Der Tod trägt Schwarz

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  • lina
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    OT:
    Zitat von derMac Beitrag anzeigen
    OT:
    Extra für dich "Vollzitat". Du hattest auf einen Text von mir reagiert, wo ich "eigenes Tun" extra hervorgehoben hatte. Und du hast in der gleichen Minute geantwortet in der ich den Text geschrieben hatte. Auf gut Deutsch: du hattest den Text offensichtlich nicht wirklich gelesen. Mit irgendwas unvollständigem auf meiner Seite hatte das in diesem Fall nichts zu tun.

    Mac
    Dochdoch – eine Minute hat 60 Sekunden, und das ist ausreichend, um einen kurzen Text durch Lesen zu erfassen und mit einem kurzen statement zu reagieren. In diesem Fall Zitat plus dem Wort "Nein".


    … BTW:
    Zitat von derMac um 13:39 Uhr Beitrag anzeigen
    Mac, der jetzt eine Pause nimmt
    –– ?
    Zuletzt geändert von lina; 10.01.2020, 14:49. Grund: OT spendiert ;-)

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  • DerNeueHeiko
    antwortet
    Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Heiko. Vorher hast Du die Seite mit dem Sichtfahrgebot verlinkt, wo u.a. das von mir zitierte Urteil drauf ist. Dazu kommen die Seiten der BFU, die von mir ebenfalls verlinkte Seite der Thurgauer Polizei sowie das, was jeder(!) Arbeitgeber vorschreibt, und sich sogar in Form der Warnwestenpflicht im Auto mittlerweile Eingang in die Gesetzgebung gefunden hat.

    Jetzt erklär mir doch einmal, warum solch ein Brimborium mit Regeln, Gesetzen, Verhaltenstipps etc. gegeben werden, wenn dies doch keinen Einfluss hat?
    Sobald du mir erklärst, warum bei Dirks Arbeitgeber die Fahrrad-Wegeunfälle sich durch Ausgabe und Bewerbung von neonfarbenen Warnwesten nur in genau einem Punkt änderten: In der Hälfte der Meldungen steht jetzt "trug eine Warnweste".

    Und warum dunkle Kleidung überhaupt noch irgendeinen negativen Einfluss haben sollte, wenn nichtmal fehlendes Licht wo vorgeschrieben nennenswert Unfälle verursacht: https://gliederungen.vcd.org/fileadm...2002-2013_.pdf (interessant: einer der 13 "Unfallursache: Licht"-Fälle war nicht der Rad- sondern der KFZ-Fahrer)

    Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Sprich: ein mausgrauer Körper, der vor einer mausgrauen Wand vorbeifährt, wird ebenso schnell gesehen wie der gleiche Körper in gelb, der vor der mausgrauen Mauer vorbei fährt.
    Nein, das will ich nicht behaupten. Ich weiß aber, dass es keinen Unterschied macht, ob ich den mausgrauen Körper aus 50m Entfernung sehen könnte oder den neongelben aus 100m, wenn ich nicht hingucke. Und ich behaupte, dass aus genau dem Grund buntere Kleidung keinen nennenswerten Einfluss auf das Unfallgeschehen haben wird: Weil Unfälle im Allgemeinen nicht deshalb passieren, weil jemand mit einem anderen Verkehrsteilnehmer rechnet, hinguckt und diesen übersieht, sondern weil jemand nicht hinguckt oder tatsächlich nichts sehen konnte (nachtblind, geblendet, Sichtfeld blockiert - da hilft auch neongelb statt mausgrau nicht mehr, der Unterschied ist einfach zu gering) oder den anderen Verkehrsteilnehmer zwar sieht, aber nicht verarbeitet ("da kam doch noch nie einer" oder "der Radfahrer wird schon anhalten").

    MfG, Heiko

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  • derMac
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    OT:
    Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Das liegt daran, dass Du beim Antworten gerne Teilaspekte herauspflückst, deren Weiterverfolgung auf andere Fährten führen, die ohne den komplexeren Ausgangssachverhalt dann einseitig werden und Wiederholungen hervorrufen. Damit zurück auf Start undsoweiter. Ein funktionierendes Perpetuum mobile sozusagen
    Extra für dich "Vollzitat". Du hattest auf einen Text von mir reagiert, wo ich "eigenes Tun" extra hervorgehoben hatte. Und du hast in der gleichen Minute geantwortet in der ich den Text geschrieben hatte. Auf gut Deutsch: du hattest den Text offensichtlich nicht wirklich gelesen. Mit irgendwas unvollständigem auf meiner Seite hatte das in diesem Fall nichts zu tun.

