Der Fahrradkurztouren-Thread

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  • ronaldo
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Och die dunklen Bilder sind fast besser als die hellen...

    Sag mal, gelbes Springkraut? Kenn ich nur in altrosa. Meinst du evtl die kanadischen Neophyten, mir fällt der Name grad nicht ein, Goldruten oder ähnlich?

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  • lina
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Eigentlich wollte ich nur kurz einkaufen gehen und radelte mal los. Die Außentemperaturen bewegten sich einiges über 30°C, was sich in dem Moment bemerkbar machte, als ich das Radl abstellte und der Fahrtwind weg war – puh

    Also im Laden sicherheitshalber den Getränkespeicher aufgefüllt (Stachelbeerlimonade ist was Feines ) und beschlossen, den Fahrtwind erst einmal nicht wieder enden zu lassen: Also die Strecke entlang, welche ich neulich im Regen ausprobiert hatte – mal wieder Richtung Kaliberg.



    Die Getreidefelder sind langsam fast alle abgeerntet



    Sehr ländlich und grün ist die Gegend, es gibt jede Menge ganz alte Bauernhöfe da und die Autos, die vor vielen Höfen stehen, schauen auch nicht wesentlich jünger aus

    Dann, Überraschung: Ein noch älteres Gemäuer: Schloss Bokeloh, sehr hübsch gelegen





    Im Anschluss lockte das Schild "Idensen" – praktisch, ich will ja schon länger wissen, wie der E1 vor Idensen aussieht (ein kleines Stückchen Straße hatte ich zu Fuß damals ausgelassen)





    Ob ich hier wirklich auf dem E1 war, konnte ich nicht sehen, dann erspähte ich aber den Sigwardsweg (der war dort meiner Erinnerung nach noch nicht vorhanden). Ein Blick auf’s Navi versprach nicht allzu große Umwege und jede Menge Schatten – und nach ein paar Metern fand sich tatsächlich ein E1-Schild Auf dem mit gelb blühenden Springkraut ausgiebig gesäumten Waldweg konnte ich mich dann lebhaft an das damalige Mücken-Aufkommen erinnern, aber mit Radl ist das auf einem gut befestigten Weg zum Glück kein Problem …



    In Hagenburg kam ich raus und beschloss, den längeren Streckenteil um’s Steinhuder Meer herum weiter zu radeln. Kurz darauf passierte ich eine Familie, in der gerade die Sache mit dem Kaliberg geklärt wurde: "Der heißt auch "Kalimanjaro"!"

    Ungewohnte Wellen in einem der Kanälchen erforderten näheres Erkunden: Da paddelte doch tatsächlich eine außerordentlich hübsche Wasserratte. Beim Versuch, sie zu fotografieren, habe ich an der Kamera das falsche Rädchen erwischt, also wurden die Folgebilder leider sehr dunkel, was ich leider erst zuhause entdeckte. Ein bisschen was konnte ich aber schon rauskitzeln:



    Beim dem Rückweg erinnerte sie irgendwie an einen Hammerhai aber nach genaueren Hinschauen war zu sehen, dass sie ein kleineres Pelztierchen im Maul transportierte – evtl. war das ein Umzug?



    Der Rest der Bilder wurde dann noch dunkler, weil es draußen insgesamt auch langsam dunkel wurde (zur Blendenvorwahl auch noch die Verschlussgeschwindigkeit so zu arretieren, als wenn’s hell und sonnig wäre, kann ja ja nix werden )





    aber hat irgendwie auch was, oder?



    Insgesamt waren das über 50 relativ schnelle Kilometer – das hat man nun davon, wenn man den Fahrtwind behalten möchte …
    Zuletzt geändert von lina; 08.08.2015, 10:28.

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  • joeyyy
    antwortet
    AW: Rennsteig-/Saale-Tour Eschwege/Eisenach => Saalfeld

    Zitat von Werner Hohn Beitrag anzeigen
    Das dann auch mit diesem Rad? Oh, ein Wechsel vom Reiseradler zum "Semi-Sportler"?
    Hallo Werner,

    klar, das Rad ist schon gut. Nur werde ich dann die Schutzbleche noch abbauen und fette 29er MTB-Reifen aufziehen. Ansonsten komme ich in der Unterlenkerposition auf den Trails bergab besser klar als aufrecht sitzend. Und ob ich in Guatemala auf Schlammpisten durchgerüttelt werde oder auf den Trails des Fichtelgebirges - dem Rad isses egal.

    Ich habe auch überlegt, mir ein Salsa oder so zuzulegen - aber das hat bloß ein stärker abfallendes Oberrohr als mein Reiserad. Und keine Firmtech. Also fahre ich mit meinem Idworx.

    Na ja, die Kombination aus Reisen, Fotografieren, Schreiben und Sporttreiben ist ja, was mich so fasziniert.

    Gruß

    Jörg.

