Alpine Gefahren - Ausrüstungshinweise

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  • sudobringbeer
    antwortet
    AW: Alpine Gefahren - Ausrüstungshinweise

    Zitat von Lampi Beitrag anzeigen
    Schnee auf warmen Boden - gibt das keine Nassschneelawinen?
    Technisch korrekt wäre der Begriff Gleitschneelawine. Ist im Frühjahr häufig analog zu einer Nassschneelawine. Vor ein paar Jahren war der Schneedeckenaufbau in CH sehr schlecht. Es hat sehr früh sehr viel geschneit udn es wurde lange nicht warm. Wir hatten riesen Gleitschneelawinen mitten in der Saison.

    Mehr Infos:
    https://www.slf.ch/de/lawinen/lawine...eelawinen.html

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  • Lampi
    antwortet
    AW: Alpine Gefahren - Ausrüstungshinweise

    Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Ich z.B.. Ich habe schon insgeheim darauf gespechtet, dass mit der Front die Schneefallgrenze tief genug sinkt und ich dann spontan Ende August auf Skitour gehen könnte....
    Schnee auf warmen Boden - gibt das keine Nassschneelawinen?

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  • Becks
    antwortet
    AW: Alpine Gefahren - Ausrüstungshinweise

    Und weil es durchaus auch hier passt: Querverweis auf Biwaksäcke und einen Blick auf das, was man so am Markt grob findet.

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  • Becks
    antwortet
    AW: Alpine Gefahren - Ausrüstungshinweise

    Ich z.B.. Ich habe schon insgeheim darauf gespechtet, dass mit der Front die Schneefallgrenze tief genug sinkt und ich dann spontan Ende August auf Skitour gehen könnte....

    Dem ist aber nicht so, und viel Neuschnee in Regionen oberhalb 3000m sind nicht ungewöhnlich. Am Tacul z.B. gibt es immer wieder Lawinenopfer auch im Hochsommer, wenn sich so ne Front dort austobt.

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  • Lampi
    antwortet
    AW: Alpine Gefahren - Ausrüstungshinweise

    Wer schaut sich im Sommer schon die Lawinenwarnungen an? Ich nur dann, wenn mich die Warn- App dazu auffordert.

    https://www.slf.ch/de/lawinenbulleti...#lawinengefahr

    Kurz gesagt: Für dieses Wochenende sind über 3200 m ein paar lustige Lawinen angesagt.

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  • Lampi
    antwortet
    AW: Alpine Gefahren - Ausrüstungshinweise

    Zitat von gaudimax Beitrag anzeigen
    bergundsteigen bietet derzeit alle Ausgaben kostenlos zum download an: Klick
    Danke für den erneuten Hinweis.

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  • Becks
    antwortet
    AW: Alpine Gefahren - Ausrüstungshinweise

    Weil es doch immer wieder schön ist, auf dem gleichen Thema herum zu reiten - Gewitter, und was man nicht machen sollte - es ignorieren.

    Die Aufnahme entstand 2017, als wir wieder von der Blüemlisalpnordwand runter kamen. An der Hütte kurz Wettercheck (weil wir da was Dunkles sahen), einmal kurz den Regenradar angeschaut, und dann sind wir zumindest in Richtung Bergbahn gerannt wie die Hasen.

    So sah das nämlich aus:


    Zoom bzw. mit mehr Brennweite:


    Die Gruppe im Bild konnte ich noch zur Umkehr überreden. Zig andere Touris, die wir auf das Wetter ansprachen, lächelten uns nur an oder zuckten mit der Schulter, und gingen entweder weiter oder genossen im Gras liegend die Sonne.

    Eine Stunde später:


    Vom Chaos in der Bergbahn habe ich leider keine Bilder, aber da spielten sich einige Szenen ab, als die klatschnassen Leute herein geschwommen kamen.

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  • Flachlandtiroler
    antwortet
    AW: Alpine Gefahren - Ausrüstungshinweise

    Der Hinweis kam auch schon hier

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  • rumpelstil
    antwortet
    AW: Alpine Gefahren - Ausrüstungshinweise

    Das ist ja cool. Danke für den Link!

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  • gaudimax
    antwortet
    AW: Alpine Gefahren - Ausrüstungshinweise

    bergundsteigen bietet derzeit alle Ausgaben kostenlos zum download an: Klick

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  • Schattenschläfer
    antwortet
    AW: Alpine Gefahren - Ausrüstungshinweise

    Zitat von Lampi Beitrag anzeigen
    Da wo ich das Video her habe, ist genau das geschrieben worden.
    Ja? Ich sah da jetzt keinen seriösen Beleg, dass "viele die Sonde weglassen", zumindest bei Ods rennt die Aufklärung wohl offene Türen ein. Aber macht ja nix, es ändert sich nichts daran, dass die Lawinenausrüstung natürlich in den Rucksack gehört.

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  • Lampi
    antwortet
    AW: Alpine Gefahren - Ausrüstungshinweise

    Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    Mal 'ne Frage so als relativ ungeübter Flachlandtiroler:
    Wenn man mit der Sonde mal auf einer echten Lawine sondiert, wie gut läßt sich denn ein Körper von einem Eisbrocken oder einer Preßschicht (soll ja vorkommen in richtigen Lawinen) unterscheiden?
    Eisbrocken==Schischuh und Pressschicht==Wampe. Kann man nichts machen. Und jetzt komme mir bitte niemand mit "Auge"

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  • Lampi
    antwortet
    AW: Alpine Gefahren - Ausrüstungshinweise

    Zitat von Schattenschläfer Beitrag anzeigen
    Woher nimmst du diese Überzeugung?
    Da wo ich das Video her habe, ist genau das geschrieben worden.

