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  • Jocki
    Fuchs
    • 26.12.2008
    • 1020

    • Meine Reisen

    AW: Fahrrad-Galerie

    Danke für die Blumen, jo das Ibis ist nicht wirklich das Perfekte Bike für nen Xterra, aber da hat der Bauch die Entscheidung getroffen. Da ich außerdem mehr ums ankommen als um gute Plazierungen kämpfe hat das Setup durchaus Vorteile für mich.
    Flaschenhalter brauch ich nicht, ich fahr mit Trinkblase in nem kleinen leichten Rucksack wo auch Flickzeug etc. drin ist. Ist mir lieber wie alles ans Rad zu tapen.

    Die verstellbare Sattelstütze und die Bremsscheiben sind bergab gold wert, wo andere bergab schon schieben, oder auf harten Wurzelpassagen den Lenker nicht mehr festhalten können, komm ich im Tiefflug vorbeiDa mach ich locker mal 10-20 Plätze gut, die ich bergauf auch mit 1kg weniger nicht reinfahr.

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    • ijon tichy
      Fuchs
      • 19.12.2008
      • 1283

      • Meine Reisen

      AW: Fahrrad-Galerie

      nette Sammlung.........
      Ich fahre ja auch Rohloff im Tourenrad, und das ist für mich eine echte Sorgloserfindung. Ich will vorne gefedert fahren, und da habe ich eine alte Marzocchi Z1 drin(von 2001), die tut immer noch ihren Dienst, ebenso die alten HS 33 auch von 2000.
      Ich behaupte mal, daß mein Bike besonders hohe Belastungen aushält, ich wiege jenseits der 130kg. Bisher hat mein Bike diese Kilos klaglos weggesteckt........
      Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.
      Thomas Mann

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      • Hilde
        Erfahren
        • 07.02.2007
        • 187

        • Meine Reisen

        AW: Fahrrad-Galerie

        [QUOTE=Jocki;459851]Dann versteh ich aber die Lenker-Vorbau Kombi und die Plastikpedale nicht. Was nützt mir ein Stahlrahmen den der Dorfschmied schweißen kann, wenns mir den verstellbaren (wer braucht sowas?) Aluvorbau zerissen hat. Ich finde die Anbauteile werden dem Wunsch nach einem Sorglosfahrrad nicht mal annähernd gerecht.
        [QUOTE]

        Die Plastikpedale war eine Verlegenheitslösung, weil es irgendwann mal nichts anderes gab. Und außerdem ist sie ja schön leicht.
        Bislang hatte ich schon dreimal eine Havarie an meinem Stahlrahmen, d.h.zwei Mal ein Knacks an der Gepäckträger-Befestigungstelle (1x rechts, 1x links). Einmal war das Schaltauge verbogen. Mit Stahlrahmen kriegt man das wieder hin. Lenkervorbau: Verstellbar ist doch praktisch, spätestens beim Flugtransport. Außerdem hatte ich ihn nach sieben Jahren in Benutzung austauschen lassen und ich wiege ja auch keine 130kg und verschleiße somit weniger. Würde ich nächstes Jahr nach China radeln, würde ich mir das alles natürlich nochmal überlegen.
        So manche lieber weise ruht,
        doch mich packt schnell die Reisewut.

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        • Hilde
          Erfahren
          • 07.02.2007
          • 187

          • Meine Reisen

          AW: Fahrrad-Galerie

          Zitat von ne-neuje Beitrag anzeigen
          @Hilde

          hier das Rad etwas genauer. Normale MTB Rahmen mit Recon Federgabel + Tubus Frontträger, Julie Scheibenbremsen 185mm mit ohne Probleme in 6 Monaten / 12´000km / 90´000Hm ( ein Belagwechsel ) ,
          Klickpedale

          UND ROHLOFF

          ingesamt ca. 35kg Gepäck ( viel zu viel )

          Gruß Ingo
          Hallo Ingo,

          35kg ist echt viel. Das war aber wohl trotzdem nicht Deine erste Tour, oder? Was hast Du denn da alles mitgeschleppt? Hast Du eine Packliste? Ich habe schon ca. 25kg dabei, auch nicht gerade wenig.
          Was hättest Du gemacht, wenn Rohloff oder Scheibenbremsen unterwegs den Geist aufgegeben hätten? Gibts irgendwo einen Reisebericht?
          So manche lieber weise ruht,
          doch mich packt schnell die Reisewut.