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  • Werner Hohn
    antwortet
    AW: Rennsteig-/Saale-Tour Eschwege/Eisenach => Saalfeld

    Zitat von joeyyy Beitrag anzeigen
    Insgesamt waren es aber gut 400 km in dreieinhalb Tagen mit knapp 6.000 Höhenmetern. Und das in den Mittelgebirgen. War ein schönes Training für den Tuscany Trail im nächsten Jahr und die Great Divide Tour in 2017. Dann mit eingerittenem Brooks.
    Das dann auch mit diesem Rad? Oh, ein Wechsel vom Reiseradler zum "Semi-Sportler"?

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  • joeyyy
    antwortet
    Rennsteig-/Saale-Tour Eschwege/Eisenach => Saalfeld




















    Mehr Bilder gibt es hier (klick).

    Die Strecke gibt es hier (klick).

    Kurze Anmerkung für potentielle Nachahmer: Wunderschöne Landschaft, Streckenprofil extrem anspruchsvoll. Vor allem die Saale von der Quelle bis Saalfeld hat's in sich. Eigentlich wollte ich in den vier Tagen meiner Tour mindestens bis Halle, vielleicht sogar bis Magdeburg kommen. Aber ich habe das Profil und das heiße Wetter unterschätzt. Außerdem hatte ich meinen Brooks-Ledersattel gerade neu bespannen lassen und der war noch nicht eingeritten. Und ich habe eine alte Hürzeler-Trainingsradhose angezogen, weil ich die nach dem Trip wegschmeißen wolle. Also hab ich mit leeren Beinen und wundem Hintern den Zug in Saalfeld bestiegen, nachdem ich den vierten Tag fast nur im Stehen geradelt bin...

    Insgesamt waren es aber gut 400 km in dreieinhalb Tagen mit knapp 6.000 Höhenmetern. Und das in den Mittelgebirgen. War ein schönes Training für den Tuscany Trail im nächsten Jahr und die Great Divide Tour in 2017. Dann mit eingerittenem Brooks.

    Ich hatte das erste Mal meine Hängematte mit und auf Tour ausprobiert. Hmm, na ja, ich bin wohl ein Zelter. War froh, dass ich in der zweiten Nacht an der Saalequelle meine Matte auf einen Tisch legen konnte. In der dritten Nacht gönnte ich mir dann ein Hotel. Aber ich werde meiner Hängematte noch eine zweite Chance geben - mal sehen. Im Wald ist es ja echt genial, eine Matte zwischen zwei Bäumen aufzuspannen - viel einfacher, als einen geeigneten Zeltplatz zu finden.

    Meinen Intercity mit Radstellplatz hatte ich ab Magdeburg gebucht, weil ich ja dachte, ich schaffe das schon. Bin dann schon in Halle in den reservierten IC eingestiegen und losgefahren. Sofort kam eine Schaffnerin mit "charmant-aggressivem" sächsischen Dialekt und schmiss mich in Köthen wieder raus, da ich erst ab Magdeburg reserviert hatte. Und das, obwohl noch Stellplätze für Fahrräder frei waren. Sie unterstellte mir, ich sei vom EPA (was auch immer das ist) und wolle sie nur überprüfen. So bin ich insgesamt von Saalfeld nach Naumburg, von Naumburg nach Halle, von Halle nach Köthen, von Köthen nach Magdeburg, von Magdeburg nach Braunschweig und von Braunschweig dann nach Hannover mit den Regionalzügen gefahren. Der Osten ist immer noch für eine Odyssee gut - egal ob auf dem Rad oder mit dem Rad im Zug

    Gruß

    Jörg.
    Zuletzt geändert von joeyyy; 07.08.2015, 12:28.

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  • nicki1005
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Schöner Thread!

    Dann schließe ich mich mal an:

    Spontane Wochenend-Radtour südlich von Dresden!
    Von Dresden über Freital und Tharandt ging es zur Talsperre Klingenberg. Weiter zur Talsperre Lehnmühle und Talsperre Lichtenberg. Und zurück nach Dresden :-)











    Zuletzt geändert von nicki1005; 03.08.2015, 12:55.

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  • iwp
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Zitat von derMac Beitrag anzeigen
    OT:
    Wasn das da in deinem Gesicht? Biste jetzt etwa unter die "echten" Radfahrer gegangen?

    Mac

    Gut gegen Fliegen

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  • derMac
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    OT:
    Zitat von iwp Beitrag anzeigen
    Wasn das da in deinem Gesicht? Biste jetzt etwa unter die "echten" Radfahrer gegangen?

    Mac

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  • cane
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Zitat von Werner Hohn Beitrag anzeigen
    Ha! Vor einem Vierteljahrhundert hatte ich in dem Yachtclub einen Hobie Cat 18 für einige Jahre liegen. Das ist doch der Aggertaler Segel-Club und in deinem Rücken ist der Steg, der zum Campingplatz gehört?
    Ich musste jetzt erstmal schauen, kenne die verschiedenen Segelclubs nur aus meiner Schulzeit wenn wir in den Vereinsheimen unsere Stufenpartys feiern durften. Sollte passen, der Aggertaler Klub hat als Addresse "Talbrücke Sondern 1, 57462 Olpe, Deutschland" angegeben und das Bild entstand von der Talbrücke Sondern.