    Mac

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  • Becks
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Zitat von danobaja Beitrag anzeigen
    d
    und im auto, wenn wirs umdrehen. du zahlst den schaden sobald dir der radler nicht ins stehende (und vorschriftsmässig stehende-geparkte-beleuchtete) auto gefahren ist
    Nü jo. Damit kann ich leben. Aber überlebt der Radfahrer, um sich am neuen Radlack erfreuen zu können? Wie ich schon schrub: mich interessiert primär, ob ich die Durchsetzung meines Rechtsanspruchs überlebe, und danach orientiere ich mich.

    Wenn ich mit dem Auto fahre, dann kann ich auch lange auf mein Recht gegenüber einem LKW Fahrer pochen. Ich sollte dennoch auf der Hut sein, mein etwaiges Recht (welches erst hinterher vor Gericht festgestellt wird) ohne Rücksicht auf Verluste durchzusetzen, denn so ein 40 Tonner hat mehr als ausreichend Energie, um jeden PKW in Einzelteile zu zerlegen.

    Oder soll ich mich damit trösten, dass man mir "Ich hatte Recht" auf den Grabstein meiseln kann?
    Zuletzt geändert von Becks; 10.01.2020, 14:10.

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  • Becks
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Zitat von LihofDirk Beitrag anzeigen
    Tagsüber, wenn wir uns dann von Deiner Broschürenvorgabe entfernen dürfen ist es egal, hauptsache helle und dunkle Elemente sind vorhanden, um vor allen Hintergründen gesehen zu werden. Im normalen Verkehrsgeschehen ist es egal ob ich Rot, Blau oder Neongelb gekleidet bin, weil bewegte Gegenstände besser erkannt werden. Deshalb ist ha auch Dein permanenter Verweis auf Tarnfarben irrelevant.
    Nein zu dem fett gedruckten Text.

    Damit etwas gesehen werden kann, muss es sich farblich vom Hintergrund abheben. Die Chance, dass dem so ist, ist um so höher, je seltener die gewählte Farbe in der Umwelt vorkommt (Tipp am Rande: deswegen nutzen Armeen auch unterschiedliche Tarnfarben, die möglichst exakt/oft der Farbkombi der jeweiligen Umgebung entsprechen).

    Und hier siegen Neonfarben, da diese in der Natur nicht vorkommen. Während Du mit einer kanariengelb gefärbten Jacke es noch schaffen kannst, dich vor einem Sonnenblumenfeld (oder Raps) unbeabsichtigt zu tarnen, kannst Du das mit Neonfarben in keiner Situation.

    Und weil Neonfarben eben nicht in der Natur vorkommen, sind sie für da Auge gleich extra interessant und fallen auf. Das fällt jedem sofort auf, dem eine Person z.B. in Neonrosa begegnet. Das brennt sich förmlich in die Netzhaut ein.

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  • danobaja
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    So in der Art habe ich auch schon geantwortet, als Leute mit dem Punkt kamen "diese Pseudosicherheit führt nur zu unvernünftigem Handeln, und somit kommen letztendlich mehr Leute in Unfälle". ...
    da gibt es eben keine pseudosicherheit. 1 kratzer und zu bezahlst. es gibt keine vorfahrt, es gibt nur schadensverhütung oder bezahlen.

    und im auto, wenn wirs umdrehen. du zahlst den schaden sobald dir der radler nicht ins stehende (und vorschriftsmässig stehende-geparkte-beleuchtete) auto gefahren ist. rad lackieren, facelift, je nachdem. und eben den schein weg fürn jahr. glaub mir, da bremst jeder wenn er nur nen radler kommen sieht, da kann man mit 3 m abstand überholen und hinterherfahren wenn nötig. und wenn er ihn nicht sieht geht er zu fuss. verkehrsteilnahme mit rad wird natürlich für solche leute auch verboten.

    ohne wenn und aber. radikal? ungerecht? schlupflöcher? sicher, wirds immer so geben, weil so ist das leben. funktioniert nicht? ja, ist mir klar. aber ein schönes gedankenspiel, oder?