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          • Jocki
            Fuchs
            • 26.12.2008
            • 1020

            • Meine Reisen

            AW: Fahrrad-Galerie

            Geh das ganze doch mal ganz nüchtern an. Was kann an einem Bauteil kaputt gehen und welche Auswirkungen entstehen dadurch für einem selbst.

            Normale Gangschaltung:
            -verschlammt
            -vereist
            -exponiert (transportschäden...)
            -Schaltauge kann verbogen werden
            -viele spezielle Einzelteile die verloren gehen können
            -theoretisch einfach zu reparieren, praktisch sind moderne 9fach Schaltung derart präzise gefertigt dass man da nicht viel improvisieren kann. Man kann zumindest nen ein-bis dreigangrad draus basteln.
            -oft ersatz vonnöten
            -hoher Kettenverschleiß


            Rohloff:
            -Schaltseil kann reißen
            -Zahnräder ausbrechen?
            - Nabengehäuse?
            - Wenn was kaputt geht kann man das Antriebsritzel zumindest irgendwie mit den Speichen verbinden und kann immer noch fahren, hat halt keinen Freilauf mehr.
            Mit der Rohloff hat man als Reiseradler gegenüber ner Schaltung nur vorteile, im Defektfall kann man das Problem theoretisch genauso lösen.


            Cantilever/V-brake:
            -hoher Belagsverschleiß
            -Felgenverschleiß
            -Schaltseil kann reißen
            - Federbruch
            - Überhitzung führt zu mehr Platten
            -ohne spezifische Ersatzteile nicht zu reparieren

            Scheibenbremse:
            -Belagverschleiß
            -Hydraulikleitung kann reißen (versuch mal ne Stahlflexleitung zu zerreißen)
            - Bremse kann überhitzen (nach abkühlen meist wieder in Ordnung)
            -ohne Ersatzteile auch nicht zu reparieren
            -Transportschaden

            Theoretisch kann man sich jedes Anbauteil am Fahrrad zerstören jedoch sind die Ausfallswahrscheinlichkeiten bei Rohloff bzw. (hochwertigen) Scheibenbremsen gegenüber konventioneller Technik deutlich geringer. Die Chancen den Schaden autark zu beheben setzt immer das vorhandensein spezifischer Ersatzteile vorraus. Ich bezweifle dass der Dorfladen in Timbuktu passende Ersatzteile für ne LX-V-brake hat. Da schaffts der ansässige KFZ-Mechaniker schon eher die Hydraulik einer Scheibenbremse in Gang zu bringen. DOT Flüssigkeiten und Hydraulikschläuche braucht jedes Auto oder Motorrad.

            Würde ich jeh auf die Idee kommen Langstreckenradler zu werden, säße ich auf nem maßgefertigten Stahrahmen mit integrierten Gepäckträger, Starrgabel,Downhillsteuersatz (sehr große Einpresstiefe), Rohloffnabe, Octalink-Tretlager, Gustav M Bremsen, Syntace Lenker, Vorbau und Sattelstütze und dicken Reifen zwecks Komfort. Kostet zwar ein Heidengeld und ist bleischwer aber sind die Teile die sich bis jetzt als am zuverlässigsten erwiesen haben.

