blücher am 1.1.1814 den Rhein um Napoléon endgültig den Marsch zu blasen. Durch die Hintertür hatte Napoléon im Rheinland dann doch länger das Sagen, als Blüschers Schlesische Armee sich das erträumt hatte. Fortsetzung 300 km später.


    Bacharach


    Lorchhausen: Kulturerbe! Was für ein Glück, dass das Obere Mittelrheintal kein Unesco-Weltkulturerbe ist, sondern Unesco-Welterbe. So kann sich die Kultur ungestört austoben. Die grünen Schilder zeigen den Stromkilometer an, sowie den Ortsnamen im Welterbe.


    Gut, gut, es hat Fußweg auf dem Schild gestanden. Unten am Rhein: B 42 für Radfahrer gesperrt, weil die meisten die Baustelle innerhalb der Grünphase nicht schaffen. Die ausgeschilderte Umleitung fängt mit einem 3,5 km langen, im Schnitt 10 % steilen Anstieg an. Ich hatte das Vergnügen einen holländischen Reiseradler mit 50-Kilo-Gefährt auf halber Höhe zu treffen. Der Austausch holländischer und deutscher Schimpfwörter aus dem Bodensatz der übelsten Gosse war ergiebig und völkerverbindend. So, jetzt noch ein Grieche ...


    Goethe-Tempel am Niederwald. Unten Rüdesheim, nebenan das Niederwalddenkmal.


    Rüdesheim und die ersten Ausläufer des Rheingaus von der Fähre nach Bingen.


    Bad Kreuznach: Brückenhäuser im Baurausch, leider.


    Bad Kreuznach: Gradierwerk im Salinental. Soll helfen, ich merk' nix.


    Bad Münster am Stein: Kurmittelhaus mit Rheingrafenstein. Seit 20 Jahren geht es bergab, nicht mit dem Stein.


    Der Rotenfels. Größte Steilwand zwischen Alpen und Skandinavien.


    Einmal Steigung bitte. Durch die Weinberge der Nahe zum Gut Hermannsberg, vormals Königliche-Preußische-Weinbaudomäne. Damit uns Preußen nicht verloren geht.


    Keine gesehen.


    Zwischen Odernheim und Meisenheim. Und unten verläuft der Glan-Blies-Radweg - flach.


    Odenbach am Glan. Vor 9 Jahren bin ich hier durchgewandert.


    Jugendherberge und Restaurant Burg Lichtenberg oberhalb Thallichtenberg. Zum Schluss noch eine Steigung.

    Bilanz Donnerstag: 213 km, Google Maps kommt auf 1.450 hm, kein Regen

    ______________________________________________________________


    Tor zur Burg Lichtenberg: Weil das Abrechnungssystem der Jugendgerberge noch nicht hochgefahren ist, beginnt der Tag wie der gestrige geendet ist, mit einer Burgbesichtigung.


    Thallichtenberg: Da hat selbst Preußens Gloria nicht helfen können! Sollte das erneut in die Hose gehen?


    Baumholder. Amis vor, neben und hinter mir an der Ampel.


    Mehr Foto hat Idar-Oberstein nicht verdient. Das Städtchen ist so verbaut, da würde mir die Speicherkarte die Freundschaft kündigen. Ab hier immer Richtung "Hahn".


    Der Aufstieg nach Breitenthal in der Werkrückschau.


    Der Hunsrück bei Sulzbach? Irgendwo da.


    Rhaunen im Hunsrück.


    So is'er der Mensch: Jeder hat sein eigenes Kulturerbe.


    Frankfurt am Main, ein bekannter Ortsteil.


    Zell an der Mosel


    Der Calmont. Klettersteig ( na ja) und Europas steilster Weinberg.


    Klosterruine Stuben, des Klettersteigwanderers liebstes Motiv.


    Beilstein und Burg Metternich. Damit wären wir beim Wiener Kongress und später dann bei den Preußen im Rheinland und dem Napoléon Bonaparte. Mal grob über den Lenker runtergebrochen.


    Cochem aan de Moezel.


    Mosel. Manchmal kann sie sogar Fluss!


    Klotten: Burg Coraidelstein, lange Jahre Wohnsitz von Wendelin Stahl, der in den siebziger und achtziger Jahren einer der renommiertesten deutschen Keramiker gewesen ist.


    Kobern-Gondorf: Oberburg. Rennradfahrer wechseln für die Durchfahrt auf die Straße!


    Moselbrücke der A61 bei Winningen. Nach all dem Burgen, mal schöner Beton und Stahl.


    Preußischer Meilenstein bei Weißenthurm. Nach dem Wiener Kongress wurde das Rheinland endgültig den Preußen übertragen. Doch statt preußische Zucht und Ordnung, wurde der Code Civil beibehalten, das Gesetzeswerk des verhassten Napoléon Bonaparte. Bis 1900 war das in maßgeblichen Bereichen gültig; und in Rheinland-Pfalz in Sachen Nachbarschaftsrecht bis 1971.


    "Werner, hast'e nich endlich ma ein Bild der Bursch Altwied?" Ha'ma, jedoch im Gegenlicht der Abenddämmerung.

    Bilanz Freitag: 199 km, die Höhenmeter von Google Maps: 1.900, kein Regen
    Zuletzt geändert von Werner Hohn; 06.03.2017, 15:42. Grund: *Uff*, was für ein Fehler!

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  • Torres
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Zitat von iwp Beitrag anzeigen
    Läßt Du sonst die Shorts nicht an ?
    Ahm ja, so könnte man das auch verstehen , - nein, sonst hätte ich die lange Hose angezogen, mit der ich normalerweise fahre. Es waren nach dem Wetterumschwung ja höchstens 15 Grad. Aber bei Regen fahre ich lieber mit kurzer Hose, das erspart das Trocknen.

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  • iwp
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Läßt Du sonst die Shorts nicht an ?

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  • Torres
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Okay. Weil Du es bist . Dann fange ich mal an...

    Letzten Mittwoch. Es goß in Strömen. Poncho übergezogen, Shorts angelassen und dann losgeradelt. Man hat ja alles dabei, schon aus Routine. Ohne Poncho gehe ich nie aus dem Haus.

    Als der Radweg endete, musste ich auf der Straße fahren. Das Wasser der Autos spritzte zur Seite und ich schwamm zwischen Autos und Bordsteinkante voran. Ein Laster brummte neben mir und plötzlich überkamen mich Glücksgefühle: Fast wie auf Tour. Radeln - egal wie und wo. Urlaub. Mit dem einzigen Unterschied, dass ich mir keine Sorgen machen musste, ob die Sachen nun trocknen oder nicht. Warmer Regen. Herrlich.

    Dann bog ich ab, um noch etwas einzukaufen. Alle anderen stellten sich unter, nur ich schob stolz mein Rad von Stand zu Stand. Outdoorer eben.


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  • Werner Hohn
    hat ein Thema erstellt Der Fahrradkurztouren-Thread.

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    Leute, Jungs und Mädels, Pedaleurs!

    In Anlehnung an "Mein Outdoorerlebnis - heute" starte ich einen Thread für Tagestouren, Kurztouren, Wochenendtouren und überhaupt alle Touren mit dem Radel um den Block, und sei es die zum Bäcker. Im "Outdoorerlebnis" gehen diese Touren ganz unter; und wenn es etwas Fahrradspezifischer wird, ist das gewollt.

    Kurz, für all die, denen ein paar Fotos und drei dürre Zeilen Rad-Tourbericht genug sind.
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