Bergwandern und Winter

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  • konamann
    antwortet
    AW: Bergwandern und Winter

    nur ganz schnell:

    halbwegs anständige schneeschuhe zB von TSL sind nicht teurer als halbwegs sinnvolle steigeisen.

    steigeisen nutzen dir nichts wenn der schnee schon um deine hüfte steht, was im winter je nach lage durchaus vorkommen kann.

    mit schneeschuhen steht dir der schnee nicht erst zur hüfte.


    klar kann man mit schneeschuhen auf felsen eher schlecht laufen aber es geht. dafür hast du 90% der restlichen zeit damit hundertmal mehr spaß als mit steigeisen.

    wenn du im winter ernsthaft wandern willst und das nicht nur auf planierten pfaden dann besorg dir schneeschuhe. schneeschuhe haben auch spikes und man kann damit durchaus gut harsch und eis laufen. steiles gelände geht auch wenn man sich ein bisschen anstrengt. steigeisen sind eher was für touren wo man früh unterwegs ist und nicht gefahr läuft, schnee über kniehöhe über längere zeit zu erleben.
    wenns echt technisch wird natürlich steigeisen aber wie gesagt, 90% einer normaler winterwanderung ohne eisklettern, felsklettern und aufstiege über 35° machen mit schneeschuhen mehr spaß!



    bei schneeschuhen nur bitte welche mit spikes kaufen, keine XXL-kanada-trapper modelle wie Tubbs.

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  • hosentreger
    antwortet
    AW: Bergwandern und Winter

    Gleichzeitige Nutzung von Steigeisen und Schneeschuhen schließen sich nicht aus...
    hosentreger


    denali-classic.pdf

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  • Kermit_t_f
    antwortet
    AW: Bergwandern und Winter

    Danke für die weiteren Tipps. War am Montag mal in der Bücherei und habe noch ein paar Bücher durchgeblättert. Im Prinzip ist es wie Ihr schon schreibt, die "gängigen" Hausberge sollten im Regelfall machbar sein, wenn es nicht gerade so Bedingungen wie gerade im Moment hat
    Und selbst wenn, ist es halt die eigene Risikobewertung, ob man einen konkreten Weg unbedingt gehen muss oder nicht...
    Kann im Moment ebenfalls schön unter der Woche gehen, das muss ich auf jeden Fall ausnutzen. Hab nur das Problem, dass ich unser Auto grad nicht wiederfinde im Schnee und die Bob ja auch etwas unzuverlässig fährt. Aber auch das wird werden

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  • K2M
    antwortet
    AW: Bergwandern und Winter

    Hi,

    Ich bin vor einer woche zum ersten mal im winter zum wandern in die berge gestapft.
    Hab mir dieses kleine büchlein "winter wanderungen" vom bauregger geholt und einfach eine ausprobiert.

    In diesem fall von fischbachau (hinter schliersee) über die kesselalm, hubertushütte auf den breitenstein.
    Vorteil: bis zur kesselalm läufst du einen geräumten wirtschaftsweg. Guter und einfacher einstieg.
    Zur hubertushütte und dann zum breitenstein läuft man auf mehr oder weniger ausgetretenen pfaden durch den schnee.
    Schneelage war optimal, meistens maximal bis zu den knien im schnee gestanden, je nach spurwahl

    Gut fand ich für mich, dass ich ab der kesselalm entscheiden konnte, ob die schneelage für mich tragbar ist.
    Genauso ab der hubertushütte.

    Vom prinzip her ein guter anfängerwege, nur so als mögliche orientierung für dich.

    Perfekter weise konnte ich unter der woche gehen. Wenig los und es war knackig-kristallklare -13grad. Genial

    Cheerio

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  • Becks
    antwortet
    AW: Bergwandern und Winter

    Kurz und knapp:
    Such Dir etwas, wo ein Winterwanderweg existiert (Beispiel: von Tschagguns zur Lindauer Hütte, rund um die Schwägalp am Säntis) und vermeide Abstecher in die freie Wildbahn. Alles unplanierte ist ohne Schneeschuhe/Skier aufwendig und kann zu ungeplanten Ereignissen führen.