            P.S. Nochmal zu dem verstellbaren Aluvorbau. Lenker und Vorbau sind an jedem Rad die mit am stärksten belasteten Teile egal ob 130kg schwerer Downhiller oder 50 kg Reiseradlerin. Wenn hier was bricht sind die Folgen für Dich und deine Reise wesentlich schwerwiegender wie wenn dein Gepäckträger oder dein Rahmen bricht. Wenn dein Rahmen bricht,stürzt du wahrscheinlich nicht mal, packst Du dein Gerümpel auf den Rücken und kommst schon irgendwie weiter. Wenn dir bei egal welcher Geschwindigkeit plötzlich der Lenker nach vorn wegbricht knallst Du garantiert mit dem Oberkörper auf dein Rad und dann auf die Straße, da kriegst Du dein Rad gar nicht mehr zum fahren und ordentlich weh getan hast Du Dir auch. Den Aluschrott kann auch kein Dorfschmied schweißen und die Ersatzteilversorgung sei auch mal dahingestellt.

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            • Moltebaer
              Freak

              Liebt das Forum
              • 21.06.2006
              • 10843

              • Meine Reisen

              AW: Fahrrad-Galerie

              Was haltet ihr denn von folgender ultrarobust-sorglos-'Gangschaltung' fürs Reiserad (ist glaub auch bei Sheldon Brown irgendwo zu finden):

              Vorne 2/3fach-Kurbel, hinten 2/3 Ritzel, so gewählt daß sich mit derselben Kettenlänge 2/3 verschiedene Entfaltungen erzielen lassen.
              3fach: 5,5-6m wenn's flott läuft, 4,5-5,0m für Piste/moderates Gelände/starken Wind und 3,0-3,5m für Alpenpässe.
              2fach: sinnvoller Kompromiß von 3fach, einer muß halt weg...

              Mit Federkettenspanner einfach manuell schaltbar, mit horizontalen Ausfallenden sogar dann noch wenn der Kettenspanner defekt ist.
              Kettenverschleiß wie beim normalem Eingangrad, Ritzelabstand kann man ja zum Blattabstand passend spacern.
              Luxuriöser Rohloffkomfort ist was anderes, aber ein Gang reicht ja auch - und davon sogar drei Stück!
              Wandern auf Ísland?
              ICE-SAR: Ekki týnast!

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              • ijon tichy
                Fuchs
                • 19.12.2008
                • 1283

                • Meine Reisen

                AW: Fahrrad-Galerie

                die Ausfallwahrscheinlichkeiten sind meines Erachtens nach auch von der Fertigung der Teile abhängig. Mal abgesehen von Rohloff, die ja von Reiseradlern oft genutzt wird und es bisher wohl wenige Totalausfälle gab, gibt es diverse Teile, die ich bisher jahrelang nutze und die noch nie ausgefallen sind. Die HS-Bremsen von Magura gehören dazu, an einem meiner Bikes habe ich noch HS22 von Mitte der neunziger, die haben außer Bremsbelagwechsel noch nichts erlebt, auch Ölwechsel ist bekanntlich nicht nötig.
                Ich nutze Syntace-VRO in Alu, und da habe ich bisher noch keine Probleme gehabt, und das auch seit Jahren. Die Fertigungsqualität von Syntace steht für mich außer Frage.
                Wenn ich jetzt eine lange Radreise machen würde, würde ich eine Stahlstarrgabel einbauen, ich würde HS33 behalten und Ceramicfelgen fahren, der Verschleiß ist extrem gering.