    Demnächst werde ich die Klubs ggf. mal abklappern um herauszufinden ob ich irgendwo ein Kayak lagern kann.

    Hier bin ich mal bei Windstärke 0 gekentert. Mit einem Katamaran ist das an und für sich unmöglich. Es war eine einzige Fallbö, die vom sommerlichen Gewitterhimmel, den ich hinter den Bergen nicht sehen konnte, in 5 Sekunden über den See fegte. Auf der Terrasse des Segelclubs hatte man sich köstllich amüsiert. "Da liegt er im Wasser, der Supersegler, der sich immer über unsere geliebten Variantas lustig macht".
    Shit happens - Ich habe allerdings schon öfter gehört das Böen die Surfer zerstreuen an der Bigge.


    Zitat von Werner Hohn Beitrag anzeigen
    Da ist tatsächlich verdammt wenig Wasser drin. Fahren bei dem Wasserstand die Ausflugschiffe?

    Edit: Die Antwort kann ich mir selbst geben. Klar fahren die Schiffe. Es ist ja ein Dampfer zu sehen.
    Es ist Ferienzeit in NRW und in Holland auch, ich glaube die fahren selbst wenn sie sich nur im Kreis drehen können.

    mfg
    cane

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  • iwp
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Nachdem ich mir die Tage ein Nordisk Telemark2 (950r) und einen Sommerschlafsack von Seatosummit (400gr) bestellt hatte, mussten die Sachen ausprobiert werden. Also noch schnell eine Neoair und Waschzeug in die Relevante Taschen und ans BMC gepackt und dann Samstag um 13:00 Richtung Lüneburg gestartet. Dort auf dem kleinen aber feinen Campingplatz zur roten Schleuse lecker gegessen und gut geschlafen. Am Sonntag habe ich mich dann mit Freunden aus Hamburg am Bahnhof in Lüneburg getroffen, um nach Travemünde zu radeln. Auf dem Weg gab es lecker Softeis in Zarrentin und ein paar km weiter später am Schalsee in Lassahn lecker Kuchen gegessen und Rhabarberschorle getrunken. In Travemünde sind Christoph und ich in Zug gestiegen und die anderen beiden sind weiter bis Hamburg geradelt. Weil ich in Bremen nicht auf den Zug nach Delmenhorst warten wollte, bin ich die letzten 16km , dann eben doch noch geradelt.
    Ein Schönes Wochenende...

    Kurze Pause auf dem Weg nach Lüneburg:



    Angekommen:



    Praktische Schlaufen im Innenzelt:



    Auf dem Weg nach Travemünde:



    Wer hat die schönste Fähre...





    Pause am Schaalsee:






    (INFO: Bitte kein Bildmaterial einfügen, das die Rechte Dritter verletzt. d.h. i.d.R. keine Musikvideos, TV-Serien etc. )
    Zuletzt geändert von iwp; 03.08.2015, 09:40.

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  • lina
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Paar Bilder von der abendlichen Radlrunde um den Pudding ’rum (welcher gerade der Kaliberg ist). Dabei eine neue Art Strohballen entdeckt



    Die Getreidefelder sind schon vorwiegend abgeerntet, der Mais steht noch, und in der Abendsonne duftete es stark nach Kamille



    So richtig einen Plan hatte ich nicht, da fetzte ein Abendsportradler vorbei, und wo er abbog, sah der Weg fahrbar aus – also hinterher. Er nutzte dann den Abzweig zum Kaliberg, und ich beeilte mich, ebenfalls schnell weg zu kommen, bevor mich die Getreideernte-Staubwolke erwischte





    Das folgende Radwegschild wies auf einen Singletrail am Rande eines Maisfelds, direkt auf den Kaliberg zu – sah gut aus. Später traf der Weg wieder auf Asphalt, und man konnte bergab flitzen nach Mesmerode (nein, nicht Messnerode )


    Südhang Kaliberg

    und anschließend ging’s auf bekannten Wegen durch die Gemüsefelder wieder zurück

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  • Werner Hohn
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Zitat von cane Beitrag anzeigen
    Ha! Vor einem Vierteljahrhundert hatte ich in dem Yachtclub einen Hobie Cat 18 für einige Jahre liegen. Das ist doch der Aggertaler Segel-Club und in deinem Rücken ist der Steg, der zum Campingplatz gehört? Hier bin ich mal bei Windstärke 0 gekentert. Mit einem Katamaran ist das an und für sich unmöglich. Es war eine einzige Fallbö, die vom sommerlichen Gewitterhimmel, den ich hinter den Bergen nicht sehen konnte, in 5 Sekunden über den See fegte. Auf der Terrasse des Segelclubs hatte man sich köstllich amüsiert. "Da liegt er im Wasser, der Supersegler, der sich immer über unsere geliebten Variantas lustig macht".