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  • Becks
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Zitat von DerNeueHeiko Beitrag anzeigen
    [OT]
    Und ich vermute nach wie vor, dass das bei der Frage "welche Farbe hat die Kleidung" ähnlich ist. Ja, neongelb kann man bei manchen Lichtverhältnissen früher sehen als mausgrau. Aber das dürfte die Gefährdung nicht signifikant reduzieren (und weil man das "ähnlich" missverstehen kann: Nein, in neongelben Klamotten zu fahren ist wahrscheinlich auch nicht gefährlicher als in mausgrauen Klamotten zu fahren, solange man sonst nichts ändert). Gute Argumente dazu? Unfallstatistiken zum Beispiel? Fehlanzeige.
    Heiko. Vorher hast Du die Seite mit dem Sichtfahrgebot verlinkt, wo u.a. das von mir zitierte Urteil drauf ist. Dazu kommen die Seiten der BFU, die von mir ebenfalls verlinkte Seite der Thurgauer Polizei sowie das, was jeder(!) Arbeitgeber vorschreibt, und sich sogar in Form der Warnwestenpflicht im Auto mittlerweile Eingang in die Gesetzgebung gefunden hat.

    Jetzt erklär mir doch einmal, warum solch ein Brimborium mit Regeln, Gesetzen, Verhaltenstipps etc. gegeben werden, wenn dies doch keinen Einfluss hat? Und bitte komme jetzt nicht mit der hanebüchenen These der bewegten Körper tagsüber, wonach sich ein Gegenstand nur bewegen muss, damit es irrelevant sei, inwiefern er sich farblich vom Hintergrund abhebt. Sprich: ein mausgrauer Körper, der vor einer mausgrauen Wand vorbeifährt, wird ebenso schnell gesehen wie der gleiche Körper in gelb, der vor der mausgrauen Mauer vorbei fährt.

    Solltest Du auch in das Horn blasen, dann wundert mich nicht, warum Akademiker Deutschland mittlerweile fluchtartig verlassen.

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  • LihofDirk
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Dirk, ich versuche es noch einmal, und in möglichst sanften Worten.

    NACHTS hat man mit eigenem Licht sowie mit Reflektoren den höchsten Sicherheitsbonus, da diese Dinge bei Dunkelheit auf die grösste Entfernung wahrgenommen werden. Danach kommen Kleidungsstücke, abhängig von ihrer Farbe. Weiss wird am ehesten gesehen, schwarz am spätesten.

    TAGS erzeugen die Reflektoren am Rad mit ihre Minifläche von ein paar Quadratzentimeter keinerlei nennenswerte Sicherheit, da man das reflektierte Licht tagsüber nicht sieht. Dieses Licht muss zudem von einem Scheinwerfer eines Autos stammen (ohne Lichtquelle kein reflektiertes Licht), und zumindest in Deutschland fahren die meisten Autos tagsüber ohne Licht herum. Hier greift der Sicherheitsbonus durch die Wahl einer geeigneten Farbe, mit der man heraus sticht. Und da siegen die Signalfarben sowie Neonfarben.

    Sollte also jemand tags und nachts auf dem Rad unterwegs ein, so sollte er sich für beide Situationen rüsten, also eine kombi aus Licht am Rad, Reflektoren und farbige Klamotten nutzen.

    Was ist daran unverständlich?
    Unverständlich daran ist, dass Du immer auf die Bilder von Fussgängern nachts verweist aus Deiner Lieblingsbroschüre. Und ich Dir seit X Seiten genau die Erkenntnis versuche zu erklären. Nachts sind tief (Abblendlicht) angebrachte Reflektoren (Pedal, Knöchel) oder aktive Leuchten sicherer als Baumarktwesten, die im Zweifel oberhalb des Lichtkegels getragen werden (Aussnahme Liegerad oder Kleinkinderrad)

    Tagsüber, wenn wir uns dann von Deiner Broschürenvorgabe entfernen dürfen ist es egal, hauptsache helle und dunkle Elemente sind vorhanden, um vor allen Hintergründen gesehen zu werden. Im normalen Verkehrsgeschehen ist es egal ob ich Rot, Blau oder Neongelb gekleidet bin, weil bewegte Gegenstände besser erkannt werden. Deshalb ist ha auch Dein permanenter Verweis auf Tarnfarben irrelevant.
    Warndfarben sind deshalb für alle statischen Situationen erforderlich: Absperrungen, Arbeiten, Hindernisse. Alles reine Physik.