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  • Lampi
    antwortet
    AW: Alpine Gefahren - Ausrüstungshinweise

    Zitat von Capricorn Beitrag anzeigen
    Vor ein paar Jahren kursierten doch solche "Stocksonden" umher. Fand ich pers. damals für absoluten Blödsinn.
    Ist kein Blödsinn, erfüllt die Norm. Die Norm- Mindestlänge von 240 cm (?) ist sinnvoll gewählt. Das Einzige, woran man denken muss: Vor der Tour die Gängigkeit der beiden Schrauben sicherstellen. Aber wer das vergisst, der vergisst auch die Sonde zu Hause.

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  • Sydoni
    antwortet
    AW: Alpine Gefahren - Ausrüstungshinweise

    Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    Mal 'ne Frage so als relativ ungeübter Flachlandtiroler:
    Wenn man mit der Sonde mal auf einer echten Lawine sondiert, wie gut läßt sich denn ein Körper von einem Eisbrocken oder einer Preßschicht (soll ja vorkommen in richtigen Lawinen) unterscheiden?
    Sofern man schon einmal vorher sondiert hat, ist das kein Problem. Ein Körper ist beim Sondieren eindeutig von einem Rucksack, Vesperdose oder gepresstem Schnee unterscheidbar.

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  • Flachlandtiroler
    antwortet
    AW: Alpine Gefahren - Ausrüstungshinweise

    Mal 'ne Frage so als relativ ungeübter Flachlandtiroler:
    Wenn man mit der Sonde mal auf einer echten Lawine sondiert, wie gut läßt sich denn ein Körper von einem Eisbrocken oder einer Preßschicht (soll ja vorkommen in richtigen Lawinen) unterscheiden?

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  • Moltebaer
    antwortet
    AW: Alpine Gefahren - Ausrüstungshinweise

    Wenn nur nach dem Pieps gesucht wird (sehr kleine Fläche), würde die Sonde auch wenig bringen. Aber bei einem Verschütteten mit recht großer Fläche kann man mit Sonde zumindest schon ein paar Rasterpunkte ausschließen, wenn der Lawinenkegel bspw. 1 m aufgetürmt ist und sich die Sonde 2 m tief in den Schnee schieben läßt.
    So ein Metallstab ist halt auch recht unabhängig was Temperatur, Batterieladezustand, herunterfallen lassen angeht und ist recht simpel zu bedienen.

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  • rumpelstil
    antwortet
    AW: Alpine Gefahren - Ausrüstungshinweise

    Vorab: Ich habe meine Sonde immer dabei auf Tour und beim Variantenfahren.


    Vielleicht ein paar ergänzende Infos, woher solche Ansichten kommen könnten:

    In den 80er Jahren in meinen J+S-Kursen (also nicht Leiterkursen) hiess es stets, eine oder zwei Sonden pro Gruppe. Man hat vom Militärverleih standardmässig pro Person ein Barry, aber nur 1-2Sondierstangen für die Gruppe erhalten.
    Was genau in meinen J+S - Leiterkursen gelehrt wurde, weiss ich nicht mehr. Aber bei der LVS-Prüfung musste bei der Feinsuche nur gegraben werden. Eine Sondierstange kam nicht zum Einsatz.
    Auch bei meiner Skilehrerausbildung (Anfang 90er) musste bei der LVS-Prüfung das Gerät ausgebuddelt werden, Sonde wurde bei der Suche nicht verwendet. Wenn ich mich nicht irre, gehörte die Sondierstange nicht zur persönlichen Ausrüstung. Wir haben aber einmal sondieren geübt.

    Bei Ernstfällen bzw. bei Fällen, wo man nicht wusste, ob jemand verschüttet ist wurden öfters Skilehrer zum sondieren herangezogen (einigermassen ausgebildet und in grösserer Menge verfügbar).

    Bei Varianten-Fortbildungskursen hiess es dann aber schon immer, dass eine Sondierstange zur persönlichen Ausrüstung gehört und man muss auch immer eine dabei haben.

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  • TeilzeitAbenteurer
    antwortet
    AW: Alpine Gefahren - Ausrüstungshinweise

    Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Breite kannste nicht eben mal die Sonde "rüber reichen", wenn am anderen Ende des Kegels gestochert werden muss.
    @Vega: So war's gemeint. Ich hab nirgends geschrieben (und auch nicht gemeint), dass weniger Sonden als Sondler vorhanden sein sollten. Ich hab Bullis Frage dahingehend interpretiert, ob ein einzelner Sucher mit Sonde überhaupt sinnvoll agieren kann, weil er kaum in vertretbarer Zeit den ganzen Lawinenkegel absuchen kann. Meines Wissens muss er das aber auch nicht. Grobsuche mit LVS, Feinsuche/Bestätigung mit Sonde, ausgraben. Da hat auch einer alleine zumindest eine gewisse Chance, einen Veschütteten rechtzeitig auszugraben.

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  • Vegareve
    antwortet
    AW: Alpine Gefahren - Ausrüstungshinweise

    Zitat von Becks Beitrag anzeigen

    Mit der Ansicht (es reichen ein paar Sonden in der Gruppe) .
    Ich habe seine Aussage anders verstanden: als Antwort auf die Frage, wieviele Feinsucher es braucht, wenn eine Person geortet ist: eine reicht meistens.

    Ich habe tatsächlich die Feinsuche als das schwierigste bei meiner geführten Übung gefunden, gerade wenn es um Sekunden geht.

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