    Da ist tatsächlich verdammt wenig Wasser drin. Fahren bei dem Wasserstand die Ausflugschiffe?

    Edit: Die Antwort kann ich mir selbst geben. Klar fahren die Schiffe. Es ist ja ein Dampfer zu sehen.
    Zuletzt geändert von Werner Hohn; 02.08.2015, 21:25.

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  • cane
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Vorgestern war ich bei einem der alten Kumpels, seit 20 Jahren ziehen wir zusammen um die Häuser. Nach der Xten Flasche Bier, dem vierten Mal Holz nachlegen und der zweiten Bilder Dvd seiner Rucksacktouren der letzten Jahre kamen dann noch eine Flasche Rum und eine Schachtel Zigaretten aufs Spielfeld. Geärgert habe ich mich als mittlerweile langjähriger Nichtraucher nur kurz, wieder jeden Tag zu qualmen käme mir nicht mehr in den Sinn. Aber es gibt diese Abende bei denen Sachen die qualmen einfach dazugehören weil die Abende 20 Jahre lang gequalmt haben.

    Heute hab ich mir entsprechend vorgenommen mal einwenig sportlich zu sein, warum nicht mal wieder Richtung Biggesee radeln? Gesagt getan und irgendwann nach Mittag den Voderschlauch gewechselt, der seit einiger Zeit langsam Luft verliert. Keine Lust das er mir kaputt geht, nach 25 Jahren fast pannenfreiem MTB fahren war der Umstieg auf einen Crosser mit 28mm Slicks sowieso nicht einfach. In der ersten Wochen hatte ich dreimal den Vorderreifen platt weil ich einfach noch das Knallgas des Fully gewohnt war, egal wie der Weg ausschaut.

    Nach dem Reifenwechseln ist mir aufgefallen das ich noch nichts gegessen habe außer 6 Aufgüssen Shincha und das eine gute Idee wäre, also die Reste vom gestern aufgebackenem Reibekuchenbrot aus dem Alchener Backhaus mit Olivenöl, Sardellen, Kapern und einem Spritzer Balsamico dekoriert und das ganze schnabuliert.

    P8020009

    So dann ging es bewaffnet mit Kamera & Fisheye, einem Liter Wasser, einem Buch (habe noch nie auf Radtour ein Buch gelesen aber nehme immer wieder eins mit um "Pause zu machen", warum?) und dem halbgeladenen Telefon (man will seine Resultate schließlich sehen) los. Der Pulsgurt blieb zu Hause. Ich meine ich hätte mir eingeredet das der Akku zu leer ist aber es könnte auch daran liegen das ich nicht sehen wollte das Rum, Bier und Qualm meine Fitness beeinträchtigt.

    Bis nach Olpe gings flott vorran und ich hab noch ein paar Bekannte getroffen, mich aber aufs Grüßen beschränkt. Leider grüßen viele Zugezogene nicht mehr, ich finde es schön bekannte Gesichter mit einem Moin, Tach oder N'Abend zu begrüßen.

    Olpe raus um das Vorstaubecken hat man einen schönen Blick auf zwei konträre Gebäude:

    P8020010

    Ich war lange nicht mehr an der Bigge, es wurden umfangreiche Verbesserungen am Wegenetz vorgenommen und zwei große Biggerunden geschaffen, eine für die Familie und eine über die Höhen um den See. Ich wollte eigentlich drumrumfahren "wie immer", das geht aber wegen einer baustelle nicht und ich fahre den ersten Bigge Ausläufer zweimal.

    Schöner Blick auf eine der reinkommenden Autobahnbrücken. Wenn man weiß das diese Lebensadern dafür sorgen das wir hier schuldenfreie Kommunen haben, eine Menge Industrie angesiedelt wurde, ein Einfamilienhaus (noch) Standard ist und wir ansonsten ein Gebiet mit besonderem Entwicklungsbedarf werden sehen sie gar nicht so fehlplatziert aus. Auf der Mitte zwischen Frankfurt und Köln gleichzeitig mitten im Wald zu leben und es nur 5 Minuten bis zur Autobahn und keine Stunde nach den Flughäfen FRA oder CGN zu haben ist nicht schlecht.

    P8020012

    Hier eins der Schilder der neuen Radwege:

    P8020013

    Und hier ein paar Bilder der Bigge, die Vorstaubecken sind ob der massiven Regenfälle der letzten Wochen gut gefüllt. Immer wieder gibt es nette Sitzgelegenheiten und oft auch schöne Aussichten, vor allem auf Brücken.

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    Angekommen am Biggedamm wird mir die Sanierung erstr bewusst, da war doch was. Der komplette Damm ist gesperrt, ich muss ihn irgendwie umfahren. Das heißt es gibt auch kein Wasser weil das Lokal auf dem Damm geschlossen ist, toll.