    Alex

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  • couchpotato
    antwortet
    AW: Bergwandern und Winter

    beim pause sind wintertouren bzw. die wintervariante immer mit einer schneeflocke gekennzeichnet.
    bei voralpengipfel ist nach schneefällen immer recht schnell wieder "gespurt", wodurch man fast immer ohne schneeschuhe auskommt

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  • Vegareve
    antwortet
    AW: Bergwandern und Winter

    Also, Steigeisen sind das letzte was ich bis jetzt im Winter gebraucht habe. Es könnte aber sein, dass man auch auf verreistem Schnee trifft, aber wenn Du erstmals leichtere Touren machen will, dann eher Mittelgebirge oder so was wie Ammergauer Alpen. Durch den Schnee stapfen bis zum Aussichtspunkt und dann wieder runter zur Pension oder so. Schneeschuhe und Stöcke sind da eher die erste Wahl. Es sei denn, es liegt noch nicht so viel Schnee, so wie jetzt im Schwarzwald.

    Alles was das erreichen eines richtigen Gipfels weit oberhalb der Waldgrenze bedeutet würde ich ganz vorsichtig angehen und mit Lawinenausrüstung.

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  • umeier
    antwortet
    AW: Bergwandern und Winter

    Zitat von madmax Beitrag anzeigen
    oder auf engen felsigen Wanderwegen das Leben zur Hölle machen dann eher Schier oder halt "KONDITION STATT CARBON"
    Öh, das ist immer eine Frage der persönlichen "Erfahrung". Ich stolper halt auf den "Wanderautobahnen" der bayerischen Voralpen herum, da ist es eher weniger eng und felsig. Kondition ist auch eines meiner ganz grossen Probleme und auf Skiern bin ich seit > 25 Jahren auch nicht mehr gestanden.

    Zitat von StepByStep Beitrag anzeigen
    Für den Anfang könnte die Riesenhütte echt gut sein. Da gibts nen Rodelverleih, ist ne schöne hütte, von München aus schnell zu erreichen und nette Wirtsleute.
    Riesenhütte war mir auch spontan eingefallen. Das letzte mal war ich da mit Schneeschuhen oben, der Weg ist allerdings auch ohne zu machen. Nur: ich habe deutlich über 100kg Eigenmasse, und bei wirklich jedem Schritt einzusinken ist brutal anstrengend. Da stellen Schneeschuhe schon eine deutliche Erleichterung dar.

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  • Kermit_t_f
    antwortet
    AW: Bergwandern und Winter

    Ui, da hat sich ja über Nacht einiges getan
    Mal zu ein paar Sachen:
    - Ich will Schneeschuhe gar nicht kategorisch ausschließen, hab nix gegen die Teile, ganz im Gegenteil. Mir ging es nur erstmal primär um Touren, die ohne machbar sind.
    - Zur falschen Vorstellung, ich glaube da hab ich mich noch nicht eindeutig ausgedrückt. Imho gibt es immer Touren, die eher machbar sind unter den genannten Voraussetzungen als andere. Zwei Beispiele, im Januar zur Neureuth hoch am Tegernsee ist kein großes Problem, sieht man mal vom vereisten Weg durch die Menschenmassen ab.
    Will man aber im Frühjahr über die Längentalalm aufs Brauneck hoch, bleibt man je nach Schneelage etc. schon mal bis zum Hintern im versulzten Schnee stecken.
    Dagegen war die Baumgartenschneid im November noch problemlos machbar, weil der Schnee auf der Ostseite so vereist war, dass man überhaupt nicht einsacken konnte. Nur hätte ich mir da wirklich Steigeisen gewünscht, war für mein Gefühl schon etwas heikel da ohne hoch zu wackeln

    Den Winterwanderführer guck ich mir nachher mal genauer an, war bisher irgendwie der Meinung, da ginge es nur um Schneeschuhtouren...Und stimmt, beim Steinmandl gibts ja auch hin und wieder ne Aussage zur Machbarkeit im Winter, hatte ich irgendwie verdrängt

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  • StepByStep
    antwortet
    AW: Bergwandern und Winter

    Hallo erstmal,

    also ich finde, dass das ganze halt auch sehr sehr drauf ankommt, wie man das betreiben will.

    Unter den Voraussetzungen keine SChneeschuhe und keine Skitour und dazu noch gänzlich ohne Wintererfahrung hätte ich mal den Vorschlag, das ganze erstmal wirklich ruhig angehen zu lassen und eine kleine Hütten-/Rodeltour zu machen.

    Eine ganz Menge der AV Hütten in den Bayerischen Voralpen, im Chiemgau oder Allgäu, die jetzt offen haben, haben auf dem einfachsten Weg ein gewalzte Rodelbahn.