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  • Becks
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Zitat von ChristianBerlin Beitrag anzeigen
    Nö, hier gab's durchaus auch Erfahrungen, was z.B. an anderen Verkehrsteilnehmern gut sichtbar ist. Auch wenn da kein Konsens herrscht, sind solche Berichte (für mich) interessant.
    Ich hatte da schon mehrfach Spass mit schweren Räumgeräten, Schaufelradbaggern, Pistenraupen und ähnlichem Gedöns, was man z.B. auch innerorts in Skigebieten, und nicht nur auf oder neben der Piste antrifft. Den gleichen positiven Effekt habe ich jedes Mal, wenn wir nach einer Tour nicht direkt am Auto ankommen, sondern teilweise auch mal 1-2 km noch die Landstrasse entlang bis zum Ort gehen müssen. Die Retter der Rega, die mich vom Berg kratzen durften, haben sich überhaupt nicht darüber beschwert, dass ich in neongelb/roter Kombi herum sass, die sie aus dem Heli deutlichst sehen konnten.
    Das gilt auch für den Mitarbeiter der Kabinenbahn, der mich oben am Säntis nach einem Soloaufstieg durch die Nordseite freudig begrüsste, und mir erklärte, er hätte mir zugesehen, und ich wäre in den orangen Klamotten super in der Wand aufgefallen.

    Ich wurde noch kein einziges Mal belächelt, dumm angequatscht oder sonst wie seltsam behandelt, obwohl ich in den gleichen Leuchtklamotten nicht nur auf Tour gehe, sondern damit per ÖV an- und abreise. Gleiches gilt auch für die paar tausend Leuten, denen ich auf und rund um Hütten herum begegnet bin, und die mehr als ausreichend Zeit gehabt hätten, mich auf die unübliche Kleidung anzusprechen. Das gilt auch für das Klientel Pistenfahrer, wo ich ebenfalls den Kram trage.

    Anscheinend aber habe ich da wohl extremes Glück hinsichtlich meines Umfelds....

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  • DerNeueHeiko
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    OT:
    Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Mein Vorschlag für Radfahrer: Verbot jeglicher Signalmittel (Reflektoren, Licht,...) und Abschaffung der Radwege. Dann sind sich die Radler bewusst, dass sie in keinem geschützten Bereich unterwegs sind, und benehmen sich angepasst.
    Und Autofahrer auch gleich mit. Ohne Signalmittel kann sich auch keiner mehr aufregen, wenn der andere nicht geblinkt hat ;)

    Mal ohne Polemik: Radwege sollten tatsächlich nicht als Sicherheitsmaßnahme für Radfahrer betrachtet werden. Innerorts sind sie nämlich in der Regel das Gegenteil. Ein schönes Beispiel, wo Bauchgefühl und gesunder Menschenverstand nicht mit der Realität übereinstimmen.


    Und ich vermute nach wie vor, dass das bei der Frage "welche Farbe hat die Kleidung" ähnlich ist. Ja, neongelb kann man bei manchen Lichtverhältnissen früher sehen als mausgrau. Aber das dürfte die Gefährdung nicht signifikant reduzieren (und weil man das "ähnlich" missverstehen kann: Nein, in neongelben Klamotten zu fahren ist wahrscheinlich auch nicht gefährlicher als in mausgrauen Klamotten zu fahren, solange man sonst nichts ändert). Gute Argumente dazu? Unfallstatistiken zum Beispiel? Fehlanzeige.

    MfG, Heiko

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  • lina
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Zitat von derMac Beitrag anzeigen
    Und, was hat das damit zu tun, dass ich es nicht für sinnvoll halte einfach nur zu beschreiben was man selbst tut? Es wäre wirklich mal nett, wenn man auf etwas, was ich schreibe nicht ständig mit etwas ganz anderem antworten würde.