    Also flugs den ersten Seitenweg genommen der für Fahradfahrer als verboten ausgeschildert ist. Ich gehe davon aus das dient der Schonung der Urlauber, ich nehme ihn, zudem gibts auf halber Höhe einen schönen Überblick über das Bauprojekt.

    P8020028

    P8020030

    Man betrachte das Übersichtsbild in der linken Ecke um ein Gefühl für die Abschüssigkeit zu bekommen, ich denke mal das sind 30 %, die Erklärung für die Relevanz folgt gleich

    P8020029

    500m weiter im Wald geht ein Geländer nach rechts ins Tal, ich denke mir das deswegen für Radfahrer gesperrt war, wenn auch das ganze nicht so wirklich urlauber kompatibel aussieht:

    P8020032

    Wie auch immer, ich schiebe mein Rad mit gezogener Radbremse runter. Bergrunter tragen hat seine Tücken, kann ich nicht empfehlen, lieber schiebeähnlich bewegen. Nach 10 metern ist mir klar das das kein Weg für Spaziergänger ist. Nach 50 Metern mache ich mich das erste mal fast lang, nach 70 metern kann ich mich nur noch halb rennend und schliddernd bewegen, nach 100 metern fliege ich auf irgendwas mit Stachel das mir ordentlich in die Wade sticht und hängenbleibt, hab keine Hand frei um es weg zu machen. Irgendwann fällt es ab und irgendwann komme ich im Tal an und laufe in einen Bauzaun.

    P8020033

    Erkenntnis 1: Die schweizer Arbeiter der Spezielfirma haben wohl den Aufstieg in den extrem Steilen hang gehauen um nicht jeden Tag mehrfach einen enormen Umweg zum Stauamm zu haben.

    Erkenntnis 2: Alles noch dran, wenig Blut, fast nur Kettenfett, Stich sieht normal aus, also wohl nur Wespe oder Biene.

    Erkenntnis 3: Wenn die Arbeier Feierabend machen sperren sie den Zaun zu, ich stehe also im Biggetal und muss ewig dem Zaun folgen. Über die Zacken drüber mit dem rad geht nur im Notfall. Der Hang den ich 500 m quere ist so steil das ich wenn ich neben dem Rad laufe die Füße auf Sattelhöhe habe. Irgendwann bin ich am Ende des Bauzauns udn der Hang hört auch auf, aber das hatte ich mir trotzdem anders vorgestellt:

    P8020034

    Vom folgenden Durchbrechen des Unterholzes bis zur Straße gibt es keine Bilder, wäre ich ein Marine hätte das gewiss ein Purple Heart gegeben. Der Autofahrer der auf dem kleinen Parkplatz vor der Baustelle gehalten hat steigt ein und fährt los als er mich aus dem Wald brechen sieht. Ich mache eine Zeckenkontrolle, stufe alle Blessuren als Kinderkacke ein und fahre weiter.

    P8020035

    Nach ein paar weiteren Ausläufern begegne ich dem Biggolino, einer kleinen Straßenbahn die man nutzen kann um von A nach B zu kommen, der Biggolino wartet grad auf die Urlauber die eins der beiden Flaggschiffe verlassen.

    P8020035

    P8020039

    Später gehts an einem künstlichen Sandstrand und am Yachtclub vorbei, die Hälfte ist geschafft.

    P8020040

    P8020042 by daniel.halbe, auf Flickr

    Experimente mit dem Fisheye folgen, denn ausnahmsweise ist der Bigge Randweg hier ein langes Stück gerade, gerade ist langweilig weil es weder dopamin noch Adrenalin gibt.

    P8020053

    P8020055

    Nach einer Zeit komme ich an einen der Zuflüsse, hier kann man sehen wie enorm leer gelassen die Bigge ist:

    P8020064

    Jetzt binn ich schon fast wieder in Olpe angekommen:

    P8020065

    Summa summarum warenb es 64,3 km in 03.45h, inklusive der Foto Pausen. Die längste Pause hat etwa 5 Minuten gedauert weil ich mich beim Fotografieren mit einem Ehepaar aus Valbert unterhalten hab wo genau man momentan Teile der versunkenen Dörfer sehen kann. Als ich zu Hause ankomme fühle ich mich nicht wirklich platt, habe aber auch nur knapp 900 hm gehabt da der Anteil auf dem randweg die Kämme nimmt. Ansonsten wären es wohl eher 2000 hm. Gegessen hab ich nic, getrunken 1 Liter Wasser und einen halben Liter Apfelschorle, das Lokal am Biggedamm hatte an der anderen Seite geöffnet.

    Grad gabs Kartoffelpürree und einen ganzen Strunk Brokkoli, und grad gibts das zweite Andechser Doppelbock beim Schreiben des Berichts, der nur geschrieben wird weil der Tatort heute schon wieder kein neuer ist.