    Hier könnte der TO auf der Bahn am ersten Tag gegen Nachmittag Aufsteigen (was sich so meist zwischen 2-4 Stunden beläuft), dann einen gemütlichen Hüttenabend verbringen, oben übernachten und dann am nächsten Morgen je nach Lust, Bedingungen und Wetter den Hüttengipfel versuchen (ich mach das dann auch schon mal gerne vor dem Sonnenaufgang, wenns n netter kleiner Hüttengipfel ist, den man in max ner Stunde bei Schnee vor dem Frühstück schaffen kann). Oder halt auch erst nach dem Frühstück einen nahen Gipfel in Angriff nehmen (da helfen dann die Wirsleute immer gern weiter ob das einfach zu machen ist oder eben nicht).
    Dann nach dem Abstieg ab der Hütte auf dem Aufstiegsweg abrodeln. Rodel kann man auf manchen Hütten ausleihen oder muss man halt beim Aufstieg selber Hochziehen. (Skibrille ist dafür immer nicht schlecht, denn da spritzt dann wenn man bremsen muss schon ganz schön Schnee ins gesicht)

    So zum Wintereinstieg ist sowas eine nette Tour, es sind normalerweise auch sehr sichere Wege (Lawinen kann man da selber eigentlich nicht lostreten und auch von anderen ist man da relativ wenig gefährdet), die Orientierung ist minimal gefordert. Dort kann man einfach mal schön antesten, ob man die ganze Sache im Winter mag, ob die Klamotten und sonstige Ausrüstung passen und viel Spaß haben.

    Für den Anfang könnte die Riesenhütte echt gut sein. Da gibts nen Rodelverleih, ist ne schöne hütte, von München aus schnell zu erreichen und nette Wirtsleute. Wir waren da letztes Jahr zum Start ins neue Jahr anfang Jenner bei Traumwetter oben und es war klasse Fernsicht. Der Riesenberg (Hüttengipfel der Riesenhütte) eignet sich klasse für den Sonnenaufgang, das ist in Diretissima selbst bei hohem Schnee in ner halben Stunde zu machen, dann abfahrt durch den Schnee entsprechend schneller). Danach ein schönes Frühstück und anschließend hoch auf die Hochries (auch mit AV Hütte am Gipfel). Hier bitte NEBEN der Skispur gehen, die Tourengeher werden sich freuen! Auch eine Fussgängerspur sollte bei guten Bedingungen an den Tagen vorher schon angelegt sein, dann ists recht einfach zu machen, wenn man selber Spuren muss, ist man ganz schön unterwegs...
    Die Rodelbahn hier hat den Vorteil, dass sie mehr oder minder durchgängig befahrbar ist und nur in der Mitte mal ne kurze Ziestrecke hat.
    ISt ein echter Tip für eine Eingehstrecke zum Testen, ob man den Winter in den Bergen mag. Wenns um Fasching ist, würde ich sehr empfehlen, die Lager zu reservieren, denn da könnte einiges los sein!

    Alternativen finden sich im Netz und ich könnte auch noch ein paar erzählen ;)

    Wenns aber um richtiges Winterbergsteigen geht, würde ich dir seht zu Schneeschuhen raten und am besten suchst du dir wen, an den du dich ranhängen kannst mit etwas mehr Wintererfahrung, denn abseits der Hüttenwege sollte man immer etwas den Blick auf die Gelände- und Schneebeschaffenheit werden und im Zusammenhang mit dem aktuellen LLB entscheiden, was sinnvoll ist und was nicht!

    OT: würde ja jetzt gerne noch ein paar Bildchen von der Riesenhütte Rodeltour letztes Jahr hochladen, aber da bin ich anscheinend zu blöd

    Edit sagt noch, dass ihr für so eine Rodeltour keine Steigeisen braucht, selbst Grödel erscheinen mir als Überflüssig. Dagegen würde ich IMMER Stöcke mit Wintertellern (bei den kleinen Sommertellern drückt man sich bei tieferem Schnee zu weit hinein, sodass die Stöcke eher nerven als Helfen wenns mal Tieferer Schnee ist) nehme ich immer mit und würde sie auch nicht missen wollen (gerade wenns mal steiler wird und man anfängt zu rutschen oder im tieferen Schnee, wenn man mal nicht im Gewalzten unterwegs ist). Auch Gamaschen sind ganz praktisch ebenso wie eine Skibrille angenehm sein kann. Handschuhe und Mütze sind natürlich Pflicht, am besten da auch Ersatz mitnehmen, falls sie nass werden. Evtl. kann es sinnvoll sein, auf die Hütten einen leichten Sommerschlafsack anstatt des sonst üblichen Hüttenschlafsacks mitzuehmen, da die Lager, wenn sie recht leer sind schon recht kühl werden können (ich schwanke da immer so ob ich das Seideninlett allein mitnehm oder doch den kleinen Deuter einpacken soll...)
    Zuletzt geändert von StepByStep; 13.02.2012, 02:37.