    Mac, der jetzt eine Pause nimmt
    Das liegt daran, dass Du beim Antworten gerne Teilaspekte herauspflückst, deren Weiterverfolgung auf andere Fährten führen, die ohne den komplexeren Ausgangssachverhalt dann einseitig werden und Wiederholungen hervorrufen. Damit zurück auf Start undsoweiter. Ein funktionierendes Perpetuum mobile sozusagen

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  • derMac
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Nicht diesbezügliches Rechnen, sondern die Menge der Vorschläge, was man noch tun könnte, um besser gesehen zu werden.
    Und, was hat das damit zu tun, dass ich es nicht für sinnvoll halte einfach nur zu beschreiben was man selbst tut? Es wäre wirklich mal nett, wenn man auf etwas, was ich schreibe nicht ständig mit etwas ganz anderem antworten würde.

    Mac, der jetzt eine Pause nimmt

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  • derMac
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Zitat von ChristianBerlin Beitrag anzeigen
    Nö, hier gab's durchaus auch Erfahrungen, was z.B. an anderen Verkehrsteilnehmern gut sichtbar ist.
    Meine Kritik bezog sich aber auf die ausschließliche Beschreibung des eigenen Tuns. Jetzt zu kontern, dass es hier ja auch andere Diskussionen gibt hat damit überhaupt nichts zu tun.

    Mac

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  • lina
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Zitat von derMac Beitrag anzeigen
    Das mit dem Rechnen hatten wir doch auch schon. Es hat noch niemand eine eine brauchbare Statistik gebracht, dass die Kleidung der Radfahrer einen signifikanten Einfluss auf das Unfallgeschehen hat.

    Mac
    Nicht diesbezügliches Rechnen, sondern die Menge der Vorschläge, was man noch tun könnte, um besser gesehen zu werden.

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  • derMac
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Das Nachrechnen überlasse ich Dir
    Das mit dem Rechnen hatten wir doch auch schon. Es hat noch niemand eine eine brauchbare Statistik gebracht, dass die Kleidung der Radfahrer einen signifikanten Einfluss auf das Unfallgeschehen hat.

    Mac

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  • Becks
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Zitat von DerNeueHeiko Beitrag anzeigen
    OT:


    Erstens muss dazu niemand etwas neues verordnen, sondern das _ist_ zentraler Inhalt des Sichtfahrgebots (wobei ich dunkles unbeleuchtetes Wild nachts bisher auch bei deutlich über 40km/h immer erkennen und rechtzeitig abbremsen konnte *aufHolzKlopf*, aber die BFU hat wohl eine andere Dunkelheit als ich) - und zweitens ist das Sichtfahrgebot vermutlich genau deshalb auf Autobahnen stark eingeschränkt. Dazu gibt es regelmäßige gerichtliche Entscheidungen bis zum BGH: https://verkehrslexikon.de/ModuleB/SichtFahrGebot.php

    OT:

    Die BFU scheint ähnliche Dunkelheiten wie das OLG HAmm zu besitzen:

    OLG Hamm v. 25.04.2006:
    Eine Geschwindigkeit von 65 km/h und mehr bei Dunkelheit auf einer Landstraße genügt nicht den Anforderungen eines Fahrens auf Sicht, weil die Erkennbarkeitsentfernung in Bezug auf Pferde - ebenso wie bei dunkel gekleideten Fußgängern - nicht mehr als 30 Meter beträgt.

    Ich habe die StVO nicht nur als Autofahrer im Sinn, deswegen hab ich ungefähr das Maximum am Fahrrad, was die StVZO erlaubt. Und trotzdem rechne ich z.B. mit abgestellten unbeleuchteten Autos in Tarnfarben auf meinem Fahrweg... nachdem es bisher immer glimpflich ausging, wenn ich schneller war als mein Licht, bin ich da zunehmend vorsichtiger geworden.

    MfG, Heiko
    Und ich gehe nicht nur von Recht aus, sondern mich interessiert primär die Fragestellung, ob ich die Durchsetzung meines Rechtsanspruchs überlebe.