    Da mir das ganze heute viel Spaß gemacht hat und ich nicht müde geworden bin steht für nächstes Wochenende ein Overnighter auf dem Plan. Fröhliches Radeln allerseits!


    mfg
    cane

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  • Torres
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Mal wieder in den Norden der Stadt gefahren und aus irgendeinem Grund zu früh links abgebogen. Eine ruhige Seitenstraße, und als ich abbiege, komme ich an einen Waldweg. Interessant, den kannte ich noch nicht.





    Keine 1A Qualität, aber irgendwie auch sommerlich.





    Etwas später riecht es nach Schxx, ähh, Tier.





    Irgendwann schließt sich eine Brücke an, deren Anstieg ich locker nehme. Die Sonne scheint, ich denke nur: Wie idyllisch. Es ist eine kombinierte Eisenbahn-Radfahrerbrücke. Rechts unter mir der Stau in Richtung Küste. Zu Hause bleiben kann glücklich machen, es sind nämlich ungewöhnlich wenige Menschen unterwegs.





    Ich befinde mich nun auf einem ausgewiesenen Grünen Ring und biege in einen weitläufigen Park ab. An einer Bank mache ich Rast.





    Wieder geht ein leichter Wind, und ich stelle erneut fest, wie schön es in dieser Stadt sein kann. Grillduft zieht von den benachbarten Schrebergärten hinüber.





    Ein kleiner Pfad schlängelt sich an einem Teich mit Entengrütze entlang.





    Als der Weg an einer Straße endet, verliere ich den Wegweiser und biege einfach ab. Ein Ehepaar bemüht sich, den Anschluss in einem Stadtplan zu finden, aber ich verlasse mich auf mein Glück. So lande ich in einem ruhigen Gewerbegebiet, das bei Radrennfahrern begehrt zu sein scheint. Ein verlassener Wagen vom gestrigen Christopher Street Day steht am Straßenrand. Die Feuerwehr fährt zu einem Einsatz. Sonst ist praktisch nichts los. Man könnte denken, man sei in einem kleinen Dorf.





    Ich bin nun kurz vor´m Volksparkstadion. Um zur Fußgängerbrücke zu kommen, muss ich durch ein kleines Wäldchen, wo man Oz ein Denkmal gesetzt hat.





    Wieder nehme ich den Brückenaufgang sportlich, normalerweise würde ich schieben. Kurz darauf fühle ich mich etwas veräppelt.





    Ich radele ein wenig am Stadion herum. Auf einem Parkplatz übt eine junge Frau Motorradfahren. Ihr Partner gibt Anweisungen. Wackelig fährt sie Kurven. Jaja, war am Anfang nicht einfach. Zwei junge Männer ausländischer Herkunft machen Fotos von sich und dem Stadion. Der eine trägt ein HSV Shirt und reckt stolz den Arm in die Höhe. Überhaupt sind auf den Wegen fast nur ausländisch sprechende Menschen zu sehen, meist sind es Familien oder größere Gruppen. Es scheint, als seien die Hamburger alle in Urlaub gefahren. Eine Ausnahme sind nur die Radfahrer, aber auch das sind im Gegensatz zu sonst sehr wenige. In der Nähe ist ein Parkplatz zu einer Flüchtlingsunterkunft umgewandelt worden, doch sehen tue ich die Zelte nicht. Als ich an einer Familie vorbeiradele, sagt der Vater stolz "Hello", und ich grüße zurück. Ein junges Paar betrachtet fasziniert eine grüne Raupe und fotografiert sie mit dem Handy.


    Ich beschließe, einmal um das Stadion herumzufahren und erfreue mich an den Dixie Klos.





    Die Straße ist für Rennradler gut geeignet und so begegnen mir einige. Dann sehe ich eine Skulptur. Eine türkische Familie fotografiert an ihr das jüngste Mitglied, ein kleines Mädchen im roten Kleid mit einer roten Schleife im Haar. So schaue ich mir zunächst den Ring an, der um die Skuölptur gezogen ist und sehe, dass es eine Hall of Fame des HSV ist.





    Ein Name fehlt, und so kann der riesige Fuß eigentlich nur ihm gewidmet sein: Uns Uwe. So ist es, in der Tat.





    Nun geht es ein wenig durch den Volkspark. Ein kleiner Junge kriecht samt Fahrrad aus dem Gebüsch. Ob er mal musste oder ob er ins Gebüsch gefahren ist, konnte ich nicht sehen. Die Großfamilie ist auf dem Weg zu einem Spielplatz auf der Kuppe. Auf der Wiese weiter unten liegen Sonnenhungrige und lassen sich in der Sonne brutzeln. Nichts für mich.





    Zu meinem großen Erstaunen komme ich plötzlich bei Desy raus.





    In der Ferne wird gerade ein Grill angezündet, die Luft ist spiritusgetränkt. Ich beschließe, nicht der Straße zu folgen und biege links ab. Hier werden zwei neue Sportstätten gebaut, die Wiese wurde bereits an einigen Stellen roh und sichtbar umgepfügt. Und stehe vor einem Tor des Altonaer Hauptfriedhofs. Ein Radler mit Gießkanne kommt mir entgegen, und ich gewähre Vorfahrt. Er bedankt sich. Dann fahre ich auf das Gelände.