                Übrigens, bei Rohloff ist ein Riß des Schaltseils kein schweres problem, man kann dann die Nabe per Mauslschlüssel direkt schalten---unbequem, aber heimfahrttauglich.
                Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.
                Thomas Mann

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                • paddel
                  Fuchs
                  • 25.04.2007
                  • 1850

                  • Meine Reisen

                  AW: Fahrrad-Galerie

                  Theoretisch kann man sich jedes Anbauteil am Fahrrad zerstören jedoch sind die Ausfallswahrscheinlichkeiten bei Rohloff bzw. (hochwertigen) Scheibenbremsen gegenüber konventioneller Technik deutlich geringer. Die Chancen den Schaden autark zu beheben setzt immer das vorhandensein spezifischer Ersatzteile vorraus. Ich bezweifle dass der Dorfladen in Timbuktu passende Ersatzteile für ne LX-V-brake hat. Da schaffts der ansässige KFZ-Mechaniker schon eher die Hydraulik einer Scheibenbremse in Gang zu bringen. DOT Flüssigkeiten und Hydraulikschläuche braucht jedes Auto oder Motorrad.
                  Über die Ausstattung am Reiserad gibt es wohl soviele Meinungen wie's Fahrräder gibt.

                  Ich bilde mir aber ein, irgendwo in Asien eher ein Shimano-, wie ein Rohloff Ersatzteil aufzutreiben. Einfach weil Shimano doch etwas verbreiteter ist.

                  Ich halte es da auch eher wie Hilde "keep it simple". Das man das Problem dann alleine lösen kann, ist auch wahrscheinlicher.

                  Aber grundsätzlich: Jedem das Seine
                  Froh schlägt das Herz im Reisekittel,
                  vorausgesetzt man hat die Mittel.

                  W.Busch

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                  • Jocki
                    Fuchs
                    • 26.12.2008
                    • 1020

                    • Meine Reisen

                    AW: Fahrrad-Galerie

                    Zitat von Moltebaer Beitrag anzeigen
                    Was haltet ihr denn von folgender ultrarobust-sorglos-'Gangschaltung' fürs Reiserad (ist glaub auch bei Sheldon Brown irgendwo zu finden):

                    Vorne 2/3fach-Kurbel, hinten 2/3 Ritzel, so gewählt daß sich mit derselben Kettenlänge 2/3 verschiedene Entfaltungen erzielen lassen.
                    3fach: 5,5-6m wenn's flott läuft, 4,5-5,0m für Piste/moderates Gelände/starken Wind und 3,0-3,5m für Alpenpässe.
                    2fach: sinnvoller Kompromiß von 3fach, einer muß halt weg...

                    Mit Federkettenspanner einfach manuell schaltbar, mit horizontalen Ausfallenden sogar dann noch wenn der Kettenspanner defekt ist.
                    Kettenverschleiß wie beim normalem Eingangrad, Ritzelabstand kann man ja zum Blattabstand passend spacern.
                    Luxuriöser Rohloffkomfort ist was anderes, aber ein Gang reicht ja auch - und davon sogar drei Stück!
                    Was soll das für Vorteile bringen? Man reduziert den Fahrkomfort gewaltig und wenn meine Schaltung defekt ist, bastel ich mir das aus den vorhandenen Resten auch noch. Schaltseil raus, Anschlagsbegrenzungschrauben aufs gewünschte Ritzel fixieren und losgehts. Geht beim Umwerfer genauso.

                    Da würd ich eher noch vorn ne Hammerschmidt verbauen, damit entfällt der Umwerfer. Aber von der weiß man noch nicht wie dauerhaltbar sie ist.

                    Ne Kettenschaltung ist und bleibt ehrlich gesagt ne Fehlkonstruktion was Dauerhaltbarkeit und Resistenz gegen äußere Einflüsse bedeutet. Das Ding muss ständig gewartet und mit Ersatzteilen erneuert werden. Theoretisch müsste man alle 1500km ne neue Kette und ca. alle 5000km neue Ritzel + Kettenblätter montieren um die gewünschte Funktion zu erhalten. Nebenbei muss nach jeder Fahrt gereinigt und geölt werden.

                    Was daran simpel sein soll ist mir ein rätsel.

                    @paddel: Was genau soll denn deiner Meinung nach an ner Rohloff kaputtgehen? Meiner Auffassung nach ist die simpelste Lösung immer die, die größte Zuverlässigkeit verspricht und nicht diejenige die zwar anfällig ist, aber die beste Ersatzteilversorgung hat.