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  • madmax
    antwortet
    AW: Bergwandern und Winter

    Zitat von umeier Beitrag anzeigen
    ...Schneeschuhe können einem das Leben durchaus signifikant erleichtern ...
    oder auf engen felsigen Wanderwegen das Leben zur Hölle machen dann eher Schier oder halt "KONDITION STATT CARBON"

    je nach Steilheit des Hanges sind Schneeschuhe einfach nicht praktisch - und da es um Bergwandern geht; da denke ich eher an die "Grattürmchen-Slalom-Felsstufen-Wege" d.h. Steigeisen und früh aufstehen.

    Wenn der Schnee zu instabil ist, dann geh in höhere Regionen, da ist es kälter. und mehr als 10 cm Neuschnee sind auch doof.

    Steigeisen mit Antistoll und ein Pickel sind Pflicht

    Meiner Erfahrung nach sind 1-2 Wochen kein Schneefall und Tagesmaximalteperaturen um 0 Grad ideale
    ...aber ich hab's auch nur durch Trial and Error gelernt


    @edith: mir fällt gerade auf, daß ich eh eher in felsigen steileren Gegenden unterwegs bin (wenn ohne Schier), und da ist es ja gängig, daß der meiste Schnee eher weiter runterfällt... von den "Auffangbecken" dieses Schnees halte ich mich so fern wie möglich vor Allem nach dem Mitttag
    Zuletzt geändert von madmax; 13.02.2012, 01:47.

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  • umeier
    antwortet
    AW: Bergwandern und Winter

    Ich bin in der Spitzingseeregion auch schon Anfang Mai an nordseitigen Hängen noch bis zur Hüfte im Schnee gestanden. Schneeschuhe können einem das Leben durchaus signifikant erleichtern ...

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  • Nita
    antwortet
    AW: Bergwandern und Winter

    Hey Kermit,

    ich möchte nicht unhöflich sein(vor allem als absoluter Flachländer gegenüber einem Münchner ), aber kann es sein, dass Du Dir den Winter in den Bergen nicht richtig vorstellst?

    Dazu eine kleine Geschichte:

    Ein Freund, übrigens auch aus Bayern, empfahl mir vor Jahren die Große Reibn (Runde um den Königssee) im März als eine "normale" Winterwanderung. Ich, keine Ahnung von nichts, schaute mir zwar den Lawinenlagebericht und die Schneehöhen an (so um 200cm auf 1800m) - und fuhr los. Zur ersten Hütte ging es erst über die Piste (steil, aber fest), dann hatte ich aber etwa 2km ohne Höhenunterschied im Tiefschnee. Bei jedem Schritt bis zur Hüfte und mehr eingebrochen, jede 5 Schritte Pause gemacht. Fertig und recht spät an der Hütte (nur ca. 1700m!) angekommen. DAS war der Fehler meines Lebens , genauso wie die darauffolgenden Tage. Die Runde habe ich selbstverständlich nicht mal versucht.

    Meiner Meinung nach braucht es entweder ganz besonderer Verhältnisse, um ohne Fußoberflächenvergrößerung zu gehen (die haben wir z.B. hier in den Pyrenäen oft) - oder man bleibt fast im Tal und auf geräumten Wegen. Ein Beispiel wäre z.B. die Schwarzwassertalhütte im gleichnamigen Tal in Allgäu, wo man gut rauf spazieren kann. Den Rest kann man imho vergessen, da schon ein knietiefes Spuren SEHR anstrengend ist, von einer erhöhten Lawinengefahr durch mehr Belastung mal ganz abzusehen. Aber ok, über die Waldgrenze kommt man zu Fuß eh kaum

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  • MarkusA
    antwortet
    AW: Bergwandern und Winter

    Warum wehrst du dich so gegen die Schneeschuhe? Gut ich mag die Dinger auch nicht, da ich Tourenski bevorzuge.

