Abnutzung von Kette, Kettenblatt und Ritzel - Tipps zur Vermeidung

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  • TilmannG
    antwortet
    AW: Abnutzung von Kette, Kettenblatt und Ritzel - Tipps zur Vermeidung

    11fach Ketten sind halt dünner als altes Zeug. Wenn du 7fach fahren willst, schraub das dran.
    Ketten sind schon seit 9fach das 1. Verschleissteil - und das billigste. Frühzeitiger Wechsel lohnt, deine Rechnung Preis von aktueller Kette gegen uralt Ritzel/Kettenblätter ist schlicht bescheuert.
    Wenn du die Nutzungsdauer von allem möglichst strecken und immer optimale Funktion willst, nimmst du die Ketten bei 50% Verschleiss runter und lagerst sie geölt ein. Nach der 4. Kette fährst du dann den Rest runter, aber auch nur bis zur Verschleissgrenze. Und nicht bis alles hin ist, das ist kopflos, auch wenn früher alles besser war. Die Kettenschlösser für 11fach sind nur zur einmal-Verwendung freigegeben, ein zweites Mal ist schon drin. Oder halt in Kettennietstift investieren, aber der 1 € wird dir auch schon wieder zu viel sein.
    Viel Spass beim Radeln wünscht Tilmann

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  • Katsche
    antwortet
    AW: Abnutzung von Kette, Kettenblatt und Ritzel - Tipps zur Vermeidung

    Eine Messlehre habe ich angelegt, die mir verraten hat, dass die Kette durch ist.

    Aber was ist nun mit der Abnutzung der vorderen Kettenblätter? Wenn Schräglauf zu vermeiden ist, muss man ja vom kleine aufs größere Schalten. Bei meinem alten Fahrrad bin ich immer so gefahren und recht schnelle abgenutzte Kettenblätter.

    Dreck und so weiß ich auch. Kann man nicht vermeiden und habe ich Abends dann oft nicht die Zeit, dann noch eine Kette sauber zu machen.

    3.000 km hört sich gut an... 1.000 km ist mir zu wenig.

    Ob das ständige Kettenwechseln wirklich billiger ist, als so lange zu fahren, bis man alles wechseln muss, wage ich zu bezweifeln. Ich mache es jetzt, um mir das geile Fahrgefühl auch nach 1.000 km zu bewahren. Die Kette hat 21 EUR gekostet. Mit meinem alten Rad bin ich locker 15.000 km gefahren, bevor alles durch war und komplett gewechselt werden musste. Bei der Ausstattung hatte mich das beim Fahrradhändler (damals hatte ich keine Zeit zum selber machen) 300 EUR gekostet. Ich wage mal zu behaupten, dass das Wechsel der Kette in den empfohlenen Intervallen (Abstand zwischen 10 Kettengliedern von 119 mm auf 120,5 mm) mehr Geld kostet.

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  • Christian J.
    antwortet
    AW: Abnutzung von Kette, Kettenblatt und Ritzel - Tipps zur Vermeidung

    Zitat von Katsche Beitrag anzeigen
    Habt Ihr einen klugen Rat? Früher bin ich immer so lange gefahren, bis alles durch war und sich die Kette durchgedreht hat...
    Genau das nicht tun!

    Du musst den Verschleiß der Kette im Blick haben. Den misst Du mit einer Kettenlehre.

    Wenn die Kette verschlissen ist, kommt eine neue drauf. Fahrradketten sind relativ billig. So halten Ritzel und Kurbelblätter deutlich länger.

    Als Richtlinie: Bei mir am Alltagsrad halten Ketten etwa 3000km (täglicher Gebrauch, Stadtverkehr, viel mit Kinderanhänger und viel Gepäck unterwegs), am Rennrad sogar etwas länger.

    Christian

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  • Moltebaer
    antwortet
    AW: Abnutzung von Kette, Kettenblatt und Ritzel - Tipps zur Vermeidung

    Geschaltet wird möglichst lastfrei!
    Schräglauf (also links-äußeres KB und rechts-äußeres Ritzel) möglichst vermeiden, da bietet sich meist auch eine verschleißfreiere Kombination mit ähnlicher Übersetzung an.
    Spiel mal ein wenig mit dem Ritzelrechner herum. Je nachdem, was Dein angepeiltes Marschtempo ist und welches Spektrum Du abdecken willst, können unterschiedliche Kombinationen von Kettenblättern und Ritzeln sinnvoll sein.
    Dreck/Schlamm schmirgelt die Rollen prima ab, Fahrten im Regen und vor allem auf schlammigen Waldwegen ergeben also hervorragenden Verschleiß. Nach so einer Schlammschlacht möglichst bald den Antriebstrang säubern und frisch ölen.

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  • Abnutzung von Kette, Kettenblatt und Ritzel - Tipps zur Vermeidung

    Hi an die Fahrradkundigen,

    wollte mal fragen, wie man besten die schnelle Abnutzung der oben genannten Komponenten vermeiden kann. Habe gelesen, dass man es vermeiden sollte, die Kette weite Abstände überbrücken zu lassen (größtes Kettenblatt auf größtes Ritzel und umgekehrt). Wenn ich aber bei jedem Anfahren vom kleinen Kettenblatt aufs größere schalte, dann nutze ich diese doch auch ab, oder?

    Habe eine Shimano 105 Schaltung 2x11. Bis jetzt habe ich bei meinem neuen Rad an der Ampel aufs größte Ritzel geschaltet und bin immer auf dem großen Kettenblatt geblieben. Nachdem de Gang dann ausgefahren war, habe ich zwei Ritzel hochgeschaltet und so weiter... Nach 1.000 km ist nun die Kette so lang, dass einschlägige Webseiten den Wechsel empfehlen. Denke nicht, dass das so unnormal ist, da ich recht schwer bin, immer mit ca. 10 kg Gepäck fahre und viel über Waldwege brettere. Trotzdem frage ich mich, ob den Wechselintervall nicht durch kluges Schalten heraus zögern könnte...

    Habt Ihr einen klugen Rat? Früher bin ich immer so lange gefahren, bis alles durch war und sich die Kette durchgedreht hat...
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