                    Wenn die Rohloff wirklich hinüber sein sollte, kaufst Du dir ein altes Rad (Shimano gibts ja überall) baust Hinterrad und Schaltung um und fährst weiter.
                    Zuletzt geändert von Jocki; 14.03.2009, 16:04.

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                    • paddel
                      Fuchs
                      • 25.04.2007
                      • 1850

                      • Meine Reisen

                      AW: Fahrrad-Galerie

                      @paddel: Was genau soll denn deiner Meinung nach an ner Rohloff kaputtgehen?
                      Weiß nicht. Meine aber mal irgendwas von auslaufendem Öl (Lecke Dichtung) gehört zu haben. Kann aber durchaus auch sein, daß das in der Anfangszeit war.

                      Meiner Auffassung nach ist die simpelste Lösung immer die, die größte Zuverlässigkeit verspricht und nicht diejenige die zwar anfällig ist, aber die beste Ersatzteilversorgung hat.
                      Und meine Ansicht ist, daß das Simpelste das technisch Einfachste ist.
                      Wie gesagt 1000 Fahrräder - 1000 Ansichten.

                      Ich habe keine Lust mich ständig mit neuen Techniken auseinander zu setzen, wenn das was ich habe gut funktioniert und ich weiß wie es das tut.
                      Meine Kettenschaltung hat mich noch nie im Stich gelassen, wieso sollte ich mich jetzt auf was neues schmeißen?

                      Ein Bekannter von mir ist von Feuerland nach Alaska geradelt, in gemütlichen 3 Jahren, und das mit Kettenschaltung.

                      Wenn ich so was habe brauche ich nichts neues/anderes mehr.

                      Wer Spaß an technischen Neuerungen hat, sieht das sicher anders.
                      Froh schlägt das Herz im Reisekittel,
                      vorausgesetzt man hat die Mittel.

                      W.Busch

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                      • felö
                        Fuchs
                        • 07.09.2003
                        • 1957

                        • Meine Reisen

                        AW: Fahrrad-Galerie

                        Fahrrad-Galerie?

                        Gruß Felö

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                        • Eddy
                          Erfahren
                          • 20.09.2007
                          • 471

                          • Meine Reisen

                          AW: Fahrrad-Galerie

                          Dann mal mein etwas aufgerüstetes Cube Acid (20"). Noch mit Winterreflektorsicherheitspaket. Allerdings ist's nicht sehr leicht. Habs schon von 13,3 auf ca. 12,4kg abgespeckt. Naja, nur bei den Pedalen hab ich nicht so aufs Gewicht geachtet. Mag keine Klickies.

                          P.S.: Jaja, die Kabel muss ich beizeiten noch kürzen.

                          In my world everyone's a pony and they all eat rainbows and poop butterflies.
                          (Katie)

                          Kommentar


                          • Eddy
                            Erfahren
                            • 20.09.2007
                            • 471

                            • Meine Reisen

                            AW: Fahrrad-Galerie

                            Ups, Doppelpost.
                            In my world everyone's a pony and they all eat rainbows and poop butterflies.
                            (Katie)

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                            • blitz-schlag-mann
                              Alter Hase
                              • 14.07.2008
                              • 4852

                              • Meine Reisen

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                              Zitat von Jocki Beitrag anzeigen
                              Geh das ganze doch mal ganz nüchtern an. Was kann an einem Bauteil kaputt gehen und welche Auswirkungen entstehen dadurch für einem selbst.