    Günstige Schneeschuhe bekommst du fürs gleiche Geld wie Steigeisen!

    Der Tipp mit dem Winter Wanderführer war sehr gut. Es gibt viele "Klassiker", die auch im Winter viel begangen werden und somit gespurt sind.

    In meiner Nähe ist das z.B. der Schober bei Thalgau am Mondsee. Da kommt man immer rauf.

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  • Hasenhirn
    antwortet
    AW: Bergwandern und Winter

    Servus!

    Du kommst aus München? Sehr gut.
    Mein Tip ist: Fahr nach Garmisch- Partenkirchen und geh im Winter auf den Wank.
    Der ist nicht zu hoch, ist ohne Schneeschuhe oder Tourenski zu gehn und hat oben ein Gipfelhaus.
    Und man hat den ganzen Tag Sonne.
    Nur sollte man Grödel nicht vergessen, weil es ganz schön eisig sein kann.


    Gruß Thomas

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  • Melli135
    antwortet
    AW: Bergwandern und Winter

    Für den Anfang haben wir dieses Buch gekauft: Wintertouren

    Oder bei Steinmandl mal gucken, wirst Du aber sicher eh schon kennen

    Kommt halt auch darauf an, was Du Dir genau vorstellst und in welcher Gegend.

    VG,
    Melli

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  • PerregrinTuk
    antwortet
    AW: Bergwandern und Winter

    Auch nie verkehrt bei solchen Vorhaben ist ein Eispickel, im Falle eines Abrutschens kannst du dich somit selbst bremsen, vorr.g. du beherrscht die Technik. Übe das im Vorraus, da mit einem Abrutschen immer gerechnet werden sollte...und eigtl. geht man im Winter nicht allein in die Berge, dafür sind sie zu hoch...

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  • Kermit_t_f
    antwortet
    AW: Bergwandern und Winter

    Danke schon mal. Wie weit man über festere Schneefelder wirklich kommt, ist wahrscheinlich wirklich sehr individuell von den Bedingungen, Strecken etc. abhängig. Trotzdem wären natürlich paar Berichte über die vorliegenden Bedingungen nicht so schlecht.

    Also wirds wohl ein 10-Zacker und dann losstiefeln bis es nicht mehr geht

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  • madmax
    antwortet
    AW: Bergwandern und Winter

    im älteren Schnee kann man bei zeitigem Aufbruch auch zu Fuß etwas erreichen - wer erst um 10 uhr von der Hütte weggeht, kann nur untergehen...
    Schau nach den Schneehöhen: so bis 100 cm gehen ok, dreifache Zeit einplanen.
    Lawinenlagebericht immer einholen.
    Neuschnee ist dein Tod oder der deiner Tour.
    wie gesagt: auf kaltem Altschnee oder einer festen Schicht Harsch lässt sich gut gehen.

    Steigeisen erstmal in leichtem Gelände mit billighose und billiggamaschen mal ausprobieren - geben auch im Schnee guten Halt.

    halt dich an die "kleineren" Berge - bis 2500, eher 2000 dürfte ja auch reichen evtl. Allgäu,
    bevorzuge Wege, die du schonmal im Sommer gegangen bist und gehe sie evtl. auch in mehreren Versuchen
    fang mit Wanderwegen an und schau erstmal, wie groß der Unterschied zum Sommer sein kann

    und vor Allem: sei dir nicht zu schade baldmöglichst wieder zur Hütte zurückzugehen und den Tag bei "schrecklichem Entspannen" mit Jagertee ausklingen zu lassen

    edit: deine Motivation : wenn du auch nicht soviel erreichst, so hast du doch genausoviel geleistet!

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  • Flachlandtiroler
    antwortet
    AW: Bergwandern und Winter

    Schau' Dir bei den einschlägigen Fremdenverkehrsorten mal an, welche "Jausenstationen" o.ä. es gibt. Wenn die im Winter bewirtschaftet sind, kannst Du idR auch irgendwie raufspazieren -- ohne Ski o.ä., ohne Gefahr für Leib und Leben (bei dem Leib wäre ich mir allerdings nicht 100% sicher, gibt normale leckere Sachen da...).

    Dass das keine ausschweifenden "Touren" werden ist wohl klar. Dafür braucht es dann doch meist Skier, Schneeschuhe, bißchen Planung usw.


    Gruß, Martin

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