    Die Stille, die ich suche, finde ich aber leider nicht. In der Ferne hört man die Autobahn und eine Familie kümmert sich laut und leicht angestrengt um das Grab der Großeltern.





    Eine Bank später setzte ich mich doch kurz hin und kille bei dem Versuch, das Fahrrad anzulehnen, einen Pilz. . Er riecht nach Champignon. Seine Kollegen sind bereits halb verfault.





    Der Friedhof ist sehr groß, und in einer Kurve sehe ich kunstvoll verzierte, monumentale Gräber. Die Namen klingen, als wären sie slawischen Ursprungs. Der Mann, der unter einem mit vielen Lichtern geschmückten Podest begraben ist, ist jünger als ich. Ein merkwürdiges Gefühl, selbst wenn man weiß, wie es ausgeht.





    Ein unauffälligeres Grab. Eine Schnecke, umgeben von leeren Schneckenhäusern.





    Die Sonne wärmt so schön, und so setze ich mich auf einen der Steinquader am Wegesrand, um meinen Gedanken nachzuhängen. Etwas Grünes setzt sich auf mein Fahrrad, farblich gut abgestimmt. Mühelvoll versuche ich, das Tier mit der Kamera einzufangen, aber das Biest ist unglaublich schnell und versteckt sich sofort. Dann seilt es sich plötzlich ab und wieder auf. Ein paar Mal denke ich, ich habe es verpasst, da gelingt endlich doch ein Foto.








    Der Faden, den es gezogen hat, scheint erstaunlich lang zu sein und mir fehlt etwas Fantasie, wo er denn gleich auf der anderen Seite befestigt wurde. Kurz nachdem die Fotos gelungen sind, rast das Tier plötzlich im Rekordtempo den Faden entlang - oder fliegt es sogar? - und verschwindet in den Rhodedendronbüschen auf der anderen Seite. Unheimlich. Brrrhhh. Ich entschließe mich, weiter zu ziehen.

    So komme ich noch am Gräberfeld für Mitglieder und Freunde des HSV vorbei, die sich in einem eigenen Bereich bestatten lassen können.





    Ich bin jetzt endgültig hungrig geworden, und so radele ich die breite Promenade in Richtung S-Bahn-Tunnel.








    Ich habe fest vor, bei einer der angesagten Bäckerei zu halten und ein Stück Kuchen zu kaufen. Vergesse das dann aber leider und nehme mit einem leckeren selbstgemachten Früchtequark vorlieb. Noch besser.


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  • cane
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Schäner Topic, da bin ich doch so dreist und dupliziere was ich schon geschrieben hatte. Auch wenn es eher eine Fotografie orientierte Kurztour war:

    Ein Fisheye ist bei mir eingezogen und wurde gestern auf einer gemütlichen 40km Tour durch die Heimat ausprobiert.

    Zu den trotz später Stunde immer noch teils harten Kontrasten mit viel Sonne passt schwarz weiß recht gut finde ich.

    P7180024

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    mfg
    cane

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  • Torres
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Der Plan war, zu einem Radhändler zu fahren und mich dann an die Alster zu setzen. Da ich bald keine Lust mehr habe, ständig Straße zu fahren, suche ich irgendwann nach Alternativen. Da fällt mir ein, dass es früher mal am Supermarkt X einen kleinen Radweg gab, der parallel zur Hauptstraße verlaufen müsste. Gesagt, getan. An duftenden Blumen aus den Schrebergärten vorbei, geht es auf einem asphaltierten Radweg geradeaus. Der allerdings kurz darauf einem verschlungenen Weg weicht.





    Leider endet dieser bald, und ich fühle mich beim Anblick abschleppreifer Autos und moderner Architektur einen Moment in ein südliches Land versetzt. Es ist warm heute, wohlbemerkt.





    Bei Näherkommen sehe ich, dass hier ein komplett neuer Stadtteil entstanden ist. Dunkel erinnere ich mich, vor Jahren eine Ankündigung, aber gesehen hatte ich die fertigen Häuser nie. Nicht weit entfernt gab es hier vor gut 20 Jahren noch Wiesen und einen Ponyhof. Das ist lange vorbei.

    Nun geht es ruhige Nebenstraßen entlang.





    Als ich wieder auf eine Hauptstraße komme, merke ich, dass ich in die falsche Richtung gefahren bin. So biege ich die nächste Straße wieder ein und entdecke, dass es in Hamburg eine französische Schule gibt. Am Radweg fahre ich zunächst vorbei, aber da der bewaldete Parkplatz eine Sackgasse ist, suche ich einen Schleichweg zum Radweg. Und sehe folgendes:





    Unter den Bäumen ist eine Sitzgruppe und es gibt einen langen Pfahl. Ist der Platz für Wanderer eingerichtet? Nein, wie ich kurz darauf erfahre. Es handelt sich um einen Obelisken, der das älteste Personendenkmal Hamburgs ist. Er wurde vom Vater von Catharina Margaretha von Axen errichtet, die 1799 im Alter von 26 Jahren an Schwindsucht starb. Begraben ist sie in Berlin-Charlottenburg. Die Familie besaß damals das Gut Kollau, das als Sommersitz genutzt wurde. Diese Stelle hier soll ihr Lieblingsplatz gewesen sein.