                              Normale Gangschaltung:
                              -verschlammt
                              -vereist
                              -exponiert (transportschäden...)
                              -Schaltauge kann verbogen werden
                              -viele spezielle Einzelteile die verloren gehen können
                              -theoretisch einfach zu reparieren, praktisch sind moderne 9fach Schaltung derart präzise gefertigt dass man da nicht viel improvisieren kann. Man kann zumindest nen ein-bis dreigangrad draus basteln.
                              -oft ersatz vonnöten
                              -hoher Kettenverschleiß


                              Rohloff:
                              -Schaltseil kann reißen
                              -Zahnräder ausbrechen?
                              - Nabengehäuse?
                              - Wenn was kaputt geht kann man das Antriebsritzel zumindest irgendwie mit den Speichen verbinden und kann immer noch fahren, hat halt keinen Freilauf mehr.
                              Mit der Rohloff hat man als Reiseradler gegenüber ner Schaltung nur vorteile, im Defektfall kann man das Problem theoretisch genauso lösen.


                              Cantilever/V-brake:
                              -hoher Belagsverschleiß
                              -Felgenverschleiß
                              -Schaltseil kann reißen
                              - Federbruch
                              - Überhitzung führt zu mehr Platten
                              -ohne spezifische Ersatzteile nicht zu reparieren

                              Scheibenbremse:
                              -Belagverschleiß
                              -Hydraulikleitung kann reißen (versuch mal ne Stahlflexleitung zu zerreißen)
                              - Bremse kann überhitzen (nach abkühlen meist wieder in Ordnung)
                              -ohne Ersatzteile auch nicht zu reparieren
                              -Transportschaden

                              Theoretisch kann man sich jedes Anbauteil am Fahrrad zerstören jedoch sind die Ausfallswahrscheinlichkeiten bei Rohloff bzw. (hochwertigen) Scheibenbremsen gegenüber konventioneller Technik deutlich geringer. Die Chancen den Schaden autark zu beheben setzt immer das vorhandensein spezifischer Ersatzteile vorraus. Ich bezweifle dass der Dorfladen in Timbuktu passende Ersatzteile für ne LX-V-brake hat. Da schaffts der ansässige KFZ-Mechaniker schon eher die Hydraulik einer Scheibenbremse in Gang zu bringen. DOT Flüssigkeiten und Hydraulikschläuche braucht jedes Auto oder Motorrad.

                              Würde ich jeh auf die Idee kommen Langstreckenradler zu werden, säße ich auf nem maßgefertigten Stahrahmen mit integrierten Gepäckträger, Starrgabel,Downhillsteuersatz (sehr große Einpresstiefe), Rohloffnabe, Octalink-Tretlager, Gustav M Bremsen, Syntace Lenker, Vorbau und Sattelstütze und dicken Reifen zwecks Komfort. Kostet zwar ein Heidengeld und ist bleischwer aber sind die Teile die sich bis jetzt als am zuverlässigsten erwiesen haben.

                              P.S. Nochmal zu dem verstellbaren Aluvorbau. Lenker und Vorbau sind an jedem Rad die mit am stärksten belasteten Teile egal ob 130kg schwerer Downhiller oder 50 kg Reiseradlerin. Wenn hier was bricht sind die Folgen für Dich und deine Reise wesentlich schwerwiegender wie wenn dein Gepäckträger oder dein Rahmen bricht. Wenn dein Rahmen bricht,stürzt du wahrscheinlich nicht mal, packst Du dein Gerümpel auf den Rücken und kommst schon irgendwie weiter. Wenn dir bei egal welcher Geschwindigkeit plötzlich der Lenker nach vorn wegbricht knallst Du garantiert mit dem Oberkörper auf dein Rad und dann auf die Straße, da kriegst Du dein Rad gar nicht mehr zum fahren und ordentlich weh getan hast Du Dir auch. Den Aluschrott kann auch kein Dorfschmied schweißen und die Ersatzteilversorgung sei auch mal dahingestellt.
                              Der wichtigste Punkt: Mecke kann geklaut werden
                              Viele Grüße
                              Ingmar

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                              • papajoe
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                                • 07.04.2004
                                • 725