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  • ChristianBerlin
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Zitat von derMac Beitrag anzeigen
    Die anekdotische Diskussion über die Folgen des eigenen Tuns beschränken sich (fast ausschließlich) darauf, dass erzählt wird wie man trotz auffälliger Kleidung als Radfahrer nicht gesehen wurde bzw. wie man als Autofahrer einen Radfahrer wegen unpassender Kleidung nicht gesehen hat. Und um diese anekdotischen Grundbetrachtungen dreht es sich im Kreis. Das ganze gemischt mit der Erkenntis, dass solche anekdotischen Betrauchtungen eigentlich keinen echten Wert haben. Und dann wundert sich wer, warum der Thread so merkwürdig läuft?
    Nö, hier gab's durchaus auch Erfahrungen, was z.B. an anderen Verkehrsteilnehmern gut sichtbar ist. Auch wenn da kein Konsens herrscht, sind solche Berichte (für mich) interessant. Die Gründe, warum sich hier alles im Kreis dreht, dürften andere sein.

    Was soll der/die einzelne denn auch jenseits anekdotischer Erlebnisse beitragen können? Ist doch in jedem anderem Erfahrungsthread ähnlich und macht auch irgendwie den Kern eines Forums aus.

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  • ChristianBerlin
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Zitat von LihofDirk Beitrag anzeigen
    Und frag mal z.B. Strassenarbeiter was gefährlicher ist. Am Fahrbahnrand arbeiten und dabei auf die Arbeit achten oder am Verkehr teilnehmen und nur auf den Verkehr achten zu können. Der Unterschied sollte schlüssig sein.
    Sorry, sehe ich anders. Der Straßenarbeiter ist meistens in einer markierten und gesicherten Baustelle zugange, außerdem in einer eher statischen Situation, dadurch wird er in der Regel frühzeitig erkannt. Mir ist jedenfalls noch nie ein Straßenarbeiter unvermittelt vor das Rad oder Auto gelaufen. Der Radfahrer dagegen ist potentiell mit erheblicher Geschwindigkeit unterwegs, so dass die Situation i.d.R. dynamischer ist. "Auf den Verkehr achten können" bringt halt auch nichts, wenn man von hinten/seitlich angefahren oder beim Rechtsabbiegen übersehen wird.

    Es gibt ca. 150 tödliche Berufsunfälle im Straßenverkehr jährlich ohne Wegeunfälle, gegenüber ca. 450 toten Radfahrern. Bei den Arbeitsunfällen habe ich leider keine Aufschlüsselung nach Tätigkeit. Die Zahlen lassen sich aus oben aufgeführten Gründen nicht direkt vergleichen, legen aber auch nicht unbedingt nahe, dass Radfahrer eine wenig gefährdete Gruppe sind. Wenn Du Unfallstatistiken für Straßenbauarbeiter oder andere von Dir als zum Tragen von Warnkleidung berechtigt angesehenen Gruppen hast, wäre ich sehr interessiert.

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  • Becks
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Zitat von danobaja Beitrag anzeigen
    dabei ist die lösung so einfach.

    wir übertragen die gefährdungshaftung ausschliesslich auf die radfahrer. dann passt jeder auf, dass er keinen kratzer in ein auto macht... weils an den geldbeutel geht!
    So in der Art habe ich auch schon geantwortet, als Leute mit dem Punkt kamen "diese Pseudosicherheit führt nur zu unvernünftigem Handeln, und somit kommen letztendlich mehr Leute in Unfälle". Ich kenne die Diskussion, die erste darüber habe ich in einem SAC Jahresbuch, ca. Jahrgang 1920 gelesen. Da wurde auch argumentiert, dass das Bereitstellen einer Rettungskolonne die Leute dazu animieren würde, risikoreicher zu Berg zu gehen, als wenn sie sich ihrer Gefahren bewusst sind, und keine Kolonne existiert. Die gleiche Diskussion wallt jedes Mal auf, egal ob Rega, Handyabdeckung im Gebirge oder ABS-Rucksäcke....

    Mein Vorschlag für Radfahrer: Verbot jeglicher Signalmittel (Reflektoren, Licht,...) und Abschaffung der Radwege. Dann sind sich die Radler bewusst, dass sie in keinem geschützten Bereich unterwegs sind, und benehmen sich angepasst.

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  • lina
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Zitat von derMac Beitrag anzeigen
    Die anekdotische Diskussion über die Folgen des eigenen Tuns beschränken sich (fast ausschließlich) darauf, dass erzählt wird wie man trotz auffälliger Kleidung als Radfahrer nicht gesehen wurde bzw. wie man als Autofahrer einen Radfahrer wegen unpassender Kleidung nicht gesehen hat.
    Mac
    Nein.
    Das Nachrechnen überlasse ich Dir

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