    Tatsächlich ist die Stelle wunderschön und lädt zum Verweilen ein. Ursprünglich gab es an dem Obelisken sogar Bildplatten und einen Text, der mit den Worten begann: "Wanderer klage, dass hier die blühendste Jugend verwelkte....". Neben dem Ruheplatz schaut man in ein undurchdringliches Dickicht von Bäumen und Büschen, die sich im Wind wiegen.





    Die Stelle hat mich sehr beeindruckt, und in Gedanken radele ich weiter. Kurz darauf bin ich wieder an unerwarteter Stelle und fahre nun Hauptstraße weiter. Ich finde einen Radladen und es ist zwar nicht der anvisierte, aber neue Griffe erwerbe ich auch da. Dann geht es Richtung Innenstadt. Den Gedanken, mich an der Alster niederzulassen, gebe ich schnell auf. Alles voller Menschen. Christopher Street Day. Ein toller Plan.





    Die Lust auf Alsterradweg ist mir auch vergangen, da die Straße voller Buden ist. So radele ich Richtung Rathaus. Noch ein Blick zum Umzug:








    Nun erklärt mir meine Kamera, dass die Speicherkarte voll ist. Na, dann geht es eben ohne Fotos zurück. Später montiere ich die neuen Griffe und drehe abends noch eine kurze Runde. Ich finde sogar noch eine neue Speicherkarte und so gibt es immerhin noch ein Kitschfoto vom Sonnenuntergang.


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  • joeyyy
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Ich habe auch mal begonnen, meine Kurztrips einfach nur fotografisch zu dokumentieren - ohne Text.

    Hier der erste in diesem Jahr: Mai 2015: Berlin – Dresden durch Spreewald und Lausitz (klick)



    Dann gings weiter: Juni 2015: Flensburg - Kiel - Fehmarn - Lübeck an der Ostsee entlang (klick)



    Und kommenden Sonntag will ich von Nordhessen aus über den Rennsteig zur Saalequelle und dann an der Saale entlang bis Magdeburg. 700 Kilometer in dreieinhalb Tagen. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

    Gruß

    Jörg.

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  • lina
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Warum fühlen sich 40 km eigentlich länger an, wenn man durch unbekannte Gegenden radelt?

    Anlass: Tomaten-Nachschub kaufen. Regen angesagt – egal, will mit Radl raus. Also zum Laden, kurz darauf Platzregen, bisschen unter den Bäumen abwettern und Regenjacke an, Rest trocknet schnell wieder, dann mit Tomaten und Salat in der Tasche durch die Felder, Regen wieder weniger, Regenjacke wieder aus, um den Kaliberg bei Bokeloh herum, Richtung Idensen (am Parkplatz, über den der E1 führt, vorbei, ja oder doch nicht? Kam mir bekannt vor, muss aber nachsehen, es war kein Schild zu entdecken),



    Deister gucken



    durch ein lauschiges Dorf, dann am Ausflugswäldchen Wunstorf vorbei den Hügel hochgekurbelt (sieht ein bisschen aus wie in Polen da = viele Störche, aber weniger Schlaglöcher )



    durch Korn und Maisfelder in Richtung Steinhude



    dort in der Sonne sitzend am Meer per Fischbrötchen die Sache mit dem Mittagessen nachgeholt und durch Felder und Wiesen



    wieder zurück zum Ausgangspunkt. Sehr schön :-)
    Zuletzt geändert von lina; 28.07.2015, 23:08.

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  • iwp
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Ich habe heute das schöne Wetter genutzt und habe mich mit einen Freund in Berne an der Fähre getroffen. Wir sind dann zusammen bis Harburg geradelt.Er ist dann weiter nach Hamburg geradelt und ich bin entspannt mit dem Zug wieder nach Hause gedüst.



    (INFO: Bitte kein Bildmaterial einfügen, das die Rechte Dritter verletzt. d.h. i.d.R. keine Musikvideos, TV-Serien etc. )

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  • lina
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Zitat von Werner Hohn Beitrag anzeigen
    Du fährst auf Wegen, die ich in der Regel nur mit Wanderschuhen betrete.
    Yup, für mich kann man die Regel 95% Asphalt, 5% Single Trails & Ähnliches gerne umdrehen
    Grässlich finde ich nur Schotter ab ca. Haselnuss-Brockengröße (edit: und Wellblech-Staubpisten, eine spezielle Sorte Pflastersteine und zu tiefen Sand).
    Zuletzt geändert von lina; 24.07.2015, 20:48.

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