                                • Meine Reisen

                                AW: Fahrrad-Galerie

                                öhm... worum gings nochmal? ah, bilder. hier mal mein dienstältestes:



                                /edit: seit wann werden hier denn bilder ungefragt ohne hinweis und link skaliert? das find ich aber ganrich gut...
                                hier die originalgröße: http://www.flickr.com/photos/martn_r...10312/sizes/o/
                                ..:: if it keeps on rainin', levees goin' to break. ::..
                                --->roll-the-rocks

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                                • Gast-Avatar

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                                  OT:
                                  Zitat von paddel Beitrag anzeigen
                                  Weiß nicht. Meine aber mal irgendwas von auslaufendem Öl (Lecke Dichtung) gehört zu haben. Kann aber durchaus auch sein, daß das in der Anfangszeit war.
                                  Hastde recht!War wirklich ein Problem aus der Anfangszeit von Rohloff.Das Dichtungsmaterial hatte sich nicht mit dem Öl vertragen und diese dann "erweitert".Die saßen dann nicht mehr so straff,wie sie sollten und haben geleckt.

                                  Ein Freund (Kurier) hatte damals so eine noch aus der ersten Serie.Das Ding hat ständig geleckt und alles nach dem Sitzrohr war ständig versifft.

                                  Rohloff hat das aber schon längst im Griff.


                                  So,hier noch mal meine etwas betagte Marathonfeile


                                  Nen schönen Sonntag

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                                  • Moltebaer
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                                    Liebt das Forum
                                    • 21.06.2006
                                    • 10843

                                    • Meine Reisen

                                    AW: Fahrrad-Galerie

                                    OT:
                                    Zitat von Jocki Beitrag anzeigen
                                    Was soll das für Vorteile bringen?
                                    Robust und sorglos eben, gerade fürs Reiserad mit dem man unkompliziert vorankommen und keine Bestzeit fahren will.
                                    Außer den Rollen der Kette keinerlei anfällige Mechanik, mit einem Zahnriemen nicht mal diese.
                                    Da die Kette nicht schräg läuft erheblich weniger Verschleiß an Ritzeln und Kette, nur noch Kettenlängung und Ritzelausrieb dadurch.
                                    Der Fahrkomfort ist höher als mit nur einem Gang, die Ausfallsicherheit höher als mit Ketten/Rohloff/XYZ-Schaltung.
                                    Wie gesagt ist Rohloff Luxus, möchte ja nicht jeder €€€ ins Rad investieren

                                    Zitat von Jocki Beitrag anzeigen
                                    wenn meine Schaltung defekt ist, bastel ich mir das aus den vorhandenen Resten auch noch. Schaltseil raus, Anschlagsbegrenzungschrauben aufs gewünschte Ritzel fixieren und losgehts. Geht beim Umwerfer genauso.
                                    Is klar, trotzdem fährst du dann mit Material welches die letzten paar tkm durchs Schalten verschlissen wurde.

                                    Zitat von Jocki Beitrag anzeigen
                                    Ne Kettenschaltung ist und bleibt ehrlich gesagt ne Fehlkonstruktion was Dauerhaltbarkeit und Resistenz gegen äußere Einflüsse bedeutet. Das Ding muss ständig gewartet und mit Ersatzteilen erneuert werden. Theoretisch müsste man alle 1500km ne neue Kette und ca. alle 5000km neue Ritzel + Kettenblätter montieren um die gewünschte Funktion zu erhalten.
                                    Deshalb ja mein (geklauter) Vorschlag

                                    Zitat von Jocki Beitrag anzeigen
                                    Nebenbei muss nach jeder Fahrt gereinigt und geölt werden.
                                    Muß man bei einer Kette mit Rohloff auch machen, außer man fährt nen Zahnriemen.
                                    Wandern auf Ísland?
                                    ICE-SAR: Ekki týnast!

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                                          Wieso, die gibt´s doch öfter...
                                          Jan-Einar

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